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DE829552C - Hopfenpresse - Google Patents

Hopfenpresse

Info

Publication number
DE829552C
DE829552C DEP2647A DE0002647A DE829552C DE 829552 C DE829552 C DE 829552C DE P2647 A DEP2647 A DE P2647A DE 0002647 A DE0002647 A DE 0002647A DE 829552 C DE829552 C DE 829552C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
pressure
press according
line
hop
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP2647A
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Probst
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP2647A priority Critical patent/DE829552C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE829552C publication Critical patent/DE829552C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B11/00Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
    • B30B11/02Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using a ram exerting pressure on the material in a moulding space

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

  • Hopfenpresse Die bekannten 1-lopfenpressen sind mit @ahttstangettgetriehen mit umschaltbaren 1Ziemenvorgelegen zum Senken und Heben der Druckplatte versehen. Da bei L`berbeanspruchung die :".ntriel)srienten leicht schleifen oder reißen. kann deren Bedienung nur durch gelernte Fachkräfte ausgeführt werden. Die 11ubgeächwindigkeiten dieser Pressen sind sehr gering, wodurch das Pressen der Ballen sehr viel Zeit in Anspruch nimmt.
  • Der Zweck der Erfindung besteht darin, eine Hopfenpresse ztt schaffen, die ein wesentlich schnelleres und leichteres Arbeiten ermöglicht und von ungelernten Arbeitern bedient werden kann. Dies wird dadurch erreicht, daß der Kolben zum Pressen des Hopfens zu einem lallen in einem Druckmantel hydraulisch betrieben wird. Dabei ist eine Leitung für die Druckflüssigkeit an den Zylinder oberhalb der lt('icltstett Kolbenstellung -r-um Zttsatnmenpressen des Ballens und eine andere Leitung unterhalb der tiefsten Stellung des Kolbens an den durch die Kolbenstange verkleinerten Querschnitt des Zylinders zum Zurückführen des Kolbens unter Einschaltung eines Mehrwegehahnes zwischen Pumpe und die beiden Leitungen angeschlossen. 1 )er \lehrwegehahn ist als Dreiwegehahn ausgebildet, durch den die Pumpe wechselweise an die beiden an den Zylinder angeschlossenen Druckleitungen und an eine zu einem Ausgleichsbehälter führende Leitung angeschlossen wird, wobei der die verschiedenen Leitungen wechselweise verbindende verstellbare Schieber mit einem Verbindungskanal zwischen der Leitung zu dem nicht wirksamen Teil des Zylinders und der Leitung zu dem Ausgleichsbehälter versehen ist. Durch Vorsehung eines hydraulischen An trieben des Kolbens in beiden Richtungen fallen c'ie bisher verwendeten Voraelege und L'ntersetzungs-und Schaltgetriebe fort, es «erden höhere Hubgeschwindigkeiten insbesondere beint Rückhub infolge der Querschnittsverkleinerutig durch nie Kolbenstange und damit ein schnelleres Arbeiten erreicht. und zur Bedienung sind keine Fachkräfte mehr erforderlich. Das Pressen kann mit konstantem Druck erfolgen und die Druckhöhe kann mit Leichtigkeit auf die verschiedenen Hopfenarten umgestellt werden, wozu in der Druckleitung ein Manometer torgesehen ist.
  • Gemäß weiterer Erfindung ist der Druckmantel für den Ballen in seinem oberen Teil durch eine ihn umfassende Haltevorrichtung abgestützt, die auf Trägern aufliegt und an dem Rahmen verschiebbar nach oben geführt wird. Die Presse ist zum Feststellen der Haltevorrichtung in ihrer .\rl)eitslage mit einer Feststellvorrichtung und zu ihrem Abheben \f» i dem Druckmantel mit einer Hebevorrichtung versehen. Durch die Haltevorrichtung wird ein seitliches Ausweichen der Kolbenstange selbst bei höchsten Drücken, verhindert. Die Anordnung einer I lebevorrichtung ermöglicht es, daß der zweiteilige I)ruckniantel in kürzester Zeit betriebsfertig und zum Einsacken des Hopfenballen; schnell geöffnet \\-erden kann.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einem _\usführungsbeispiel dargestellt.
  • Abb. i ist eine Vorderansicht der Hopfenpresse; :111>. 3 ist ein Schnitt nach der Linie 111-11I der _MO). 1 ; _Vib. 2 zeigt von vorn die Haltevorrichtung mit der Feststell- und Hebevorrichtung; M)b. .l, 3 und 6 zeigen im Längsschnitt den Dreiwegehahn in den drei verschiedenen Stellungen des drehbaren Schielfers.
