DE820721C - Meldeanlage mit Ruhestromschleifen und Stromversorgung aus dem Netz - Google Patents
Meldeanlage mit Ruhestromschleifen und Stromversorgung aus dem NetzInfo
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- DE820721C DE820721C DET644A DET0000644A DE820721C DE 820721 C DE820721 C DE 820721C DE T644 A DET644 A DE T644A DE T0000644 A DET0000644 A DE T0000644A DE 820721 C DE820721 C DE 820721C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08B—SIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B29/00—Checking or monitoring of signalling or alarm systems; Prevention or correction of operating errors, e.g. preventing unauthorised operation
- G08B29/02—Monitoring continuously signalling or alarm systems
- G08B29/06—Monitoring of the line circuits, e.g. signalling of line faults
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Description
- Meldeanlage mit Ruhestromschleifen und Stromversorgung aus dem Netz Bei Meldeanlagen mit Ruhestromschleifen ist es bekannt, die Stromversorgung unmittelbar aus dein Netz vorzunehmen. Zu diesem Zweck sind für jede Ruhestromleitung Gleichrichter vorgesehen, die über Sekundärwicklungen eines Netztransformators gespeist werden. Fällt das Netz aus oder sinkt die Netzspannung unter einen bestimmten Wert, so %vird durch Schaltmittel auf ein künstliches Wechselstromnetz umgeschaltet, das aus einer Batterie über einen Umformersatz gespeist wird.
- Bei derartigen Anlagen läßt sich nun bei einer Umschaltung eine wenn auch kurzzeitige Unterbrechung des Schleifenruhestromes nicht vermeiden. [in Ruhezustand der Anlage kann diese durch entsprechend bemessene Verzögerung der Schaltrelais unschädlich gemacht werden. Wird die Umschaltung jedoch während eines Meldungseinlaufs vorgenommen, so ruft diese Umschaltung Störungen im Meldungseinlauf hervor. So können durch die zusätzliche Unterbrechung einzelne Impulse verlängert oder zusätzliche Impulse durchgegeben werden.
- Die Erfindung beseitigt diese Schwierigkeiten dadurch, daß bei jeder Inbetriebnahme einer Schleife Schaltmittel betätigt werden, die unabhängig von der Spannung des Lichtnetzes die Umschaltung der Gleichrichter auf das künstliche Wechselstromnetz für die Dauer der Meldung veranlassen.
- Zweckmäßig wird diese Umschaltung in der Weise vorgenommen, daß die bei Inbetriebnahme der Schleife betätigten Schaltmittel auf die bereits zur Überwachung der Spannung des Lichtnetzes vorgesehenen Schaltmittel einwirken und in ihnen den gleichen Schaltzustand herbeiführen, der bei Ausfall des Lichtnetzes eintritt.
- In Meldeanlagen der gekennzeichneten Art ist es üblich, zur Inbetriebnahme einer Schleifenleitung zunächst den Schleifenruhestrom durch den sendenden Melder längere Zeit zu unterbrechen und erst nach Wiederschließung der Schleife für eine vorbestimmte Zeitspanne die den Melder kennzeichnenden Stromstöße auszusenden. Die einleitende Unterbrechung dient für die Rückstellung etwa noch eingestellter Empfangseinrichtungen. Sie kann gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung, zusammen mit der darauf folgenden, über eine vorbestimmte Zeitspanne dauernden Schließung der Schleife für die Einschaltung des Umformers und die Umschaltung auf das künstliche Wechselstromnetz nutzbar gemacht werden.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung, die nur die für das Wesen der Erfindung erforderlichen Teile einer Meldeanlage enthält, dargestellt.
- In diesem Ausführungsbeispiel sind drei Meldeschleifen i, 2 und 3 vorgesehen, die über Glättungseinrichtungen Dr an Gleichrichtern Gl angeschlossen sind, die aus Sekundärwicklungen eines Transformators T ,gespeist werden. Um einen ungestörten Meldungseinlauf auch bei Drahtbruch und Erdschluß zu ermöglichen, liegen die Schleifen in der bekannten Morsesicherheitsschaltung. Der Transformator T ist mit zwei Primärwicklungen ausgerüstet, von denen die eine aus dem Netz und die andere 'vom Umformer M gespeist wird. Durch das Relais N wird das Netz laufend auf seinen Spannungszustand überwacht. Der Umformersatz M wird aus einer Betriebsbatterie Ba i gespeist und kann beim Laden dieser Batterie auf eine Reservebatterie Ba 2 umgeschaltet werden.
- Bei normalem Betrieb sind die Relais R und N erregt. Mittels der Kontakte y i und r2 ist der Umformer M sowohl primärseitig von der Batterie als auch sekundärseitig vom Transformator abgeschaltet. Der Kontakt r 3 hat dabei das Netz an die Primärwicklung des Transformators gelegt.
