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DE1081816B - Elektrisch beheizbarer Brennofen fuer keramisches Gut, insbesondere fuer die Herstellung kuenstlicher Zaehne - Google Patents

Elektrisch beheizbarer Brennofen fuer keramisches Gut, insbesondere fuer die Herstellung kuenstlicher Zaehne

Info

Publication number
DE1081816B
DE1081816B DEN5556A DEN0005556A DE1081816B DE 1081816 B DE1081816 B DE 1081816B DE N5556 A DEN5556 A DE N5556A DE N0005556 A DEN0005556 A DE N0005556A DE 1081816 B DE1081816 B DE 1081816B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
firing
kiln
end plate
production
artificial teeth
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN5556A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Karl Hintenberger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEN5556A priority Critical patent/DE1081816B/de
Publication of DE1081816B publication Critical patent/DE1081816B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B17/00Furnaces of a kind not covered by any of groups F27B1/00 - F27B15/00
    • F27B17/02Furnaces of a kind not covered by any of groups F27B1/00 - F27B15/00 specially designed for laboratory use

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Clinical Laboratory Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

  • Elektrisch beheizbarer Brennofen für keramisches Gut, insbesondere für die Herstellung künstlicher Zähne Die Erfindung betrifft einen Brennofen, bei welchem eine vertikale, oben fest abgeschlossene Brennkammer vertikal von unten nach oben durch einen in dieser Richtung bewegbaren Brenngutträger beschickt wird, der seinerseits aus einem die Brennkammer nach unten begrenzenden Verschlußstein und aus einer den Brennofen von außen abschließenden Abschlußplatte gebildet ist und wobei die Stützsäulen zwischen dem Verschlußstein und der Abschlußplatte einen Hohlraum frei lassen.
  • Elektrisch beheizbare Brennöfen für keramische Arbeiten mit einer vertikalen Brennkammer, vertikaler Führung .des Brenngutes und vertikal verschiebbarer Brenngutträger sind an sich bekannt, und zwar hat man für das Brennen frei hängende Rohre, Stäbe od. dgl. vertikal angeordnete Brennkammern verwendet, in welche die zu behandelnden frei hängenden Teile von oben eingeführt werden. Die Zuführung des Gutes erfordert jedoch bei einer solchen Einrichtung eine verhältnismäßig sperrige Ladeeinrichtung. Nach einem anderen bekannten Vorschlag für die Ausbildung eines Brennofens mit vertikaler Brennkammer ist es erforderlich, diese Kammer zur Beschickung zu demontieren. Schließlich ist auch ein feststehender, oben durch eine Isoliereinlage abgeschlossener Glühofen bekannt, der unten offen ist, um das Glühgut von unten durch einen Glühgutträger einzuführen, der in voll ausgefahrenem Zustand beladen werden kann. Diese bekannten Einrichtungen sind für Zwecke jedoch nicht bestimmt und geeignet, bei denen es sich, wie bei den obengenannten dentalkeramischen Arbeiten, um empfindliche Brenngüter handelt und bei denen eine sorgfältige Vorwärmung erforderlich ist, bevor das Brennobjekt, z. B. Zahnkronen, der Brennkammertemperatur ausgesetzt werden können und wobei es sich um einen Vakuumbrand handelt, der einen ganz bestimmten Zustand des Brenngutes bei Beginn der Vakuumbrennperiode - voraussetzt, wenn ein einwandfreies Ergebnis erzielt werden soll.
