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DE8135075U1 - Papierzerkleinerer - Google Patents

Papierzerkleinerer

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Publication number
DE8135075U1
DE8135075U1 DE19818135075 DE8135075U DE8135075U1 DE 8135075 U1 DE8135075 U1 DE 8135075U1 DE 19818135075 DE19818135075 DE 19818135075 DE 8135075 U DE8135075 U DE 8135075U DE 8135075 U1 DE8135075 U1 DE 8135075U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rotor
grate
paper
tools
circle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19818135075
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lyndex Recycling Systems Ltd
Original Assignee
Lindemann Maschinenfabrik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lindemann Maschinenfabrik GmbH filed Critical Lindemann Maschinenfabrik GmbH
Priority to DE19818135075 priority Critical patent/DE8135075U1/de
Publication of DE8135075U1 publication Critical patent/DE8135075U1/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

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Die Erfindung betrifft einen Papierzerkleinerer mit einem
in einem Gehäuse mit EinfüllÖffnung drehbar gelagerten, |
mit Zerkleinerungswerkzeugen besetzten Rotor mit horizon- f
taler Achse und mit einem unterhalb des Rotors angeord- τ
neten Auslaßrost sowie einer dem Auslaßrost zugeordneten ( Auslaßöffnung des Gehäuses.
Eine Zerkleinerungsmaschine vorstehender Art, die für Müll und sonstige Abfälle vorgesehen ist, wird in der DE-AS 25 16 014 beschrieben. Dem Rotor werden dabei unter anderem eine nicht durchlässige aber etwa parallel zur Rotorachse verlaufende Rippen aufweisende Mahlbahn und ein für zerkleinertes Gut durchlässiger Mahlrost zugeordnet. Der etwa achsparallele Roststäbe aufweisende Mahlrost kann horizontal auf Schienen seitlich aus dem Gehäuseunterteil herausgefahren werden. Bei Betrieb der Maschine zum Zerkleinern normalen Mülls wird das Gut zunächst gegen ein oberhalb der Mahlbahn befindliches Prallwerk geschleudert und nach der entsprechenden Vorzerkleinerung an der Mahlbahn weiter so zerkleinert, daß es durch den Mahlrost hindurchfallen kann. Die Mahlbahn und der Mahlrost umschließen dabei in der angegebenen Reihenfolge im s wesentlichen die untere Rotorhälfte. Während der Mahlrost etwa überall gleichen Abstand von dem Schlagkreis der Rotorwerkzeuge haben soll, ist vorgesehen, den Abstand ■' zwischen Mahlbahn und Rotor in Rotordrehrichtung geringer , werden zu lassen. Wenn sich unzerkleinerbare, harte Gegenstände in dem bearbeiteten Gut befinden, kann die Mahlbahn kurzzeitig vom Rotor abgeschwenkt werden.
Die aus der DE-AS 25 16 014 bekannte Maschine kann auch zum Zerkleinern von grobem Zerkleinerungsgut, wie Sperrmüll, und sogar zum Zerkleinern von zähem Zerkleinerungsgut, wie Altreifen, verwendet werden. Im erstgenannten
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FaIl erfolgt das Zerkleinern im wesentlichen durch die Prallbahn, während der Mahlrost ganz aus dem Aktionsbereich des Rotors herausgefahren wird. Die Mahlbahn soll dabei gerade so weit vom Schlagkreis des Rotors entfernt angeordnet werden, daß eine Nachzerkleinerung in gewissem Umfang bewirkt wird aber ein Blockieren der Maschine nicht zu befürchten ist. Wenn dagegen Altreifen oder ähnlich zähes Zerkleinerungsgut zu verarbeiten sind, werden Mahlbahn und Mahlrost ganz aus dem Wirkungsbereich des Rotors herausgefahren bzw. herausgeschwenkt und die Rotoren werkzeuge werden lediglich mit einem Reißkamm bzw. mit einer Amboßkante in Eingriff gebracht. Für den letztgenannten Einsatz muß die Drehrichtung des Rotors der bekannten Maschine umgekehrt werden. Die Umstellung erfordert aber ein zeit- und energieaufwendiges Abbremsen des schnell, z.B. mit 1500 Umdrehungen pro Minute, laufenden Rotors. Ein Abstellen des Rotors wird aijich erforderlich sein, wenn der Mahlrost aus der Arbeitsstellung heraus oder in diese zurückgefahren worden ist. Schließlich besteht ein wesentlicher Nachteil der bekannten Maschine darin, daß der Mahlrost in seiner aus der Betriebsstellung herausgefahrenen Position die Abfuhr des zerkleinerten Guts behindert.
