DE813428C - Spinnhuelse fuer haengende Spinnzentrifugen - Google Patents
Spinnhuelse fuer haengende SpinnzentrifugenInfo
- Publication number
- DE813428C DE813428C DEP38173A DEP0038173A DE813428C DE 813428 C DE813428 C DE 813428C DE P38173 A DEP38173 A DE P38173A DE P0038173 A DEP0038173 A DE P0038173A DE 813428 C DE813428 C DE 813428C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- spinning
- tube
- thread
- hanging
- sleeve
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000009987 spinning Methods 0.000 title claims description 27
- 239000005060 rubber Substances 0.000 claims description 13
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 3
- 241000239290 Araneae Species 0.000 description 2
- 230000001133 acceleration Effects 0.000 description 2
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 2
- 239000004952 Polyamide Substances 0.000 description 1
- 239000011111 cardboard Substances 0.000 description 1
- 229920002678 cellulose Polymers 0.000 description 1
- 239000001913 cellulose Substances 0.000 description 1
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 239000000123 paper Substances 0.000 description 1
- 239000004033 plastic Substances 0.000 description 1
- 229920003023 plastic Polymers 0.000 description 1
- 229920002647 polyamide Polymers 0.000 description 1
- 230000003014 reinforcing effect Effects 0.000 description 1
- 238000005507 spraying Methods 0.000 description 1
- 229920003002 synthetic resin Polymers 0.000 description 1
- 239000000057 synthetic resin Substances 0.000 description 1
- 210000002435 tendon Anatomy 0.000 description 1
- 239000004753 textile Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01D—MECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
- D01D7/00—Collecting the newly-spun products
- D01D7/02—Collecting the newly-spun products in centrifugal spinning pots
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Centrifugal Separators (AREA)
Description
- In bodenlosen Spinntöpfen oder Spinnhülsen, die fest oder abnehmbar mit der hohlen Zentrifugenwelle verbunden sind, und zylindrische oder nach unten etwas verengte Form aufweisen, hält die Zentrifugalkraft den gebildeten Fadenkörper während der Topf-bzw. Hülsenrotatio einwandfrei fest. Nach dem Abschalten des Antriebmotors verschwindet die Zentrifugalbeschleunigung, der Fadenkörper verliert dadurch seinen festen Halt und wird schließlich aus der fast zum Stillstand gekommenen Hülse herausgeschleudert.
- Diese Gefahr kann durch einen am unteren Hülsenrand angebrachten ringförmigen Boden oder einen dort aufsetzbaren ringförnnigen Deckel beseitigt werden, die dem fadenbegleitenden Flüssigkeitsstrom freien Abfluß gestatten. Derartige Einrichtungen erschweren jedoch den Spinnbetrieb oder machen es sogar unmöglich, daß die Spinnhülse nach unten herausgenommen werden kann.
- Zur Vermeidung dieser Schwierigkeiten wird das Herausfallen des Fadenkörpers aus Spinnhülsen bei hängenden Spinnzentrifugen erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß am unteren Rande der Spinnhülse ein elastischer Faden, insbesondere ein Gummifaden, in Form einer geometrischen Figur, vorzugsweise in Form eines Dreiecks, ausgespannt ist, deren Begrenzungslinien nicht durch die Hülsenrotationsachse gehen. Die fadenbegleitende Flüssigkeit kann sodann frei abfließen, ohne das sie vom elastischen Faden gestört oder versprüht wird.
- In der Zeichnung ist die Spinnhülse nach der Erfindung in Form eines Ausführungsbeispiels dargestellt Fig. i zeigt einen axialen Vertikalschnitt durch den unteren Teil einer hängenden Spinnhülse, Fig. z veranschaulicht eine Aufsicht auf den unteren Hülsenrand.
- Es ist i die Spinnhülse (Fig. i), die an ihrem unteren Ende einen verstärkten Rand 2 besitzt. Der eingeschleuderte Spinnkuchen 3 endet io bis 30 mm oberhalb der Hülsenunterkante.
