DE2144535B2 - Tankwagenfuellvorrichtung - Google Patents
TankwagenfuellvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Tankwagenfüllvorrichtung mit einer Steigleitung, einem um eine erste
horizontale Achse schwenkbar mit dieser verbundenen inneren Rohrabschnitt, einem schwenkbar mit
dem inneren Rohrabschnitt verbundenen äußeren Rohrabschnitt und einer mit dem äußeren Ende des
äußeren Rohrabschnittes schwenkbar verbundenen Falleitung.
Eine derartige Vorrichtung ist aus der USA.-Patentschrift 3 489 174 zu entnehmen. Die bekannte
Vorrichtung hat den Nachteil, daß es nicht möglich ist, die Falleitung einerseits entlang einer im wesentlichen
geraden, senkrechten Bahn anzuheben und abzusenken und andererseits in einer horizontalen
Ebene sowohl um eine vertikale Achse als auch nach innen und außen zu verschieben. Derartige Möglichkeiten
sind aber gerade beim Füllen von Tankwagen
ωΐ einer relaüv kleinen öffnun, a„f der Oberseite Fig. 6 eine schematische Darstellung eines Teils
.. . , der Steuerschaltung für die Tankwagenbeladevor-
die Aufgabe zugrunde, richtung.
π 711 srnatTPn η - S I inSangs genann- In Fig. 1 ist eine abwärts gerichtete aufrecht-
lplrarien A^f ,' Ta^ *i ^ Führung ώ 5 stehende Steigleitung 10 gezeigt, die in einer festen
«.„auf Schw^kL Abwartsbeweg™g und eine Stellung an einem Trägerrahmen (nicht dargestellt)
Stauet emer honzontalen Ebene gehaltert ist, der in dem Boden fest verankert ist.
D Diese"AufMh« wirH „(inAmBKniSR , . . ^fes Leitungsrohr dient als Leitung, durch die der
gsgemaß durch eine Falleitung 12 durch den innen hegenden und den
obengenannten Art io außen liegender Abschnitt 15 bzw. 16 eines gelenkt
ist, daß der innere kigen Leitungsarms, der allgemein mit 17 bezeichnet
»;„» ™*;t,* hnr;™ f ι At. Rohrabschnitt um ist, zu verladende Flüssigkeit zugeführt wird. Der
den sTnf daß Tr Γη' ^ S?Wenkbar verb™- letztere Ann 16 ist über Lern gelenkigen Verstär-
t^Γίι,ΐ A innere Abschnitt eines Steuer- kungsarm 18 angeordnet, der einen innen liegenden
gestanges um de erste horizontale Achse schwenk- 15 Abschnitt 19 und einen außen liegenden Abschnitt
"ΙγΓα^ΙΪ?^ verbunden ist daß der 20 besitzt. Die entsprechenden Abschnitte jedes
h JLtt Tl Steueijgestanges um eine vierte Arms besitzen gleiche Länge. Diese Arme bilden ins-
honzontale Achse schwenkbar mit dem inneren gesamt eine Scherenanordnung, die in einer senk-
E SlL ·♦"? eme ο e hodzontaIe Achse rechten Ebene angeordnet ist und die den nach ab-
schxvenkbar nut dem äußeren Ende des äußeren so vvärts herunterhängenden Schnabel 12 trägt.
