[go: up one dir, main page]

DE3882037T2 - Verfahren zur verbesserung der reibung eines kolbens einer brennkraftmaschine und vorrichtung zur ausführung des verfahrens. - Google Patents

Verfahren zur verbesserung der reibung eines kolbens einer brennkraftmaschine und vorrichtung zur ausführung des verfahrens.

Info

Publication number
DE3882037T2
DE3882037T2 DE88910062T DE3882037T DE3882037T2 DE 3882037 T2 DE3882037 T2 DE 3882037T2 DE 88910062 T DE88910062 T DE 88910062T DE 3882037 T DE3882037 T DE 3882037T DE 3882037 T2 DE3882037 T2 DE 3882037T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
ring
engine
piston ring
elastic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE88910062T
Other languages
English (en)
Other versions
DE3882037D1 (de
Inventor
Maurice Promeyrat
Georges Rannou
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE3882037D1 publication Critical patent/DE3882037D1/de
Publication of DE3882037T2 publication Critical patent/DE3882037T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J9/00Piston-rings, e.g. non-metallic piston-rings, seats therefor; Ring sealings of similar construction
    • F16J9/06Piston-rings, e.g. non-metallic piston-rings, seats therefor; Ring sealings of similar construction using separate springs or elastic elements expanding the rings; Springs therefor ; Expansion by wedging
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J9/00Piston-rings, e.g. non-metallic piston-rings, seats therefor; Ring sealings of similar construction
    • F16J9/06Piston-rings, e.g. non-metallic piston-rings, seats therefor; Ring sealings of similar construction using separate springs or elastic elements expanding the rings; Springs therefor ; Expansion by wedging
    • F16J9/061Piston-rings, e.g. non-metallic piston-rings, seats therefor; Ring sealings of similar construction using separate springs or elastic elements expanding the rings; Springs therefor ; Expansion by wedging using metallic coiled or blade springs
    • F16J9/063Strip or wire along the entire circumference
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J9/00Piston-rings, e.g. non-metallic piston-rings, seats therefor; Ring sealings of similar construction
    • F16J9/08Piston-rings, e.g. non-metallic piston-rings, seats therefor; Ring sealings of similar construction with expansion obtained by pressure of the medium
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F05INDEXING SCHEMES RELATING TO ENGINES OR PUMPS IN VARIOUS SUBCLASSES OF CLASSES F01-F04
    • F05CINDEXING SCHEME RELATING TO MATERIALS, MATERIAL PROPERTIES OR MATERIAL CHARACTERISTICS FOR MACHINES, ENGINES OR PUMPS OTHER THAN NON-POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES
    • F05C2201/00Metals
    • F05C2201/04Heavy metals
    • F05C2201/0433Iron group; Ferrous alloys, e.g. steel
    • F05C2201/0448Steel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)
  • Lubrication Of Internal Combustion Engines (AREA)
  • Springs (AREA)
  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)
  • Lubricants (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren, das den hin- und hergehenden Kolben von Wärmekraftmaschinen im Zeitabschnitt der Zündung ein besseres Gleiten ermöglicht, wobei gefahrlos während des gleichen Zeitabschnitts die Schwingungstendenz des Kolbenbodens vermindert wird. Sie bezieht sich auch auf eine Einrichtung zur Verwendung dieses Verfahrens.
  • Es ist bekannt, daß die hin- und hergehenden Kolben von modernen Motoren im allgemeinen die Form eines unregelmäßigen Kegelstumpfes haben, wobei der Kolbenboden den kleinsten Durchmesser und das untere Ende des Kolbenmantels den größten Durchmesser aufweist. Außerdem sind die Kolben oval, speziell auf Höhe des Kolbenmantels, der ebenfalls elastisch ist, wobei (im kalten Zustand) das parallel zur horizontalen Achse des Kolbens gemessene Spiel zwischen dem Kolbenmantel und dem Zylinder ungefähr einen Zentimeter oberhalb des unteren Endes des Kolbenmantels zwischen einigen hundertstel Millimetern im Bereich seines größten Durchmessers im Sinne der Schwenkbewegung des Kolbens halten, und einigen zehntel Millimetern im Bereich des geringsten Durchmessers liegt. Daraus folgt beim Betrieb eine Spannung zwischen dem Kolbenmantel und dem Zylinder, da die Wärmeausdehnung des Kolbenmantels größer ist als die des Zylinders, wobei die Spannung ferner wesentlich zur vertikalen Stabilität des Kolbens beiträgt, indem sie verhindert, daß der Kolbenboden, der zur Verhinderung des Festfressens immer einen geringfügig kleineren Durchmesser