DE8135075U1 - Papierzerkleinerer - Google Patents
PapierzerkleinererInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft einen Papierzerkleinerer mit einem
in einem Gehäuse mit EinfüllÖffnung drehbar gelagerten, |
mit Zerkleinerungswerkzeugen besetzten Rotor mit horizon- f
taler Achse und mit einem unterhalb des Rotors angeord- τ
neten Auslaßrost sowie einer dem Auslaßrost zugeordneten (
Auslaßöffnung des Gehäuses.
Eine Zerkleinerungsmaschine vorstehender Art, die für Müll und sonstige Abfälle vorgesehen ist, wird in der
DE-AS 25 16 014 beschrieben. Dem Rotor werden dabei unter anderem eine nicht durchlässige aber etwa parallel zur
Rotorachse verlaufende Rippen aufweisende Mahlbahn und ein für zerkleinertes Gut durchlässiger Mahlrost zugeordnet.
Der etwa achsparallele Roststäbe aufweisende Mahlrost kann horizontal auf Schienen seitlich aus dem Gehäuseunterteil
herausgefahren werden. Bei Betrieb der Maschine zum Zerkleinern normalen Mülls wird das Gut zunächst
gegen ein oberhalb der Mahlbahn befindliches Prallwerk geschleudert und nach der entsprechenden Vorzerkleinerung
an der Mahlbahn weiter so zerkleinert, daß es durch den Mahlrost hindurchfallen kann. Die Mahlbahn und der Mahlrost
umschließen dabei in der angegebenen Reihenfolge im s wesentlichen die untere Rotorhälfte. Während der Mahlrost
etwa überall gleichen Abstand von dem Schlagkreis der Rotorwerkzeuge haben soll, ist vorgesehen, den Abstand ■'
zwischen Mahlbahn und Rotor in Rotordrehrichtung geringer , werden zu lassen. Wenn sich unzerkleinerbare, harte Gegenstände
in dem bearbeiteten Gut befinden, kann die Mahlbahn kurzzeitig vom Rotor abgeschwenkt werden.
Die aus der DE-AS 25 16 014 bekannte Maschine kann auch
zum Zerkleinern von grobem Zerkleinerungsgut, wie Sperrmüll, und sogar zum Zerkleinern von zähem Zerkleinerungsgut, wie Altreifen, verwendet werden. Im erstgenannten
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FaIl erfolgt das Zerkleinern im wesentlichen durch die
Prallbahn, während der Mahlrost ganz aus dem Aktionsbereich des Rotors herausgefahren wird. Die Mahlbahn soll
dabei gerade so weit vom Schlagkreis des Rotors entfernt angeordnet werden, daß eine Nachzerkleinerung in gewissem
Umfang bewirkt wird aber ein Blockieren der Maschine nicht zu befürchten ist. Wenn dagegen Altreifen oder ähnlich
zähes Zerkleinerungsgut zu verarbeiten sind, werden Mahlbahn und Mahlrost ganz aus dem Wirkungsbereich des
Rotors herausgefahren bzw. herausgeschwenkt und die Rotoren werkzeuge werden lediglich mit einem Reißkamm bzw. mit
einer Amboßkante in Eingriff gebracht. Für den letztgenannten Einsatz muß die Drehrichtung des Rotors der bekannten
Maschine umgekehrt werden. Die Umstellung erfordert aber ein zeit- und energieaufwendiges Abbremsen des
schnell, z.B. mit 1500 Umdrehungen pro Minute, laufenden Rotors. Ein Abstellen des Rotors wird aijich erforderlich
sein, wenn der Mahlrost aus der Arbeitsstellung heraus oder in diese zurückgefahren worden ist. Schließlich besteht
ein wesentlicher Nachteil der bekannten Maschine darin, daß der Mahlrost in seiner aus der Betriebsstellung
herausgefahrenen Position die Abfuhr des zerkleinerten Guts behindert.