Aus der Zeitschrift "Zement-Kalk-Gips", Jahrgang 18 (1965), Heft 11, Seite 6 ist ferner eine zum Zerkleinern von Kalkstein und ähnlichem vorgesehene Prallmühle mit | Rosten im Unterteil bekannt. Die Roste lassen sich bei Überholungsarbeiten schubkastenartig aus dem Unterteil der Prallmühle herausziehen. Auch während des Betriebs ist zum Freigeben eines Austrittsspalts ein Abdrücken einer Rostkorbhälfte vom Rotor möglich. Aus Platzgründen innerhalb der Maschine können in dem beschriebenen Ausführungsbeispiel aber nur sehr geringe Verschiebungen der etwa in der Vertikalebene der Rotorachse geteilten Rostkorbhälften vorgenommen werden. Wird beispielsweise die in Rotordrehrichtung erste Rosthälfte bei Betrieb der Maschine vom Ro.tor, et,w,as ,abgerückt, so entsteht ein sich
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kreisförmig verengender Arbeitsbereich zwischen Rotor und Rost, in welchem sich bei Einsatz der Maschine zum Zerkleinern normalen Mülls oder von Papier das während des Verarbeitens stark an Volumen zunehmende Gut stauen und verklemmen würde. Wenn dagegen oder außerdem die in Drehrichtung zweite Rostkorbhälfte etwas vom Schlagkreis der Rotorwerkzeuge abgerückt wird, ergibt sich hier zwar zwischen Rotor und Rost ein sich öffnender Keil, das vom ersten Rost ablaufende Material gelangt aber gar nicht in den Öffnungskeil sondern staut sich vor dem abgerückten Q, zweiten Rost. Die bekannte Maschine ist daher in ihrer Konzeption zum Zerkleinern von Müll, Papier und ähnlich leichtem Material ungeeignet.
Papierzerkleinerer müssen zum Zerreißen von einzeln anfallendem Papier, mehr oder weniger großen gebündelten Stapeln, ganzen Aktenordnern und selbst in Säcken angeliefertem Gut gleichermaßen geeignet sein. An das Maß der Zerkleinerung werden je nach Art des eingegebenen Guts sehr unterschiedliche Anforderungen gestellt. Eine relativ grobe Zerkleinerung reicht beispielsweise aus, wenn es lediglich darum geht, das Papier der Weiterverarbeitung zuzuführen. In manchen Fällen muß glattes Papier \J lediglich so bearbeitet werden, daß es preßbar wird. Erhebliche Anforderungen an die Feinheit der Zerkleinerung vrerden dagegen beim Vernichten von Geheim- oder Personalakten gestellt. Je feiner das Gut zerkleinert werden soll, um so größer sind Zeit- und Energieaufwand für die Zerkleinerungsarbeit. Es besteht daher ein Interesse, die Maschine den jeweiligen Anforderungen entsprechend kurzfristig und bei laufendem Rotor anpassen zu können. Das gilt besonders dann, wenn kleinere Chargen von Gut unterschiedlicher Art nacheinander zu bearbeiten sind. Um diesen Anforderungen zu genügen, hat man bisher in der Praxis häufig drei aufeinanderfolgende Zerreißer eingesetzt und damit das aufgegebene Gut stufenweise bis zu dem gewünschten Endzustand bearbeitet.
