DE813977C - Textilmaschinen-Automatenspule - Google Patents
Textilmaschinen-AutomatenspuleInfo
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- DE813977C DE813977C DEA393A DEA0000393A DE813977C DE 813977 C DE813977 C DE 813977C DE A393 A DEA393 A DE A393A DE A0000393 A DEA0000393 A DE A0000393A DE 813977 C DE813977 C DE 813977C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
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- B65H75/10—Kinds or types of circular or polygonal cross-section without flanges, e.g. cop tubes
- B65H75/105—Pirns destined for use in shuttles, i.e. with a yarn receiving portion and a thicker base portion, this thicker portion being adapted to be engaged by a spindle in a spinning frame and also being adapted for fitting in a shuttle
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Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)
Description
-
- Die Erfindung bezieht . sich auf Automatenspulen für Textilmaschinen und ist auf die Verbesserung bekannter derartiger Spulen gerichtet.
- Bisher finden in Webersien üblicherweise Automatenspulen Verwendung--welche aus Holz bestehen, an beiden Enden Blechzwingen besitzen und am Schaft iii der Nähe des Kopfes ein ein -gelassenes Metallband als Kontakthülse aufweisen.
- Bei diesen Automatenspulen ist nachteilig, daß ihre Herstellung ziemlich umständlich, mühsam und zeitraubend, mithin kostspielig ist, was namentlich auf das Drechseln des hölzernen Schaftes und des anschließenden Kopfes sowie das Anbringen gesondert hergestellter Metallteile zurückzuführen ist. Außerdem ist' mangelhaft, daß bisher beim mechanischen Abziehen der Fädenreste häufig Schwierigkeiten entstehen, weil die Fäden an der Kontakthülse hängenbleiben, wenn diese nur die geringsten Zacken, Scharten o. dgl. besitzt. Die Kontakthülse bedingt zudem den Mißstand, daß die üblichen Rillen des Schaftes nur auf dessen vorderem Teil vorgesehen werden können. Ein besonders wichtiger Nachteil liegt im übrigen darin, daß die Spulen sich bei übermäßigen Beanspruchungen deformieren, insbesondere verbiegen können. Sobald jedoch eine Spule eine Formänderung erfährt, sind Betriebsstörungen unvermeidlich.
- Es hat sich nun überraschenderweise gezeigt, daß diese Mißstände durch Automatenspulen behebbar sind, welche im Wege des Gießens, vorzugsweise des Spritzgießens, aus Leichtmetalllegierung von solcher Festigkeit bzw. Sprödigkeit hergestellt sind, daß die . Spulen bei tSberbeanspruchung vor Beginn einer Formänderung, z. B.
- Verbiegung, abbrechen. Es sind somit durch die Erfindung Spulen geschaffen, welche keinerlei Deformation erfahren können, ohne zuvor zu brechen. Infolgedessen ist die Gefahr von Betriebsstörungen, wie sie bisher häufig durch verbogene Automatenspulen hervorgerufen werden, zuverlässig hintangehalten.
- Darüber hinaus bringt die Erfindung aber auch den Vorteil, daß die Spüle in einem Arbeitsgang fertigzustellen ist. Die bisher übliche nachträgliche Anbringung der Zwingen und der Kontakthülse entfällt. Die Endverstärkungen durch Zwingen sind entbehrlich, weil die Spule selbst aus Metall besteht. Auch die Kontakthülse ist aus diesem Grunde entbehrlich geworden. Es können sich daher auch keine Scharten o. dgl. mehr bilden, an welchen die Fäden, namentlich beim Abziehen, hängenbleiben. außerdem hat die Automatenspule den Vorzug, daß infolge des Wegfalls der Kontakthülse der ganze Spulenschaft mit Rillen versehen werden kann.
- Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Es ist in Fig. 1 eine Ansicht einer Automatenspule für Webereien und in Fig. 2 ein Schnitt durch das Oberteil dieser Spule dargestellt.
- Die Automatenspule besteht aus dem Schafta und dem Kopf b. Diese beiden Teile sind einstückig. Sie sind durch Gießen, zweckvoll durch spritzgießen, gefertigt, und zwar aus einer Leichtmetallegierung, deren Festigkeit bzw. Sprödigkeit so gewählt ist, daß die Spule bei tJberbeanspruchung,'namentlich auf Knickung oder Biegung, vor dem Eintreten einer merkbaren Formänderung bricht.
- Der Schaft a ist auf der ganzen Länge bis nahe an den Spulenkopf b mit an sich bekannten Ringnuten c versehen. Der Kopf b besitzt Ringnuten d, in welche in bekannter Weise Federstahlringe eingelassen werden.
- Welches Metall zur Herstellung der Spule verwendet wird, ist von zweitrangiger Bedeutung. Es kommt immer nur darauf an, daß die obenerwähnte Bedingung, Bruch vor Formänderung, erfüllt ist. Vorzugsweise finden entsprechende Leichtmetallegierungen Verwendung, da dann das Gewicht der Metallspule praktisch nicht höher ist als das Gewicht bekannter Holzspulen mit Metallteilen.
Claims (2)
- PATENTANsPRÜcHE: I. Textilmaschinen-Automatenspule, welche im Wege des Gießens, vorzugsweise des Spritzgießens, aus Metall, vornehmlich Leichtmetallegierung, von solcher Festigkeit bzw.Sprödigkeit hergestellt ist, daß die Spule bei Überbeanspruchung vor Beginn einer Formänderung, z. B. Verbiegung, abbricht.
- 2. Automatenspule nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß sie auf der ganzen Schaftlänge bis zum Spulenkopf mit an sich bekannten Ringnuten versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA393A DE813977C (de) | 1949-12-09 | 1949-12-09 | Textilmaschinen-Automatenspule |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEA393A DE813977C (de) | 1949-12-09 | 1949-12-09 | Textilmaschinen-Automatenspule |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE813977C true DE813977C (de) | 1951-09-17 |
Family
ID=6919194
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA393A Expired DE813977C (de) | 1949-12-09 | 1949-12-09 | Textilmaschinen-Automatenspule |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE813977C (de) |
-
1949
- 1949-12-09 DE DEA393A patent/DE813977C/de not_active Expired
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