Aus der Zeitschrift "Zement-Kalk-Gips", Jahrgang 18 (1965), Heft 11, Seite 6 ist ferner eine zum Zerkleinern
von Kalkstein und ähnlichem vorgesehene Prallmühle mit | Rosten im Unterteil bekannt. Die Roste lassen sich bei
Überholungsarbeiten schubkastenartig aus dem Unterteil der Prallmühle herausziehen. Auch während des Betriebs
ist zum Freigeben eines Austrittsspalts ein Abdrücken einer Rostkorbhälfte vom Rotor möglich. Aus Platzgründen
innerhalb der Maschine können in dem beschriebenen Ausführungsbeispiel aber nur sehr geringe Verschiebungen der
etwa in der Vertikalebene der Rotorachse geteilten Rostkorbhälften vorgenommen werden. Wird beispielsweise die
in Rotordrehrichtung erste Rosthälfte bei Betrieb der Maschine vom Ro.tor, et,w,as ,abgerückt, so entsteht ein sich
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kreisförmig verengender Arbeitsbereich zwischen Rotor und Rost, in welchem sich bei Einsatz der Maschine zum Zerkleinern
normalen Mülls oder von Papier das während des Verarbeitens stark an Volumen zunehmende Gut stauen und
verklemmen würde. Wenn dagegen oder außerdem die in Drehrichtung zweite Rostkorbhälfte etwas vom Schlagkreis der
Rotorwerkzeuge abgerückt wird, ergibt sich hier zwar zwischen Rotor und Rost ein sich öffnender Keil, das vom
ersten Rost ablaufende Material gelangt aber gar nicht in den Öffnungskeil sondern staut sich vor dem abgerückten
Q, zweiten Rost. Die bekannte Maschine ist daher in ihrer Konzeption zum Zerkleinern von Müll, Papier und ähnlich
leichtem Material ungeeignet.
Papierzerkleinerer müssen zum Zerreißen von einzeln anfallendem Papier, mehr oder weniger großen gebündelten Stapeln,
ganzen Aktenordnern und selbst in Säcken angeliefertem Gut gleichermaßen geeignet sein. An das Maß der
Zerkleinerung werden je nach Art des eingegebenen Guts sehr unterschiedliche Anforderungen gestellt. Eine relativ
grobe Zerkleinerung reicht beispielsweise aus, wenn es lediglich darum geht, das Papier der Weiterverarbeitung
zuzuführen. In manchen Fällen muß glattes Papier \J lediglich so bearbeitet werden, daß es preßbar wird. Erhebliche
Anforderungen an die Feinheit der Zerkleinerung vrerden dagegen beim Vernichten von Geheim- oder Personalakten
gestellt. Je feiner das Gut zerkleinert werden soll, um so größer sind Zeit- und Energieaufwand für
die Zerkleinerungsarbeit. Es besteht daher ein Interesse, die Maschine den jeweiligen Anforderungen entsprechend
kurzfristig und bei laufendem Rotor anpassen zu können. Das gilt besonders dann, wenn kleinere Chargen von Gut
unterschiedlicher Art nacheinander zu bearbeiten sind. Um diesen Anforderungen zu genügen, hat man bisher in der
Praxis häufig drei aufeinanderfolgende Zerreißer eingesetzt und damit das aufgegebene Gut stufenweise bis zu
dem gewünschten Endzustand bearbeitet.
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Bei Papierzerreißern besteht wegen des geringen spezifischen Gewichts der Papierschnitzel ein wesentliches Problem
darin, die Luft in der Maschine so zu führen, daß zerkleinertes Material in Richtung auf den Maschinenauslaß
geblasen bzw. gesaugt wird. Dem steht entgegen, daß der Rotor in Folge seiner hohen Umdrehungszahl jeweils
auf der Vorderseite - gesehen in Drehrichtung - von in den Schlagkreis der Rotorwerkzeuge gesetzten festen Werkzeugen
einen erhöhten Druck und auf der Rückseite der festen Werkzeuge einen entsprechenden Unterdruck gegenüber
dem Umgebungsdruck erzeugt. Hierdurch können in der Maschine Druckverhältnisse entstehen, die dazu führen,
daß aufgegebenes Gut mit einem in der Einlaßöffnung der Maschine von innen nach außen gerichteten Luftstrom sofort
wieder nach außen getragen wird. Zumindest ist es häufig schwierig, Papier aus dem Füllschacht der Maschine
in den Eingriffsbereich der Rotorwerkzeuge zu bringen.
