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DE859905C - Sprachgesteuerte Sprechanlage - Google Patents

Sprachgesteuerte Sprechanlage

Info

Publication number
DE859905C
DE859905C DEA838D DEA0000838D DE859905C DE 859905 C DE859905 C DE 859905C DE A838 D DEA838 D DE A838D DE A0000838 D DEA0000838 D DE A0000838D DE 859905 C DE859905 C DE 859905C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voice
relay
controlled
intercom according
switching
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA838D
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Tschumi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Autophon AG
Original Assignee
Autophon AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Autophon AG filed Critical Autophon AG
Application granted granted Critical
Publication of DE859905C publication Critical patent/DE859905C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M9/00Arrangements for interconnection not involving centralised switching
    • H04M9/001Two-way communication systems between a limited number of parties

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interconnected Communication Systems, Intercoms, And Interphones (AREA)

Description

  • Sprachgesteuerte Sprechanlage Fernsprechanlagen, bei denen mittels Sprachsignalen die Sprechrichtung geändert werden kann, sind an und für sich bekannt. Ein Teil der Sprechsignale wurde dabei eigens. Steuerzwecken zugeführt und konnte demzufolge als Verständigungsmittel nicht ,mehr in Frage. kommen. Eine solche Anordnung brachte es mit sich, daß nach Gesprächspausen. oder zu Beginn eines neuen Gespräches die ersten Sprachsignale so lange dem Verständigungszweck verlorengingen, als sie Steuerungszwecken dienen mußten. Dieser Nachteil konnte auch nicht damit behoben. werden, daß die Steuerungsmittel empfindlicher gestaltet wurden, da sonst die gesamte Sprachsteuerung allzu störungsanfällig wurde. Ohne die letztgenannte Konzession in Kauf nehmen zu müssen, ermöglicht die erfindungsgemäße Sprechanlage eine Sprachsteuerung, die vom ersten Sprachsignal an eine restlose Verständigung der Teilnehmer gewährleistet.
  • Diese vorteilhafte Wirkurig der erfindungsgemäßen Sprachsteuerung wird dadurch bewirkt, daß durch die Sprachsignale in der einen Richtung die Umschaltung der Sprachrichtung schon derart vorbereitet wird, daß es nur des Aufhörens der Durchgabe solcher Signale bedarf, um die Umschaltung zu bewirken, ohne alle weiteren äußeren Mittel. Die erfindungsgemäße spradhgesteuerte Sprechanlage ist dadurch gekennzeichnet, daß sie Mittel aufweist, die die Umkehrung der Sprechrichtung während dies Sprechens vorbereiten und nach beendigtem Sprechen. vornehmen. Diese Mittel bestehen aus einem sprachgesteuerten, abfallverzögerten Relais und weiteren Schaltelementen, wobei die Erregung dieses Relais die Schaltelemente derärt betätigt, d@aß im Moment seines Abfallens die die Sprachrichtung beherrschenden Elemente bewegt werden. Damit nun nicht in jeder Gesprächspause eine solche Umschaltung vorgenommen wird, ohne daß :dies in der Absicht der Teilnehmer gelegen hätte, wird diese Umschaltung weiter von einer gewissen Nachwirkungszeit abhängig gemacht, nach deren Ablauf erst die umschaltenden Mittel freigegeben werden. Diese Nachwirkungszeit entspricht,der Abfallverzögerung eines sprachgesteuerten Relais.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Sprechanlage dargestellt.
  • Fig. i stellt ein solches dar, wo die erfindungsgemäße Anlage irgendwo auf der Verbindungsleitung zwischen den beiden direkt oder über Vermittlungseinrichtungen miteinander verbundenen Teilnehmern eingebaut ist. a i, b i und ct 2, b 2 stellen die Leiterpaare dar, die die Sprachsteuerorgane mit den beiden Teilnehmereinrichtungen verbinden. Die Potentialverhältnisse sind dabei so gewählt, daß entgegengesetzt bezeichnete Klemmen jeweils das gleiche Potential haben, a i und b 2, a:2 und b i, wobei aber je nach der Station, welche auf Sprechen geschaltet -ist, die Polarität wechselt. An irgendeiner Stelle dieser Verbindungsleiterpaare sind nun einerseits eine Gleidhrichterschaltung und( andererseits die eigentlichen Umschaltorgane angeordnet. Die Gleichridhter.anordnung