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DE825803C - Ladevorrichtung, insbesondere fuer Lastkraftwagen - Google Patents

Ladevorrichtung, insbesondere fuer Lastkraftwagen

Info

Publication number
DE825803C
DE825803C DET2271A DET0002271A DE825803C DE 825803 C DE825803 C DE 825803C DE T2271 A DET2271 A DE T2271A DE T0002271 A DET0002271 A DE T0002271A DE 825803 C DE825803 C DE 825803C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
loading device
flap
support frame
levers
box flap
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET2271A
Other languages
English (en)
Inventor
Arnold Schneider
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Toussaint & Hess GmbH
Original Assignee
Toussaint & Hess GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Toussaint & Hess GmbH filed Critical Toussaint & Hess GmbH
Priority to DET2271A priority Critical patent/DE825803C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE825803C publication Critical patent/DE825803C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/44Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading having a loading platform thereon raising the load to the level of the load-transporting element
    • B60P1/4414Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading having a loading platform thereon raising the load to the level of the load-transporting element and keeping the loading platform parallel to the ground when raising the load

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Description

  • Ladevorrichtung, insbesondere für Lastkraftwagen Die Erfindung betrifft eine Ladevorrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei der in bekannter Weise die rückwärtige Kastenklappe als Lastenhubtisch benutzt wird.. Sie bezieht sich insbesondere auf die besondere Ausbildung des Verstellgetriehes für diese Klappe und dessen Anschluß an den Fahrzeugrahmen, mit dem Ziel, dafür eine Einrichtung zu schaffen, die sich gegenüber bekannten Ladevorrichtungen durch einen besonders einfachen, raumsparenden, gleichzeitig aber robusten Aufbau auszeichnet und bei der ein unmittelbarer Übergang der in den Bauelementen dar Ladevorrichtung auftretenden Kräfte auf den Fahrzeugrahmen weitestgehend vermieden ist.
  • Zu diesem Zweck schlägt die Erfindung vor, das Heben und Senken der Kastenklappe durch einarmige, hydraulisch versschwenkbare Hebel zu bewirken, deren freie Enden einerseits an die Kastenklappe und andererseits an einen fest mit dem Fährgestell verbundenen Tragrahmen angelenkt sind, während mit den Hebeln in Parallelogrammanordnung liegende, ebenfalls an. den Tragrahmen bzw. die Kastenklappe angeschlossene Gestänge als Lenker zur Parallelführung der Klappe dienen. Die auftretenden Kräfte werden damit in ihrer Gesamtheit durch den Tragrahmen aufgenommen, so daß sich keine der vergleichsweise großen, im Gelenkviereck auf tretenden Kräfte unmittelbar auf den Fahrzeugrahmen selbst auswirken kann.
  • Eine in der Herstellung sehr einfache, bei geringem Eigengewicht außergewöhnlich tragfähige Bauart erhält man erfindungsgemäß dann,, wenn die die Bewegungen der Klappe bewirkenden Hebel sowie der an den hydraulischen Arbeitszylinder angeschlossene Hebelarm über ein vorzugsweise rohrförmiges Tragorgan miteinander verbunden sind, das zusammen mit einer im Tragrahmen angeordneten festen Achse das Schwenklager der Ladevorrichtung bildet. Die Hebel und das sie verbindende Rohr können dann durch einfaches Zusammenschweißen aus handelsüblichen Baustählen hergestellt werden, so daß sie im Endergebnis insgesamt eine in Schweißkonstruktion ausgeführte Baueinheit bilden.
  • Um das Ausschwenken der Kastenklappe, die im übrigen vorteilhaft aus einem mit Blech abgedeckten und mit einer Hartholzfüllung ausgestatteten Rahmen aus U-Profilen. besteht, aus der waagerechten in die senkrechte Lage, d., h. die Verschlußstellung, mit möglichst geringem Kraftaufwand durchführen zu können, schlägt die Erfindung weiterhin noch eine besondrere Ausbildung der Lenkergestänge der Ladevorrichtung vor. Diese Gestänge werden nämlich erfindungsgemäß von zwei teleskopartig ineinander verschieblichen, gegeneinander abgefederten Bauelementen, und zwar einem äußeren Rohr und einer darin kolbenartig geführten Stange gebildet, deren Verschiebeweg durch Anschläge , begrenzt ist,. Die beim Öffnen unter dem Gewicht der Klappe sich spannende Feder gibt beim Schließen der Klappe ihre Energie wieder ab. Das Eigengewicht der vergleichsweise schweren Klappe ist damit weitestgehend ausgeglichen, so daß beim Schließen im wesentlichen nur noch die Reibungen in den Lagerstellen zu überwinden sind.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung seien an Hand der Zeichnung erläutert, in der ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wie folgt veranschaulicht ist: Fig. i zeigt die Ansicht der Ladevorrichtung von der Seite des Fahrzeuges her, bei hochgefahrener Kastenklappe, Fig,. 2 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles A von Fig.i, jedoch bei heruntergelassener Kastenklappe und Fig. 3 den Grundriß zu Fig. i.
