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DE812858C - Rollenlager fuer Kurbelwellen an Gabelheuwendern - Google Patents

Rollenlager fuer Kurbelwellen an Gabelheuwendern

Info

Publication number
DE812858C
DE812858C DEF328A DEF0000328A DE812858C DE 812858 C DE812858 C DE 812858C DE F328 A DEF328 A DE F328A DE F0000328 A DEF0000328 A DE F0000328A DE 812858 C DE812858 C DE 812858C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bearing
fork
halves
roller
rollers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF328A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1635410U (de
Inventor
Bruno Mattejat
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fella Werke GmbH
Original Assignee
Fella Werke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fella Werke GmbH filed Critical Fella Werke GmbH
Priority to DEF328A priority Critical patent/DE812858C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE812858C publication Critical patent/DE812858C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C9/00Bearings for crankshafts or connecting-rods; Attachment of connecting-rods
    • F16C9/04Connecting-rod bearings; Attachments thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)

Description

  • Rollenlager für Kurbelwellen an Gabelheuwendern Die Lager der Kurbelwelle am Fahrgestell von Gabelheuwendern und diejenigen der Gabelstiele auf der Kurbelwelle werden bekanntlich ungewöhnlich stark beansprucht. Im allgemeinen werden für diese Lagerungen Gleitlager verwendet, die schon nach ein bis zw:i Ernten sehr stark ausgelaufen sind, so daß sie ausgewechselt werden müssen. Es ist deshalb vorgeschlagen «-orden, das in Rede stehende Problem durch die Verwendung von Kugellagern zu 1<isen. Der Nachteil einer solchen Anordnung besteht in der Vielzahl der zu verwendenden Teile und vor allem in der Notwendigkeit, den inneren. Laufring des Kugellagers mittels Spannbüchsen auf der Kurzu befestigen. Dadurch wird aber der Preis der :Maschine wesentlich beeinflußt. Ferner ist es versucht worden, die Lager als Rollenlager auszubilden. Dies bietet für die Lagerung der äußeren, geraden Kurbelwellenzapfen keinerlei Schwierigkeit, da an dieser Stelle die Rollenlager leicht montiert werden können. Anders ist es jedoch bei den Lagern an den gekröpften Teilen der Kurbelwelle. Es wurde deshalb die Lagerschale längs geteilt und die Teile nach dem Einlegen der Rollen, miteinander verschraubt.
  • Diese Ausführung genügt jedoch nicht den Ansprüchen, welche an die hoch beanspruchten Lager gestellt werden, da sich die Verschraubungen leicht lockern, so daß zwischen den beiden Lagerhälften eine Fuge entsteht, welche die Wirkung des Rollenlagers illusorisch macht.
  • Es ist deshalb vorgeschlagen worden, eine quer zur Lagerachse geteilte, aber längs ungeteilte Büchse anzuordnen, deren beide Teile einen Zwischenraum zwischen sich freilassen. Sie sind kurz genug, um auf der Welle aufgefädelt werden zu können.
  • Auch eine solche Anordnung leistet den an sie gestellten Anforderungen nicht Genüge. An den Stellen, an denen die Rollen auf den beiden Buchsenhälften laufen, werden sie abgenutzt, während die Abnutzung im Zwischenraum entfällt. Dadurch aber ergeben sich sehr bald Störungen im Betrieb des Lagers, so daß der Vorschlag in die Praxis keinen Eingang finden konnte. Außerdem lockern sich die Buchsen, sobald die Verschraubung der beiden Lagerhälften etwas Spiel bekommt, so daß das Lager nicht mehr richtig arbeitet.
