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DE829446C - Verfahren zur Herstellung und Regenerierung von porigen Nickel-Aluminiumkatalysatoren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung und Regenerierung von porigen Nickel-Aluminiumkatalysatoren

Info

Publication number
DE829446C
DE829446C DEP1027A DEP0001027A DE829446C DE 829446 C DE829446 C DE 829446C DE P1027 A DEP1027 A DE P1027A DE P0001027 A DEP0001027 A DE P0001027A DE 829446 C DE829446 C DE 829446C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
alloy
aluminum
nickel
catalysts
weight
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP1027A
Other languages
English (en)
Inventor
Peter William Reynolds
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Imperial Chemical Industries Ltd
Original Assignee
Imperial Chemical Industries Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Imperial Chemical Industries Ltd filed Critical Imperial Chemical Industries Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE829446C publication Critical patent/DE829446C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J25/00Catalysts of the Raney type
    • B01J25/04Regeneration or reactivation
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J25/00Catalysts of the Raney type
    • B01J25/02Raney nickel

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Catalysts (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung und Regenerierung von porigen Nickel-Aluminiumkatalysatoren I)ie Erfindung betrifft ein verfahren zur Herstellung von Nickel-Aluminiumkatalysatoren. Es ist bekannt, Nickel -Al uminiumkatalysatcren in granulierter Form dadurch herzustellen, daß Stücken, wie beispielsweise Granalien, aus einer Nickel-Aluminiumlegierung mit wäßrigem Natriumhydroxyd behandelt werden, um mindestens einen Teil des Aluminiums aus den äußeren Schichten zu entfernen und so einen körnigen Katalysator mit einer katalytisch wirkenden Oberfläche zu erhalten. lis wurde jedoch gefunden, daß solche Kataiysatoren, insbesondere wenn sie aus Legierungen hergestellt wurden, welche mehr als 300/0 Nickel enthalten. l>ci Berührung mit Wasserdampf oder während der Sktivierung,s- und Reaktivierungsbehandlungen mit wäßrigem Alkali, leicht erweichen oder sogar zu Pulver zerfallen, wenn. sie längere Zeit gelagert werden, wobei sich diese Wirkung noch vergrößert, wenn der Nickelgehalt gesteigert wird. Diese Eigenlschaften sind besonders bemerkenswert hei Legierungen mit 56 bis 6o0/o Nickelgehalt. So hat es sich beispielsweise gezeigt, daß in Kokillen gegossene Proben dieser Legierungen mit der angegebenen Zusammensetzung sich bei dreimonatigem Lagern vollkommen zu Pulver zersetzt haben. Diese Eigenschaft des Weichwerdens oder der Zersetzung ilSt ein sehr wesentlicher Nachteil bei Legierungskatalysatoren, welche insbesondere in kontinuierlich arbeitenden Verfahren angewandt werden und die dabei eine kräftige wider- standsfähige Form besitzen müssen. Es wurde nun gefunden, daß verbesserte Katalysatoren dieser Art durch außerordentlich rasches Abkühlen der Legierung vor der Behandlung mit dem wäßrigen Alkali hergestellt werden können. Es wird angenommen daß diese außerordentlich rasche Abkühlung der Zersetzungswirkung des Aluminiumcarbids entgegenwirkt, welches in diesen Legierungen zugegen ist, wenn sie in der üblichen Weise in Graphit- oder ähnlichen Tiegeln erschmolzen wird.
  • Gemäß der Erfindung werden nunmehr verbesserte porige N ickel-Alumini umkatalysa.to ren dadurch hergestellt, daß Stücke einer Nickel-Aluminiumlegierung, in der das Gewichtsverhältnis von Nickel zu Aluminium von 30: 70 bis 62 : 38 be trägt und welche einen Kohlenstoffgehalt von 0,02 bis 0,5 Gewichtsprozent besitzt, mit einer Flüssigkeit behandelt werden, die geeignet ist, das Aluminium herauszulösen, beispielsweise mit wäßrigem Natriumhydroxyd, um so mindestens einen Teil des luminiums aus den Oberflächenschichten zu entfernen, und einen körnigen Katalysator zu erhalten, der einen Nickel-Alumit.ium-Kern aufweist und eine katalytisch wirkende äußere Schicht.
