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DE813000C - Scheibenrad, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Scheibenrad, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

Info

Publication number
DE813000C
DE813000C DEL1998A DEL0001998A DE813000C DE 813000 C DE813000 C DE 813000C DE L1998 A DEL1998 A DE L1998A DE L0001998 A DEL0001998 A DE L0001998A DE 813000 C DE813000 C DE 813000C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wheel
rim
tire
rim edge
disc wheel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL1998A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1630440U (de
Inventor
Friedrich Luthner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEL1998A priority Critical patent/DE813000C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE813000C publication Critical patent/DE813000C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B25/00Rims built-up of several main parts ; Locking means for the rim parts
    • B60B25/04Rims with dismountable flange rings, seat rings, or lock rings
    • B60B25/06Split flange rings, e.g. transversely split; Connecting equipment for overlapping the slot

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

  • Scheibenrad, insbesondere für Kraftfahrzeuge Der Zweck der Erfindung ist die Schaffung eines Autorades, das jedem Laien das Wechseln eines Luftreifens oder Schlauches ermöglicht, unter Vermeidung der Nachteile bereits bestehender Konstruktionen.
  • Kurz vor dem Kriege hat die Wirtschaftsstelle für Kraftfahrzeugreifen ermittelt, daß von allen vorzeitigen Reifentotalschäden bei Pkws 23,90/0 auf unsachgemäße Montage oder schadhafte Felgen zurückzuführen sind. Wie die Reparaturabteilung des größten deutschen Reifenwerkes kürzlich feststellte, haben sich inzwischen die Prozentzahlen für Pkws noch ganz gewaltig erhöht. Damit steht fest, daß die jetzige Konstruktion der Autoräder zwar in der Fabrikation wirtschaftlich sind, aber nicht im Gebrauch. Die Gewähr für die Betriebsbereitschaft eines Fahrzeuges ist dann gegeben, wenn der Fahrer imstande ist, Schäden, die an den bekannten schwächsten Stellen am Auto auftreten, selbst zu beheben. Eine dieser schwachen Stellen ist die Bereifung, ihre Betriebsbereitschaft ist unberechenbar. Auch der beste Reifen ist weder gegen Eisen, Glas, noch spitze Steine sicher. Aus diesen Gründen ist man dazu übergegangen, das ganze Rad einfach auszuwechseln, um das Fahrzeug schnellstens wieder betriebsbereit machen zu können. Aber im selben Moment ist die weitere Betriebssicherheit unsicher, denn die meisten Fahrzeuge haben nur ein Reserverad wegen Platzmangels. Der Fahrer ist jetzt in den allermeisten Fällen gezwungen, fremde Hilfe in Anspruch zu nehmen, um das Reserverad wieder instandzusetzen. Grund: Er kann den Reifen weder auf- noch abmontieren, um einen Schlauch zu wechseln. Selbst einem Fachmann kann es passieren, daß der Schlauch dabei geklemmt wind. Da selbst Werkstätten nicht ihre besten Kräfte an solch untergeordnete Arbeit stellen, ist die Endfolge Drahtseilbrüche u. dgl. Ganze Industrien leben von Montagefehlern. (Spezialwerke zur Instandsetzung von Drahtseilbrüchen an Luftreifen.) Man hat schon mit verschiedenen Konstruktionen versucht, das Montieren der Reifen zu erleichtern, um obige Übelstände zu verhindern, aber für den Laien sind sie keine Lösung. Bei allen bisher bekannten Konstruktionen sind Werkzeuge notwendig, um einen Reifenwechsel vorzunehmen; die Handhabung von Werkzeugen setzt gewisse handwerkliche Begabung und handwerkliche Kniffe voraus, die der Laie in den meisten Fällen nicht hat.
  • Die Aufgabe war draher, die Felge so zu konstruieren, daß der Reifen einfach mit der Hand aufgelegt werden kann ohne Werkzeuge unter Verzicht aller losen Teile, welche ebenfalls nur mit Werkzeugen zusammengesetzt werden können.
  • Nach der Erfindung ist die seitlich getrennte Felgenhälfte an den verbleibenden festen Felgenenden an der Trennfläche drehbar gelagert. In dem Scheitelpunkt des Felgenrandes -- befindet sich eine mit Schlitz versehene Halteplatte, in die der am selben Punkt der festen Felge drehbar gelagerte Haltebolzen eingreift und mittels einer mit Handgriff versehenen Mutter der lose Felgenrand mit dem festen Rand befestigt und gelöst werden kann, während Führungsstifte der festen Felge in durchlochte Platten der schwenkbaren Felge Paßsitz garantieren.
