DE813199C - Grossprofiliger Hohlform-Schalungsstein, insbesondere fuer Grundmauerwerk - Google Patents
Grossprofiliger Hohlform-Schalungsstein, insbesondere fuer GrundmauerwerkInfo
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- DE813199C DE813199C DEP825A DE0000825A DE813199C DE 813199 C DE813199 C DE 813199C DE P825 A DEP825 A DE P825A DE 0000825 A DE0000825 A DE 0000825A DE 813199 C DE813199 C DE 813199C
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- E04B2/00—Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
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- E04B2/42—Walls having cavities between, as well as in, the elements; Walls of elements each consisting of two or more parts, kept in distance by means of spacers, at least one of the parts having cavities
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Description
- Großprofiliger Hohlform-Schalungsstein, insbesondere für Grundmauerwerk Die Erfindung hat einen großprofiligen Hohlform-Schalungsstein zum Gegenstand, mit dem durch seine Formgebung beim Aneinander- und Aufeinandersetzen solcher Steine eine Hohlmauer gebildet wird, deren besonderes Merkmal es ist, daß die Hohlräume der einzelnen Steine sich untereinander ergänzen und die Steinseitenwände bleibende Schalungen für die Hohlmauerfüllung, insbesondere Betonfüllung, bilden.
- Erfindungsgemäß ist der Hohlform-Schalungsstein so gestaltet, daß die Schalungshohlform des Steines von den mit Abstand voneinander angeordneten Steinseitenwänden gebildet ist, die durch Querwände von geringerer Höhe als die Seitenwände miteinander zu einem Körper vereinigt sind. Die Querwände unterbrechen den Hohlmauerfüllraum nur auf einem Teil der Steinhöhe, woraus sich eine über die ganze Steinlänge zusammenhängende, die Hohlräume benachbarter Steine überbrückende Mauerfüllung ergibt. Dadurch ist die Isolationswirkung bei einer mit den Hohlformsteinen nach der Erfindung erstellten Mauer eine besonders gute, und es ist möglich, die Steine ohne ineinandergreifende Führungen oder Verankerungen trocken, mit den Seitenwänden stumpf aneinanderstoßend, an- oder übereinander zu setzen. Die Errichtung einer Grundmauer vereinfacht sich dadurch wesentlich, was sich günstig auf die Erstellungszeit und damit auf die Baukosten auswirkt.
- Ist bei dem Hohlform-Schalungsstein nach der Erfindung je eine die Seitenwände verbindende Querwand gegenüber den beiden Stirnseitenenden des Steines zurückliegend, also mit kürzerer Entfernung voneinander als die Steinlänge, angeordnet, so ergibt sich beim Aneinandersetzen solcher Steine der weitere Vorteil, daß die Stirnseitenstoßfugen zwischen den Seitenwänden benachbarter Steine von der Betonfüllung der Mauer fugenlos überbrückt werden.
- Der bei anderen großprofiligen Mauersteinen vorhandene Nachteil eines Feuchtigkeitsdurchschlages in den Mauersteinfugen ist dadurch ausgeschlossen, ein Merkmal, das durch die erfindungsgemäße Anordnung und Ausbildung der Steinquerwände auch für die Längsfugen benachbarter Hohlform-Schalungssteine vorhanden ist.
- Die Formgebung der erfindungsgemäß vorhandenen Steinquerwände kann beliebig sein. Für die Erzielung einer guten Festigkeit der Steine, die bevorzugt aus Stampf- oder Rüttelbeton hergestellt werden, wird man die Querwände so ausbilden und anordnen, daß sie sich über die ganze Höhe der Seitenwände an diese anschließen und mit Ausnehmungen versehen sind, die auf einer geringeren Länge als der Abstand der beiden Seitenwände voneinander die Querwandhöhe verringern. Die Ausnehmungen sind vorteilhafterweise halbkreisförmiger Gestalt, und sie können von oben und oder unten an den Querwänden vorhanden sein.
- Es ist auch möglich, als Querwände in die Seitenwände eingreifende Einsatzstücke oder Profileisenstreben zu verwenden, die bei der Herstellung der Steine in die Rüttelform o. dgl. eingesetzt werden. Dadurch, daß die mit den Hohlformsteinen erstellte Hohlwand mit Beton ausgefüllt wird und die so zusätzlich vorhandene innere Betonwand die Steinhohlformen vollständig und fugenlos ausfüllt, erfolgt die Verfestigung der gesamten Wand durch das Abbinden der Betonfüllung mit den die bleibende Schalung bildenden Hohlsteinseitenwänden. Den Querwänden oder Querstreben der Hohlformsteine kommt somit hauptsächlich die Bedeutung von Abstandhaltern zwischen den Steinseitenwänden zu und sie dienen mit zur Erhöhung der Steinfestigkeit beimTransport und beimAufsetzen der Hohlform-Schalungssteinmauer.
