DE813387C - Mit Hartmetall bestueckter Schlagbohrer - Google Patents
Mit Hartmetall bestueckter SchlagbohrerInfo
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Description
- Es sind mit Hartmetall bestückte Gesteinsschlagbohrer bekanntgeworden, bei denen der Abfluß des mit dem Bohrklein vermengten Spülmittels nicht, wie es früher üblich war, durch an der Außenfläche des Bohrkopfes angebrachte Nuten erfolgt, sondern durch runde Bohrungen, mit denen der Bohrkopf versehen wird. Durch diese Maßnahme erhält man eine kreisrunde, an keiner Stelle unterbrochene Mantelfläche des Bohrkopfes, die eine sehr gute Rundführung des Bohrers im Bohrloch gewährleistet und dem Entstehen unrunder Bohrlöcher vorbeugt.
- Gegenstand der Erfindung ist ein Schlagbohrer, der gegenüber solchen Bohrern einen leichteren Abfluß des Bohrmehls gewährleistet und dessen Kennzeichen darin bestehen, daß der eigentliche Bohrerkopf außen mit Aussparungen von möglichst großem Querschnitt versehen und von einem mit ihm fest verbundenen zylindrischen Stahlring umgeben ist.
- Der äußere Durchmesser des Ringes entspricht dem Durchmesser des herzustellenden Bohrlochs. Durch die Anwendung eines solchen Ringes ist die Möglichkeit gegeben, mit einfachen Mitteln, z. B. durch Fräsen oder Gesenkschlagen, besonders große Abflußkanäle herzustellen. Infolge der gegenüber den mit Rundbohrungen versehenen Bohrköpfen weit vergrößerten Abflußmöglichkeit für das Spülmittel und Bohrklein wird erreicht, daß der Abfluß leicht vonstatten geht und die energieverbrauchende Weiterzerkleinerung des Bohrkleins, die mit einem zu langen Verweilen des Bohrkleins an der Bohrlochsohle verbunden ist, herabgesetzt wird. Die Vergrößerung der Abflußöffnungen für das Bohrmehl wirkt sich auch beim Zurückziehen des Bohrers aus dem Bohrloch insofern günstig aus, als sich das an der Bohrwandung befindliche Bohrklein leichter in Richtung zur Bohrerschneide zurückdrücken läßt, wodurch die sonst vorhandene Klemmwirkung herabgemindert wird.
- Insbesondere bei Bohrern, die nicht mit einer Hartmetallkreuzschneide, sondern mit einer einfachen Hartmetallschneide versehen sind, besteht die Neigung, an dem senkrecht zur Schneidenrichtung stehenden Bohrerdurchmesser während des Bohrens abzuflachen, wodurch die ursprünglich vorhandene Rundführung des Bohrers beeinträchtigt wird. Dieser Abflachung an dem nicht mit Hartmetall bewehrten Mantelteil des Bohrkopfes kann gemäß der Erfindung dadurch in einfacher Weise entgegengewirkt werden, daß man den Ring aus einem Stahl großer Verschleißfestigkeit, z. B. aus einem Chromnickel- oder Chrommanganstahl von beispielsweise 15o kg/mm2 Festigkeit herstellt, insbesondere aus einem Stahl, dessen Verschleißfestigkeit größer als die -des eigentlichen Bohrkopfes ist.
- In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
- Abb. i zeigt eine Seitenansicht, Abb. 2 eine Draufsicht, Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie 3-3 der Abb. 2 eines mit einer einfachen Hartmetallschneide versehenen Schlagbohrers, Abb. 4 eine Seitenansicht, Abb. 5 eine Draufsicht, Abb. 6 einen Schnitt nach der Linie 6-6 der Abb. 5 eines mit einer Hartmetallkreuzschneide bestückten Schlagbohrers, der die Merkmale der Erfindung trägt.
- Der Bohrerkopf a ist an seinem arbeitenden Ende zur Erhöhung der Lebensdauer und Leistungsfähigkeit mit einem Einzelhartmetallschneidenträger b (Abb. i, 2 und 3) bzw. einer Hartmetallkreuzschneide b (Abb.4, 5 und 6) versehen. Das Spülmittel wird durch die axiä.le Bohrung c der Bohrstelle zugeführt. Der Abfluß des Spülmittels und des Bohrkleins erfolgt durch die im Bohrerkopf a in der Regel durch Formfräsen oder Einformen beim Gesenkschlagen außen angebrachten Aussparungen d. Die Bohrkrone a ist an ihrem vorderen Teil von einem Ring e umgeben, der aus einem Stahl großer Verschleißfestigkeit besteht und zweckmäßig durch Löten mit diesem fest verbunden ist.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Mit Hartmetall bestückter Schlagbohrer, dadurch gekennzeichnet, daß der Bohrerkopf (a) außen mit möglichst großen, z. B. durch Fräsen oder Gesenkschlagen angebrachten Aussparungen (d) für den Abfluß des Spülmittels und Bohrkleins versehen und von einem mit ihm, z.B. durch Löten, fest verbundenen zylindrischen Stahlring (e) umgeben ist.
- 2. Schlagbohrer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Stahlring (e) aus einem Stahl großer Verschleißfestigkeit, z. B. aus einem Chromnickel- oder Chrommanganstahl von beispielsweise i5o kg/mm2 Festigkeit besteht.
- 3. Schlagbohrer nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stahlring (e) aus einem Stahl größerer Verschleißfestigkeit als der Bohrerkopf (a) besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR813387X | 1947-03-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE813387C true DE813387C (de) | 1951-09-13 |
Family
ID=9266183
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP9415D Expired DE813387C (de) | 1947-03-07 | 1948-10-02 | Mit Hartmetall bestueckter Schlagbohrer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE813387C (de) |
-
1948
- 1948-10-02 DE DEP9415D patent/DE813387C/de not_active Expired
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