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DE8211458U1 - Vorrichtung zum Aufbewahren und Bündeln von Zeitungen und/oder Zeitschriften - Google Patents

Vorrichtung zum Aufbewahren und Bündeln von Zeitungen und/oder Zeitschriften

Info

Publication number
DE8211458U1
DE8211458U1 DE8211458U DE8211458DU DE8211458U1 DE 8211458 U1 DE8211458 U1 DE 8211458U1 DE 8211458 U DE8211458 U DE 8211458U DE 8211458D U DE8211458D U DE 8211458DU DE 8211458 U1 DE8211458 U1 DE 8211458U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
box
newspapers
shaped material
eyelets
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE8211458U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WAGNER MAX 8460 SCHWANDORF DE
Original Assignee
WAGNER MAX 8460 SCHWANDORF DE
Publication date
Publication of DE8211458U1 publication Critical patent/DE8211458U1/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Landscapes

  • Basic Packing Technique (AREA)
  • Auxiliary Apparatuses For Manual Packaging Operations (AREA)

Description

Vorrichtung zum Aufbewahren und Bündeln von Zeitungen und/oder
Zeitschriften
Es ist vielfach erwünscht, regelmäßig erscheinende und/oder ge- \ kaufte Druckerzeugnisse, wie beispielsweise Zeitungen, Zeitschriften usw. nicht nur über eine bestimmte Zeitdauer an einem
Platz so aufzubewahren, daß diese Druckerzeugnisse, die im
folgenden allgemein mit "Zeitungen" bezeichnet werden, störend : nicht ins Auge fallen, sondern es ist vielfach auch erwünscht, i diese Druckerzeugnisse bzw. Zeitungen nach einer bestimmten
Zeit zu bündeln, um diese so gebündelt und damit nach Zeiträumen
geordnet aufbewahren zu können oder aber in gebündelter Form
z.B. als Altpapier abgeben zu können.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung aufzu- < zeigen, mit der das Aufbewahren und Bündeln von Zeitungen und ; damit von Druckerzeugnissen jeglicher Art im Sinne der vorliegen-; den Neuerung möglich ist. :
Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Vorrichtung neuerungsgemäß I gekennzeichnet durch ein kastenartiges Gehäuse mit einer einen ; rechteckförmigen oder quadratischen Innenraum begrenzenden Umfangswand, mit einem Boden und mit einer Öffnung an der dem Bodenj abgewandten Seite des kastenartigen Gehäuses, durch zwei vor- | zugsweise an der Unterseite des Bodens drehbar befestigte Spulen ! oder Spulenkörper für ein bandförmiges Material, durch wenigstens! zwei Durchbrechungen im Boden zum Durchführen des bandförmigen
Materials sowie durch zwei im Bereich der Öffnung des kastenartigen Gehäuses vorgesehene ösen.
Die neuerungsgemäße Vorrichtung, bei der das kastenartige Gehäuse an der offenen Seite vorzugsweise durch einen Deckel,
beispielsweise durch einen klappbaren Deckel verschließbar ist,
kann beispielsweise nach Art einer Truhe in einem Wohnraum oder
einem anderen Gebäuderaum aufgestellt werden. Es ist auch möglich, die neuerungsgemäße Vorrichtung in einer Öffnung eines
anderen Möbels (Wohnmöbels) unterzubringen.
Bevor Zeitungen in die neuerungsgemäße Vorrichtung bzw. in das kastenartige Gehäuse dieser Vorrichtung zum Aufbewahren abgelegt werden, wird eine bestimmte Länge des bandförmigen Material von den beiden Spulen derart abgezogen und so durch die ösen geführt, daß die von jeder Spule abgezogene Länge des bandförmigen Materials durch die zugehörige Durchbrechung im Boden zunächst im Innenraum des kastenartigen Gehäuses vom Boden an die offene Seite des kastenartigen Gehäuses verläuft, dort dann durch die zugehörige öse hindurchgeführt ist, von dort wieder zurück zum Boden verläuft und dann entlang des Bodens an die gegenüberliegende Seite des kastenartigen Gehäuses geführt ist, wo die entsprechende freie, d.h. von der zugehörigen Spule abgezogene Länge des bandförmigen Materials an der offenen Seite des kastenartigen Gehäuses endet bzw. vorzugsweise an einem dort vorgesehenen haken- oder ösenförmigen Element befestigt ist. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß sich die beiden von den Spulen abgezogenen freien Längen des bandförmigen Materials im Bereich des Bodens kreuzen und dort vorzugsweise durch Verknoten oder auf andere Weise miteinander verbunden sind.
Nach dem Einbringen einer bestimmten Anzahl an Zeitungen in das kastenartige Gehäuse wird das bandförmige Material im Bereich der ösen noch auf eine zusätzliche Länge von den Spulen abgezogen und dann durch Zerschneiden getrennt, so daß zusätzlich zu den beiden ursprünglichen Enden zwei weitere Enden entstehen und dann alle vier Enden des bandförmigen Materials, welches um den Stapel aus Zeitungen herumgeführt ist, miteinander verknotet werden können. Im Anschluß daran kann der so gebündelte Zeitungsstapel im kastenartigen Gehäuse entnommen werden.
; Weiterbildungen der Neuerung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die Neuerung wird im folgenden anhand der Figuren an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Ausführungsform der neuerungsgemäßen Vorrichtung bei leerem Gehäuse, wobei insbesondere die an der Rückseite des Bodens drehbar gelagerten Spulen zur Verdeutlichung mit unterbrochenen Linien dargestellt sind;
