[go: up one dir, main page]

DE826993C - Leichtmetallkolben fuer mit Leichtmetallzylindern ausgestattete Automobilmotoren - Google Patents

Leichtmetallkolben fuer mit Leichtmetallzylindern ausgestattete Automobilmotoren

Info

Publication number
DE826993C
DE826993C DEM499A DEM0000499A DE826993C DE 826993 C DE826993 C DE 826993C DE M499 A DEM499 A DE M499A DE M0000499 A DEM0000499 A DE M0000499A DE 826993 C DE826993 C DE 826993C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
light metal
shaft
pistons
dimension
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM499A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Ernst Mahle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ERNST MAHLE DIPL ING
Original Assignee
ERNST MAHLE DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ERNST MAHLE DIPL ING filed Critical ERNST MAHLE DIPL ING
Priority to DEM499A priority Critical patent/DE826993C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE826993C publication Critical patent/DE826993C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02FCYLINDERS, PISTONS OR CASINGS, FOR COMBUSTION ENGINES; ARRANGEMENTS OF SEALINGS IN COMBUSTION ENGINES
    • F02F3/00Pistons 
    • F02F3/02Pistons  having means for accommodating or controlling heat expansion
    • F02F3/022Pistons  having means for accommodating or controlling heat expansion the pistons having an oval circumference or non-cylindrical shaped skirts, e.g. oval

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)

