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DE827453C - Fleischkutter, insbesondere zur Braetherstellung - Google Patents

Fleischkutter, insbesondere zur Braetherstellung

Info

Publication number
DE827453C
DE827453C DEK8427A DEK0008427A DE827453C DE 827453 C DE827453 C DE 827453C DE K8427 A DEK8427 A DE K8427A DE K0008427 A DEK0008427 A DE K0008427A DE 827453 C DE827453 C DE 827453C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
meat
knife
cutter
shaft
bowl
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK8427A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Kazil
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE827453C publication Critical patent/DE827453C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C18/00Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments
    • B02C18/06Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments with rotating knives
    • B02C18/065Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments with rotating knives within rotatable bowls, e.g. meat cutters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

  • Fleischkutter, insbesondere zur Brätherstellung Zur Brätherstellung wird bekanntlich das entsprechend vorbereitete Fleisch, gegebenenfalls nach dem Hindurchführen durch die Quetsche und nachdem es gesalzen und mit Knoblauch versetzt wurde, durch den Wolf hindurchgeführt und entsprechend zerhackt, worauf es in die Mischmaschine oder in den Kutter gebracht und durch Zusatz von mit Salz versetztem Wasser zu Brät verarbeitet wird. Die Herstellung des Bräts im Kutter wird jedoch bevorzugt. Von der Bindefähigkeit des hergestellten Bräts, die eine langjährige Erfahrung voraussetzt, hängt die Güte der später daraus erzeugten Ware ab. Das Fleisch darf im Kutter nicht zu sehr erwärmt werden, da sich ansonsten das vom Brät überschüssig aufgenommene Wasser bei der Räucherung der hergestellten Würste zwischen Darm und Wurstfülle absetzt. Das Fleisch soll aber auch durch die Messer nicht zu stark zerkleinert werden.
  • Es ist bereits ein Messer für Fleischkutter o. dgl. vorgeschlagen worden, welches blattförmig, zweischneidig und zu seiner Längsachse symmetrisch ist, seitliche Schneiden nach ebenen Kurven oder Geraden aufweist und mit in der Längsrichtung verlaufenden Falten oder muldenförmigen Auspressungen versehen ist. Die gegen die Messerwellenachse schräg gestellten Flächen dieser Falte wirken als Schaufeln, die zur Mischung des Gutes und Kühlung desselben herangezogen werden. Da diese Flächen jedoch schlagartig auf das Gut einwirken, wird die angestrebte Kühlwirkung wieder aufgehoben. Die Messerflügel haben daher in der Praxis keinen Eingang gefunden.
  • Die Erfindung betrifft einen Fleischkutter, insbesondere zur Brätherstellung, und bezweckt, jeden handelsüblichen Kutter auf einfache Weise in eine Mischmaschine umzugestalten, in welcher das Brät einer schonenden, die Wasseraufnahme und Bindefähigkeit fördernden Behandlung unterzogen wird, wobei das vom Wolf hergestellte Gefüge des Fleisches möglichst beibehalten wird.
  • Die Erfindung besteht darin, daß auf der Messerwelle an Stelle wenigstens eines der üblichen Sichelmesser mit spiralig verlaufender Schneide eine ähnlich geformte Platte mit stumpfer Umfangskante vorgesehen ist, die im Bereiche der Messerwelle ungefähr auf halber Länge ihres Umfanges in der Ebene der Platte liegt und dann in einen sich in der Umlaufrichtung sanft keilförmig verbreiternden seitlichen Lappen übergeht und derart einen Mischflügel bildet.
  • Ein auf diese Weise ausgestalteter Fleischkutter ermöglicht die Brätherstellung auch durch wenig geschulte Kräfte und in kürzerer Zeit als bei der üblichen Verwendung sämtlicher Kuttermesser, da das Brät durch die Mischflügel sehr rasch aufgeschlossen und zur Wasseraufnahme geeignet gemacht wird, wobei die Mischflügel das Brät während einer Umdrehung der Schüssel einer gegenüber der bisherigen Behandlung mehrfachen Durcharbeit unterziehen, so daß es teigartig aufquillt und die Bindefähigkeit erhöht wird.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt. Fig. i zeigt einen senkrecht durch die Messerwelle geführten Vertikalschnitt durch die Fleischschüssel samt Deckhaube des Kutters, Fig. 2 die die Aufschließung bewirkenden Teile des Kutters in Draufsicht und Fig.3 bis 5 den neuen Mischflügel in Seitenansicht bzw. in Draufsicht bzw. im Schnitt nach der Linie V-V in Fig. 3.
