DE821058C - Federnde Kontaktanordnung bei elektrischen Walzenschaltern - Google Patents
Federnde Kontaktanordnung bei elektrischen WalzenschalternInfo
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- DE821058C DE821058C DE1949P0037688 DEP0037688D DE821058C DE 821058 C DE821058 C DE 821058C DE 1949P0037688 DE1949P0037688 DE 1949P0037688 DE P0037688 D DEP0037688 D DE P0037688D DE 821058 C DE821058 C DE 821058C
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- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H1/00—Contacts
- H01H1/12—Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage
- H01H1/14—Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage by abutting
- H01H1/22—Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage by abutting with rigid pivoted member carrying the moving contact
- H01H1/221—Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage by abutting with rigid pivoted member carrying the moving contact and a contact pressure spring acting between the pivoted member and a supporting member
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- H—ELECTRICITY
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- H01H1/00—Contacts
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- H01H1/5833—Electric connections to or between contacts; Terminals comprising an articulating, sliding or rolling contact between movable contact and terminal
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Description
- Federnde Kontaktanordnung bei elektrischen Walzenschaltern Bei elektrischen Walzenschaltern müssen bekanntlich die Kontaktfinger federnd ausgebildet werden, um den für eine gute Stromleitung erforderlichen Kontaktdruck zu erzeugen. Aus demselben Grunde wird eine hohe Vorspannung des Kontaktes angestrebt, damit die Federcharakteristik möglichst flach verläuft und die durch die Herstel-Jungs- und Einbautoleranzen auftretenden Druckschwankungen gering gehalten werden.
- Bei den bisher bekannten federnden Kontakt- j anordnungen, insbesondere bei Walzen- und Drehschaltern, bei denen vielfach zylindrische Druckfedern verwendet werden, muß dies durch einen erhöhten Raumbedarf für den federnden Kontaktfinger erkauft werden, da Federn relativ großen Durchmessers und großer Windungszahl -erforderlich sind. Weiterhin sind auch schon Walzenschalter bekanntgeworden, bei denen der Kontaktfinger selbst federnd ausgebildet ist und zu diesem Zweck z. B. aus einer U-förmig gebogenen Blattfeder besteht. Aber auch diese Konstruktion bedingt einen erheblichen Raumbedarf, wenn große Druckkräfte und eine flach verlaufende Federcharakteristik erzielt werden sollen. Es müssen nämlich dann die Schenkel einer starken Blattfeder relativ lang ausgeführt werden.
- Man versuchte auch schon, diesen Schwierigkeiten dadurch zu begegnen, daß man die Kontaktbrücke in der Schaltwalze selbst federnd ausbildet. Dies führte aber zu einer Vergrößerung des Durchmessers der Schaltwalze und zu einem verwickelten Aufbau derselben. Nach der vorliegenden Erfindung werden alle diese Mängel dadurch behoben, daß die Druckvorspannung zwischen den Kontakten durch eine axparallel zur Schaltwalze angeordnete, gewundene Biegungsfeder erzeugt wird, die vorzugsweise den Drehpunkt für einen Kontaktfinger bildet und deren gekreuzte Enden einen festen Kontaktarm und den losen Kontaktfinger nach Art der Federn einer Wäscheklammer umfassen.
- Im folgenden wird die Erfindung an Hand der Zeichnung näher erläutert. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel bedeutet a die Schaltwalze eines Walzenschalters, in der die Kontaktbrücke b mit den Kontaktstücken cl und c2 untergebracht ist. Der Kontaktdruck zwischen dem Kontaktstück c, und dem Gegenkontaktstück d wird durch eine gewundene Biegungsfeder e erzeugt, deren Enden gekreuzt herausgeführt sind. Diese beiden Federenden f und g umfassen mit entsprechenden Umbiegungen einerseits einen festen Kontaktarm h , der durch die Schraube i an dem Kontaktbock k befestigt ist, und andererseits den losen Kontaktfinger m, an dem das Gegenkontaktstück d befestigt ist. Zur Sicherung einer einfachen kraftschlüssigen Verbindung sind die freien Enden des festen Kontaktarmes h und des Kontaktfingers m wellblechartig umgebogen, wobei die Federenden f und g mit entsprechenden Umbiegungen je .in eine Vertiefung der Wellung eingreifen. Die in der Zeichnung mit m bezeichnete Schraube dient zum Anschluß .der entsprechenden Phase des zu schaltenden Stromkreises. Wie aus der Abb. i ohne weiteres zu entnehmen ist, ist die Anordnung der Teile m und h sowie der Feder e mit ihren Enden f und g nach dem Prinzip der Wäscheklammer ausgebildet.
