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DE826567C - Sohlenlederschaerfmaschine - Google Patents

Sohlenlederschaerfmaschine

Info

Publication number
DE826567C
DE826567C DEW2988A DEW0002988A DE826567C DE 826567 C DE826567 C DE 826567C DE W2988 A DEW2988 A DE W2988A DE W0002988 A DEW0002988 A DE W0002988A DE 826567 C DE826567 C DE 826567C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knife
sole
sharpening
rollers
carrier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW2988A
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Winterhoff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEW2988A priority Critical patent/DE826567C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE826567C publication Critical patent/DE826567C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D43/00Machines for making stitch lips, or other preparatory treatment of soles or insoles before fixing same
    • A43D43/02Machines for making stitch lips, or other preparatory treatment of soles or insoles before fixing same for making stitch lips by cutting

Landscapes

  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

  • Sohlenlederschärfmaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine Sohlenlederschärfmaschine mit zwei Vorschubwalzen, von denen wenigstens eine gegenüber der anderen entgegen Federwirkung parallel verschiebbar ist und mit einem hinter diesen Walzen angeordneten Schärfmesser. Bei einem Teil der vorbekannten Maschinen dieser Art ist das Messer ortsfest. Dies ist insofern ungünstig, als beim Schärfen dickerer Sohlen, wobei die verschiebbare Gegenwalze federnd nachgiebig ausweicht, das Messer in der ursprünglichen Stellung stehenbleibt, so daß es vorkommen kann, daß das der Sohlenmitte zugekehrte Messerende nicht mehr frei schneidet. Man hat deshalb schon versucht, das Messer der Gegenwalzenbewegung anzupassen. Hierzu verwendete man bisher entweder eine besondere Stelleinrichtung, die die Maschine jedoch verteuert und die Bedienung infolge der ständigen Nachstellung erschwert, oder aber man lagert das Messer bzw. dessen Träger um einen mittleren, ortsfesten Drehpunkt schwenkbar. Diese Mittenlagerung erfüllt ihren Zweck nur mangelhaft, da bei dickeren Sohlen die Messerneigung um die Messermitte dazu führt, daß das Messer zwar nach der Sohlenmitte zu frei schneiden kann, vorausgesetzt, daß die Sohlendicke ein bestimmtes Maß nicht überschreitet, am Rande aber die stehenbleibende Sohlenkante bei dickeren Sohlen dünner wird als bei dünneren Sohlen.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, diese Mängel zu vermeiden und eine Sohlenlederschärfmaschine zu schaffen, bei der das Messer selbsttätig allen Bewegungen der verschiebbaren Gegenwalze zu folgen vermag, dabei stets frei schneidet und bei der vor allem die stehenbleibende Sohlenkante stets die gleiche Dicke hat. Dieses Ziel ist erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch erreicht, daß das Messer bzw. dessen Träger gelenkig und insbesondere höhenverstellbar mit den Walzenlagern verbunden ist und außerdem wenigstens an einem Ende des Messerträgers eine nachgiebige Verbindung vorgesehen ist, vorzugsweise derart, daß der Messerträger ein Langloch aufweist, mit dem er einen Gelenkzapfen der Verstelleinrichtung übergreift oder umgekehrt. Zweckmäßig ist dabei die Langlochverbindung an dem der Sohlenkante zugekehrten Messerende vorgesehen.
  • Dank dieser neuen Anordnung und Ausbildung kann das Messer allen durch unterschiedliche Sohlenlederstärken hervorgerufenen Ausweichbewegungen der beweglichen Gegenwalze folgen und die dabei auftretenden Abstandsveränderungen zwischen den beiderseitigen Gelenken durch das Langloch ausgleichen. Im Gegensatz zu dem vorbekannten, um einen Mittelzapfen schwenkbaren Messerträger hat der an seinen beiden Enden gelenkig befestigte Messerträger nach der Erfindung den Vorteil, daß das am ortsfesten Teil der Maschine angelenkte, dem Sohlenrande zugekehrte Messerende seine ursprüngliche Lage zu der ortsfest gelagerten Vorschubwalze beibehält, gleich welche Dicke die Sohle hat, so daß die Randdicke des Sohlenleders stets die gleiche bleibt. Umgekehrt wird das entgegengesetzte Messerende um den vollen Betrag der Verschiebung der Gegenwalze mitgenommen, so daß dieses Messerende stets sauber frei schneidet.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Fig. i den Arbeitskopf einer Sohlenlederschärfmaschine in Seitenansicht, Fig. 2 eine Ansicht des Maschinenkopfes von der Rückseite, Fig. 3 eine Draufsicht auf die Maschine Ad Fig. 4 einen Querschnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 2.
  • Im Kopf 5 des Maschinengehäuses ist eine Vorschubwalze 6 drehbar gelagert. Diese erhält ihren Antrieb über ein (nicht dargestelltes) Getriebe von einem (gleichfalls nicht gezeigten) Handrade aus. Unterhalb der Vorschubwalze 6 ist in einer Gabel 7 eine Gegenwalze 8 drehbar gelagert. Die Gabel 7 weist an ihrer Unterseite einen senkrechten Führungszapfen 9 auf, der in eine Gehäusebohrung io eingreift und dort verschiebbar geführt ist. Eine in einer Längsbohrung ii des Führungszapfens 9 eingeschlossene und am Boden der Gehäusebohrung io abgestützte Druckfeder 12 belastet dabei die Gabel 7 und damit die Gegenwalze 8 im Sinne des Anhebens. An der Rückseite des Maschinenkopfes 5 ist in einer rinnenförmigen Führung ein Führungsstein 13 verschiebbar und durch eine Klemmschraube 14 feststellbar. Eine senkrechte, in eine ortsfeste Gabelführung 15 des Maschinenkopfes 5 drehbare Stellschraube 16, die in dem Führungsstein 13 verschraubbar ist, gestattet es, nach dem Lösen der Klemmschraube 14 den Führungsstein anzuheben öder zu senken.
  • Ein gleicher Führungsstein 17 ist an der Rückseite der verschiebbar gelagerten Gabel ? geführt und gleichfalls durch eine Klemmschraube 18 festlegbar und durch eine Stellschraube i9 höhenverstellbar. auch hier ist die Anordnung so getroffen, daß die Stellschraube i9 mit einem dünneren Schaftteil in eine gegabelte Führung 2o eingreift. Das nach unten gerichtete Ende des ortsfesten Führungssteines 13 und das nach oben gerichtete Erde des an der beweglichen Walzengabel 7 vorgesehenem Führungssteines17 sind nabenartig ausgebildet. Zwischen den beiden nabenartigen Augen erstreckt sich ein Messerträger 21, der an seinen Enden gleichfalls nabenartige Augen hat. Mittels die Augen des Messerträgers 21 durchgreifende und in den Naben der Führungssteine 13, 17 verschraubte Gewindebolzen 22, 23 ist der Messerträger gelenkig mit den Führungssteinen verbunden. Dabei ist die Anordnung so getroffen, daß dasjenige Ende des Messerträgers 21, das dein am ortsfesten Maschinenkopf 5 gehaltenen Führungsstein 13 zugekehrt ist, ein Langloch 24 aufweist, mit dem es den Gelenkzapfen 22 übergreift.
  • An dem Messerträger 21 ist das eigentliche Schärfmesser 25 nachstellbar befestigt, und zwar derart, daß eine im Messerträger gehaltene Einstellschraube 26 das Messer 25 nach hinten abstützt. Zwei senkrechte Klemmschrauben 27, die Langlöcher des Messers durchgreifen, erlauben es, das Messer in jeder Stellung festzuklemmen.
  • Der ganze :Messersatz, der aus dem Messer 25, seinem Träger 21, den beiden Führungssteinen 13, 17 und den Stellschrauben 16, i9 besteht, kann dank der Gabelausbildung der die Stellschrauben haltenden Maschinenteile 15, 2o nach hinten von der Maschine abgenommen werden. Hierzu brauchen lediglich die beiden Klemmschrauben 14. 18 entfernt zu werden, wozu infolge der Ausbildung der Schrauben als Rändelkopfschrauben noch nicht einmal ein Werkzeug nötig ist.
