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DE8129393U1 - Meßvorrichtung für die Abmessungen von Gegenständen - Google Patents

Meßvorrichtung für die Abmessungen von Gegenständen

Info

Publication number
DE8129393U1
DE8129393U1 DE8129393U DE8129393DU DE8129393U1 DE 8129393 U1 DE8129393 U1 DE 8129393U1 DE 8129393 U DE8129393 U DE 8129393U DE 8129393D U DE8129393D U DE 8129393DU DE 8129393 U1 DE8129393 U1 DE 8129393U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
arm
measuring device
probe arm
legs
probe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE8129393U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayerische Motoren Werke AG
Original Assignee
Bayerische Motoren Werke AG
Publication date
Publication of DE8129393U1 publication Critical patent/DE8129393U1/de
Expired legal-status Critical Current

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  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

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Beschreibung:
Die Neuerung geht aus von einer Meßvorrichtung für die Abmessungen von Gegenständen, insbesondere einer Kraftfahrzeug-Karosserie, mit einem Tastarm, der an einem
Ende in einem Schwenklager gehalten ist, und mit dessen freiem Ende Prüfpunkte des,Gegenstandes abtastbar sind, und mit einem Tragarm, an dem der Tastarm gehalten ist und der seinerseits an dem Gegenstand an mindestens
zwei Punkten gehalten ist, wie sie aus der DE-OS 24 44 bekannt ist. Dabei sitzt das Schwenklager des Tastarms am Ende eines Verbindungsarms, der am Tragarm schwenkbar und gegenüber diesem verstellbar gehalten ist. Anhand der Stellung des Verbindungsarms hinsichtlich Länge und Schwenkwinkel relativ zum Tragarm und des Schwenkwinkels des Tastarms gegenüber dem Verbindungsarm kann die Lage der Prüfpunkte festgestellt werden. Die bekannte Vorrichtung ist relativ bauaufwendig, da sie
neben den genannten Teilen eine zusätzliche Aus-Werteinrichtung für die Position der Prüfpunkte aufgrund der angegebenen Parameter, und somit eine Vielzahl von Einzelteilen erfordert. Zudem kann ihre Genauigkeit als nicht besonders hodh angesehen werden, da aufgrund des unvermeidbaren mechanischen Spiels die gelieferten Parameter mit Fehlern behaftet sind, die sich gerade aufgrund der indirekten MeBmethode der Parameter an den
p^üfpunktfernen Enden von Tast- und Verbindungsarm besonders unangenehm bemerkbar machen.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Meßvorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die sich durch konstruktive Einfachheit und hohe Präzision auszeichnet.
Die Neuerung löst diese Aufgabe dadurch, daß der Tragarm aus zwei gleich langen, gelenkig miteinander verbundenen Schenkeln besteht, daß das Schwenklager des Tastarms in Höhe des Tragarmgelenks liegt, und daß der Tastarm in seiner Länge verstellbar ist.
Die beiden Schenkel positionieren aufgrund ihrer gleichen Länge das Schwenklager des Tastarms symmetrisch bezüglich der Haltepunkte der beiden Schenkel. Legt man bei Anwendung der Meßvorrichtung auf ein Kraftfahrzeug diese beiden Haltepunkte beispielsweise an entsprechenden Stellen in der Nähe der beiden Räder einer Achse, so liegt das Schwenklager des Tastarms sehr genau in der Längsachse der Karosserie. Von diesem Punkt aus kann nun die Entfernung der beiden Räder der anderen Achse bestimmt werden. Ein Achsenversatz oder eine ähnliche Achsenstellungsanomalie läßt sich ohne weiteres aus unterschiedlichen Abständen der beiden Räder von diesem Punkt feststellen.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Neuerung sind Gegenstand der weiteren Ansprüche und werden anhand der Zeichnung näher erläutert.
In der Zeichnung ist die neue Meuvorriehtung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Meßvorrichtung zur Dreiecks-Vermessung von Pahrgestelltpunkten eines Kraftfahrzeugs/ und Pig. 2 eine Modifikation der Meßvorrichtung nach Fig. 1,
Die in Fig. 1 schematisch gezeigte Meßvorrichtung dient zur Vermessung von Kraftfahrzeug-Karosserien und dabei insbesondere zur Prüfung auf Achsparallelität und Achsversatz. Sie besteht im wesentlichen aus zwei gleich langen, gelenkig miteinander verbundenen Schenkeln 1 und 2 sowie einem Tastarm 3. Die Schenkel 1 und 2 bilden einen Tragarm für den Tastarm 3, der in Höhe des (Tragarm-) Gelenks 4 zwischen den beiden Schenkeln 1 und 2 in einem nicht näher gezeigten Schwenklager schwenkbar gehalten ist.
