DE8206828U1 - Geraet fuer die benutzung als ski-schlitten" - Google Patents
Geraet fuer die benutzung als ski-schlitten"Info
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- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62B—HAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
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- B62B13/08—Sledges with runners characterised by arrangement of runners arranged in two or more parallel lines with steering devices
- B62B13/12—Sledges with runners characterised by arrangement of runners arranged in two or more parallel lines with steering devices with tilting or bending runners
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Description
Gerät für die Benutzung als Ski-Schlitten
Die Erfindung betrifft ein Gerät für die Benutzung als Ski-Schlitten,
bei dem aus einem Paar Ski bestehende Kufen mit einem Rahmen beweglich verbunden sind, an dem ein Sitz für
den Fahrer sowie eine Steuereinrichtung zum Lenken des Ski-Schlittens angeordnet sind.
Bei einem bekannten Ski-Schlitten dieser Art ist ein einem Liegestuhl ähnlicher Sitz an einem Rahmen befestigt, an dem
zwei Ski angelenkt sind, die durch von einem Steuerrad betätigbare Hebelübertragungsglieder verschwenkt werden
können, sodasj die Skis parallel nach links oder rechts verkantet werden können bei gleichzeitiger Querverschiebung
des Sitzes im Sinne einer Gewichtsverlagerung der fahrenden Person. Dieser Ski-Schlitten soll es Invaliden oder Personen,
die aus gesundheitlichen oder irgendwelchen anderen Gründen nicht am normalen Abfahrt-Skilaufen teilnehmen
können, gestatten, Schneehänge herunterzufahren, auf die
hinauf zu gelangen nur durch Anhängen eines derartigen Ski-Schlittens an einen üblichen Schlepplift, sofern dies zmlässig
ist, oder mittels Seilbahnen oder ein anderes entsprechendes Transportmittel möglich ist. Ein derartiger
Ski-Schlitten lässt sich daher nur im Umkreis geeigneter Transporteinrichtungen verwenden. Ausser diesem Nachteil
besitzt der bekannte Ski-Schlitten jedoch wesentliche Mängel in der Steuerbarkeit, da die am Rahmen angelenkten
Ski nur gemeinsam verkantet werden können, ihre Achsen jedoch dabei parallel bleiben. Es lässt sich daher weder
die sogenannte Schneepflug-Fahrweise ausführen, bei der beide Ski in bezug auf die Schlitten-Längsachse nach innen
abgewinkelt sind, noch kann durch Abwinkelung nur eines
Skis ein Bogen gefahren werden. Diese Fahrtechnik kann
daher euch nicht zum Abbremsen des bekannten Ski-Schlittens angewendet werden.
Die der vorliegenden Erfindung zugrundeliegende Aufgabe bestand daher darin, ein Gerät der eingangs genannten
Art derart auszugestalten, dass es alle von einem auf seinen Skis stehenden Skifahrer auszuführende Bewegungen
am Ski für den Fahrtrichtungswechsel sowie für das Bremsen und das quer zum Hang Fahren in analoger
Weise durchzuführen ermöglicht, und zwar in sitzender Haltung durch Betätigung einer Steuereinrichtung. Zur
Lösung dieser Aufgabe weist das Gerät die im Anspruch 1 angeführten Merkmale auf. Bevorzugte Weiterbildungen
des Gerätes ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
Einer der wesentlichen Vorteile dieses Gerätes besteht darin, dass jeder der Stützfüsse zwecks Befestigung am
Ski in dessen Skibindung befestigbar ist. Das bedeutet, dass das Gerät in Verbindung mit Skis, die eine normale
Bindung besitzen, benutzt werden kann, sodass der Benutzer mit seinen Skis an den Füssen und dem mitgeführten
Gerät mit dem Skilift auf den Berg hinauffahren kann und das Gerät dann für die Abfahrt in die Skibindung
seiner Skis einsetzt und befestigt. Ebenso ist es natürlich auch möglich, anders ausgebildete Stützfüsse
eines Geräts dieser Art mit zwei Skis fest zu verbinden, sodass ein wechselweiser Gebrauch der Skis an den
Füssen des Skifahrers oder in Verbindung mit dem Gerät nicht möglich ist.
Mit dem Gerät lassen sich in vorteilhafter Weise alle für den Fahrtrichtungswechsel und das Bremsen erforderlichen
Bewegungen am Ski ausführen, die ein auf seinen
Skis stehender Skifahrer auch sonst bei der Abfahrt ausführt,
wobei durch das Verkanten und gleichzeitige Abwinkein des einen oder beider Skis nach innen Kurvenfahrt
oder Schneepflug in der üblichen Fahrweise ausgeführt
werden.
oder Schneepflug in der üblichen Fahrweise ausgeführt
werden.