Rohrabschnittes verbunden ist sowie durch eine den Die Steigleitung 10 weist einen horizontalen
inneren Rohrabschnitt und den inneren Abschnitt Flansch 25 auf. andern ein senkrechtes Drehgelenk
des Meuergestanges in entgegengesetzter Richtung 26 angebracht ist, in dem verdrehbar ein 9(F-Knie
um die erste horizontale Achse schwenkende und 27 der Zuführleitung befestigt ist. Ein erstes horizon-
damii den ADstand zwischen der ersten horizontalen 25 tales Drehgelenk 28 ist mit dem Knie 27 verbunden,
Achse und der dritten horizontalen Achse ändernde und der Leitungsarm 17 ist in diesem Drehgelenk
Reichweiten-Einstelleinrichtung und durch eine <fcn über ein 90°-Knie 29 verschwenkbar angebracht,
inneren Rohrabschnitt und den inneren Abschnitt Wie im einzelnen besser aus Fig. 2 zu ersehen ist,
des Meuergestanges in dieselbe Richtung um die umfaßt der Arm 17 neben dem Knie 29 einen ge-
erse horizontale Achse schwenkende und damit die 30 raden Abschnitt 30, ein 90(-Knie 31, ein zweites
Konrabscnmtte das Steuergestänge und die dritte horizontales Drehgelenk 33, ein 90c-Knie 35, einen
horizontale Achse hebende und senkende Höhen- geraden Leitungsabschnitt 36, ein 90°-Knie 37 und
Einstelleinrichtung. ein drittes horizOntales Drehgelenk 38, wobei alle
Amt Steuerung werden vorzugsweise hydraulische drei horizontalen Drehgelenke zueinander parallele
^linder verwendet, jedoch ist es auch möglich, die 35 Achsen besitzen und in derselben senkrechten Ebene
Hoheneinstell- und Verschwenkbewegung von Hand liegen. Die Bauteile 29, 30 und 31 bilden zusammen
auszutunren. Zu diesem Zweck und um das auf die den innen liegenden Leitungsabschnitt (der in Fig. 1
auI rechtstehende Zufuhrleitung, die die Anordnung mit 15 bezeichnet ist) des Arms 17, während die
trag!, wirkende Lastmoment so klein wie möglich zu Bauteile 35, 36 und 37 den außen liegenden Leihalten,
ist das Gewicht der Scherenarme und der 40 tungsabschnitt bilden, der mit 16 bezeichnet ist. Der
Falleitung im Verschwenkungspunkt um die erste innen liegende Abschnitt 15 weist somit die Form
horizontale Achse vollständig durch ein Gegen- eines U auf, während der außen liegende Abschnitt
gewicht ausgeglichen. Weiterhin wird verzugsweise 16, der über das Drehgelenk 33 mit dem innen Heein
zweites Gegengewicht verwandt, das das Gewicht genden Abschnitt in Verbindung steht, die Form
der Falleitung und des außenliegenden Rohr- 45 eines umsekehrten U aufweist, das einen Grundteil
abschnittes ausgleicht, wenn sich dieser Abschnitt in besitzt, der etwas gegen den innen liegenden Armbezug
auf den inneren Rohrabschnitt bewegt. abschnitt versetzt ist. Dieser Grundteil bildet einen
Weiterhin enthält die Vorrichtung vorzugsweise Befestigungspunkt für das äußere Ende des Arms 18
eine automatische Steuerung für die Absenkbswe- in einem Zapfengelenk 40, wodurch der Arm 18 in
gung mit Abtastorganen, die die Falleitung um einige 50 Verbindung mit dem Zapfengelenk 41, an dem das
Zentimeter anheben, wenn sie den Boden des Tank- innen liegende Ende dieses Arms an dem Knie 27
wagens berührt hat. auf der Achse des horizontalen Drehgelenks 28 be-
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der festigt ist, in einer parallelen Ebene mit den geraden
Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschrei- Abschnitten des Arms 17 ausgerichtet ist.
bung von bevorzugten Ausfiihrungsformcn unter Be- 55 Die Falleitung 12 ist an ihrem oberen Ende mit
zugnahme auf die Zeichnung. Es zeigt einem Knie 45 versehen, das in dem Drehgelenk 38
Fig. 1 eine Seitenansicht einer verstellbaren erfin- verdrehbar gelagert ist, so daß der Schnabel somit
dungsgemäßen Füllvorrichtung, immer frei eine senkrechte Stellung einnehmen kann.