besteht im wesentlichen aus einer Gleichstromsperre in Form eines Kondensators, über welchen die Primärwicklung eines Übertragers U an den Leitungspaaren hängt. Die andere Wicklung ist einseitig geerdet, die andere Seite steht mit dem Gitter der Gleichridhterröhre R in Verbindung. Die Umschalteranordnung besteht aus zwei an verschiedenen Polen liegenden Relais A, die über die Schalter II 2 bzw. 11 6 je nach ihrer Stellung an einen der beiden Leiter geschlossen sind. Eine weitere Hilfsschaltung wird gebildet durch den an Erde liegenden Kontakt a 4, der einmal über den Kontakt sp 4 und das andere Mal über den Kontakt 14 und die Relais I a und II a mit *dem Kontakt 11 4 verbunden ist, der seinerseits einmal über Relais II b und andererseits über Relais I b am negativen Pol liegt. Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Sprachsteuerung ist nun kurz folgende: Nehmen wir an, der Teilnehmer i mit den Übertragungsleitern a i, b i spreche mit dem Teilnehmer 2, der die gesendeten Sprachsignale empfängt. Weiter sollen die Klemmen a 2 und b i positiv, die beiden anderen, a i, b 2, negativ sein. Unter diesen Voraussetzungen schließen sich. zwei Stromkreise über Kontakt 112 bzw. 116 und die entsprechenden Relais A, welche aufkommen und den Kontakt a.4 im Hilfsstromkreis schließen. Auf .der anderen Seite bewirkt der durch die Sprachsignale hervorgerufene Wechselstrom, der über den Übertrager U auf die Gleichrichterröhre R gegeben wird, das Aufkommen des verzögerten Relais SP. Der Kondensator c:2 veühindert einen Gleichstromkurzs.chluß der Leiterkreise. Das aufkommende Relais. SP schließt den Kontakt sp 4, so daß über a 4, sp 4, 11 4 und Relais I b ein weiterer Kreis geschlossen ist. Dadurch wird Relais I b erregt, und Kontakt I ¢ bewirkt die Schließung eines neuen Kreises über Relais I a und II a, welcher aber, solange Relais SP noch hält, durch den Kontakt sp 4 kurzgeschlossen ist. In dieser Lage verharren die Schaltelemente, solange die ununterbrochene Durchgabe von Sprachsignalen in,der genannten Richtung vor sich gut. Wird diese Durchgabe unterbrochen, so fällt der Wechselstromkreis zusammen, und Relais SP fällt, verzögert durch den Kondensator c i, ab. Innerhalb dieser Nachwirkungsfrist, in welcher Relais SP abfällt, !kann vom entsprechenden Teilnehmer das Gespräch in der gleichen Richtung wieder aufgenommen werden, ohne daß der Umschaltvorgang bereits eingesetzt -hätte. Das ?hat zur Folge, daß nicht in jeder Gesprächspause ohne weiteres die Sprachrichtung gewechselt wird, sondern daß :die Umschaltung an den Ablauf einer bestimmten Frist gebunden ist, die so bemessen wird, daß deren Ablauf als Aufforderung zur Rückäußerung an den Gesprächspartner aufgefaßt wenden kann. Ist nun dieser Abfall von Relais SP vollzogen, so öffnet sich der Kontakt sp 4, die Kurzsohließungdes Kreises -f-, Kontakt a4, Kontakt 14, Relais, I a, Relais: II a, Kontakt 11 4, Relais I b, -, wird aufgehoben, Relais II a kommt auf und betätigt die Umschaltkontakte 112 und 1I 6. Weiter wird auch Kontakt 11 4 umgelegt, so daß sieh nun ein Kreis schließt über Erde, a 4, 14, 1 a, II a, 11 4, 1I b, -. In diesem Schaltzustand verbleibt die Anordhung, bis der zweite Teilnehmer, ,dessen Station jetzt auf Senden gestellt ist, zu sprechen beginnt. Relais. SP kommt wieder auf, Kontakt sp 4 schließt Relais I a und II a kurz. Die Umschaltkontakte werden nun von Relais II b noch gehalten, während Kontakt 14 sich öffnet. Hört der zweite Teilnehmer über die Nachwirkungsfrist des verzögerten Relais SP hinaus mit Senden auf und öffnet sich demgemäß Kontakt sp 4, so sind alle Hilfskreise unterbrochen und die Relais II a und. II b fallen ab, womit die Umschalter wieder in die Ausgangslage zurückversetzt werden.
  • So wird es möglich" die Sprachrichtung dadurch zu ändern, daß der Teilnehmer, dessen Station auf Senden geschaltet ist, eine die Nachwirkungsfrist eines verzögerten Relais überschreitende Frist seiner Sendung unterbricht. Durch diese Unterbrechung werden die Umschaltmittel betätigt, die zufolge der Erregung eines unter Einfuß des Sprachwechselstromes liegenden Relais bis zu diesem Moment blockiert waren.
