DE828717C - Entzerrer fuer den Restdaempfungsausgleich in Traegerstromsystemen - Google Patents
Entzerrer fuer den Restdaempfungsausgleich in TraegerstromsystemenInfo
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- DE828717C DE828717C DEP43343A DEP0043343A DE828717C DE 828717 C DE828717 C DE 828717C DE P43343 A DEP43343 A DE P43343A DE P0043343 A DEP0043343 A DE P0043343A DE 828717 C DE828717 C DE 828717C
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B3/00—Line transmission systems
- H04B3/02—Details
- H04B3/04—Control of transmission; Equalising
- H04B3/06—Control of transmission; Equalising by the transmitted signal
- H04B3/08—Control of transmission; Equalising by the transmitted signal in negative-feedback path of line amplifier
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- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
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- Filters And Equalizers (AREA)
Description
- Entzerrer für den Restdämpfungsausgleich in Trägerstromsystemen In der Trä gerstronttechnik «erden zum Ausgleich der frequenzabhängigen Dämpfungen der Übertragungsleitungen Leitungsentzerrer verwendet, deren Frequenzgang entsprechend eitler mittleren Kabeldämpfungskurve ausgelegt ist und somit einen frequenzproportionalen Verlauf aufweist. Die restlichen, linearen Verzerrungen, die durch Abweichungen der tatsächlichen Leitungsdämpfung von der durch Verstärker und Ixitungsentzerrer bewirkten l:ntd@impfuug übrig bleiben, werdest in der Regel durch eine weitere Entzerreranordnung, einen sog. Systementzerrer, ausgeglichen. Von einem solchen Entzerrer wird eine Dämpfung verlangt, die innerhalb gewisser Grenzen 'hinsichtlich Bandbreite, Frequenzlage und Größe beliebig einstellbar ist. Es sind zti diesem Zwecke Schaltungsanordnungen bekannt, bei denen zur Beseitigung derartiger Restdämpfungen ein Schwingkreis als frequenzabhängiger Widerstand im Gegenkopplungsweg der Verstärker eingeschaltet ist. Dabei benutzt inan zur Anhebung eines bestimmten Frequenzbandes beispielsweise einen Reihenkreis. Wird eine Absenkung des Bandes notwendig, so muß eine Umschaltung auf einen entsprechend dimensionierten I'arallelschwingungskreis erfolgen. Diese Unischaltung wirkt sich jedoch sehr ungünstig auf die Verstärker selbst aus bzw. macht sie besondere Maßnahmen nötig, um eine Beeinflussung des Verstärkungsgrades durch den Umschaltvorgang zu verhindern. Außerdem ist dadurch, daß sowohl für positive als auch negative Dämpfungseinstellung ein besonderes Entzerrerglied benötigt wird, der Gesamtaufwand für derartige Systeinentzerrer ziemlich groß. Durch die Erfindung wird eine Entzerreranordnung für den vorstehend genannten Zweck angegeben, die ohne Umschaltung eine kontinuierliche Regelung eines eingestellten Frequenzganges zwischen einem Dämpfungs- und einem Verstärkungshöchstwert gestattet und damit die Nachteile bekannter :Anordnungen vermeidet und den an solche 1?ntzerrerschaltungen zu stellenden lnforderungen weitgehend gerecht wird. Bei dieser Entzerreranordnung, welche für den Restdämpfungsausgleich ebenfalls eine frequenzabhängige Spannung im Gegenkopplungsweg des mit der zu entzerrenden Leitung verbundenen Verstärkers verwendiet, ist erfindungsgemäß das die frequenzabltängige Spannung erzeugende Schaltglied derart ausgebildet und in den Gegenkopplungsweg eingeschaltet, daß die Spannung mit Hilfe dieses regelbaren Schaltgliedes zwischen vorgeschriebenen positiven und negativen Rückkopplungswerten einstellbar ist. Zweckmäßig wird die Einstellung von Größe und Vorzeichen der frequenzabhängigen Spannung durch Veränderung eines oder mehrerer Schaltelemente einer Brückenschaltung oder einer ihr äquivalenten Schaltung bewirkt. Parallel oder in Reihe zu den Eingangs- oder Ausgangsklemmen der Brückenschaltung ist dabei ein frequenzabhängiger Zweipol geschaltet, der die Frequenzabhängigkeit der Spannung erzeugt. Die Gegenkopplungsspannung des Verstärkers wird mit einem derart ausgebildeten Entzerrer belastet und die verzerrte Spannung dem Gitterkreis der zu regelnden Röhre zugeführt.
