DE829319C - Motorisch angetriebene Einstellvorrichtung fuer Rundfunkgeraete, insbesondere fuer Zwecke der Fernbedienung - Google Patents
Motorisch angetriebene Einstellvorrichtung fuer Rundfunkgeraete, insbesondere fuer Zwecke der FernbedienungInfo
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- DE829319C DE829319C DES1816A DES0001816A DE829319C DE 829319 C DE829319 C DE 829319C DE S1816 A DES1816 A DE S1816A DE S0001816 A DES0001816 A DE S0001816A DE 829319 C DE829319 C DE 829319C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03J—TUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
- H03J1/00—Details of adjusting, driving, indicating, or mechanical control arrangements for resonant circuits in general
- H03J1/18—Control by auxiliary power
- H03J1/20—Control by auxiliary power the auxiliary power being switched on as long as controlling current is switched on
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Description
- Motorisch angetriebene Einstellvorridztung für Rundfunkgeräte, insbesondere für Zwecke der Fernbedienung Bei Rundfunkgeräten mit motorisch angetriebener Einstellvorrichtung, z. B. bei der Fernbedienung oder Druckknopfabstimmung, war bisher ein beträchtlicher Aufwand insbesondere hinsichtlich des speziellen Verstellmotors erforderlich. Die Erfindung hat den Zweck, die Motorabstimmung des Gerätes zu vereinfachen.
- Gemäß der Erfindung wird vorgeschlagen, die zur Abstimmvorrichtung des Gerätes gehörende Schwungradscheibe als Rotor des vorzugsweise ferngesteuerten Verstellmotors auszubilden, d. h. indem man die Scheibe mit Triebmagneten versieht. Zu dem Zweck kann beispielsweise schon die Schwungscheibe durch zwei mit gegensinniger Phasenverschiebung erregte Elektromagnete in Lauf gesetzt Nverden. Bei einer einphasigen Speisung, die im allgemeinen bei Netzanschlußgeräten verwendet wird, sorgt man dafür, daß die beiden aus dem gleichen Netz gespeisten Triebmagnete gegeneinander phasenverschobene Kraftschlüsse erzeugen. je nachdem, welchen Abstimmungswert man einstellen möchte, ist es notwendig, die Schwungscheibe in der einen oder anderen Richtung in Lauf zu setzen. Dies kann z. B. dadurch erreicht werden, daß am Ende des Verstellweges für den Abstimmkondensator oder für den Abstimmanzeiger Kontakte vorgesehen sind, die eine Umsteuerung der Laufrichtung selbsttätig herbeiführen, sobald sie geschlossen oder geöffnet werden. Es läuft dann der Motor jeweils bis in die Endstellung und kehrt dann seinen Weg um.
- Man kann aber auch in dem Bedienungsschalter eine jederzeit mögliche Umkehrung der Laufrichtung des Motors durch eine einfache Vorrichtung möglich machen. Zu dem Zweck wird beispielsweise der Umschalter so ausgebildet, daß er nur in der Mittelstellung eine Ruhelage hat. Je nachdem ob man ihn nach der einen oder anderen Seite umlegt oder festhält, wird dem einen oder dem anderen der Triebmagnete eine Kapazität oder eine Induktivität parallel geschaltet. Durch diese einfache Vorrichtung kann man die gegensinnige Phasenverschiebung der beiden Triebmagnete umwechseln und somit eine Umsteuerung des Motors erreichen.
- Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung wird die Schwungradscheibe nach Art einer Ferrarisscheihe angetrieben. Es sind wiederum zwei Triebmagnete vorgesehen mit teilweise abgeschirmten Polen in solcher Anordnung, daß die beiden Triebmagnete entgegengesetzte Drehmomente entwickeln. Durch einen Schalter, der wiederum nur in der Mittelstellung eine Ruhelage hat, wird wahlweise der eine oder andere Triebmagnet eingeschaltet, solange man den Schalter nach links oder rechts niedergedrückt hält. Dadurch kann man auf kürzestem Wege die gewünschte Einstellung der Abstimmittel des Empfangsgerätes erzielen: Damit die Triebmagnete bei abgeschaltetem Empfangsgerät nicht ständig in Spannung liegen, ist es zweckmäßig, die beiden Triebmagnete an die Netzseite des Netztransformators anzuschließen, und zwar an einer Stelle, welche durch den Hauptschalter des Empfangsgerätes abschaltbar ist.
- Es ist nicht notwendig, für die Umsteuerung der Laufrichtung des Motors einen Schalter mit zwei verschiedenen Kontaktstellen zu verwenden; man kann auch im Gerät eine Relaisschaltung vorsehen, die bei jedem Einschalten der Triebmagneten anspricht und beispielsweise durch eine Klinke einen Schalter um einen Schritt verstellt, so daß beim nächsten Einschaltstoß jeweils der andere Triebmagnet erregt wird, wenn Triebmagnete mit abgeschirmten Polen verwendet sind. Es ist auch möglich, durch eine gleichartige Relaisschaltung abwechselnd eine die Phasenverschiebung zwischen den beiden Triebmagneten erzeugende Kapazität oder Induktivität der einen oder der anderen Erregerwicklung zuzuschalten.