Fig. 2 eine Draufsicht auf die in Fig. 1 gezeigte An einem oberen Abschnitt des Schnabels ist gleich-
Vorrichtung, 60 falls ein ringförmiger Ausleger 46 angebracht, an
Fig. 3, 4 und 5 allgemeine schemalische Darstel- dem ein biegsames Kabel 47 befestigt ist. An dem
lungcn, die im wesentlichen gerade senkrechte Be- unteren Ende der Falleitung 12 ist ein Einsatzleitwegung
zeigen, die der Schnabel ausführt, wenn die element 48 vorgesehen, das eine sich nach außen
den Schnabel tragende Vorrichtung in einer in bezug erweiternde untere Kante besitzt, und in das Leitrohr
auf die Reichweite festgelegten Stellung forlschrci- 65 ist eine durch eine Feder vorgespannte Stoßstange 49
tend aus einer vollständig angehobenen in eine milt- eingesetzt. Diese Stange ist über das biegsame Steuerlere
und sodann in eine vollständige abgesenkte kabel 47 und ein Relaisgehäuse, das an einer Unter-Stellung
bewegt wird, scitc des innen liegenden Leitungsarms 15 befestigt
ist, mit einem Ventil 50 (Fig. 6) verbunden, das mit
einem Ventil 51 in Verbindung steht, das, wie im folgenden weiter unten beschrieben werden soll, in
dem Schaltkreis eines Kraftzylinders liegt, der die senkrechte Bewegung der Falleitung 12 steuert. Im
Betrieb wird die Stange, wenn die Stange 49 abwärts gegen den Boden eines zu füllenden Tanks stößt,
aufwärts gedruckt, und diese Bewegung wird auf das Ventil 50 übertragen. Wie weiter unten erläutert
werden soll, hat dies die Wirkung, daß die Absenkbewegung der Falleitung 12 angehalten wird und daß
die Falleitung 12 hiernach während eines kurzen Zeitintervalls angehoben wird, so daß das Gewicht
der Falleitung 12 nicht auf dem Tankwagen lastet.
Das gesamte Gewicht der Falleitung 12 und seiner Haltevorrichtung wird durch das Gegengewicht 60
ausgeglichen, das an dem inneren Ende des Leitungsabschnittes 30 angebracht ist, wobei die Masse des
Gegengewichtes auf der gegenüberliegenden Seite der durch das Drehgelenk 28 verlaufenden Drehachse
angeordnet ist. Ein zweites Gegengewicht 61, durch das das Gewicht des außen liegenden Armabschnittes
16 und der von diesem Abschnitt herabhängenden Falleitung 12 ausgeglichen wird, ist an
dem Knie 35 angebracht, wobei die Masse des Gegengewichtes auf der gegenüberliegenden Seite
der durch das Drehgelenk 33 verlaufenden Drehachse liegt.
Eine in Fig. 1 allgemein mit 70 bezeichnete Plattform ist fest mit dem Knie 2? verbunden und
erstreckt sich um ein verhältnismäßig kurzes Stück in horizontaler Richtung in einer Ebene, die zwischen
den Ebenen der innen liegenden Armabschnitte 15 und 19 liegt. Die Plattform umfaßt
Seitenteile 71, die an ihren inneren Enden mit dem Knie 27 verbunden sind, und es ist ein Drehstift 72
vorgesehen, der zwischen diesen Teilen an ihrem vorderen Ende verläuft. Jede Seite trägt ein herabhängendes
Ohr 73, in dem eine Bohrung ausgebildet ist. und die mittleren oberen Ränder der Seitenteile
tragen gemeinsam ein erhöhtes, offenendiges Gehäuse 76.
Auf dem Stift 72 sind zwei mit Schlitzen versehene Kurbelplatten 80 verschwenkbar angeordnet. Zwischen
diesen Platten ist ein doppelt wirkender hydraulischer Zylinder 85 angeordnet, der auf den
Stift 72 aufgekeilt ist und hydraulische Verbindungsleitungen 86 und 87 aufweist. Aus dem Zylinder 85
ragt eine Kolbenstange 88 heraus, die mit einem Querstift 89 verbunden ist, der in den Schlitzen 90
läuft, die in die Seiten der Platten 80 eingeschnitten sind. Dieser Querstift ragt durch die Schlitze hindurch,
so daß hieran die inneren Enden von Gelenkhebelarmen 95 und 96 verschwenkbar befestigt werden
können, die mit ihren äußeren Enden an entsprechenden Mittelteilen der innen liegenden
Armabschnitte 15 und 19 verschwenkbar uefistigt
sind.
Im Betrieb wird bei der Auswärtsbewegung der Kolbenstange 88 die Spreizung zwischen den Armen
vergrößert und die Falleitung 12 wird näher zu der Zuführleitung 10 hin bewegt und umgekehrt. Der
Abstand zwischen der Achse des Drehgelenks 28 und dem Stift 72 ist im wesentlichen derselbe wie der
Abstand zwischen dem Stift 72 und dem Querstift 89 auf dem größten Teil des verhältnismäßig kurzen
Arbeitsweges der Kolbenstange 88. Folglich besitzt die Vorrichtung eine solche Geometrie, daß, wenn
der Kolben in den Zylinder 85 in einer gegebener Stellung festgelegt ist, die Falleitung 12 auf- und abwärts
entlang einer verhältnismäßig geraden senkrechten Linie läuft, wenn die die Falleitung 12
tragende Vorrichtung in einer senkrechten Ebene um die Achse des Drehgelenks 28 verschwenkt wird
Hierdurch kann die angehobene Falleitung 12 genav. ausgerichtet werden, so daß sie in die offene Luke
des zu beladenden Tankwagens eintritt.