Diese Probleme werden noch verstärkt, wenn auf der Unterseite des Rotors zum Erzielen einer gleichmäßigen Papierzerkleinerung
Roste angeordnet werden. Bei der hohen Umdrehungsgeschwindigkeit des Rotors können nämlich die
Roste nahezu wie geschlossene Bleche wirken, so daß Λ selbst ausreichend zerkleinertes Papier nicht durch den
Rost fällt. In der Praxis ist man daher dazu übergegangen, auf den Ausgsjig der Maschine ein starkes Gebläse zu
setzen, das das zerkleinerte Material durch den Bearbeitungsbereich des Rotors hindurchsaugt. Da der Wirkungsgrad
der Maschine vom Durchsatz an Zerkleinerungsgut pro Zeiteinheit und von der aufgewendeten Energie abhängt,
sollte das Absauggebläse nur dann in Betrieb gesetzt werden müssen, wenn es unbedingt erforderlich ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den eingangs genannten Papierzerkleinerer so zu verbessern, daß er
Zerkleinerungsgut wechselnder Art auf eine jeweils vorgegebene Feinheit mit möglichst günstigem, vom Energieaufwand,
Zeitaufwand und der Feinheit der Schnitzel bestimm-
• *
ten Wirkungsgrad zerkleinern kann und bei laufendem Rotor %
den Anforderungen entsprechend umzurüsten bzw. anzupassen | ist. Bei dem Papierzerkleinerer mit einem von oben mit i
dem zu zerkleinernden Gut zu beschickenden Rotor mit % horizontaler Achse und mit einem unterhalb des Rotors
angeordneten Rost besteht die erfindungsgemäße Lösung darin, daß die untere Rotorhälfte im wesentlichen von einem
etwa in der Vertikalebene der Rotorachse geteilten Auslaßrost zu umschließen ist und daß die Rosthälften um paral- &'■
angeordneten Rost besteht die erfindungsgemäße Lösung darin, daß die untere Rotorhälfte im wesentlichen von einem
etwa in der Vertikalebene der Rotorachse geteilten Auslaßrost zu umschließen ist und daß die Rosthälften um paral- &'■
IeI zur Rotorachse verlaufende Rostachsen seitlich auszu- I
( schwenken sind. Ferner besteht die erfindungsgemäße Lö- 1
sung für das Verfahren zum Betrieb des Papierzerkleine- g
rers darin, daß zum Feinzerkleinern beide Rosthälften in |
die Arbeitsposition am Schlagkreis der Rotorwerkzeuge ge- |
bracht werden, daß bei grobem Material und/oder gröberem |
Zerreißen zunächst die in Drehrichtung zweite Rosthälfte §
ganz ausgeschwenkt wird und daß bei noch größeren Materi- |
alstücken und/oder noch weniger feinem Zerreißen die er- |
ste Rosthälfte, insbesondere allmählich, z.B. stufen- |
weise, vom Schlagkreis der Rotorwerkzeuge wegge- 1
schwenkt wird. I
Durch die Erfindung wird erreicht, daß der Papierzerklei- J
ν- nerer bei laufendem Rotor - dieser kann beispielsweise |
eine Auslaufzeit von einer halben Stunde haben - allen |
Anforderungen nach Feinheit der erzeugten Schnitzel, Be- |
arbeitungszeit und möglichst geringem Energieaufwand für \
aufgegebenes Papiergut verschiedenster Art mit wenigen ·Η
Handgriffen anzupassen ist. Mit Hilfe des erfindungsgemä- \
Ben Papierzerkleinerürs können also selbst kleinere Char- jj
gen unterschiedlicher Art wirtschaftlich nacheinander be- j
arbeitet werden. I
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Sobald beide Rosthälften an den Schlagkreis der Rotorwerkzeuge herangeführt worden sind, können mit der Maschine