als der Zylinder aufweist, abwechselnd und senkrecht zur obengenannten Achse am Zylinder anschlägt, was den Kolbenboden und den Zylinder beschädigen könnte. Diese Spannung verändert sich mit den Schwingungen des Pleuels, sie wird aber vor allem während des Zeitabschnitts der Zündung verändert, in dem der Kolbenmantel besonders mit einer unter seiner horizontalen Achse liegenden Seite einen sehr hohen Druck gegen den Zylinder überträgt, der die Verschiebung des Kolbens erheblich bremst. Es ist sicher gut bekannt, daß die Motorbetriebsstoffe, indem sie sich hinter dem Kolbenring ansammeln, besondere hinter dem "Feuerring", eine torische Dichtung bilden, die mit dem Druck zwischen dem Kolbenring und dem Boden der Kolbenringnut zur Vermeidung der Oszillation des Kolbens um seine bereits genannte horizontale Achse beiträgt. Jedoch kann diese Dichtung der Oszillation aufgrund des enormen Druckes, der auf den Kolben während der Verbrennung einwirkt, kaum entgegenwirken; die torische Dichtung verformt sich und nimmt an einer Seite die Form einer aufgeblähten Dichtung und an der gegenüberliegenden Seite die Form einer verdünnten Dichtung an; dies verstärkt sich, wenn die Betriebsstoffe bei der höchsten Motorbetriebstemperatur sehr gasförmig werden.
  • Wie bei anderen Nachteilen der herkömmlichen Kolben bemerkt man, daß nichts zur Verhinderung von Zunderablagerungen, hauptsächlich auf den Wänden des Bodens der Ringnut des Kolbenringes, der "Feuerring" genannt wird, und auf seinem inneren Umfang vorgesehen ist. Dieser Zunder drückt während der größten Wärmeausdehnung des Kolbens auf den Kolbenring, was für den einwandfreien Betrieb des Kolbens wie auch für die Schmierung der Berührpunkte des Kolbens und des Oberteils des Zylinders nachteilig ist und zu einer geringeren Leistung des Motors und zu einem Anwachsen des Verschleisses führt.
  • Ebenfalls bekannt ist die Existenz verschiedener Geräusche, die bei unterschiedlichen Drehzahlen entstehen, speziell bei starken Beschleunigungen des Motors, wobei diese Geräusche Folgen des obengenannten Schwingens des Kolbenbodens sind, das in der Praxis bei herkömmlichen Motoren unvermeidlich ist. Um alle diese Nachteile zu vermeiden, wird vorgeschlagen, dem Kolbenring, speziell dem "Feuerring", verschiedene zusätzliche Elemente zuzufügen, die allgemein Dehnelemente genannt werden. Diese verschiedenen Einrichtungen haben zur Aufgabe, die Federkraft des Kolbenringes zu ersetzen oder zu erhöhen, wobei sie sich stark am Kolbenring abstützen, was zu einer ungleichmäßigen Abnutzung des Kolbenringes, der Kolbenringnut und der Zylinderwand führt. Außerdem sind diese Einrichtungen zu statisch und werden zu großen und sehr schnellen "Sammlern" von Zunder mit den bekannten Folgen.
  • Unter den Dehnelementen des Standes der Technik sind jene des Patents US-A-2 666 678 zu nennen, welche speziell an den in diesem Patent beschriebenen selbstschmierenden Kolben angepaßt sind. Obwohl dieses Dehnelement aufgrund seines Aufbaus einen Druckgradienten ausbilden kann, der sich gegebenenfalls durch die Ausbildung eines torischen und permanent unter Druck stehenden Bandes überträgt, das weniger verformbar ist als das übliche Band, kann das Dehnelement aufgrund seines Aufbaus in einem herkömmlichen Kolben nicht korrekt angebracht werden. Ferner ist es aus Kohlenstoff gebildet, um die selbstschmierende Funktion des Kolbens zu unterstützen, der so ausgelegt ist, daß er ab einem atmosphärischen Druckgradienten funktioniert. Man bemerkt auch, daß an den Kolbenringen eine Anordnung von Durchgangslöchern ausgeführt ist, um die Ventilation und die Selbstschmierung zu begünstigen. In der FR-A-1 239 823 ist ein herkömmliches Dehnelement beschrieben, das von außen auf den Kolbenring drückt. Die ausgehend von diesen beiden Dehnelementen erhaltenen torischen, unter Druck stehenden Dichtungen weisen keine Beständigkeit auf, da sie sich so verformen, daß sie die Form einer aufgeblähten Dichtung an der einen Seite und einer verdünnten Dichtung an der anderen Seite aufweisen, da die auf den Kolben aufgebrachten Spannungen von den entsprechenden Dehnelementen nicht ausreichend eingedämmt werden.
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die oben dargestellten Nachteile zu vermeiden, indem ein Verfahren bereitgestellt wird, das gleichzeitig die Spannungen des Kolbens auf den Zylinder im Bereich der Kolbenringe vereinheitlicht, speziell im Bereich des "Feuerringes", und das eine größere Elastizität des Kolbenmantels unterstützt.