  • Die in üblicher Weise aus einer ringförmigen Rinne bestehende Fleischschüssel i wird über die lotrechte Welle :2 von der mit ungefähr 1400 Umdrehungen pro Minute umlaufenden Messerwelle 3 über ein nicht dargestelltes Schneckengetriebe im ungefähren Verhältnis. i : ioo in langsame Umdrehung entgegen dem Uhrzeigersinn (Pfeil in Fig. 2) versetzt. Die Messerwelle 3 trägt im mittleren Bereiche der Schüssel i einen Sechskant q., auf dem ein Kuttermesser 5 sowie zwei Platten 6 um 120° _ gegeneinander versetzt aufgesteckt und unter Zwischenlage von Beilagringen 1 mittels einer Spannmutter 8 gegen die Schulter eines auf der Welle 3 festen Sechskantes q gedrückt werden. Das Kuttermesser 5 weist die übliche sichelartige Form mit spiralig verlaufender Schneide io auf und ist im Ausführungsbeispiel den Platten 6 in der Umlaufrichtung der Schüssel i vorausgeschaltet. Die Einstellung des Messers 5 erfolgt so, daß die Schneide io die Bodenfläche der Schüssel i gerade noch nicht berührt. Die Platten 6 weisen von der Seite aus gesehen (Fig. i) die gleiche Form wie das Messer 5 auf, sind jedoch an der spiralig verlaufenden Umfangskante im unmittelbaren Bereiche der Messerwelle stumpf ausgebildet, gegebenenfalls sogar abgerundet. Auf halber Länge der Umfangskante i i (Fig. 3) geht diese in einen sich seitlich in derUmlaufrichtung sanft keilförmig verbreiternden Lappen 12 über und bildet derart einen Mischflügel. Der Schlitz 13 dient zum Aufschieben der Platte 6 auf den Sechskant 4 der Messerwelle. Beim Umlauf der Messerwelle 3 ist die Schüssel i im Bereiche des Messers 5 und der Platten 6 durch einen Deckel 14 abgeschlossen. Auch die Platten 6 werden so eingestellt, daß sie, ohne die Schlüssel zu berühren, knapp an ihrem Boden vorbeistreichen. Der Lappen 12 ist durch bloße Verformung des Plattenzuschnittes gebildet, doch kann gegebenenfalls auch ein besonderer Lappen auf der Platte befestigt werden. Er ist so an der Platte 6 angeordnet, daß er der Umlaufrichtung der Schüssel i en.tgegengerichtet ist.
  • Beim Antrieb der Messerwelle 3 und damit der Schüssel i wird das in der Rinne derselben gleichmäßig verteilte Fleisch am Messer 5 und hierauf an den Platten 6 vorbeigeführt und von den Lappen 12 durchknetet und in der Zulaufrichtung wiederholt zurückgeworfen, so daß es während einer Umdrehung der Schüssel gegenüber der üblichen Anordnung von Fleischkuttern mit mehreren Messern rascher aufquillt und zur Wasseraufnahme bereitgemacht wird. Der Vorgang der Brätherstellung wird daher beschleunigt und die Fleischteilchen durch das einzige Messer nur mehr wenig zerteilt was für die spätere Wurstherstellung von Vorteil ist. Auch ist die Überwachung des Kutters durch Fachkräfte nicht erforderlich, da die Mischflügel das Aufschließen des Brätes selbst vornehmen und das zugeführte Wasser unter flaumigem Abschlagen des Fleisches rasch aufgenommen wird. Die umlaufenden Lappen 12 führen der Fleischmasse auch Kühlluft zu, so daß eine übermäßige Erwärmung, das sog. Verbrennen des Brätes, hintangehalten wird.
  • Das Messer 5 kann gegebenenfalls auch zwischen die Mischflügel gesetzt werden, wenn das Brät dem Kutter gröber zugeführt und eine Zerkleinerung im Kutter angestrebt wird. Gegebenenfalls kann aber auch das Messer 5 durch einen Mischflügel ersetzt werden, wenn bloß eine Mischung im Kutter beabsichtigt ist. Für manche Zwecke kann auch bloß ein einziger Mischflügel genügen. Der Fleischkutter gemäß der Erfindung eignet sich auch besonders zur Mischung verschiedener Wurstsorten, wozu die Mischflügel entsprechend verstellt werden können. Wie Versuche ergeben haben" kann auch kaltes Fleisch ohne Zusatz von Eis gleichfalls zu Brät verarbeitet werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPli0CHL: i. Fleischkutter, insbesondere zur Brätherstellung, mit einer an einer lotrechten Welle befestigten, umlaufenden Schüssel und einer horizontal gelagerten, die Messer tragenden Welle, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Messerwelle (3) an Stelle wenigstens eines der üblichen Sichelmesser (5) mit spiralig verlaufender Schneide eine ähnlich geformte Platte (6) mit stumpfer Umfangskante vor gesehen ist, die im Bereiche der Messerwelle (3) ungefähr auf halber Länge ihres Umfangs in der Ebene der Platte (6) liegt und dann in einen sich in der Umlaufrichtung sanft keilförmig verbreiternden seitlichen Lappen (i2) übergeht und derart einen Mischflügel bildet.
  2. 2. Fleischkutter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB der Lappen (i2) an, der Platte (6) der Umlaufrichtung der Fleischschüssel (i) entgegengerichtet angesetzt ist.
DEK8427A 1949-12-21 1950-12-19 Fleischkutter, insbesondere zur Braetherstellung Expired DE827453C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT827453X 1949-12-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE827453C true DE827453C (de) 1952-01-10

Family

ID=3681745

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK8427A Expired DE827453C (de) 1949-12-21 1950-12-19 Fleischkutter, insbesondere zur Braetherstellung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE827453C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE958722C (de) * 1952-01-17 1957-02-21 Paul Doerfel Maschine zum Bearbeiten von Fleisch
DE1037910B (de) * 1952-10-13 1958-08-28 Anton Gugg Maschine zum Zerkleinern von Fleisch
DE1041385B (de) * 1954-05-10 1958-10-16 Seneca F Zusatzgeraet fuer Fleischkutter

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE958722C (de) * 1952-01-17 1957-02-21 Paul Doerfel Maschine zum Bearbeiten von Fleisch
DE1037910B (de) * 1952-10-13 1958-08-28 Anton Gugg Maschine zum Zerkleinern von Fleisch
DE1041385B (de) * 1954-05-10 1958-10-16 Seneca F Zusatzgeraet fuer Fleischkutter

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