  • Durch diese Vorrichtung gemäß der Erfindung wird gegenüber den bekannten Ausführungen erreicht, daß zur Auswechslung eines Reifens oder Schlauches keine Werkzeuge erforderlich sind, keine Zerlegung der Felge in einzelne Teile erfolgt, der ausschwenkbare Felgenrand dagegen noch eine Hilfe beim Auswechseln des Reifens ist, die glatte Außenfläche des Rades nicht verändert, die Einheit von Felge und Rad erhalten bleibt, das Gesamtgewicht des Rades nur unwesentlich erhöht, so daß tatsächlich auch ein Laie imstande ist, Reifen und Schlauch auszuwechseln ohne jede Beschädigung oder Anstrengung, dabei in einer so kurzen Zeit, wie sie von keiner anderen bekannten Konstruktion erreicht werden kann.
  • In der Zeichnung stellt dar Abb. i einen Schniitt durch Felge und Rad, Abb. 2 eine Ansicht der Innenfläche des Rades, Abb. 3 eine seitliche Ansicht des Rades bei ausgeschwenktem Felgenrand.
  • Der Felgenrand i ist unter Stehenlassen des Tiefbettes 2 durch Längsschnitt von dem Punkt 3 nach Punkt 4 etwas über den Halbkreis der Felge 5 hinausgehend getrennt. Der Felgenrand i ist auf der Achse 6 in einem Gelenk 7 drehbar. Auf dem Halteblech 8 des stehengebliebenen Tiefbettes des Rades 9 befindet sich ein durch Auge i o auf der Achse i i bewegbarer, am Ende gewindetragender Bolzen 12. In das Halteblech 13, welches am Felgenrand i befestigt ist, wind der Bolzen 12 durch einen Schlitz 14 eingeführt und mit der mit einem Griff 15 versehenen Mutter 16 der Felgenrand i gelöst oder befestigt. In die Führungsbleche 17, welche am Felgenrand i befestigt sind, werden die am Rad 9 befestigten Paßstifte 18 eingeführt. * i9 ist das Auswuchtgewicht.
  • Auswechslung von Reifen und Schlauch geschieht auf folgende Weise: Die Vorderseite des Rades wird auf die Erde gelegt, dann der Reifenfuß, falls er klebt, mit der Fußsohle vom Felgenhorn gelöst. Die Mutter 16 ist mittels Griff 15 zu lösen, und zwar so weit, daß der Bolzen 12, durch den Schlitz 14 nach unten gedrückt, das Halteblech 13 freigibt. Darauf wird der Felgenrand i, wie in Stellung Abb.3 ersichtlich, abgeklappt. Nun wird das lose im Reifen liegende Rad an dem Punkt, wo sich Achse 6 und Gelenk 7 am Felgenrand befinden, nach dem Reifen gedrückt, damit sich die Reifenfüße an diesem Punkt ins Tiefbett legen. Darauf greift man mit der Hand unter den Reifen mit Schlauch an der entgegengesetzten Seite, um ihn über den Felgenrand i abzuziehen.
  • Montage: Der Reifen wird mit der einen Hand in Gelenkgegend 7 ins Tiefbett gedrückt und mit der anderen Hand über den Felgenrand i aufs Rad geschoben. Der Felgenrand i wird jetzt heruntergeklappt, der Bolzen 12 am Griff 1»5 durch den Schlitz 14 ins Halteblech 13 gebracht und die Mutter 16 mittels Griff 15 angezogen. Das ungehinderte Auflegen des Reifens wird dadurch ermÖglicht, daß statt wie bisher der Reifen über die Gesamtkreisfläche des Rades gezogen werden mußte, gemäß der Erfindung durch den schwenkbaren Felgeiirand die Kreisfläche halbiert wird. Ferner wird im Gegensatz zu Bekanntem der Befestigungsbolzen 12 von der Drehbewegung des Rades nicht beeinflußt, da diese von den Gelenken 7 und den Paßstifbein 18 aufgenommen wird. Dadurch wirkt sich der Reifendruck als sichernd gegen das Lösen der Mutter 16 aus.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Scheibenrad, insbesondere für Kraftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß ein halbkreisförmiger, mit Gelenken (7) versehener, um Achsen (6) schwenkbarer Felgenrand (i) mit dem Rad (9) durch einen Bolzen (12), der in Höhe des Scheitelpunktes des ausgeschnittenen Felgenrandes (i) liegt, befestigt ist.
  2. 2. Scheibenrad nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (12) eine mit Griff (15) versehene Mutter (16) hat und am Halteblech (13) des Rades (9) sitzt.
  3. 3. Scheibenrad nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Führungsbleche (17) am Rande vom Felgenrand (i) die am Rad (9) befestigten Paßstifte (18) aufnehmen, um eine Veränderung der Form des ausgeschnittenen Felgenrandes (i) durch den Luftdruck zu verhindern.
DEL1998A 1950-05-11 1950-05-11 Scheibenrad, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Expired DE813000C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL1998A DE813000C (de) 1950-05-11 1950-05-11 Scheibenrad, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DEL1998A DE813000C (de) 1950-05-11 1950-05-11 Scheibenrad, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE813000C true DE813000C (de) 1951-09-06

Family

ID=7255674

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DEL1998A Expired DE813000C (de) 1950-05-11 1950-05-11 Scheibenrad, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

Country Status (1)

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DE (1) DE813000C (de)

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