DE821550C - Vulkanisierform zum Teil- oder Runderneuern von schadhaften Kraftfahrzeug-Luftreifenmaenteln - Google Patents
Vulkanisierform zum Teil- oder Runderneuern von schadhaften Kraftfahrzeug-LuftreifenmaentelnInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29D—PRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
- B29D30/00—Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
- B29D30/06—Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
- B29D30/52—Unvulcanised treads, e.g. on used tyres; Retreading
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- Heating, Cooling, Or Curing Plastics Or The Like In General (AREA)
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Description
- Vulkanisierform zum Teil- oder Runderneuern von schadhaften Kraftfahrzeug-Luftreifenmänteln Die Vulkanisation von zu reparierenden Kraftfahrzeug-Luftreifenmänteln geschieht bisher im allgemeinden in der Weise, daß die vorgearbeiteten l)ecken in eine eiserne Heizmulde gebracht, die Dampfkammern dieser schweren Mulde auf die erforderliche Temperatur erhitzt und während der \'ulkanisation auf der notwendigen Temperatur gehalten werden. Diese schweren Pressen erfordern einen großen Aufwand an Heizenergie, obwohl nur verhältnismäßig kleine Stellen geheizt werden könnten. Bei mehrfachen Verletzungen des Reifens muß eine Stelle nach der anderen abgeheizt werden.
- I)ie Heizmulden sind gegen abstrahlende Wärme nicht isoliert, so daß dadurch weitere große Wärmeverluste auftreten, die unnötigerweise die Arbeitsräume erhitzen.
- Diese Methode weist damit sowohl vom Standpunkt einer rationellen Reparatur als auch vom volkswirtschaftlichen Gesichtspunkt aus große Mängel auf. Hinzu kommt noch, daß diese Heizmulden hauptsächlich für Dampfbetrieb eingerichtet sind, obwohl die Reparaturstellen gegen Feuchtigkeit empfindlich sind und durch die Feuchtigkeit leicht Fehlheizungen auftreten können.
- Diese überstände sollen durch die Vulkanisierform nach der Erfindung beseitigt werden; sie besteht darin, daß die Vulkanisierform als Vollform in zwei oder mehrere für sich beheizbare und isolierte Segmente unterteilt ist. Mit Hilfe dieser Formen ist es möglich, die Beheizung auf die zu reparierende Stelle der Decke zu beschränken, so daß die übrige Form kalt bleiben kann. Auf diese Weise wird eine erhebliche Einsparung an Energie erzielt, und die Luft in den Arbeitsräumen nicht übermäßig erwärmt, insbesondere da auch der beheizte Teil der Form nach außen hin isoliert ist. Die ein- gangs geschilderten Ühelstände können mithin bei der erfindungsgemäßen Form nicht auftreten. Zur Beheizung wird zweckmäßig die elektrische Energiequelle benutzt, die wesentlich ökonomischer gehandhabt werden kann als die Dampfbeheizung. Zur Unterbringung der elektrischen Heizelemente sind in die Form Rillen eingearbeitet und/oder Kammern angebracht, die einen guten Wärmeübergang in das Metall der Form gewährleisten und eine gute Isolierung ermöglichen.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. I eine Draufsicht auf die Form, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. I.
- Nach der Erfindung sind die beiden Formhälften a und b durch radiale Schnitte in beliebig viele Sektoren c, d aufgeteilt, die gegeneinander isoliert sind.
- Grundsätzlich wird man eine Reparaturstelle in den kleinsten, die Reparaturstelle noch umfassenden Sektor legen, so daß man damit die Beheizung praktisch auf diese Reparaturstelle beschränken kann. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist nur Viertelsektor c abgetrennt. Eine solche Unterteilung in zwei Teile reicht normalerweise bereits aus. Besitzt eine Decke nur eine Reparaturstelle, so wird man für diese den Viertelsektor wählen, besitzt sie mehrere räumlich nicht eng zusammenliegende Reparaturstellen, so wird man dafür den Dreiviertelsektor d wählen.
- Zur lokalen Beheizung der Form sind Kammern f vorgesehen, die nach außen isoliert sind, so daß keine nennenswerten Wärmeverluste auftreten. In diesen Kammern werden die elektrischen Heizelemente zum Erhitzen der Formwände untergebracht. Die Kammern können jedoch auch für andere Beheizungsarten eingerichtet werden. Sie können weiterhin durch radiale Trennwände g unterteilt werden.
- Der abgetrennte Sektor ist mittels der in den radialen Trennwänden g vorgesehenen Schrauben lt unter Zwischenschaltung einer üblichen Isolierung i lösbar mit der übrigen Form verbunden. Die Isolierungen i unterbrechen die Wärmeleitungen zu den übrigen Formteilen.
- Als Form wird zweckmäßig eine Vollform verwandt, d. h. eine Form, die dem Querschnitt der Decken entspricht, und wobei jede Formhälfte mit der Hälfte der Felge k aus einem Stück besteht.
- Bei einer solchen Vollform müssen naturgemäß die beiden Formhälften genau üI>ereinander liegen, was durch Führungen e erreicht ist, d. h. ineinandergreifende Teile, die an den beiden Formhälften angebracht sind.
- Die Vulkanisierform gemäß der Erfindung besteht aus Leichtmetall, insbesondere aus Elektron.
- Das hat den großen \'vorteil, daß einmal die Form leicht ist und zweitens, daß der Energieaufwand zur Beheizung der Form nicht so groß ist, wie beispielsweise bei Eisen. Der Energiefluß durch das Leichtmetall wird schneller bis zum Reifen vordringen, so daß auch eine Abkürzung des Heizprozesses erzielt ist. Die Form wird zweckmäßig von einer zentralen Spindel aus geschlossen und geöffnet, was den Vorteil hat, daß einmal die Bedienung vereinfacht und andererseits der Druck auf alle Teile der Form gleichmäßig verteilt ist.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Vulkanisierform zum Teil- oder Runderneuern von schadhaften Kraftfahrzeug-Luftreifenmänteln, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Vollform ausgebildet und in zwei oder mehrere, für sich beheizbare und isolierte Segmente (c, d) unterteilt ist, für deren Beheizung nach außen isolierte Kammern (f) zum Unterbringen der Heizelemente vorgesehen sind.
- 2. Vulkanisierform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizdrähte, Dampfrohre o. dgl. in Rillen der Form verlegt sind.
- 3. Vulkanisierform nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente (c, d) mittels an den radialen Trennwänden (g) der Kammern angebrachter Schrauben (h) unter Zwischenschaltung von Isolierungen (i) verbunden sind.
- 4. Vulkanisierform nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Ober- und Unterteil der Form mit ineinandergreifenden Teilen als Führung versehen sind, wobei je eine Felgenhälfte (k) mit der betreffenden Formhälfte aus einem Stück besteht.
- 5. Vulkanisierform nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus Leichtmetall, insbesondere Elektron, besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR821550X | 1949-01-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE821550C true DE821550C (de) | 1951-11-19 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH1382A Expired DE821550C (de) | 1949-01-31 | 1950-01-26 | Vulkanisierform zum Teil- oder Runderneuern von schadhaften Kraftfahrzeug-Luftreifenmaenteln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE821550C (de) |
-
1950
- 1950-01-26 DE DEH1382A patent/DE821550C/de not_active Expired
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