- Bei Einlaufen einer Meldung über eine der Schleifen bringt die erste einlaufende verlängerte Unterbrechung des Schleifenruhestromes das Relais Sa zum Abfallen. In der dieser Schleife zugeordneten Empfangseinrichtung fällt das Relais Y, das durch einen parallel geschalteten Kondensator eine derartige Verzögerung erhält, daß es sich während der eigentlichen Meldungsabgabe hält, durch die erste verlängerte Unterbrechung des Schleifenruhestromes ab. Der Kontakt sa bringt das Relais A, das seine erste Wicklung AI mittels Kontakt a-- kurzschließt. Der Kontakt a 6 legt Spannung an das Relais B, das den Kurzschluß des Relais H durch Umlegen des Kontaktes b4 aufhebt. Ein weiterer Kontakt b 6 des Relais B bringt zusammen mit dem Kontakt v 2 das Relais U, das sich über seinen eigenen Kontakt u4 weiter hält. Über die Kontakte u 5 und H 5 wird das Relais C zum Ansprechen gebracht.
- Mit Kontakt c2 legt sich das Relais C in einen Haltestromkreis, und mit seinem Kontakt c i bereitet es die Anschaltung des Relais I vor.
- Wird durch den Melder die Stromschleife für eine vorbestimmte Zeitspanne wieder geschlossen, so spricht das Relais 1l an und legt nun mit seinem Kontakt v 2 über die Kontakte rv 2 und c i Spannung an das Relais J. Dieses hält sich während des ganzen Meldeablaufes über seinen Kontakt i 5. Durch das Umlegen des Kontaktes sa kommt auch das Relais A mit einer durch den Kurzschluß seiner einen Wicklung bedingten Verzögerungszeit zum Abfallen, doch kann während dieser Schließung der Schleife und während des dann folgenden Meldungsablaufes das Relais C nicht zum Abfallen kommen, da die Relais B, H, C, die nur durch Kurzschluß ihrer Wicklungen abgeworfen werden können, durch den geschlossenen Kontakt c4 eine Verzögerungskette bilden, über die das Relais C bis zur Beendigung der Meldung gehalten bleibt. Der Kontakt i 4 bringt nun das Relais RA zum Ansprechen, das seinen Kontakt ra betätigt und das Relais N, das gleichzeitig zur Netzüberwachung dient, zum Abfallen bringt. Der Kontakt n läßt das Relais R abfallen, und dieses schließt seine Kontakte r i und r 2 unter gleichzeitiger Öffnung des Kontaktes r3. Dadurch wird der Umformer M sowohl gleichstromseitig angeschaltet als auch wechselstromseitig an die zweite Primärwicklung des Transformators T geschaltet, während durch r 3 die Netzspeisewicklung abgetrennt wird. Die Einregulierung des Umformers M auf seine vorbestimmte Drehzahl übernimmt der Fliehkraftschalter F, über den ein Schütz S zum Ansprechen gebracht werden kann, das mit dem Kontakt s Widerstände im Umformerkreis zu- und abschalten kann. Da während der Meldungsabgabe das Relais H dauernd erregt ist, werden alle Meldungen über den geschlossenen Kontakt h in der Morsesicherheitsschaltung durchgegeben. Ist die Meldungsabgabe beendet, dann fällt nach einer durch die Relais A, B und H bewirkten Verzögerungszeit das Relais C ab und öffnet durch seinen Kontakt c i den Stromkreis für das Relais J. Dadurch wird das Relais RA stromlos, und durch das Relais R über das Relais N wird die ursprüngliche Anschaltung der Meldeschleifen an das Netz wiederhergestellt.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Meldeanlage mit Ruhestromschleifen und Stromversorgung aus dem Netz über je einer Ruhestromschleife zugeordnete Gleichrichter, die bei Absinken der Spannung des Netzes durch Schaltmittel auf ein aus einer Batterie über einen Umformer gespeistes, allen Ruhestromschleifen gemeinsames künstliches Wechselstromnetz umgeschaltet werden können, dadurch gekennzeichnet, daß bei jeder Inbetriebnahme einer Schleife Schaltmittel (J) betätigt werden, die unabhängig von der Spannung des Lichtnetzes die Umschaltung der Gleichrichter auf das künstliche Wechselstromnetz für die Dauer der Meldung veranlassen.
- 2. Meldeanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die bei Inbetriebnahme einer Schleife betätigten Schaltmittel (1) auf die Schaltmittel (N, R) zur Überwachung der Spannung des Lichtnetzes einwirken und den gleichen Schaltzustand herbeiführen, der bei Ausfall des Lichtnetzes eintritt.
- 3. Meldeanlage nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß vor Abgabe einer Meldung zur Inbetriebnahme der Schleifenleitung der Melder während einer längeren Zeit den Schleifenruhestrom unterbricht und sodann für eine vorbestimmte Zeitspanne die Schleife wieder schließt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET644A DE820721C (de) | 1950-03-24 | 1950-03-24 | Meldeanlage mit Ruhestromschleifen und Stromversorgung aus dem Netz |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET644A DE820721C (de) | 1950-03-24 | 1950-03-24 | Meldeanlage mit Ruhestromschleifen und Stromversorgung aus dem Netz |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE820721C true DE820721C (de) | 1951-11-12 |
Family
ID=7543084
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET644A Expired DE820721C (de) | 1950-03-24 | 1950-03-24 | Meldeanlage mit Ruhestromschleifen und Stromversorgung aus dem Netz |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE820721C (de) |
-
1950
- 1950-03-24 DE DET644A patent/DE820721C/de not_active Expired
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