  • Alle diese Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß, wie im bekannten Falle, Lager verwendet werden, die quer geteilt und längs ungeteilt sind, wobei aber sich die beiden Hälften an der Trennfuge überlappen. Eine Lockerung der Verschraubung ändert nun an den Laufeigenschaften des Lagers nichts Wesentliches, und die Rollen des Lagers liegen, auf ihrer ganzen Länge im Lager auf, so daß keine zonenweise Abnutzung eintreten kann. Infolge der Querteilung des Lagers kann die Länge der einzelnen Teile so gewählt werden, daß sie auf der Welle aufgefädelt werden können. Besonders zweckmäßig ist es jedoch, die Lagerlänge möglichst groß zu wählen. Auf diese Weise wird nicht nur ein ruhiger Lauf der Lager erzielt, sondern es sinkt auch der spezifische Flächendruck, so daß die Abnutzung des Lagers so gering wie nur irgend möglich gehalten wird. Um nun. bei dieser Ausführungsform der Erfindung die Hälften der Lagerschalen auf fädelnzu können, wird gemäß weiterer Erfindung an jeder der Lagerschalenteile eine Aussparung vorgesehen, die das Einfädeln der Lagerhälften erleichtert. Da an der Stelle, an der diese Aussparung liegt, der Flächendruck höher als an den anderen Stellen ist, ist es von Vorteil, diese Aussparungen so zu legen, daß sie sich an denjenigen Stellen befinden, an denen, der geringste spezifische Flächendruck auftritt, denn es ist bekannt, daß die Kurve dieses Druckes angenähert die Form eines Ovals besitzt.
  • An dem Kurbellager müssen die Gabelstiele befestigt werden. Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung wird diese Befestigung in sehr einfacher Weise dadurch erreicht, daß jede Hälfte des quer geteilten Lagerringes eine Hälfte einer zum EinspannendesGabelstiels dienendenRohrschelle trägt, während bei -der Kugellagerung diese Rohrschellen an einem besonderen Gehäuse angebracht werden müssen. Die Schrauben, die zum Zusammenhalten der beiden Lagerhälften dienen, werden also gleichzeitig zur Befestigung des Gabelstiels verwendet. Sie dienen außerdem dazu, Schalen zu befestigen, welche an beiden Enden dies Lagers angeordnet sind. Diese Schalen, die einerseits den Zweck haben, das Rollenlager gegen Verschieben auf der Welle zu sichern, dienen andererseits als Führungsscheibe für die Rollen des Rollenlagers und verhindern ein Herausfallen der Rollen. Darüber hinaus aber vermeiden sie das Wickeln des Wendegutes an diesen Stellen eine Aufgabe, die mit den bekannten Ausführungen, nur unbefriedigend gelöst wurde. Ferner dienen sie zur Einhaltung des Abstandes.
  • Das Aufbringen des Lagers erfolgt in der Weise, daß zunächst eine der Schalen über die Welle geschoben wird und darauf die beiden quer geteilten 1-Iä lften des Lagers folgen. Um nun das Einschieben der Rollen zu ermöglichen, besitzt die Welle neben dem im Lager umlaufenden bearbeitenden Teil eine Ausnehmung, z. B. in Gestalt einer Abflachung, die es ermöglicht, die Lagerrollen von der Seite einzuschieben. Nach dem Einschieben der Rollen wird der zweite tellerförmige Abstandshalter aufgeschoben, der Gabelstiel eingeführt, und es werden alle fünf Teile durch Schrauben miteinander verbunden.
  • Zu derZeichnung ist die Erfindung an einemAusführungsbeispiel erläutert. Es zeigt Fig. i einen senkrechten Schnitt durch Kurbelwelle und Gabellager eines Gabelheuwenders gemäß I-1 der Fig. 2, Fig. 2 einen Schnitt gemäß 11-II der Fig. i, Fig. 3 eine Unteransicht des Lagers gemäß Fig. i und Fig.4 eine Draufsicht auf das Lager gemäß Fig. 3. Die mehrfach gekröpfte Welle i eines Gabelheuwenders trägt an einer der bearbeiteten Kurbeln 2 ein Rollenlager für einen Gabelstiel, das aus den beiden Teilen 3 und 4 besteht. Die beiden Teile sind bei 5 ventriert und überlappen sich. Sie werden durch drei Schrauben 6 zusammengehalten. Zwischen dem Lager 3 bzw. 4 und der Kurbel 2 sind die Rollen 7 angeordnet. Das Teil 3 des Lagers trägt eine Schellenhälfte 8, die mit einer mit der Lagerhälfte q verbundenen Schellenhälfte 9 zusammen den Gabelstiel io umfaßt. Die beiden Schellenhälften 8 und 9 werden durch eine in ihre Bohrungen 12 gesteckte Schraube zusammengepreßt. Bei einer größeren Länge der beiden Lagerhälften 3 und 4 sind diese zur Erleichterung des Einfädelns einseitig mit vorteilhaft abgerundeten Ausnehmungen 17 versehen. Schließlich sind noch Schalen. 13 vorgesehen, deren weit außen liegender Rand 14 den notwendigen Abstand des Lagers gegen die Wangen der Kurbelwelle i hält und ein Wickeln des Wendegutes vermeidet. Ihre innere Bohrung 15 ist so groß gehalten, daß die Schalen über die Wangen der Kurbelwelle i aufgeschoben werden können. Andererseits sind die Bohrungen 15 aber so klein, daß sie die Rollen 7 am Herausfallen aus dem Lager hindern.