  • Fig.2 zeigt eine Ausführungform des Erfindungsgegenstandes, bei der die Steuermittel bei jeder Teilnehmerstation angeordnet sind. S i und S:2 bezeichnen zwei solche Teilnehmereinrichtungen, die im wesentlichen aus den elektroakustischen Wandlern LM und aus den Verstärkern 1l .samt den Umschaltern w i und w 2 hestehen, die unter dem Einfluß von Relais W stehen, und zwar derart, daß sie nur immer dann betätigt werden, wenn der Anker des Relais. W abfällt. Mit SP ist wieder das sprachempfindliche Relais bezeichnet, das seinen Kontakt sf 4 steuert. L stellt die doppeldrähtige Verbindungsleitung der beiden Stationen :dar. Die 'Zeichnung zeigt den Betriebszustand, wie er herrscht, wenn S i zum Senden und S 2 zum Empfang geschaltet sind. Die Durchgabe .der Sprachsignale in der angegebenen Richtung bewirkt das Aufkommen von Relais SP, Kontakt sf 4 schließt sich und Relais W kommt auf. Hört die Durchgabe auf und ist die Nachwirkungsfrist verstrichen, so fällt SP ab, und der Öffnung von 3P 4 zufolge auch Relais. W, wodurch die Umschalter w i und w 2 umgelegt werden und die Sprechrichtung geändert ist. Dieser Vorgang wiederholt sich, indem das Umschalterrelais W immer dann entregt wird und durch das Abfallen seines Ankers die Umschaltekontakte w i - und w -- betätigt, wenn durch die Durchgabe von Sprachsignalen eine die Nachwirkungsfrist des sprachgesteuerten Relais SP übersteigende Zeitspanne unterbrochen wird.
  • In dieser Ausführungsform ist die Lage der sprachgesteuerten Relais insofern unerheblich, als daß sie sowohl am Ausgang des Verstärkers liegen 'können (wie gezeichnet) als auch an der Leitung, beispielsweise angeschlossen im PunktK jeder Teilnehmerstation.
  • Fig. 3 zeigt einen. Ausschnitt aus einem Verbindungsnetz der Vermittlungseinrichtung eines weiteren Ausführungsbeispiels, wo der Erfindungsgegenstand derart ausgebildet ist, daß er weitere Umsteuerungsmöglichkeiten der Sprachrichtung, wie sie beispielsweise in einem älteren Vorschlag dargestellt sind, gestattet. Die Leiterpaare a i, b i und a 2, b:2 sind an den Übertrager U angeschlossen, dessen dritte, mittlere, einseitig geerdete Wicklung über den Kontakt d und die Gleichrichterröhre R mit dem sprachgesteuerten Relais SP in Verbindung stecht. Die Mittelpunkte der teilnehmerseitigen Wicklungen des Übertragers liegen über die Umschalter 12 bzw. 16 wechselweise über die Relais T und Y an einem positiven bzw. negativen Potential. Eine Hilfsschaltung besteht aus. den Kontakten a und b, die unter dem Einfluß nicht dargestellter Relais stehen und beim Zustandekommen der Verbindung geschlossen bleiben, .den Relais I a, I b, II a und II b, dem verzögert abfallenden Relais SP I sowie den Kontakten sf 4, sf 14, 14, 114,y 4 und i 4.
  • Der Betriebszustand Sprechen oder Hören einer Station ist gegeben durch -die Stellung der Umschalter 12, und 16. Eine Umsteuerung der Sprechrichtung kann auch dadurch bewirkt werden, daß der Teilnehmer kurzzeitig gewisse Schaltmittel betätigt, wodurch Relais J bzw. Relais Y abfällt. Dadurch schließen .sich d sie Kontakte i 4 bzw. y 4, so daß über die ohnehin geschlossenen Kontakte a und b Relais I b aufkommen kann, unter dessen Einfluß die Umschalter 1:2 und 16 die Sprechrichtung ändern. Der Kontakt 14 arbeitet als Haltekontakt, um nach der kurzzeitigen Unterbrechung, wenn also Relais I bzw: Y wieder aufzieht, die Erregung von I beizubehalten.. Durch seine Schließung kann auch Relais II c; aufkommen, so daß sich als Dauerzustands der Kreis Erdre, 14, 1I a, I a, 11 4, II b, Minuspol, konstituiert. Eine neuerliche kurzzeitige Unterbrechung im Stromkreis des Relais T bzw. Y hat durch -die Schließung der Kontakte i 4 bzw. y 4 die Kurzschließung der Relais I a und -I b zur Folge, so daß die Schalter 12, 14 und 16 in ihre frühere Lage zurückfallen, .während Relais II b .den Kontakt 11 4 in seiner Stellung behält.
  • So vollzieht sich die Umsteuerung der Sprechrichtung durch Betätigung von teilnehmereigenen Schaltmitteln. -Durch die Sprache allein wird die Sprechrichtung gesteuert durch das Aufkommen des bekannten Steuerrelais SP, das seinen Kontakt sf 4 umlegt, wodurch das abfallverzögerte Relais SP I aufkommt und den Kontakt sf 14 betätigt. Sobald die Durchgabe der Sprachsignale über die Naohwirkungsfri-st hinaus ausbleibt, fällt Relais SP ab, und sein Kontakt sf 4 schließt einen Kreis über Erdre, sf 4, sf 14, 11 4, 11 b, Gegenpol. Dladurch wiederholen sich die gleichen Vorgänge wie im ersten Fall, in dem an Stelle des Zweiges a-y 4 bzw. b-i 4 der Zw0ig sf 4-3P 14 tritt.
