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AT203048B - Schaltung für Schlüsselsperren zum Behelfsbetrieb bei Weichen u. ähnl. Einrichtungen - Google Patents

Schaltung für Schlüsselsperren zum Behelfsbetrieb bei Weichen u. ähnl. Einrichtungen

Info

Publication number
AT203048B
AT203048B AT627855A AT627855A AT203048B AT 203048 B AT203048 B AT 203048B AT 627855 A AT627855 A AT 627855A AT 627855 A AT627855 A AT 627855A AT 203048 B AT203048 B AT 203048B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
circuit
blocking
monitoring
contact
relay
Prior art date
Application number
AT627855A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Int Standard Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Int Standard Electric Corp filed Critical Int Standard Electric Corp
Priority to AT627855A priority Critical patent/AT203048B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT203048B publication Critical patent/AT203048B/de

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltung für Schlüsselsperren zum Behelfsbetrieb bei Weichen u. ähnl. Einrichtungen 
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Schlüsselsperren an Weichen und ähnlichen Einrichtungen, in der je eine von zwei einer Weiche zugeordneten Schlüsselsperren entsprechend der Weichenlage verschlossen und überwacht wird. Solche Einrichtungen werden in erster Linie für Weichen verwendet, die normalerweise vom Stellwerk aus fernbedient und dabei durch einen Kraftantrieb umgestellt werden. 



    Die Schlüsselsperren werdenim allgemeinen nur ausnahmsweise im Falle von Störungen oder aus betrieb-    lichen Gründen eingesetzt. Es ist daher zweckmässig, die Schaltung im Stellwerk so auszuführen, dass sie für Steuerung und Überwachung der Weichenantriebe einerseits und zur Freigabe und Überwachung der   Schlüsselsperren   anderseits mit möglichst geringen Änderungen benutzt werden kann. Bei der vieradrigen Weichenschaltung ergibt sich dabei die Schwierigkeit, dass die Rückleitung direkt an einen Pol der Gleichspannung geführt ist, wodurch   der Sperrmagnet beiAnliegen einer Fehlspannung ohne weiteres den Schlüssel   freigeben würde. Es ist schon vorgeschlagen worden, diese Rückleitung nicht zur Freigabe zu verwenden, was mit einer Sperrzellenanordnung erfolgen kann.

   Eine solche Schaltung ist jedoch nicht sicher gegen   Wechselspannungseinfall.   Es wurde auch schon vorgeschlagen, für den Behelfsbetrieb die vieradrige Überwachung zu verlassen und getrennte Freigabe-und Überwachungsstromkreise zu bilden. Das ergibt jedoch viele Umschaltpunkte und ausserdem ist der Freigabekreis schwer zu   iiberfachen.   



   Erfindungsgemäss wird die vieradrige Überwachung beibehalten, wobei die Schaltung so abgeändert ist, dass der oder die Sperrmagnete im Überwachungsstromkreis in Reihe zwischen einem Überwachungsrelais und einem Hilfsrelais, im Freigabestromkreis dagegen nur in Reihe mit einem Hilfsrelais liegen, wobei der Überwachungskreis derart dimensioniert ist, dass für das Überwachungsrelais Anzugsstrom und für den Sperrmagneten oder die Sperrmagnete und das Hilfsrelais Fehlstrom fliesst und weiters die im Freigabekreis liegenden Schaltelemente derart dimensioniert sind, dass das Hilfsrelais mit geringerem Strom als der Sperrmagnet oder die Sperrmagnete und zeitlich vor diesen zum Ansprechen gebracht wird. 



   Es ergibt sich bei der   erfindungsgemässen   Schaltung der Vorteil, dass bei normalem Weichenbetrieb der gleiche Überwachungsstromkreis verwendet wird und das Hilfsrelais dabei als Auffahrmelder dient. Der   Schaltvorgang, dass bei Einleitung der Freigabe ein Anschaltrelais anspricht, welches die Wirkung   des Hilfsrelais aufhebt, solange   keine Störung   vorliegt, wird bei Einleitung der Umstellung bei Normalbetrieb ebenfalls benötigt, so dass sich der Gesamtschaltvorgang bei Normalbetrieb nur durch das zusätzliche Anspre chen des Netzanschaltrelais unterscheidet. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Seine Wirkungsweise ist folgende : Normalerweise fliesst Überwachungsstrom von + über Hilfsrelais A, Leitung 4, Schlüsselsperrmag- 
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1üsselüberwachungskontaktmagnetkontakt Spl, Schlüsselüberwachungskontakt S+, Leitung 1, Kontakt R2, Kontakt Tl nach O. Hiebei sprechen wegen der Fehlstrombedingung nur das   Überwachungsrelais   Ü, nicht aber der Sperrmagnet Sp und das Hilfsrelais A an. Bei Einleitung der Freigabe unterbricht zunächst der Kontakt   Tl diesen Überwachungs"   stromkreis. Dadurch fällt das Überwachungsrelais Ü ab und es wird durch nicht dargestellte Schaltmittel der Kontakt Rl umgeschaltet.