- Weitere, mit Anordnungen gemäß derErfindung erzielbare Vorteile gehen aus der folgenden ausführlichen Beschreibung der Erfindung und ihrer Wirkungsweise hervor. Das Grundprinzip der Entzerreranordnung ist in A11. ia gezeigt, deren äquivalente Brückenschaltung in A11. t b wiedergegeben ist. Wird die Regelspannung Ui an die durch den Spannungsteilerabgriff einerseits und die Übertragertnitte anderseits gebildeten Brückeneckpunkte gelegt, so liegt für diese Anordnung der frequenzabhängige Widerstand in der die beiden anderen Eckpunkte verbindenden Brückendiagonale. Die Wirkungsweise der Anordnung ist aus der äquialenten Schaltung nach Abb. i b leicht zu erkennen. Durch Änderung des Spannungsteilerverhältnisses, was zweckmäßig durch Ausbildung des Spannungsteilers als Potentiometer erfolgt, ist die Brücke nach beiden Richtungen verstimmbar gemacht. Die von der Brücke abgegriffene Teilspannung U2 bzw. U3, bringt je nach dem Änderungssinn der Potentiometerstellung, ausgehend von dessen Mittellage, eine Dämpfung oder Entdämpfung mit sich. Für Z = o läßt sich die Ausgangsspannung in einfach zu übersehender Weise mit dem Potentiometer einstellen. Der Eingangswiderstand ist in diesem Fall unabhängig von der Potentiometerstellung, und zwar gleich der Parallelschaltupg der beiden Zweige. Der Grad der Verstimmung ist bestimmend für die Maximaldämpfung oder Anhebung. Mit Hilfe des im Nullzweig liegenden frequenzabhängigen Zweipoles 7. wird die Spannung im lKullzweig verändert und die Spannung des belasteten Nullzweiges für die Entzerrung ausgenutzt. Durch entsprechende Wahl der Schaltungselemente des Zweipols, lassen sich Frequenzlage, Bandbreite und Kurvenform 1>eliebig einstellen. Ein Beispiel für eine Regelkurve, wie sie mit der 1?ntzerreranordnung erzielbar ist, ist in Abb. ic wiedergegel)en. Ein besonderer Vorteil derselben ist darin zu erblicken. da( eine Regelung nach oben und unten mit der gleichen Anordnung. ausgehend von der gleiche» Grunddämpfung, bewirkt werden kann. In der _1b1>.2 sind einige Realisierungsmöglichkeiten für den frequenzabhängigen Zweipol Z zusammengestellt. Besitzt Z eine Parallelinduktivität, so kann die Induktivität des Übertragers hierfür ausgenutzt werden. Der Eingangswiderstand des Untzerrers ist bei kleinen Verstimmungen etwa gleich wegen der geringen F requetEZabhängigkeit kann er z. B. in den _1lschluß des Leitungsentzerrers gelegt werden.
- Die Abb. 3, 4 und 5 -zeigen Ausführungsbeispiele für den Entzerrer gemäß der Erfindung mit den zugehörigen Vektordiagrantmen für die Regelspannungen. Die Grüße der die Ortskurve der Spannung L'1 bildenden Kreise ist abhängig von dem Verhältnis des Regelwiderstandes zum Gesamtwiderstand R i bzw. R 2. 111 der Schaltung nach Abb. 3 a wird die Gegenkopplungsspannung LTt mit dem Entzerrer belastet und die verzerrte Spannung L'2 dem Gitterkreis der ersten köhre zugeführt. Bei der in Abh..+a gezeigten Anordnung wird die: Gegenkopplungsspannung an die Kathode der ersten Röhre gelegt, während <lern Gitterkreis nur die in der Brückenanordnung erzielte Verzerrungsspannung aufgedrückt wird.
- Abb. 5 a zeigt ein weiteres, besonders vorteilhaftes Ausführungsbeispiel, bei welchem die der Kathode zugeführte Gegenkopplungsspannung durch einen hinter dem im übrigen in gleicher Weise wie in der Schaltung nach Abb..la angeordneten Systementzerrer eingeschalteten Spannungsteiler nochmals geteilt wird. Man erzielt hierdurch die gleichen Verzerrungen bereits bei geringeren Potentiometerverstellungen, wodurch außerdem die fnequenzabhängige Belastungsänderung durch den Systementzerrer verringert wird.