Weitere Vorteile und Einzelheiten ergeben sich aus der
nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen, in denen
Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt sj ad. Es zeigen: %
nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen, in denen
Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt sj ad. Es zeigen: %
Fig. 1 das Gerät in Verbindung mit Skis und ohne Fahrer- % sitz, in schematisch vereinfachter schaubildlicher |
Darstellung; \
Fig. 2 das Gerät gemäss Fig. 1 mit einem Fahrersitz und \
Fahrer; ;
Fig. 3 das Gerät in Seitenansichx;
Fig. 4 das Gerät gemäss Fig. 3 von oben gesehen;
Fig. 5 das Gerät in einer Prinzipdarstellung von hinten ge- ■'
sehen und in zwei verschiedenen Stellungen der
Steuerglieder in ausgezogenen bzw. gestrichelten
Steuerglieder in ausgezogenen bzw. gestrichelten
Linien; r:
ι Fig. 6 eine vereinfachte Darstellung ähnlich Fig. 5, nur [
die Steuerglieder und die Stützfüsse in zwei wei- ': teren Stellungen in ausgesogenen bzw. gestrichelten
Linien zeigend;
Linien zeigend;
Fig. 7 die gleiche Darstellung wie Fig. 6 jedoch die beiden abgewinkelten Stützfüsse in Ansicht von hinten
perspektivisch korrekt dargestellt;
perspektivisch korrekt dargestellt;
Fig. 8 eine Draufsicht von oben auf zwei Mittelabschnitte der beiden Sxis, in der abgewinkelten Stellung,
die der Stellung der Stützfüsse gemäss Fig. 7
entspricht;
Fig. 9 eine abgewandelte Ausführungsform des Gerätes in Ansicht von hinten, mi* einem zusammenklappbaren
Rahmen;
Fig. 10 eine weitere vereinfachte Variante des Gerätes mit zwei Steuerhebeln zum Lenken durch beide Hände;
Fig. 11 eine Detaildarstellung eines in der Länge verstellbaren
Stützfusses, im Längsschnitt bzw. in Seitenansicht;
Fig. 12 ein in den anderen Figuren weggelassenes Detail der Steuereinrichtung in grösserem Massstab die
Steuorstange im Bereich des Lagerkörpers von hinten zeigend.
Gemäss Fig. 1 bis 3 ist das Gerät dazu bestimmt, a*if
zwei Skis 1 und 2 befestigt zu werden, die durch das Gerät in paralleler Stellung gehalten werden. Um das
Gerät an den Skis 1 und 2 zu befestigen, werden die beiden Stützfüsse 3 und 4 des Gerätes in die jeweils
auf dem Ski 1 bzw. 2 vorhandene normale Skibindung, und zwar zwischen den Kopfteil 5 und den Fersenteil 6
der Skibindung eingesetzt. Der am Ski 1 befestigte Stützfuss 3 wie auch der am Ski 2 befestigte Stützfuss
4 bestehen jeweils aus einem vorderen kurzen Pfosten 7, der am Ende einer Schwenkachse 8 befestigt ist, und
aus einem hinteren längeren Pfosten 9» der ebenfalls an
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der Schwenkachse 8 befestigt ist. Diese die beiden oberen Enden der beiden Pfosten 7 und 9 geradlinig
verbindende Schwenkachse 8 ist demnach unter einem spitzen Winkel zur Längsachse des Skis nach hinten
ansteigend angeordnet.
Aus Figc 3 und Fig. 4 geht hervor, dass am unteren Ende des vorderen kurzen Pfostens 7 des Stützfusses
3 bzw. 4 ein im Umriss und in der Höhe mit einer Skischuhsohle im Bereich der Schuhspitze konformer
Körper 10 angeordnet ist, der genau wie ein Ski chuh in den Kopfteil der Skibindung eingesetzt wird. Am
unteren Ende des hinteren längeren Pfostens 9 des Stützfusses 3 bzw. 4 ist ein im Umriss und in der Höhe
mit der Skischuhsohle im Bereich des Absatzes konformer Körper 11 angeordnet, der in den Fersenteil 6 der Skibindung
eingesetzt wird. Auf diese Weise lässt sich das Gerät in Verbindung mit Skis mit einer normalen
Skibindung verwenden und lässt sich von den Skis sehr leicht wieder trennen.
Eine den vorderen Pfosten 7 mit dem hinteren Pfosten des Stützfusses 3 bzw. 4 miteinander verbindende Längsstrebe
12 weist einen besonderen Mechanismus auf, der es erlaubt, den vorderen mit einer Skischuhspitze
konformen Körper 10 weiter nach vorne zu schieben, sodass der Abstand zwischen den Aussenkanten des vorderen
Körpers 10 und des hinteren Körpers 11 veränderlich ist, um das Gerät in verschiedene Skibindungen einsetzen zu
können, die auf verschiedene Schuhgrössen eingestellt sind. Besondere Einzelheiten dieser Ausgestaltung werden
nachfolgend noch erläutert.
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Ein in diesem Gerät verkörperter Haupterfindungsgedanke besteht darin, dass der Ski an einer im spitzen Winkel
zur Längsachse des Skis nach hinten ansteigend angeordneten Schwenkachse mit Hilfe ungleich langer Pfosten
7 und 9 des StUtzfusses 3 bzw. 4 befestigt ist, was zur Folge hat, dass bei Drehung der Schwenkachse 8 um
ihre eigene Längsachse der Ski 1 bzw. 2 verkantet und gleichzeitig auf Grund der unterschiedlich langen
Schwenkradien der beiden ungleich langen Pfosten 7 und 9 in bezug auf die Schlitten-Längsachse, die eine in
der Mitte zwischen den beiden Skis 1 und 2 parallel zu diesen verlaufende gedachte Linie ist, abgewinkelt
wird. Auf diese Weise wird eine Stellung des Skis herbeigeführt, die in gleicher Weise auch der auf den
Skis stehende Abfahrt-Skiläufer seinem Ski bei der Kurvenfahrt erteilt.
