DE8128534U1 - "zusatzgeraet fuer ein fahrrad" - Google Patents
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62K—CYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
- B62K27/00—Sidecars; Forecars; Trailers or the like specially adapted to be attached to cycles
- B62K27/003—Trailers
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Description
, . I '.P^fONrTA]N V:A,t Τ.'
DiPL.-PHYS. DR. WALTHER JUNIWS 3 Hannover
WOLFSTR.ASSE 24 · TELEFON (05 II) 83 45 30 23.9.1981
Dr. J/Ha
Meine Akte:
Dr.Hans-Jürgen Schramm, Man&elsloher Straße 19,
3057 Neustadt 2
Zusatzgerät für ein Fahrrad
Die Erfindting "betrifft ein Zusatzgerät für ein Fahrrad.
Dieses Zusatzgerät dient einerseits als Stützvorrichtung, andererseits kann es als Einkaufswagen dienen.
Das Fahrrad wird heute meist Ton Leuten jüngeren und
mittleren Alters "benutzt. Es ist ein ausserordentlich billiges und dabei sehr zweckmäßiges Verkehrsmittel, gibt
es doch dem Benutzer die Möglichkeit, ohne fremde Energie auch größere Wegstrecken sehr viel schneller als zu Fuß
zurückzulegen« Für kleine Kinder hergestellte Fahrräder weisen oft als eine Zusatzvorrichtung Stützräder auf, deren
Halterung fest an dem Fahrrad montiert wird. Diese Stützräder verhindern ein Umkippen des Fahrrades. Eine solche
Hilfe gegen das Umkippen des Fahrrades gibt es bei Rädern für Erwachsene bisher nicht. Das liegt daran, daß eine solche
Zusatzvorrichtung erheblichen Raum beansprucht und das Gewicht des Fahrrades vergrößert. Stützvorrichtungen für
Erwachsenenrader wurden zwangsläufig so schwer werden, daß
das Rad nur mit Mühe getragen werden kann. Die Technik | hat zur Befriedigung des Bedürfnisses nach nicht umkippenden
Fahrrädern Dreiräder geschaffen, die eine
vom üblichen Fahrradrahmen abweichende Konstruktion
aufweisen und die anstelle des einen Hinterrades beim
Fahrrad zwei Hinterräder haben. Solche Räder kiinnen von | einer Person kaum getragen werden. Das Tragen der Fc-.hr- | räder ist aber in sehr vielen Fällen dort notwendig, | wo Fahrräder nicht in einer Autogarage untergebracht B werden können, sondern in meist im Kellergeschoß liegen-J den Abstellräumen abzustellen sind.
vom üblichen Fahrradrahmen abweichende Konstruktion
aufweisen und die anstelle des einen Hinterrades beim
Fahrrad zwei Hinterräder haben. Solche Räder kiinnen von | einer Person kaum getragen werden. Das Tragen der Fc-.hr- | räder ist aber in sehr vielen Fällen dort notwendig, | wo Fahrräder nicht in einer Autogarage untergebracht B werden können, sondern in meist im Kellergeschoß liegen-J den Abstellräumen abzustellen sind.
Diese Umstände haben es mit sich gebracht, daß das
Fahrrad in vielen Fällen von älteren Leuten nicht benutzt wird. Denn älteren Leuten fällt es schwer, das
Gleichgewicht auf einem Fahrrad zu halten, daher benutze! sie ein zweirädriges Fahrrad nur ungern. Das Dreirad hin»
Fahrrad in vielen Fällen von älteren Leuten nicht benutzt wird. Denn älteren Leuten fällt es schwer, das
Gleichgewicht auf einem Fahrrad zu halten, daher benutze! sie ein zweirädriges Fahrrad nur ungern. Das Dreirad hin»
gegen ist in der Anschaffung so teuer und erfordert auch| so viel Abstellraum, daß es ebenfalls nicht angeschafft
wird. Oft aber ist es auch der im Kellergeschoß liegendef Abstellraum, der die Anschaffung eines Dreirades verbietet, das von einer Person, und insbesondere von einerI älteren Person, nicht eine Kellertreppe heruntergetragen! werden kann. Stützräder sind für Erwachsenenfahrräder
nicht auf dem Markt und würden auch ein Fahrrad so
schwer machen, daß es wiederum eine Kellertreppe nicht
von einer Person heruntergetragen werden kann.
wird. Oft aber ist es auch der im Kellergeschoß liegendef Abstellraum, der die Anschaffung eines Dreirades verbietet, das von einer Person, und insbesondere von einerI älteren Person, nicht eine Kellertreppe heruntergetragen! werden kann. Stützräder sind für Erwachsenenfahrräder
nicht auf dem Markt und würden auch ein Fahrrad so
schwer machen, daß es wiederum eine Kellertreppe nicht
von einer Person heruntergetragen werden kann.