  • Unter dem Ausdruck poriger Katalysator soll in dieser 13eschreibung ein solcher verstanden werden, der Teilchen oder Stücke, beispielsweise Körnchen enthält, die durch Zerstückeln einer Legierung hergestellt worden sind, welche das gewünschte ka.ta-Tisch wirksame Metall zusammen mit einem oder mehreren anderen Metallen enthält, da.s in einer Säure, Base oder anderen Extraktionsflüssigkeit löslicher ist als das gewünschte kata.lytisch wirksame Metall, wobei diese Legierung zumindest eine Phase enthält, in der Atome des katalytisch wirksamen Metalls und des löslichen Metalls sich im gleichen Kristallgitter befinden, und wobei die be sagten Teilchen oder Stücke einen, robusten Kern aus Legierungsmaterial haben und eine wirksame äuffere Schicht mit einer durch die teilweise oder vollständige Entfernung des löslicheren Metalls aus der besagten Phase in der besagten äufferen Schicht bewirkten Skelettstruktur. Die Teilchen oder Stücke können auf verschiedenartige Weise hergestellt werden, beispielsweise durch Zerstoßen der Legierung im kalten Zustand, und können verschiedenartigen Größenbereichen angehören, liegen jedoch vorzugsweise in dem zwischen 3 und 6 mm.
  • Die Legierung der gewünschten Zusammensetzung, welche 0,02 bis 0,5 Gewichtsprozent Kohlenstoff enthält, kann auf verschiedene Weisen hergestellt werden, beispielsweise so, daß Nickel in geschmolzenes Aluminium eingegeben wird, welches sich in einem Graphitüegel befindet. Die geschmolzene Masse wird umgerührt, um eine gleichmäßige Schmelze zu ergeben. Es ist wesentlich, daß i)cim Verfahren gemäß der Erfindung die Legierungeil sehr rasch abgekühlt werden, und dies erfolgt zweckmäßig in der Weise, daß sie aus der flüssigen Form mit einer Temperatur von etwa I5000 sehr rasch auf eine Temperatur von 8000 oder darunter al>gekühlt werden, wobei die letztgenannten Temperaturen die Maximaltemperatur darstellen, bei der die Legierung behandelt werden soll. Vorzugsweise erfolgt die Kühlung der Legierung in der Weise, daß die Maximaltemperatur, bei der dieselbe behandelt werden soll, die Temperatur von SooO oder weniger in nicht mehr als 15 Sekunden einnimmt. Es wurde gefunden, daß es für diesen Zweck notwendig ist, zur raschen Abkühlung und schnellen Wärmeabsfuhr Formen mit stark wärmeleitenden Oberflächen zu verwenden undioder die Legierung in Formen zu behandeln, welche geringe Stärken aufweisen. Beispiele zur raschen Abkühlung der Legierung sind folgende: Kokillenguß, bei dem die geschmolzene Legierung mit einer kalten Oberfläche von einer hohen Wärmeleitfähigkeit in Berührung gebracht wird, Vergießen in Tablettenformen, d. h. sehr große flache offene Formen, oder Vergießen in Buchformeni, die aus großen doppelseitigen Formen bestehen, die derart bemessen sind, daß ein flaches Gußstück mit einer geringem Stärke gegenüber den anderen Abmessungen entsteht, wobei diese Formenhälften aneinander angelenkt sein können, um die Entfernung des Gußstückes und den Zusammenbau der Form zu erleichtern. Wenn Tablettenr oder Tafelformen zur Anwendung kommen, ist es zweckmäßig, daß diese aus einem Metall bestehen, wie beispielsweise Kupfer, welches eine hohe Wärmeleitfähigkeit besitzt, und nicht aus Stahl, es sei denn, daß diese mit einer Kühleinrichtung, beispielsweise durch umlaufendes Wasser, versehen sind. Bei all diesen Verfahren kann die rasche Abkühlung der hoch wärmeleitfähigen Oberfläche noch dadurch unterstützt werden, daß die Formen durch eine umlaufende Flüssigkeia, beispielsweise Wasser, gekiihlt werden. Ein sehr zweckmäßiges Verfahren besteht darin, daß eine Kupferform Anwendulllg findet und daß eine Menge der flüssigen Legierung gekühlt wird, welche nicht mehr als 1/10 des Gewichtes der Form ausmacht, indem in die Form nur so viel der flüssigen Legierung eingegossen wird, daß die Platte nicht stärker als etwa Igmm ist. Wenn nicht eine künst!iche Kühlung Annnenldung findet, so sind hletalle oder Legierungen von einer geringen Wärmeleitfähigkeit, wie Eisen oder Stahl, ungeeignet zur I lerstellung der Formen.