auch Geheimakten und selbst Geldscheine wirkungsvoll vernichtet werden. In diesem Fall kann jedoch zum Erzielen
einer ausreichenden Arbeitsleistung ein Sauggebläse auf den Ausgang des Gehäuses zu schalten sein. Wenn die Anforderungen
an die Feinheit der erzeugten Schnitzel geringer sind, kann die in Drehrichtung zweite Rosthälfte völlig
aus dem Wirkungsbereich der Rotorwerkzeuge ausgeschwenkt werden, so daß das zerkleinerte Gut tangential, also etwa
horizontal, von der noch im Einsatz befindlichen ersten Rosthälfte abfliegt. Da die zweite Rosthälfte beim Ausschwenken
nach oben angehoben wird, behindert sie den Abfluß des zerkleinerten Gutes nicht. Bei ausgeschwenkter
zweiter Rosthälfte reißt der sonst am Rotorumfang bestehende Luftstrom am Ende der ersten Rosthälfte ab und
der Rotor selbst erzeugt in der Maschine die gewünschte Luftströmung zum Ansaugen zu zerkleinernden Materials und
zum Abführen der erzeugten Schnitzel. In der Regel ist daher schon beim Ausschwenken einer Rosthälfte ein nachgeschaltetes
Sauggebläse nicht mehr erforderlich.
Gemäß weiterer Erfindung ist die in Drehrichtung des Rotors erste Rosthälfte in verschiedenen Schwenkstellungen
zum Schlagkreis der Rotorwerkzeuge zu arretieren. Die Relativlage von am Rost angebrachten Gegenwerkzeugen kann
dabei je nach Schwenkstellung der Rosthälften zum Schlagkreis der Rotorwerkzeuge eingestellt werden. Durch das
stufenweise oder kontinuierliche Einstellen der ersten Rosthälfte in verschiedene Schwenkstellungen wird es ermöglicht,
zunehmend gröberes Material zu verarbeiten bzw. zunehmend gröbere Schnitzel zu erzielen. Als günstig
kommt hierbei hinzu, daß beim Ausschwenken der ersten
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Rosthälfte ein sich in Drehrichtung öffnender Keil zwischen Rost und Rotor entsteht. Ein solcher Öffnungskeil
ist bei dem während der Verarbeitung stark an Volumen zunehmenden Papier sehr günstig. Wenn schließlich die
erste Rosthälfte ganz aus dem Aktionsbereich am Schlagkreis der Rotorwerkzeuge herausgeschwenkt worden ist, würde
ohne das Einschalten zusätzlicher Werkzeuge praktisch kein Reißeffekt mehr zu erzielen sein. Die erfindungsgemäße
Maschine besitzt daher vor dem Eingang der ersten Rosthälfte einen Reißkamm bzw. eine Amboßkante, die wahl-
KJ weise in den Wirkungsbereich des Schlagkreises der Rotorwerkzeuge einzuschieben bzw. einzuschwenken ist. Schließlich
sei darauf hingewiesen, daß die .leichte Ausschwenkbarkeit der Rosthälften auch dazu ausgenutzt werden kann,
harte bzw. sich verklemmende Teile oder ähnliches durch vorübergehendes Ausschwenken freizugeben. Während bei diesem
vorübergehenden Ausschwenken der Rosthälften keine besonderen Veränderungen an den Rosten selbst vorgenommen
werden, kann es jedoch günstig sein, beim allmählichen Abheben der ersten Rosthälfte an dieser vorgesehene
Gegenwerkseuge dem Maß des Abhebens entsprechend näher an den Schlagkreis der Rotorwerkzeuge heranzubringen.
Anhand der schematischen Darstellung eines Ausführungsbeispiels in der Zeichnung werden weitere Einzelheiten
der Erfindung erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch einen Papierzerkleinerer entlang
der Linie I-I in Fig. 2; und
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie II-II durch den
Papierzerkleinerer nach Fig. 1.