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Bei Papierzerreißern besteht wegen des geringen spezifischen Gewichts der Papierschnitzel ein wesentliches Problem darin, die Luft in der Maschine so zu führen, daß zerkleinertes Material in Richtung auf den Maschinenauslaß geblasen bzw. gesaugt wird. Dem steht entgegen, daß der Rotor in Folge seiner hohen Umdrehungszahl jeweils auf der Vorderseite - gesehen in Drehrichtung - von in den Schlagkreis der Rotorwerkzeuge gesetzten festen Werkzeugen einen erhöhten Druck und auf der Rückseite der festen Werkzeuge einen entsprechenden Unterdruck gegenüber dem Umgebungsdruck erzeugt. Hierdurch können in der Maschine Druckverhältnisse entstehen, die dazu führen, daß aufgegebenes Gut mit einem in der Einlaßöffnung der Maschine von innen nach außen gerichteten Luftstrom sofort wieder nach außen getragen wird. Zumindest ist es häufig schwierig, Papier aus dem Füllschacht der Maschine in den Eingriffsbereich der Rotorwerkzeuge zu bringen. Diese Probleme werden noch verstärkt, wenn auf der Unterseite des Rotors zum Erzielen einer gleichmäßigen Papierzerkleinerung Roste angeordnet werden. Bei der hohen Umdrehungsgeschwindigkeit des Rotors können nämlich die Roste nahezu wie geschlossene Bleche wirken, so daß Λ selbst ausreichend zerkleinertes Papier nicht durch den Rost fällt. In der Praxis ist man daher dazu übergegangen, auf den Ausgsjig der Maschine ein starkes Gebläse zu setzen, das das zerkleinerte Material durch den Bearbeitungsbereich des Rotors hindurchsaugt. Da der Wirkungsgrad der Maschine vom Durchsatz an Zerkleinerungsgut pro Zeiteinheit und von der aufgewendeten Energie abhängt, sollte das Absauggebläse nur dann in Betrieb gesetzt werden müssen, wenn es unbedingt erforderlich ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den eingangs genannten Papierzerkleinerer so zu verbessern, daß er Zerkleinerungsgut wechselnder Art auf eine jeweils vorgegebene Feinheit mit möglichst günstigem, vom Energieaufwand, Zeitaufwand und der Feinheit der Schnitzel bestimm-
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ten Wirkungsgrad zerkleinern kann und bei laufendem Rotor % den Anforderungen entsprechend umzurüsten bzw. anzupassen | ist. Bei dem Papierzerkleinerer mit einem von oben mit i dem zu zerkleinernden Gut zu beschickenden Rotor mit % horizontaler Achse und mit einem unterhalb des Rotors
angeordneten Rost besteht die erfindungsgemäße Lösung darin, daß die untere Rotorhälfte im wesentlichen von einem
etwa in der Vertikalebene der Rotorachse geteilten Auslaßrost zu umschließen ist und daß die Rosthälften um paral- &'■
IeI zur Rotorachse verlaufende Rostachsen seitlich auszu- I
( schwenken sind. Ferner besteht die erfindungsgemäße Lö- 1
sung für das Verfahren zum Betrieb des Papierzerkleine- g
rers darin, daß zum Feinzerkleinern beide Rosthälften in |
die Arbeitsposition am Schlagkreis der Rotorwerkzeuge ge- |
bracht werden, daß bei grobem Material und/oder gröberem |
Zerreißen zunächst die in Drehrichtung zweite Rosthälfte §
ganz ausgeschwenkt wird und daß bei noch größeren Materi- |
alstücken und/oder noch weniger feinem Zerreißen die er- |
ste Rosthälfte, insbesondere allmählich, z.B. stufen- |
weise, vom Schlagkreis der Rotorwerkzeuge wegge- 1
schwenkt wird. I
Durch die Erfindung wird erreicht, daß der Papierzerklei- J
ν- nerer bei laufendem Rotor - dieser kann beispielsweise |
eine Auslaufzeit von einer halben Stunde haben - allen |
Anforderungen nach Feinheit der erzeugten Schnitzel, Be- |
arbeitungszeit und möglichst geringem Energieaufwand für \
aufgegebenes Papiergut verschiedenster Art mit wenigen ·Η