   Nach erneutem Schliessen des Kontaktes Tl schalten (mittels ebenfalls nicht dargestellter Schaltmittel) die Kontakte R2 und P um, so dass der Freigabestromkreis über Hilfsrelais A, Leitung 4, Sperrmagnet Sp,   Schli1sselliberwachungskontakt S-,   Leitung 3, R2, Tl zustandekommt. Dabei sprechen Sperrmagnet Sp und Hilfsrelais A an, wodurch der Sperrmagnetüberwachungskontakt Spl und der 

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 Kontakt Al umgeschaltet werden. Der Kontakt Al ist jedoch vorher durch Kontakt P wirkungslos gemacht worden. Bei Entnahme des Schlüssels für die Pluslage schaltet der Kontakt S+ zunächst   ohne Wirkung um.   



  Bis zum Einbringen des Schlüssels für die Minuslage bleibt der Freigabekreis aufrechterhalten. Beim Einbringen des Schlüssels für die Minuslage schalten der Kontakt   S- um,   unterbricht den Freigabekreis und bereitet den Überwachungsstromkreis vor. Hilfsrelais A und Sperrmagnet Sp fallen ab. Durch den Sperrmagneten Sp wird der Schlüssel für die Minuslage verschlossen und   derVerschlussüberwachungskontakt   Spl wieder umgelegt, so dass das Überwacherrelais ansprechen kann. Die Freigabe des Minusüberwacherschlüssels erfolgt sinngemäss. 



   Bei fehlerhaft zustandegekommenem Freigabestromkreis, z. B. durch unzeitiges Umlegen des Kontakts R2 oder durch Potential 0 an Leitung 3 der gezeichneten Grundstellung, spricht Hilfsrelais A vor Sperrmagnet Sp an. Da jetzt Kontakt P geschlossen ist, kommt durch den Kontakt Al ein   Selbstschlusskre ! s   für Relais A und ein Kurzschlusskreis für Sperrmagnet Sp zustande, so dass dieser nicht ansprechen Rann. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Schaltung für Schlüsselsperren zum Behelfsbetrieb für Weichen oder ähnliche Einrichtungen, in der je einer von zwei einer Weiche zugeordneten Schlüsseln entsprechend der Weichenlage verschlossen und überwacht werden, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Sperrmagnete (Sp) im Überwachungsstromkreis in Reihe zwischen einem Überwachungsrelais (Ü) und einem Hilfsrelais (A), im Freigabestromkceis dagegen nur in Reihe mit einem Hilfsrelais (A) liegen, wobei der   Überwachungskreis   derart dimensioniert ist, dass für das Überwachungsrelais (Ü) Anzugsstrom und für den Sperrmagneten oder die Sperrmagnete (Sp) 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. 2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kontakt (AI) vorgesehen ist. mittels dessen bei fehlerhaftzustandekommendem Freigabestrom das Hilfsrelais (A) den Freigabestromkreis direkt oder indirekt auftrennt.
    3. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfsrelais (A) bei fehlerhaft zustan- dekommendem Freigabestrom dazu verwendet wird, den Sperrmagneten oder die Sperrmagnete (Sp) direkt oder indirekt kurzzuschliessen.
    . 4. Schaltung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kontakt (P) eines Prüfrelais vorgesehen ist, mit welchem bei ordnungsgemässer Einleitung der Freigabe das störungsweise Auftrennen des Freigabestromkreises oder Kurzschliessen der Sperrmagnete unwirksam gemacht wird.
    5. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kontakt (Spl) des Sperrmagneten oder der Sperrmagnete (Sp) vorgesehen ist, durch den beim Ansprechen des Sperrmagneten oder der Sperrmagnete die Rückleitung (2) zwischen den Schlüsselüberwachungskontakten (S+ und S-) und dem Überwa- chungsrelais (Ü) vom Überwachungsrelais ab-und so an die Wicklung des Sperrmagneten oder der Sperrmagnete angeschaltet wird, dass bei einem fehlerhaft erregten oder von Hand angedrückten Sperrmagneten dieser durch seinen eigenen Kontakt kurzschliessbar ist.
    6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei normalem Weichenbetrieb (d. h. bei angeschlossenen Weichenantrieb) der gleiche Überwachungsstromkreis wie für die Schlüsselsperre verwendet wird, wobei das Hilfsrelais (A) als Auffahrmelder dient.
AT627855A 1955-11-15 1955-11-15 Schaltung für Schlüsselsperren zum Behelfsbetrieb bei Weichen u. ähnl. Einrichtungen AT203048B (de)

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AT203048B true AT203048B (de) 1959-04-25

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