DE820451C - Niederfrequenzverstaerker mit Spannungsgegenkopplung - Google Patents
Niederfrequenzverstaerker mit SpannungsgegenkopplungInfo
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- DE820451C DE820451C DET457A DET0000457A DE820451C DE 820451 C DE820451 C DE 820451C DE T457 A DET457 A DE T457A DE T0000457 A DET0000457 A DE T0000457A DE 820451 C DE820451 C DE 820451C
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- resistance
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- amplifier
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03G—CONTROL OF AMPLIFICATION
- H03G3/00—Gain control in amplifiers or frequency changers
- H03G3/02—Manually-operated control
- H03G3/04—Manually-operated control in untuned amplifiers
- H03G3/06—Manually-operated control in untuned amplifiers having discharge tubes
- H03G3/08—Manually-operated control in untuned amplifiers having discharge tubes incorporating negative feedback
Landscapes
- Control Of Voltage And Current In General (AREA)
- Amplifiers (AREA)
- Control Of Amplification And Gain Control (AREA)
Description
- Niederfrequenzverstärker mit Spannungsgegenkopplung Es ist bekannt, zur Verstärkungsregelung den Gegenkopplungsgrad veränderbar zu machen. Dies hat den Vorteil, daß bei kleiner Verstärkung die vom Verstärker hervorgerufenen Störungen (Rauschen und Brummen) ebenfalls geringer sind.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Gegenkopplungsgrad in einem großen Bereich feinstufig zu regeln. Zu diesem Zweck muß eine Grobregelung und auch eine Feinregelung vorgesehen sein. Die Erfindung zeigt, wie diese beiden Regelungen im Gegenkopplungsweg vorgenommen werden, ohne daß sie sich nennenswert gegenseitig beeinflussen, so daß eine Eichung möglich ist.
- Die Erfindung setzt einen Niederfrequenzverstärker mit einer Spannungsgegenkopplung von der Anode der Endröhre mittels eines Spannungsteilers auf die Kathode der Vorröhre und mit regelbarem Spannungsteilerfaktor der Gegenkopplung voraus. Erfindungsgemäß enthält dieser Spannungsteiler zur Grob- und Feinregelung der Gegenkopplung je einen regelbaren Widerstand, die voneinander durch einen oder mehrere Widerstände entkoppelt sind.
- Die nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispiele dienen zur Erläuterung der Erfindung. Abb. i zeigt eine Verstärkerschaltung mit einer Vorröhre I und einer Endröhre II. Zwischen der Anode der Röhre 1I und der Minusleitung des Verstärkers (Masse) liegt in bekannter Weise ein Gegenkopplungsspannungsteiler, an dem die Kathode der Röhre I liegt. Der Grobregler G ändert den wechselstrommäßig wirksamen Kathodenwiderstand der Röhre I. Es wird nicht der Kathodenwiderstand selbst geregelt, um nicht die Gittervorspannung zu beeinflussen. Der Feinregler F ist vom Grobregler G mindestens durch den Widerstand R entkoppelt.
- An sich ist es gleichgültig, welcher der beiden Regler G und F als Grobregler dient. Es ist jedoch zweckmäßiger, den Regler G zur Grobregelung zu verwenden, weil durch ihn hauptsächlich die Stromgegenkopplung und kaum die Spannungsgegenkopplung geändert wird, wenn der wirksame Kathodenwiderstand größer als die reziproke Steilheit der Röhre I ist. Eine Konstanthaltung der Spannurigsgegenkopplung hat nämlich den Vorteil, daß die Stabilität und die Frequenzkurve des Verstärkers erhalten bleiben.
- Soll die Forderung der möglichst urgeänderten Spannungsgegenkopplung auch beider Feinregelung mit dem Regler F erfüllt sein, so wird gemäß einer Weiterbildung der Erfindung der Feinregler F mit einem beliebigen Verstärkungsregler im gegengekoppelten Verstärkerteil, z. B. mit einem Regler W in der Kathodenleitung der Röhre II mechanisch gekoppelt. Dieser Regler W ist dann der eigentliche Verstärkungsregler, der die Stromgegenkopplung der Röhre 1I regelt. Wird der Regler tI' auf einen größeren Wert zur Erhöhung der Stromgegenkopplung eingestellt, so nimmt die Verstärkung der Röhre 1I ab. Da die Spannungsgegenkopplung sowohl von der Verstärkung als auch vom Spannungsteilerfaktor abhängt, muß gleichzeitig der Regler F auf einen größeren Wert eingestellt werden, so daß der Spannungsteilerfaktor ebensoviel zunimmt, wie die Verstärkung der Röhre 11 abgenommen hat.
- Die Einschaltung der gestrichelt gezeichneten Schaltelemente E und H ist dann zweckmäßig, wenn der Grob- und Feinregler geeicht werden sollen. Der Regelwiderstand E dient nämlich zur Einstellung der Grundverstärkung, die von den jeweils verwendeten Röhren abhängt.
