DE4029091A1 - Kraftfahrzeug mit einer windschutzscheibe - Google Patents
Kraftfahrzeug mit einer windschutzscheibeInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Kraftfahrzeug mit
einer Windschutzscheibe der im Oberbegriff des
Patentanspruchs 1 genannten und aus der DE-OS 32 26 701
hervorgehenden Art.
In dieser Druckschrift ist eine an der vorderen Dachsäule
angebrachte und dabei auf dem Rand der Windschutzscheibe
aufliegende sowie eine längsverlaufende Hohlkammer auf
weisende Dichtung offenbart, an der eine Seitenscheibe
der vorderen Tür in deren Schließstellung mit Vorspannung
anliegt. Dabei erstreckt sich der freie, vordere Endab
schnitt der Seitenscheibe über die Dichtung hinaus und
bildet dadurch mit dieser sowie mit dem Rand der Wind
schutzscheibe einen Wasserführungskanal. Da dieser ledig
lich bis zum oberen Bereich der Windschutzscheibe ver
läuft, kann das diese beaufschlagende und vom Scheiben
wischer seitlich nach außen beförderte Wasser sehr leicht
auf den vorderen, oberen Eckbereich der Türseitenscheibe
gelangen und dadurch - insbesondere wenn es sich um ein
Schmutzwasser handelt - deren Durchsichtigkeit unter Um
ständen erheblich vermindern.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Dichtung der im
Oberbegriff des Patentanspruches genannten Art derart an
zuordnen und auszubilden, daß bei Wasserbeaufschlagung
der Windschutzscheibe eine optimale Wasserableitung im
Bereich der Türfensterscheibe erfolgt.
Da sich die Dichtung zumindest im Bereich der an die
Windschutzscheibe angrenzenden Tür einstückig längs des
Dachrandes weitererstreckt und dabei einen Wasser
führungskanal bildet, wird vorteilhafterweise das die
Windschutzscheibe beaufschlagende Wasser gezielt über
deren oberen Eckbereich hinaus längs des Dachrandes
weitergeleitet und gelangt somit nicht auf die Tür
fensterscheibe. Dabei ist der nach oben offene Wasser
führungskanal in einfacher und kostengünstiger Weise am
Dachrand vorzusehen.
Bei zwei hintereinanderliegenden Türen verläuft die
Dichtung im Bereich des Dachrandes einstückig von der
Windschutzscheibe über die etwa waagrechten Abschnitte
der Türfensterrahmen und längs der hinteren Dachsäule und
der sich an diese anschließenden Seitenwand; schließlich
läuft die Dichtung im Bereich des Türschwellers aus. Da
bei hat die Dichtung zumindest eine mit den beiden Türen
zusammenwirkende, nach oben abstehende Dichtlippe, so daß
das vom Fahrzeugdach abfließende Wasser auch bei ge
öffneten Türen zu den Wasserablaufstellen an den End
bereichen der Dichtung abgeleitet wird (Merkmale der
Patentansprüche 2 und 3).
Zweckmäßigerweise hat jedoch die Dichtung über ihre ge
samte Längserstreckung ein im wesentlichen gleich großes
U-förmiges Querschnittsprofil, das nach außen offen ist.
Dabei liegt der innenliegende Schenkel an der Windschutz
scheibe, der Dachaußenhaut, der hinteren Dachsäule und
der Seitenwand an, während der außenliegende Schenkel in
Schließstellung der Türen an deren Türfensterrahmen bzw.
am Randbereich der hinteren Tür anliegt. Die derart ge
staltete Dichtung ist auf eine von der vorderen Dach
säule, der Dachaußenhaut, der hinteren Dachsäule und der
Seitenwand abstehende Abwinkelung aufgesteckt und damit
in einfacher und kostengünstiger Weise montierbar.