  • Gemäß der Erfindung ist deshalb der Hohlraum zwischen dem Verschlußstein und der Abschlußplatte so bemessen und so ausgebildet, daß das zu behan-. delnde Gut darin zur Vorwärmung untergebracht werden kann. Insbesondere ist zweckmäßig, die Isolierauskleidung aus Isoliersteinen so zu bemessen, daß sie bei höchster Stellung des Brenngutträgers bis an die Abschlußplatte reicht, sofern sich auch dadurch ein einwandfrei abdichtender Vorwärmraum erzielen lädt. Mittels einer Abschlußplatte unterhalb des Brenngutträgers und einer Dichtung lädt sich sowohl der Vorwärmeraum wie die Brennkammer vakuumdicht abschließen. Auf Stützen angebrachte Platten zur Bildung von Brenngutträgern sind zwar bekannt, jedoch nicht in einer Ausbildung und Anordnung, .die zusammen mit der Ofenauskleidung einen Vorwärmeraum ergeben, der vakuumdicht abschließbar ist. In der Zeichnung ist ein Brennofen nach der Erfindung dargestellt.
  • Fig. 1 zeigt den Ofen in Vorderansicht, wobei der eigentliche Ofenteil nach der Linie I-I gemäß Fig. 2 geschnitten gezeigt ist; Fig. 2 stellt einen Horizontalschnitt nach der Linie II-II der Fig. 1 dar; Fig. 3 stellt einen Horizontalschnitt nach der Linie III-III der Fig. 1 dar.
  • Das Gehäuse l mit dem Deckel 2 kann mittels der Vorsprünge und Ösen 3 über drei Hohlsäulen 4 geschoben und durch Muttern5 über dem Schaltgehäuse 6 gehalten werden. Die Isoliersteine 7, 8 und 9 in Form von Halbkreisringscheiben bilden einen zentralen Raum mit der Heizmuffe110 und deren Heizspiralen 11. Ein Brenngutträger 12 sitzt auf dem Verschlußstein 13 aus keramischer Masse. Er ist durch Säulen 14 in Abstand von dem äußeren Abschlußstein 15 gehalten. Beide Steine sind auf einer Asbestplatte 16 angeordnet, die in einer kreisförmigen Austiefung der Abschlußplatte 17 liegt. 18 ist eine Gummiringdichtung; 19 ein Stellring mit dem darin befestigten Schwenkhebel 20. Die Rändelmutter 21 mit dem Rastansatz 22 dient dazu, nach Hochschieben des gesamten Verschlußkörpers in die gestrichelte Lage, und zwar in den inneren Raum des Steinscheibenpaares 7, .die Abschlußplatte in ihrer angepreC,ten Lage festzuhalten. In dieser Verschlußstellung entsteht zwischen dem Verschlußstein 13 und dem Abschlußstein 15 ein Vorwärmeraum 23. Mit 24 ist der Abdeckstein der Ofenisolierung bezeichnet, 26 ist ein Pyrometerrohr mit den Drähten 27 und 28. Die Hohlsäule 4 ist durch Fiberdichtung 29 gegen den Mantel 1 isoliert, wie auch die Heizdrähte 30 in eine entsprechend isolierte Hohlsäule führen. 31 ist der Vakuumanschluß, 32 sind Flutungshähne, 33 ist die Pyrometerskala, 34 der Widerstandsschalter, 35 der Ein- und Ausschalter, 36 eine Kontrollampe.
  • Die Steine 13 und 15 bilden durch ihre zylindrische Form einen guten Abschluß .der Kammer.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Elektrisch beheizbarer Brennofen für keramisches Gut, insbesondere zur Herstellung künstlicher Zähne, mit vertikaler, oben fest abgeschlossener Brennkammer und vertikal von unten nach oben in den Ofen bewegbarem Brenngutträger, der aus einem die Brennkammer nach unten begrenzenden Verschlußstein und aus einer den Brennofen von außen abschließenden Abschlußplatte sowie aus Stützsäulen, die zwischen dem Verschlußstein und der Abschlußplatte einen Hohlraum frei lassen, besteht, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum so bemessen und ausgebildet ist, daß das zu brennende Gut darin zur Vorwärmung untergebracht werden kann. z. Brennofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Isoliersteinlage (7) des Ofens so bemessen ist, daß sie bei höchster Stellung des Brenngutträgers bis an die Abschlußplatte reicht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 203 583, 720 924, 742 300, 480 691; französische Patentschrift Nr. 997 015.
DEN5556A 1952-05-23 1952-05-23 Elektrisch beheizbarer Brennofen fuer keramisches Gut, insbesondere fuer die Herstellung kuenstlicher Zaehne Pending DE1081816B (de)

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