Da insbesondere ältere Leute aber auch Lasten, wie z.B.
eingekaufte Ware, nur sehr schwer tragen können;, sieht
man ältere Leute meist mit einem kleinen Wagen einkaufen I gehen, der aus einem Rohrgestell mit zwei achsparallelen | Rädern besteht, an dem eine verschließbare Tasche be- §
eingekaufte Ware, nur sehr schwer tragen können;, sieht
man ältere Leute meist mit einem kleinen Wagen einkaufen I gehen, der aus einem Rohrgestell mit zwei achsparallelen | Rädern besteht, an dem eine verschließbare Tasche be- §
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festigt oder anhängbar ist. Mit diesem kleinen Wagen lassen sich eingekaufte Waren relativ gut fahren,
jedoch bereitet das Einsteigen in öffentliche Verkehrsmittel erhebliche Schwierigkeiten.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Zusatzgerät für ein Fahrrad zu schaffen, welches als
Stützvorrichtung dient und leicht am Fahrrad an- und abkoppelbar ist und welches auch gleichzeitig als Einkaufswagen
dienen kann.
Die Erfindung bestent darin, daß dieses Zusatzgerät aus einem am Fahrrad zu befestigenden Zusatzrahmen besteht,
der einen U- oder Y-förmigen Bügel aufweist, an dessen Enden Halterungen für die beiden Stützräder
angebracht sind, an dessen Scheitel eine Befestigungskupplung und an dessen Schenkeln je eine weitere Befestigungskupplung
angebracht ist.
Dieses Zusatzgerät mit den beiden achsparallel angeordneten Stützrädern ist über die drei Kupplungen leic]
am Fahrrad zu befestigen. Soll ein Fahrrad getragen we: den, so kann man dieses Zusatzgerät vom Fahrrad abkoppeln,
so daß das Fahrrad und das Zusatzgerät einzeln für sich getragen werden können= Auf diese Weise
ist erreicht, daß das Gewicht des Fahrrades durch die mit dem Zusatzgerät ankoppelbaren Stützräder nicht vergrößert
wird, wenn das Fahrrad beispielsweise eine Kellertreppe herauf- oder herunterzutragen ist. Das
Zusatzgerät selbst weist ein Gewicht auf, welches kleii
ist als das Gewicht des Fahrrades.
Besonders zweckmäßig ist es, wenn das Zusatzgerät als
Einkaufswagen ausgebildet ist. Denn durch die leichte
An- und Abkoppelbarkeit dieses Zusatzgerätes am und vom Fahrrad besteht die Möglichkeit, nach dem Fahren sur
Einkaufsstätte das Zusatzgerät abzukoppeln, das Fahrrad
abzustellen und dann mit dem Zusatzgerät zu Fuß losztigeh·
um "verschiedene Einkäufe zu tätigen. Insbesondere für ältere Menschen ist das eine große Hilfe: Verleiht doch
dieses Zusatzgerät insbesondere älteren Menschen das Gefühl einer unbedingten Sicherheit auf dem Fahrrad, wei!
