DE1295658B - Anordnung zum Erzielen eines linearisierten Ein- und/oder Ausgangswiderstandes eines als Amplitudenentzerrer eingesetzten Wechselstromverstaerkers - Google Patents
Anordnung zum Erzielen eines linearisierten Ein- und/oder Ausgangswiderstandes eines als Amplitudenentzerrer eingesetzten WechselstromverstaerkersInfo
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Description
1 2
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung durch zusätzliche Widerstände erzwungen, sondern
zum Erzielen eines linearisierten Ein- und/oder Aus- durch geeignete Wahl der Impedanzen Z1, Z2 und Z3,
gangs Widerstandes bei optimalem Gegenkopplungs- die einen Teil des Brückenkreises bilden, erhalten,
und Rauschverhalten eines als Amplitudenentzerrer Der Wert dieser Impedanzen ist so hoch, daß durch
eingesetzten Wechselstromverstärkers. 5 sie nur ein vernachlässigbar kleiner Teil der Leistung
Bei hochwertigen Ubertragungseinrichtungen für verbraucht wird. Solche Anordnungen haben also
breitbandige Signale müssen die zu hohen Frequenzen eine um 3 db höhere Aussteuerungsgrenze und entansteigenden
Ubertragungsverluste auf den über- sprechend gleich besseres Rauschverhalten wie die
tragungskabeln durch Verstärker ausgeglichen wer- zuerst beschriebenen. Bekannterweise kann aber mitden,
wobei Ein-und/oder Ausgänge dieser Verstärker 10 tels solcher Gegenkopplungswege in Brückenform
für die Ubertragungsleitungen einen guten Abschluß nur ein begrenzter Gegenkopplungsgrad verwendet
bilden müssen. Durch frequenzabhängige Gegen- werden. Da Brückenglieder Zweiwege-Netzwerke sind
kopplungen zwischen Aus- und Eingang solcher Ver- und übertrager Streuresonanzen aufweisen, besteht
stärker wird nicht nur ihre Verstärkung in Abhängig- die Gefahr, daß Phasenverschiebungen auftreten, die
keit von der Frequenz, sondern auch ihr Ein- und/oder 15 die Wirkung des Gegenkopplungskreises beeinflussen.
Ausgangswiderstand beeinflußt. Es müssen deshalb Für die Verwendung als frequenzabhängiger Ampli-Abschlußanordnungen
eingesetzt werden, die den tudenentzerrer in Weitverkehrsübertragungssystemen
Ein-und/oderAusgangswiderstandfürdieangeschlos- erhalten Zwischen verstärker eine mit der Frequenz
sene Leitung linearisieren und dabei noch den Ein- ansteigende Verstärkung, um die Kabelverluste aussatz
einer möglichst hohen Gegenkopplung ermög- 20 zugleichen, indem in den Gegenkopplungsweg ein
liehen. Reaktanznetzwerk eingeschaltet wird, welches den
In F i g. 1 und 2 sind nun bekannte Gegenkopp- Gegenkopplungsbetrag mit der Frequenz verändert,
lungsanordnungen dargestellt. Dieses Netzwerk ist in den Figuren der vorliegenden
Bei einer werden die Ein- und/oder Ausgangs- Erfindung nicht besonders eingezeichnet,
widerstände des Verstärkers durch Einsatz von Par- 25 Als Beispiele für die beschriebenen, gegengekoppelallel-
bzw. Seriengegenkopplung sehr niedrig bzw. ten Verstärker seien die Gegenstände der USA.-sehr
hoch. Es muß deshalb ein bestimmter Wider- Patentschriften 1787950,2102670,2207962,2241925
stand mit dem Eingang bzw. Ausgang in Serie oder und 2258128 genannt. Verstärker mit frequenzparallel
gelegt werden, um einen gewünschten Ab- abhängigem Verstärkungsgang, wie sie als Amplischlußwiderstand
zu erhalten. 30 tudenentzerrer verwendet werden, sollen bei ihrer
Bei der anderen Anordnung wird Parallel- und höchsten Verstärkung, also beim Ausgleich der hohen
Seriengegenkopplung gemeinsam mittels einer Brük- Kabelverluste an ihrer oberen Frequenzgrenze, hohe
kenschaltung eingesetzt. Hier können dann ge- Aussteuerungsgrenzen bei gutem Rauschverhalten
wünschte Abschlußwiderstände ohne den Einsatz aufweisen, während bei geringster Verstärkung, also
zusätzlicher Widerstände realisiert werden. 35 an der unteren Frequenzgrenze, die größtmögliche
Bei der in F i g. 1 dargestellten Gegenkopplungs- Gegenkopplung eingesetzt werden soll. Solche Ananordnung
ist Parallelgegenkopplung vom Ausgang Ordnungen sollten die guten Eigenschaften der zu
auf den Eingang mittels der Impedanz Z1 vorgesehen. F i g. 1 und 2 beschriebenen Anordnungen gemein-Hierdurch
wird Ein- und Ausgangswiderstand des sam aufweisen, ohne jedoch deren Nachteile zu
Verstärkers auf einen sehr niedrigen Wert herabgesetzt. 40 zeigen.