  • Relais II b kommt auf und bewirkt die Umsteuerung. Eine weitere Umsteuerung und damit Wiederherstellung des ersten Betriebszustandes kommt analog zur schon dargestellten Umsteuerung ,dadurch zustande, daß der Betätigung von teilnehmereigenen Sdhraltmitteln zufolge die beiden Relais I a und II a durch den Zweig über die Kontakte sf 4 und sf 14 kurzgeschlossen werden.
  • Die erfindungsgemäße Sprachsteuerung kann dadurch auf solche Weise ausgebildet werden, daß sie neben der reinen Sprachsteuerung noch zusätzlich die Steuerung durch teilnehmdreigene, mechanisch zu betätigende Mittel gestattet.
  • In der in Fig. 4 in ihren wichtigsten Teilen dargestellten Ausführungsform ist eine Verbindung mit weiteren Steuerungsmitteln ermöglicht, durch. welche ein Teilnehmer von sich aus, unbekümmert um die herrschende Betriebsschaltung, die Sprechrichtung festlegen kann. Die Zeichnung zeigt eine auf Sprechen geschaltete Teilnehmereinrichtung mit dem elektroakustischen Wandler LM, dem Verstärker TV und den die Sprechrichtung bestimmenden Umschaltern 1I2 und 11 6. Über den Übertrager LU ist der betreffende Teilnehmer mit einem anderen verbunden. Zwischen Verstärker und Übertrager sind über die Taste T i und die Gleichrichterröhre R die Relais F I und F II und parallel dazu eine Trockengleichrichtersdhaltung mit dem abfallverzögerten Relais Sf angeschlossen. Die Hilfsschaltung entspricht grundsätzlich: der bereits in Fig. i dargestellten, wobei an Stelle des Kontakts a der Kontakt e und die Taste T i treten und parallel zu Relais II b die Kontakte f I und f II an Erde liegen.
  • Der dargestellte Betriebszustand entspricht der Schaltung Sprechen für die gezeichnete Station. Über' die- geschlosseile Taste T2 und die Röhre R kommt Relais SP auf, sobald Sprachsignale durchgegeben werden. Da der Kontakt e stets beim Einschalten der Station betätigt wird und somit in jedem Betriebszustand geschlossen ist, kommt auf bekannte Weise bei niedergedrückter Taste T i Relais I b auf, was dann die Erregung von Relais II a und damit die Umschaltung zur Folge hat, sobald der Kontakt sp .4 den Kurzschluß der Serienschaltung Relais I a-Relais II a unterbricht, d. h. sobald die Nachwirkungsfrist des sprachgesteuerten Relais verstrichen ist. Das Ausführungsbeispiel erlaubt nun, daß jeder Teilnehmer, in welchem Betriebszustand sich seine Station auch befindet, auf eigene Initiative `hin bei sich dien Sprach- und beim Gesprächspartner den Hörzustand herstellt. Die Herstellung des Sprechzustandes bei der eigenen Station erfolgt durch Betätigung der Kontakte T i und T 2, vorteilhafterweise durch einen gemeinsamen Taster, im Sinne einer kurzzeitigen Unterbrechung. In bezug auf den Kontakt T i hat diese Unterbrechung das Abfallen sämtlicher Relais des Hilfskreises und damit die der Sprechstellung entsprechenden Lage der Umschalter 11 :2 und 11 6 zur Folge, während durch die entsprechende Betätigung des Kontakts T 2 das sprachgesteuerte Relais SP entregt wird, so daß nach der kurzzeitigen Unterbrechung die Schaltung der in der Zeichnung dargestellten entspricht. Damit ist für den betreffenden Teilnehmer der Sprechzustand hergestellt. Um nun bei der Gegenstation den Hörzustand herzustellen; bedarf es der Durchgabe eines besonderen Wechselstromimpulses, sei es durch Sendung eines tonfrequenten Signals, das durch dien Verstärker verstärkt wird oder auf andere Weise. Vorteilhaft ist ,die Kupplung der entsprechenden Sendemittel mit .der die Kontakte T i und T 2 beherrschenden Taste. Dieser Wecbselstromimpuls gelangt bei der Gegenstation auf die auf die betreffende Frequenz abgestimmten Relais F I und F II. Das Aufkommen dieser Relais hat in der Hilfsschaltung, die sieh im Betiiebszustand - des Sprechens befindet, die Schließung eines zusätzlichen Kreises über Erde: f I, f II, Relais II b, Gegenpol zur Folge, wodurch Relais II b aufkommt und die betreffende Station auf Hören schaltet.