Dieser Vorgang kann wahlweise alt des: einen oder dem
anderen Ski durchgeführt werden, wenn der Fahrer, der gemäss Fig. 2 auf dem Gerät sitzt, einen Bogen nach
links oder nach rechts fahren will. Es können aber auch ebenso gut beide Skis gleichzeitig nach innen abgewinkelt werden, sodass die beiden Skis 1 und 2 mit
ihren Spitzen näher zusammen und mit ihren hinteren Enden weiter auseinander kommen und gleichzeitig verkantet sind, was der Schneepflug-Stellung entspricht.
Schllesslich ist es in gleicher Weise auch möglich, den einen Ski auf die Innenkante und gleichzeitig den anderen
Ski auf die Aussenkante bei gleichzeitiger Abwinkelung in bezug auf die Schlitten-Längsachse zu verschwenken,
welche Stellung der Skis geeignet ist, um quer zu einem Hang zu fahren. Um diese Lenkbewegungen auszuführen,
müssen nur die beiden Schwenkach3en 8 um ihre Längsachse
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Im jeweils richtigen Ausmass gleichsinnig oder gegensinnig gedreht werden.
Um die beiden Schwenkachsen 8 parallel zueinander zu halten, ist jede Schwenkachse 8 in einer Buchse 13
drehbar gelagert und die beiden Buchsen 13 sind durch eine Quertraverse 14 miteinander verbunden. Durch die
Quertraverse 14 werden die beiden Schwenkachsen 8 stets parallel zueinander gehalten, gleichgültig welche
Stellung die beiden Skis 1 und 2 auf Grund der eingeleiteten Lenkbewegung jeweils einnehmen.
Auf der Mitte der Quertraverse 14 ist ein Lagerkörper 15 fest angeordnet. An diesem Lag*?rkörper 15 sind gemäss Fig. 3 und 4 insgesamt drei schräg aufwärts sich
erstreckende Streben 16 befestigt, deren obere Enden
die Eckpunkte eines Dreiecks bilden. An den oberen Enden der Streben 16 ist eine dreieckförmige Sitäsulde
17 aus Gewebematerial befestigt, auf welcher der Fahrer sitzt, sodass sein Gewicht über die Quertraverse
14 und die StützfUsse 3 und 4 auf die beiden Skis 1 und 2 Übertragen wird.
Zur Lenkung des Ski-Schlittens, der von dem Gerät und zwei mit diesem verbundenen Skis gebildet wird, dient
eine Steuereinrichtung, die mittels eines von Hand betätigbaren Lenkorgans bewegbare Steuerglieder umfasst. Steuerglieder zur Durchführung der Lenkbewegungen sind die beiden Schwenkachsen 8, die auf irgend
eine geeignete Weise entweder einzeln oder gleichzeitig gedreht werden müssen, und zwar mit gleichem oder mit
entgegengesetztem Drehsinn. Damit dies durch eine Einhandbedienung erfolgen kann, sind weitere Steuerglieder
für die Uebertragung von Steuerbewegungen vorgesehen.
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Wie besonders aus Fig. 4 deutlich hervorgeht, besitzt jede Schwenkachse 8 am rückwärtigen Ende ein zur Mitte
hit. abgewinkeltes Ende 8a. Wenn die durch die Buchsen 13 sich erstreckenden Schwenkachsen 8 um ihre Längsachse gedreht werden, führen die beiden abgewinkelten
Enden 8s r Schwenkachsen 8 eine Bewegung in einer gemeinsamen Schwenkebene aus, welche rechtwinklig zu
den Schwenkachsen 8 verläuft und welche daher nicht vertikal sondern schräg nach vorn geneigt ist.
Das Prinzip des Lenk*systems für die Einhand-Bedienung
geht aus den Figuren 5 bis 7 hervor. Diese Figuren sollen das Gerät nur schematisch in der Ansicht von
hinten zeigen, wobei jedoch die vorher erwähnte Schräglage der Ebene, in welcher sich die abgewinkelten
Enden 8a der beiden Schwenkachsen 8 bewegen, nicht berücksichtigt ist, um die Darstellung zu vereinfachen.