Description

  • Leichtmetallkolben für mit Leichtmetallzylindern ausgestattete Automobilmotoren Als man dazu überging, die früher gebräuchlichen Grauguß- und Stahlkolben durch solche aus Leichtmetall zu ersetzen, ergab sich dabei außer dem erwarteten Vorteil der Gewichtsersparnis und der Verringerung der Massenkräfte auch noch der weitere, damals nicht erwartete aber mindestens ebenso schwerwiegende Vorteil einer wesentlichen Verbesserung der Wärmeableitung, welche die Kolbentemperatur verminderte und es gestattete, die Verdichtung höher zu wählen. Nachteilig war jedoch die verhältnismäßig große Wärmedehnung der verwendeten Leichtmetallwerkstoffe, die dazu zwang, größere Einbauspiele zwischen den Laufflächen der Leichtmetallkolben und den immer noch aus Grauguß oder Stahl hergestellten Zylindern vorzusehen.
  • Andererseits wurde schon in der britischen Patentschrift 2s 3o.1 aus dem Jahre igo8 vorgeschlagen, Nachteile, die sich aus der unterschiedlichen Wärmedehnung der Leichtmetallkolbenwerkstoffe und den bisher üblichen Zylinderbaustoffen ergeben, dadurch zu vermeiden, daß man außer den Kolben von. Brennkraftmaschinen auch die Zylinder aus Leichtmetallegierungen herstellt. Es ist bekannt, daß man bei der Durchführung dieses Vorschlages die Einbauspiele der Kolben wesentlich verringern kann. Weitergehende Folgerungen wurden aber bis jetzt noch nicht gezogen und es wurde insbesondere bis jetzt noch .nie vorgeschlagen, die bisher üblichen Konstruktionsrichtlinien für Kolben zu ändern und den bei Anwendung von Leichtmetallzylindern veränderten Betriebsbedingungen anzupassen.
  • Der Erfinder hat nun durch eingehende Versuche klargestellt, daß sich ebenso wie bei der seinerzeitigen Werkstoffumstellung beim Kolben nun auch bei der Werkstoffumstellung beim Zylinder außer den erwarteten Vorteilen noch überraschende neue Vorteile erzielen lassen, wenn man die bisher üblichen Kolbenkonstruktionen nach den im folgenden angegebenen Grundsätzen ändert.
  • Es wurde insbesondere gefunden, daß man bei in Leichtmetallzylindern laufenden Leichtmetallkolben etwa im gleichen Maßstab wie die Einbauspiele unbeschadet der Abdichtung und der Führung des Kolbens auch die Kolbenlänge auf ein Maß verringern kann, das vorzugsweise etwa zwischen 4,5 und 8 Zehnteln des Kolbendurchmessers liegt. Das Einbauspiel, d. h. die Differenz zwischen der Länge des Zylinderdurchmessers und der des Kolbendurchmessers, soll am offenen Schaftende etwa 0,25 und am oberen Schaftende etwa 0,4 Tausendstel des Nenndurchmessers betragen.
  • Bis jetzt galt es bei Personen- und Lastwagenmotoren als Norm, eine Kolbenlänge vorzusehen, die gleich der z- bis i,45fachen Länge des Nenndurchmessers war.
  • Abweichend von dieser Norm wurden zwar schon Leichtmetallkolben für Grauguß- und Stahlzylinder gebaut, deren Gesamtlänge kleiner ist als der Nenndurchmesser. Die Anwendung solcher Sonderformen blieb jedoch auf Flug- und Rennmotoren und auf Motoren für gewisse Typen von Krafträdern beschränkt, also auf Fälle, in denen der Gesichtspunkt der Gewichtsersparnis von so übergeordneter Bedeutung ist, daß man dafür die Nachteile der verminderten Laufruhe und des erhöhten 0I- und Kraftstoffverbrauches, welche sich aus der Verkürzung der Kolbenlänge ergeben, in Kauf zu nehmen gezwungen war.
  • Cberdies war bei den bisher bekanntgewordenen Beispielen mit der Unterschreitung der oben angegebenen Norm für die Baulänge der Kolben nicht wie beim Erfindungsgegenstand eine Verkleinerung, sondern im Gegenteil stets eine Vergrößerung der Einbauspiele verbunden. Dadurch wurden die genannten Nachteile noch verstärkt.
  • Beim Erfindungsgegenstand treten dagegen diese Nachteile nicht auf. Die Erfindung ermöglicht vielmehr erstmals Automobilmotoren zu bauen, deren Kolben so leicht sind wie sonst nur Flugmotorkolben und die trotzdem eine Laufruhe aufweisen, wie man sie bisher nur an Motoren für Personenkraftwagen mit langschaftigen Kolben kannte.