  • Gewünschtenfallls können auch andere Formen, die mit Einrichtungen zur künstlichen Kühlung versehen sind, beispielsweise Gefrierformen, angewandt werden in Verbindung mit Oberflächen, die eine hohe Wärmeleitfähigkeit aufweisen, jedoch sind im allgemeinen derartige Anordnungen außerordentlich kostspielig.
  • Durch die außerordentlich rasche Abkühlung der geschmolzenen Legierung wird der Zersetzung des Aluminiumcarbi ds, welches in den auf normale Weise hergestellten Legierungen zugegen i.st, entgegengearbeitet. Das Verfahren ist beschränkt auf die Anwendung auf Nickel-Aluminiumlegielrungen, in denen der Gesamtkohlenstoffgehalt 0,02 bis 0,5 Gewichtsprozent beträgt. Unterhalb eines Kohlenstoffgehaltes von 0,02 Gewichtsprozent besteht keine ernstliche Gefahr, daß die Legierung zerfällt, und oberhalb 0,5 Gewichtsprozent zerfallen die Legierungen, wenn sie mit Feuchtigkeit in Berührung kommen auch in dem Fall, wenn sie durch rasche Abkühlung hergestellt worden sind.
  • Obwohl Legierungen mit Kohlenstoffgehalten von 0,02 bis 0,50/0 angewandt werden können, ist es zweckmäßig, mit Legierungen zu arbeiten, in denen der Gesamtkohlenstoffgehalt nicht mehr als 0,05 ovo beträgt, und bei der Herstellung derartiger Legierungen in einem üblichen Graphittiegel keine Oberflächenabdeckung mit Holzkohle anzuwenden, wobei auch darauf zu achten ist, daß die Legierung nicht längere Zeit in geschmolzenem Zustand mit der Tiegeloberfläche in Berührung bleibt. Darüber hinaus sollte die Legierung während ihrer Herstellung soweit wie möglich außer Berührung mit kohl enstoffhaltigen Alatelrialienl gehalten werden.
  • Legierungen, welche nicht mehr als 0,05 Gewichtsprozent Kohlenstoff enthalten, können dadurch hergestellt werden, daß darauf geachtet wird, daß die Ausgangsmaterialien im wesentlichen kohlenlstofffrei sind und daß die Berührungszeit der geschmolzenen Legierung mit dem Graphittiegel so kurz wie praktisch nur möglich gehalten wird.
  • Dieses Verfahren ist insofern von Bedeutung, als es die Verwendung von Graphittiegeln gestattet, welche wegen ihrer Billigkeit, Feuerbeständigkeit und Dauerhaftigkeit besonders bevorzugt werden.
  • Nach dem Abkühlen kann die Legierung in eine fein verteilte Form gebracht werden, beispielsweise durch Brechen der gegossenen Stücke oder der kleinen Formstücke mit Hilfe eines Backenbrechelrs.