Fig. 2 eine ähnliche Darstellung wie Fig. 1, jedoch bei mit Zeitungen und/oder Zeitschriften gefülltem Gehäuse;
Fig. 3 in vergrößerter Detaildarstellung einen Schnitt durch einen Teil des Bodens sowie der angrenzenden Umfangswand des kastenartigen Gehäuses.
Die in den Figuren dargestellte und zum Aufbewahren bzw. zum Bündeln von Zeitungen und/oder Zeitschriften dienende Vorrichtung besteht aus dem kastenartigen Gehäuse 1, dessen Umfangswand von vier flachen Wandteilen 2-5 gebildet ist, von denen jeweils zwei aufeinanderfolgende Wandteile senkrecht aneinander befestigt sind, so daß die Umfangswand des Gehäuses einen rechteckförmigen oder quadratischen Innenraum begrenzt, der an das Format der im Gehäuse aufzubewahrenden bzw. zu bündelnden Zeitungen 6 angepaßt ist.
Bei der für die Figuren gewählten Darstellung ist das Gehäuse an seiner Unterseite durch einen Boden 7 verschlossen, der allerdings so mit der von den Wandteilen 2-5 gebildeten Umfangswand verbunden ist, daß diese Umfangswand auch über dem Boden 7 nach unten vorsteht, d.h. unter dem Boden 7 ein von der Umfangswand umschlossener Raum verbleibt.
Bei der für die Figuren gewähl-cen Darstellung ist das Gehäuse an seiner Oberseite offen und dort durch einen angelenkten Deckel 8 verschließbar.
An der dem Inneren des Gehäuses 1 abgewandten Unterseite des Bodens 7 sind zwei Spulen bzw. Spulenkörper 9 und 10 drehbar gelagert, und zwar bei der in den Figuren dargestellten Ausführungsform dadurch, daß diese Spulenkörper an jeder Stirnseite einen vorstehenden wellenartigen Ansatz 11 bzw. 12 aufweisen,
von denen der Ans±z 11 in einer Ausnehmung 13 in der Unterseite j des Bodens 7 und der Ansatz 12 in einer Lagerbohrung 14 drehbar gelagert sind, welch letztere in einem Bügel 15 vorgesehen ist, j der an der Unterseite des Bodens 7 befestigt ist.
Auf jeden Spulenkörper ist eine besMmmte Länge eines bandförmigen Materials , z.B. einer herkömmlichen Verpackungsschnur
16 aufgespult, wobei das freie Ende dieser Verpackungsschnur jedes Spulenkörpers 9 bzw. 10 durch eine öffnung bzw. Durchbrechung 17 im Boden 7 hindurch in das Innere des Gehäuses 1 hineingeführt ist. Jede öffnung bzw. Durchbrechung 17 befindet sich an der Übergangsstelle zwischen dem Boden 7 und der Umfangswand bzw. dem Wandteil 2 oder 3. über jeder Durchbrechung
17 ist an dem betreffenden Wandteil 2 bzw. 3 im Bereich der offenen Oberseite des Gehäuses 1 eine öse 18 vorgesehen, durch die die Verpackungsschnur 16 ebenfalls hindurchgeführt ist, wobei das Ende jeder Verpackungsschnur 16 an dem der jeweiligen
j öse 18 gegenüberliegenden Wandteil 4 bzw. 5 an einer dort vor- : gesehenen öse 19 durch Verknoten befestigt. Die ösen 19 sind ebenso ; wie die ösen 18 an der Innenfläche des Gehäuses 1 vorgesehen, ' und zwar im Bereich der oberen offenen Seite dieses Gehäuses.
Wie die Fig. 1 zeigt, sind die durch die ösen 18 hindurchgeführten und mit den ösen 19 befestigten freien Enden der Verpackungsschnüre 16 im Inneren des Gehäuses so angeordnet, daß sich die beiden Verpackungsschnüre 16 im Bereich der Oberseite des Bodens 7 kreuzen. Dort sind die beiden Verpackungsschnüre 16 zusätzlich durch Verknoten miteinander verbunden.
Weisen die Verpackungsschnüre 16 den in der Fig. 1 dargestellten Verlauf auf, so können nacheinander Zeitungen 6 in das Gehäuse eingelegt werden.
Sollen nun nach einer bestimmten Zeit die im Gehäuse 1 befindlichen Zeitungen 6 gebündelt und entnommen werden, so werden die an den ösen 19 gehaltenen Enden der Verpackungsschnüre 16 gelöst.
Weiterhin wird durch die Durchbrechungen 17 und die ösen 18 eine bestimmte Länge an Verpackungsschnüren 1 <5 von den zugehörigen Spulenkörpern 9 bzw. 10 abgezogen, worauf dann anschließend jede Verpackungsschnur 16 im Bereich der öse abgeschnitten wird. Die somit entstandenen vier Enden aus um den Stapel aus Zeitungen 6 herumgeführten Verpackungsschnüre 16 werden anschließend miteinander verknotet, so daß der gebündelte Stapel aus Zeitungen 6 dem Gehäuse 1 entnommen werden kann.
Um ein erneutes Aufbewahren und Bündeln von Zeitungen 6 im Gehäuse 1 vorzubereiten, wird jede Verpackungsschnur 16 durch die zugehörige öse 18 mit einer solchen Länge von zugehörigen Spulenkörpern 9 bzw. 10 abgezogen, daß die freien Enden dieser Verpackungsschnüre sich wiederum entsprechend der Fig. 1 im Bereich der Oberseite des Bodens 7 kreuzen und dort miteinander verbunden werdan können und anschließend auch an den ösen 1 9 befestigt werden können.
Die Neuerung wurde voranstehend an einem Ausführungsbeispiel beschrieben. Es versteht sich, daß Abwandlungen sowie Änderungen möglich sind, ohne daß dadurch der der Neuerung zugrundeliegende Gedanke verlassen wird.
So ist es beispielsweise möglich, anstelle der ösen 19 auch hakenartige Elemente zu verwenden, an denen die Enden der Verpackungsschnüre 16 lediglich eingehängt sind, was das dortige Lösen der Verpackungsschnüre beim Bündeln der Zeitungen 6 wesentlich vereinfachen.