Die Schenkel 1 und 2 besitzen an ihren freien Enden Aiifnahmeprismen 5 und 6, die in schematisch gezeigte Festpunkte 7 und 8 eingeschoben werden. Ferner ist in Höhe des Gelenks 4 eine Feder 9 befestigt, die ebenfalls an der Karosserie befestigt werden kann und die beiden Schenkel 1 und 2 in ihrer gezeigten Spreizlage hält.
Mit Hilfe des Tastarms 3 kann der Abstand zweier weiterer Festpunkte 10 und 11 relativ zum Ort des Gelenks 4 bestimmt werden. Der Abstand des einen Festpunktes, hier des Festpunktes 11, wird zunächst dadurch bestimmt, daß der Tastarm 3 auf den Festpunkt 11 ausgerichtet wird und die beispielsweise ebenfalls als Aufnahmeprisma ausgebildete Spitze des Tastarms bis zum Festpunkt 11 verschoben wird. Hierzu ist der Tastarm 3 teleskopartig in seiner Länge veränderlich. Er besteht aus insgesamt drei ineinander einschiebbaren Teilarmen 12, 13 und 14, von denen der Arm 13 in den als Aufnahmehülse dienenden Arm 12 einschiebbar ist und andererseits als Aufnahmehülse füj* den Arm 14 dient. Durch Versehieben des Arms 13 relativ zum Arm 12 nach Lösen einer Schraube 15 und anschließendem Feststellen mit Hilfe dieser Schraube ist eine Grobverstellung des Tastarms 3 möglich. Eine Feinverstellung läßt sich durch Verschiebung des Arms 14 relativ zum Arm 13 erreichen. Dabei ermöglicht ein Längen-Meßgerät eine genaue Feststellung dieser Relativbewegung.
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An die mit dem Meßgerät 16 festgehaltene Einstellung des Tastarms 3 für den Festpunkt 11 schließt sich die Vermessung des Festpunktes 10 an. Hierzu wird der Tastarm geschwenkt und auf den Festpunkt 10 ausgerichtet. Stimmen die Festpunkte 10 und 11 in ihrem Abstand vom Gelenk 4 und der durch dieses Gelenk verlaufenden Symmetrieachse 17/uberem, so kann der Tastarm 3 ohne weiteres in den Festpunkt 10 gelangen. Bei einem Versatz der durch die beiden Festpunkte 10 und 11 gegebenen Achse relativ zu der durch die Festpunkte 5 und 6 gegebenen Achse hingegen ist dies nicht mehr möglich. Um den Tastarm 3 auf den Festpunkt 10 einzustellen, ist eine Längenänderung des Tastarms 3 erforderlich. Diase wird zweckmäßigerweise durch Verschieben des Arms 14 relativ zum Arm 13 vorgenommen, da dann mit Hilfe des Meßgeräts 16 die relative !längenänderung ohne weiteres bestimmt werden kann.
Im Anschluß an die Vermessung der durch die Punkte 10 und 11 gebildeten Achse relativ zu der anderen, durch die Punkte 5 und 6 gegebenen Achse kann die Vermessung in der umgekehrten Weise vorgenommen werden. Hierzu werden die Schenkel 1 und 2 mit ihren Aufnahmeprismen 5 und 6 in den Festpunkten 10 und 11 gehalten und dann die Festpunkte 7 und 8 vermessen.
Auf diese Weise ist es schnell und zuverlässig möglich, Anomalien in der Achssymmetrie des Kraftfahrzeugs zu erkennen und ggf. zu korrigieren.
Zur Verfeinerung der Messungen kann das Meßgerät in der in Fig. 2 dargestellten Weise abgeändert werden. Hierzu sind die beiden Schenkel 1 und 2 lösbar am Tastarm 3 befestigt. Ferner besitzt der Tastarm 3 in Höhe des Gelenks 4 ebenfalls ein Aüfnahmeprisma 18. Nach Abnahme der Schenkel 1 und 2 kann eine Diagonalvermessung der Festpunkte 7, 8f 10 und 11 vorgenommen werden.
Hierzu wird der Tastarm 3 mit seinem Aufnahmeprisma 18 im Festpunkt 7 gehalten. Durch Längenänderung des Tastarms 3 dadurch, daß der Arm 13 weiter aus dem Arm 12 herausgezogen wird, kann ir.it dem anderen Ende des Tastarms 3 der Festpunkt 11 annähernd, und mit Hilfe der Feinjustierung durch Verschieben des Arms 14 relativ zum Arm 13 exakt erreicht werden. Die anhand des Meßgeräts 16 festgehaltene Einstellung des Tastarms 3 kann nun mit der Einstellung verglichen werden, die zum Einstellen des Tastarms 3 zwischen den beiden anderen Festpunkten 8 und 10 erforderlich ist. Bei richtiger Achsgeometrie ist der Abstand der Festpunkte 7 und 11 gleich dem Abstand der Festpunkte 8 und 10. Bei einer Anomalie hingegen weichen die beiden Längen voneinander ab. Die Abweichung kann mit Hilfe des
"5 Meßgeräts 16 festgestellt werden.
Neben der dargestellten Ausführungsform sind vielfältige Variationen des Meßgeräts möglich, ohne von der in Fig. 1 gezeigten grundlegenden Gestalt abzuweichen. So ist es möglich, anstelle des Aufnahmeprisma am freien Ende des Tastarms 3 eine Tastenspitze vorzusehen. Ebenso ist es möglich, anstelle der Aufnahmeprismen 5 und 6 die Schenkel 1 und 2 mit Schraubgewinden zu versehen, die in entsprechende Gewindebuchsen (der Festpunkte 7 und 8) eingeschraubt werden können. Ebenso kann anstelle der Längenänderung des Tastarms 3 durch teleskopartige Bewegung für die Diagonalmessung entsprechend Fig. 2 ein Arm mit größerer Länge als der Arm 12 verwendet werden, indem die Arme 13 und 14 eingeschoben werden.