ίο Die oben beschriebene senkrechte Bewegung dei
Vorrichtung um die Achse des Drehgelenks 28 wird durch einen doppelt wirkenden hydraulischen Zylinder
100 erzeugt, der mit hydraulischen Anschlüssen 96 und 97 ausgestattet ist und der an seinem vordercn
Ende Drehzapfen aufweist, die in den Lagerhalterungen drehbar gelagert sind, die durch die herunterhängenden
Ohren 73 gebildet werden, so dal? der Zylinder in einer senkrechten Ebene bewegbai
ist. Dieser Zylinder weist eine Kolbenstange 101 auf, die über einen Stift 103 an ihrem vorderen Ende
verschwenkbar mit dem Arm 102 der Kurbelplatte 80 verbunden ist. Bei einer Einwärtsbewegung dei
Kolbenstange 101 in den Zylinder 100 hinein wird die Bewegung über die Kurbelplattc 80 auf die Gelenkarme
95 und 96 übertragen, wodurch erreiehl
wird, daß die Arme 17 und 18 und der Schnabel 12 nach abwärts gezogen werden. Eine umgekehrte Bewegung
findet statt, wenn die Kolbenstange aus dem Zylinder ausgefahren wird.
Herkömmliche Nockeneinrichtungen 110, die durch den Stift 72 gedreht werden und die mit einem
Nockenfolger 111 zusammenwirken, der mit den hydraulischen Steuereinrichtungen in Verbindung steht,
können verwandt werden, um die Grenzen für die Aufwärts- und Abwärtsbewegung der Arme 17 und
18 und somit der von diesen Armen gehaltenen FaIllcitung
12 festzulegen. Weiterhin kann das Relais, das auf eine Aufwärtsbewegung der Stange 49 anspricht,
wenn der Schnabel bei seiner Abwärtsbewegung auf den Boden des Tankwagens stößt, mit den
hydraulischen Steuereinrichtungen verbunden sein, um die weitere Einwärtsbewegung der Kolbenstange
101 anzuhalten und um zu bewirken, daß diese Kolbenstange sich während eines kurzen Zeitintervalle?
auswärts bewegt, so daß die Falleitung um einige Zoll über den Boden des zu beladenden Tankes
Ein dritter doppelt wirkender hydraulischer Zylin-
angehoben wird.
der 115 wird dazu verwandt, die Bewegung dei Trägervorrichtung auf einem Kreis um die Trägcrleitung
10 herum zu steuern. Dieser Zylinder ist zut Ausführung einer Schwenkbewegung oben auf dei
Plattform 70 in dem Gehäuse 76 angeordnet, so daß er eine Schwenkbewegung in einer horizontalen
Ebene ausführen kann. Dieser Zylinder ist mit hydraulischen Anschlüssen 116 und 117 und mit einei
Kolbenstange 118 versehen, die verschwenkbar mil einem Kurbelarm 120 verbunden ist, der von dem
feststehenden Teil des senkrechten Drehgelenks 26 aus vorsteht. Somit wird durch eine Bewegung der
Kolbenstange bewirkt, daß das Knie 27 mit der gesamten daran gehalterten Vorrichtung in einer horizontalen
Ebene gedreht wird, so daß die Falleitung 12 auf einem Kreis um die feststehende ZufuVirleitung
10 in der einen oder der anderen Richtung gedreht wird, je nach der Bewegungsrichtung der
Kolbenstange 118.
lischcn Zylinder 85, 100 und 115 sind von herkömmlicher
Bauart und schematisch in Fig. 6 dargestellt. So kann die Steuerung für jeden Zylinder
85, 100 und 115 aus einem mit drei Stellungen versehenen
Spulenventil 125, 126 bzw. 127 bestehen, bei denen durch die Einstellung des Ventils in eine
oder die andere von zwei dieser Stellungen bewirkt wird, daß sich der Kolben in dem Zylinder einwärts
oder auswärts bewegt. Die dritte Stellung wird durch eine neutrale Stellung gebildet, in der alle Leitungen
zu dem Zylinder geschlossen sind, so daß eine hydraulische Sperrung des Zylinders erreicht wird
und die Vorrichtung in der gewünschten eingestellten Stellung festgelegt wird. Mit den Pumpen sind
Leitungen 129 und 130 verbunden.