Zu dem erfindungsgemäßen Papierzerkleinerer gehören ein
in einem Gehäuse 1 mit Einfüllöffnung 2 im Betrieb schnell umlaufender, mit Zerkleinerungswerkzeugen 3 be-
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setzter und von oben mit dem zu zerkleinernden Gut zu 1 beschickender Rotor 4 mit horizontaler Achse 5 und ein
:; unterhalb des Rotors 4 angeordneter, aus zwei Rosthälf'ten
b 6 und 7 bestehender Auslaßrost sowie eine sich daran
!§ anchließende Auslaßöffnung des Gehäuses 1. Die beiden
% Rosthälften 6 und 7 sind dabei etwa in der Vertikalebene der Rotorachse 5 geteilt und umschließen im wesentlichen
·*; die untere Rotorhälfte. Ferner sind die Rosthälften 6 und
I 7 um etwa in der Höhe der Rotorachse 5 horizontal gelager-
; te Rostachsen 8 und 9 seitlich auszuschwenken. Ein unge-
I \J wolltes Ausschwenken der Rosthälften 6 und 7 wird im Aus-
I führungsbeispiel durch in Nuten 10 e'er die Rosthälften 6
I und 7 haltenden Wangen 11 eingreifende Sperrbolzen 12
i verhindert. Zum gewollten Aus- bzw. Abschwenken der Rost-
I hälften 6 und 7 sind Hydraulik-Kolben-Zylinder-Anordnun-
I gen 13 und 14 vorgesehen, die an den Wangen 11 der Rost-
': hälften 6 und 7 angreifen. Die Hydraulikeinrichtung 14
I zum Abheben der in Rotordrehrichtung 15 zweiten Rosthälf-
] te 7 wird dabei so ausgebildet, daß diese Rosthälfte ein-
• schließlich ihrer Wange 11 beim Ausschwenken längs des
I angedeuteten Schwenkkreises ganz aus den Bereich der un-
', teren horizontalen Tangente des Schlagkreises 16 der Ro-
; , \ torwerkzeuge 3 in die strichpunktiert angedeutete Stel-'
lung gelangt. Die zweite Rosthälfte 7 soll dabei so weit
\ über die erwähnte horizontale Tangente anzuheben sein,
daß bei im Einsatz befindlicher erster Rosthälfte 6 vom I Rotor 4 bzw. von der Rosthälfte 6 horizontal abgeschleudertes
Gut nicht gegen die zweite Rosthälfte 7 stößt. Die in Drehrichtung 15 erste Rosthälfte 6 braucht dagegen
mit Hilfe ihrer Hydraulikanordnung 13 (längs der angedeuteten Schwenklinie) nicht soweit wie die zweite Rosthälfte
7 sondern nur bis in die strichpunktiert angedeutete Stellung auszuschwenken sein, da beim Abheben der ersten
Rosthälfte 7 das zerkleinerte Gilt nur in den Bereich der
ihr benachbarten vertikalen Tangente des Schlagkreises 16 fällt.
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Während die in Drehrichtung 15 zweite Rosthälfte 7 nur entweder ganz an den Schlagkreis 16 heranzufahren oder
vollständig von diesem abzuschwenken ist, kann die in Drehrichtung 15 erste Rosthälfte 6 in verschiedenen Zwischenstellungen
wertvolle Dienste leisten. In den Zwischenstellungen kann es günstig sein, die der Rosthälfte
6 zugeordneten Gegenwerkzeuge 17 und 18 zumindest bei vorgesehenem Dauerbetrieb dem Abstand vom Schlagkreis 16
entsprechend anzuheben oder abzusenken. Wenn die in Drehrichtung 15 erste Rosthälfte 6 teilweise oder ganz aus
v. dem Wirkungsbereich des Schlagkreises 16 der Rotorwerkzeuge 3 geschwenkt wird, sind zum Zerkleinern des aufgegebenen
Guts weitere Werkzeuge, z.B. eine in den Wirkungsbereich des Schlagkreises 16 einzufahrende oder einzuschwenkende
Amboßklappe 19 erforderlich. Das Gut wird dann zwischen den, beispielsweise durch Fliehkraft radial
nach außen gedrückten Rotorwerkzeugen 3 und der Amboßkante 20 zerkleinert. Zum Einstellen der Amboßklappe 19 kann
ebenfalls eine Hydraulik-Zylinder-Anordnung 21 vorgesehen werden.