Durch einen jeweils mit Ein- und Ausgang in Serie Die Erfindung stellt sich nun die Aufgabe, bei
geschalteten reellen Widerstand R wird der Belastungs- einem als Amplituderientzerrer eingesetzten frequenzwiderstand
für die Signalquelle bzw. der Quellwider- abhängigen Wechselstromverstärker, dessen gestand
für die Last gleich R. Ähnlich würde durch wünschter Frequenzgang durch eine frequenzabhän-Seriengegenkopplung
Ein- und Ausgangswiderstand 45 gige, als kombinierte Parallel- und Seriengegenkoppsehr
hoch, so daß dem Ein- und Ausgang ein Wider- lung ausgelegte Brückengegenkopplung vom Ausgang
stand J? parallel geschaltet werden müßte, wenn die auf den Eingang erzielt wird und bei dem durch ent-Signalquelle
mit R belastet werden soll bzw. der sprechende Ausbildung des Gegenkopplungsbrücken-Widerstand
J? als Quellwiderstand wirksam sein soll. netzwerkes die kombinierte Parallel- und Serien-In
beiden Fällen wird Ein- und Ausgangswider- 50 gegenkopplung an der unteren Frequenzgrenze prakstand
der Verstärkeranordnung bestimmt durch das tisch in eine reine Parallel- oder Seriengegenkopplung
Einschalten eines Widerstandes R. Es ist deshalb übergeht, den Ein- und Ausgangswiderstand bei für
selbstverständlich, daß der gleiche Teil an Leistung Gegenkopplung und Rauschen optimalen Verhältin
dem Widerstand R verbraucht wird, wie er auch nissen zu linearisieren.
an einen Verbraucher mit dem gleichen Widerstand 55 Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch geabgegeben
wird. Hierdurch wird die nutzbare obere löst, daß dem Ein- und/oder Ausgang des frequenz-Aussteuerungsgrenze
des Verstärkers um 3 db herab- abhängig gegengekoppelten Verstärkers ein erster gesetzt. Entsprechende Betrachtungen gelten auch frequenzabhängiger Reaktanzzweipol vor- oder parfiir
das Rauschverhältnis. In hochwertigen über- allel geschaltet wird, daß dieser erste Reaktanzzweitragungseinrichturigen
sind das ernste Mängel. Vorteil 60 pol dabei mit einem weiteren, zum Erzielen der
der beiden beschriebenen Fälle ist allerdings, daß es Frequenzabhängigkeit in das Gegenkopplungsbrükmöglich
ist, die Gegenkopplung auf den hochstmög- kennetzwerk eingefügten weiteren frequenzabhängilichen
Wert auszulegen. gen Reaktanzzweipols die gleiche, bei oder oberhalb
Bei der in Fi g. 2 gezeigten Verstärkeranordnung der oberen Ubertragungsfrequenzgrenze liegende Rewird
gleichzeitig Parallel- und Seriengegenkopplung 65 sonanzfrequenz aufweist und daß ferner durch diesen
zwischen Aus- und Eingang mit Hilfe einer Brücken- ersten Reaktanzzweipol die durch den im Gegenschaltung
eingesetzt. In diesem Falle werden die kopplungsbrückennetzwerk angeordneten weiteren
gewünschten Ein- und Ausgangswiderstände nicht Reaktanzzweipol bedingte Frequenzabhängigkeit des
resultierenden Ein- und/oder Ausgangswiderstandes des frequenzabhängig, gegengekoppelten Verstärkers
im Sinne eines praktisch über den ganzen Ubertragungsfrequenzbereich
konstanten Ein- und/oder Ausgangswiderstandes kompensiert wird.