Die beiden Steuerglieder bildenden abgewinkelten Enden 8a der Schwenkachsen 8 sind mittels Schwenkgelenken
20, die vorzugsweise aus Gelenkköpfen bestehen und eine begrenzte Abwinkelbarkeit zulassen, mit Je einem
Zwischenäebel 21 verbunden, die weitere Steuerglieder bilden. Die anderen Enden dieser beiden Zwischenhebel
21 sind ebenfalls über Schwenkgelenke 20 mit einer starren Koppelstange 22 verbunden. Auf der Mitte dieser
Koppelstange 22 1st eine Steuerstange 23 fest angeordnet, die das von Hand zu bedienende Lenkorgan der Steuereinrichtung bildet. Diese Steueretange 23 erstreckt sich
durch eine Führungsbuchse 24, die mit Hilfe von zwei Schwenkzapfen 25 in dem Lagerkörper 15 schwenkbar gehalten ist. Die Steuerstange 23 kann daher in einer
vertikalen Ebene um diese beiden Schwenkzapfen 25 ge-
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schwenkt werden und lässt sich ausserdem auf Grund der drehbaren Lagerung in der Führungsbuchse 24 in der
einen oder anderen Richtung drehen. Damit der Fahrer die Steuerstange 23 betätigen kann, besitzt diese in
Fahrtrichtung vor dem Lagerkörper 15 einen nach oben sich erstreckenden Abschnitt 23a mit einem Handgriff
24 am Ende, welchen der Fahrer umfasst.
Die Funktionsweise der Steuerung ist nun folgende: Das nach oben abgewinkelte Ende 23a der Steuerstange
23 lässt sich von der in ausgezogenen Linien dargestellten Stellung in die in gestrichelten Linien dargestellte
Stellung in Richtung zum Fahrersitz hin heranziehen. Der in ausgezogenen Linien dargestellten
Stellung der Steuerstange 23 in Fig. 3 entspricht in Fig. 5 die in ausgezogenen Linien dargestellte Stellung
der Koppelstange 22 sowie der Zwischenhebel 21 und der nach innen abgewinkelten Enden 8a der Schwenkachsen
Die beiden Skis befinden sich dann in einer horizontalen Stellung parallel zueinander. In dieser Stellung
sind auch die in Fig. 5 dargestellten Pfosten 9 der beiden StUtzfüsse 3 bzw. 4 senkrecht und parallel zueinander
angeordnet. Wird die Steuerstange 23 an den Fahrersitz 17 herangezogen und nimmt die in Fig. 3 in
gestrichelten Linien dargestellte Stellung ein, dann wird das mit der Koppelstange 22 verbundene Ende der
Steuerstange 23 nach unten gedrückt und die Koppelstange 22 nimmt dann die in Fig. 5 in gestrichelten
Linien dargestellte Stellung ein. Bei dieser Abwärtsbewegung der Koppelstange werden auch die beiden über die
beiden Zwischenhebel 21 an der Koppelstange 22 angelenkten, abgewinkelten Enden 8a der Schwenkachsen 8 nach
unten geschwenkt, was zur Folge hat, dass beide jeweils mit einer Schwenkachse 8 verbundenen Pfosten 9 der
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Stützfüsse 3 bzw. 4 nach auswärts geschwenkt werden, sodass auch die mit den Stützfüssen fest verbundenen
Skis die gleiche Schwenkbewegung ausführen. Die Skis 1 und 2 gelangen dadurch in die Schneepflug-Stellung,
wobei sie auf die Innenkante des Skis verschwenkt und gleichzeitig in bezug auf die Schlitten-Längsachse
einwärts abgewinkelt sind.
Wie bereits vorstehend erläutert wurde, lässt sich die Steuerstange 23 ausserdem in der Führungsbuchse
24 drehen. Dadurch wird auch die am Ende der Steuerstange 23 fest angeordnete Koppelstange 22 mitgedreht.
In Fig. 6 ist in ausgezogenen Linien eine Stellung der Koppelstange 22 dargestellt, dis aus der in
ausgezogenen Linien dargestellten Stellung der Koppelstange 22 gemäss Fig. 5 nur im Uhrzeigersinn gedreht
werden ist. Dabei wird das in Fig. 6 links befindliche abgewinkelte Ende 8a der Schwenkachse 8 nach oben verschwenkt,
wodurch der mit der Schwenkachse 8 fest verbundene Pfosten 9 des Stützfusses einwärts geschwenkt
und damit der mit dem Stützfuss verbundene Ski auf die Aussenkante verschwenkt wird, unter gleichzeitiger Abwinkelung
in bezug auf die Schlitten-Längsachse. Gleichzeitig
wird durch die Drehung der Koppelstange 22 das in Fig. 6 auf der rechten Seite befindliche, abgewinkelte
Ende 8a der Schwenkachse 8 nach unten geschwenkt, wodurch der mit der Schwenkachse 8 fest verbundene
Pfosten 9 des mit dem Ski verbundenen Stützfusses die in ausgezogenen Linien dargestellte Stellung einnimmt,,
wobei der Ski auf die Innenkante verschwenkt ist. In dieser Stellung sind demnach beide Skis in gleichem
Sinne verkantet und die Skis nehmen eine Stellung ein, die in Fig. 8 in der Ansicht von oben in der Darstellung
von abgebrochen gezeichneten kurzen Skiabschnitten verdeutlicht ist.