  • Eine andere Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren bereitzustellen, das es erlaubt, die schädlichen Zunderablagerungen zu vermeiden, was auch zu einer Verminderung des oben beanstandeten Geräusches führt.
  • Die vorliegende Erfindung hat also ein Verfahren zur Aufgabe, das das axiale Gleitens von hin- und hergehenden Kolben von Wärmekraftmaschinen verbessert und das der Kippbewegung der Kolben entgegenwirkt, wonach man durch die Wirkung von elastischen, schwingenden Mitteln, die radial hinter einem Kolbenring des Kolbens angeordnet sind und die den von der Zündung erzeugten thermischen und chemischen Beanspruchungen widerstehen, und durch das übliche Einbringen von Motorbetriebsstoffen in die Kolbenringnut eines Kolbens einen Druckgradienten erzeugt, der sich beim Betrieb des Motors durch das Ausbilden eines permanent unter Druck stehenden, torischen Fluidbandes überträgt, das radial hinter den elastischen Mitteln angeordnet und von den Seiten der Ringnut und den elastischen Mitteln begrenzt ist, wobei die elastischen Mittel eine Höhe aufweisen, die im wesentlichen gleich der Höhe der Kolbenringnut ist, um den Strom der Motorbetriebsstoffen zwischen der inneren und der äußeren radialen Seite der elastischen Mittel zu begrenzen.
  • Die Erfindung bezieht sich auch auf die elastische, schwingende Einrichtung, die zur Verwendung des obengenannten Verfahrens benötigt wird, wobei die Einrichtung gebildet ist durch einen Kolben mit wenigstens einer Ringnut, einen Kolbenring und wenigstens einen geschlitzten Ring aus nichtrostendem Stahl, der zickzack gewellt oder gebogen ist und eine solche Elastizität aufweist, daß er nur punktförmig den inneren Rand des Kolbenrings, hinter dem er angebracht ist, berührt, wobei der Ring von dem Rand intermittierend beabstandet ist aufgrund des Flusses der Motorbetriebsstoffe, die abgesehen vom Ende der Kompression und während der Verbrennung im wesentlichen keinen Druck auf den Kolbenring ausüben, und wobei der geschlitzte Ring eine Höhe aufweist, die im wesentlichen gleich der der Ringnut ist, um den Fluß der Motorbetriebsstoffe zwischen der inneren und der äußeren radialen Seite des geschlitzten Ringes zu begrenzen.
  • Die Tatsache, daß der Ring aus rostfreiem Stahl besteht, erlaubt dem torischen Band, permanent den mechanischen und thermischen Spannungen zu widerstehen, ohne sich zu verformen. Daraus folgt eine Verminderung der Schwingung des Kolbens, was die Schläge des Kolbens gegen den Zylinder und damit auch das Motorgeräusch stark vermindert. Die im Moment der Zündung aufgrund der Schwingung aufgenommene Energie wird also axial in der Druckrichtung des Kolbens wiedererlangt und führt zu einer Vergrößerung der Leistungsfähigkeit des Motors. Die Ursache liegt in den Merkmalen der mechanischen Festigkeit, der Elastizität und der Widerstandsfähigkeit gegen chemische Mittel und gegen thermische Spannungen, wobei der nichtrostende Stähl die folgenden Merkmale aufweist: Qualität 18-8, Zugfestigkeit 220 bis 240 kg/mm².
  • Der nichtrostende Stahl wirkt aufgrund seiner Oberflächeneigenschaften auch großen Zunderansammlungen entgegen, während die Dehnelemente nach dem Stand der Technik wahre Zunderfallen darstellten. Außerdem wird die Berieselung im oberen Teil des Zylinders mit Öl verbessert. Zusätzlich wird die charakteristische Wirkung der thermischen Brücken des Dehnelements, die die Wärme des Kolbens und des Zylinders nach außen abführen, permanent aufgrund der Beständigkeit des aus rostfreiem Stahl bestehenden Rings der Erfindung gewährleistet.
  • Andere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einer Ausführungsform eines geschlitzen Ringes gemäß der Erfindung mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen. Darin zeigen:
  • Fig. 1 perspektivisch den geschlitzten und gewellten Ring gemäß der Erfindung;
  • Fig. 2 im vergrößerten Maßstab ein Detail des gewellten Ringes aus Fig. 1 entlang der Linie II-II aus Fig. 1; und
  • Fig. 3 eine Ansicht entlang der Linie III-III aus Fig. 2.
  • In Fig. 1 ist perspektivisch ein geschlitzter Ring 1 gemäß der vorliegenden Erfindung mit seinen Facetten 1a dargestellt, die von Faltlinien 1b begrenzt und gemäß dem dem Ring in der Zone der Facetten verliehenen Neigungsgrad ausgerichtet sind. In Fig. 2 ist in vergrößertem Maßstab ein Detail dargestellt, das einen proportionalen Ausbruch des durchbrochenen Ringes 1 zeigt, der zwischen dem hinteren Rand 8 eines Kolbenringes S und dem Boden 6 der Kolbenringnut angeordnet ist. Man erkennt, daß die Flächen 6 und 8 und der geschlitzte Ring 1 eine gewisse Anzahl von Räumen 2 abgrenzen, die jeweils einen Teil des Motorbetriebsstoffes F zurückhalten. Wie in Fig. 3 dargestellt, sind die Motorbetriebsstoffe F auf diese Weise zwischen den Flächen 3 und 4 des geschlitzten und gewellten Ringes 1 untergebracht, wobei die Flächen 5, 6 und 7 die Ringnut G des Kolbens P und den inneren Rand 8 des Kolbenringes S begrenzen.