  • Die Bolzenachse wird gemäß der Erfindung vorzugsweise so angeordnet, daß die Kompressionshöhe des Kolbens, d. h. das Maß von der Bolzenachse bis zur Bodenkante, kleiner ist als die Unterlänge des Kolbens, d. h. als das Maß von der Bolzenachse bis zum offenen Schaftende. Die Verringerung der Kolbenhöhe wird also vorzugsweise durch Verringerung der Kompressionshöhe erreicht, wodurch gleichzeitig die Bauhöhe der ganzen Brenrikraftmaschine und damit auch ihr Gewicht wesentlich verringert wird. Als besonders günstig hat es sich herausgestellt, ein Verhältnis zwischen der Kompressionshöhe und der Unterlänge des Kolbens von etwa 3 ::4 zu wählen. Bei den bisher gebräuchlichen Kolben, insbesondere bei Flug- und Rennkolben mit verhältnismäßig kleiner Gesamthöhe, war die Kompressionshöhe im Gegensatz dazu meist wesentlich größer als die Unterlänge.
  • Da eine wesentliche Verbesserung der Abdichtung gegen das Durchtreten voll 01 und das Durchblasen von Verbrennungsgasen bei Brennkraftmaschinen mit Leichtmetallkolben und Leichtmetallzylindern schon durch die Verkleinerung der Einbauspiele gewährleistet ist, kann die Anzahl der Kolbenringe gegenüber bisher ohne weiteres verkleinert werden. Bis jetzt war es üblich, an Ottomotoren mit bis 5o inin Durchmesser mindestens zwei, an solchen bis zu 9o inm Durchmesser mindestens drei und an solchen bis 13o mm Durchmesser mindestens vier Kolbenringe vorzusehen. Die vom Erfinder durchgeführten Versuche haben gezeigt, daß man bei in Leichtmetallzylindern laufenden Leichtmetallkolben von diesen Ringen mindestens je einen weglassen kann. Bei Kolben mit kleinem Durchmesser kann man gegebenenfalls auch ganz ohne Ringe auskommen.
  • Durch den Wegfall von Kolbenringen ist es möglich, auch die Ringzone wesentlich niedriger zu machen. Versuche haben gezeigt, daß man mit einer Höhe der Ringzone, gemessen von der Oberkante der Bolzennabenl)ohrung bis zur Bodenkante, auskommt, die etwa =/io des Kolbendurchmessers oder 3/a der Kolbenlänge beträgt. Durch Verkleinerung der Kolbenringsteghöhe, der flöhen der Kolbenringe selbst und des :@l>standes des obersten Ringes vom Kolbenboden kann man gegebenenfalls sogar eine noch kürzere Ringzone erreichen. Die Verkleinerung der genannten -lasse ist zulässig, weil die Wärmebelastung der Ringzone wegen des besseren Wärmeüberganges all den ebenfalls aus Leichtmetall bestehenden Zylindern wesentlich besser ist als bei Verwendung von Graugußzylindern und weil daher die Temperatur der Ringzone niedriger liegt und der @\'erkstoff entsprechend größere Beanspruchungen aushalten kann.
  • Mit Rücksicht auf das gleichartige Wärmedehnungsverhalten und auf die gleichmäßigere Temperatur kann auch die Form der Schaft- oder Tragflächen eines in einem Leichtmetallzylinder laufenden Kolbens wesentlich einfacher gewählt werden als die bisher übliche Form des Schaftes von in Graugußzylinder eingebauten Kolben. Während man bisher, um eine gute Abdichtung und einen guten Wärmeübergang zur Zylinderwand zu erzielen, den Kolbenschaft mit wechselnder Ovalität stark konisch oder gar ballig oval machen mußte, kommt man jetzt mit fast zylindrisch rund oder nur schwach oval gestaltetem Schaft durch und kann trotzdem Einbauspiele erzielen, die nur etwa halb so groß sind, als die bisher erzielten niedrigsten Einbauspiele. Dabei muß beachtet werden, daß bei den bisher üblichen Schaftformen die Nennspiele eigentlich nur längs zweier gegenüberliegender Mantellinien eingehalten wurden, während die dazwischenliegenden Laufflächenteile infolge der starken Ovalität in @\'irklichkeit weit größere Spiele aufwiesen. Gerade bei verhältnismäßig kleinen Nennspielen mußte man bisher die Ovalitäten besonders groß wählen, um ein elastisches Ausweichen der Tragflächen zu ermöglichen, wenn die tragenden 'Mantelteile zum Anliegen an die Zylinderwand kamen. Besonders bei luftgekühlten Graugußzylindern, die an der vom Kühlluftstrom abge,#vendeten Seite oft