das Zusatzgerät ein Umkippen des Fahrrades sicher vermeidet. Dieses Zusatzgerät eröffnet somit vielen älteren
Menschen überhaupt erst wieder die Möglichkeit, sich auf einem Fahrrad sicher durch den Verkehr r'U bewegen. Das
Fahrradfahren ist insbesondere für ältere Menschen von
großer Bedeutung: ,/'erden doch beim Fahrradfahren viele
Gelenke bewegt, ohne belastet zu sein. Das ist wichtig für Menschen, die unter Arthritis und anderen Gelenkerkrankungen
leiden.oder in der Gefahr sind, hierunter zu leiden. Gleichzeitig hilft dieses Zusatzgerät gerade
dieser Gruppe von Menschen auch durch die Möglichkeit, das Zusatzgerät als Einkaufsv/agen zu benutzen. Denn
hierbei brauchen die eingekauften Waren nicht geschleppt zu werden und dadurch Gelenke belastet zu werden, sondern
die eingekauften Waren können leicht und ohne Anstrengung gerollt v/erden. Dieser Vorteil ergibt sich aber nie]
nur für ältere Menschen, sondern auch für alle übrigen, die schwerere Einkäufe zu tätigen haben: Wenn eine Mutte:
von vier Kindern beispielsweise für ihre Familie einkauft, sind so erhebliche Lasten zu transportieren, daß
eine Frau allein dieses oft nicht schaffen kann. Das Zusatzgerät ist hierbei eine hervorragende Hilfe für das
Transportieren solcher Lasten, zumal für die Benutzung
des Fahrrades im Anschluß an den Einkaufsgang die
Ware auf dem Zusatzgerät nicht umgepackt zu v/erden braucht.
Vorteilhaft ist es, wenn an dem Bügel des Zusatzgerätes ein Gepäckträger angebracht ist. Dieser Gepäckträger kann
zweckmäßigerweise einen Kasten oder Korb tragen. Er kann aber auch kastenförmig ausgebildet sein. Vorteilhaft ist
es weiterhin, wenn an dem Bügel und/oder dem Gepäckträger Seitentaschen angebracht sind.
Für das leichtere Abkoppeln des Fahrrades vom Zusatzgerät
und für die Benutzung des Zusätzgerätes als Einkaufswagen ist es zweckmäßig, wenn an dem Bügel eine Stützvorrichtung
angebracht ist, die das Zusatzgerät so abstützt, daß es alleine im beladenen ebenso wie im unbeladenen :
Zustand stehenbleibt.
Vorteilhaft ist es, wenn die Befestigungskupplungen an den Schenkeln des Bügels aus einer ein schräg nach unten
und hinten geöffnetes Maul aufweisenden Kulisse bestehen, die über am Fahrrad zu befestigende Bolzen greifen.
Dieser Bolzen kann beispielsweise hohl sein, ein Innengewinde tragen, um als Radmutter verwendet zu werden, und
an seinem ausseren Ende eine Scheibe tragen, die die Ku-,
lisse gegen eine seitliche Bewegung abstützt.
Vorteilhaft ist es, wenn die Befestigungskupplung am
Scheitel des Bügels mit einer von Hand zu betätigenden Arretiervorrichtung ' versehen ist, die zweckmäßigerweise
aus einem federbelasteten, um eine Achse drehbaren Haken besteht, an dem ein Handgriff angebracht ist.
Das Wesen der Erfindung ist nachstehend anhand von in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen naher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Fahrrades mit dem angekoppelten Zusatzgerät.
Fig. 2 eine Seitenansicht des Fahrrades mit dem Zusatzgerät im Augenblick der Abkopplung.
Fig. 3 eine Seitenansicht des als Einkaufswagen benutzten Zusatzgerätes während des Fahrens.
Fig. 4 eine Seitenansicht eines abgestellten Zusatzgerätes'·
Fig. 5 eine Ansicht des Zusatzgerätes mit Fahrrad von
hinten.
Fig. 6 eine Ansicht des Zusatzgerätes von vorne.
Fig. 7 eine Seitenansicht des mit Einkaufstaschen versehenen Zusatzgerätes von der Seite.
Fig. 8 eine Ansicht des Zusatzgerätes der Fig. 7 von hinten.
Fig. 9 eine Seitenansicht eines anderen Zusatzgerätes.
Fig.10 eine Rückansicht des Zusatzgerätes der Fig.
Fig. 11 eine Ansicht der als Kupplungsteil dienenden Kulisse.
Fig.12 eine Ansicht des als Kupplungsteil dienenden Bolzens von hinten.
Fig.13 eine Ansicht des als Kupplungsteil dienenden Bolzens von der Seite.