- Die Anzahl der Querwände bestimmt sich nach den Längenabmessungen des Hohlformsteines. Es ist auch möglich, mit nur einer Querwand auszukommen, und es hat in diesem Falle das Längsquerschnittprofil des Steines zweckmäßig Doppel-T-Form.
- Die Abbildungen der Zeichnungen zeigen Ausführungsbeispiele der Erfindung.
- In Abb. i ist der Hohlform-Schalungsstein perspektivisch dargestellt. i und 2 sind die Steinseitenwände, die durch die Querwände 3 und 4 zu einem Körper vereinigt sind. Die Querwände 3 und 4 schließen sich über die ganze Höhe der Seitenwände i und 2 an diese an, und sie sind mit den halbkreisförmigen Ausnehmungen 5 versehen. Dadurch, daß der Durchmesser der Ausnehmung 5 kleiner ist als der Abstand der beiden Seitenwände i und 2 voneinander, ist eine für die Festigkeit des Steines günstige. Form der Querwände 3 und 4 vorhanden. Beim Aneinandersetzen der Hohlform-Schalungssteine (Abb. 2 und 3) wird durch die gegenüber den Steinstirnenden zurückgesetzte Anordnung der Querwände 3 und 4 ein Hohlraum 6 gebildet. Das in diesen Hohlraum 6 eingebrachte Füllmaterial (Beton) überbrückt die Stoßfuge 7 zwischen benachbarten Steinen. Die Ausnehmungen 5 in den Querwänden 3 und 4 werden vondem in die Hohlräume 6 und 8 eingebrachten Beton mit ausgefüllt, und es erstreckt sich die von dem Füllmaterial gebildete Betonmauer zwischen jeder Hohlform-Schalungssteinlage fugenlos über die Gesamtlänge der aneinandergesetzten Steinhohlformen. Auch beim Übereinandersetzen der Steine ergänzen sich die Hohlräume 6 und 8 der einen Lage mit den Hohlräumen 6 und 8 der sich nach oben und unten anschließenden Lage, auch wenn die Lagen mit zueinander versetzten Stoßfugen der Steine angeordnet sind. Für die Bildung von Ecken, Mauerlängsbegrenzungen, Fenster- und Türaussparungen werden besondere Formsteine 9 und io verwendet.
- Die versetzte Anordnung der Steinlagen untereinander ergibt sich auch für die Eckenbildung aus der Abb. 2 (i. Lage) und Abb. 3 (2. Lage).
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Großprofiliger Hohlform-Schalungsstein, insbesondere für Grundmauerwerk, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalungshohlform des Steines von den mit Abstand voneinander angeordneten Steinseitenwänden gebildet ist, die durch Querwände von geringerer Höhe als die Seitenwände miteinander zu einem Körper vereinigt sind.
- 2. Hohlform-Schalungsstein nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß je eine Querwand gegenüber den beiden Stirnseitenenden der sich parallel gegenüberliegenden Seitenwände zurückgesetzt, also mit kürzerer Entfernung voneinander als die Seitenwandlänge angeordnet ist.
- 3. Hohlform-Schalungsstein nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Querwände sich über die ganze Höhe der Seitenwände an diese anschließen und mit die Höhe der Querwände auf einer geringeren Länge als der Abstand der beiden Seitenwände voneinander verringernder Ausnehmung, insbesondere halbkreisförmiger Ausnehmung versehen sind.
- 4. Hohlform-Schalungsstein nach Anspruch i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Querwände von Einsatzstücken gebildet sind, die in die Steinlängswände eingreifen und mit diesen bei der Herstellung des Steines vereinigt werden.
- 5. Hohlform-Schalungsstein nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Querwände durch Profilstreben ersetzt sind, die bei der Herstellung des Steines mit den Seitenwänden vereinigt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP825A DE813199C (de) | 1950-02-23 | 1950-02-23 | Grossprofiliger Hohlform-Schalungsstein, insbesondere fuer Grundmauerwerk |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEP825A DE813199C (de) | 1950-02-23 | 1950-02-23 | Grossprofiliger Hohlform-Schalungsstein, insbesondere fuer Grundmauerwerk |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE813199C true DE813199C (de) | 1951-09-10 |
Family
ID=5647506
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEP825A Expired DE813199C (de) | 1950-02-23 | 1950-02-23 | Grossprofiliger Hohlform-Schalungsstein, insbesondere fuer Grundmauerwerk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE813199C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE913815C (de) * | 1952-04-08 | 1954-06-21 | Ekkehard Brucker | Schalstein |
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1950
- 1950-02-23 DE DEP825A patent/DE813199C/de not_active Expired
Cited By (1)
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