  • Durch das Betrachten der Figuren der beigefügten Zeichnung ergibt sich, daß die Motorbetriebsstoffe F, selbst im gasförmigen Zustand, nicht im Boden der Ringnut G zirkulieren können, wie sie es früher mehr oder weniger leicht konnten, d. h., daß sie nicht mehr mehr oder weniger leicht von einem Abteil 2 in das andere gelangen können. Diese Behinderung der Zirkulation ist am Ende der Verdichtung am wichtigsten, und der in diesem Moment am Beden der Nut des Kolbens, z. B. des "Feuerringes", herrschende Druckgradient erreicht außerdem im allgemeinen seinen Maximalwert ab dem maximalen Drehmoment des Motors, das dank der speziellen Bauweise des Ringes 1 der Erfindung bei einer geringeren Drehzahl auftritt, bis zu seiner maximalen Leistung, die aufgrund der speziellen Bauweise des geschlitzten Ringes gemäß der Erfindung merklich erhöht ist. Man erkennt auch, daß die Veränderungen des Drucks im Boden der Ringnut G gemeinsam mit den vertikalen Bewegungen des Kolbens P, der ständig sehr schnellen, wechselnden Beschleunigungen und Verzögerungen aufgrund des Betriebes des Motors und den thermischen Veränderungen unterworfen ist, Verstellungen, zeitweilige Verformungen und Schwingungen des Ringes 1 bewirken, wobei die Schwingungen von der großen elastischen Weichheit des Ringes 1 bei gewissen Temperaturbereichen unterstützt werden. Alle diese vorübergehenden Bewegungen des Ringes 1 tragen wesentlich dazu bei, die Wände der Ringnut und den innere Rand des Kolbenringes vor Zunderansammlungen zu schützen, die sich üblicherweise wie oben beschrieben ausbilden. Es muß auch bemerkt werden, daß der Ring der Erfindung eine ungewohnte Stille beim Betrieb erzeugt, da er eine Dämpfung der Schwingung des Kolbenbodens bewirkt. Aufgrund der Anwesenheit des beim entsprechenden Kolbenring eingefügten Ringes der Erfindung wird außerdem die Abkühlung des Bodens der Ringnut, die er bedeckt, verbessert.
  • Aufgrund der durch die Elastizität des Ringes erzeugten Schwingungsphänomene und durch den oben beschriebenen Zustrom eines Druckgradienten bildet sich am Ende der Verdichtung einer neuer torischer unter Druck stehender Ring aus, der relativ unverformbar ist. Dieser torische, unter Druck stehende Ring reguliert das kreisförmige Abstützen des Kolbenringes am Zylinder, was prinzipiell den Verschleiß dieser beiden Elemente verlangsamt. Zusätzlich vermindert dieses neue, unter Druck stehende Band durch seine Wirkung die Schwingneigung des Kolbenbodens, indem er dieses Schwingen reduziert, was zu einer merklichen Erhöhung der Leistung des Motors führt.
  • Der Ring der Erfindung kann im allgemeinen ohne Veränderung hinter dem "Feuerring" angeordnet werden und ist vorteilhafterweise gebildet aus einem Streifen aus Federstahl oder rostfreiem Stahl mit einer Länge, die ungefähr mit der des Kolbenringes übereinstimmt, und einer Dicke von einigen zehntel Millimetern. Dieser Ring ist vorteilhafterweise zickzack gewellt oder gefaltet, um eine Dicke aufzuweisen, die im kalten Zustand und ohne Spannungen größer ist als die Breite des Bodens der Ringnut, in der er angeordnet werden soll. Man bemerkt auch, daß dieser sehr einfache Ring mit einem relativ geringen Herstellungspreis gewerblich herstellbar ist. Es ist offensichtlich, daß beim Betrieb des Kolbens aufgrund der thermischen und mechanischen Spannungen der Ring sich geringfügig verformen und schwingen kann, besonders, wenn er von den Motorbetriebsstoffen getroffen wird, die in Richtung des Bodens der Kolbenringnut strömen, worauf der Ring mit der Kolbenringnut zusammenwirkt, um das neue torische, oben beschriebene, unter Druck stehende Band auszubilden.
  • Aufgrund der Tatsache, daß der Ring aus nichtrostendem Stahl besteht, kann er eine sehr geringe Dicke in der Größenordnung von 1/10 bis 2/10 mm aufweisen, während die Dicke der herkömmlichen Dehnelemente ein Maximum von 3/10 mm erreicht, wobei seine Höhe eine Funktion der Höhe der Kolbenringnut ist, in der er angeordnet werden soll.
  • Die nach der Erwähnung der technischen Merkmale in den Patentansprüchen eingefügten Bezugszeichen haben nur das Ziel, das Verständnis der Ansprüche zu erleichtern, jedoch nicht, ihren Umfang zu beschränken.