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In Fig. 7 ist die gleiche Schwenkstellung wie in Fig. 6 dargestellt, mit dem Unterschied, dass in Fig. 6 nur
das Prinzip der Schwenkbewegung der beiden Pfosten 9 der Stützfüsse schematisch dargestellt ist, während in
Fig. 7 erkennbar ist, dass bei Ansicht von hinten in perspektivisch richtiger Darstellung von den Stützfüssen
3 und 4 auch die vorderen Pfosten 7 mit dem zum Einsetzen in die Skibindung bestimmten Körper 10 sichtbar
sind, weil der Stützfuss um eine nach hinten schräg aufwärts gerichtete Schwenkachse 8 verschwenkt wird, wobei
durch den längeren Schwenkradius, der durch den hinteren Pfosten 9 bestimmt ist, das hintere Stützfussende
in Querrichtung weiter zur Seite verschwenkt wird als das vordere Stützfussende und am Ende der Schwenkbewegung
theoretisch höher zu liegen kommt, als das vordere Stützfussende. Dieser Umstand hat in bezug auf die Fahrtechnik
einen weiteren Vorteil zur Folge, denn in Wirklichkeit liegt der Ski infolge der Gewichtsbelastung
durch den Fahrer auf der Schneeoberfläche auf, und wenn beim Verschwenken des Aussenskis das hintere Stützfussende
theoretisch etwas angehoben wird, bedeutet dies, dass in Wirklichkeit beim Rurvenfahren das vordere Ende
des flach liegenden Skis etwas angehoben wird, was für das Rurvenfahren sehr günstig ist, Durch Gewichtsverlagerung
des Fahrers auf den Aussenski wird· dieser Vorgang noch verstärkt. Der Ski-Schlitten gelangt durch die
geschilderte Lenkbewegung praktisch etwas in Rücklage.
Wenn die auf der Längsmitte des Ski-Schlitxens angeordnete
Steuerstange 23 in eine mittlere Stellung verschwenkt wird, das heisst in eine solche, die zwischen den Endstellungen
innerhalb des vertikalen Schwenkbereichs der Steuerstange liegt und gleichzeitig gedreht wird, so nimmt die mit der
Steuerstange 23 fest verbundene Koppeistange 22 die in
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Fig. 6 in gestrichelten Linien dargestellte Stellung ein. In dieser Stellung nimmt der Pfosten 9 des mit dem Ski
verbundenen Stützfusses auf der rechten Seite der Fig. 6 eine senkrechte Stellung ein, was bedeutet, dass der
Ski in der Geradeaus-Stellung gehalten ist. Gleichzeitig ist der Pfosten 9 des mit dem Cki verbundenen Stützfusses
auf der linken Seite der Figur auswärts geschwenkt, was bedeutet, dass der Ski auf die Innenkante verschwenkt
und gleichzeitig in bezug auf die Schlitten-Längsachse nach innen abgewinkelt ist. In dieser Stellung der Steuereinrichtung
führt der Ski-Schlitten daher eine Bogenfahrt nach rechts aus. Es versteht sich, dass bei Drehung der
Steuerstange 23 in entgegengesetzter Richtung die beiden Skis ihre Stellung vertauschen, sodass der Ski-Schlitten
einen Bogen nach links fährt.
Wie einleitend erwähnt worden ist, benutzt der Skifahrer seine Skis sowohl in Verbindung mit dem Gerät, um einen
Ski-Schlitten zu bil^n, als auch zum Hinauffahren auf
einen Berg unter Benutzung eines Skilifts, wobei er das Gerät mitführt und beispielsweise wie einen Tornister
auf dem Rücken trägt. Zu diesem Zweck ist das Gerät zusammenklappbar. Um die vorstehend beschriebenen Zeichnungen
nicht mit Einzelheiten zu überladen, ist in diesen Zeichnungen die Zusammenklappbarkeit des Rahmens
nicht dargestellt. In Fig. 9 ist daher in der Ansicht des Gerätes von hinten als weiteres Detail ein zusammenklappbarer
Rahmen dargestellt, bei dem die Quertraverse 14 zu beiden Seiten der Längsmitte je ein Klappscharnier
30 aufweist. In diesem Fall besteht die Quertraverse 14 aus Abschnitten von Profilträgern, die im Bereich
des Klappscharniers 30 ineinanderpassen. An dem äusseren Teil 14a der Quertraverse ist ein Haken 31 zum Verriegeln
der Teile der Quertraverse in der auseinander geklappten
- 18 -
Stellung angeordnet, welcher Haken sich durch einen Schlitz in dem mittleren Teil der Quertraverse hindurcherstreckt
und an der Unterseite verhakt ist und in dieser Stellung durch eine in der Zeichnung nicht dargestellte Feder
gehalten wird. Das Zusammenklappen ist möglich, da die Schwenkgölenke 20 zwischen der Koppelstange 22 und den
Zwischenhebeln 21 sowie den abgewinkelten Enden 8a der Schwenkachsen 8 eine Verschwenkung dieser Teile in dem
erforderlichen Ausmass zulassen.
