DE821045C - Ohne Unterbau verlegbarer behelfsmaessiger Fahrbahnbelag - Google Patents
Ohne Unterbau verlegbarer behelfsmaessiger FahrbahnbelagInfo
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- DE821045C DE821045C DEST455A DEST000455A DE821045C DE 821045 C DE821045 C DE 821045C DE ST455 A DEST455 A DE ST455A DE ST000455 A DEST000455 A DE ST000455A DE 821045 C DE821045 C DE 821045C
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C9/00—Special pavings; Pavings for special parts of roads or airfields
- E01C9/08—Temporary pavings
- E01C9/086—Temporary pavings made of concrete, wood, bitumen, rubber or synthetic material or a combination thereof
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- E01C5/00—Pavings made of prefabricated single units
- E01C5/06—Pavings made of prefabricated single units made of units with cement or like binders
- E01C5/08—Reinforced units with steel frames
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E01C2201/00—Paving elements
- E01C2201/16—Elements joined together
- E01C2201/167—Elements joined together by reinforcement or mesh
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Road Paving Structures (AREA)
Description
- Ohne Unterbau verlegbarer behelfsmäßiger Fahrbahnbelag Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen behelfsmäßigen Fahrbahnbelag, welcher bequem und schnell auf sumpfiges Gelände, Sand, Grus oder auf andere nachgiebige Flächen gelegt werden kann, um ein leichtes Befördern von Material, Ausrüstungen und Personen zu gestatten.
- Gemäß der Erfindung besteht der Belag aus einer Anzahl von festen Platten, Blöcken oder ähnlichen Tragstücken, welche nachgiebig so miteinander verbunden werden, daß der Belag, obwohl er einen festen Träger bildet, doch sich jeder Bewegung d°r nachgiebigen Unterlage anpassen kann. Außerdem ist jede Platte o. dgl. absichtlich an bestimmten Stellen geschwächt, so daß jede erhebliche Bewegung, die das Bestreben hat, die einheitlichen Belagkörper zu zerbrechen, eine Unterteilung an be-#etimmten Linien bewirkt. Die so erhaltenen kleineren Bestandteile sind auch nachgiebig durch Verstärkungsglieder in den Hauptplatten verhunden.
- In den Zeichnungen sind verschiedene Ausführungsformen derErfindung dargestellt,und zwar zeigt Fig. i einen Grundriß einer Ausführungsform, und die Fig. 2 und 3 sind die entsprechenden Ansichten Von zwei Seiten; Fig. 4 und 4a, 5 und 6 zeigen drei verschiedene Ausführungsformen von Gliedern, die die aneinanderliegenden Belagkörper miteinander verbinden.
- Fig. 7, 8 und 9 sind vergrößerte perspektivische Ansichten von einzelnen nebeneinanderliegenden Belagkörpern, die durch diese Verbindungsstücke miteinander verbunden sind.
- Bei der Ausführungsform nach den Fig. i bis 3 wird das behelfsmäßige Pflaster gebildet aus einer .Anzahl fester Platten a, Blöcken o. dgl. von rechtwinkliger oder anderer geeigneter Grundrißgestalt, wobei die Anzahl dieser Stücke natürlich abhängt einerseits von der gesamten Fläche des zu legenden Pflasters und andererseits von der Größe jeder einzelnen Einheit.
- Jede Platte kann :beispielsweise aus Beton hergestellt sein, in welche ein Verstärkungsdraht b, Ketten, gelenkige Stangen oder ähnliche biegsame Verstärkungen eingelegt sind. Die Platten haben Schleifen c, die über ihre Seitenflächen hinausragen und geeignete Handgriffe bilden, mittels derer die Platten oder Blöcke beim Transport und beim Verlegen gehandhabt werden können. Die Schleifen c' dienen auch dazu, nebeneinanderliegende Blöcke oder Platten nachgiebig miteinander zu verbinden, beispielsweise durch die Benutzung von Schrauben d (Fig. 5 und 9), Stangen e (Fig. 6 und 7), Klammern f (Fig. 4, 4a und 8 o. dgl.), die durch die übereinandergelegten Schleifen der aneinanderstoßenden Blöcke hindurchgehen. In einzelnen Fällen können Befestigungsvorrichtungen fortgelassen werden, wenn man Verstärkungsstangen gebraucht, deren vorstehende Enden in verschiedenen Ebenen gebogen sind, so daß diese Endender nebeneinanderliegenden Blöcke so ineinandergreifen, daß eine Trennung der Blöcke verhindert wird.
- Zweckmäßig wird jeder Block oder jede Platte nur so groß gemacht, daß sie noch gut gehandhabt werden kann. Da alle größeren Bewegungen des vollständigen Belages von den Bewegungen der nachgiebigen Unterlage abhängig sind, so haben sie das Bestreben, die Blöcke oder Platten zu zerbrechen. Aus diesem Grunde werden die Blöcke oder Platten an bestimmten Stellen geschwächt, so daß sie entlang diesen Linien zerbrechen und die so gebildeten kleineren Bestandteile durch den Draht oder andere Verstärkungen noch nachgiebig aneinander gehalten werden.