Claims (14)

  1. PATENTANSPROCHE: i. Sprachgesteuerte Sprechanlage, daidurch gekennzeichnet, claß sie Mittel aufweist, die während. des Sprechens eine Umschaltung der Sprechrichtung vorbereiten, sie aber erst nach beendigtem Sprechen vornehmen.
  2. 2. Sprachgesteuerte Sprechanlage nach Anr spruch i; dadurch gekenrizeidhnet, d.a.ß diese Mittel in einem sprachgesteuerten Relais und ihm zugeordneten Schaltmitteln bestehen.
  3. 3. Sprachgesteuerte Sprechanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das sprachgesteuerte Relais durch seine Erregung diese Schaltmittel derart betätigt, daß sie im Moment seines Abfallanis die Sprachrichtung ändern.
  4. 4.. Sprachgesteuerte Sprechanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das sprachgesteuerte Relais durch sein Aufkommen die Schaltmittel in die zur Umschaltung notwendige Ausgangslage bringt und sie in dieser Lage blockiert hält.
  5. 5, Sprachgesteuerte -Sprechanlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß diese Blockierung beim Abfallen des sprachgesteuerten Relais aufgehoben wird und die die Sprechrichtung direkt bestimmenden und sich bereits in der Ausgangslage zur Umsteuerung befindlichen Schaltelemente freigibt. .
  6. 6. Sprachgesteuerte Sprechanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das sprachgesteuerte Relais in seinem Abfall verzögert ist.
  7. 7. Sprachgesteuerte Sprechanlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Abfallverzögerung so bemessen ist, d'aß nur kurzzeitige Gesprächsunterbrechungen keine Umschaltungder Sprechrichtung zur Folge haben. B.
  8. Sprachgesteuerte Sprechanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß diese Mittel _ irgendwo in der Verbindungsleitung zweier Teilnehmer angeschlossen sind.
  9. 9. Sprachgesteuerte Sprechanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß diese Mittel bei jeder Teilnehmerstation angeordnet sind. 1ö.
  10. Sprachgesteuerte Sprechanlage nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel sich auf ein Schaltrelais beschränken, das unter Einfluß des sprachgesteuerten Relais die Umschalter betätigt. i i.
  11. Sprachgesteuerte Sprechanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß diese Mittel im Verbindungssatz einer Vermittlungseinrichtung untergebracht sind.
  12. 12. Sprachgesteuerte Sprechanlage mach Anspruch 2, 6 und i i, dadurch gekennzeichnet, daß diese Mittel außer den sprachgesteuerten Relais noch ein weiteres abfallverzögertes Relais aufweisen.
  13. 13. Sprachgesteuerte Sprechanlage nach Anspruch 2 und 9, dadurch .gekennzeichnet, daß die Schaltmittel frequenzempfindliche Relais aufweisen, deren Ansprechen die Herstellung eines bestimmten Betriebsizustandes bewirkt.
  14. 14. Sprachgesteuerte Sprechanlage nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel der betreffenden Teilnehmer manuell zu betätigende Mittel aufweisen, die einen bestimmten Betriebszustand herzustellen imstande sind.
DEA838D 1944-01-15 1944-08-18 Sprachgesteuerte Sprechanlage Expired DE859905C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH859905X 1944-01-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE859905C true DE859905C (de) 1952-12-18