Fig. 14 eine Ansicht der am Scheitel des Bügels an.-
greifenden Befestigungskupplung. Pig.15 eine Seitenansicht eines Damenfanrrades Bit ango toppeltem, leichteren Zusatzgerät.
fig.16 eine Seitenansicht mit abgekoppelten Zusatzgerät,
fig.17 das Zusatzgerät mit Damenfahrrad Ton hinten.
Das Fahrrad der Fig. 1 besteht aus einem Vorderrad 1,
einem Hinterrad 2 und einem Rahmen 3, wobei das Hinterrad durch eine horizontale Strebe 4 und eine schräg nach
oben verlaufende Stützstrebe 5 getragen ist.
An diesem Fahrrad wird das erfindungsgemäße Zusatzgerät angekoppelt. Das erfindungsgemäße Zusatzgerät besteht aus
einem Bügel 6, der an seinen Schenkelenden Halterungen 7 für die Achse 8 von Stützrädern 9 trägt. An dem Bügel 6
des Zusatzgerätes ist ein G-epäckträger 10 angebracht, der einen Kasten 11 trägt, in den Gepäck eingelegt v/erden kann
Damit dieses Zusatzgerät frei stehen kann, sind Stützen 12 vorgesehen, welche nach hinten über die Stützräder 9
hinausragen und zweckmäßigerweise an ihrem Ende nach unten
abgekröpft sind.
ι
ι
An dem Bügel β und/oder an dem G-epäckträger 10 können
Seitentaschen 13 angebracht sein, die in der Ausführungsform nach Fig. 7 und 8 aussen angebracht sind, in der
Ausführungsform nach Fig. 9 und 10 zwischen den Schenkeln des Bügels 6 angebracht sind.
Zur Befestigung dieses Zusatzgerätes an dem Fahrrad sind drei Kupplungen vorgesehen, und zwar eine Kupplung im
Scheitel des Bügels 6, - diese Kupplung ist in Fig. 14
näher dargestellt -, und zwei Kupplungen sind an den Schenkeln des Bügels 6 angebracht. Diese Kupplungen verbinden
die Schenkel des Bügels 6 mit dem unteren Bereich der Stützstrebe 5 des Fahrrades. Im gezeichneten Ausführung
beispiel verbinden diese Kupplungen die Schenkel des Bügels 6 mit einem als Radmutter dienenden Bolzen, der
auf die Hinterradachse aufgeschraubt ist. Jede dieser beiden Kupplungen besteht aus einer hakenförmig gestaltete]
Kulisse 1' , die an dem Schenkel des Bügels 6 angebracht
ist. Das Hakenmaul öffnet sich nach unten hinten. Der Haken weist zweckmäßigerweise an seinem Ende noch eine
Nase 15 auf. Das Hakenmaul greift über einen Bolzen 16,
der innen hohl ist und ein Innengewinde trägt, damit er als hintere Radmutter dienen kann. An der dem Innengewinc
- und damit auch dem Hinterrad - abgewandten Seite trägt dieser Bolzen 16 eine Scheibe 17. Diese Scheibe 17 begrenzt
einen möglichen seitlichen Verschiebeweg der Kulisse 14.
Der Scheitel des Bügels 6 wird mit einer Kupplung befestigt, die in einer einfachen Ausführungsform in Pig.
14 dargestellt ist. Es handelt sich hier um einen um die Welle 18 verschwenkbaren Haken 19, an dem ein Handgriff 2
befestigt ist. Dieser Haken wird . mittels der Feder 21 in eine Stellung gezogen, bei der er den Scheitel 22 des
Bügels 6 überfasst. Dieser Scheitel 22 ist bei Belastungen auf den Stützrädern 9 gegen die Halterung 23 gepreßt,
mit der diese Kupplung an dem oberen Ende der Stützstrebe 5 des Fahrrades befestigt ist.
Der Bügel 6 ist in der Ausführungsform der Fig. 5 und 6
etwa V-förmig ausgebildet. Die Schenkel des Bügels 6 sind nach aussen gekröpft. In der Ausführungsform der Fi^
7 und 8 hingegen ist der Bügel 6 U-förmig ausgebildet und weist unterhalb der zwischen den Schenkeln des Bügels 6
liegenden taschen 13 Streben 24 auf, von denen die Kupplungen getragen v/erden, die die Schenkel des Bügels 6
mit dem unteren Teil der Stützstrebe 5 des Fahrrades verbinden.
