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DE812579C - Kleiderschrank fuer Umkleideraeume - Google Patents

Kleiderschrank fuer Umkleideraeume

Info

Publication number
DE812579C
DE812579C DER386A DER0000386A DE812579C DE 812579 C DE812579 C DE 812579C DE R386 A DER386 A DE R386A DE R0000386 A DER0000386 A DE R0000386A DE 812579 C DE812579 C DE 812579C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cabinet
doors
door
guide
rear wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER386A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1603147U (de
Inventor
Wilhelm Rellensmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DER386A priority Critical patent/DE812579C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE812579C publication Critical patent/DE812579C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B61/00Wardrobes

Landscapes

  • Assembled Shelves (AREA)

Description

  • Kleiderschrank für Umkleideräume Für Waschräume werden Umkleideschränke verwendet, deren Fächer so tief sind, daß die Straßenkleidung auf einem Bügel hängend untergebracht werden kann. Diese Forderung muß gestellt werden, da besonders die feuchten Kleider sich leicht verziehen und dadurch unansehnlich werden. Außerdem ist zu fordern, daß die schmutzige Arbeitskleidung getrennt von der Straßenkleidung untergebracht wird. Zur Erfüllung dieser Forderungen muß bei den rechteckigen Schränken die Schranktiefe in der ganzen Breite des Schrankes dem Platzbedarf der auf Bügeln hängenden Straßenkleider entsprechen. Dadurch wird der Querschnitt der Schränke unnötig groß. Es ist unzweckmäßig, einen Ausgleich dadurch zu schaffen, daß die Schränke schmäler hergestellt werden, weil sonst die Türöffnungen zu klein werden und der Platz vor den Schränken zu sehr beengt wird. Weiter sind die rechteckigen Schränke insofern unvorteilhaft, als geöffnete Türen besonders weit in den Raum hineinragen und vorgebaute Bänke einen zusätzlichen Platz einnehmen. Für die Aufstellung dieser Schränke ergibt sich bei Einhaltung genügender Bewegungsfreiheit zwischen den Schrankreihen ein großer umbauter Raum und dadurch ein erheblicher Kostenaufwand. Es ist versucht worden, bei Doppelschränken die geöffneten Türen an den Seitenwänden vorbei in den Schrank hineinzuschieben. Diese Bauart ist aber umständlich, empfindlich und teuer und hat sich nicht einführen können. Entweder müssen die Kleiderstangen und Hutböden fortfallen oder Doppelwände vorgesehen werden. Außerdem ragen die geöffneten Türen nur in den Drehzapfen geführt in den Raum hinein, bevor sie in den Schrank hineingeschoben werden.
  • Eine wesentliche Besserung bringen die Schränke mit trapezförmigem Querschnitt und ebenen oder kreisbogenförmig ausgebildeten Flügeltüren, die an den senkrecht zur Rückwand der Schränke stehenden, verkürzt ausgebildeten ebenen Seitenwänden angeschlagen sind und deshalb beim öffnen weniger tief in den Raum hineinschlagen. Außerdem entsteht bei diesen auf einem Sockel stehenden Schränken eine im Grundriß dreieckförmige Bank, die gern als Sitz- oder Fußbank verwendet wird. Da die Sockelbreite in diesem Fall der Schrankbreite entspricht, ist die Bank zwischen je zwei Schränken, deren Breite denn Platzbedarf für die unterzubringenden Kleider entspricht, verhältnismäßig schmal. Es wäre aber unwirtschaftlich, deswegen den ganzen Schrank breiter zu machen. Weiter ist die Bank bei geöffneter Tür als Sitzbank nicht zu benutzen. Außerdem ragt die geöffnete Tür immer noch über den Schranksockel hinweg in den Raum hinein und erfordert dadurch einen zusätzlichen Platzbedarf. Bei der Lösung der gestellten Aufgabe ist man eben auf halbem Wege stehengeblieben.
  • Nach der Erfindung sind die Schranktüren nicht als Flügeltüren, sondern als Schiebetüren ausgebildet und werden an den äußeren Seiten der zweckmäßig kreisbogenförmigen Seitenwände vorbei gegen die Rückwand verschoben. Der Schrankboden sowie zweckmäßig auch die Rückwand und das Dach überragen den übrigen Teil des Schrankoberteils entweder seitlich oder seitlich und nach vorn. Der vorstehende Teil des Bodens und des Daches wird mit winkelförmigen Abbiegungen, eingepreßten Führungsnuten, aufgesetzten Führungsleisten o. dgl. versehen und dient dadurch zur Führung der Schiebetüren.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele dargestellt, und zwar zeigt Abb. i und 2 im Auf- und Querschnitt einen Schrank mit kreisabschnittförmigem Querschnitt, Abb. 3 einen trapezförmigen Schrank mit kreisbogenförmiger Tür, Abb. 4 einen trapezförmigen Schrank mit ebener Tür und kreisbogenförmiger Türführung, Abb. 5 denselben Schrank mit geradliniger Türführung, Abb.6 die Teilansicht der oberen Türführung des Schrankes nach Abb. 5.