  • Der Rahmen i besteht zweckmäßig aus U-Eisen. .\n ;einer olleren Traverse 2 ist der Druckzylinder 3 aufgehängt, in dem sich der Kolben 4 mit der Kolbenstange j bewegt und der nach unten durch eine Stopfbüchse 6 abgedichtet ist. Zur Führung des Kolbens ist eine weitere Quertraverse 7 an dem Rahmen i vorgesehen.
  • An den oberen Teil des Zylinders 3 ist eine Leitung b und an den unteren Teil des Zylinders 3 eine Leitung 9 für die Druckflüssigkeit angeschlossen. Beide Leitungen 8 und 9 sind an einen Dreiwegehahn io angeschlossen, an den in der Mitte zwischen beiden Leitungen noch eine weitere Leitung i i angeschlossen ist, die zu einem Ausgleichsbehälter 12 führt. Von dem Dreiwegehahn io führt eine Leitung 13 und von .dem Ausgleichsbehälter 12 eine Leitung 14 zu einer zweckmäßig als Schraubenpumpe ausgebildeten Pumpe i s, die von einem Motor 16 angetrieben wird. Der Dreiwegeliahn io ist mit einem zylinderförmigen, drehbaren Schielfer 17 versehen. der in der einen Stellung durch einen Mittelkanal 18 die Leitung 13 ton der Punipe mit der Leitung r i zum Ausgleichsbehälter verbindet und die beiden anderen Leitungen h und 9 absperrt. Bei einer Drehung um 9o° wird durch einen schräg durch den Schieber 17 geführten Kanal i9 die eine der beiden Druckleitungen 8 und 9, bei Ahh. 3 die Leitung 8, an die Pumpe angeschlossen, während bei eitler Drehung von 9o° nach der anderen Seite durch einen schräg verlaufenden Kanal 2o die andere Druckleitung. bei .\1)b. 6 die Leitung 9, an die Pumpe angeschlossen wird. In beiden Fällen, wo die eine der beiden Druckleitungen 8 und 9 an die Pumpe angeschlossen ist, ist die andere Leitung über einen Verhindungskatlal 21 bztt. 22 an die Ausgleichsleitung i i angeschlossen. so daß also die Druckflüssigkeit, für die zweckmäßig Öl genommen wird, aus der nicht arbeitenden Seite des Zylinders zum Ausgleichsbehälter 12 zurückfließen kann. Durch ein Manometer 23 iti der Druckleitung f; kann der jeweils gewiinschte Druck eingestellt werden. Die Kolbenstange 3 ist finit einer Druckplatte 2d versehen, deren Durchmesser ett\a dein Durchmesser des Druckmantels 2,3 in dein unteren Teil des Rahmens entspricht. [)er Druckmantel 2,5 wird an seinem oberen Teil durch einen ihn an seinem Umfang umgebenden Kranz 2f). vorzugsweise aus U-Eisen, in seiner Lage gehaltert, der bei (lern dargestellten .\usführungsbeispiel nach unten durch an dein Druckmantel 25 angebrachte Träger abgestützt wird. .'\n seitlichen Verlängerurigerr 28 toll der Breite des U-Eisens des Rahmens i wird der Kranz 267L1 seinem Verstellen nach obern geführt. Die Feststellung in der unteren Arbeitslage erfolgt durch Knebel 29. Durch einen Seilzug 30 und eine an dem Rahmen angeordnete Seiltrotninel 3 t wird der Rahtnen nach oben bewegt. Zuni des Hopfens in den Druckmantel ist ein an einem Zwischenboden 32 l)efestigterl:irlfiillz\ liti(iei-33 torgesehen. der eile kleines Stück in den Druckniaritel2j hineinragt. .-\n dem Boden des l)ruckinatitels 25 ist ein pilzartiger Auflageblock 34 torgesehen.
  • l)ie Vorrichtung arbeitet folgendermaßen: In der olleren Stellung des Kolbens 3 ttir(1 der Druckmantel 25 und der I:infiillz_vlinder- 33 mit den' vorbereiteten Hopfen gefüllt. Darauf t\ird der Dreiz' durch Verdrehen des Schielfers so eingestellt, daß die Druckflüssigkeit ton der Punipe durch die Druckleitung 8 1111 Z\lin(ler 3 oberhalb des Kolbens 4 gelangt und die ()ruckl)latte 24 den Hopfen zusammenprelt. Darauf wird der Dreiwegehahn so umgeschaltet. (laß die Druckflüssigkeit durch die Leiturig 9 unter den Kolbelr 4 in den ZN-lin(ler 3 gelangt. Wegen des sehr kleinen Querschnittes erfolgt das Hochfahren reit erliöliter Geschwindigkeit. Es wird so lange neuer hopfen iti den I)ruckinantel und den Eififüllzylinder nachgefüllt, his der Ballen die erforderliche l-lölie in dein I)rtickniatitel erreicht hat. Dann wird die Druckplatte 24 auf den' gepreßten Hopfen unter Druck belassen, die Knebel 29 werden ton der Haltevorrichtung 26, 28 gelöst und die Haltevorrichtung über den Seilzug 30 durch Drehelf der Seiltrommel 31 nach ollen geführt, bis der I)ruckinantel 2,3 frei ist. 1),intt werden die Schnellverschlüsse des zt\eiteiligeri Druckmantels 25 gelöst und der Druckmantel auseinandergeklappt und aus der fresse lierausgenoninien. Es wird darin der vorher finit seinem Boden auf den .\uflagel)iock 24 aufgelegte und mit seiner Hülle in die L'infangsaustieliinung des pilzartigen .\uElageiflockes gezogene Sack über den Ballen gestreift und \erttälit. Nach Hochfahren der Druckplatte 24 wird der versandfertige Ballen entfernt, der Druckmantel 25 wieder eingesetzt und eine neue Füllung beginnt.