- Über den freien Hülsenquerschnitt ist dreieckförmig ein kräftiger Gummifaden 4 ausgespannt (Fig. 2). Zu seiner Befestigung dienen drei Haken 5 (Fig. i), die am Verstärkungsring 2 derart angebracht sind, daß der Hakengrund weiter von der Rotationsachse entfernt ist als die Hakenspitze. Auf diese Weise kann der Faden auch bei sehr hoher Rotationsgeschwindigkeit nicht abgeschleudert werden.
- Unterhalb jedes Hakens 5 besitzt der Hülsenrand einen Einschnitt 6, der. sich nach innen erweitert (Fig.2). Bei der Hülsenrotation wird der Gummifaden 4 in die strichpunktiert angedeutete Lage 7 ausgebogen (Fig. 2). Ein Herausschleudern des Gummifadens über die Hülsenaußenfläche hinaus findet jedoch nicht statt, weil die Masse der als Sehne fungierenden Fadenlänge größer ist als die Masse der in die Haken 5 eingelegten Fadenstücke.
- Beim Nachlassen der Hülsenrotationsgeschwindigkeit, d. h. nach dem Abschalten des Zentrifugenmotors, zieht sich der Gummifaden 4 wieder auf seine Dreieckform zusammen. Wenn der Spinnkuchen nun durch die Zentrifugalkraft nicht mehr genügend festgehalten wird und nach unten rutscht, hält der kräftige Gummifaden 4 ihn fest, so daß er nicht aus der Hülse herausfallen kann. Sobald die Spinnhülse völlig zum Stillstand gekommen ist, wird der Gummifaden 4 von zwei Haltehaken 5 gelöst. Dann kann der Spinnkuchen mühelos nach unten aus der Spinnhülse herausgenommen werden. Hierauf wird der Faden 4 wieder über alle drei Haken 5 ausgespannt und die Zentrifuge eingeschaltet, worauf mit der Erzeugung eines neuen Spinnkuchens begonnen werden kann. Das Abnehmen und Wiederanbringen des Gummifadens 4 läßt sich leichter bewerkstelligen als das Abnehmen und Aufsetzen der heute üblichen Spinntopfdeckel mit Spannfeder.
- Zum Anspinnen von Spinnhülsen bei hängenden Spinnzentrifugen ist bereits ein elastischer Faden vorgeschlagen worden, der am unteren Hülsenrand derart ausgespannt ist, daß er die Rotationsachse in Form eines Fadenkreuzes überschneidet. Der erfindungsgemäße Gummifaden wird im Gegensatz hierzu nicht zum Anspinnen, sondern nur zum Halten des Spinnkuchens benutzt, wenn dieser infolge nachlassender Zentrifugalkraft aus der Spinnhülse herauszufallen droht. Der erfindungsgemäß ausgespannte Gummifaden geht nicht durch die Rotationsachse und führt daher nicht zur Versprühung des flüssigen Fadenfördermittels.
- Die Spinnhülse i (Fig. i) kann mit einem porösen oder gelochten Einsatz 8 versehen sein, der aus Papier, Pappe, Textilstoff, Gummi, Metall oder Kunststoffen, z. B. Celluloseverbindungen, Kunstharzen oder Superpolyamiden, besteht. Wenn diese Einsätze den Spinnkuchen bei seiner Nachbehandlung begleiten sollen, werden sie zweckmäßig derart ausgeführt, daß sie der Schrumpfung des Fadenkörpers folgen. Bei der Hülsenrotation preßt die Zentrifugalkraft diese Einsätze fest gegen die Hülseninnenwandung. Beim Nachlassen der Zentrifugalbeschleunigung wird ihr Herausfallen durch den Gummifaden 4 verhindert.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Spinnhülse für hängende Spinnzentrifugen, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Verhinderung des Herausfallens des Spinnkuchens aus der Hülse am unteren Rand derselben ein elastischer Faden, insbesondere Gummifaden, in Form einer geometrischen Figur, vorzugsweise eines Dreiecks, ausgespannt ist, deren Begrenzungslinien nicht durch die Hülsenrotationsachse gehen.