Claims (6)

Schutzansprüche:
1. Meßeinrichtung für die Abmessungen von Gegenständen, insbesondere einer Kraftfahrzeug-Karosserie, mit einem Tastarm, der an einem Ende in einem Schwenklager gehalten ist und mit dessen freiem Ende Pjüfpunkte des Gegenstandes :.btastbar sind, und mit einem Tragarm, an dem der Tastarm gehalten ist und der seinerseits an dem Gegenstand an mindestens zwei Punkten gel.alten ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragarm aus zwei gleich langen, gelenkig miteinander verbundenen Schenkeln (1, 2) besteht, daß das Schwenklager des Tastarms in Höhe des Tragarmgelenks (4) liegt, und daß der Tastarm (3) in seiner Länge verstellbar ist.
2. Meßeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schenkel (1, 2) an ihren freien Enden Aufnahmeprismen (5, 6) besitzen.
3. Meßeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schenkel (1, 2) an ihren freien Enden mit Schraubgewinden versehen sind.
4. Meßeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Tastarm (3) zusätzlich ein Meßgerät (16) trägt, das die Länge bzw.
1 eine relative Längenänderung des Tastanns (3) anzeigt.
5. Meßeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da-5 durch gekennzeichnet, daß die beiden Schenkel (1, 2) einerseits und der Tastarm (3) andererseits lösbar miteinander verbunden sind.
6. Meßeinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich-10 net, daß der Tastarm (3) im Bereich des Schwenklagers und/oder an seinem freien Ende Aufnahmepris^'en (18) besitzt.
DE8129393U Meßvorrichtung für die Abmessungen von Gegenständen Expired DE8129393U1 (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE8129393U1 true DE8129393U1 (de) 1982-03-04

Family

ID=1329133

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE8129393U Expired DE8129393U1 (de) Meßvorrichtung für die Abmessungen von Gegenständen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE8129393U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3310345A1 (de) * 1983-03-22 1984-09-27 M.A.N. Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG, 8000 München Verfahren und vorrichtung zum messen von werkstuecken in drei dimensionen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3310345A1 (de) * 1983-03-22 1984-09-27 M.A.N. Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG, 8000 München Verfahren und vorrichtung zum messen von werkstuecken in drei dimensionen

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