DE8130497U1 - "Universalsicherheitsbindung für Ski" - Google Patents
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Description
ZWEIBRÜCKENSTR. 15 hfp 81104
0000 MÜNCHEN 2
Universalsicherheitsbindung für Ski
Die Erfindung betrifft eine Universalsicherheitsbindung für Ski zu deren wahlweiser Verwendung als Langlauf-, Tourenoder
Alpinski aus mit den Schuhen verbundenen und auf den *° Skis angeordneten vorderen und hinteren Bindungsteilen.
An eine Universalsicherheitsbindung sind neben den üblichen an Sicherheitsbindungen zu stellenden Anforderungen, daß sie
bei geringen Belastungen federnd wirken und bei größeren Belastungen
auslösen müssen und daß der Auslösepunkt unter Berücksichtigung von Faktoren wie Körpergewicht, Leistungsstand
und anderem individuell einstellbar ist, auch die folgenden Bedingungen erfüllen: Als Langlaufski und als
Tourenski muß ein freies Abheben der Ferse, als auch ein
seitlicher Halt der Ferse beim Aufliegen der Schuhfläche auf den Ski und schließlich als Alpinski ein dauerndes
Fixieren des Schuhs auf dem Ski gesichert sein. Eine Sicherheitsbindung, die alle diese Forderungen auf zufriedenstellende
Weise erfüllt, ist bisher nicht bekannt. 25
Eine Skibindung gemäß der DE-OS 23 37 209 möchte diesen Bedingungen gerecht werden, sie enthält eine mit einem Schuh
vor der Ferse fest verbundene Querstange, deren Enden mit
je einer unter Druck stehenden seitlichen Klammer einer Schuh-30
Stützeinrichtung zusammenwirken. Die Schuhstützeinrichtung weist eine Fersenstützeinrichtung auf und eine schwenkbar
auf dem Ski angeordnete Kopfplatte. Der Druck auf die Klammern wird mittels in der Kopfplatte
endenden Torsionsstangen aufgebracht und ist einstellbar. 35
Die Fersenstützeinrichtung ist in der auf dem Ski aufliegenden Stellung mittels eines in ein auf dem Ski in einer Platte
angeordnetes Schloß einschiebbar^n Stifts verriegelbar. Der
-δ-Schuh wird somit nur durch die zwei seitlichen Klammern
vor dem Fersenbereich gehalten, eine vordere oder hintere Abstützung ist nicht vorgesehen. Durch diese Zweipunkthalterung
in der Nähe der Schuhmitte mittels von Torsionsstangen beaufschlagten Klammern ist eine unzureichende Seitenstabilität
für den Einsatz als Langlaufski gegeben, ein Halt nach vorn oder hinten ist überhaupt nicht gegeben. Da die Klammern
die einzigen - von der Drehachse an der Schuhspitze entfernten - Kraftüberträger beim Langlauf darstellen, wenn die
Fußferse vom Ski abgehoben ist, muß ihre Druckspannung sehr hoch angelegt sein. Diese Druckspannung kann jedoch höher
sein als für die Auslösung bei anders gerichteten, z.B. seitlichen Krafteinwirkungen auf den tSchuh zur Auslösung
erforderlich wäre, so daß bei diesen Beanspruchungen keine Auslösung erfolgt, d.h. von einer Sicherheitsbindung nicht
gesprochen werden kann; entsprechendes gilt für die Funktion dieser Bindung beim Einsatz in Alpinskis.
Diese Bindung mit den vielen Teilen und den schnell ermüdenden Torsionsstäben ist außerdem kompliziert herstellbar
und damit teuer und auch störanfällig.
Aus der DE-OS 29 03 52"b ist eine Skibindung für Langlaufoder
Tourenski bekannt, die eine vorne am Schuh angreifende Halteeinrichtung und eine entlang der Skiachse verlaufende
Rippe, die in eine entsprechende Längsaussparung am Boden des Schuhabsatzes eingreifen kann, aufweist. Die Rippe
weist am Ende eine drehbare federbeaufschlagte Haube mit
einem Vorsprung auf, der in eine Queraussparung im Schuhabsatz einschwenkbar ist. Hiermit kann die Ferse bei Abfahrten
verriegelt werden. Dieser Vorsprung kann nach oben entgegen der Federkraft bewegt werden und somit den Schuh aus der
Bindung lösen. Bei Krafteinwirkungen mit größerer seitlicher
Komponente kann wegen der in Längsrichtung angeordneten Rippe keine Auslösung erfolgen, so daß keine Sicherheits-
° bindung vorliegt. Eine Verstellung der Federkraft ist nur
dann möglich, wenn der gesamte hintere Bindungsteil abmontiert ist.