Die bereits in der Einleitung beschriebenen F i g. 1 und 2 zeigen:
F i g. 1 einen Verstärker mit Parallelgegenkopplung vom Ausgang auf den Eingang,
F i g. 2 einen Verstärker mit Parallel- und Seriengegenkopplung vom Ausgang auf den Eingang.
Die Erfindung soll nun an Hand der F i g. 3 bis 5 eingehend beschrieben werden. Es zeigt hierbei
F i g. 3 die Eingangsschaltung eines erfindungsgemäßen, frequenzabhängig gegengekoppelten Verstärkers,
F i g. 4 und 5 Varianten von Teilen dieser Eingangsschaltung.
Die erfindungsgemäße Lösung der gestellten Aufgabe soll an Hand der F i g. 3 eingehend beschrieben
werden. Zur Vereinfachung ist nur der Eingangskreis der Verstärkeranordnung dargestellt. Der Ausgangskreis
mag dabei gleichartig aufgebaut sein oder auch entsprechend abgewandelt, um dadurch einen anderen
gewünschten Wert der Ausgangsimpedanz zu erzielen.
Der in F i g. 3 dargestellte Verstärkereingangskreis besteht im wesentlichen aus einer Brückenschaltung,
aus den Brückengliedern Z1, Z2, Z3 und Z6. An der
einen Brückendiagonalen liegt das Eingangssignal über eine Impedanz Z4 und den Eingangsübertrager T
an. Die Gegenkopplungsspannung liegt an der anderen Brückendiagonalen. Das Brückenglied Z2 ist
ein Reaktanzzweipol, bestehend aus der Reihenschaltung eines Widerstandes R2, einer Induktivität L2
und einer Kapazität C2. Die Impedanz Z4, die zwisehen
der Brückenschaltung und dem Eingangsübertrager eingeschaltet ist, besteht aus einem Serienresonanzkreis
aus einer Induktivität L und einer Kapazität C, dem ein Widerstand R parallel geschaltet
ist.
Wenn die Werte der Reaktanzelemente der Impedanzen Z2 und Z4 so gewählt sind, daß bei der gleichen
Frequenz Resonanz auftritt, geht für die Resonanzfrequenz das Verhalten der Anordnung nach F i g. 3
in das der Anordnung nach F i g. 2 über. Es handelt sich dann in diesem Bereich um die Arbeitsweise einer
herkömmlichen Gegenkopplungsbrückenschaltung nach F i g. 2.
Bei einer von der Resonanzstelle fernliegenden Frequenz nähert sich der Scheinwiderstand des Reaktanzgliedes
Z4 dem Wert R, während der Scheinwiderstand des Reaktanzgliedes Z2 groß gegen R2
wird. In diesem Bereich geht das Verhalten der Anordnung in das der nach F i g. 1 über.
Wie aus der F i g. 3 zu ersehen ist, beträgt die Eingangsimpedanz des Verstärkers
Hieraus ergibt sich:
Z5=R-
R+JL
JmL
R +jcoL +
Der Leitwert von Z« ist damit
jwCR2
wobei aus den vorherigen Ausführungen zur F i g. 1 der Wert R des gewünschten Eingangswiderstandes
gleich dem Wert R des Reaktanzzweipols Z4 gesetzt
werden muß.
