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DE824265C - Gasgemisch-Regelungsanlage - Google Patents

Gasgemisch-Regelungsanlage

Info

Publication number
DE824265C
DE824265C DEM1435A DEM0001435A DE824265C DE 824265 C DE824265 C DE 824265C DE M1435 A DEM1435 A DE M1435A DE M0001435 A DEM0001435 A DE M0001435A DE 824265 C DE824265 C DE 824265C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
control
line
mixture
valve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM1435A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1608289U (de
Inventor
Johannes Petry
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAJERT RUDOLF GmbH
Original Assignee
MAJERT RUDOLF GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAJERT RUDOLF GmbH filed Critical MAJERT RUDOLF GmbH
Priority to DEM1435A priority Critical patent/DE824265C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE824265C publication Critical patent/DE824265C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D11/00Control of flow ratio
    • G05D11/006Control of flow ratio involving a first fluid acting on the feeding of a second fluid
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D11/00Control of flow ratio

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

  • Gasgemisch-Regelungsanlage Die den Gegenstand der Erfindung bildende Gasgemisch-Regelungsanlage dient dazu, verschiedene auf den Arbeitsdruck entspannte Gase, z. B. H und N, in einem ganz bestimmten und einstellbaren Verhältnis zu mischen und einen vom Vordruck und der Entnahmemenge unabhängigen Arbeitsdruck von hoher Genauigkeit zu halten. Demgemäß besteht die Erfindung darin, daß die Gase je für sich in mit Hilfssteuerung versehenen, zweckmäßig zweistufigen Druckminderern auf einen gleichmäßigen Enddruck, der auch als Impuls für die Hilfssteuerung dient, entspannt und über einstellbare Dosieruhgsdüsen, die die Anteile der Gase im Gemisch regeln, in das Gemischrohr eingeleitet werden.
  • Bei Ausfall eines Gases soll sich die Anlage selbsttätig abschließen, so daß ein Gas allein nicht entnommen werden kann. Zu diesem Zweck sind in der einen wie in der anderen Zuflußleitung zur Arbeitsleitung zwei Sicherheitsabsperrventile angeordnet, die so geschaltet sind, daß beim Wegbleiben einer Gasart auch das andere Gas automatisch abgesperrt wird.
  • Nach einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist die Anlage noch mit einem groß bemessenen Ausgleichsregler ausgerüstet, der ebenfalls vom Arbeitsdruck beeinflußt ist und noch verbliebene, feinste Unregelmäßigkeiten korrigiert. Indem der Ausgleichsregler die von den Steuerreglern in die zweite Stufe der Druckminderer eingelassene und geregelte Gasmenge nachdosiert und Gas gegebenenfalls in die Arbeitsleitung abfließen läßt, wird eine Arbeitsgenauigkeit erreicht, die sich in Bruchteilen von Prozenten bewegt.
  • Die Zeichnung veranschaulicht in vereinfachter Darstellung eine Regelungsanlage für ein aus zwei Gasen zusammengesetztes Gasgemisch. Mit i ist die Flaschenbatterie, aus der die kleinere Gasmenge, z. B. H, entnommen wird, mit 2 die Flaschenbatterie für die Entnahme der größeren Gasmenge, z. B. N, bezeichnet. Aus derSatterie i strömt das Gas über ein Umschaltventil 3 durch eine Leitung 4 zur Hochdruckstufe eines zweistufigen Membrandruckminderers 5 mit Steuerregler 6. Das auf den Niederdruck entspannte Gas gelangt aus der zweiten Stufe des Druckminderers 5 durch eine Zuflußleitung 7 in die zur Verbrauchsstelle gehende Gemischleitung B. In der Leitung 7 sind hintereinander zwei Sicherheitsabsperrventile S1, S2 eingebaut. Aus der Batterie 2 strömt