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DE820391C - Klappenentluefter fuer Kraftfahrzeuge, insbesondere Omnibusse - Google Patents

Klappenentluefter fuer Kraftfahrzeuge, insbesondere Omnibusse

Info

Publication number
DE820391C
DE820391C DEH2324A DEH0002324A DE820391C DE 820391 C DE820391 C DE 820391C DE H2324 A DEH2324 A DE H2324A DE H0002324 A DEH0002324 A DE H0002324A DE 820391 C DE820391 C DE 820391C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flap
flaps
rattle
vent
motor vehicles
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH2324A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1613276U (de
Inventor
Karl Bergweiler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Johnson Controls Interiors GmbH and Co KG
Original Assignee
Gebrueder Happich GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gebrueder Happich GmbH filed Critical Gebrueder Happich GmbH
Priority to DEH2324A priority Critical patent/DE820391C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE820391C publication Critical patent/DE820391C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60HARRANGEMENTS OF HEATING, COOLING, VENTILATING OR OTHER AIR-TREATING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR PASSENGER OR GOODS SPACES OF VEHICLES
    • B60H1/00Heating, cooling or ventilating [HVAC] devices
    • B60H1/24Devices purely for ventilating or where the heating or cooling is irrelevant
    • B60H1/26Ventilating openings in vehicle exterior; Ducts for conveying ventilating air
    • B60H1/267Openings in or near to vehicle windows

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Air-Conditioning For Vehicles (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description