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-6-
Aus der DE-OS 24 49 369 ist eine Sicherheitsbindung für
Alpinski aus einem jeweils aus zwei Teilen becteherider, vorderen
und hinteren Halt r bekannt, zwischen denen der Schuh festklemmbar ist. Beide Halter bestehen aus zwei Teilen,
von denen jeweils einer fest mit dem Schuh verbunden ist. Der hintere Halter weist einen in der Längsachse des Skis
beweglich angeordneten federbeaufschlagten Bolzen auf. Die
Kraft
Feder/ist hierbei einstellbar. Der Bolzen wirkt mit einer Rolle am Schuh zusammen, die auf einer waagerechten senk-
Feder/ist hierbei einstellbar. Der Bolzen wirkt mit einer Rolle am Schuh zusammen, die auf einer waagerechten senk-
recht zur Längserstreckung des Skis angeordneten Achse drehteile
bar ist. Hierbei können dieSchuhbindungs/ln den Schuh integriert
oder auf einer am Schuh befestigbaren Platte angeordnet
sein.
Aus der DE-OS 27 06 111 ist eine Langlaufbindung bekannt,
die ein mit dem Schuhvorderteil verbundenes, waagerecht und senkrecht zur Längsachse des Schuhs angeordnetes Rohrteil
aufweist, in das seitlich unter Vorspannung ballige oder kegelstumpfförmige Verdickungen eingreifen. Diese Verdickungen
sind an den Enden von aus Federdraht bestehenden Hebeln angeordnet. Die Hebel sind mit einem Mechanismus
verbunden, der ein Einführen der Verdickungen in die Enden des Rohrteils ermöglicht. Der Ski weist einen Anschlag für
das Rohrteil, das als Drehachse dient, zur Fixierung seiner Lage auf. Das Rohrteil kann auch kegelförmige Vorsprünge
aufweisen. Die Hebel weisen dann an den Enden Ösen auf. Eine Verstellung der Vorspannkraft ist hieroei nicht möglich.
Aus der DE-OS 29 07 364 ist eine Langlaufsicherheitsbindung
ow bekannt, bei der ein vorderer querzapfenartiger Teil des
Schuhsohlenvorsprungs an den Enden des Zapfens von Einern die Zapfenenden übergreifenden gabelartigen Arm eines federbeaufscnlagten
Zweiarmhebels gegen den Ski gedrückt wird, wodurch der Schuh am Ski gehalten wird. Die Zapfen, die auch
konische Enden aufweisen können, sind mittels einer Keilfläche derart nach vorn abgestützt, - sie werden zangenförmig
gehalten -, daß sie bei starken Torsionskräften den gabelförmigen
Arm des Zweiarmhebels entgegen der rückstellenden
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Federkraft verstellen, aber ihn erst dann freigeben, wenn der Schuh einen bestimmten Druckwinkel überschreitet.
Bei den beiden letztbeschriebenen Bindungen ist keine der bisher bekannten Fersenführungen verwendbar, weder der oben
beschriebene Längskeil, noch eine senkrechte hinter der Ferse auf dem Ski angeordnete Führungsnut für einen fest am Absatz L
angeordneten Vorsprung, da in beiden Fällen ein Auslösen | der Bindung nicht mehr gewährleistet ist. f
Die eben beschriebenen Fersenteile können mit Verriegelungsvorrichtungen kombiniert sein, die ein Festhalten der Ferse
am Ski zum Abfahren ermöglichen. Hierbei erfolgt aber eine starre Verriegelung (keine Sicherheitsbindung), die immer
von Hand geöffnet werden muß.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Universalsicherheitsbindung für Ski anzugeben, die sowohl in der Funktion als Langlauf-,
als Touren - und als Abfahrtsbindung automatisch bei Überschreitung einer einstellbaren beliebig gerichteten
Druckgröße auslöst, die einfach gebaut ist, einen hohen Bedienungskomfort aufweist und auch verschiedene Stilarten
des Skilaufs, z.B. auch den Telemarkstil zu laufen, erlaubt.
Diese Aufgabe wird durch eine Universalsicherheitsbindung für Langlauf-, Touren- und Alpinski aus mit den Schuhen
verbundenen und auf den Skis angeordneten vorderen und hinteren Bindungsteilen, dadurch gelöst, daß der vordere Bindungsteil
aus zwei in einer waagerechten Achse senkrecht zur
^Q Längsachse des Skis im wesentlichen axial verschiebbar angeordneten
und durch mindestens eine Feder beaufschlagten Zapfen einerseits und aus Haltern mit Ausnehmungen zur Aufnahme
der Zapfen andererseits und der hintere Bindungsteil einen in der Längsachse des Skis angeordneten beweglichen
Zapfen einerseits und einer in einem Halter ausgeführten
senkrechten Führungsnut für den beweglichen Zapfen andererseits besteht, und daß eine Riegelanordnung zum Blockieren
der Führungsnut vorgesehen ist.
-δι Vorzugsweise Ausführungen der Erfindung sind den Untaransprüchen
zu entnehmen. Die Funktion der Bindung und ihre Vorteile sind der nachstehenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen zu entnehmen.