- 2. Spinnhülse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Hülsenrand (2) Einschnitte (6) und über diesen Einschnitten Haken (5) für die Einlegung und Befestigung des elastischen Fadens (4) vorgesehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP38173A DE813428C (de) | 1949-03-30 | 1949-03-30 | Spinnhuelse fuer haengende Spinnzentrifugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP38173A DE813428C (de) | 1949-03-30 | 1949-03-30 | Spinnhuelse fuer haengende Spinnzentrifugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE813428C true DE813428C (de) | 1951-09-13 |
Family
ID=7375723
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP38173A Expired DE813428C (de) | 1949-03-30 | 1949-03-30 | Spinnhuelse fuer haengende Spinnzentrifugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE813428C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1033114B (de) * | 1952-12-19 | 1958-06-26 | Adriano Gardella | Bast- und Blattfaserspinnmaschine |
-
1949
- 1949-03-30 DE DEP38173A patent/DE813428C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1033114B (de) * | 1952-12-19 | 1958-06-26 | Adriano Gardella | Bast- und Blattfaserspinnmaschine |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE813428C (de) | Spinnhuelse fuer haengende Spinnzentrifugen | |
| DE707772C (de) | Vorrichtung zur Ausfuehrung des Verfahrens zum gleichzeitigen Spinnen und Zwirnen von kuenstlichen Faeden mit einer Drehduese und einem mit dieser umlaufenden Faellbad | |
| DEP0038173DA (de) | Spinnhülse für hängende Spinnzentrifugen | |
| DE965478C (de) | Flyerfluegel | |
| DE1970487U (de) | Zentrifuge zum ausscheiden von feststoffen aus fluessigkeiten. | |
| DE494952C (de) | Aluminiumspinntopf | |
| DE813745C (de) | Huelsenfoermiger Spinntopf fuer haengende Spinnzentrifugen | |
| DE1113184B (de) | Schleudertrommel | |
| DE826856C (de) | Vorrichtung zum Aufhaengen einer Spule an dem Aufsteckrahmen von Spinnereimaschinen | |
| DE501874C (de) | Vorrichtung zum Nassbehandeln kuenstlicher Faeden | |
| AT205649B (de) | Spinntopf | |
| DE570226C (de) | Trockenschleudervorrichtung | |
| CH134904A (de) | Neuerung an Spinnzentrifugen mit nicht umlaufender Sprühvorrichtung. | |
| DEP0009571DA (de) | Hülsenförmiger Spinntopf für hängende Spinnzentrifugen | |
| AT164653B (de) | Maschenaufnehmer | |
| DE508012C (de) | Einrichtung zum Waschen und Nachbehandeln von Kunstseidenspinnkuchen | |
| DE509728C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Nassbehandeln von Spinnkuchen | |
| AT30062B (de) | Schnittleistenapparat für Webstühle. | |
| AT104718B (de) | Einsätze für Zentrifugentrommeln, insbesondere zür Herstellung von Kunstfäden. | |
| DE381669C (de) | Schleuder zur Vorrichtung zum Herstellen von Kunstfaeden, insbesondere Stapelfaser, aus Zelluloseloesungen | |
| DE78074C (de) | Schleudermaschine zum Waschen, Bleichen, Färben u. s. w. von Faserstoffen und dergl | |
| DE1510774C (de) | Ohrförmiger Läufer für Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen | |
| DE600091C (de) | Ableitvorrichtung an Trommelwaschmaschinen fuer Dampf o. dgl. | |
| DE828901C (de) | Spinntopf fuer haengende Spinnzentrifugen | |
| AT29235B (de) | Maschine zur Herstellung der Laufmäntel von Pneumatikreifen. |