In der vorstehend beschriebenen, durch Ausschwenken beider
Skis herbeizuführenden Schneepflug-Stellung zum Bremsen des Ski-Schlittens kommt bei voller Pflugstellung
zusätzlich noch eine an geeigneter Stelle angeordnete Bremse zur Wirkung. In Fig. 9 ist eine solche Bremse rein
schematisch dargestellt. An dem hinter der Quertraverse 14 liegenden Breich der Steuerstange 23, welcher Teil
der Steuerstange beim Heranziehen des mit dem Handgriff 24 versehenen Endes der Steuerstange an den Fahrersitz
nach unten geschwenkt wird, ist eine Haltestange 35 befestigt, an deren Ende ein Bremsorgan 36 befestigt ist,
welches infolge des in der Schneepflug-Stellung sich verringenden Abstandes zwischen dem Lagerkörper 15 und dem
Erdboden und infolge des Niederdrückens der Steuerstange 23 in die Schneeoberfläche gedrückt wird. Diese Bremseinrichtung
kann auch in anderer geeigneter Weise ausgebildet s ein«
Wie weiter vorne bereits erwähnt wurde, müssen zum Lenken des Ski-Schlittens die beiden Schwenkachsen 8 gemeinsam
oder einzeln gedreht werden. Die vorstehend beschriebene Einhand-Bedienung stellt eine vorteilhafte Lösung dieser
Aufgabe dar. Es sind selbstverständlich auch Abwandlungen
- 19 -
der beschriebenen Konstmaktion möglich, beispielsweise
kann die auf der Längsmitte angeordnete Steuerstange 23 auch durch ein Lenkrad über eine Getriebeverbindung gedreht
werden. Eine noch einfachere Konstruktion zum Drehen der Schwenkachsen 8 ist die in Fig. 10 dargestellte
Zweihand-Bedienung, bei der am vorderen Ende Jeder der Schwenkachsen 8 jeweils ein Steuerhebel 40 angeordnet
ist. Der Fahrer bedient dabei entweder einen oder beide Steuerhebel gemeinsam, um alle Lenkoperationen,
die vorstehend beschrieben wurden, ausfuhren zu können.
In Fig. 11 ist ausschnittweise ein in die Skibindung
eines Skis einzusetzender StUtzfuss in grösserem Massstab dargestellt. Wie bereits einleitend erwähnt worden ist,
soll das Gerät in Skibindungen eingesetzt werden können, die auf sehr unterschiedliche Schuhgrössen eingestellt
sind, sodass Personen mit unterschiedlicher Schuhgrösse ohne Schwierigkeiten das Gerät nacheinander benutzen können.
Gemäss Fig. 11 ist die den vorderen Pfosten 7 mit
dem hinteren Pfosten 9 des Stützfusses verbindende Längsstrebe 12 teleskopartig ausgebildet. Ein im Durchmesser
kreisförmiges Rohr 12a der Längsstrebe 12 erstreckt sich in eine Bohrung in dem Körper 11, welcher der Absatzparti€
eines Skischuhs entspricht und am unteren Ende des Pfostens 9 befestigt ist, und lässt sich durch eine vom
rückwärtigen Ende des Körpers 11 zugängliche Schraube 41 mit einem Schraubenschlitz zum Betätigen mit einer
Münze drehen. Innerhalb des drehbaren Rohrs 12a ist am
vorderen Ende eine Mutter 42 befestigt, die mit einer Gewindespindel 43 zusammenwirkt. Das vordere Ende der Gewindespindel
43 ist in dem vorderen Körper 10 befestigt, welcher im Umriss und in der Höhe mit einer Skischuhsohle
- 20 -
im Bereich der Schuhspitze übereinstimmt. Dieser Körper
ist ausserdem mit einem äusseren Vierkant-Rohr 12b der Längsstrebe 12 fest, verbunden. Durch Drehen des Rohrs 12a
und damit der Mutter 42 wird die Gewindespindel 43 und damit der Körper 10 nach vorne ausgefahren.
In Fig. 12 ist in grösserem Massstab ein in den übrigen
Figuren aus Gründen der Uebersichtllchkeit der Zeichnung weggelassenes Detail der Steuereinrichtung dargestellt,
dass unmittelbar hinter dem Lagerkörper 15 für die Steuerstange 23 angeordnet ist. In der Ansicht von hinten in
der Richtung der Steuerstange 23 gesehen, wenn sich diese in der in Fig. 3 in gestrichelten Linien dargestellten
Stellung befindet, erkennt man den mit der Quertraverse 14 fest verbundenen Lagerkörper 15 und die im Querschnitt
dargestelle Steuerstange 23. An der Steüerstänge 23 ist
hinter dem Lagerkörper 15 an der Unterseite der Steuerstange ein Lagerbock 45 befestigt, in welchem eine Rolle
46 drehbar gelagert ist, die in der untersten Stellung der Steuerstange 23 in einem V-förmigen Winkelblech 47
unten aufsteht, welches an dem Lagerkörper 15 fest angeordnet
ist. Wenn die Steuerstange 23 durch die Schwenkbewegung des vom Fahrer am Handgriff 24 erfassten anderen
Endes der Steuerstange gedreht wird, läuft die Rolle 46 in dem Winkelblech 47 seitlich aufwärts in die in gestrichelten
Linien dargestelle Stellung, wodurch das hintere Ende der Steuerstange 23 zwangsläufig hochgeschwenkt
wird und die Skis aus der Schneepflug-Stellung gemäss Fig. 5 in eine Stellung für die Kurvenfahrt gemäss Fig. 6
in gestrichelten Linien gelangen. Der Fahrer muss infolgedessen von den beiden zur Erreichung dieser Skistellung
gleichzeitig durchzuführenden Steuerbewegungen nur die eine von Hand ausführen.