  • In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. i ist ein aus abgekanteten Profilen zusammengesetzter Tragrahmen i durch Schweißen o. dgl.. fest mit dem Fahrzeugrahmen 2 verbunden.. Der Tragrahmen dient als Halterung für den um Zapfen 3 schwenkbar gelagerten hydraulischen Arbeitszylinder 4. dessen Kolbenstange 5 über den Bolzen 6 mit dem Antriebshebel 7 der Ladevorrichtung in Verbindung steht. Wie Fig. 2 zeigt, ist der Hebel 7, beispielsweise durch Schweißen, auf einem Rohr 8 befestigt, das seinerseits um eine mit dem Tragrahmen i fest verbundene Achse 9 drehbar gelagert ist. Weitere, ebenfalls fest mit dem Rohr verbundene Hebel io sind an ihrem oberen, zum Fahrzeug hin abgewinkelten Ende i i über Gelenkbolzen 12 an die als Lastenhubtisch ausgebildete rückwärtige Kastenklappe 13 des Fahrzeuges angeschlossen. Etwa in Parallelograminanordnung zu den Hebeln ro liegen Gestänge, die über Gelenkbolzen 14 und 15 gleichfalls an den Tragrahmen i bzw. die Kastenklappe 13 angelenkt sind. Diese Gestänge bestehen jeweils aus einem äußeren Rohr 16 und einer darin kolbenartig geführten Stange 17, die gegeneinander über Druckfedern 18 abgepuffert sind. Der Verschiebeweg der Stange 17 im Rohr 16 wird durch feste oder auch verstellbare Anschläge i9, beispielsweise Gewindemuttern, begrenzt, derart, daß die geöffneteKastenklappe 13 bei eingefahrener Stange 17 im Normalfall etwa horizontal, d. h. in einer Ebene mit der Ladefläche i9 des Fahrzeuges liegt. Durch Verstellen der Anschläge i9 kann man dann die Horizontallage der Klappe in gewissen Grenzen verändern. Außerdem besteht bei der erfindungsgemäßen Ausbildung der Gestänge 16, 17 auch die Möglichkeit, dem Rohr 16 über ein geeignetes Ventil Druckflüssigkeit zuzuführen, so daß dann die als Kolben wirkende, über Manschetten o. dgl. entsprechend abgedichtete Stange 17 das Schließen der Klappe (Stellung III in Fig. i) besorgt.
  • Um zu erreichen, daß sich die Klappe 13 in ihrer unteren Endstellung um etwa 3° nach vorn hin neigt, kann man das durch die Hebel io und die Gestänge 16, 17 gebildete Gelenkviereck vorteilhaft in der Weise ausbilden, daß der Mittenabstand der am Tragrahmen vorgesehenen Gelenkpunkte 9, 14 kleiner ist als der Mittelabstand der an der Kastenklappe angeordneten Gelenkpunkte. Das Gelenkviereck bildet dann nämlich kein genaues Parallelogramm mehr, und durch die erreichte Schräglage der Klappe 13 lassen sich Fässer oder andere Stückgüter leichter auf die Ladefläche der Klappe hinaufrollen.
  • Die Wirkungsweise der Ladevorrichtung ist folgende: Es sei angenommen. daß sich die Ladeklappe-13 in ihrer unteren Lage, d. h,.. der Stellung I in Fig. i befindet, in der sie beispielsweise beladen werden soll. Um die belastete Klappe hochzufahren, d. h. in die Stellung 1I zu bringen, wird der üb,-r ein Hebelgestänge 2o auf ein nicht gezeichnetes Steuerventil einwirkende Hebelarm 21 mittels des Steuerhebels 22 (Fig. 2) aus der mittleren Nullstellung in die Stellung Heben gebracht und damit die Druckmittelzufuhr von der Preßpumpe zum Zylinder 4 eingeschaltet. Während des Kolbenhubes schwenkt der Antriel>slie1)-el 7 in Richtung des Pfeiles 23 aus und nimmt dabei das kraftschlüssig mit ihm verbundene Hebelpaar io mit. Die über die Gestänge 16, 17 unter Beibehaltung ihrer horizontalen Lage geführte Kastenklappe wird demzufolge hochgefahren, wobei sich die Gelenkpunkte 12 und 15 entlang den Kreisbögen 24 und 25 bewegen. In Nähe der oberen Totlage der Klappe 13 laufen fest mit den Hebeln io verbundene Rastbolzen 26 gegen als Laschen o..dgl. ausgebildete Sicherheitsrasten 27 an und schwenken diese gegen die Spannung einer nicht gezeichneten Torsionsfeder o. dgl. in Richtung des Pfeiles 28 aus. Der Hubzylinder 4 ist in seinem Hub so eingestellt, daß sich die Kastenklappe beim Erreichen der Kolbentotlage um einen geringen Betrag über die Höhenläge der Ladefläche i9 anhebt. Wird anschließend der Steuerhebel 22 auf Senken geschaltet, so rasten die Bolzen 26 unter der Spannung der Torsionsfeder in die Schlitze der Sicherheitsrasten 27 ein. Das erfolgt in. dem Augenblick, in dem die Ladeklappe 13 genau in der Höhe, d. h. in der Ebene der Ladefläche i9 liegt. Nunmehr kann der Steuerhebel 22 in die Nullstellung gebracht werden. Die Klappe 13 ist dann in zweifacher Hinsicht gegen Absacken gesichert, und zwar einmal ,durch die Sicherheitsrasten 27 und ferner durch das vor dem Kolben des Zylinders .4 befindliche, durch das Steuerventil gegen Abströmen gesicherte Drucköl. Ein Entsperren der Sicherheitsrasten selbst ist in dieser Stellung infolge der schräg nach oben hin ansteigenden Schlitze des Hebels 27 nicht mehr möglich.
