DE82454C - - Google Patents
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- DE82454C DE82454C DE189482454D DE82454DD DE82454C DE 82454 C DE82454 C DE 82454C DE 189482454 D DE189482454 D DE 189482454D DE 82454D D DE82454D D DE 82454DD DE 82454 C DE82454 C DE 82454C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D34/00—Mowers; Mowing apparatus of harvesters
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Harvester Elements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT^
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Mähmaschine für Hand- oder Zugviehbetrieb,
bei welcher horizontal rotirende, kreisförmige Messer in Anwendung kommen.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι eine Oberansicht, theilweise im Schnitt, einer nach Art der vorliegenden Erfindung
eingerichteten Mähmaschine für Handbetrieb,
Fig. 2 ein Verticalschnitt nach A-A in Fig. 1
und
Fig. 3 ein ähnlicher Schnitt nach der Linie B-B in Fig. ι;
Fig. 4 und 5 zeigen in Oberansicht und Schnitt nach der Linie C-C (Fig. 4) eine abgeänderte
Ausführungsform des Geräthes,
Fig. 6 veranschaulicht eine Ausrückvorrichtung für das Messer,
Fig. 7 ist ein Schnitt nach D-D in Fig. 6,
Fig. 8 und 9 zeigen in Vorder- und Oberansicht eine Ausführungsform des Geräthes
für Zugviehbetrieb eingerichtet, und
Fig. 10 bis 15- sind Ansichten von Einzelheiten,
welche in Nachstehendem erwähnt werden.
Das ringförmige Messer F ist an dem Winkelring H befestigt, welcher auch den Cylinder J
trägt, dessen radial angeordnete Arme K K am inneren Ende mit der mit dem Zapfen M
versehenen, auf Kugeln RR laufenden Scheibe L fest verbunden sind. Diese mit dem Messerrotirenden
Theile werden von den fest auf der Achse O sitzenden Rädern PP getragen
und bewegt; die Achse O ist in dem Rahmen iV gelagert, dessen centrale Führungshülse Q für
den Zapfen M am oberen Theil mit einer ringförmigen, die Kugeln R aufnehmenden
Aussparung versehen ist. Aufser den Rädern P sitzt fest auf der Achse O ein konisches Zahnrad
S, welches in das fest mit Scheibe L verbundene oder einen Theil derselben bildende
Zahnrad T greift. Der Cylinder J ist durch einen Deckel U geschlossen, welcher durch
eine auf den Zapfen M aufgeschraubte Mutter V gegen die Platte L gedrückt wird. Ein nach
unten gebogener, durch Stellschraube χ (Fig. 2) in dem Rahmen N befestigter Arm W stellt
die Verbindung zwischen letzterem und dem aufserhalb des Messers liegenden Hinterrad Z
her und ist nach hinten verlängert und mit Handgriffen Y zum Fortbewegen der Maschine
versehen. Das Hinterrad Z ist mit einem nach oben ragenden Zapfen versehen, welcher in
Verbindung mit der Stellschraube α eine senkrechte Verstellung des Rades in der Stange W
bei b ermöglicht.
Durch Fortbewegen der Maschine wird das Messer F durch das Getriebe 5 T gedreht und
bewirkt ein gleichmäfsiges Mähen.
In der in Fig. 4 und 5 veranschaulichten abgeänderten Ausführungsform ist der Rahmen N
durch eine unter der Radachse O liegende Platte N' ersetzt, auf welcher die- Achsenlager
c c sowie die zur Aufnahme des Kugellagers dienenden Bügel e aogebracht sind. Die
Platte N' liegt ungefähr in derselben Ebene wie das Messer F und trägt um den vorderen
Theil, dicht unter dem Messer, eine gezahnte Platte^"', deren Zähne mit Bezug auf die Messer-
kante in der Weise, wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, liegen; durch diese Platte f' werden die
Grashalme beim Fortschieben der Maschine gegen das Messer gestutzt und ein glattes,
sicheres Abscheeren derselben erzielt. Diese Ausführungsform ist besonders für Rasenflächen
geeignet, da das Messer dicht über der Bodenfläche liegt und infolge dessen das Gras ganz
kurz abschneidet; da aus diesem Grunde der den Handgriff tragende Arm W nicht unter dem
Messer hindurchgeführt, werden kann, so wird derselbe oben an dem Zapfen M (Fig. 5) befestigt.
Das Hinterrad bezw. die Rolle Z wird in diesem Falle vortheilhaft in den an der
Platte N' befindlichen Lagern d innerhalb des Cylinders / angeordnet.
Die in Fig. 6 veranschaulichte Vorrichtung ermöglicht das Aufserbetriebsetzen des Messers
zur leichteren Bewegung der Maschine von einem Ort zum anderen bei Nichtgebrauch.
Zu diesem Behufe ist bei h in dem Arm W ein Winkelhebel g g drehbar, dessen unteres
Ende mit seiner Gabel ζ um eine Scheibe j des Zapfens M greift, während das obere Ende
längs der Stange W verläuft und mit einem Griff g' versehen ist.
Beim Niederdrücken des Armes g g' wird das Messer mit Cylinder J und Zahnrad T
gehoben und somit letzteres aufser Eingriff mit dem Triebrad 5 gebracht; in dieser Stellung
kann der Hebel gg' durch die an dem Arm W
drehbar gelagerte Klinke k (Fig. 7) festgehalten werden.