5
5
Nachstehend wir die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezug auf Zeichnungen erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen mit dem Ski verbundenen Halter als vorderen Bindungsteil in perspektivischer Darstellung,
Fig. 2 eine mit einem Schuh verbundene Zapfenanordnung
eines vorderen Bindungsteils in Draufsicht,
Fig. 3 einen Schnitt durch zwei Varianten von Zapfenanordnungen in Haltern von vorderen Bindungsteilen
in schematischer Darstellung,
Fig. U eine mit dem Ski verbundene Zapfenanordnung eines
vorderen Bindungsteils,
Fig. 5 einen mit dem Schuh verbundenen Halter eines vorderen Bindungsteils,
Fig. 6 eine Draufsicht auf eine Variante eines vorderen Bindungsteils mit teilweisem Schnitt,
Fig. 7 einen Schnitt durch den im Schuhabsatz angeordneten federbeaufschlagten Zapfen eines hinderen Bindungsteils,
Fig. 8 eine Seitenansicht einer Führungsnut mit verschiebbarer
Verriegelungsanordnung,
Fig. 9 eine Variante von hinteren Bindungsteilen mit drehbarer Verriegelungsanordnung und flexiblem Sporn
als Zapfen
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-9-Fig. 10 einen Schnitt gemäß Linie X-X von Fig. 9
Fig. 11 eine Draufsicht mit teilweisem Schnitt auf eine
Bindungsvariante mit Blattfedern. 5
In den Fig. 1 bis 6 sind vordere Bindungsteile dargestellt. Fig. 1 zeigt einen fest auf einem Ski 1 z.B. durch Schrauben
angeordneten U-förmigen Halter 2, der einen Bindungsteil darstellt. In den Schenkeln 3 des U-förmigsn Halters 2
sind runde Ausnehmungen 4 in Form von Löchern ausgeführt, deren Mittelpunkte auf einer waagerechten Achse X liegen,
die senkrecht zur Längsachse Y des Skis 1 verläuft. Die oberen Kanten 5 der Schenkel 3 weisen oberhalb der Ausnehmungen
4 eine Vertiefung 6 und zur Umrandung der Ausnehmung 4 abnehmend eine Materialverdünnung auf, die das Einführen
von Zapfen 7 (Fig. 2) in die Ausnehmungen 4 erleichtern.
Die Zapfen 7 pehören in dem in Fig. 2 und 3 dargestellten
Ausführungabeisoiel zum mit einem Schuh 8 verbundenen vorderen
Bindungsteil. Die Zapfen 7 sind in der Achse X gegeneinander axial verschiebbar in einer rohrförmigen Hülse 9
derart angeordnet, daß sie nicht vollständig aus der Hülse 9 austreten können. Die Zapfen 7 sind durch Federn 10 derart
beaufschlagt und so angeordnet, daß ihre Außenenden 11
aus der rohrförmigen Hülse 9 hervorragen, wobei sie aber auch vollständig in die Hülse 9 unter Überwindung der Federkraft
der Feder 10 einführbar sind.
Die einfachste Ausführungsform (nicht dargestellt) besteht
darin, daß die beiden nach innen gerichteten Enden 12 der beiden Zapfen 7 durch eine Feder 10 gemeinsam beaufschlagt
werden. Vorzugsweise ist dann die Hülse 9 aus zwei miteinander, z.B. durch eine Schraubverbindung (in Fig. 3 angedeutet)
verbundenen Einzelteilen 9' und 9" ausgeführt, so
daß zu Anpassungszwecken die Feder 10 leicht austauschbar ist.
-ΙΟΙ In Fig. 3 sind auf der linken Seite der Schenkel 3 des
Halters 2 massiv ausgeführt und die Ausnehmung 4 in Form einer nach außen geschlossenen Aushöhlung dargestellt. Das
innere Ende 12 ded Zapfens 7 weist hier eine als axiale Führung in der Hülse 9 dienende Verlängerung mit einer nach
innen offenen Zentralbohrung auf, in die das eine Ende einer Feder 10 eingeht. Das andere Ende der Feder 10 ist mit
einem zylindrischen Körper 13 verbunden. Der zylindrische Körper 13 ist axial beweglich, gegen ein Drehen gesichert
in der Hülse 9 angeordnet und weist an seinem freien Ende eine Keilfläche 14 auf. Der rechte Teil ist im Arsführungsbeispj-θΐ
entsprechend spiegelsymmetrisch ausgeführt, so daß die Keilfäehen 14 der zylindrischen Körper 13 gegeneinander
gerichtet sind. Mit den Keilflächen 14 wirkt ein verstellbarer Keil 15 zusammen, der z.B. einen Gewindestutzen aufweisen
kann, der in einer Gewindebohrung in der Hülse angeordnet sein kann (s.Fig. 3). In der einen Erstellung liegen
die zylindrischenKörper 13 direkt aneinander. Um die Vorspannung der Feder 10 zu erhöhen, wird der Keil 15 zwischen
die Keilflachen 14 bewegt, wodurch die Körper 13 auseinandergeschoben werden und die Federn 10 stärker zusammenpressen.