das Gas über ein Umschaltventil 9 durch eine Leitung io zur Hochdruckstufe von zwei parallel geschalteten zweistufigen Druckminderern ii mit gemeinsamem Steuerregler 12. Die Niederdruckstufen der beiden Druckminderer ii sind parallel an eine Zuflußleitung 13 zur Gemischleitung 8 angeschlossen. In der Leitung 13 sind ebenfalls hintereinander zwei Sicherheitsabsperrventile Si , S2 eingebaut. Am Ausfluß zur Gemischleitung 8 ist in der Leitung 7 eine einstellbare Dosierungsdüse 14 und in der Leitung 13 eine einstellbare Dosierungsdüse 15 angeordnet. Mit diesen Dosierungsdüsen ist zur Einstellung des prozentualen Mischverhältnisses der beiden Gase eine feine Regulierung von Hand von Null bis auf maximale Öffnung möglich.
  • Von der Hochdruckstufe des Druckminderers 5 führt eine Leitung 16 zum Steuerregler 6 und eine Leitung 17, von der ein Abzweig 18 zum Absperrventil S1 dieser Gemischseite geht, zum Absperrventil S2 der anderen Gemischseite. Von der Hochdruckstufe der Druckminderer ii führt eine Leitung i9 zum Steuerregler 12 und eine Leitung 20, von der ein Abzweig 21 zum Absperrventil S1' dieser Gemischseite geht, zum Absperrventil S2 der anderen Gemischseite. Die als Membranregler ausgeführten Sicherheitsabsperrventile reagieren auf Druckmangel. Sie sind, wie vorstehend erläutert, so geschaltet, daß ein Ventil der H-Leitung mit einem Ventil der N-Leitung gekoppelt ist. Fällt beispielsweise in der H-Leitung der Arbeitsdruck unter ein eingestelltes Maß, so schließen die Sicherheitsabsperrventile S1 der H-Leitung und S2 der N-Leitung. Bei Druckmangel in der N-Leitung sprechen in gleicher Weise die beiden anderen Sicherheitsabsperrventile S1' und S2 an.
  • Beide Steuerventile 6 und 12 der Druckminderer erhalten ihren Impuls von dem in der Arbeitsleitung herrschenden Enddruck. Eine Impulsleitung 22 führt von der Leitung 7 zum Steuerregler 6, eine Impulsleitung 23 von der Leitung 13 zum Steuerregler 12. Die vom Steuerregler 6 zum Membranraum des Druckminderers 5 gehende Steuerleitung ist mit 24, die vom Steuerregler 12 zum Membranraum des Druckminderers ii gehende Steuerleitung mit 25 bezeichnet.
  • Von den Impulsleitungen 22, 23 aus wird auch ein als Membranregler ausgebildeter, groß bemessener Ausgleichsregler 26 beeinflußt. Eine von der Impulsleitung 22 ausgehende Leitung 27 führt auf die eine Seite, eine von der Impulsleitung 23 ausgehende Leitung 28 auf die entgegengesetzte Seite der Membran 29. Mit der Membran 29 sind die nach entgegengesetzten Seiten gerichteten Nadelventile 30, 31 verbunden. Von der Steuerleitung 24 des Steuerreglers 6 führt eine Leitung 32 zum Ventil 3o, von der Steuerleitung 25 des Steuerreglers 12 eine Leitung 33 zum Ventil 31. Der Raum hinter dem Ventil 30 ist durch eine Leitung 34 mit der Arbeitsleitung 7, der Raum hinter dem Ventil 31 durch eine Leitung 35 mit der Arbeitsleitung 13 verbunden. Tritt ein Druckunterschied zwischen den beiden Seiten ein, so öffnet der Ausgleichsregler 26 das Nadelventil auf der Seite des höheren Druckes, bei dem dargestellten Beispiel das Ventil 31, so daß Gas aus der Steuerleitung 25 des Steuerreglers 12 zur Arbeitsleitung 13 abfließen kann, wodurch auf dieser Seite der von den Druckminderern ii eingestellte Arbeitsdruck fällt. Gleichzeitig wird auf der anderen Seite durch das sich schließende Ventil 3o der Abfluß von der Steuerleitung 24 des Steuerreglers 6 gedrosselt und auf dieser Seite der Arbeitsdruck erhöht. Auf diese `''eise ist das genaue Einregeln eines gleichen Druckes auf beiden Seiten gesichert. Eine U-förmige Wassersäule 36, deren Enden durch Schläuche mit den Zuflußleitungen 7, 13 der beiden Gase zur Gemischleitung 8 verbunden sind, gestattet die Überwachung der Anlage in bezug auf gleiche Druckhöhen.