  • Diese Stücke werden dann durch Sieben auf eine Teilchengröße zwischen 25 und I,6 mm gebracht.
  • Es hat sich herausgestellt, daß Material mit einer noch kleineren Teilchengröße als der angegebenen einen ziemlich hohen Druckabfall in einem Katalysatorbett, welches bei den normalen kontinuierlichen Verfahren verwendet wird, zur Folge hat, während Material, welches größer ist als 25 mm, wegen der verhältnismäßig geringen Oberfläche mit Bezug auf die Volumeneinheit Katalysator eine geringe Aktivität besitzt. Vorzugsweise bestehen die Teilchen aus Granalien einer Größe von zwischen 3 und 6 mm, da hierdurch ein Katalysator entsteht, welcher gleichzeitig eine hohe Aktivität besitzt und der außerdem einen mittleren Druckabfall in einem Bett aufweist. Wenn die Absiebung in noch engeren Grenzen erfolgt, beispielsweise auf eine Größe zwischen 4,5 und 6,o mm, ergeben sich hierbei wohl weitere Vorteile insbesondere hinsichtlich des geringeren Druckabfalles, jedoch ist dies selten im Hinblick auf die vergrößerten Kosten gerechtfertigt.
  • Katalysatorteilchen, welche zwischen 6 und 12 mm ausgesiebt sind, sind besonders geeignet zur Verwendung in einfachen Hydrierungsverfahren, die in der flüssigen; Phase durchgeführt werden.
  • Die zerbrochenen Granalien werden dann durch Behandlung mit einem wäßrigen Alkali aktiviert, beispielsxveise durch Behandlung mit einer 0,5 bis 5,o0/oigen Lösung von Natriumhydroxyd, die eventuell sogar in dem Reaktionsgefäß selbst durchgeführt werden kann, in dem der Katalysator zur Anwendung gelangt, oder in irgendeiner anderen Einrichtung.
  • Ein wesentlicher Vorteil des den Gegenstand der Erfindung bildenden Verfahrens besteht darin, daß es die Erzeugung eines hoch aktiven wirksamenl und widerstandsfähigen, porigen Nickel-Aluminiumkatalysators aus,Legierungen mit 30 bis 62 Gewichtsprozent Nickel ermöglicht. Es wurde gefunden, daß Legierungen mit einem höheren Nickelgehalt als 620/0 nicht besonders wirksame Katalysatoren ergibt, da diese Legierungen zu widerstandsfähig sind gegenüber der Einwirkung der Extraktlionsflüssigkeit und demgemäß nicht hoch aktive Katalysatoren ergeben. Obwohl es bekannt ist, daß Nickel-Alumimiumlegierungen Katalysatoren von einer vergrößerten, Aktivität ergeben, wenn der Nickelgehalt über 300in gesteigert wird, besitzen diese Katalysatoren in der Praxis den Nachteil, daß sie sich leicht zersetzen, wenn sie mit Wasser oder wäßrigen Extraktionsflüssigkeiten, die zur Reaktivierung angewandt werden, in Berührung kommen, wodurch die Lebensdauer derartiger Legierungen sehr kurz wird. Durch das den Gegenstand der Erfindung bildende Verfahren können Katalysatoren hergestellt werden welche diesen Nachteil nicht be sitzen, und dieses Verfahren ist besonders. geeignet zur Herstellung von Katalysatoren aus Legierungen mit einem Gewichtsverhältnis von Nickel zu Aluminium, das 45 : 55 bis 62: 38 beträgt, wobei diese Legierungen an der <3-Phase sehr reich sind, d. h. an der Verbindung Ni2AI3.
  • Gewünschtenfalls können bei der Herstellung dieser Katalysatoren in den Legierungen auch geringe Anteile anderer Metalle zugegen sein.