Temperaturen aufweisen, die um etwa ioo° C höher sind als die auf der gegenüberliegenden Seite gemessenen Temperaturen, und deren Querschnitte infolgedessen im Betriebszustand von der Kreisform oft erheblich almeichen, konnte man ohne die Anwendung von Kolbenschaftfornien, welche ein elastisches Ausweichen ermöglichen, nicht auskommen. Nach l:rfahrutigen des Erfinders kommt man demgegenüber bei gemäß der Erfindung gestalteten, in Leichtmetallzylindern eingebauten Kolben selbst bei Anwendung von Luftkühlung mit etwa folgender Schaftform aus: Einbauspiel am offenen Schaftende etwa '/4ooo des Nenndurchmessers, Einbauspiel am oberen Schaftende etwa '/aoo des Nenndurchmessers, Ovalität am oberen Schaftende ebenfalls '/250o des Nenndurchmessers und Ovalität am offenen Schaftende o. Die Mantellinien des Schaftes können geradlinig sein. Man wählt also zweckmäßig eine schwach konische, nicht ballige Schaftform.
  • Die Unterschiede der neuen Kolbenbauform gegenüber den bisher gebräuchlichen Formen sind in der Zeichnung am Beispiel eines alten und eines neuen Kolbens für einen luftgekühlten Motor mit 75 mm Zylinderlxolirung gezeigt.
  • Fig. i zeigt die Hälfte eines Längsschnittes durch den zum Einbau in einen Graugußzylinder bestimmten, bisher verwendeten Leichtmetallkolben, während Fig. 2 einen Längsschnitt durch den neuen Kolben für eine Maschine mit von 5,8 auf 6,.4 gesteigertem Verdichtungsgrad und dementsprechend von 24 auf 25,8 PS gesteigerter Leistung bei gleichen Zylinderdurchmessern, jedoch unter Verwendung eines Leichtmetallzylinders wiedergibt; in Fig. 3 und 4 sind die Schaftformen des neuen und des alten Kolbens einander gegenübergestellt. 1)1e beiden in den Fig. i und 2 gezeigten Kolben haben lediglich den finit cl bezeichneten Nenndurchniesser gemeinsam, der beim ausgeführten Beispiel, wie schon gesagt, 75 mm beträgt. Alle übrigen ..Nfaße sind bei dem neuen Kolben erheblich kleiner als bei <lern alten. Die Gesamtlänge l des neuen Kolbens beträgt mir d9 mm oder rund o,65 d, während die länge l' des alten Kolbens 8o mm = 1,o6 d beträgt. Die Kompressionshöhe k des neuen Kolbens beträgt 22 mm = 0,29 d, während die Kompressionshöhe k' des alten Kolbens 38 mm = o,5i,d beträgt. : uch die Unterlänge 1c des neuen Kolbens ist mit 27 mm noch um '/3 kürzer als die Unterlänge u' des alten Kolbens, welcher 42 mm mißt. Dagegen ist (las Verhältnis k : 1i umgekehrt wie das Verhältnis k' : ii', d. 1i. bei der Verkürzung der Gesamtlänge des neuen Kolbens wurde die Kompressionshöhe verhältnismäßig stärker gekürzt als die Unterlänge. Dies wird noch deutlicher beim Vergleich der Höhe der Ringzonen, von denen die mit r bezeichnete des neuen Kolbens 1d. mm, die mit r' bezeichnete des alten Kolbens jedoch 28 mm, also das Doppelte beträgt. Die Verkleinerung der Ringzone r wurde außer durch Verminderung der Höhen der Ringstege und der Ringe selbst dadurch erreicht, daß der beim alten Kolben vorgesehene dritte Kolbenring in Wegfall kam. Der neue Kolben enthält daher nur zwei Ringnuten, wobei in die zweite ein als Dichtungs- und Olabstreifring wirkender Nasenring eingesetzt wird. Da durch die Verkleinerung der genannten Maße das Gewicht des Kolbens erheblich herabgesetzt wurde, verminderte sich auch die Belastung der Balzenlager, und es konnte daher der Bolzendurchmesser b des neuen Kolbens um 2 mm kleiner gemacht werden als der Bolzendurchmesser b' des alten Kolbens.
  • In Fig. 3 sind zur Veranschaulichung der Schaftform des in Fig. i gezeichneten Kolbens die Mantellinien der beiden Hauptebenen des Kolbens zusammen mit der Mantellinie z' des Zylinders in der Art dargestellt, daß die Abstände der Kolbenmantellinie von der Zylindermantellinie der Übersichtlichkeit halber stark vergrößert wurden. Die in der Ebene der Bolzenachse liegende Mantellinie ist gestrichelt dargestellt und mit x' bezeichnet. Die in der dazu senkrechten Ebene liegende Mantellinie ist durch eine fortlaufende Linie dargestellt und mit y' bezeichnet. Die beiden horizontalen Linien bezeichnen das obere und das untere Schaftende.