Dieses ist das Verhalten eines Reaktanzzweipols, gebildet aus der Parallelschaltung eines Widerstandes
R, einer Induktivität U mit dem wertmäßigen Betrag C ■ R2 und einer Kapazität C mit dem wertmäßigen
Betrag -gr> wobei L und C die Reaktanz-
elemente der Impedanz!* und R der Wert des gewünschten
resultierenden Eingangswiderstandes ist. In dem »Handbook of Line Communications«,
herausgegeben durch die englische Postverwaltung, sind auf Seite 448 die Verhältnisse bei gemischter
frequenzunabhängiger Parallel- und Seriengegenkopplung dargestellt, wobei sich das Brückennetzwerk
im Verstärkerausgang befindet. Entsprechend der dort beschriebenen Weise läßt sich für Z5 setzen:
Z, =
Z6 + Z3(I+/,)
1 +
Kz1 Iz2 )<
Hierin ist Z6 der Eingangs- bzw. Ausgangswiderstand
des Verstärkers selbst und μ sein Verstärkungsfaktor. Für die praktisch vorkommenden Verhältnisse
kann man μ» 1 annehmen, so daß sich ergibt:
_ Z6 + μ·Z3(Z1 +Z2)
μ-Ζ2
Hierin kann für eine Näherungslösung Z6 = 0
und Z1 » Z2 gesetzt werden, so daß man erhält:
Z1n =
(D Z, =
μ-Z2
Z2
6o
Wenn also der Verstärker für alle Frequenzen des Nutzbereiches einen konstanten Eingangswiderstand
R aufweisen soll, so müssen die Impedanzen Z4 und Z5 zusammen diesen Wert ergeben. Es muß
also sein:
Mithin ist also
(5)
R = Z4+ Z5 bzw. Z5 = R-ZA.
(2) Löst man die Gleichung nach Z1 oder Z2 oder Z3
auf und setzt den Scheinleitwert Ys nach Formel (4)
ein, so erhält man zwei dieser Glieder als rein ohmische
I 295
und eines als Reaktanzzweipol. Die Auflösung nach Z2 ergibt z. B.
7 _ V 7 7 —Ώ JJ^1J.;, ^ α. _
Z2-Y5 Z1 Z3-R1 ^^-+j«,-^-+^
'^3
l #3 . *
Dieses ist ein Reaktanzzweipol, bestehend aus der Reihenschaltung eines Widerstandes R2 mit dem Wert
R '
einer Induktivität L2 mit dem Wert
R2" L
und einer Kapazität C2 mit dem Wert
Im obigen Beispiel war nun Z2 frequenzabhängig
gewählt worden. Entsprechend kann dieses aber auch bei Z1 oder Z3 erfolgen. Die Konfigurationen hierfür
sind in Fig.4 und 5 dargestellt. Die Werte für die Elemente der entsprechenden Reaktanzzweipole enthält
man dann durch entsprechende Auflösung der Gleichung (5) nach Z1 bzw. Z3, wobei sich dann
Parallelkreise ergeben. Wenn auch in obiger Ableitung starke Vernachlässigungen vorgenommen worden
sind, so ergibt sich doch eine für die Praxis in der Konfiguration verwertbare und nur in den Werten entsprechend
den gestellten Anforderungen an den Frequenzgang zu korrigierende Ausbildung des erfindungsgemäßen
Gegenkopplungsbrückennetzwerkes.
Wie aus den vorhergehenden Ausführungen zu ersehen ist, weisen bei einer Netzwerkkonfiguration
entsprechend der Fi g. 3 die beiden Reaktanzglieder Z2 und Z4 bei der gleichen Frequenz Resonanz auf.