In Fig. 1 ist ein Fahrrad jnit angekoppeltem Zusatzgerät
• β *
dargestellt, wie es zum Fahren "benutzt wird. Will i
man das Zusatzgerät abkoppeln, um das Fahrrad abzu- |
stellen und das Zusatzgerät als Einkaufswagen zu be- f
nutzen, so löst man die in Fig. 14 dargestellte Kupp- \
lung und verschwenkt den Bügel 6 nach hinten, wie es in Fig. 2 dargestellt ist. Dabei werden die Kulissen
14 selbsttätig nach oben angehoben, so daß sie, wie ; man es in Fig. 2 sieht, nicht mehr über den Bolzen
16 herübergreifen. In dieser Stellung steht das Zusatz* gerät von allein, weil die Stützen 12 auf dem Erd- !
bod;en aufruhen. In dieser Stellung kann man das Zahrrad
nach vorne schieben, ohne daß es in Berührung mit dem Zusatzgerät kommt. Hat man nach dem 'Wegschieben
des Fahrrades dieses abgestellt, so kann man an dem Scheitel des Bügels des Zusatzgerätes anfassen und
dieses Zusatzgerät in der Stellung, die Fig. 3 zeigt, als Einkaufswagen fahren. Zum Abstellen des Einkaufswagen
beim Einkaufen stellt man diesen in der Stellung ab, wie Fig. 4 zeigt. - Will man hingegen das Zusatzgerät
wieder ankoppeln, so stellt man es so hin, wie es in Fig. 4 dargestellt ist. Dann holt man das Fahrrad
und schiebt es von hinten unter das Zusatzgerät, bis die Bolzen 16 an deii Schenkeln des Bügels 6 anliegen.
Dann fasst man am Scheitel des Bügels an und verschwenkt diesen in Richtimg auf die am Fahrrad angebrachte,
in Fig. 14 dargestellte Kupplung. Hier ϊ hebt man den Haken 19 mittels des Handgriffes 20 an
und führt den Scheitel des Bügels 6 bis dicht an die Halterung 23. Darauf länst man den Handgriff 20 Is und
hierdurch sind sämtliche drei Kupplungen des Zusatzgerätes am Fahrrad befestigt. - Das An- und Abkoppeln
des Zusatzgerätes am Fahrrad bereitet somit keinerlei Schwierigkeiten. Es ist in Sekundenschnell vollzogen.
- 10 -
< < I I I I I J
Es sind viele Änderungsmöglichkeiten an dieser Konstruktion gegeben: Es können andere Kupplungen
verwendet werden, die Anordnung der Seitentaschen kann in anderer V/eise erfolgen, der Bügel kann in
mannigfacher Form gestaltet werden und es können auch die Stützen in anderer V/eise angebracht sein.
In den Figo 15 bis 17 ist eine andere Äusführungsmöglichkeit des Zusatzgerätes gezeigt. Diesem Zusatzgerät fehlt der Kasten 11, das hier dargestellte Damenfahrrad weist dafür einen üblichen Gepäckträger auf·
Bas Zusatzgerät weist in dieser Ausführongsform lediglieh die Seitentaschen 15 auf» Diese sind an Stangen
25 angeordnet, die ähnlich wie die Stangen eines Ge»
päekträgers geformt sind. Die Stangen 25 können an ihre: dem Bügel 6 angewandten Seite durch eine Querstrebe
miteinander verbinden sein. Ein oder ein Paar von Gummibändern können zwischen der Strebe 27 und der as Scheitel
angeordneten Stange 28 angeordnet sein, um auf die Streb·;
25 abgelegtes Gepäck festzuhalten. Dieses ist eine leichtere Ausfuhrungsform des Zusatzgerätes. Dieses Zusatzgerät ist dabei so dimensioniert, daS sein An- und
Abkoppeln trotz des am fahrrad befindlichen Gepäckträger· keine Schwierigkeiten bereitet.
- 11 -
- 13 Zusammenfassung:
Zusatzgerät für ein Fahrrad
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Zusatzgerät für ein Fahrrad zu schaffen, welches als
Stützvorrichtung dient und leicht am Fahrrad an~und abkoppelbar ist und welches auch gleichzeitig als Einkaufswagen
dienen kann.