  • Wie aus Abb. i und 2 hervorgeht, hat der Querschnitt des für zwei Personen bestimmten Doppelschrankes die Form eines Kreisabschnittes. Die abgeflachte Seite bildet die Rückwand a, deren Breite größer ist als der Durchmesser des Kreisabschnittes. Das ist besonders wichtig, weil dadurch eine Reihe von nebeneinanderstehenden Schränken eine geschlossene Rückwand bildet. Der Schrank besteht aus den kreisbogenförmigen Seitenwänden -b und Türen c, dem Boden d, dem Dach e, der Trennwand f, den auf den Stangen g verschiebbaren Zwischenwänden h, der Türanschlagleiste i und den Füßen k. Jedes Fach des Doppelschrankes wird durch die verschiebbare Zwischenwand h nochmals unterteilt zur Aufnahme der Straßen- und Arbeitskleider. Der kreisabschnittförmige Querschnitt entspricht dem dafür erforderlichen Platzbedarf in besonders günstiger Weise. In der Mitte ist der Schrank so tief, daß die Straßenkleider bequem auf einem Bügel hängen können, während die Schranktiefe an den Seitenwänden zum Aufhängen der Arbeitskleider an verschiebbaren Haken genügt. Die beiden Seitenwände b sind zur Verbindung mit der Rückwand und zu deren Versteifung nach außen zu Winkeln l abgebogen. Der Boden d und das Dach e überragen seitlich und nach vorn den einen abgeflachten Zylinder bildenden Schrank, um auch für die Führung der beiden Türen verwendet werden zu können. Das Dach hat zu diesem Zweck eine winkelförmige Abbiegung m, während in den Boden eine Führungsnut n eingepreßt ist. Beide werden zweckmäßig um den Schrank geführt. Zwischen der Tür und dem Dath ist so viel Platz, daß erstere ohne weiteres senkrecht aus- und eingesetzt werden kann. Die Seitenwände und Türen sind zur Versteifung gefalzt oder mit abgewinkelten Rändern o versehen.
  • Bei nebeneinanderstehenden Schränken bilden die Böden zwischen je zwei Schränken bei geschlossenen Türen eine dreieckförmige Bank p, die gern zum Sitzen oder aber zum Aufstellen der Füße verwendet wird. Der gegenüber dem Schrankzylinder verbreiterte Boden erhöht auch die Bequemlichkeit dieser Bank. Außerdem wirkt der Zwischenraum zwischen je zwei Schrankzylindern architektonisch besonders günstig. Insofern wirkt sich die größere Breite des Bodens in dreifacher Hinsicht günstig aus, und zwar auf die Türführung, auf die Sitzbänke und auf das Aussehen der Schrankreihen.
  • Auch die zur Raumeinsparung verwendeten, an sich bei rechteckigen" Schränken und Regalen bekannten Schiebetüren haben noch die überraschende Wirkung, daß die Sitzbank zwischen je zwei Schränken bei geöffneten Türen in die Schränke hinein verbreitert wird. Es entsteht eine rechteckige Sitzbank mit einer aus den beiden Türwänden gebildeten Rücklehne. Selbst wenn nur eine Tür geöffnet ist, genügt die vorhandene Sitzfläche. Bei den trapezförmigen Schränken mit Flügeltüren wird dagegen die Sitzbankfläche zwischen zwei Schränken durch die geöffnete Tür halbiert, so daß die Bank höchstens zum Aufstellen der Füße benutzt werden kann.
  • Die Bauart des Schrankes nach Abb. 3 weicht von der nach Abb. i und 2 insofern ab, als die-beiden Seitenwände b eben sind.
  • Der Schrank nach Abb. 4 hat außerdem noch ebene Türen, die oben und unten mit Drehzapfen g versehen sind. Der untere Zapfen wird in einer kreisbogenförmigen Nut n und der obere Zapfen q nach Abb. 6 in der auf dem Dach e befestigten Führungsleiste r geführt. Das Dachblech ist mit einer Nut versehen, die der der Führungsleiste entspricht. Die Tür c ist in an sich bekannter Weise als kombinierte Flügel- und Schiebetür anzusehen. Sie wird wie eine Flügeltür geschwenkt und wie eine Schiebetür verschoben.
  • Der in Abb. 5 dargestellte Schrank hat an Stelle der kreisbogenförmigen eine gerade Türführung. Die Tür wird erst ganz geöffnet und dann verschoben. Die Platzausnutzung ist bei diesem Schrank besonders günstig. Damit die Tür nicht zuweit geöffnet wird, ist unter dem Dachblech e die Anschlagleiste s angebracht. Zwischen der Tür und dem Boden bzw. Dachblech ist nur ein geringer Spielraum, damit die Tür nicht kanten kann.
  • Diese Ausführungsform kann naturgemäß ohne weiteres auch bei Schränken mit rechteckigem Querschnitt angewandt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kleiderschrank für Umkleideräume mit verschiebbaren Türen, dadurch gekennzeichnet, daß die Türen (c) an der äußeren Seite der Seitenwände (b) vorbei gegen die Rückwand (a) zu verschoben werden und der Schrankquerschnitt zweckmäßig die Form eines Kreisabschnittes hat.
  2. 2. Kleiderschrank nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (d) und das Dach (e) den übrigen Teil des Schrankes seitlich und nach vorn überragen und mittels winkelförmiger Abbiegungen (m), eingepreßter Führungsnuten (n), aufgesetzter Führungsleisten (r) o. dgl. zur Führung der Türen (c) dienen.
  3. 3. Kleiderschrank nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwand (a) breiter ist als das Oberteil des Schrankes und die beiden Seitenwände (b) zur Verbindung mit der Rückwand nach außen zu überstehenden Winkeln (l) abgebogen sind.
DER386A 1949-11-18 1949-11-18 Kleiderschrank fuer Umkleideraeume Expired DE812579C (de)

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DER386A DE812579C (de) 1949-11-18 1949-11-18 Kleiderschrank fuer Umkleideraeume

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DER386A DE812579C (de) 1949-11-18 1949-11-18 Kleiderschrank fuer Umkleideraeume

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DE812579C true DE812579C (de) 1951-09-03

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ID=7395089

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DER386A Expired DE812579C (de) 1949-11-18 1949-11-18 Kleiderschrank fuer Umkleideraeume

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DE (1) DE812579C (de)

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