Bei dem in der rechten Hälfte der Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel
wsist der Zapfen 7 einen kugelförmigen
Basisteil 16 auf, der in einem entsprechend gerundet gestalteten Endteil der Hülse 9 gelagert, auch eine gewisse
Verschwenkbarkeit des Zapfens 7 (gebogener Pfeil in Fig.3) neben der Beweglichkeit in axialer Richtung gestattet. Vorzugsweise
ist dann der Basisteil 16 z.E. über, einen Vorsprung
17 mit einer zusätzlichen Feder 10', die axial innerhalb der Feder 10 angeordnet ist, verbunden, deren anderes
Ende ebenfalls über einen Vorsprung 17 mit dem zylindrischen Körper 13 verbunden ist. Durch diese Doppelfederanordnung
kann der aufgewendete Druck verstärkt und die Vorspanne
nung insbesondere wenn die Zapfen 17 längenverstellbar im zylindrischen Körper 13 bzw. im Basisteil 16 angeordnet sind,
weiter variiert werden, z.B. kann die zweite Feder erst
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dann wirksam werden, wenn die andere bereits zu einem wesentlichen
Teil komprimiert ist. Die eine schwächere Feder kann dazu dienen, seitliche "Schläge" zu dämpfen und die stärkere
bewirkt dann letztlich die Auslösung. Die innere Feder 10' kann auch dazu dienen, verschwenkte Zapfen 7 wieder in die
Axiallage symmetrisch zu Achse X zurückzuführen.
Die Zapfen 7 weisen vorzugsweise eine gerundete konische Form auf und die sie aufnehmenden Ausnehmungen 4 sind der
jeweiligen Form angepaßt. Es soll erreicht werden daß der Weg der Zapfen 7 in den Ausnehmungen 4 möglichst lang ist,
bevor sie bei Einwirkungen von größeren Torsionskräften aus den Ausnehmungen gleiten, damit kurzzeitige, auch stärkere
Stöße besser abgefedert und nicht gleich zur Auslösung der Bindung führen. Die Form der Zapfen 7 und der Ausnehmungen
4 muß auch berücksichtigen, daß die Zapfen 7 bei einem Auslenken ohne daß es zum Auslösen kommt, leicht in die
Ausgangslage zurückgleiten können.
Die Hülse 9 kann z.B. ein integrierter Teil eines bei vielen Schuhen, z.B. Langlauf- oder Tourenschuhen, üblichen
Vorsprungs sein, sie kann aber auch mit einer Basisplatte oder Stiften (nicht dargestellt) oder auf andere beliebige
Weise verbunden sein, die nachträglich an jedem beliebigen bekannten Schuh befestigt werden.
In Fig. 4 ist eine Zapfenanordnung gezeigt, die auf einem
Ski befestigt wird. In Fig. 5 ist der dazugehörige Halter gezeigt, der dann mit einem Schuh verbunden bzw. in ihn
integriert ist. Der Aufbau der funktionswesentlichen Teile von Halter 2 und Zapfenanordnung kann wie oben beschrieben
sein.
In Fig. 6 ist eine Variante des vorderen Bindungsteiles
dargestellt. Hierbei ist die Zapfenanordnung mittels einer
Platte 18 auf dem Ski 1 angeordnet. Die Zapfen 7 sind jedoch jeweils in einer eigenen Hülse 9 angeordnet und weisen
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mit ihren Spitzen gegeneinander. Hierbei muß die Verstellung der Vorspannung der Feder 10 bzw. Federn 10 für jeden
Zapfen 7 getrennt vorgenommen werden, wobei die Federn 10 auch leicht austauschbar angeordnet sind.
Der Halter 2 besteht bei dieser Ausführungsform aus einem
kugelförmigen Element 19 (es sind auch andere Ausführungsformen, z.B. Scheiben, Hülsen und so weiter möglich), das
an sich gegenüberliegenden Seiten die Ausnehmungen 4 für die Zapfen 7 in Form von Vertiefungen aufweist.
Das kugelförmige Element 19 weist einen radialen Ansatz 20 senkrecht zur Achse X auf, die durch die Zentralachsen der
Ausnehmungen 4 geht. Der Ansatz 20 findet seine Fortsetzung in einem Halteteil 21, der drehfest mit einem Schuh 8 verbunden
ist. Als Halteteil 21 kann ein in eine in der Längsachse des Schuhs 8 ausgeführte Bohrung 22 einführ- und verriegelbarer
Stift 23, eine zwei- oder mehrzinkige Gabel, die in entsprechende Bohrungen im Schuh 8 einführbar ist
(in Fig. 6 angedeutet), oder auch eine am Schuh befestigbare Platte (nicht dargestellt) dienen. Die Bohrungen 22,
Stifte 23 und Gabelzinken können beliebige Querschnittsformen - runde und auch vieleckige - aufweisen. Das Element 19
und der Halteteil 21 können auch integrierter Bestandteil eines Spezialschuhs sein.