  • Klappenentlüfter für Kraftfahrzeuge, insbesondere Omnibusse Die Entlüftung von Omnibussen ist mit dem Größerwerden der Fahrzeuge immer schwieriger geworden, ohne daß eine zufriedenstellende Lösung gefunden wurde.
  • Die Entlüftung durch Öffnen von Fenstern ist wegen der dabei auftretenden Zugluft praktisch nicht anwendbar. Die Entlüftungsvorrichtungen im Dach haben sich ,als nicht hinreichend dicht erwiesen. Die Rotationsentlüfter verursachen schon nach kurzer Zeit störende Geräusche, wobei 'die hohle Dachkonstruktion als Resonanzboden wirkt, so daß auch dieser Entlüfter noch keine zufriedenstellende Lösung darstellt.
  • Bekannt sind ferner Klappenentlüfter über den Fenstern, bei .denen .die einzelnen Klappen durch einen gemeinsamen Antrieb um eine senkrechte Achse so verstellt werden können, daß eine Reihe von Öffnungen entsteht, durch die die verbrauchte Luft infolge des auftretenden Soges entweichen kann. Diese senkrechten Achsen liegen dabei in der Mitte der einzelnen Klappen, so daß sich die in der Fahrtrichtung vordere Klappenhälfbe in den Wagen schiebt, während die andere Hälfte nach außen ragt.
  • Der sehr erhebliche Nachteil solcher Klappen, die übrigens nach kurzer Gebrauchszeit klappern, liegt darin, daß sie infolge Fehlens von elastischen Abdichtungskörpern nicht luft- und wasserdicht geschlossen werden können. Bei Regenwetter können solche Klappen überhaupt nicht geöffnet werden, weil Regen oder Schnee ohne weiteres Zutritt zum Wageninneren haben.
  • Zur Beseitigung aller dieser Nachteile werden über den Stitenfenstern hintereinanderliegende, gemeinsam verstellbare und um in der Fahrtrichtung vorn liegende senkrechte Achsen schwenkbare Klappen benutzt, die erfindungsgemäß in der Nähe dieser Achsen innen angebrachte senkrechte Profilstücke mit Dichtungsstreifen tragen, die sich beim Schließen der Klappen-`-dichteüd an=-die Nachbarklappe anlegen, während waagerechte Dichtungs@: streifen die obere und untere Klapperkante gegen den Entlüfterrahmen abäicUterf: ` .
  • Will man noch außerdem ein Eindringen von Regen oder Schnee auf der unteren und oberen Seite der geöffneten Klappe verhindern, so werdefi . nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung Ober-und Unterkanten der Klappen mit rechtwinklig nach dem Fahrzeuginnern vorstehenden Abschirmplatten versehen.
  • Dem weiteren Verständnis der Erfindung dient die Zeichnung, und zwar zeigt Fig. i den Entlüfter in Ansicht, Fig. 2 einen Schnitt nach der- Linie II-11 der Fig. i, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-111 der Fig. i und 2, Fig. 4 eine größere Darstellung der Anordnung und. Drehbarkeit der Klappen, " Fig. 5 das Endstück des Entlüfters, Fig.6 eine Ausführungsform mit den 'obenerwähnten Abschirmplatten und Fig. 7 den Gegenstand der Fig. 6 von oben gesehen.
  • Die Klappen sind mit i bezeichnet und nicht in der Mitte drehbar, sondern an den. in der Fahrtrichtung vorderen Enden, und zwar mittels Zapfen 4, die in die obere und untere Profilschiene 2 und 3 des Entlüfterrahmens eingreifen. Die Profile 2 und 3 lagern die Stifte 4, die die Drehachse ergeben. Die Profilschienen 2 und 3 überlappen die einzelnen Klappen nach innen und diese Überlappungen weisen Aussparungen auf, in denen waagerechte Gummiprofilleisten 6 Aufnahme finden, die sich gegen die Klappen im geschlossenen Zustand anpressen. Die senkrechtem Stege 5 sind durch die Platten durchsetzende Schrauben, wie in Fig. 3 dargestellt, mit senkrechten Profilstücken 7 (Fig. 6) auf der Innenseite der Klappen verbunden, welche ebenfalls in einer Aussparung.eine Gummiprofilleiste 6' zur Abdichtung aufweisen. Das Eigenartige ist hierbei also, daß die in Fahrtrichtung zurückliegende senkrechte Klapperkante von der Nachbarklappe abgedichtet wird. Jedenfalls liegt im geschlossenen Zustand die Klappe allseitig fest gepreßt gegen die abdichtenden Gummiprofilleisten 6 und 6' an. Das rückwärtige Endre .der in der Fahrtrichtung letzten Klappe lehnt sich in-der aus Fig. 5 ersichtlichen Weise gegen einen Gummistreifen an.
  • Das Profilstück 7' ist am unteren Ende bei nach innen abgewinkelt und an dieser Abwinkelung g durch einen kurzen Zapfen 8' (Fig. 4) an ein sämtliche Klappen verbindendes Gestänge 8 angelenkt, .das seinerseits an einem Winkelstück g einen Knopf io trägt, ,der federnd: durch die Feder i r in der 'Buchse 12 sitzt .und dessen' Stift 13 beim Ziehen am Knopf aus einem Loch der Prbfilschiene 3 herausgezogen,.und in ein anderes eingesteckt werden kann'. Wit-d@mittels des Knopfes io das Gestänge 8 nach rechts oder links verschoben, so öffnen oder schließen sich die Klappen ganz oder teilweise. Die Profilschienen ä und 3 sind an den Enden durch die Verbindungsstücke 15 (Fig. 5) zusammengehalten, die je nach Bedarf bezüglich ihrer Länge abgeschnitten werden können.
  • Die Klappen i können aus durchsichtigem Glas, Kunstglas, Kunststoff oder Preßstoff gefertigt sein. Der zuletzt genannte Stoff findet zweckmäßig bei der Ausführungsform nach Fig.6 und 7 Anwendung. Die Schirme 16 haben übrigens nicht nur die Aufgabe, Regen und Schnee abzuhalten, wenn sie geöffnet sind, sondern sie verstärken und versteifen auch .die Klappen. Bei Verwendung von Preßstoff bestehen die Stege 5, das zugehörige Profilstück 7' und die Scheibe i aus einem Formstück, wobei die Abwinkelung des Profilstücks 7' die Gummiprofilleiste 6' trägt. Die Abdichtung ist bei dieser Ausführungsform die gleiche wie bei der Ausführungsform nach Fig. i bis 5.
  • Der Einbau des Entlüfters erfolgt dadurch, daß die obere Kante der Profilschiene 2 an Stelle der Scheibe in den Schlitz des oberen Fensterrahmenprofils eingreift, während die beiden Enden der Profilschiene 3 rechts und links mittels Schrauben mit dem Fensterrahmen verbunden werden. Die Fensterscheibe tritt beim Hochkurbeln in die untere U-Form der Profilschiene 3 ein, die mit einer Gumm,iprofillei.ste ausgelegt sein kann, so daß die Fensterscheibe eine urbedingt zuverlässige Abdichtung nach oben erhält. Gleichzeitig gibt diese Fensterscheibe bei sehr breiten Fenstern dem Entlüfter einen flatterfreien Halt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Klapperentlüfter für Kraftfahrzeuge, insbesondere Omnibusse, mit mehreren, über den Seitenfenstern hintereinander angeordneten und durch einen gemeinsamen Antrieb um in der Fahrtrichtung vorn liegende senkrechte Achsen schwenkbaren Klappen, dadurch gekennzeichnet, daß die 'Klappen in der Nähe der Schwenkachsen innen angebrachte senkrechte Profilstücke (7') mit Dichtungsstreifen (6') tragen, die sich beim Schließen der Klappen dichtend an die Nachbarklappe anlegen, während waagerechte Dichtungsstreifen (6) die obere und untere Klapperkante gegen den Entlüfterrahmen abdichten.
  2. 2. Klapperentlüfter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jede Klappe an der Ober-und Unterkante eine rechtwinklig nach dem Fahrzeuginnern vorstehende Abdeckung trägt, so daß Klappe und Abdeckung zusammen einen Schirm (1.6) gegen das Eindringen von Regen und Schnee bilden.
DEH2324A 1950-04-09 1950-04-09 Klappenentluefter fuer Kraftfahrzeuge, insbesondere Omnibusse Expired DE820391C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH2324A DE820391C (de) 1950-04-09 1950-04-09 Klappenentluefter fuer Kraftfahrzeuge, insbesondere Omnibusse

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DEH2324A DE820391C (de) 1950-04-09 1950-04-09 Klappenentluefter fuer Kraftfahrzeuge, insbesondere Omnibusse

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE820391C true DE820391C (de) 1951-11-08

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ID=7143022

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH2324A Expired DE820391C (de) 1950-04-09 1950-04-09 Klappenentluefter fuer Kraftfahrzeuge, insbesondere Omnibusse

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