Handgriffen anzupassen ist. Mit Hilfe des erfindungsgemä- \
Ben Papierzerkleinerürs können also selbst kleinere Char- jj
gen unterschiedlicher Art wirtschaftlich nacheinander be- j
arbeitet werden. I
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Sobald beide Rosthälften an den Schlagkreis der Rotorwerkzeuge herangeführt worden sind, können mit der Maschine auch Geheimakten und selbst Geldscheine wirkungsvoll vernichtet werden. In diesem Fall kann jedoch zum Erzielen einer ausreichenden Arbeitsleistung ein Sauggebläse auf den Ausgang des Gehäuses zu schalten sein. Wenn die Anforderungen an die Feinheit der erzeugten Schnitzel geringer sind, kann die in Drehrichtung zweite Rosthälfte völlig aus dem Wirkungsbereich der Rotorwerkzeuge ausgeschwenkt werden, so daß das zerkleinerte Gut tangential, also etwa horizontal, von der noch im Einsatz befindlichen ersten Rosthälfte abfliegt. Da die zweite Rosthälfte beim Ausschwenken nach oben angehoben wird, behindert sie den Abfluß des zerkleinerten Gutes nicht. Bei ausgeschwenkter zweiter Rosthälfte reißt der sonst am Rotorumfang bestehende Luftstrom am Ende der ersten Rosthälfte ab und der Rotor selbst erzeugt in der Maschine die gewünschte Luftströmung zum Ansaugen zu zerkleinernden Materials und zum Abführen der erzeugten Schnitzel. In der Regel ist daher schon beim Ausschwenken einer Rosthälfte ein nachgeschaltetes Sauggebläse nicht mehr erforderlich.
Gemäß weiterer Erfindung ist die in Drehrichtung des Rotors erste Rosthälfte in verschiedenen Schwenkstellungen zum Schlagkreis der Rotorwerkzeuge zu arretieren. Die Relativlage von am Rost angebrachten Gegenwerkzeugen kann dabei je nach Schwenkstellung der Rosthälften zum Schlagkreis der Rotorwerkzeuge eingestellt werden. Durch das stufenweise oder kontinuierliche Einstellen der ersten Rosthälfte in verschiedene Schwenkstellungen wird es ermöglicht, zunehmend gröberes Material zu verarbeiten bzw. zunehmend gröbere Schnitzel zu erzielen. Als günstig kommt hierbei hinzu, daß beim Ausschwenken der ersten
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Rosthälfte ein sich in Drehrichtung öffnender Keil zwischen Rost und Rotor entsteht. Ein solcher Öffnungskeil ist bei dem während der Verarbeitung stark an Volumen zunehmenden Papier sehr günstig. Wenn schließlich die erste Rosthälfte ganz aus dem Aktionsbereich am Schlagkreis der Rotorwerkzeuge herausgeschwenkt worden ist, würde ohne das Einschalten zusätzlicher Werkzeuge praktisch kein Reißeffekt mehr zu erzielen sein. Die erfindungsgemäße Maschine besitzt daher vor dem Eingang der ersten Rosthälfte einen Reißkamm bzw. eine Amboßkante, die wahl- KJ weise in den Wirkungsbereich des Schlagkreises der Rotorwerkzeuge einzuschieben bzw. einzuschwenken ist. Schließlich sei darauf hingewiesen, daß die .leichte Ausschwenkbarkeit der Rosthälften auch dazu ausgenutzt werden kann, harte bzw. sich verklemmende Teile oder ähnliches durch vorübergehendes Ausschwenken freizugeben. Während bei diesem vorübergehenden Ausschwenken der Rosthälften keine besonderen Veränderungen an den Rosten selbst vorgenommen werden, kann es jedoch günstig sein, beim allmählichen Abheben der ersten Rosthälfte an dieser vorgesehene Gegenwerkseuge dem Maß des Abhebens entsprechend näher an den Schlagkreis der Rotorwerkzeuge heranzubringen.
Anhand der schematischen Darstellung eines Ausführungsbeispiels in der Zeichnung werden weitere Einzelheiten der Erfindung erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch einen Papierzerkleinerer entlang der Linie I-I in Fig. 2; und
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie II-II durch den Papierzerkleinerer nach Fig. 1.