- In weiterer Ausbildung der Erfindung ist zwischen der Feder e einerseits und den sie um= fassenden Teilen des Kontaktfingers m und des festen Kontaktarmes h andererseits ein stromleitendes Band o eingelegt, daß z. B. aus Kupfer oder Messing o. dgl. bestehen kann. Auf diese Weise wird mit einfachsten Mitteln eine gut stromleitende Verbindung zwischen den Teilen m und h hergestellt, so daß die bisher verwendeten angenieteten Kontaktbänder mit ihrem wesentlich höheren Materialbedarf in Wegfall kommen. Die federnde Kontaktanordnung gemäß der Erfindung ist im übrigen der Einfachheit halber nur auf der Seite des Kontaktstückes cl der Schaltwalze eingezeichnet. Auf der Seite des Kontaktstückes c2 kann sie selbstverständlich in gleicher Weise ausgebildet sein.
- Die Einrichtung gemäß der Erfindung zeichnet sich vor allem dadurch aus, daß bei kleinstem Raumbedarf ein relativ hoher Kontaktdruck erzeugt werden kann und daß bei einem entsprechend flachen Verlauf der Federcharakteristik die durch die Toleranzen auftretenden Druckschwankungen ohne Bedeutung bleiben. Sowohl hinsichtlich der Länge des Kontaktfingers wie auch der Breite der Kontaktanordnung ist der Platzbedarf gegenüber den bisher bekannten Anordnungen wesentlich kleiner. Dies wird ohne weiteres ersichtlich, wenn man bedenkt, daß die gewundene Wegungsfeder e mit einem Durchmesser von etwa .4 bis 5 mm und ungefähr 12 bis 14 Windungen ausreicht, um den gewünschten Kontaktdruck zu erzeugen.
Claims (3)
- PATENTANSPRCCHE: i. Federnde Kontaktanordnung bei elektrischen Walzenschaltern, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckvorspannung zwischen den Kontakten (ci, d) durch eine axparallel zur Schaltwalze (a) angeordnete gewundene Biegungsfeder (e) erzeugt wird, die vorzugsweise den Drehpunkt für einen Kontaktfinger (m) bildet und deren gekreuzte Enden (f, g) 'einen festen Kontaktarm (h) und den losen Kontaktfinger (m) nach Art der Feder einer Wäscheklammer umfassen.
- 2. Federnde Kontaktanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden des festen Kontaktarmes (h) und des Kontaktfingers (m) wellblechartig umgebogen sind, wobei die Federenden (f, g) mit entsprechenden Umbiegungen je in eine Vertiefung der Wellen eingreifen.
- 3. Federnde Kontaktanordnung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Feder (e) einerseits und den sie umfassenden Teilen des Kontaktfingers (m) und des festen Kontaktarmes (h) andererseits ein stromleitendes Band (o), z. B. aus Kupfer oder Messing, eingelegt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1949P0037688 DE821058C (de) | 1949-03-25 | 1949-03-25 | Federnde Kontaktanordnung bei elektrischen Walzenschaltern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1949P0037688 DE821058C (de) | 1949-03-25 | 1949-03-25 | Federnde Kontaktanordnung bei elektrischen Walzenschaltern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE821058C true DE821058C (de) | 1951-11-15 |
Family
ID=578963
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1949P0037688 Expired DE821058C (de) | 1949-03-25 | 1949-03-25 | Federnde Kontaktanordnung bei elektrischen Walzenschaltern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE821058C (de) |
-
1949
- 1949-03-25 DE DE1949P0037688 patent/DE821058C/de not_active Expired
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