Legt man nun die Resonanzfrequenz an die obere Ubertragüngsfrequenzgrenze des Verstärkers oder
etwas darüber, so ergibt sich für die obere übertragungsfrequenz
eine gemischte Parallel- und Seriengegenkopplung. Z4 nimmt den WertO an und Z2
den Wert R2. Der Betrag des Anteils der Parallelgegenkopplung
und der des Anteils der Seriengegenkopplung bestimmt in an sich bekannter Weise den
Eingangswiöerstand R der Verstärkerschaltung. Durch entsprechende Wahl des Verhältnisses beider Anteile
läßt sich jeder gewünschte Wert in an sich bekannter
Weise einstellen. An der unteren Ubertragüngsfrequenzgrenze
nimmt Z4 den Wert R an, während der Wert von Z2 gegen Unendlich geht. Es tritt jetzt
praktisch reine Parallelgegenkopplung auf. Durch diesen übergang von gemischter Parallel- und Seriengegenkopplung
auf reine Parallelgegenkopplung tritt auch eine entsprechende Veränderung des Gegenkopplungsgrades
auf. Die Parallelgegenkopplung ist stärker als die gemischte Parallel- und Seriengegenkoppiung.
Hieraus resultiert eine Zunahme der Verstärkung zu hohen Frequenzen hin, ein für einen entzerrenden
Leitungsverstärker gewünschter Effekt.
Wird nun, wie in Fig. 3, das Brückengegenkopplungsnetzwerk
nur im Eingang des Verstärkers angeordnet, so kann im Ausgang die Gegenkopplungsspannung
in an sich bekannter Weise als Spannungsoder Strom- oder gemischte Strom-Spannungsgegenkopplung
-abgeleitet werden. Wird das Brückennetzwerk im Ausgang angeordnet, so bestimmt die Einkopplungsart
am Eingang, ob die Gegenkopplung als Spannungs- oder Strom- oder gemischte Strom-Spannungsgegenkopplung
wirkt. Wird im Ein- und Ausgang ein Brückengegenkopplungsnetzwerk mit Reaktanzgliedern
gemäß der Erfindung eingesetzt, so wird die Frequenzabhängigkeit der Verstärkung erhöht.
Durch Einfügen der erwähnten, in den Figuren nicht dargestellten Glieder zwischen Verstärkeraus- und
-eingang läßt sich nicht nur der Gegenkopplungsgrad beeinflussen, bei Ausbildung als Reaktanzzwei- oder
-vierpol läßt sich auch in an sich bekannter Weise praktisch eine beliebige Korrektur des Verstärkungsverlaufes über der Frequenz erzielen. Wird ein solches
Reaktanznetzwerk auch noch einstellbar ausgebildet, so kann hiermit eine gewünschte Fächerung des Frequenzganges
erzielt werden.
Claims (4)
1. Anordnung zum Erzielen eines linearisierten Ein- und/oder Ausgangswiderstandes bei optimalem
Gegenkopplungs- und Rauschverhalten eines als Amplitudenentzerrer eingesetzten frequenzabhängigen
Wechselstromverstärkers, dessen gewünschter Frequenzgang durch eine frequenzabhängige,
als kombinierte Parallel- und Seriengegenkopplung ausgelegte Brückengegenkopplung
vom Ausgang auf den Eingang erzielt wird und bei dem durch entsprechende Ausbildung des Gegenkopplungsbrückennetzwerkes
die kombinierte Parallel- und Seriengegenkopplung an der unteren Frequenzgrenze praktisch in eine reine Paralleloder
Seriengegenkopplung übergeht, dadurch
gekennzeichnet, daß dem Ein- und/oder Ausgang des frequenzabhängig gegengekoppelten
Verstärkers· ein erster frequenzabhängiger Reäktanzzweipol (Z4) vor- oder parallel geschaltet wird,
daß dieser erste Reaktanzzweipol (Z4) dabei mit einem weiteren, zum Erzielen der Frequenzabhängigkeit
in das Gegenkopplungsbrückennetzwerk (Z1, Z2, Z3, Z6) eingefügten weiteren frequenzabhängigen
Reaktanzzweipols (Z1 oder Z2 oder
Z3) die gleiche, bei oder oberhalb der oberen Ubertragungsfrequenzgrenze
liegende Resonanzfrequenz aufweist, und daß ferner durch diesen ersten
Reaktanzzweipol (Z4) die durch den im Gegenkoppiungsbrückennetzwerk
(Z1, Z2, Z3, Z6) angeordneten