Um das Einstellen und Verschwenken der Rosthälften 6 und ( 7 einschließlich der zugehörigen Wangen 11 bei laufendem
Rotor 4 den Unfallverhütungsvorschriften entsprechend zu ermöglichen, wird das Gehäuse 1 auch im unteren Bereich
so groß ausgeführt, daß die gegebenenfalls ausgeschwenkten Teile innerhalb des Gehäuses Platz finden und während
des Ausschwenkens die Bedienungsperson nicht durch vom Rotor abgeschleudertes Gut verletzt werden kann.
br
Claims (5)
1. Papierzerkleinerer mit einem in einem Gehäuse mit Einfüllöffnung
drehbar gelagerten, mit Zerkleinerungswerk- ; zeugen besetzten Rotor mit horizontaler Achse, wobei die
untere Rotorhälfte im wesentlichen von einem etwa in der Vertikalebene der Rotorachse geteilten Auslaßrost umschlossen
ist und die Rosthälften um parallel zur Rotorachse verlaufende Rostachsen beweglich gelagert sind,
dadurch gekennzeichnet^ daß beide Rosthälften (6, 7) innerhalb des Gehäuses (1) unabhängig voneinander mittels
je eines Schwenkantriebes (13, 14) seitlich auszu- ^- schwenken sind, wobei die in Rotordrehrichtung erste
Rosthälfte (6) mindestens bis hinter die den Rotorschlagkreis tangierende, ihr (6) benachbarte Vertikalebene und
die andere Rosthälfte (7) mindestens in eine Lage oberhalb der den Rotorschlagkreis unten tangierenden Horizontalebene
auszuschwenken ist, und daß an der Innenfläche der ersten Rosthälfte (6) mindestens ein zum Schlagkreis
(16) der Rotorwerkzeuge (3) einstellbares Gegenwerkzeug (17 bzw. 18) befestigt ist.
2. Papierzerkleinerer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die in Rotordrecirichtung (15) zweite Rosthälfte
(7) vollkommen aus dem Wirkungsbereich der Rotorwerkzeuge (3) unter Freigabe eines Abflußwegs für etwa tangential
bzw. horizontal von der zu diesem Zeitpunkt einsatzbereiten ersten Rotorhälfte (6) kommendes, zerkleinertes
Gut nach oben auszuschwenken ist.
3. Papierzerkleinerer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge- ~ kennzeichnet, daß die in Drehrichtung (15) des Rotors
y J (4) erste Rosthäifte (6) in verschiedenen Schwenkstellungen
zum Schlagkreis (16) der Rotorwerkzeuge (3) zu arretieren ist.
4. Papierzerkleinerer nach einem oder mehreren der Ansprüehe
1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Relativlage von den an der ersten Rosthälfte (6) angebrachten Gegenwerkzeugen
(17, 18) je nach Schwenkstellung der Rosthälfte (6) zum Schlagkreis (16) der Rotorwerkzeuge (3) einzustellen
ist.
5. Papierzerkleinerer nach einem oder mehreren der Ansprü-
\ ehe 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor (4)
und der Rostschwenkbereich so von dem Gehäuse (l) zu umschließen ist, daß ein Betätigen der Rosthälften (6,
7) bei laufendem Betrieb zulässig ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19818135075 DE8135075U1 (de) | 1981-12-02 | 1981-12-02 | Papierzerkleinerer |
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| DE19818135075 DE8135075U1 (de) | 1981-12-02 | 1981-12-02 | Papierzerkleinerer |
Publications (1)
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|---|---|
| DE8135075U1 true DE8135075U1 (de) | 1984-09-27 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19818135075 Expired DE8135075U1 (de) | 1981-12-02 | 1981-12-02 | Papierzerkleinerer |
Country Status (1)
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|---|---|
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1981
- 1981-12-02 DE DE19818135075 patent/DE8135075U1/de not_active Expired
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