DE827406C - Glaserblechecken und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents
Glaserblechecken und Verfahren zu ihrer HerstellungInfo
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- DE827406C DE827406C DEP5744A DEP0005744A DE827406C DE 827406 C DE827406 C DE 827406C DE P5744 A DEP5744 A DE P5744A DE P0005744 A DEP0005744 A DE P0005744A DE 827406 C DE827406 C DE 827406C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B3/00—Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
- E06B3/54—Fixing of glass panes or like plates
- E06B3/5481—Fixing of glass panes or like plates by means of discrete fixing elements, e.g. glazing clips, glaziers points
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Description
- Die Erfindung betrifft sogenannte Glaserblechecken und Verfahren zu deren Herstellung sowie ein Schnittwerkzeug hierfür. Die Glaserblechecken werden z. B. zum Befestigen von Glasscheiben in den Fensterrahmen vor dem Verkitten benötigt. Fig. i zeigt ihre herkömmliche Form. Seit Jahrzehnten sind auch die sogenannten Glaserpistolen bekannt, mit denen die Glaserblechecken in die Holzrahmen geschossen werden. Um die Glaserblechecken wirtschaftlich herzustellen, ist es erforderlich, eine möglichst abfallose Aufteilung des Stanzstreifens zu wählen und als Stanzstreifen Bandmaterial zu verwenden. Damit die Ecken ohne weiteres in den Glaserpistolen verwendet werden können, ist es weiterhin erforderlich, daß sie in irgendeiner geeigneten Form paketiert, meist zu etwa ioo Stück übereinanderliegend und durch einen Sammelstreifen aus Metallfolie zusammengehalten, in den Handel kommen.
- Der Forderung nach abfalloser Streifenaufteilung wurden die bisher gebräuchlichen Streifenaufteilungen nach den Fig. 3 und 4 gerecht. Sie waren zwar abfallos, hatten aber den großen Nachteil, daß bei jedem Hub des erzeugenden Schnittwerkzeuges eine bestimmte Anzahl von Glaserblecheckeii entstand, die nur sehr umständlich oder überhaupt nicht in entsprechende Kanäle im Unter-oder Oberteil des Schnittwerkzeuges einzuführen waren, sondern lose, gewissermaßen als Abfall, anfielen. Sie konnten daher nicht automatisch paketiert und dadurch nicht in den Glaserpistolen verschossen, sondern nur einzeln in zeitraubender Weise mit dem Hammer eingeschlagen werden: Die erfindungsgemäße Form der Glaserblechecken stellt die Fig. 2 dar. Diese Glaserblechecken, künftighin wegen ihrer charakteristischen Form kurz V-Ecken genannt, gestatten eine Aufteilung des Stanzstreifens nach Fig. 5. Hiernach sind die auszustanzenden Ecken jeder Längsreihe unmittelbar aneinanderliegend ineinandergeschachtelt. In der Längsrichtung ist die Lage der Spitzen -der 1?cken abwechselnd nach vorn und nach hinten .gerichtet derart, daß jeweils die Ecken einer Reihe sich mit den Ecken der beiden Nachbarreihen mit den Enden der V-Schenkel berühren. Durch diese Streifenaufteilung, gegeben durch die besondere Form der V-Ecken, werden gegenüber den bisher bekannten Herstellungsverfahren erhebliche Vorteile erzielt. Trotz eines geringen Randabfalls, der bei der in Fig. 5 gezeigten Streifenaufteilung z. B. 3,15 °/o beträgt, fallen je Streifeneinheit i i % mehr V-Ecken als Glaserblechecken der bisherigen Form an, was einer ebenso großen Materialersparnis gleichkommt. Außerdem kann der Randabfall als Schrott wieder verwendet werden. Ferner werden sämtliche entstehenden V-Ecken einwandfrei und ohne Schwierigkeit durch die erzeugenden Schnittstempel im Schnittwerkzeug in Kanäle in dessen @'nterte,il eingeführt und so leicht und vollautomatisch paketiert. Weiterhin sind die V-Ecken im Gebrauch elastischer, und Aussplitterungen der Glasscheiben oder deren Zerspringen werden weitgehend vermieden.
- Gemäß weiterer Erfindung werden die Glaserblec.hecken aus einem in der vorstehend lyeschriebenen Weise aufgeteilten Blechstreifen derart ausgestanzt und ist das hierzu dienende Schnittwerkzeug 'derart ausgebildet, daß gleichzeitig an den einander entsprechenden Längsreihen die in gleicher Höhe liegenden Ecken ausgeschnitten werden, wobei jedoch mit Bezug auf die nebeneinanderliegenden Längsreihen die sich berührenden Ecken ausgelassen werden.
- Zur Erläuterung des Herstellungsverfahrens sind in der Zeichnung die einzelnen Arbeitshübe des Schnittwerkzeuges an Hand der Abbildungen der jeweiligen Stanzstreifenausschnitte dargestellt. Die schraffierten Flächen stellen den Anschneida.bfall dar, der nur beim Einführen eines neuen Streifens auftritt und bei Verwendung von Bandmaterial nicht ins Gewicht fällt. Die schwarz angelegten Flächen stellen den bei jedem Hub entstehenden Randabfall dar. Die Fig. 6 zeigt den Stanzstreifen nach dem Einführen und dem ersten Hub des Schnittwerkzeuges. Es fallen nur fünf kleine Anschneidabfälle an. Fig. 7 stellt den Streifen nach dem zweiten Hub dar. Es entstehen bereits fünf fertiggeschnittene V-Ecken. Nach Fig. 8 entstehen beim dritten Hub wieder fünf fertige V-Ecken, während beim vierten Hub nach Fig.9 ebenfalls wieder fünf fertige V-Ecken und außerdem noch fünf Anschnei-dabfälle zustande kommen. In Fig. io ist gezeigt, daß beim fünften und allen weiteren Hüben des Schnittwerkzeuges jeweils zehn fertige V-Ecken entstehen.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Glaserblechecken, dadurch gekennzeichnet, daß sie die Form eines V haben.
- 2. Verfahren zur Aufteilung des bandförmigen Stanzstreifens zur Herstellung von Glaserblechec:ken nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß .die auszustanzenden Ecken jeder Längsreihe unmittelbar aneinanderliegend ineinandergeschachtelt sind und daß in der Längsrichtung die Lage der Spitzen der Ecken abwechselnd nach vorn und nach hinten gerichtet ist derart, daß jeweils die Ecken einer Reihe sich mit .den Ecken der beiden Nachbarreihen mit den Enden der V-Schenkel berühren. Verfahren zum Ausstanzen der Glaserblechecken aus einem nach Anspruch 2 aufgeteilten Blechstreifen und Schnittwerkzeug hierfür, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig an den einander entsprechenden Längsreihen die in gleicher Höhe liegenden Ecken ausgeschnitten werden, wobei jedoch mit Bezug auf die nebeneinanderliegenden Längsreihen die sich berührenden Ecken ausgelassen werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP5744A DE827406C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Glaserblechecken und Verfahren zu ihrer Herstellung |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEP5744A DE827406C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Glaserblechecken und Verfahren zu ihrer Herstellung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE827406C true DE827406C (de) | 1952-01-10 |
Family
ID=7360180
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEP5744A Expired DE827406C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Glaserblechecken und Verfahren zu ihrer Herstellung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE827406C (de) |
-
1948
- 1948-10-02 DE DEP5744A patent/DE827406C/de not_active Expired
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