Schließlich liegt der Grund des U-förmigen Quer
schnittsprofils um ein ausreichend großes Maß unterhalb
der Windschutzscheibe und den zugewandten Außenkanten der
beiden Türfensterrahmen, so daß der Wasserführungskanal
innerhalb der Dichtung liegt und damit in Schießstellung
der Türen von außen kaum sichtbar ist. Ferner kann der
derart gestaltete Wasserführungskanal auch eine große
Wassermenge aufnehmen. Schließlich ist die Dichtung auch
unkompliziert demontierbar, nämlich im wesentlichen durch
bloßes Abziehen von den fahrzeugaufbaufesten Ab
winkelungen, so daß bedarfsweise auch die Wind
schutzscheibe unkompliziert ausgetauscht oder eine Nach
lackierung im Bereich der vorderen Dachsäule in einfacher
Weise vorgesehen werden kann (Merkmale der Patentan
sprüche 4 und 5).
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der
Zeichnung dargestellt und wird im folgenden erläutert. Es
zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung des Seiten
bereichs eines Personenkraftwagens mit zwei
hintereinanderliegenden Türen und einer er
findungsgemäß angeordneten Dichtung,
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II in Fig. 1
in größerer Darstellung,
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III in Fig. 1
in größerer Darstellung.
Die in Fig. 1 teilweise dargestellte Karosserie eines
Personenkraftwagens hat ein Dach 1, das von jeweils zwei
vorderen, mittleren und hinteren Dachsäulen 2, 3 und 4
getragen ist. Dabei weisen die beiden Seitenwände 5 des
Personenkraftwagens jeweils einen vorderen und hinteren
Türausschnitt 6 und 7 auf, in denen sich eine vordere und
hintere Tür 8 und 9 befindet, die am Fahrzeugaufbau ange
lenkt sind. Ferner sind die vorderen, mittleren und
hinteren Dachsäulen 2, 3 und 4 an ihren oberen End
bereichen jeweils durch einen etwa waagrecht verlaufenden
Dachrahmen 10 verbunden, der teilweise von einer Dach
außenhaut 1′ überdeckt ist (Fig. 3). Schließlich ist in
einen frontseitigen Fensterausschnitt, der seitlich von
den vorderen Dachsäulen 2 begrenzt ist, eine Windschutz
scheibe 11 eingeklebt.
Wie die Fig. 2 und 3 zeigen, steht von der vorderen
Dachsäule 2 und von der am Dachrahmen 10 anliegenden
Dachaußenhaut 1′ sowie von der hinteren Dachsäule 4 und
von der Seitenwand 5 im Bereich des Radhauses 12 (die
beiden letztgenannten Anordnungen sind nicht dargestellt)
jeweils eine Abwinkelung 14 ab, die durchlaufend ausge
bildet ist. Dabei ist in den Zeichnungen ersichtlich, daß
diese von der vorderen Dachsäule 2 und vom Dachrahmen 10
nach vorne bzw. nach oben gerichtet ist, während sie in
ihrem rückwärtigen Bereich zur hinteren Dachsäule 4, zur
Seitenwand 5 bzw. zum Radhaus 12 hin verläuft.
Auf die Abwinkelungen 14 ist eine gummielastische,
U-förmige Dichtung 15 haftfest aufgesteckt, die ein
stückig über ihre gesamte Längserstreckung verläuft und
sich dabei vom unteren Randbereich der Windschutzscheibe
11 über den Dachrand 1′′, die hintere Dachsäule 4, die
sich an diese anschließende Seitenwand 5 bis zu einem
Türschweller 16 erstreckt, in dessen Bereich die Dichtung
15 schließlich nach unten ausmündet. Das U-förmige Quer
schnittsprofil der Dichtung 15 ist hierbei über deren ge
samte Längserstreckung nach vorne, nach oben sowie nach
hinten gerichtet und dabei weitgehend gleich groß, wobei
der innenliegende Schenkel 15′ mit Vorspannung am seit
lichen Randbereich der Windschutzscheibe 11 (Fig. 2), an
der Dachaußenhaut 1′ (Fig. 3) sowie an der hinteren Dach
säule 4 und an der Seitenwand 5 im Bereich des Türaus
schnitts 7 anliegt. In Schließstellung der Türen 8 und 9
liegt der außenliegende Schenkel 15′′ der Dichtung 15 an
den Türfensterrahmen 8′ und 9′ ebenfalls mit Vorspannung
an, so daß ein über die ganze Längserstreckung der
Dichtung 15 verlaufender Wasserführungskanal b gebildet
ist, der nach außen offen ist.