Family

ID=4543024

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA838D Expired DE859905C (de) 1944-01-15 1944-08-18 Sprachgesteuerte Sprechanlage

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DE (1) DE859905C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE955694C (de) * 1953-08-07 1957-01-10 Funke & Huster Elek Zitaets Ge Wechselsrprechanlage fuer Krankenhaeuser mit selbsttaetiger Abhoersperrung mit Hilfe eines Wechselspannungsrelais in der Krankenzimmer-Lautsprechleitung
DE1019706B (de) * 1954-12-14 1957-11-21 Svenska Relaefab Ab Wechselsprechanlage mit wahlweise durch die Sprechstroeme oder von Hand gesteuerter Umschaltung der UEbertragungsrichtung
DE2445089A1 (de) * 1973-09-22 1975-04-03 Sony Corp Sender-empfaenger

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DE955694C (de) * 1953-08-07 1957-01-10 Funke & Huster Elek Zitaets Ge Wechselsrprechanlage fuer Krankenhaeuser mit selbsttaetiger Abhoersperrung mit Hilfe eines Wechselspannungsrelais in der Krankenzimmer-Lautsprechleitung
DE1019706B (de) * 1954-12-14 1957-11-21 Svenska Relaefab Ab Wechselsprechanlage mit wahlweise durch die Sprechstroeme oder von Hand gesteuerter Umschaltung der UEbertragungsrichtung
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