Claims (3)

1. Verfahren zur Verbesserung des axialen Gleitens von hin- und hergehenden Kolben (P) von Wärmekraftmaschinen, das der Kippbewegung der Kolben entgegenwirkt, wonach man durch die Wirkung von elastischen, schwingenden Mitteln (1), die radial hinter einem Kolbenring (S) des Kolbens angeordnet sind und die den von der Zündung erzeugten thermischen und chemischen Beanspruchungen widerstehen, und durch das übliche Einbringen von Motorbetriebsstoffen (F) in die Kolbenringnut (G) eines Kolbens einen Druckgradienten erzeugt, der sich beim Betrieb des Motors durch das Ausbilden eines permanent unter Druck stehenden, torischen Fluidbandes überträgt, das radial hinter den elastischen Mitteln (1) angeordnet und von den Seiten der Nut (G) und den elastischen Mitteln (1) begrenzt ist, wobei die elastischen Mittel (1a, 1b) eine Höhe aufweisen, die im wesentlichen gleich der Höhe der Kolbenringnut ist, um den Strom der Motorbetriebsstoffen zwischen der inneren und der äußeren radialen Seite der elastischen Mittel zu begrenzen.
2. Elastische, schwingende Einrichtung zur Verwendung beim Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Einrichtung gebildet ist durch einen Kolben (P) mit wenigstens einer Ringnut (G), einen Kolbenring (S) und wenigstens einen geschlitzten Ring (1) aus nichtrostendem Stahl, der zickzack gewellt oder gebogen ist und eine solche Elastizität aufweist, daß er nur punktförmig den inneren Rand (8) des Kolbenrings (S), hinter dem er angebracht ist, berührt, wobei der Ring von dem Rand intermittierend beabstandet ist aufgrund des Flusses der Motorbetriebsstoffe (F), die abgesehen vom Ende der Kompression und während der Verbrennung im wesentlichen keinen Druck auf den Kolbenring ausüben, und wobei der geschlitzte Ring eine Höhe aufweist, die im wesentlichen gleich der der Ringnut (G) ist, um den Fluß der Motorbetriebsstoffe zwischen der inneren und der äußeren radialen Seite des geschlitzten Ringes zu begrenzen.
3. Elastische, schwingende Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine gewisse Anzahl von Facetten (1a) enthält, die von Faltlinien (1b) begrenzt sind.
DE88910062T 1987-11-18 1988-11-17 Verfahren zur verbesserung der reibung eines kolbens einer brennkraftmaschine und vorrichtung zur ausführung des verfahrens. Expired - Fee Related DE3882037T2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR8715956A FR2623248A1 (fr) 1987-11-18 1987-11-18 Methode destinee a ameliorer le glissement des pistons alternatifs des moteurs thermiques et dispositif pour sa mise en oeuvre