  • Obwohl die Katalysatoren, welche gemäß der Erfindung hergestellt worden sind, wiederholt durch Extraktion mit wäßrigem Alkali, beispielsweise mit Natriumhydroxyd reaktiviert werden können, ist es zweckmäßig, sie nicht weiter zu verwenden, wenn aus ihnen 65 O/o des Gesamtaluminiumgelhaltes entfernt worden sind, da sie dann unbrauchbar werden infolge ihrer Zersetzung und infolge von Verstopfung des Reaktionsgefäßes mit abgeschiedenem pulverförmigem Katalysator.
  • Die gemäß der Erfindung hergestellten, Katalysatoren sind hoch aktiv in der Annvendung bei Verfahren der Hydrierung, Dehydlrierung, Hydrolyse und reduktiven. Aminierung.
  • Neben ihrer hohen Aktivität besitzen die Legierungen noch den Vorteil, daß sie widerstandsfähig und stabil sind bei Verfahren, bei denen in Gegenwart von wäßrigen Flüssigkeiten gearbeitet wird.
  • Infolge dieser Merkmale besitzen sie besondere Vorteile bei kontinuierlichen; Verfahren gegenüber den bekannten Raney-Nickel-Katalysatoren, welche aus Nickel-Aluminiumlegierungen hergestellt werden und die Pulverkatalysatoren darstellen, aus denen praktisch der ganze Aluminiumgehalt entfernt worden ist. Die Katalysatoren gemäß der Erfindung widerstehen dem Strom einer durch sie hindurchgeführten Flüssigkeit, ohne daß dabei eine wesentliche Herabsetzung der Wirksamkeit oder ein Zerfall eintritt. Bei der Anwendung dieser Katalysatoren ist es überflüssig, das Produkt zu filtrieren. Sie können in dem Reaktionsgefäß durch einfache Behandlung mit einem wäßrigen Alkali reaktiviert werden. Es ist zweckmäßig, diese Katalysatoren bei Temperaturen, nicht über 4000 anzuwenden, da oberhalb dieser Temperatur die Möglichkeit der Sinterung besteht und hiermit ein Verlust an Aktivität eintritt.

Claims (10)

  1. PATENTANSPRUCHE 1. Verfahren zur Herstellung und Regenerierung von porigen Nickel-Aluminiumkatalysatoren, dadurch gekennzeichnet, daß Stücke einer durch rasches Abkühlen hergestellten Nickel Aluminiumlegierung mit einem Gewichtsverhältnis von Nickel zu Aluminium von 30: 70 bis 62: : 38 und einem Kohlenstoffgehalt von 0,02 bis o,5 °/o mit einer Extraktionsflüssigkeit behandelt werden., um einen Teil des Aluminiums aus der Oberflächenlschicht zu entfernen.
  2. 2. Verfahren. nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Nickel-Aluminiumgehalt im Gewichtsverhältnis von 45: 55 bis 62 : 38 vorliegt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß nicht mehr als. 65 Gewichtsprozent des ursprünglichen Aluminiumgehalws entfernt werden.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Legierung durch Kokillenguß hergestellt wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Legierung innerhalb I5 Sekunden aus dem flüssigen in den festen Zustand übergeführt wird, wobei kein Teil derselben eine über 8000 liegende Temperatur besitzt.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. daß die Legierung 0,02 bis 0,05 Gewichtsprozent Kohlenstoff enthält.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Legierung zu einer Teilchengröße von I,6 bis 25 mm gesiebt wird.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Legierung in Form einer Teilcllengröße zwischen 3 und 6 mm Anwendung findet.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch I bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Legierung mit einer wäßrigen Lösung von Natriumhydroxyd behandelt wird.
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Legierung mit einer wäßrigen Lösung von Xatriumhydroxyd behandelt wird, welche 95 bis 5 Gewichtsprozent Natriumhydroxyd enthält.
DEP1027A 1947-02-14 1948-12-24 Verfahren zur Herstellung und Regenerierung von porigen Nickel-Aluminiumkatalysatoren Expired DE829446C (de)

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