  • Die Wirkungsweise der Maschine ist wie folgt: Von der Bedienungsseite her wird ein Stück Sohlenleder zwischen die beiden Walzen 6, 8 eingeführt und durch die Walzendrehung vorgeschoben. Je nach der Dicke des Sohlenleders senkt sich entgegen der Wirkung der Feder die Gabel 7 mit der darin gelagerten Unterwalze B. Durch die Verbindung des der Sohlenmitte zugekehrten Messerendes mit der Gabel 7 über den höhenverstellbaren Führungsstein 17 geht dieses Messerende mit nach unten, so daß sich die Messer 25 je nach der Dicke der Sohle neigt, und zwar um so mehr, je dicker die Sohle ist. Der hierbei auftretende Abstandsunterschied der beiden Lageraugen der Führungssteine 13 und 1 7 wird durch die vorbeschriebene Langlochverbindung 22, 24 des 'Messerträgers 21 mit dem anderen Führungsstein 13 ausgeglichen. Die gegen das geneigte Messer geführte Sohle wird alsdarin am Rande angeschärft. Die jeweilige Messerneigung läßt sich erforderlichenfalls durch Lösen der Klemmschrauben 14, 18 und Links- oder Rechtsdrehen der Stellschrauben 16, i9 nach Belieben verändern, und zwar wahlweise oben oder unten oder oben und unten gemeinsam.
  • Wie ersichtlich, zeichnet sich die Maschine durch einfachen Aufbau, leichte Verstellbarkeit, die Möglichkeit einer schnellen Abnahme des gesamten Messersystems sowie durch einwandfreie und sachgemäße Anschärfung des Sohlenleders besonders aus.
  • Wie bereits erwähnt, ist die dargestellte Ausführung nur eine beispielsweise Verwirklichung der Erfindung und diese nicht darauf beschränkt, vielmehr sind noch mancherlei andere Ausführungen und Anwendungen möglich. So könnte auch die obere Walze verschiebbar und die untere feststehend gelagert sein. Auch ließe sich die Langlochverbindung statt an dem den Sohlenrande benachbarten Messerende auch an dem der Sohlenmitte zugewandten Ende vorsehen.
  • Gewünschtenfalls könnten beide Walzen verschiebbar gelagert sein. In diesem Falle wäre die Höhenverstelleinrichtung für den Messerträger an beiden Seiten mit den die Walzen tragenden, verschiebbaren Führungssteinen gelenkig zu verbinden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sohlenschärfmaschine mit zwei Vorschubwalzen, von denen wenigstens eine parallel zur anderen und entgegen Federdruck verschiebbar ist, und mit einem hinter den Walzen angeordneten Schärfmesser, dadurch gekennzeichnet, daß das Schärfmesser (25) bzw. dessen Träger (21) gelenkig und vorzugsweise höhenverstellbar mit den Lagern (5 bzw. 7) der Walzen (6 bzw. 8) verbunden ist und wenigstens an seinem Ende des Messerträgers eine nachgiebige Verbindung vorgesehen ist, insbesondere derart, daß der Messerträger ein Langloch (24) aufweist, mit dem er den einen Gelenkzapfen (22) übergreift.
  2. 2. Sohlenschärfmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Messerträger (21) beiderends mit je einem an den Walzenlagern (5 bzw. 7) in senkrechter Richtung verschiebbar geführten Führungsstein (13 bzw. 17) verbunden ist, die durch je eine darin eingreifende Stellschraube (16 bzw. i9) höhenverstellbar und durch je eine Klemmschraube (14 bzw. 18) festlegbar sind, und die Stellschrauben in gabelförmige Lager (15 bzw. 20) leicht herausnehmbar eingesetzt sind.
DEW2988A 1950-07-16 1950-07-16 Sohlenlederschaerfmaschine Expired DE826567C (de)

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DEW2988A DE826567C (de) 1950-07-16 1950-07-16 Sohlenlederschaerfmaschine

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DEW2988A DE826567C (de) 1950-07-16 1950-07-16 Sohlenlederschaerfmaschine

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DE826567C true DE826567C (de) 1952-01-03

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DEW2988A Expired DE826567C (de) 1950-07-16 1950-07-16 Sohlenlederschaerfmaschine

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