Claims (5)

1. Vorrichtung zum Aufbewahren und Bündeln von Zeitungen, gekennzeichnet durch ein kastenartiges Gehäuse (1) mit einer einen rechteckförmigen oder quadratischen Innenraum umschließenden Umfangswand (2-5) , mit einem Boden (7) und einer öffnung an der dem Boden abgewandten Seite des kastenartigen Gehäuses (1), du-rch zwei vorzugsweise an der Unterseite des Bodens (7) drehbar befestigte Spulen (9, 10) für ein bandförmiges Material (16), durch wenigstens zwei Durchbrüche (17) im Boden (7) zum Durchführen des bandförmigen Materials (16) sowie durch zwei im Bereich der öffnung des kastenartigen Gehäuses (1) angeordnete ösen (18) zum Durchführen des bandförmigen Materials (16).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ösen (18) an zwei senkrecht zueinander verlaufenden Wandteilen (2, 3) der umfangswand vorgesehen sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrechungen (17) an der Übergangsstelle zwischen der Umfangswand /2-5) und dem Boden (7) vorgesehen sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-3, gekennzeichnet durch zwei haken- oder ösenförmige Elemente (19) an der Umfangswand (2-5) im Bereich der öffnung des kastenartigen Gehäuses (1).
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-4, gekennzeichnet durch einen Deckel (8) am kastenartigen Gehäuse (1).
DE8211458U Vorrichtung zum Aufbewahren und Bündeln von Zeitungen und/oder Zeitschriften Expired DE8211458U1 (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE8211458U1 true DE8211458U1 (de) 1982-08-12

Family

ID=1330090

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE8211458U Expired DE8211458U1 (de) Vorrichtung zum Aufbewahren und Bündeln von Zeitungen und/oder Zeitschriften

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE8211458U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3520650A1 (de) * 1985-06-08 1986-12-11 Herburger, Günter, Hard Kiste zur aufnahme eines stapels altpapier oder dergleichen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3520650A1 (de) * 1985-06-08 1986-12-11 Herburger, Günter, Hard Kiste zur aufnahme eines stapels altpapier oder dergleichen

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