  • In Fig. q. sind die entsprechenden Linien mit den entsprechenden Bezeichnungen für den neuen Kolben aufgetragen. Wie man sieht, ist beim neuen Kolben das Einbauspiel, d. h. der Abstand der Linien x und y von der Linie z am unteren Schaftende nur halb so groß wie am alten Kolben, nämlich 2/10o mm gegenüber 4/10o mm. Am oberen Schaftende ist der Abstand der Linie y von der Linie z 3/ioo mm, während beim alten Kolben der Abstand der Linie @,' von der Linie z' 'p/ioo mm beträgt. Das Einbauspiel am oberen Schaftende wurde also auf '/4 vermindert, ebenso wurde auch die Ovalität, d. h. der Abstand der Linie x von der Linie y, auf '/4 herabgesetzt.
  • Schließlich besteht zwischen den Schaftformen nach Fig. 3 und Fig.4 noch der Unterschied, daß beim alten Kolben kurvenförmige Mantellinien angewendet werden mußten, während der neue Kolben geradlinige Mantellinien zeigt, was zur Folge hat, daß die Bearbeitung des neuen Kolbens einfacher und billiger wird.
  • Die Vorzüge des Erfindungsgegenstandes sind demnach kurz zusammengefaßt folgende: i. Verringerung der Bauhöhe des Kolbens, des Zylinders und damit auch der ganzen Maschine; 2. erhebliche Verringerung des Gewichtes des Kolbens, dadurch bedingte Verminderung der Massenkräfte und die Möglichkeit, Pleuel, Kurbelwelle, Bolzen und Lager kleiner zu dimensionieren oder die Leistung des '\lotors entsprechend zu erhöhen; 3. die Abdichtung und die Wärmeableitung zum Zylinder kann mit weniger und einfacheren Ringen als bisher bewirkt «erden; 4. Vereinfachung und damit Verbilligung des Kolbenaufbaus und der Form der Schaftaußenfläche.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Leichtmetallkolben für mit Leichtmetallzylindern ausgestattete Automobilmotoren, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge (i) des Kolbens vom offenen Schaftende bis zur Bodenkante etwa 4,5 bis 8 Zehntel des Nenndurchmessers (d) beträgt und daß am offenen Schaftende Einbauspiele von etwa o,25 und am oberen Schaftende solche von etwa 0,4 Tausendstel des Nenndurchmessers angewendet werden.
  2. 2. Leichtmetallkolben nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, da.ß seine Komliressioilshöhe (k), d. h. das Maß von der Bolzenachse bis zur Bodenkante, kleiner ist als seine Unterlänge (u), d. h. als das Maß von der Bolzenachse bis zum offenen Schaftende.
  3. 3. Leichtmetallkolben nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Kompressionshöhe (k) und die Unterlänge (u) etwa wie 3 : 4 verhalten. .
  4. Leichtmetallkolben nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Kolbenring weniger als bisher üblich angeordnet ist.
  5. 5. Leichtmetallkolben nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Maß (r) von der Bodenkante ziir Oberkante der Bolzennabenbohrung (Ringzone) etwa 2/io des Kolbendurchmessers (d) beträgt.
  6. 6. Leichtmetallkolben nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Maß von der Bodenkante zur Oberkante der Nabenbohrung (r) zum Maß von der Oberkante der Nabenbohrung bis zum offenen Schaftende etwa wie 3 : 8 verhält.
  7. 7. Leichtmetallkolben nach den Ansprüchen i bis 6. -ekeniizeichnet durch eine Schaftovalität, die aiu oberrn Schaftende etwa o,4 Tausendstel des Nenndurchmessers und am unteren Schaftende o beträgt. B. Leichtmetallkolben nach den Ansprüchen i bis 7, gekennzeichnet durch eine konische (nicht billige) Schaftform. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften N r. 677 023, 682 630; Richard Krüger, Leichtmetallkolben für Fahrzeugmotoren, 1937, S. 61 und 63.
DEM499A 1949-11-10 1949-11-10 Leichtmetallkolben fuer mit Leichtmetallzylindern ausgestattete Automobilmotoren Expired DE826993C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM499A DE826993C (de) 1949-11-10 1949-11-10 Leichtmetallkolben fuer mit Leichtmetallzylindern ausgestattete Automobilmotoren