Die Erfindung besteht darin, daß dieses Zusatzgerät aus einem am Fahrrad zu befestigenden Zusatzrahmen besteht,
der einen U- oder V-förmigen Bügel aufweist, an dessen Enden Halterungen für die beiden Stützräder angebracht
sind, an dessen Scheitel eine Befestigungskupplung und
an dessen Schenkeln je eine weitere Befestigungskupp-
lung angebracht ist.
Dieses Zusatzgerät mit den beiden achsparallel angeordneten Stützrädern ist über die drei Kupplungen leicht am
Fahrrad zu befestigen. Soll ein Fahrrad getragen werden, so kann man dieses Zusatzgerät vom Fahrrad abkoppeln, so
daß das Fahrrad und das Zusatzgerät einzeln für sich getrage werden können. Auf diese Weise ist erreicht, daß das Gewicht
des Fahrrades dxirch die mit dem Zusatzgerät ankoppelbaren
Stützräder nicht vergrößert wird, wenn das Fahrrad beispielsweise eine Kellertreppe herauf- oder herunterzutragen
ist. Das Zusatzgerät selbst weist ein Gewicht auf, welches kleiner ist als das Gewicht des Fahrrades.
Claims (10)
1. Zusatzgerät für ein Fahrrad, gekennzeichnet
durch einen am Fahrrad zu befestigenden Zusatzrahmen
der einen U- oder V-förmigen Bügel (6) aufweist, an dessen Enden Halterungen (7) für die beiden
Stützräder (9) angebracht sind, an dessen Scheitel (22) eine am Fahrrad zu befestigende Kupplung anr.
gebracht ist und an dessen Schenkeln je eine weitere Befestigungskupplung (14,16) angebracht ist.
2. Zusatzgerät nach Anspruch.1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Zusatzgerät als Einkaufswagen ausgebildet is
3. Zusatzgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Bügel (6) ein Gepäckträger (10) angebracht
ist.
4. Zusatzgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Gepäckträger (10) einen Kasten (11) oder Korb trägt.
5. Zusatzgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Bügel und/oder dem Gepcäkträger Seitentaschen (13) angebracht sind.
};
6. Zusatzgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
- 12 -
- 12 -
daß an dem Bügel (6) eine Stützvorrichtung (12)
angebracht ist.
7. Zusatzgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungskupplungen an den Schenkein des
Bügels (6) aus einer ein schräg nach unten und nach hinten geöffnetes Maul aufweisenden Kulisse (14)
bestehen, die über am Fahrrad zu befestigende Bolzen (16) greifen.
8. Zusatzgerät nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bolzen (16) hohl sind, ein Innengevrinde
tragen, als Radmutter dienen und am äusseren Ende eine Scheibe (17) tragen.
9. Zusatzgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungskupplung am Scheitel des
Bügels (6) mit einer von Hand zu betätigenden Arre-■ tiervorrichtung versehen ist.
10. Zusatzgerät nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungskupplung am Scheitel des Bügels (6) aus einem Haken (19) besteht, an dem ein Handgriff
(20) angebracht ist und an dem eine Feder (21) angreift.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19818128534U DE8128534U1 (de) | 1981-09-30 | 1981-09-30 | "zusatzgeraet fuer ein fahrrad" |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19818128534U DE8128534U1 (de) | 1981-09-30 | 1981-09-30 | "zusatzgeraet fuer ein fahrrad" |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8128534U1 true DE8128534U1 (de) | 1982-02-11 |
Family
ID=6731679
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19818128534U Expired DE8128534U1 (de) | 1981-09-30 | 1981-09-30 | "zusatzgeraet fuer ein fahrrad" |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8128534U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3532583A1 (de) * | 1985-09-12 | 1986-03-06 | Manfred 5309 Meckenheim Langer | Sherpa geraet zum transportieren von gepaeck und guetern, mit und ohne fahrrad |
-
1981
- 1981-09-30 DE DE19818128534U patent/DE8128534U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3532583A1 (de) * | 1985-09-12 | 1986-03-06 | Manfred 5309 Meckenheim Langer | Sherpa geraet zum transportieren von gepaeck und guetern, mit und ohne fahrrad |
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