- Zur Erläuterung der Erfindung dient ein Ausführungsbeispiel: In diesem ist die Schwungradscheibe i eines Empfangsgerätes groß gezeichnet, desgleichen auch zwei Triebmagnete 2 und 3, die einen Drehmoment in der Schwungradscheibe i erzeugen sollen. Die beiden Triebmagnete 2 und 3 sind je mit einer Erregerwicklung 4 und 5 versehen und beide sind in Reihe geschaltet. Die freien Enden dieser Reihenschaltung liegen bei 6 und 7 an der Netzseite des Netztransformators B. Sie kommen erst in Spannung, wenn ein zweipoliger Haupt Schalter 9 geschlossen wird. Die Energie für den Netztransformator wird einer Steckdose io entnommen mittels eines Steckers i i. Der gemeinsame Punkt 12 dieser Erregerwicklungen 4 und 5 ist mit einem Schalter 13 verbunden, der in einer Mittellage steht, solange er nicht bedient wird und den einen oder anderen Gegenkontakt nur so lange schließt, wie er von Hand in einer solchen Schrittstellung gehalten wird. Die Triebmagnete sind dargestellt mit einer teilweisen Polabschirmung 14 und 15. Ein in der Leitung zwischen Schalter 13 und Punkt 12 liegender Kondensator 16 ist in diesem Falle nicht notwendig, weil je nach der Richtung des Schalters 13 nur die Erregerwicklung 5 oder nur die Erregerwicklung 4 stromführend wird, so daß allein der Triebmagnet 3 ein Drehmoment entgegen dein Uhrzeigersinn oder allein der Zeiger 2 ein Drehmoment im Uhrzeigersinn in der Scheibe i hervorruft. Man kann also durch den Schalter 13 wahlweise das Schwungrad im einen oder anderen Sinn in Lauf setzen. Sofern die beiden Triebmagnete 2 und 3 nicht eine teilweise Polabdeckung 14 und 15 haben, erzeugen beide gemeinsam einen Drehmoment in der Scheibe i, sofern die beiden Kraftflüsse dieser Magnete eine Phasenverschiebung aufweisen. Um eine solche zu erreichen, ist der Kondensator 16 vorgesehen. Durch den Schalter 13 wird der Kondensator 16 wahlweise der Erregerwicklung 4 oder 5 parallel geschaltet, so daß wahlweise der Kraftfluß des einen oder des anderen Triebmagneten nacheilt. Dadurch hat man es in der Hand, die Laufrichtung der Schwungscheibe i umzusteuern. Wenn der motorische Antrieb nicht eingeschaltet ist, kann das Gerät in üblicher Weise von Hand eingestellt werden.
- Das in der Figur gegebene Ausführungsbeispiel dient nur zur Erläuterung, soll aber nicht andere Ausführungsarten des 1?rfindtingsgedankens vom Schutz ausschließen.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Motorisch angetriebene Einstellvorrichtung für Rundfunkgeräte, insbesondere für Zwecke der Fernbedienung, dadurch gekennzeichnet, daß eine zur Abstimmvorrichtung des Gerätes gehörende Schwungradscheihe den Rotor des vorzugsweise ferngesteuerten Verstellmotors bildet.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwungscheibe durch zwei mit gegensinniger Phasenverschiebung erregte Triebmagnete in Lauf gesetzt wird.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Umsteuerung der Laufrichtung der Scliwtttigscheilie selbsttätig durch Endkontakte des Abstimmungszeigers oder des Abstimnikondensators be-,virkt wird.
- 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mittels eines Umschalters, der nur in der Mittelstellung eine Ruhelage hait, die Phasenverschiebung zwischen den Kraftflüssen beider Triebmagnete wahlweise wechselbar ist, vorzugsweise durch Zuschaltung eine Kapazität oder Induktivität zu der Erregerwicklung des einen oder des anderen Triebmagneten.
- 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis .4, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Schwungscheibe wahlweise nur einer von zwei Triebmagneten mit entgegengesetzter Drehinomentrichtung einwirkt.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Triebmagnete der Schwungscheiben über den Hauptschalter des Gerätes an die Netzspannung anschließbar sind.
- 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufrichtung der Schwungscheibe bei jedem Einschalten der Triebmagnete sich umkehrt, z. B. mittels einer relaisgesteuerten Schaltvorrichtung.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES1816A DE829319C (de) | 1950-02-22 | 1950-02-22 | Motorisch angetriebene Einstellvorrichtung fuer Rundfunkgeraete, insbesondere fuer Zwecke der Fernbedienung |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE829319C true DE829319C (de) | 1952-01-24 |
Family
ID=7469349
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES1816A Expired DE829319C (de) | 1950-02-22 | 1950-02-22 | Motorisch angetriebene Einstellvorrichtung fuer Rundfunkgeraete, insbesondere fuer Zwecke der Fernbedienung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE829319C (de) |
-
1950
- 1950-02-22 DE DES1816A patent/DE829319C/de not_active Expired
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