Zwischen den beiden Hülsen 9 der Zapfenanordnung gemäß
Fig. 6 kann eine im Abstand von dem kugelförmigen Element 19 angeordnete Schutzplatte 24 vorgesehen sein. Eine derartige
Schutzplatte 24 kann auch vor den anderen beschriebenen Ausführungsbeispielen vorgesehen sein..
In den Pig* 7 bis 10 sind hintere Bindungsteile dargestellt.
In Fig. 7 ist ein Längsschnitt durch den Absatz 25 eines Schuhs 8 dargestellt. In der zentralen Längsachse des Absatzes
25 ist eine einseitig geschlossene, nach hinten offene Hülse 26 angeordnet. In der Hülse 26 ist beweglich
und durch eine Feder 10 beaufschlagt/ein Zapfen 7 derart angeordnet,
daß dessen konischer Teil aus der Hülse 26 herausragt.
Das andere Ende der Feder 10 steht in Verbindung mit einer Scheibe 27,die an der der Feder 10 gegenüberliegenden Seite
axial mit einem Gewindebolzen 28 verbunden ist, der durch dan geschlossene Ende der Hülse 26 in einer darin ausgeführten
Gewindebohrung 29 geführt ist. Durch Ein- und Ausdrehen des Gewindebolzens 28 kann die Vorspannung der Feder
10 verstellt werden.
Der Zapfen 7 und seine Anordnung kann auch entsprechend den oben beschriebenen Zapfenanordnungen ausgeführt sein.
In Fig. 8 ist ein Ausführungsbeispiel eines mit dem Ski 1
verbundenen hinteren Bindungsteils dargestellt. Dieser Bindungsteil enthält eine mit dem Ski 1 verschraubte Grundplatte
30 mit einam elastischen Dämpfungselement 31· Das Dämpfungselement 31 ist so angeordnet, daß es etwa zentral
unter dem Absatz 25 liegt und den Aufprall des Schute 8 auf die Grundplatte 30 und damit auch auf den Ski 1 dämpft.
Auf der Grundplatte 30 ist gegebenenfalls zur Anpassung
an verschiedene Schuhgrößen verstellbar ein unterer Halteteil 32 befestigt. Der Halteteil 32 weist an der zum Absatz
25 gerichteten Seite eine zentrale, nach oben offene Führungsnut 33 auf, die so gestaltet ist, daß der Zapfen 7
in senkrechter Richtung frei in sie ein- und ausgehen kann und seitlich geführt wird. Auf dem unteren Halteteil 32
ist in der Längsachse des Skis 1 in zwei Endstellungen verstellbar und gegebenenfalls arretierbar eine Riegelanordnung
in Form einer Haube 31* angeordnet. In der einen vom Absatz 25 entfernten Endste,Llung kann der
SQ Absatz 25 und sein Zapfen 7 frei in die Führungsnut 33 des
unteren Halteteils 32 ein- und ausgehen. In der anderen zum Absatz verschobenen Endstellung der
Haube 31* (gestrichelte Darstellung in Fig.8) wird die
Führungsnut 33 auch nach oben hin verschlossen. Die Haube 31I weist im dargestellten Beispiel eine zum Absatz offene
Aussparung 35 auf. Die Aussparung 35 und die Führungsnut ergeben hierbei zusammen die Umhüllende des Zapfens 7 wieder*
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-1U-
Statt der Haube 34 kann auch ein anderes beliebiges verschwenk-
oder verschiebbares Verriegelungselement vorgesehen
sein, das die freie Be\ igung des Zapfens 7 nach ooen versperrt.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel eines hinteren Bindungsteils ist in der Fig. 9 und 10 dargestellt. Hier ist der
mit dem Absatz verbundene bewegliche Zapfen in Form eines flexiblen Sporns 36 ausgeführt, dessen freies Ende vorzugsweise
in Form eines Rotationskörpers 37, z.B. einer Kugel, eines Ellipsoids, eines Zylinders oder einer Mischform daraus,
gestaltet ist und in beliebige Richtungen auslenkbar ist, aber auch ohne ein besonders gestaltetes Ende ausgeführt
sein kann. Der Sporn 36 kann aus einer Schraubenfeder
38 mit aneinander anliegenden Windungen bestehen, die zusätzlich
mil·, einer versteifenden flexiblen oder elastischen
Seele 39 versehen sein kann. Der Sporn 36 kann fest in den Schuhabsatz 25 eingearbeitet oder auch in diesem axial z.B.
mittels eines Gewindeteils UO, der in einer im Absatz 25 ausgeführten Gewindebohrung U1 einschraubbar ist, verstellbar
angeordnet sein. Durch das Ein- bzw. Herausschrauben ist einerseits der Sporn 36 auswechselbar und andererseits
die Beweglichkeit des Spornendes mit dem Rotationskörper einstellbar; je weiter der Sporn 36 in die Gewindebohrung
eingeschraubt ist, desto starrer ist das freie Ende und je weiter er aus ihr herausragt, desto beweglicher ist es.