- Bei der besonderen Ausführungsform des Blokkes nach den Fig.i bis 3 wird der rechteckige Betonblock mit einer zickzackförmigen Längsverstärkung b versehen, die an jedem Ende des Blockes eine vorspringende Schleife bildet, während in der Querrichtung zwei am Ende geschlossene Schleifen von Verstärkungen vorgesehen werden, die auf jeder Seite des Blockes als Handhaben c vorspringen. In der Mitte zwischen diesen Verstärkungen wird ein einzelner Querdraht g vorgesehen, dessen Enden, wenn gewünscht, umgebogen werden können, um eine genügende Verbindung mit dem Beton zu erhalten. Der Block ist auf seinen oberen und unteren Flächen mit zwei in der Längsrichtung verlaufenden Furchen oder Nuten h und vier in der Querrichtung verlaufenden Nuten i versehen, wobei die Nuten auf den beiden Seiten in gleicher Richtung liegen und jede eine keilförmige Gestalt halt, so daß der Block entlang den kleinen Verbindungsteilen zwischen den entsprechenden Nuten geschwächt wird, wie aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich ist. Die Umfangskanten des Blockes sind auch etwas abgerundet oder mit einem sehr stumpfen Winkel versehen, so daß die aneinanderliegenden Blöcke aufeinander gleiten können, wie dies bei Bewegung von aneinanderliegenden Blöcken notwendig ist, um sie den Bewegungen oder Unebenheiten der darunterliegenden Fläche anzupassen.
- Obwohl die Erfindung insbesondere in bezug auf die Bildung von Notwegen, wie beispielsweise von Bahnen zum Ins-Wasser-Bringen oder Landen von Rettungsbooten und anderen Seekuttern, oder als Laufweg für Flugzeuge o. dgl. beschrieben wurde, so ist die Erfindung nicht auf diese Anwendungen beschränkt. Sie kann beispielsweise mit derselben oder einer ähnlichen Wirkung auf Tragflächen für eine feststehende Belastung auf einer Oberfläche in Anwendung kommen, wo sonst ein Einsinken der Last stattfinden würde.
- Außerdem ist die Erfindung nicht beschränkt auf irgendeine besondere Gestaltung oder Größe des Blockes noch auf besonderes Material, aus welchem die Blöcke gebildet oder durch welches sie nachgiebig miteinander verbunden werden. Diese und andere Einzelheiten können in verschiedenster Weise abgeändert werden gemäß dem jeweiligen Zweck, für welchen die Erfindung benutzt wird, oder für irgendwelche praktische Erfordernisse, die zu erfüllen sind. Die Größe und der Winkel der Nutenwände wird im allgemeinen durch die Dicke des Blockes bestimmt, um den Grad der dem Belag zu gebenden Nachgiebigkeit zu regeln.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: r. Ohne Unterbau verlegbarer behelfsmäßiger Fahrbahnbelag, bestehend aus einer Anzahl von festen Platten, Blöcken o. dgl., die nachgiebig miteinander so verbunden sind, daß der Belag, obwohl er einen festen Träger bildet, sich selbst den Bewegungen der nachgiebigen Unterlage anpassen kann. Jede Platte o. dgl. ist an bestimmten Stellen so geschwächt, daß alle größeren Bewegungen ein Zerbrechen der einheitlichen Belagkörper bewirken, und in bestimmten Linien eine Unterteilung stattfindet, wobei aber die hierdurch gebildeten kleineren Belagteile durch Verstärkungsglieder der Hauptplatten nachgiebig verbunden bleiben.
- 2. Fahrbahnbelag nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die biegsame Verbindung zwischen den nebeneinanderliegenden Blöcken durch Verstärkungseinlagen der Blöcke erreicht wird, die gegebenenfalls durch besondere Vorrichtungen miteinander verbunden sind.
- 3. Fahrbahnbelag nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungseinlagen der Blöcke nach außen als Schleifen hervortreten, die als Handgriff zum Transport der Blöcke benutzt werden können.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB821045X | 1942-07-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE821045C true DE821045C (de) | 1951-11-15 |
Family
ID=10529617
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST455A Expired DE821045C (de) | 1942-07-09 | 1950-01-13 | Ohne Unterbau verlegbarer behelfsmaessiger Fahrbahnbelag |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE821045C (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0004364A1 (de) * | 1978-03-23 | 1979-10-03 | SF-Vollverbundstein-Kooperation GmbH | Verlegeeinheit aus Beton-Pflastersteinen |
| EP0117638A1 (de) * | 1983-01-28 | 1984-09-05 | Christopher Douglas Hodson | Pflasterstein |
| WO1993007339A1 (en) * | 1991-10-11 | 1993-04-15 | Eolas The Irish Science And Technology Agency | A paving assembly |
| FR2764318A1 (fr) * | 1997-05-21 | 1998-12-11 | Michel Falcetta | Structure de protection et de renfort d'ouvrages |
| FR2874630A1 (fr) * | 2004-08-24 | 2006-03-03 | Weser Sa Sa | Ensemble de carreaux en matiere moulee, en particulier du type pave, et procede pour sa fabrication |
| WO2009012126A1 (en) * | 2007-07-13 | 2009-01-22 | Contech Earth Stabilization Solutions Inc. | Cabled mat system with removable blocks |
-
1950
- 1950-01-13 DE DEST455A patent/DE821045C/de not_active Expired
Cited By (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| GB2276402A (en) * | 1991-10-11 | 1994-09-28 | Forfas | A paving assembly |
| GB2276402B (en) * | 1991-10-11 | 1996-02-07 | Forfas | A paving assembly |
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| WO2009012126A1 (en) * | 2007-07-13 | 2009-01-22 | Contech Earth Stabilization Solutions Inc. | Cabled mat system with removable blocks |
| US7918623B2 (en) | 2007-07-13 | 2011-04-05 | Contech Earth Stabilization Solutions Inc. | Cabled mat system with removable blocks |
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