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3882037D1 DE3882037D1 (de) 1993-07-29
DE3882037T2 true DE3882037T2 (de) 1993-10-28

Family

ID=9356916

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE88910062T Expired - Fee Related DE3882037T2 (de) 1987-11-18 1988-11-17 Verfahren zur verbesserung der reibung eines kolbens einer brennkraftmaschine und vorrichtung zur ausführung des verfahrens.

Country Status (9)

Country Link
EP (1) EP0341285B1 (de)
JP (1) JPH02502212A (de)
KR (1) KR890701932A (de)
AT (1) ATE91002T1 (de)
AU (1) AU2712488A (de)
BR (1) BR8807309A (de)
DE (1) DE3882037T2 (de)
FR (1) FR2623248A1 (de)
WO (1) WO1989004932A1 (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5058488A (en) * 1988-10-26 1991-10-22 Metal Leve S.A. Means for preventing the build-up of carbon deposits on pistons

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2666678A (en) * 1950-06-22 1954-01-19 Bury Compressor Company Piston
FR1239823A (fr) * 1958-11-20 1960-08-26 Nova Werke Junker & Ferber Perfectionnements apportés aux ressorts d'expansion pour segments de piston

Also Published As

Publication number Publication date
JPH02502212A (ja) 1990-07-19
BR8807309A (pt) 1990-03-01
WO1989004932A1 (fr) 1989-06-01
EP0341285A1 (de) 1989-11-15
EP0341285B1 (de) 1993-06-23
DE3882037D1 (de) 1993-07-29
FR2623248A1 (fr) 1989-05-19
ATE91002T1 (de) 1993-07-15
KR890701932A (ko) 1989-12-22
AU2712488A (en) 1989-06-14

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2745356C2 (de) Dichtelement
DE1601388A1 (de) Kolben- und Kolbenringanordnung fuer Verbrennungsmotoren
DE1900922A1 (de) Kolben-Zylinder-Konstruktion
EP0356457B1 (de) Leichtmetall-tauchkolben für verbrennungsmotoren
DE2644661A1 (de) Kolben
DE2446870B2 (de) Kolbenbrennkraftmaschine
EP0449848A1 (de) Leichter tauchkolben für verbrennungsmotoren.
DE112012007349B3 (de) Motoranordnung zur verbesserten kühlung
DE1776219C3 (de) Anordnung von Kolbenringen für Brennkraftmaschinen
DE2813211C2 (de) Kolben
DE2235987A1 (de) Kolben fuer hubkolbenmaschine, insbesondere fuer trockenlaeufer
DE3882037T2 (de) Verfahren zur verbesserung der reibung eines kolbens einer brennkraftmaschine und vorrichtung zur ausführung des verfahrens.
DE1576349A1 (de) Verbrennungsmotor
DE102017124698B4 (de) Kolben und Kolbenring mit reduziertem Blow-By
DE2430829A1 (de) Kolben fuer verbrennungskraftmaschinen
DE19955809B4 (de) Kolben eines Verbrennungsmotors
DE4025868C2 (de)
DE69210716T2 (de) Diesel-Viertaktmotor
DE3643198C2 (de)
DE69011464T2 (de) Kolben.
DE835815C (de) Kolbenring fuer Zweitakt-Motoren
DE19733814C2 (de) Motorkolben
EP4136370B1 (de) Ölabstreifring für kolben eines verbrennungsmotors
DE102014010156A1 (de) Anordnung eines Kolbens in einem Zylinder einer Hubkolben-Verbrennungskraftmaschine sowie Kolben für eine Hubkolben-Verbrennungskraftmaschine
DE2236465A1 (de) Dichtungsbaugruppe

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee