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DE826455C - Schaltungsanordnung fuer Fernvermittlungssysteme - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernvermittlungssysteme

Info

Publication number
DE826455C
DE826455C DEP8014A DEP0008014A DE826455C DE 826455 C DE826455 C DE 826455C DE P8014 A DEP8014 A DE P8014A DE P0008014 A DEP0008014 A DE P0008014A DE 826455 C DE826455 C DE 826455C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
selector
circuit arrangement
additional
relay
setting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP8014A
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Schmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mix und Genest AG
Original Assignee
Mix und Genest AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mix und Genest AG filed Critical Mix und Genest AG
Priority to DEP8014A priority Critical patent/DE826455C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE826455C publication Critical patent/DE826455C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/0016Arrangements providing connection between exchanges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Fernvermittlungssysteme Die Erfindung bezieht sich auf Fernvermittlungssysteme mit in mehreren übereinanderliegen@ den Netzebenen gruppenweise zusammengefaßten Vermittlungsstellen mit Wählbetrieb und Speicher, insbesondere für Fernsprechanlagen. Bei derartigen Fernvermittlungssystemen ergeben sich Schwierigkeiten, wenn die Gesamtzahl der von einer Vermittlungsstelle in verschiedenen Richtungen abgehenden Leitungen das Fassungsvermögen des dieser Vermittlungsstelle zugeordneten Richtungswählers, z. B. eines Bezirksnetzgruppenwählers, übersteigt. Es ist an sich in der Fernmeldetechnik bekannt, bei großen Gruppen die Leitungen auf zwei parallele Wähler zu verteilen und durch ein besonderes Kriterium die ankommende Leitung nach dem jeweils erforderlichen Wähler umzuschalten. Das bedeutet aber, daß jeder ankommenden Leitung zwei Wähler zugeteilt werden müssen und damit ein in den meisten Fällen untragbar hoher Aufwand. entsteht.
  • Eine andere Möglichkeit, die auf einem normalen Wähler nicht unterzubringenden Leitungen zu erreichen, besteht darin, dem ersten Richtungswähler einen zweiten Wähler nachzuordnen und zur Einstellung dieses zweiten Wählers die Rufnummer umzurechnen. Die Zahl dieser zweiten Wähler kann zwar dem jeweiligen Wählerbedarf angepaßt werden, jedoch muß jeder dieser Wähler einen Speicher zur Aufnahme und Umrechnung der Rufnummer für die Richtungsausscheidung erhalten. Der hierfür benötigte Aufwand ist also ebenfalls sehr hoch. Außerdem wird bei einer solchen Anordnung durch die Umspeicherung die für den Verbindungsaufbau benötigte Zeit erhöht, was gerade im Fernverkehr vermieden werden soll. .
  • Durch die Erfindung wird eine Schaltungsanordnung für Richtungswähler in Fernvermittlungssystemen der obengenannten Art angegeben, welche die vorstehend geschilderten Nachteile vermeidet.
  • Dies wird dadurch erreicht, daß bei einer die Aufnahmefähigkeit des Wählers überschreitenden Ge- Samtzahl der nach verschiedenen Richtungen absehenden Leitungen zwei Richtungswähler hintereinandergeschaltet werden und die Einstellung des nachg=eordneten Wählers durch Übertragung einer besonderen Richtungsziffer vom Speicher des ersten Wählers aus erfolgt.
  • Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß nahezu die doppelte Zahl der normalerweise über einen Wähler erreichbaren Leitungen in einer Wahlstufe ausgewählt werden kann, ohne daß für den nachgeordneten Wähler besondere Speicher-und Abgreifwähler benötigt werden. Die für die Einstellung des nachgeordneten Wählers benötigte Zeit wird ebenfalls herabgesetzt, da hierfür nur eine einzige Richtungsziffer übertragen werden muß, durch welche dieser Wähler unmittelbar eingestellt wird. Der Wählerbedarf für den nachgeordneten Wähler ist dabei den jeweiligen Verkehrsbedingungen ohne weiteres anzupassen.
  • In dem Schaltbild ist ein Ausführungsbeispiel für die Erfindung dargestellt. Dem Beispiel sind einfache Drehwähler zugrunde gelegt, auf welche die Erfindung jedoch nicht beschränkt ist. Gezeigt ist nur der erste Bezirksnetzgruppenwähler mit dem ihm zugeordneten Speicher- und Abgreifwähler, so- weit es für das Verständnis der Erfindung erforderlich ist, sowie dem Steuerkreis für den nachgeordneten 13ezirksnetzgruppenwähler. Auf eine Darstellung dieses direkt eingestellten Zusatzwählers wurde verzichtet, da .Aufbau und Betriebsweise eines solchen Wählers beliebiger bekannter Art sein kann. Selbstverständlich ist auch dieser Wähler mit allen den zusätzlichen Einrichtungen versehen, die für einen Netzgruppen.wähler des eingangs beschriebenen Systems charakteristisch sind, wie Suchzeitbegrenzung, Umsteuerung auf Umwegrichtung und Rückauslösung.
  • Bei Belegung des Bezirksnetzgruppenwählers vom Ortsamt her spricht über beide Sprechadern in Parallelschaltung das Relais A an. Relais A öffnet den Kurzschlußkreis des Belegungsrelais C bei a1112, so daß auch C anspricht und seine Kontakte umlegt. Sobald über die a/b-Adern die erste Ziffer der für die gewünschte Richtung kennzeichnenden Rufnummer, z. B. die Nummer eines bestimmten Ortes der Bezirksnetzgruppe oder des Fernamtes, über welcher der Aufstieg in die höhere Netzebene erfolgt, übertragen wird, folgt Relais A den ankommenden Impulsen und überträgt diese über +, c 111 2, a. 1I, 1 11 2, DZSp, - auf den Drehmagtieten des Zehnerspeichers, der auf den der Zahl der aufgenommenen Impulse entsprechenden Schritt eingestellt wird. Beim ersten Abfall von A war außerdem durch Aufhebung des Kurzschlusses seiner Wirkung über a 1I Relais V erregt worden, <las sich während der Impulsreihe hält. Am Schluß der ersten Impulsreihe fällt V verzögert ab und schließt über +, v I, dzsp, Zsp 4, 1, - einem Stromkreis für das Relais I, das anspricht und mit seinen t Kontakt 11I2 den Fortschaltstromkreis vom Zehnerspeichermagnet auf den Einerspeichermagnet DESp umschaltet. Relais I hält sich nach seinem Ansprechen über seinen eigenen Kontakt 1 I. Die zweite Impulsreihe bewirkt nun die Einstellung des Einerspeichers ESpW durch impulsweise Erregung des Drehmagneten DEsp. Am Ende dieser Impulsreihe fällt V wieder ab, wodurch Tiber +, v 1I, desp, ESp 22, 1I, - Relais 1I erregt wird, das mit 2 1I 2 den Drehmagneten des Einerspeichers abschaltet. Mit Kontakt 2 I 2 wird der Stromkreis desA-Relais unterbrochen, das sich jedoch noch über den eigenen parallelen KontaktaIII r hält. Damit ist die Aufnahme der Ortsrufnummer durch den Speicher beendet.
  • Es sei hier bemerkt, claß dein Ausführungsbeispiel der Netzgruppenw-äliler eines Bezirksnetzamtes zugrunde gelegt wurde, dem lediglich eine zweistellige Ortsrufnummer bzw. die zweistellige Kennziffer für das den .aufstieg in die übergeordnete Fernnetzebene iibernchrnende Fernamt zugeleitet wird. Die bVirkungsw-eise ist jedoch bei einem Ferunetzgruppenwähler mit vierstelliger Ortsrufnummer völlig die gleiche, nur ist der Speicher zur Aufnahme einer solchen vierstelligen Kennziffer ausgebildet.
  • Nach vollzogener Speichereinstellung wird beim Ansprechen des Relais 11 ein Stromkreis für den Magneten des Richtungswählers DRU' geschlossen: +,c1,p2I2,sI2,21111,p111,@RW,DRW,- Der Richtungswähler läuft an und sucht in freier Wahl den über die Arme i von Z.fpW und i bis io des ESpW gekennzeichneten Schritt auf. Angenommen, der Teilnehmer habe die Ortsrufnummer 53 gewählt, dann steht der Zelinersheiclier auf Sc4ritt 5, der Einerspeicher auf Sclir-itt 3. Bei dieser Einstellung besteht eine Verbindung über Wählerarm i von ZSpW und 5 von ESpTU' finit Schritt d in der von Kontaktarm d des RIV überstrichenen Kontaktbahn. Auf diesem Schritt wird der Richtungswähler durch Ansprechen des Prüfrelais P i stillgesetzt, indem das P i-Relais mit seinem Kontakt p i 1I den Fortschaltestromkreis des Drehmagneten DRW unterbricht und auf den Drehmagneten DFW eines dem Richtungswähler RU' nachgeordneten Freiwählers FW umschaltet. Die Zahl 53 ist somit in die Richtungsziffer .1 umgerechnet und der Richtungswähler auf den Kontaktarmsatz (abc) d des nachgeordneten Freiwählers eingestellt, an dessen Kontaktbank die in Richtung ,4 weiterführenden Leitungen angeschlossen sind, Tiber welche Richtung der Ort 53, gegebenenfalls neben weiteren Orten, erreicht wird. Aus dem in dieser Richtung abgehenden Leitungsbündel sucht nun der Freiwähler FW eine freie Leitung aus. Der Fortschaltestromkreis für den Wählermagneten DFW verläuft wie folgt: +, c I. p 2 I 2. s 1 2, 2 III 1, p 1 1I, r5 FU', DFW, -.
  • Beim Aufpriifen auf eine freie Leitung, g@ekennzeichnet durch Minus im abgehenden Übertrager, spricht das Prüfrelais P 2 an: 4-, c III i, p i I, s HI 2, P 2, c-Arm von RW, c 4-Artn von FW . . ., - im abgehenden Übertrager.
  • P 2 spricht an und sperrt die gefundene Leitung gegen Doppelbelegung in bekannter Weise durch Kurzschluß der hochomigen P 2-Wicklung. Durch Umlegen von p 2 I 2 wird der Wähler FW auf diesen, Schritt stillgesetzt. Über die Sprechadern in Parallelschaltung wird nun das Relais S erregt: im abgehenden Übertrager.
  • Über +, RU, pa III 2, u 3 III 1, s I 1, J, - wird nun das Impulsrelais in den Stromkreis des Unterbrechers RU eingeschaltet und impulsweise erregt. Durch das periodische Umschalteis des Kontaktes i 1I wird abwechselnd der über die Wähler RW und FW zum abgehenden Übertrager führende Impulsstromkreis ebenfalls periodisch unterbrochen und ein Erregerstromkreis für den Drehmagneten DAg des Abgreifwählers geschlossen. Der Abgreifwähler wird fortgeschaltet und tastet zunächst über einen Kontaktarm 3 die Einstellung des Zehnerspeichers ZSpW ab unter gleichzeitiger Aussendung einer entsprechenden Anzahl von Impulsen, über die weiterführende Leitung: +, Arm 3 von ZSpW, Arm 3 von Ag, u 1 1I, c 11I, Pa (1, 2), -.
  • Erreicht Ag den Schritt, auf den ZSpW eingestellt ist, so spricht Relais Pa an und unterbricht hei pa III 2 den Impulsstromkreis und bei pa I den Fortschaltestromkreis des Abgreifwählermagneten.
  • Relais PA hält sich nach seinem Ansprechen über +. Pa (5/6), pa 11I, U 1, u 2 I, o 1 2, W (2, 6), -. In diesem Stromkreis wird außerdem Relais U i erregt, das sich über +, c III 2, dfw, s II, u 3 1I, u 1 III i, - hält. Der Abgreifwähler läuft unmittelbar nach Ansprechen von Pa in seine Ruhestellung weither über folgenden Selbstunterbrecherkreis: +, A9 d (1 bis i i), dag, v III, pa I, DAg, -. Sobald Ag die Ruhestellung erreicht, wird Pa (5, 6) über den Kontaktarm 4 kurzgeschlossen und fällt ab. Hierdurch wird Gier Impulsstromkreis und der Fortschaltestromkreis von Ag wieder eingeschaltet.
  • Da jetzt jedoch auch Relais U r erregt ist, ist der Kontaktarm 2 von Ag in den Prüfstromkreis eingeschaltet, und es wird die Einstellung des Einerspeicherwählers ESpW geprüft. Beim Aufprüfen auf den durch den Kontaktarm 21 von ESpW gekennzeichneten Schritt sprechen in dem Stromkreis +, U 2 (1, 2) ESpW 21, Ag 2, u 1 1I, c III 2, Pa (1, 2), - die Relais Pa und 17 2 an. Pa hat die gleiche Wirkung wie oben bereits beschrieben. Da stets die gleichbezifferten Schritte von Speicherwähler und Abgreifwähler miteinander verbunden sind, ist nunmehr die vom Speicher aufgenommene Ziffer, z. B. 53, unverändert weitergegeben worden.
  • Durch das Ansprechen von 17 2, das sich über +, c I, p 2 I 2, u 2 1I, U 2 (5, 6), - hält, wird das Impulsempfangsrelais A von der ankommenden Leitung bei u 2 III 1 und u 2 III 2 abgetrennt. Mit Kontakt u 2 I wird der KurzschluB der Wicklung des U 3-Relais aufgehoben, das nunmehr in den Haltestromkreis des Pa-Relais eingeschaltet wird und anspricht.
  • U 3 hält sich über +, c 111 2, dfw, s II, u 3 1I, U3 (5, 6), -, und schaltet mit u 3 12 und u 3 III 2 die Sprechleitungen durch. Damit ist die Verbindung bis zur nächstfolgenden Vermittlungsstelle aufgebaut. Es sei nun weiter angenommen, daß die Rufnummer eines Ortes gewählt werde, der nicht über den dargestellten Richtungswähler, sondern nur über den nachgeordneten Wähler erreicht werden kann, z. B. die Rufnummer 95. Alle diese Orte sind im Richtungswähler in einer Richtung, zweckmäßig auf dem letzten Kontakt, zusammengefaBt. Über diesen Kontakt und die Kontaktarme a/b/c io des, nachgeordneten Freiwählers werden - bei dem hier gewählten Beispiel mit zehnteiligen Drehwählern -zehn nachgeordnete Richtungswähler erreicht, an deren Kontaktbank die vom ersten Richtungswähler nicht aufnehmbaren Leitungsbündel angeschlossen sind, die zu den vorgenannten weiteren Vermittlungsstellen führen. Die Verbindung mit diesem nachgeordneten Richtungswähler und dessen Ein-'stellung werden auf folgende Weise durchgeführt: Durch die Übertragung derRufnummer 95 seitens des Anrufenden wird in gleicher Weise, wie bereits oben beschrieben, der Speicher eingestellt und nach dessen Einstellung der Richtungswähler angelassen. Sobald dieser auf den über die Speicherwähler gekennzeichneten Kontakt aufläuft, kommt folgender Prüfstromkreis zustande: +, Kontaktarm i von ZSpW auf Schritt 9, Kontaktarm 9 von ESpW auf Schritt 5, o (1/2),Kontaktarm d von RW auf Sehritt 10, 1 11 1, P 1, -.
  • In diesem Stromkreis sprechen die Relais P i und o an, wobei letzteres sich über +, c III 2, w I, o 11, o (5/6), - hält. Die weiteren Kontakte des o-Relais kommen zunächst noch nicht zur Wirkung, sondern dienen vorerst nur zur Vorbereitung verschiedener Stromkreise. Auf die Einstellung des RW folgt jetzt wieder die Auswahl einer freien Leitung durch den Wähler FW aus dem über den vom Richtungswähler ausgewählten Kontaktarmsatz (15) erreichbaren Bündel, das hier zu den, nachgeordneten Zusatzrichtungswählern führt. Nach Auffinden eines solchen Wählers spricht wieder Relais P 2 an und setzt den Freiwähler FW still.
  • Um nun vom Speicher des ersten Richtungswählers aus die Richtung bestimmen zu können, auf welche der Zusatzrichtungswähler eingestellt werden mu8, um eine in der Richtung auf das gewünschte Amt weiterführende Leitung zu erreichen, werden die Rufnummern aller über den Zusatzrichtungswähler erreichbaren Orte durch entsprechende' Verdrahtung zwischen weiteren Kontaktbahnen der Speicherwähler (ZSPW 2, ESpW i i bis 2o) und einer besonderen Kontaktbahn des Abgreifwählers (Ag i) umgerechnet und die so umgerechnete hichtungsziffer zur Einstellung des Zusatzwählers auf diesen übertragen.
  • Die im Normalfall auf die 'Einstellung des FW folgende Abtastung der Speichereinstellung und Weitergabe der gespeicherten Rufnummer über die Sprechadern wird' daher in diesem Falle zunächst' verhindert, indem einerseits das Prüfrelais Pa durch Umlegen des Kontaktes c 111 2 von den Schaltarmen 2, 3 des Abgreifwählers Ag ab- und auf den Schaltarm i dieses Wählers umgeschaltet und andererseits der Stromkreis für die Stromstoßweitergabe bei c I1 2 unterbrochen wird. Außerdem wird bei c 11 1 ein Impulsstromkreis zu einem Kontaktarme des Wählers FW vorbereitend geschlossen, an dessen zugehörige Kontaktbahn die Steuerleitungen für die Drehmagnete derZusatzrichtungswähler angeschlossen sind.
  • Mit dem Ansprechen des Prüfrelais P 2 wird nun folgender Stromkreis für das Stromstoßrelais I geschlossen: +, RU, pa 111 2, u 3 III 1, p 2 I 1, o 111 i, J, -. Relais J wird impulsweise erregt und schaltet über +, i 11, pa I, DAg, - den Abgreifwähler schrittweise fort unter gleichzeitiger Übertragung von Einstellimpulsen für den Zusatzrichtungswähler über +, a I 2, p 2 III 1, i 11I, o 1I 1, Kontaktarm c von FW, . . ., - im Zusatzrichtungsw ähler.
  • Erreicht der Abgreifwähler den vom Speicher aus für den Ort 95 gekennzeichneten Schritt, in diesem Falle Schritt 3, so spricht Relais Pa an über +, Kontaktarm 2 von ZSpW auf Schritt 9, Kontaktarm i9 von ESpW auf Schritt 5, Kontaktarm i von Ag auf Schritt 3, o 111 2, Pa (1/2) -.
  • Relais Pa hält sich über +, Pa (5/6), pa III, o 12, W (1/2), W 2/6), -. Die in diesem Stromkreis normalerweise enthaltenen Relais U i und U 3 sind jetzt durch Kontakt o 12 kurzgeschlossen. Dafür ist jetzt ein. Relais W eingeschaltet, welches ebenfalls anspricht, und sich über seinen: eigenen Kontakt w I und Wicklung 5/6 unter gleichzeitiger Auftrennung des Haltestromkreises für Relais o hält. Da ferner Relais o (1/2), durch wIII kurzgeschlossen wird, fällt Relais o mit Verzögerung ab, wodurch der Steuerstromkreis für den Zusatzrichtungswähler bei o II i unterbrochen wird. (Dieser Stromkreis wird jedoch über Kontakt w II, der gleichzeitig den Impulskontakt i III überbrückt, vorerst aufrechterhalten.) Bei o 11 2 wird der Stromkreis für die normale Rufnummernweitergabe wieder geschlossen und durch Rücklegen von c 111 2 das Prüfrelais Pa wieder an die Kontaktarme 3 bzw. 2 .des Abgreifwählers gelegt.
