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DE829788C - Geraet zum fugen- und massgerechten Vermauern von Ziegelsteinen - Google Patents

Geraet zum fugen- und massgerechten Vermauern von Ziegelsteinen

Info

Publication number
DE829788C
DE829788C DEP2648A DE0002648A DE829788C DE 829788 C DE829788 C DE 829788C DE P2648 A DEP2648 A DE P2648A DE 0002648 A DE0002648 A DE 0002648A DE 829788 C DE829788 C DE 829788C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
recesses
angle
joint
bricks
brick
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP2648A
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Pfab
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AUGUST RUCHTI
JOHANN PFAB
Original Assignee
AUGUST RUCHTI
JOHANN PFAB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AUGUST RUCHTI, JOHANN PFAB filed Critical AUGUST RUCHTI
Priority to DEP2648A priority Critical patent/DE829788C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE829788C publication Critical patent/DE829788C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G21/00Preparing, conveying, or working-up building materials or building elements in situ; Other devices or measures for constructional work
    • E04G21/14Conveying or assembling building elements
    • E04G21/16Tools or apparatus
    • E04G21/18Adjusting tools; Templates
    • E04G21/1808Holders for bricklayers' lines, bricklayers' bars; Sloping braces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

  • Gerät zum fugen- und maßgerechten Vermauern von Ziegelsteinen Beim Bau von Häusern mit Ziegelsteinen bedient man sich noch heute primitiver Hilfsmittel, wel@hc auf umstä ndli.-hc Art und Weise das Nebeneinander- bzw. Aufeinandersetzen'der Ziegelsteine gewährleisten. Das Vermauern geschieht im allgemeinen auf zweierlei Arten, entweder mittels Latte oder Schnur.
  • Das Mauern mit Latte erfolgt durch Auflegen eines Mörtelbandes von unbestimmter Länge, auf welches die Ziegelsteine gesetzt @verden, die nun mittels der lticlitlattc in horizontale Lage gerichtet werden müssen. Dieser Arbeitsvorgang wird dadurch erschwert. dal_, die Ziegelstciiie die Feuchtigkeit aus dein Mörtel noch beschleunigt aufsaugen und sich somit die Lage der Steine schlecht verändern lä13t. Dies erfordert immer eine gewisse Mehrarbeit, und es kommt nicht selten vor, daß selbst dem besten Facharbeiter die vorschriftsmäßige i cm Stärke des Mörtelbandes einzuhalten nicht mehr gelingt und somit au--h das Stichmaß dann nur noch mit größter Schwierigkeit in übereinstimmung gebracht werden kann. Gerade diese Vorgänge sind zeitraubend, und es ist unter anderem schon vorgekommen, daß ein Maurer auf der einen Seite um eine Ziegelschicht höher war als auf der anderen. Solch einem Übelstand abzuhelfen, erfordert immer wieder- Mehrarbeit.
  • Das Mauern mittels Schnur erfolgt zuerst durch Aufrichten einer linken Lind rechten Schnurmauer. Gerade diese Schnurmauern sind besonders zeitraubend in der Herstellung derselben, da jeder einzelne Ziegel mit der Wasserwaage in die richtige Lage gebracht werden muß, wobei aber auch auf die richtige Höhe der einzelnen Schichten besonders zu achten ist. Erst nach dieser Vorarbeit kann mit dem eigentlichen Hochziehen der Mauer begonnen werden. Dies geschieht nun durch Einsetzen von je einem Nagel in die Fuge der linken und rechten Schnurmauer, wobei die Schnur über die Nägel gespannt wird, so daß gegenüber dem Mauern mit der Latte jeder Ziegel sofort in die richtige Lage kommt. Bekanntlich werden zum Mauern von Ecken nur die besten Facharbeiter eingesetzt und wird hierfür auch die meiste Zeit benötigt, da jeder Ziegel, um denselben in die. richtige Lage zu bringen, auf drei Seiten mit der Wasserwaage angeschlagen werden muß.
  • Die vorbeschriebenen Mängel werden durch den vorliegenden Erfindungsgegenstand behoben.
  • Die Zeichnung veranschaulicht in Abb. t eine Seitenansicht im Anwendungsbeispiel, Abb. 2 einen Grundriß, Abb.3 den Erfindungsgegenstand in vergrößertem Maßstab als Seitenansicht, Abb. 4 als Vorderansicht.