Claims (11)
1. Gerät für die Benutzung als Ski-Schlitten, bei dem
aus einem Paar Ski bestehende Kufen mit einem Rahmen beweglich verbunden sind, an dem ein Sitz für den Fahrer
sowie eine Steuereinrichtung zum Lenken des Ski-Schlittens angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass zwei jeweils
an einem Ski (1, 2) im Bereich von dessen Skibindung (5, 6) befestigbare Stützfüsse (3, 4) an einem die beiden Ski
im Abstand voneinander haltenden Rahmen (13 - 15) derart schwenkbar angelenkt sind, dass durch Betätigung der
Steuereinrichtung (20 - 24) das in Fahrtrichtung hintere Stützfussende (9) des einen und/oder des anderen Stützfusses
(7, 4) in Querrichtung weiter als das vordere Stützfussende
(7) seitlich verschwenkbar ist, wodurch der eine und/oder der andere Ski (1, 2) aus der Parallelstellung für
Geradeaus-Fahrt auf die Skiinnenkante verschwenkbar und gleichzeitig mit der Skxspitze in bezug auf die Schlitten-Längsachse
nach innen abwinkelbar ist oder der eine Ski auf die Innenkante und gleichzeitig der andere Ski auf die
Aussenkante bei gleichzeitiger Abwinkelung in bezug auf
ί die Schlitten-Längsachse verschwenkbar ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
Jeder der Stützfüsse (3, 4) zwecks Befestigung am Ski (1, 2)
in dessen Skibindung (5, 6) befestigbar oder am Ski fest
g| angeordnet ist.
3. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ?' die Stützfüsse (3, 4) am Rahmen (13 - 15) mittels je einer
Schwenkachse (8) angelenkt sind, die unter einem spitzen Winkel zur Längsachse des Skis (1, 2) von dessen vorderen
äi' Skibindungsteil (5) nach hinten ansteigend angeordnet ist
und an welcher der einen kurzen vorderen Pfosten (7) und einen im Abstand davon angeordneten längeren hinteren
Pfosten (9) aufweisende Stützfuss (3, 4) befestigt ist derart, dass bei Drehung der Schwenkachse (8) um ihre
Längsachse der Ski (1, 2) verkantet und gleichzeitig auf Grund der unterschiedlich langen Schwenkradien der beiden
ungleich langen Pfosten (7, 9) in bezug auf die Schlitten-Längsachse abgewinkelt wird, und dass Jede Schwenkachse
(8) zwischen dem vorderen und hinteren Pfosten (7, 9) des Stützfusses (3, 4) in einer Buchse (13) drehbar gelagert
ist und die beiden Buchsen der beiden Schwenkachsen durch
eine Quertraverse (14) miteinander verbunden sind, welche mit den beiden Buchsen (13) den Rahmen (13 - 15) zum
Parallelhalten der beiden Schwenkachsen (8) und zum Abstützen des Gewichts des Fahrers bildet.
4. Gerät nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung mittels eines von Hand betätigbaren
Lenkorgans (23) bewegbare Steuerglieder (8, 8a, 20, 21) umfasst, dass jede, der beiden Steuerglieder bildenden
Schwenkachsen (8) am von dem am Ski befestigten Ende abgewandten Ende zur auf der Mitte im gleichen Abstand von
den beiden Schwenkachsen (8) verlaufenden Schlitten-Längsachse hin abgewinkelt ist und dass die abgewinkelten Enden
(8a) der beiden Schwenkachsen (8) durch eine ein Steuerglied bildende, quer angeordnete Koppelstange (22) sowie
durch zwei die beiden Enden der Koppelstange (22) mit je einem Ende einer Schwenkachse (8) gelenkig miteinanderverbindende,
weitere Steuerglieder bildende Zwischenhebel (21) verbunden sind, dass ferner die Koppelstange (22) quer
zu ihrer Längsachse in der Schwenkebene der abgewinkelten
Enden (8a) der beiden Schwenkachsen (8) auf- und abbewegbar und ausserdem um eine in der Mitte der Koppelstange
(22) auf der genannten Schwenkebene senkrecht stehende Achse drehbar ist, derart, dass durch ausschliessliches
Bewegen der Koppelstange (22) quer zu ihrer Längsachse die beiden mit Je einem Ski (1, 2) verbundenen Schwenkachsen
(8) um ihre Längsachse um den gleichen Winkel gegensinnig gedreht werden, zwecks Verschwenken beider Skis
auf die Innenkante bei gleichzeitiger Abwinkelung der Skispitze nach innen bzw. Rückführung dieser Steuerbewegung
in die Geradeausfahrt, und dass durch Bewegen der Koppelstange
(22) quer zu ihrer Längsachse bei gleichzeitiger Drehung derselben die eine oder andere, je mit einem Ski
(1, 2) verbundene Schwenkachse (8) gedreht wird zwecks Verschwenken nur eines Skis für die Kurveni'ahrt, und dass
ferner durch ausschliessliche Drehung der Koppelstange
(22) beide Schwenkachsen (8) im gleichen Drehsinn gedreht werden zwecks Verschwenken des einen Skis auf die Innenkante
und des anderen Skis auf die Aussenkante.
5. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Koppelstange (22) auf ihrer Längsmitte mit einer zu
ihrer Längsachse sich rechtwinklig erstreckenden, das Lenkorgan bildenden Steuerstange (23) verbunden ist, die
drehbar in einer Führungsbuchse (24) gehalten ist, welche in einem auf der Mitte der Quertraverse (14) fest angeordneten
Lagerkörper (15) um eine horizontale Achse (25) schwenkbar gelagert ist, derart, dass dis Steuerstange
(23) in einer senkrechten Ebene um die genannte horizontale Achse (25) auf- und abschwenkbar ist zwecks Auf- und
Abbewegen der mit ihrem Ende verbundenen Koppelstange (22), und ausserdem zwecks Drehen der Koppelstange drehbar ist.
6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerstange. (23) in Fahrtrichtung vor dem Lagerkörper
(15) einen nach oben sich erstreckenden Endabschnitt (23a, 24) zum Festhalten der Steuerstange mit der Hand
zwecks Ausführen der Steuerbewegungen aufweist.
7. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden abgewinkelten Enden (8a) der Schwenkachsen (8),
die beiden Zwischenhebel (21) sowie die Koppelstange (22) mittels Schwenkgelenken (20) mit einer begrenzten Abwinkelbarkeit,
vorzugsweise mittels Gelenkkörpern, miteinander verbunden sind·
8. Gerät nach Anspruch 2 und 3» dadurch gekennzeichnet, dass Jede der jeweils mit einem Stützfuss (3t 4) verbundenen
Schwenkachsen (8) am .vorderen Ende jeweils mit einem
sich nach oben erstreckenden Steuerhebel (40) fest verbunden ist, zwecks Lenkung des Ski-Schlittens mit beiden
Händen.
9. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass am unteren Ende des vorderen, kurzen Pfostens (7) des
Stützfusses (3, 4) ein im Umriss und in der Höhe mit einer Skischuh-Sohle im Bereich der Schuhspitze konformer Körper
(10) und am unteren Ende des hinteren, längeren Pfostens (9) des Stützfusses (3, 4) ein im Umriss und in der Höhe
mit der Skischuh-Sohle im Bereich des Absatzes konformer Körper (11) angeordnet ist, dass zwischen den beiden Körpern
eine die Pfosten (7, 9) miteinander verbindende und innerhalb der Ski-Bindung sich parallel zur Ski-Oberseite
erstreckende Längsstrebe (12) angeordnet ist und beide Körper (10, 11) in der Ski-Bindung (5, 6) jeweils eines
Skis (1, 2) zu befestigen bestimmt sind.
10. Gerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
dass die Längsstrebe (12) zwischen dem vorderen Körper (10) und dem hinteren Körper (11) des Stützfusses (3, 4)
teleskopar+* e: längenverstellbar ist zwecks Anpassung an
unterschic iche Abstände zwischen dem Kopfteil (5) und
Fersenteil (6) der Ski-Bindung.
11. Gerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die für die Lenkung des Ski-Schlittens mit beiden
Händen am vorderen Ende je mit einem Steuerhebel (40) verbundenen Schwenkachsen (8) an den nach unten abgewinkelten
hinteren Enden durch eine Teleskop-Spurstange (50) mit einer darin angeordneten Feder miteinander verbunden
sind, welche verhindert, dass bei der Fahrt der Abstand zwischen den Skispitzen sich vergrössert, und
eine leiehte Gegensteuerung mittels der Steuerhebel (40) erforderlich macht, und welche den nicht benutzten Ski-Schlitten
selbsttätig in die Schneepflug-Stellung bringt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19828206828 DE8206828U1 (de) | 1982-03-11 | 1982-03-11 | Geraet fuer die benutzung als ski-schlitten" |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19828206828 DE8206828U1 (de) | 1982-03-11 | 1982-03-11 | Geraet fuer die benutzung als ski-schlitten" |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8206828U1 true DE8206828U1 (de) | 1983-08-04 |
Family
ID=6737914
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19828206828 Expired DE8206828U1 (de) | 1982-03-11 | 1982-03-11 | Geraet fuer die benutzung als ski-schlitten" |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8206828U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2572350A1 (fr) * | 1984-10-31 | 1986-05-02 | Christmann Jean | Vehicule pour evoluer sur neige, notamment destine aux handicapes |
| DE3701252A1 (de) * | 1987-01-17 | 1988-07-28 | Bernd Federhen | Schlitten mit verkantbaren kufen |
| DE202012100079U1 (de) | 2012-01-10 | 2012-01-24 | Filip Renic | Schlitten |
-
1982
- 1982-03-11 DE DE19828206828 patent/DE8206828U1/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2572350A1 (fr) * | 1984-10-31 | 1986-05-02 | Christmann Jean | Vehicule pour evoluer sur neige, notamment destine aux handicapes |
| DE3701252A1 (de) * | 1987-01-17 | 1988-07-28 | Bernd Federhen | Schlitten mit verkantbaren kufen |
| DE202012100079U1 (de) | 2012-01-10 | 2012-01-24 | Filip Renic | Schlitten |
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