- In Abb. i ist eine mechanische Kopplung zwischen dem Grobregler G und dem Eingangspotentioineter P eingezeichnet. Eine solche Kopplung kommt dann in Betracht, wenn der Verstärkungsregelbereich mittels der Gegenkopplungsregelung nicht ausreicht, weil der Kathodenwiderstand nicht beliebig groß und der Längswiderstand des Gegenkopplungsspannungsteilers nicht beliebig klein bemessen werden kann. Die Kopplung wird dann zweckmäßig so ausgeführt, daß bei einer Herunterregelung der Verstärkung zunächst die Heraufregelung der Gegenkopplung und erst anschließend die Herunterregelung des Potentiometers P stattfindet.
- Abb. 2 zeigt eine andere Ausführungsform der Erfindung. Es ist nur der Spannungsteiler aus Abb. i dargestellt. Der Feinregler F liegt hier im Längszug des Spannungsteilers. In Abb. 3 dient zur Entkopplung lediglich ein Widerstand R. Dies ist dann ohne nennenswerte gegenseitige Beeinflussung der beiden Regelungen möglich, wenn der Widerstand R groß gegen den Widerstand G ist.
Claims (6)
- PATE\TA\SPRCCHE: i. Niederfrequenzverstärker mit einer Spannungsgegenkopplung, z. B. von der Anode der Endröhre, mittels eines Spannungsteilers, z. B. auf die Kathode der Vorröhre, und mit regelbarem Spannungsteilerfaktor der Gegenkopplung, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannungsteiler zur Grob- und Feinregelung der Gegenkopplung je einen regelbaren Widerstand (G, F) enthält, die voneinander durch einen oder mehrere Widerstände (R, E, Il) entkoppelt sind.
- 2. Verstärker nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Grobregler den wechselstrommäßig wirksamen Kathodenwiderstand der Vorröhre ändert, wobei insbesondere der wirksame Kathodenwiderstand nicht kleiner als die reziproke Steilheit dieser Röhre eingestellt werden kann.
- 3. Verstärker nach .-1#,iisprucli i, dadurch gekennzeichnet, daß der Feinregler quer zuin Gegenkopplungsweg liegt und mindestens durch einen Längswiderstand vom Grobregelwiderstand getrennt ist.
- 4. Verstärker nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Feinregelwiderstand ein die Verstärkung der Endröhre regelnder Widerstand, z. B. Stromgegenkopplungswiderstand, so gekoppelt ist, daß bei der Feinregelung die Spannungsgegenkopplung konstant bleibt.
- 5. Verstärker nach den ;lnsliri.iclien 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Entkopplung der beiden geeichten Regler ein aus drei Widerständen bestehendes T-Glied dient, dessen Querwiderstand zur Einstellung der Grundverstärkung einstellbar ist.
- 6. Verstärker nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Grobregler so mit einem anderen, außerhalb des Gegenkopplungsweges liegenden Verstärkungsregler gekoppelt ist, daß die Regelbereiche aneinander anschließen. Angezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 3i3 01,4; britische Patentschrift Nr. 5i6697.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET457A DE820451C (de) | 1950-02-09 | 1950-02-09 | Niederfrequenzverstaerker mit Spannungsgegenkopplung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET457A DE820451C (de) | 1950-02-09 | 1950-02-09 | Niederfrequenzverstaerker mit Spannungsgegenkopplung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE820451C true DE820451C (de) | 1951-11-12 |
Family
ID=7543009
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET457A Expired DE820451C (de) | 1950-02-09 | 1950-02-09 | Niederfrequenzverstaerker mit Spannungsgegenkopplung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE820451C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1130000B (de) * | 1960-10-25 | 1962-05-24 | Licentia Gmbh | Verstaerker mit umschaltbarem Verstaerkungsfaktor |
| DE1172318B (de) * | 1961-06-30 | 1964-06-18 | Inst Rundfunktechnik G M B H | Anordnung zur Regelung der Aussteuerung in einer Regieeinrichtung |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB516697A (en) * | 1938-07-05 | 1940-01-09 | Standard Telephones Cables Ltd | Improvements in or relating to wave amplifying systems |
| US2313014A (en) * | 1939-04-06 | 1943-03-02 | Hagen Wolfgang | Anticoupled amplifier |
-
1950
- 1950-02-09 DE DET457A patent/DE820451C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB516697A (en) * | 1938-07-05 | 1940-01-09 | Standard Telephones Cables Ltd | Improvements in or relating to wave amplifying systems |
| US2313014A (en) * | 1939-04-06 | 1943-03-02 | Hagen Wolfgang | Anticoupled amplifier |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1130000B (de) * | 1960-10-25 | 1962-05-24 | Licentia Gmbh | Verstaerker mit umschaltbarem Verstaerkungsfaktor |
| DE1172318B (de) * | 1961-06-30 | 1964-06-18 | Inst Rundfunktechnik G M B H | Anordnung zur Regelung der Aussteuerung in einer Regieeinrichtung |
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