  • Inzwischen ist der Abgreifwähler in der bereits beschriebenen Weise in die Ruhestellung zurückgelaufen, in der Pa kurzgeschlossen wird, mit Verzögerung abfällt und, da nun über den eingestellten Zu.satznetzgruppenwähler der abgehende Übertrager erreicht und damit über die parallel geschalteten Sprechadern auch Relais S erregt wurde, erneut den Erregerstromkreis des Impulsrelais I über +, RU, pa lII 2, 113 III 1, s I 1, J, - schließt. Die weiteren Schaltvorgänge zur Übertragung der gespeicherten Rufnummer in unveränderter Form sind die gleichen*wie bereits oben beschrieben. Die diese Rufnummer bildenden Stromstoßreihen werden jetzt über beide Richtungswähler in Hintereinandierschaltung direkt auf die in der gewünschten Richtung abgehende Leitung übertragen.

Claims (6)

  1. P A T E N T A N S P R C C 11 E i. Schaltungsanordnung für Richtungswähler in Fernvermittlutlgssv-steinen mit in mehreren Netzebenen n:-uppenw-eis@e zusammengefaßten Vermittlungsstellen mit Wählbetrieb und Speichern, insbesondere für Fernsprechanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer die Aufnahmefähigkeit des Wählers überschreitenden Gesamtzahl der nach verschiedenen Richtungen abgehenden Leitungen zwei Richtungswähler hintereinandergeschaltet werden und die Einstellung des nachgeordneten Wählers durch Übertragung einer besonderen Richtungsziffer vom Speicher des ersten Wählers aus erfolgt.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rufnummern der nur über den nachgeordneten Richtungswähler erreichbaren Vermittlungsstellen derart zusammengefaßt sind, daß bei Einstellung des Speichers auf eine dieser Rufnummern sich stets die gleiche Richtungskennziffer ergibt, auf die sich der erste Richtungswähler einstellt und über die der Zusatzrichtungswähler erreicht wird.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Einstellung des ersten Richtungswählers auf den Zusatzrichtungswähler Schaltmittel (Relais o) zur Wirkung kommen, welche die normalerweise sich anschließende Rufnummernweitergabe zunächst verhindern undarxihrerStelleeineweitere Umrechnung der aufgenommenen Rufnummer in die zur Einstellung des Zusatzrichtungswählers dienende Richtungsziffer bewirken.
  4. 4.;Schaltungsanord'nung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Richtungsziffer zur Einstellung des Zusatzwählers auf einer besonderen Kontaktbahn des der Rufnummernweitergabe dienenden Abgreifwählers (Ag) gekennzeichnet wird.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch ibis4, dadurch gekennzeichnet, daß die umgerechnete Richtungsziffer für den Zusatzrichtungswähler über einen Hilfsschaltarm (e) des mit dem Richtungswähler verbundenen Freiwäblers (FW) gleichzeitig mit der Abtastung der Speichereinstellung durch den Abgreifwähler auf den Zusatzrichtungswähler übertragen wird und eine direkte Einstellung desselben bewirkt.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß nach Stillsetzung des Abgreifwählers auf dem die Richtungsziffer für den Zusatzrichtungswähler kennzeichnenden Schritt Schaltmittel (Relais W) wirksam werden, welche eine weitere Stromstoßübertragung auf den Zusatzrichtungswähler verhindern und die anschließende selbsttätige Rufnummernweitergabe vorbereiten.
DEP8014A 1948-10-02 1948-10-02 Schaltungsanordnung fuer Fernvermittlungssysteme Expired DE826455C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE844802C (de) * 1941-07-30 1952-07-24 Wieland Werke Ag Gekuehlter Dorn zum stetigen Giessen von metallischen Rohren
DE959287C (de) * 1952-07-01 1957-03-07 Int Standard Electric Corp Schaltungsanordnung fuer zentrale Steuereinrichtungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

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DE844802C (de) * 1941-07-30 1952-07-24 Wieland Werke Ag Gekuehlter Dorn zum stetigen Giessen von metallischen Rohren
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