  • Die beiden Lagerhälften 3 und 4 haben infolge der Verwendung der Rollen eine so große Bohrung, daß sie bei kürzeren Lagern, jede für sich, über die Wangen der Kurbelwelle i auf die Welle aufgebracht werden können. Bei einer längeren Ausbildung der Lagerhälften 3 und 4 sind sie, wie oben beschrieben, mit Ausnehmungen 17 versehen, die das Auffädeln ermöglichen. Zur Montage wird zunächst die eine Schale 13 aufgeschoben, dem die beiden Lagerhälften 3 und 4 folgen. Daraufhin werden die Rollen 7 in das Lager eingebracht. Um dies zu ermöglichen, ist die Kurl>elwell,e i bei 16 abgeflacht. Nach dem Einbringen der Rollen wird auch die zweite Schale 13 aufgeschoben, der Gabelstiel io eingesteckt, und dann werden alle fünf Teile durch die Schrauben 6 fest verbunden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Auf den Kröpfungen der Kurbelwelle von Gabelheuwendern sitzende Rollenlager, bei dem das Lager längs ungeteilt und quer geteilt ist, dadurch gekennzeichnet, daß sich die beiden Hälften (3, 4) des Lagers in der Trennfuge (5) überlappen.
  2. 2. Rollenlager nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Hälften (3, 4) der Lagerschalen eine Ausnehmung (17) besitzt, die das Auffädeln ermöglicht.
  3. 3. Rollenlager nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen (17) an derjenigen Stelle der Lagerschalen (3, 4) angebracht sind, die bei der Benutzung des Gabelheuwenders den geringsten spezifischen Flächendruck aufweisen.
  4. 4. Rollenlager nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Hälfte (3, 4) des quer geteilten Lagers eine Hälfte (8, 9) einer zum Einspannen desGabelstiels(io) dienende-nRohrschelle trägt.
  5. 5. Rollenlager nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Enden des Lagers (3, 4) Schalen (i3) angeordnet sind, welche zweckmäßig mittels der die beiden Lagerhälften (3,4) zusammenhaltenden Schrauben (6) am Lager befestigt sind.
  6. 6. Rollenlager nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (i) neben dem im Lager umlaufenden bearbeiteten Zapfen (2) eine Ausnehmung, insbesondere eine Abflachung (16) besitzt, welche ein seitliches Einschieben der Lagerrollen (2) ermöglicht.
  7. 7. Rollenlager nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Rollen (7) annähernd der Gesamtlänge der beiden Lagerhälften (3 und 4) entspricht und d'aß die Rollen auf ihrer ganzen Länge im Lager aufliegen.
DEF328A 1949-11-22 1949-11-22 Rollenlager fuer Kurbelwellen an Gabelheuwendern Expired DE812858C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF328A DE812858C (de) 1949-11-22 1949-11-22 Rollenlager fuer Kurbelwellen an Gabelheuwendern

Applications Claiming Priority (1)

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DEF328A DE812858C (de) 1949-11-22 1949-11-22 Rollenlager fuer Kurbelwellen an Gabelheuwendern

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE812858C true DE812858C (de) 1951-09-06

Family

ID=7082326

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF328A Expired DE812858C (de) 1949-11-22 1949-11-22 Rollenlager fuer Kurbelwellen an Gabelheuwendern

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE812858C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE926944C (de) * 1951-11-30 1955-04-28 Hagedorn Geb & Co Gabelheuwender mit auf einer Kurbelwelle gelagerten Gabeln

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE926944C (de) * 1951-11-30 1955-04-28 Hagedorn Geb & Co Gabelheuwender mit auf einer Kurbelwelle gelagerten Gabeln

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