  • Zum Absenken der Ladeklappe 13 muß bei laufender Preßpumpe zunächst der Steuerhebel 22 auf Heben gestellt werden. Sobald die Rastbolzen 26 die Schrägschlitze der Sicherheitsrasten 27 verlassen haben, können letztere mittels des Hanoihebels 29 wieder in Pfeilrichtung 28 ausgeschwenkt und damit unwirksam gemacht werden. Das Absenken der Klappe kann nun durch Ausschwenken des Steuerhebels 22 auf Senken vorgenommen werden. Die Senkgeschwindigkeit läßt sich dabei in Abhänggkeit vom Steuerhebelausschlag in weiten Grenzen regeln.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Ladevorrichtung, insbesondere für Lastkraftwagen o. dgl. mit als Lastenhubtisch ausgebildeter rückwärtiger Kastenklappe, dadurch gekennzeichnet, daß das Heben und Senken der Kastenklappe (13) durch einarmige, hydraulisch verschwenkbare Hebel (io) bewirkt wird, deren freie Enden einerseits an die Kastenklappe und andererseits an einem fest mit dem Fahrgestell verbundenen Tragrahmen (i) angelenkt sind, wobei mit den Hebeln in Parallelogrammanordnung liegende, ebenfalls an dem Tragrahmen bzw. der Kastenklappe angeschlossene Gestänge (16, 17) als Lenker zur Parallelführung der Klappe dienen.
  2. 2. Ladevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Bewegungen der Klappe (13) bewirkenden Hebel (io) sowie der an den hydraulischen Arbeitszylinder (4) angeschlossene Hebelarm (7) über ein vorzugsweise rohrförmiges Tragorgan (8) miteinander verbunden sind, das zusammen mit einer im Tragrahmen (i) angeordneten festen Achse (9) das Schwenklager der Ladevorrichtung bildet.
  3. 3. Ladevorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebel (7, 10) und das sie miteinander verbindende Rohr (8) eine in Schweißkonstruktion ausgeführte Baueinheit bilden. .
  4. Ladevorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, da'ß das Lenkergestänge (16, 17) aus teleskopartig ineinander verschieblichen, gegeneinander abgefederten Bauelementen, und zwar einem äußeren Rohr (16) und einer darin kolbenartig geführten Stange (17)' besteht, deren Verschiebeweg durch Anschläge (i9) begrenzt ist.
  5. 5. Ladevorrichtung nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge (i9) als über Schraubengewinde verstellbare Muttern ausgebildet sind.
  6. 6. Ladevorrichtung nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß Rohrteil (16) und Stange (17) des Lenkergestänges über Manschetten o. dgl. flüssigkeitsdicht gegeneinander abgedichtet sind, dergestalt, daß Rohr und Stange einen hydraulischen Arbeitszylinder bilden.
  7. 7. Ladevorrichtung nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittenabstand der am Tragrahmen vorgesehenen Gelenkpunkte (9, 14) kleiner ist als der Mittenabstand der an der Kastenklappe angeordneten Gelenkpunkte (12, 15) des aus Hebel (i o) und Gestänge (16, 17) bestehenden Gelenkviereckes. B.
  8. Ladevorrichtung nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebel (io) des Gelenkviereckes in der oberen Endstellung, d. h. bei bündig mit der Ladefläche liegender Kastenklappe (13) über abgefederte Sicherheitsrasten (27) mit dem Fahrzeugrahmen (2) verriegelbar sind.
  9. 9. Ladevorrichtung nach den Ansprüchen i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die als Lastenhubtisch dienende Kastenklappe (1.3) aus einem mit Blech abgedeckten und mit einer Holzfüllung ausgestatteten Rahmen aus U-Profilen besteht.
DET2271A 1950-09-15 1950-09-15 Ladevorrichtung, insbesondere fuer Lastkraftwagen Expired DE825803C (de)

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DE825803C true DE825803C (de) 1951-12-20

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DET2271A Expired DE825803C (de) 1950-09-15 1950-09-15 Ladevorrichtung, insbesondere fuer Lastkraftwagen

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DE (1) DE825803C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0006225A1 (de) * 1978-06-14 1980-01-09 Vereinigte Metallwerke Ranshofen-Berndorf AG Hubeinrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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