  • Das in jeder Gasleitung vorgesehene automatische Umschaltventil 3 bzw. 9 hat den Zweck, die eine Batterieseite, die bis auf einen Rest, beispielsweise bis auf 1,5 atü, entleert ist, abzuschalten und die noch volle Batterieseite einzuschalten. Zu diesem Zweck ist das Umschaltventil mit einem druckbeeinflußten Steuerkolben versehen, der beiderseits einen Ventilabschluß trägt. Je nach der Stellung des Steuerkolbens wird ein Einströmventil auf einer der beiden Seiten abgeschlossen, bis der auf der anderen offenen Seite auf den Steuerkolben einwirkende Gasdruck so weit gefallen ist, daß der Steuerkolben durch den Gasdruck, der das bisher geschlossene Ventil beanfschlagt, in die entgegengesetzte Stellung umgeschaltet wird. Auf diese Weise kann die Anlage ohne Betriebsunterbrechung arbeiten, lediglich ein Auswechseln der geleerten Flaschen ist erforderlich.
  • Die für zwei verschiedene Gase erläuterten Einrichtungen der Anlage können sinngemäß auch für Gasgemische aus mehr Gasarten Verwendung finden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anlage zur Regelung eine; Gasgemisches aus verschiedenen Gasarten, dadurch gekennzeichnet, daß die Gase je für sich in mit Hilfssteuerung versehenen, zweckmäßig zweistufigen Druckminderem (5, 11) auf einen gleichmäßigen Enddruck, der auch als Impuls für die Hilfssteuerung dient, entspannt und über einstellbare Dosierungsdüsen (14, 15), die die Anteile der Gase im Gemisch regeln, in das Gemischrohr (8) eingeleitet werden.
  2. 2. Anlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Enddruck auf beiden Gemischseiten durch einen Ausgleichsregler (26), der auf die von den Steuerreglern (6, 12) eingestellten Steuerdrucke der Druckminderer einwirkt, gleichgehalten wird.
  3. 3. Anlage nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgleichsregler (26) bei Druckdifferenzen auf der Seite des höheren Drukkes durch Abfließenlassen des Steuerdruckes den Druck herabsetzt und auf der Seite des niederen Druckes durch Drosseln des Abflusses den Druck erhöht.
  4. 4. Anlage nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerorgan (Membran 29 oder Kolben) des Ausgleichsreglers zwei Dosierungsventile (30, 31) einstellt, die den Abfluß des Steuerdruckes zu den Dosierungsstellen (14, 15) der Gemischleitung regelt..
  5. 5. Anlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder der Zuflußleitungen (7, 13) zum Gemischrohr (8) hintereinander zwei Sicherheitsabsperrventile (S1, S, bzw. S1', Sä) eingebaut und so geschaltet sind, daß ein Ventil der einen Seite mit einem Ventil der anderen Seite gekoppelt ist.
  6. 6. Anlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Gasleitung ein automatisch arbeitendes Umschaltventil (3 bzw. 9) zum Umschalten von der bis auf einen Rest geleerten Batterie auf die neue noch unverbrauchte Batterie vorgesehen ist.
DEM1435A 1950-01-13 1950-01-13 Gasgemisch-Regelungsanlage Expired DE824265C (de)

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DEM1435A DE824265C (de) 1950-01-13 1950-01-13 Gasgemisch-Regelungsanlage

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DEM1435A DE824265C (de) 1950-01-13 1950-01-13 Gasgemisch-Regelungsanlage

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DE824265C true DE824265C (de) 1951-12-10

Family

ID=7291206

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DEM1435A Expired DE824265C (de) 1950-01-13 1950-01-13 Gasgemisch-Regelungsanlage

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