  • Der Erfindungsgegenstand besteht im wesentlichen aus einer Profilschiene, am besten Winkeleisen in etwa 25oo bis 3ooomm Länge i, hei welcher auf beiden Seiten der Schenke12 schräg nach unten gehende Einschnitte 3 angeordnet sind, welche jeweils in eine kreisrunde Aussparung .l münden, wobei an der Innen- und Außenseite des Winkeleisens von der Aussparung 4 bis zur Außenkante 5 waagerechte Rillen oder Aussparungen 6 angeordnet sind. Zur Schonung der Richtschnur-, sind die Aussparungen 4 abgerundet ausgebildet. Die Aussparungen 4 sind in gleichmäßigen Ab- ständen 8 eingerichtet, welche je nach Bedarf, im besonderen jedoch entsprechend der Stärke der Ziegelsteine genau angepaßt sind. Die innere Ecke des Winkeleisens' besitzt entgegen der handelsüblichen Rundungen eine scharfe Kante, in welcher beim Hochbauen einer Hausecke die Ziegelsteine einen Anschlag finden. An der Unterkante des Winkeleisens ist noch ein Steg g angeordnet, welcher beim Hoclnnauern bzw. beim wiederholten Verändern des Winkeleisens eine automatische Kontrolle durch Aufsetzen desselben in einer beliebigen Fuge zuläßt.
  • Die Wirkungsweise des Erfindungsgegenstandes ist folgende: Zum Aufführen einer Mauer werden zwei Schienen in dem gewünschten Abstand nach Amveidungsbeispiel in Abb. t aufgestellt bnv. am Fundament oder Mauerwerk in entsprechender Weise so befestigt, daß die Unterkante einer Aussparung .4 mit Rille 6 mit der Fundament- oder Ziegeloberkante in übereingtimmung kommt. In diese beiden Aussparungen wird von einer Schiene zur anderen eine bekannte Ri"#htsclintlr 7 so gelegt, daß dieselbe an der Innenkante des Winkeleisens, in die Rille 6 zu liegen kommt und die Spannung der Richtschnur 7 über die Aussparungen nach außen mittels Beschiverungsgewichte erfolgt. Durch diesen Vorgang ist das waagerechte Auflegen einer Ziegelschicht zwecks Hochführen eincr Matter gewährleistet. Soll die nächste Schicht aufgelegt werden, so braucht jeweils nur die Richtschnur ,-in die nächste höhere Aussparung 4 gelegt werden. Auf diese Weise ist ohne Erstellung von ]angwierigenVorarbeiten und Zeitverlusten ein schnelles und rationelles Bauen ermöglicht, wodurch das zeitraubende Erstellen von Schnurmauern usw. in Fortfall kommt. Gleichzeitig wird auch eine saubere und gleichmäßige Linienführung der einzelnen Ziegelschichten und Fugen auch mit weniger guten Kräften erreicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSI'YCC 11E: i. Gerät zum fugen- find niaßgcrccliteit Ver- mauern von Ziegelsteinen, dadurch gekenn- zeichnet, daß zwei Winkelst hieven ( i) an ihren beiden Schenkeln (2) mit mehreren bis an den Schenkelrand (3) reichenden, nach oben schräg verlaufenden Einschnitten (3) versehene kreis- runde Aussparungen (.1) aufweisen, in welche beiderseits der Schenkel waagerechte Rillen «,) einmünden und durch ein Gewicht gestrafft eine Richtschnur (7) in diese Aussparungen von Winkelschiene zu Winkelschiene in genauer Flucht mit der neu aufzumauernden Ziegel- schicht einhängbar ist. 2. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekenn- zeichnet, daß die Abstände der Aussparungen (:1) jeder Winkelschiene ( i), Einschnitte (3) und Rillen (6) der Höhe einer Ziegel- zuzüglich einer Fugenschicht entsprechen. 3. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekenn- zeichnet, daß zwecks Einstellung auf die nächste Ziegelschichtoberkante nach Fertigstellung der darunterliegenden ZiegelschiAit die Richt- schnur (7) in die liä@-hsteli Aussparungen ('4' umhängbar ist. 4. Gerät nach Aiispru;-h 1, dadurch gekenn- zeichnet, daß die Winkelschienen (i) als An- schlag an jeder Mauerecke oder jedem Mauer- winkel aufstellbar, mittels der au den Unter- kanten der f Schienen angebraAiten dreicck- förmigen Stege (9) feststellbar und durch ilir Einsetzei in eine der miteren Fugen liölicn- verstellbar sind.
DEP2648A 1950-06-28 1950-06-28 Geraet zum fugen- und massgerechten Vermauern von Ziegelsteinen Expired DE829788C (de)

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Publications (1)

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DE829788C true DE829788C (de) 1952-01-28

Family

ID=5647786

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DEP2648A Expired DE829788C (de) 1950-06-28 1950-06-28 Geraet zum fugen- und massgerechten Vermauern von Ziegelsteinen

Country Status (1)

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DE (1) DE829788C (de)

Cited By (5)

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