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM499A DE826993C (de) 1949-11-10 1949-11-10 Leichtmetallkolben fuer mit Leichtmetallzylindern ausgestattete Automobilmotoren

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE826993C true DE826993C (de) 1952-01-07

Family

ID=7290737

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM499A Expired DE826993C (de) 1949-11-10 1949-11-10 Leichtmetallkolben fuer mit Leichtmetallzylindern ausgestattete Automobilmotoren

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE826993C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2015185547A1 (de) 2014-06-06 2015-12-10 Federal-Mogul Nürnberg GmbH Kolben und verfahren zu dessen herstellung

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE677023C (de) * 1935-12-07 1939-06-16 Roland Claude Cross Aluminiumzylinder fuer Brennkraftmaschinen
DE682630C (de) * 1935-12-07 1939-10-19 Roland Claude Cross Aluminiumzylinder fuer Brennkraftmaschinen

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE677023C (de) * 1935-12-07 1939-06-16 Roland Claude Cross Aluminiumzylinder fuer Brennkraftmaschinen
DE682630C (de) * 1935-12-07 1939-10-19 Roland Claude Cross Aluminiumzylinder fuer Brennkraftmaschinen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2015185547A1 (de) 2014-06-06 2015-12-10 Federal-Mogul Nürnberg GmbH Kolben und verfahren zu dessen herstellung
DE102014210875A1 (de) 2014-06-06 2015-12-17 Federal-Mogul Nürnberg GmbH Kolben und Verfahren zu dessen Herstellung

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0106935B1 (de) Kolbentrieb für Hubkolben-Brennkraftmaschinen, wie Dieselmotoren u.a.
DE3604661C2 (de)
EP2162613B1 (de) Kolben einer brennkfraftmaschine mit einer erhöhten schrägstellung der kastenwände des kolbens
DE755235C (de) Kolben fuer Brennkraftmaschinen mit formgeschliffener Laufflaeche
WO1988008078A1 (en) Light-metal trunk piston for internal combustion engines
DE112014005655T5 (de) Zylinderlaufbuchse einer Brennkraftmaschine
EP2440760A1 (de) Leichtmetallkolben mit mehrfach-omega-brennraummulde
DE4434994C2 (de) Kolben für Brennkraftmaschinen
DE826993C (de) Leichtmetallkolben fuer mit Leichtmetallzylindern ausgestattete Automobilmotoren
DE1776219B2 (de) Anordnung von Kolbenringen für Brennkraftmaschinen
DE2430829A1 (de) Kolben fuer verbrennungskraftmaschinen
DE3036904C2 (de) Kolben für Verbrennungskraftmaschinen
EP1920174B1 (de) Verlaufende bolzenbohrungsgeometrie für einen kolben einer brennkraftmaschine
EP0050257A1 (de) Leichter Tauchkolben für Verbrennungsmotoren
DE2513324A1 (de) Leichtmetallkolben fuer viertakt- brennkraftmaschinen
EP0494180A1 (de) Kolben für einen verbrennungsmotor.
DE617402C (de) Leichtmetallkolben fuer Brennkraftmaschinen
DE834307C (de) Ein- oder mehrteiliger Kolbenring
DE102014010156A1 (de) Anordnung eines Kolbens in einem Zylinder einer Hubkolben-Verbrennungskraftmaschine sowie Kolben für eine Hubkolben-Verbrennungskraftmaschine
DE102006045729A1 (de) Kolben für einen Verbrennungsmotor und Verfahren zu seiner Herstellung
DE19954334C2 (de) Kolben für einen Verbrennungsmotor
DE69011464T2 (de) Kolben.
DE102018210265B4 (de) Kolben für eine Brennkraftmaschine und Verfahren zum Betreiben einer Brennkraftmaschine mit einem derartigen Kolben
DE3882037T2 (de) Verfahren zur verbesserung der reibung eines kolbens einer brennkraftmaschine und vorrichtung zur ausführung des verfahrens.
CH279057A (de) Leichtmetallkolben in Leichtmetallzylindern für Brennkraftmaschinen.