Der in Fig. 9 und 10 dargestellte Halteteil für den Sporn 36 enthält eine Grundplatte 30, die entsprechend der in
Fig. 8 dargestellten ausgebildet und befestigt sein kann. ■ Auf der Grundplatte 30 ist ein gegebenenfalls in der Längsachse
des Skis 1 verstellbarer Halter 42 angeordnet. Der Halter U2 weist eine senkrechte Führungsnut 33 auf, in die
zumindest das mit dem Rotationskörper 37 versehene Ende des Sporns 36 von oben einführbar ist und seitlich darin
geführt ist. Die sich an die Nut 33 anschließenden Seitenwände U3 können gerundet sein. Senkrecht zur Längsachse des
Skis 1 ist um eine waagerechte Achse drehbar ein walzenförmiger
Körper 44 angeordnet. Der walzenförmige Körper weist eine Kerbe 45 auf, die der Form der Nut 33 voll entspricht,
so daß in einer Endstellung des walzenförmigen Körpers 44 die Kerbe 45 ein integrierter Teil der Nut 33 im
Halter 42 ist, In der anderen Endstellung (s.Fig.10) die
3.B. durch eine Drehung des walzenförmigen Körpers 44 vorzugsweise
um etwa 90° erreicht wird, überdeckt der walzenförmige Teil des Körpers 44 die Nut 33 und arretiert so den
Sporn 36 in der unteren Stellung auf dem Ski. Der walzenförmige
Körper 44 kann mindestens an einer Seite aus dem Halter 42 herausgeführt und mit einem Hebel 46 versehen
sein, der an seinen beiden Enden Löcher 47 aufweist. Durch Verschwenken des Hebels 46, was durch Einführen einer
Skistockspitze in eins der Löcher 47 unter leichtem Druck erfolgen kann, werden die beiden oben erwähnten Endstellungen
(Blockieren der Nut bzw. Herstellen einer durchgehenden offenen Nut) des walzenförmigen Körpers eingestellt.
Bei den bisherigen beschriebenen Ausführungsbeispielen sind
als Federn Schraubenfedern verwendet worden. Die Bindung kann
jedoch auch unter Verwendung einer oder mehrerer anderer Federn, wie z.B. Spiral-, Teller- oder Blattfedern mit
gleichen oder ungleichen Charakteristiken hergestellt werden. Fig. 11 zeigt beispielsweise ein Ausführungsbeispiel mit
Blattfedern. In der Längsachse Y ist auf dem Ski 1 ein Block 48 mit zwei parallelen Seitenflächen 49, 49' angeordnet.
Durch den Block 48 sind zwei parallele waagerechte Durchgangsbohrungen 50, 50f geführt, die auf den Seitenflächen
49, 49' münden. An jeder Seitenfläche 49, 49' liegt von Innen nach Außen eine Blattfeder 51, eine Abstandsplatte
52, eine zweite Blattfeder 53 und eine Versteifungsplatte an. Die Blattfedern 51 und 53 weisen entsprechend dem Abstand
und der Größe der Durchgangsbohrungen 50, 50' Rundlöcher 55 und die Abstandsplatte 52 und die Versteifungsplatte
54 Langlöcher 56 auf, die eine Verschiebung der Abstands-
platte 52 und der Versteifungsplatte 54 in der Längserstreckung
der Blattfedern 51, 53 gestatten. Die über das Blockende vorspringenden inneren Blattfedern
51 weisen an ihren sich gegenüberliegenden Enden gegeneinander gerichtete Zapfen 7 auf. Die Zapfen 7 können fest oder
auch begrenzt beweglich auf den Blattfedern 51 befestigt sein. Die Blattfedern 51, 53 <ind die Abstandsplatten 52
und die Versteifungsplatten 54 sind mit dem Block 48 durch Schrauben 57 und Muttern 58, gegebenenfalls unter Verwendung
von Unterlagsscheiben 59 verbunden. Zwischen die Zapfen 7 ist ein mit einem Schuh 8 verbundenes Element
mit Ausnehmungen zur Aufnahme der Zapfen 7 einführbar. Zum Element 19 und seiner Verbindung mit dem Schuh 8 wird auf
. die obige Beschreibung in Fig. 6 verviesen.
Die die Zapfen 7 tragenden Blattfedern 51 haben die Aufgabe, Stöße abzufedern. Sobald ein Druck über das Element 19 auf
sie übertragen wird, werden sie versuchen, diesen nach außen auszuweichen. Durch die Stärke der Abstandsplatten
wird der Weg bestimmt, bei dem allein die Federkraft der Blattfedern 51 wirksam ist. Die Federkraft der Blattfedern
51 ist durch Vorschieben der Abstandsplatten 52 in Längsrichtung über das freie Ende des Blocks 48 hinaus einstellbar.