Zu dem erfindungsgemäßen Papierzerkleinerer gehören ein in einem Gehäuse 1 mit Einfüllöffnung 2 im Betrieb schnell umlaufender, mit Zerkleinerungswerkzeugen 3 be-
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setzter und von oben mit dem zu zerkleinernden Gut zu 1 beschickender Rotor 4 mit horizontaler Achse 5 und ein
:; unterhalb des Rotors 4 angeordneter, aus zwei Rosthälf'ten
b 6 und 7 bestehender Auslaßrost sowie eine sich daran
!§ anchließende Auslaßöffnung des Gehäuses 1. Die beiden
% Rosthälften 6 und 7 sind dabei etwa in der Vertikalebene der Rotorachse 5 geteilt und umschließen im wesentlichen
·*; die untere Rotorhälfte. Ferner sind die Rosthälften 6 und
I 7 um etwa in der Höhe der Rotorachse 5 horizontal gelager-
; te Rostachsen 8 und 9 seitlich auszuschwenken. Ein unge-
I \J wolltes Ausschwenken der Rosthälften 6 und 7 wird im Aus-
I führungsbeispiel durch in Nuten 10 e'er die Rosthälften 6
I und 7 haltenden Wangen 11 eingreifende Sperrbolzen 12
i verhindert. Zum gewollten Aus- bzw. Abschwenken der Rost-
I hälften 6 und 7 sind Hydraulik-Kolben-Zylinder-Anordnun-
I gen 13 und 14 vorgesehen, die an den Wangen 11 der Rost-
': hälften 6 und 7 angreifen. Die Hydraulikeinrichtung 14
I zum Abheben der in Rotordrehrichtung 15 zweiten Rosthälf-
] te 7 wird dabei so ausgebildet, daß diese Rosthälfte ein-
• schließlich ihrer Wange 11 beim Ausschwenken längs des
I angedeuteten Schwenkkreises ganz aus den Bereich der un-
', teren horizontalen Tangente des Schlagkreises 16 der Ro-
; , \ torwerkzeuge 3 in die strichpunktiert angedeutete Stel-' lung gelangt. Die zweite Rosthälfte 7 soll dabei so weit
\ über die erwähnte horizontale Tangente anzuheben sein,
daß bei im Einsatz befindlicher erster Rosthälfte 6 vom I Rotor 4 bzw. von der Rosthälfte 6 horizontal abgeschleudertes Gut nicht gegen die zweite Rosthälfte 7 stößt. Die in Drehrichtung 15 erste Rosthälfte 6 braucht dagegen mit Hilfe ihrer Hydraulikanordnung 13 (längs der angedeuteten Schwenklinie) nicht soweit wie die zweite Rosthälfte 7 sondern nur bis in die strichpunktiert angedeutete Stellung auszuschwenken sein, da beim Abheben der ersten Rosthälfte 7 das zerkleinerte Gilt nur in den Bereich der ihr benachbarten vertikalen Tangente des Schlagkreises 16 fällt.
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Während die in Drehrichtung 15 zweite Rosthälfte 7 nur entweder ganz an den Schlagkreis 16 heranzufahren oder vollständig von diesem abzuschwenken ist, kann die in Drehrichtung 15 erste Rosthälfte 6 in verschiedenen Zwischenstellungen wertvolle Dienste leisten. In den Zwischenstellungen kann es günstig sein, die der Rosthälfte 6 zugeordneten Gegenwerkzeuge 17 und 18 zumindest bei vorgesehenem Dauerbetrieb dem Abstand vom Schlagkreis 16 entsprechend anzuheben oder abzusenken. Wenn die in Drehrichtung 15 erste Rosthälfte 6 teilweise oder ganz aus v. dem Wirkungsbereich des Schlagkreises 16 der Rotorwerkzeuge 3 geschwenkt wird, sind zum Zerkleinern des aufgegebenen Guts weitere Werkzeuge, z.B. eine in den Wirkungsbereich des Schlagkreises 16 einzufahrende oder einzuschwenkende Amboßklappe 19 erforderlich. Das Gut wird dann zwischen den, beispielsweise durch Fliehkraft radial nach außen gedrückten Rotorwerkzeugen 3 und der Amboßkante 20 zerkleinert. Zum Einstellen der Amboßklappe 19 kann ebenfalls eine Hydraulik-Zylinder-Anordnung 21 vorgesehen werden.