- Die Anwendung des Systementzerrers gemäß der Erfindung ist nicht auf die gezeigten Schaltungsbeispiele beschränkt, vielmehr ist eine vielseitige Anwendung auch an anderen, für eine solche Restdämpfungsregelung geeigneten Stellen des Übertragungsweges möglich.
Claims (5)
- PATE\TA\Sf'RL`CHE: r. Anordnung für den Restdämpfungsausgleich in Trägerstromsystemen mittels einer wählbar frequenzabhängigen Spannung im Gegenkopplungsweg des mit der zu entzerrenden Übertragungsleitung verbundenen Verstärkers, dadurch gekennzeichnet, claß das die frequenzabhängige Spannung erzeugfttde Schaltglied derart ausgebildet und in den Gegenkopplungsweg eingeschaltet ist, dal:i die Spannung mit Hilfe dieses regelbaren Schaltgliedes zwischen vorgeschriebenen positiven und negativen Rückkopplungswerten einstellbar ist.
- 2. Anordnung nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, claß die Einstellung von Größe und Vorzeichen der frequenzabhängigen Spannung durch Variation eines oder mehrerer Schaltelemente einer Brückenschaltung oder einer ihr äquivalenten Schaltung erfolgt.
- 3. Anordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, <laß die Frequenzabhängigkeit der Spannung durch einen frequenzabhängigen Zweipol parallel oder in Reihe zu den Eingangs-oder Ausgangsklemmen der Brückenschaltung bz\v. der ihr iidttivalenteti Schaltung erzeugt wird.
- 4. hntzerreranordnung nach Anspruch i his 3. dadurch gekennzeichnet, (laß die Gegenkopplungsspannung (L',) mit dem Entzerrer belastet und die verzerrte Spannung (U.) dem Gitterkreis der zii regelnden Röhre zugeführt wird (Altb. 3).
- 5. Entzerreranordnung nach Anspruch i his 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenkopplungsspannung an die Kathode der zu regelnden Röhre gelegt ist, während dem Gitterkreis nur die in der Brückenanordnung erzielte Verzerrungsspannung aufgedrückt wird (Abh.4). fi. Entzerreranordnung nach Anspruch i bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß die Brückenanordnung parallel zu einem im Gegenkoppltingsweg angeordneten Spannungsteiler liegt, dessen Abgriff mit der Kathode der zu regelnden Röhre verbunden ist, und daß dem Gitterkreis nur die Verzerrungsspannung aufgedrückt wird (Abb. 5).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP43343A DE828717C (de) | 1949-05-19 | 1949-05-20 | Entzerrer fuer den Restdaempfungsausgleich in Traegerstromsystemen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1018208X | 1949-05-19 | ||
| DEP43343A DE828717C (de) | 1949-05-19 | 1949-05-20 | Entzerrer fuer den Restdaempfungsausgleich in Traegerstromsystemen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE828717C true DE828717C (de) | 1952-02-21 |
Family
ID=25990667
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP43343A Expired DE828717C (de) | 1949-05-19 | 1949-05-20 | Entzerrer fuer den Restdaempfungsausgleich in Traegerstromsystemen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE828717C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1242272B (de) * | 1959-01-13 | 1967-06-15 | Standard Elektrik Lorenz Ag | Anordnung zur einstellbaren, frequenzabhaengigen Amplitudenentzerrung in UEbertragungssystemen |
| DE1261553B (de) * | 1966-04-30 | 1968-02-22 | Telefunken Patent | Zusatzentzerrer mit einem frequenzabhaengigen Zweipolnetzwerk zur Verwendung in Traegerfrequenzsystemen |
| DE1280950B (de) * | 1964-12-07 | 1968-10-24 | Western Electric Co | Vielstufiger Daempfungsentzerrer mit veraenderlicher Verstaerkung |
-
1949
- 1949-05-20 DE DEP43343A patent/DE828717C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1242272B (de) * | 1959-01-13 | 1967-06-15 | Standard Elektrik Lorenz Ag | Anordnung zur einstellbaren, frequenzabhaengigen Amplitudenentzerrung in UEbertragungssystemen |
| DE1280950B (de) * | 1964-12-07 | 1968-10-24 | Western Electric Co | Vielstufiger Daempfungsentzerrer mit veraenderlicher Verstaerkung |
| DE1261553B (de) * | 1966-04-30 | 1968-02-22 | Telefunken Patent | Zusatzentzerrer mit einem frequenzabhaengigen Zweipolnetzwerk zur Verwendung in Traegerfrequenzsystemen |
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