Sobald sich die Blattfeder 51 auf der zweiten Blattfeder 53 abstützt, wirkt diese bei der Aufnahme der Stöße mit,
wird die Kraft so groß, daß auch die Feder 53 wesentlich ausgelenkt wird, löst die Bindung aus und die Zapfen 7
geben das Element 19 und damit auch den Schuh 8 frei. Die Federkraft dieser Blattfeder 53 ist entsprechend durch Vorbzw.
Zurückschieben der Versteifungsplatte 54.in Längs-
°® richtung einstellbar.
Um ein synchrones Verstellen der Abstandshalter 52 und/oder
der Versteifungsplatten 54 auf beiden Seiten des Blocks
zu gewährleisten, können Sie jeweils in bügeiförmigen Haltern (nicht dargestellt) angeordnet sein.
Statt an jeder Seite des Blocks 48 wie dargestellt zwei Blattfedern mit unterschiedlicher Charakteristik zu verwenden,
können auch nur eine Blattfeder oder drei und mehr eingesetzt werden. Durch die Schraubverbindung ist auch
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ein einfaches Verstellen und auch Auswechseln aller Teile möglich. Um ein Rutschen der Blattfedern 51, 53, Abstandplatten
52 und Versteifungsplatten 51J gegeneinander bei
nicht sehr fest angezogenen Muttern 58 zu verhindern, können
Zahnraster oder Antirutschbeläge (nicht dargestellt) vorgesehen sein. Alle vorderen Bindungsteile des Skis so auch der Block
H8 können längs verstellbar auf dem Ski angeordnet sein.
Die Zapfen 7 können auch auf Tellerfedern (nicht dargestellt) angeordnet sein, dann brauchen die Blattfedern 51 nicht un-
IQ bedingt mitzufedern.
Die erfindungsgemäße Universaisicherheitsbindung funktioniert
wie folgt:
Als Langlauf- und Tourenbindung sind die Zapfen 7 an der Schuhspitze (Fig. 2,3) bzw. am Ski 1 (Fig. 4,6,11) der vorderen
3indungsteile in ihren zugeordneten Haltern am Ski (Fig. 1,3) bzw. am Schuh (Fig. 5,6,11) um in der senkrecht
zur Skiachse Y liegenden waagerechten Achse X leicht drehbar, so daß die Ferse wie beim Laufen erforderlich leicht anhebbar
ist. Der hintere Zapfen 7 bzw. Sporn 36 wird bei den
Abwärtsbewegungen der Ferse durch die Nut 33 insbesondere seitlich geführt, so daß eine seitliche Abstützung der Ferse
und damit Drehbewegungen des Skis und auch die Ausübung des Telemark-Stils gewährleistet sind.
Greift nun irgendwo eine Torsionskraft an, wird diese auf
die Zapfen 7 übertragen bzw. den Sporn 36 übertragen. Die Federn 10 der Zapfen 7 werden entgegen ihrer Vorspannung
zusammengedrückt bzw. die Federn 51, 53 und die Schraubenfedern 38 werden ausgelenkt. Je nach der Höhe und Dauer des
auftretenden Drucks werden die Zapfen 7 mehr oder weniger in ihre Halterung eingedrückt bzw. ausgelenkt (Federn 51,53,
Sporn 36). Wird ein bestimmter Wert der Torsionskraft nicht
überschritten, gleiten die Zapfen 7 aufgrund der Vorspannung bzw. Reaktionskraft ihrer Federn 10, 51, 63 in ihre Halterungen
zurück bzw. der Sporn 36 nimmt seine Ausgangsform wieder ein. Wird der bestimmte Wert der Torsionskraft über-
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schritten, gleiten die Zapfen 7 vollständig in ihre Hülsen
ein oder aus den Ausnehmungen 4 heraus und geben damit die Verbindung von Ski und Schuh frei bzw. der Sporn 36 wird
soweit verformt, dr.ä>
er aus der Nut 33 austritt.
Der Punkt der Auslösung der Bindung kann durch die Verstellung der Vorspannung bzw. Reaktionskraft der Zapfenfedern
bzw. durch Austausch der Federn entsprechend den durch einen Läufer gegebenen Bedingungen angepaßt werden.
Bezüglich des Sporns 36 gibt es mehrere Möglichkeiten der
Einstellung: Auswechseln oder tieferes Einschrauben des Sporns in die Gewindebohrung oder Varii-eren des Abstands
des Endes des Sporns 36 vom Boden der Nut 33. Zum Abfahren wird der in das unterste Ende der Nut 33 eingeführte Zapfen
7 bzw. Sporn 36 dort verriegelt. Da die Zapfen 7 nachgiebig
und der Sporn 36 flexibel sind, können sie erforderlichenfalls
auch nach oben auslösen und sind somit auch in der Verriegelungsstellung auslösbar.