Da der Grund 15′′′ des U-förmigen Querschnittsprofils der
Dichtung 15 um ein relativ großes Maß unterhalb der
Außenseite der Windschutzscheibe 11 und den zugewandten
Außenkanten der Türfensterrahmen 8′ und 9′ der Türen 8
und 9 liegt, kann der innerhalb der Dichtung 15 ausge
bildete Wasserführungskanal b eine große Wassermenge auf
nehmen. Dabei ist auch der Wasserführungskanal b in
Schließstellung der Türen 8 und 9 von außen kaum sicht
bar, da hierbei der Randbereich der Türfensterrahmen 8′
und 9′ den außenliegenden Schenkel 15′′ der Dichtung 15
überdeckt und dabei etwa auf Höhe des Endabschnitts von
deren innenliegendem Schenkel 15′ liegt. Dies trifft auch
für den Bereich der Dichtung 15 an der hinteren Dachsäule
4 und der Seitenwand 5 im Bereich des Türausschnitts 7
zu.
Claims (5)
1. Kraftfahrzeug mit einer Windschutzscheibe, die an
ihren Seitenbereichen jeweils einen Wasserführungs
kanal aufweist, wobei mindestens dessen Grundbereich
durch eine fahrzeugaufbaufeste, gummielastische
Dichtung gebildet ist, die einerseits am Rand der
Windschutzscheibe und andererseits an einem Fenster
rahmen wenigstens einer Tür in deren Schließstellung
mit Vorspannung anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß
sich die Dichtung (15) zumindest im Bereich der Tür
(8) längs des Dachrandes (1′′) weitererstreckt.
2. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1, mit zwei hinterein
anderliegenden Türen, dadurch gekennzeichnet, daß
die Dichtung (15) im Bereich des Dachrandes (1′′)
einstückig mindestens längs der Türfensterrahmen
(8′, 9′) der beiden Türen (8, 9) verläuft und dabei
zumindest eine mit diesen zusammenwirkende, nach
oben abstehende Dichtlippe (außenliegender Schenkel
15′′) hat.
3. Kraftfahrzeug nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß sich die Dichtung (15) im Bereich der
hinteren Tür (9) an der hinteren Dachsäule (4) und
am Türausschnitt (7) der Seitenwand (5) einstückig
weitererstreckt und schließlich im Bereich des Tür
schwellers (16) ausläuft.
4. Kraftfahrzeug nach Anspruch 3, wobei die auf einen
Tragflansch der vorderen Dachsäule aufgesteckte
Dichtung eine auf der außenliegenden Scheibenober
fläche mit Vorspannung aufliegende Dichtlippe auf
weist, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (15)
ein U-förmiges, nach außen offenes Querschnitts
profil aufweist, wobei der innenliegende Schenkel
(15′) am Fahrzeugaufbau bzw. an einem fahrzeugauf
baufesten Teil (Windschutzscheibe 11, Dachaußenhaut
1′, hintere Dachsäule 4, Seitenwand 5) anliegt,
während der außenliegende Schenkel (15′′) in Schließ
stellung der Türen (8, 9) an deren Türfensterrahmen
(8′, 9′) anliegt, und daß dabei die Dichtung auf
eine von der vorderen Dachsäule (2), der Dachaußen
haut (1′), der hinteren Dachsäule (4) und der
Seitenwand (5) abstehende Abwinkelung (14) auf
gesteckt ist.
5. Kraftfahrzeug nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Grund (15′′′) des U-förmigen Quer
schnittsprofils der Dichtung (15) unterhalb der
Windschutzscheibe (11) und den zugewandten Außen
kanten der Türfensterrahmen (8′, 9′) sowie der
hinteren Tür (9) liegt.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE4029091A DE4029091C2 (de) | 1990-09-13 | 1990-09-13 | Dichtungsanordnung an einem Kraftfahrzeug mit einer Windschutzscheibe |
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Publications (2)
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| DE4029091C2 DE4029091C2 (de) | 1994-10-06 |
Family
ID=6414200
Family Applications (1)
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| DE4029091A Expired - Fee Related DE4029091C2 (de) | 1990-09-13 | 1990-09-13 | Dichtungsanordnung an einem Kraftfahrzeug mit einer Windschutzscheibe |
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