weiteren Reaktanzzweipol (Z1 oder Z2 oder Z3) bedingte Frequenzabhängigkeit des
resultierenden Ein- und/oder Ausgangswiderstandes (Z5) des frequenzabhängig gegengekoppelten
Verstärkers im Sinne eines praktisch über den ganzen Ubertragungsfrequenzbereich konstanten
Ein- und/oder Ausgangswiderstandes (R = Z4 + Z5
= konst.) kompensiert wird. " ~
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Reaktanzzweipol (Z4)
aus der Parallelschaltung eines ersten Widerstandes (R) mit der Reihenschaltung einer ersten
Induktivität (L) und einer ersten Kapazität (C) besteht und dem Verstärkerein- und/oder -ausgang
in Reihe vor- bzw. nachgeschaltet ist, daß ferner der weitere Reaktanzzweipol (Z2) im Gegenkopplungsbrückennetzwerk
(Z1, Z2, Z3, Z6) aus der
Reihenschaltung einer weiteren Induktivität (L2) mit einer weiteren Kapazität (C2) und einem weiteren
Widerstand (R2) gebildet wird (Fig. 3).
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Reaktanzzweipol (Z4)
aus der Parallelschaltung eines ersten Widerstandes (R) mit der Reihenschaltung einer ersten
Induktivität (L) mit einer ersten Kapazität (C) besteht und dem Verstärkerein- und/oder -ausgang
in Reihe vor- bzw. nachgeschaltet ist, daß ferner der zweite Reaktanzzweipol (Z1 bzw. Z3) im Gegenkopplungsbrückennetzwerk
(Z1, Z2, Z3, Z6) aus
der Parallelschaltung eines weiteren Widerstandes (R1 bzw. R2) mit einer weiteren Induktivität
(L1 bzw. L3) und einer weiteren Kapazität (C1
bzw. C3) gebildet wird (F i g. 4 bzw. 5).
4. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß nur im Eingangskreis
des Verstärkers ein Gegenkopplungsbrückennetzwerk (Z1 ,Z2, Z3, Z6) angeordnet ist, dem in an sich
bekannter Weise vom Ausgang des Verstärkers die Gegenkopplung als Spannungs- oder Stromoder
gemischte Strom-/Spannungsgegenkopplung über ein in den Gegenkopplungsweg eingefügtes
frequenzabhängiges Netzwerk zugeführt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
909521/349
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB15237/65A GB1036985A (en) | 1965-04-09 | 1965-04-09 | Amplifier terminating network |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1295658B true DE1295658B (de) | 1969-05-22 |
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ID=10055485
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI30560A Pending DE1295658B (de) | 1965-04-09 | 1966-04-07 | Anordnung zum Erzielen eines linearisierten Ein- und/oder Ausgangswiderstandes eines als Amplitudenentzerrer eingesetzten Wechselstromverstaerkers |
Country Status (3)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE1295658B (de) |
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Family Cites Families (3)
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|---|---|---|---|---|
| US1993758A (en) * | 1932-01-07 | 1935-03-12 | Bell Telephone Labor Inc | Wave translation system |
| US2033963A (en) * | 1933-12-21 | 1936-03-17 | Bell Telephone Labor Inc | Wave translating system |
| DK57406C (da) * | 1938-04-21 | 1940-03-26 | Int Standard Electric Corp | Forstærker med negativ Tilbagekobling. |
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1965
- 1965-04-09 GB GB15237/65A patent/GB1036985A/en not_active Expired
-
1966
- 1966-03-25 US US537382A patent/US3423690A/en not_active Expired - Lifetime
- 1966-04-07 DE DEI30560A patent/DE1295658B/de active Pending
Non-Patent Citations (1)
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|---|
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1036985A (en) | 1966-07-20 |
| US3423690A (en) | 1969-01-21 |
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