Claims (7)

  1. PATEv@rANSNPCCHE: i. Hopfenpresse, gekennzeichnet durch einen hydraulisch betriebenen Kolben (4) zum Pressen des Hopfens zu einem Ballen in einem Druckmantel (25).
  2. 2. Hopfenpresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine Leitung (8) für die Druckflüssigkeit an den Zylinder (3) oberhalb der höchsten Stellung des Kolbens (4) zum Zusammenpressen des Ballens und eine andere Leitung (9) unterhalb der tiefsten Stellung des Kolbens (4) an den durch die Kolbenstange (5) verkleinerten Querschnitt des Zylinders (3) zum Zurückführen des Kolbens unter Einschaltung eines Mehrwegehahnes zwischen Pumpe (15) und die beiden Leitungen (8. 9) angeschlossen Ist. 3.
  3. Hopfenpresse nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch einen Dreiwegehahn (io) als :1-Zehrwegehahn, durch den die Pumpe (15) wechselweise an die beiden an den Zylinder (3) angeschlossenen Druckleitungen (8, 9) und an eine zu einem Ausgleichsbehälter (12) führende Leitung (14) angeschlossen wird.
  4. Hopfenpresse nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckmantel (25) für den Ballen (26) in seinem oberen Teil durch eine ihn umfassende Haltevorrichtung gestützt ist, die auf Trägern (27) aufliegt und an dem Rahmen (i) verschiebbar nach oben geführt ist.
  5. 5. Hopfenpresse nach Anspruch i bis .4, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (i) mit einer Feststellvorrichtung für die Haltevorrichtung (26, 28) in ihrer unteren Lage versehen ist.
  6. 6. Hopfenpresse nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daB der Rahmen (i) mit einer Hebevorrichtung zum Anheben der Haltevorrichtung (26, 28) von dem Druckmantel (25) versehen ist.
  7. 7. Hopfenpresse nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebevorrichtung aus einem Seilzug (30) und einer an dem Rahmen angeordneten Seiltrommel (31) besteht.
DEP2647A 1950-06-28 1950-06-28 Hopfenpresse Expired DE829552C (de)

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DEP2647A DE829552C (de) 1950-06-28 1950-06-28 Hopfenpresse

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DEP2647A DE829552C (de) 1950-06-28 1950-06-28 Hopfenpresse

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DE829552C true DE829552C (de) 1952-01-28

Family

ID=5647785

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DEP2647A Expired DE829552C (de) 1950-06-28 1950-06-28 Hopfenpresse

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