Die Fig. 8 und 9 veranschaulichen eine gröfsere Maschine, wie solche zum Ernten gebraucht
werden. Zwei Maschinen der beschriebenen Art werden schräg hinter einander in dem Rahmen In angeordnet, an dem die
Deichselstangen ο ο bei q drehbar befestigt sind, und welcher an der freien Seite ein Fahrrad m
besitzt. Auf den Deichselstangen kann ein Sitz ρ angebracht werden. Der Rahmentheil κ η
ist bei n' n' scharnierartig mit dem Rahmen I verbunden, um bei unebenem Boden den
Maschinen freien Spielraum in der Verticalebene zu geben. Die Deichselstangen werden
scharnierartig mit dem Rahmen / η verbunden, um ein Beschädigen der Messer beim Herunterlassen
der Stangen beim Nichtgebrauch zu verhüten, was bei einer starren Verbindung durch Berührung der Messerkanten mit dem
Boden vorkommen würde.
Zwischen den Messern werden vortheilhaft Abtheiler r r vorgesehen. Statt zwei können
auch mehrere Messer hinter einander angeordnet werden, auch kann man dieselben von einem
gemeinschaftlichen Triebrad aus antreiben, statt jedes einzeln durch eine besondere Achse in
Bewegung zu setzen. Das Fahrrad in ist auch vortheilhaft mit Vorsprüngen am Radkranze
versehen, um ein besseres Greifen in dem Boden zu sichern.
Auch bei Handmaschinen können die Räder P mit Vorsprüngen versehen werden zu demselben
Zweck; eine solche Anordnung ist in den Fig. 10 und 11 veranschaulicht. Der aus dem
Radreifen hervorragende Vorsprung s ist mittelst Schlitzes t und Schraube ν an dem verstärkten
Theil u des Rades verstellbar befestigt und wird vor seitlicher Verschiebung dadurch geschützt,,
dafs derselbe in einem flachen Einschnitt w des Radreifens geführt wird.
In den Fig. 1 und 2 ist eine Vorrichtung
zum Schleifen des Messers veranschaulicht, bestehend aus zwei an dem Arm W mittelst
Hülse χ und Stellschraube y verstellbaren Schmirgelrollen \ ^, welche bei Nichtgebrauch
in die in Fig. 2 punktirt gezeichnete Stellung zurückgezogen und befestigt werden. Beim
Gebrauch werden dieselben vorgeschoben, so dafs eine auf jede Seite der Messerschneide zu
liegen kommt; beim Bewegen der Maschine wird das Messer zwischen beiden Rollen geschliffen.
Ist eine Stelle der Rollen \ abgenutzt, so kann man dieselben um ihre Achsen etwas
weiter drehen und somit eine neue Stelle in Berührung mit dem Messer bringen. Wie aus
den Fig. 12 und 13 ersichtlich, kann man die
Rollen von dem. Handgriff aus mit dem Messer in Berührung bringen, indem man dieselben
auf zwei bei 3 drehbaren doppelarmigen Hebeln 2, 2 anbringt, deren die Rollen tragende
Enden durch Federn 4 aus einander gedrückt werden, während die entgegengesetzten Enden
durch einen Bügel 5 verbunden sind. Letzterer wird durch Zugstange 7 mit einem an dem
Handgriff Y drehbaren Hebel 6 verbunden, so dafs durch Anziehen des letzteren gegen
den Griff die beiden Enden der Hebel 2, 2 durch die Bewegung des Bügels 5 nach oben
(Fig. ι 2) aus einander gedrückt und die Rollen von beiden Seiten gegen das Messer eingestellt
werden. Beim Freigeben des Hebels 6 bewirkt Feder 8 eine entgegengesetzte Bewegung der
Zugstange 7 und die Rollen \ ^ werden durch Feder 4 aus einander gedrückt.
Statt Messer mit glatter Schneide kann man auch gezahnte Schneiden benutzen, wie in
Fig. 14 veranschaulicht, welche für bestimmte Pflanzenarten vortheilhaft sind.
Auch kann man eine Kupplung an der Achse anbringen, durch welche man das Messer in
entgegengesetzten Richtungen nach Bedarf antreiben kann, damit der Schwaden stets nach
einer Seite abgelegt wird. Eine derartige Einrichtung kann leicht hergestellt werden, indem
man zwei. Triebräder 5 anwendet, welche auf jeder Seite des Rades T gleitbar und mittelst
Keiles an der Achse befestigt werden, um jedes von beiden nach Belieben mit dem Rade T
in Eingriff zu bringen. . . ,
Bei Maschinen mit in beiden Richtungen drehbaren Messern mufs man bei Anwendung
von gezahnten Messern die in Fig. 15 veranschaulichte
Form für die Zähne wählen.
Bei Maschinen der vorbeschriebenen Art kann über dem Messer ein Abstreicher angebracht
werden, jedoch wird dies in den meisten Fällen unnöthig, da die abgeschnittenen Theilchen durch die Schleuderkraft von dem
Messer geworfen werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Mähmaschine mit horizontal rotirenden Messern, dadurch gekennzeichnet, dafs zwei oder mehrere derartige Messer in einem die Deichselstange (0) und das Seitenrad (m) aufnehmenden Rahmen (I n) gelagert sind und der das zweite Messer aufnehmende Theil (n) durch Scharnier (n 1J mit dem Haupttheil (I) verbunden ist, damit das zweite Messer der Unebenheit des Bodens folgen kann (Fig. 8).Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE82454T | 1894-02-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE82454C true DE82454C (de) | 1895-08-09 |
Family
ID=34584319
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE189482454D Expired DE82454C (de) | 1894-02-25 | 1894-02-25 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE82454C (de) |
-
1894
- 1894-02-25 DE DE189482454D patent/DE82454C/de not_active Expired
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