Die hydraulische Antriebskraft für die Vorrichtung
kann durch motorgetriebene und/oder handgetriebene Pumpen erhalten werden, die an der
Hauptdruckleitung parallel zueinander geschaltet sind. In der Auslaßleitung jeder Pumpe liegt ein
Absperrventil, und die Kraftanlage ist durch ein einstellbares Überdruckventil geschützt.
Betriebsweise
Die Tankwagenbeladevorrichtung wird im Ruhezustand in einer angehobenen Stellung gehalten, so
daß die Fallcitung 12 nicht die Eisenbahnwaggons behindert, die unter der Vorrichtung hindurchlaufen.
In dieser Ruhestellung sind die drei hydraulischen Zylinder 85, 100 und 115 hydraulisch durch die zugehörigen
Ventile gesperrt. Wenn ein Tankwagen beladen werden soll, wird er in eine Stellung gebracht,
in der seine Luke gegenüber der Steigleitung 10 liegt. Sodann kann eine bewegliche Treppe über
den Tankwagen ausgefahren werden, so daß eine Bedienungsperson auf der Treppe die Luke öffnen
kann. Obgleich die erfindungsgemäße Beladevorrichtung durch Steuerungen an einer Stelle in der Nähe
der Steigleitung bedient werden kann, so ist es dennoch erwünscht, daß ein Salz Fernsteuerungen vorgesehen
wird, der eine Druckknopfeinrichtung 135 (F i g. 6) umfaßt, die von der Bedienungsperson auf
der Treppe in der Nähe der Luke bedient werden kann.
Die Bedienungsperson betätigt zuerst den Verschwenkzylinder 115, um die Vorrichtung um die
senkrechte Achse des Drehgelenks 26 so zu drehen, daß die senkrechte Betätigungsebene der Vorrichtung
mit der Mittellinie der Luke zusammenfällt. Sodann stellt er den Reichweitezylinder 85 so ein,
daß die Falleitung 12 über der Mitte der Luke liegt. Schließlich betätigt er den Zylinder 100 für die Abwärtsbewegung,
so daß die Falleitung gerade in den Tank abgesenkt wird. Diese Bewegung wird automatisch
durch den Stößel 49 an dem unteren Ende der Falleilung 12 angehalten, und die Falleitung wird
sodann automatisch um ein kurzes Stück von dem Boden des Tanks wieder abgehoben.
Wenn der Ladevorgang abgeschlossen ist, läuft der umgekehrte Vorgang ab, um die Leitung wieder
zurück in ihre Ruhe- oder Speicherstellung zu bringen.
Obgleich die vorliegende Erfindung an Hand vorzugsweiser Ausführungsbeispiele beschrieben wurde,
sind Abänderungen und Änderungen möglich. So kann z. B. die Steigleitung 10 aufwärts anstatt abwärts,
wie es in der Zeichnung dargestellt ist, ausgerichtet sein. Ebenso können in den Gewichtsausgleichsystemen
Federn oder Lufiakkumulatoren an Stelle von Gegengewichten verwandt werden.