Um das Einstellen und Verschwenken der Rosthälften 6 und ( 7 einschließlich der zugehörigen Wangen 11 bei laufendem Rotor 4 den Unfallverhütungsvorschriften entsprechend zu ermöglichen, wird das Gehäuse 1 auch im unteren Bereich so groß ausgeführt, daß die gegebenenfalls ausgeschwenkten Teile innerhalb des Gehäuses Platz finden und während des Ausschwenkens die Bedienungsperson nicht durch vom Rotor abgeschleudertes Gut verletzt werden kann.
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Claims (5)

Dr.-inq. Reiman KS'rrig : !'"rCDipV1^- Klaus Bengen Wilhelm-Tell-Stn 14 4DDD Düsseldorf 1 Telefon 39 7ΟΞΒ Patentanwälte G 81 35 075.918· Juni 1984 35 596 B LINDEMANN Maschinenfabrik G.m.b.H., Erkrather Straße 401, 4000 Düsseldorf 1 "Papierzerkleinerer" ι ( / Schutzansprüche:
1. Papierzerkleinerer mit einem in einem Gehäuse mit Einfüllöffnung drehbar gelagerten, mit Zerkleinerungswerk- ; zeugen besetzten Rotor mit horizontaler Achse, wobei die
untere Rotorhälfte im wesentlichen von einem etwa in der Vertikalebene der Rotorachse geteilten Auslaßrost umschlossen ist und die Rosthälften um parallel zur Rotorachse verlaufende Rostachsen beweglich gelagert sind, dadurch gekennzeichnet^ daß beide Rosthälften (6, 7) innerhalb des Gehäuses (1) unabhängig voneinander mittels je eines Schwenkantriebes (13, 14) seitlich auszu- ^- schwenken sind, wobei die in Rotordrehrichtung erste Rosthälfte (6) mindestens bis hinter die den Rotorschlagkreis tangierende, ihr (6) benachbarte Vertikalebene und die andere Rosthälfte (7) mindestens in eine Lage oberhalb der den Rotorschlagkreis unten tangierenden Horizontalebene auszuschwenken ist, und daß an der Innenfläche der ersten Rosthälfte (6) mindestens ein zum Schlagkreis (16) der Rotorwerkzeuge (3) einstellbares Gegenwerkzeug (17 bzw. 18) befestigt ist.
2. Papierzerkleinerer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in Rotordrecirichtung (15) zweite Rosthälfte (7) vollkommen aus dem Wirkungsbereich der Rotorwerkzeuge (3) unter Freigabe eines Abflußwegs für etwa tangential bzw. horizontal von der zu diesem Zeitpunkt einsatzbereiten ersten Rotorhälfte (6) kommendes, zerkleinertes Gut nach oben auszuschwenken ist.
3. Papierzerkleinerer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge- ~ kennzeichnet, daß die in Drehrichtung (15) des Rotors
y J (4) erste Rosthäifte (6) in verschiedenen Schwenkstellungen zum Schlagkreis (16) der Rotorwerkzeuge (3) zu arretieren ist.
4. Papierzerkleinerer nach einem oder mehreren der Ansprüehe 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Relativlage von den an der ersten Rosthälfte (6) angebrachten Gegenwerkzeugen (17, 18) je nach Schwenkstellung der Rosthälfte (6) zum Schlagkreis (16) der Rotorwerkzeuge (3) einzustellen ist.
5. Papierzerkleinerer nach einem oder mehreren der Ansprü- \ ehe 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor (4) und der Rostschwenkbereich so von dem Gehäuse (l) zu umschließen ist, daß ein Betätigen der Rosthälften (6, 7) bei laufendem Betrieb zulässig ist.
DE19818135075 1981-12-02 1981-12-02 Papierzerkleinerer Expired DE8135075U1 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19818135075 DE8135075U1 (de) 1981-12-02 1981-12-02 Papierzerkleinerer

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Publication Number Publication Date
DE8135075U1 true DE8135075U1 (de) 1984-09-27

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ID=6733515

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DE19818135075 Expired DE8135075U1 (de) 1981-12-02 1981-12-02 Papierzerkleinerer

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