Das Einsteigen in die Bindung erfolgt durch Einführen eines Zapfens in eine Ausnehmung an einer Seite, wobei der Schuh
seitlich geneigt nur mit einer Kante auf dem Ski aufliegt und anschließendem Herabdrehen der anderen Kante auf den
Ski. Hierbei rastet auch der zweite Zapfen in seine entsprechende Ausnehmung ein. Das Aussteigen erfolgt entsprechend
bei festliegendem Ski durch seitliches Wegdrehen der Schuhsohle.
^O Um das Aussteigen aus dem vorderen Bindungstei^ bei Beendigung
des Skifahrens weiter zu erleichtern, kann ein Aushebelöffel
(Fig. 1) für den mit dem Schuh verbundenen Bindungsteil vorgesehen sein. Der Aushebelöffel kann als zweiarmiger,
um eine Achse schwenkbar angeordneter Hobel ausgeführt 3ein, der derart federbeaufschlagt ist, daß das löffelartige Ende
des einen Hebelarmes unter dem auszuhebenden Teil der Bindung normalerweise flach am Ski anliegt. Bei Druck auf den anderen
1 Hebelarm, z.B. mit dem Skistock, wird der andere Hebelarm nach oben vom Ski wegbewegt und hebelt so die Zapfenanordnung
(Fig. 1) bzw. das kugelförmige Element 19 (Fig. 6) aus der jeweiligen Halterung aus.
Claims (1)
- Heinz Beck 19.Oktober 19818391 Tiefenbach RZ/frHubert Fenzl8390 Passau hfp 81104Ansprüche1.Universalsicherhextsbindung für Langlauf-, Touren- und Alpinski aus mit den Schuhen verbundenen und auf den Skis angeordneten vorderen und hinteren Bindungsteilen, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Bindungsteil aus zwei in einer waagerechten Achse (X) senkrecht zur Längsachse des Skis (1) im wesentlichen axial verschiebbar angeordneten und durch mindestens eine Feder (10, 51) beaufsc'ilagten Zapfen (7) einerseits und ausHaltern mit Ausnehmungen (4) zur Aufnahme der Zapfen (7) andererseits und der hintere Bindungsteil einen in der Längsachse (Y) des Skis (1) angeordneten beweglichen Zapfen (7, 36) einerseits und einer in einem Halter ausgeführten senkrechtenFührungsnut (33)· für den beweglichen Zapfen (7, 36) anderer-25seits besteht, und daß eine Riegelanordnung zum Blockieren der Führungsnut (33) vorgesehen ist.2.Universalsicherheitsbindung nach Anspruch 1,.dadurch gekennzeichnet, daß die-.Feder (10) als Schrauben-, Spiral-, 30Teller- oder Blattfeder ausgebildet ist.3.Universalsicherheitsbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfen (7, 36) in einer ihren Bewegungsweg begrenzenden Führung (9, 41) angeordnet sind.-2-14.Universalsicherheitsbindung nach einem der Ansprüche 1 bis3, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Einrichtung zur Verstellung der Vorspannung bsw. der Reaktionskraft der Federn (7, 51, 5?, aufweist.5
5.Universalsicherheitsbindung nach einem der Ansprüche 1 bis4, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Zapfen (7) zwei Federn (10, 51, 53) unterschiedlicher Federstärke zugeordnet sind.ö.Universalsicherheltsbindung nach einem der Ansprache 1 bis5, daJurch gekennzeichnet, daß die Zapfen (7) eine konisch-=? Form aufweisen.157.Universalsicherheitsbindung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfen (7) auf einem Basisteil (16) mit Kugelflächen angeordnet sind.8.Universalsicherheitsbindung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der hintere Zapfen in Form eines flexiblen Sporns (36) ausgeführt ist.9.universalsicherheitsbindung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Sporn (36) aus einer Schraubenfeder (38) und einer Seele (39) besteht und an einem Ende mit einem Gewinaeteil (41) und am anderen mit einem Rotationskörper (37) versehen ist.10.Universalsicherheitsbindung nach einem der Ansprüche 1 bisow 9, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere und/oder hintere auf dem Ski (1) angeordnete Bindungsteil längsverschiebbar angeordnet ist und daß der hintere Bindungsteil eine Grundplatte (30) mit einem elastischen Dämpfungselement (31) aufweist.-ΟΙ 11 .Universalsicherheitsbindung nach einem der Ansprüche bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Riegelanordnung zum Blockieren der Führungsnut (33) einen drehbaren, senkrecht zur Längsachse (Y) des Skis aufweisenden Körper 5 (44) mit einer die Form der Führungsnut (33) wiedergebenden Kerbe (45) aufweist und mit einer Vorrichtung (46) zum Drehen des Körpers (44) versehen ist.• · ■ ft«
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8130497U1 true DE8130497U1 (de) | 1982-03-25 |
Family
ID=1329188
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8130497U Expired DE8130497U1 (de) | "Universalsicherheitsbindung für Ski" |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8130497U1 (de) |
-
0
- DE DE8130497U patent/DE8130497U1/de not_active Expired
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