Auch könnten elektrische Steuerungen an Stelle der beschriebenen hydraulischen Steuerungen vorgesehen
werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
S09 519/302
Claims (10)
1. Tankwagenfüllvorrichtung mit einer Steigleitung,
einem um eine erste horizontale Achse schwenkbar mit dieser verbundenen inneren Rohrabschnitt, einem schwenkbar mit dem inneren
Rohrabschnitt verbundenen äußeren Rohrabschnitt und einer mit dem äußeren Ende des
äußeren Rohrabschnittes schwenkbar verbundenen Falleitung, dadurch gekennzeichnet,
daß der innere Rohrabschnitt (15) und der äußere Rohrabschnitt (16) um eine zweite horizontale
Achse schwenkbar verbunden sind, daß der innere Rohrabschnitt (19) eines Steuergestänges
(18) um die erste horizontale Achse schwenkbar mit der Steigleitung (10) verbunden ist, daß
der äußere Abschnitt (20) des Steuergestänges
(18) um eine vierte horizontale Achse schwenkbar mit dem inneren Abschnitt (19) und um eine
dritte horizontale Achse schwenkbar mit dem äußeren Ende des äußeren Rohrabschnittes (16)
verbunden ist sowie durch eine den inneren Rohrabschnitt (15) und den inneren Abschnitt
(19) des Steuergestänges in entgegengesetzter Richtung um die erste horizontale Achse schwenkende
und damit den Abstand zwischen der ersten horizontalen Achse und der dritten horizontalen
Achse ändernde Reichweiten-Einstelleinrichtung (85, 95,96...) und durch eine den inneren
Rohrabschnitt (15) und den inneren Abschnitt (19) des Steuergestänges (18) in dieselbe
Richtung um die erste horizontale Achse schwenkende und damit die Rohrabschnitte (15, 16), das
Steuergestänge (18) und die dritte horizontale Achse hebende und senkende Höhen-Einstelleinrichtung
(100, 101, 103 .. .)·
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet' daß die Reichweiten-Einstelleinrichtung
einen ersten hydraulisch wirkenden Zylinder (85), der schwenkbar an einer an dem
Steigrohr (10) angebrachten Plattform (70) befestigt ist, eine erste Kolbenstange (88), die sich
etwa in Richtung der dritten horizontalen Achse aus dem Zylinder (85) erstreckt, einen ersten Gelenkarm
(95), der schwenkbar an einem Ende mit dem inneren Rohrabschnitt (15) und am anderen
Ende mit der Kolbenstange (88) verbunden ist, und einen zweiten Gelenkarm (96), der
schwenkbar an einem Ende mit dem inneren Abschnitt (19) des Steuergestänges (18) und am
anderen Ende mit der ersten Kolbenstange (88) verbunden ist, umfaßt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhen-Einstelleinrichtung
Kurbelplatten (80), die die Plattform (70) gelenkig mit den ersten und zweiten Gelenkarmen (95,
96) verbinden, und einen zweiten hydraulisch wirkenden Zylinder (100) umfaßt, der schwenkbar
an der Plattform (70) befestigt ist, und eine zweite Kolbenstange (101) aufweist, die schwenkbar
mit den Kolbenplatten (80) verbunden ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Falleitung (12) um die
dritte horizontale Achse schwenkbar mit dem äußeren Rohrabschnitt (16) verbunden ist und
daß die Falleitung (12) eine Einrichtung (48, 49) zum Abtasten der Annäherung der Falleitung
(12) an den Boden eines Flüssigkeitsbehälters, in den die Falleitung eingeführt wird, aufweist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (48, 49) zum
Abtasten des Bodens eines Behälters mit der Höhen-Einstelleinrichtung so koordiniert ist, daß
die dritte horizontale Achse in vorgeschriebenem Ausmaß angehoben wird, wenn die Einrichtung
zum Abtasten des Behälterbodens diesen berührt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein erstes Gegengewicht (60), das die
Vorrichtung um die erste horizontale Achse ausbalanciert.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch ein zweites Gegengewicht (61), das den
äußeren Rohrabschnitt (16) um die zweite horizontale Achse ausbalanciert.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
innere Rohrabschnitt (15) und der innere Abschnitt (19) des Steuergestänges (18) einerseits
und der äußere Rohrabschnitt (16) und der äußere Abschnitt (20) des Steuergestänges (18)
andererseits jeweils gleich lang sind.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am
Ende der Steigleitung (10), an beiden Enden des inneren Rohrabschnittes (15), an beiden Enden
des äußeren Rohrabschnittes (16) und am oberen Ende der Falleitung (12) 90c-Knie (27, 29, 31,
35, 37, 45) angebracht sind, deren offene Enden zur Bildung von Drehgelenken mit horizontalen
Achsen jeweils aufeinander zu gerichtet sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtungen zum Abtasten des Behälterbodens eine nach unten über das Fallrohr (12) hinausragende, federnd vorgespannte
Stoßstange (49) umfaßt und daß diese Stoßstange über ein Kabel (47) mit einem durch
eine Aufwärtsbewegung der Stoßstange betätigbaren Ventil (50) verbunden ist, das beim Auftreffen
(49) auf den Behälterboder die Abwärtsbewegung des Fallrohres (12) anhält und dieses
durch Betätigung der Höhen-Einstelleinrichtung wieder um eine gesteuerte Entfernung anhebt.
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