DE8124466U1 - Elektromagnetischer Auslöser - Google Patents
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Description
BROWN.BOVERI & CIE AKTIENGESELLSCHAFT
Mannheim 21. April 19 82
Mp.-Nr. 617/81 ZPT/P4-Ft/Ht
Die Erfindung betrifft einen elektromagnetischen Auslöser,
mit einem U-förmigen Joch, das aus zwei Schenkeln und ei-20
nem Quersteg gebildet ist, einem an dem U-förmigen Joch
angebrachten Permanentmagneten sowie einem Magnetanker, der gegen die Kraft einer Feder an das Joch angezogen wird.
Es ist ein Sperrmagnetauslöser bekanntgeworden (DE-PS 949 502), der zwei nebeneinander angeordnete Eisenkörper
besitzt, die jeweils ein Fenster aufweisen, durch das hindurch eine Spule gewickelt werden kann. Dadurch, daß der
Querschnitt im Bereich der Fenster relativ gering ausgebildet ist, kommt es bei Stromfluß in der Spule stets zu
einer Verminderung des Geseimtflusses, weil sich in jeweils
einem Steg der Magnetfluß infolge Sättigung nur wenig erhöht, wogegen er sich in dem anderen Steg des gleichen
Jochteiles stark vermindert oder sogar umkehren kann. Es sei hierzu verwiesen auf die Fig. 1 und 2 der Zeichnung, in
denen der Stand der Technik dargestellt ist.
Ein ähnlicher Sperrmagnetauslöser ist auch aus der DE-PS 1 078 227 bekanntgeworden.
Die Probleme bei den bekannten Sperrmagnetauslösern bestehen
darin, daß der Aufwand an Einzelteilen sehr groß ist, weil jeder Sperrmagnetauslöser mindestens zwei Jochteile (
Jochbleche) besitzt, die durch weitere, nicht magnetische Teile auf Distanz gehalten und verbunden werden müssen.
Auslöser, die nicht als Sperrmagnetauslöser, sondern als
sogenannte Gegenmagnetisierungsauslöser bezeichnet werden und wirken, sind beispielsweise aus der FR-PS 1 337 305 oder der
DE-OS 2 430 288 bekanntgeworden. Diese besitzen in allgemeinen
ein ü-förmiges Magnetjoch, dessen Schenkelenden von einem Magnetanker überdeckt sind, wobei an einem der Schenkel oder
dem Quersteg ein Permanentmagnet und am anderen Schenkel die Spule angeordnet ist.
Der Nachteil der bekannten Gegenmagnetisierungsauslöser besteht im wesentlichen darin, daß sie nur in einer Stromrichtung
auslösen, deshalb also eine längere Ansprechzeit sowie ungleiche Empfindlichkeit in beiden Pulsstromrichtungen
eines Primärstromes in einem Wandler, an den der Auslöser mit einer Sekundärwicklung angeschlossen ist, haben.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen elektromagnetischen Auslöser der eingangs genannten Art zu schaffen, der als
Sperrmagnetauslöser gebildet ist und im Vergleich zu dem bekannten elektromagnetischen Auslöser einfach aufgebaut
ist und höhere Empfindlichkeit besitzt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in
dem einstückig ausgebildeten Joch mindestens zwei Stege vorgesehen sind, wobei um wenigstens einen Steg je eine
Spule gewickelt ist.
Erfindungsgemäß wird damit ein Sperrmagnetauslöser gebildet,
der eine derart einfache Form hat, wie sie bisher nur bei Gegenmagnetisierungsauslösern für möglich gehalten wurde, der
nämlich als Joch nur ein einstückiges, U-förmiges Teil enthält, das sämtliche Auflageflächen für den Anker besitzt.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den
Unteransprüchen zu entnehmen.
So wird gemäß dem kennzeichnenden Teil des Anspruches 2 in einem der Schenkel wenigstens ein Fenster vorgesehen, durch
das zwei quer zu der Polfläche des Schenkels verlaufende Fensterstege gebildet sind, um die herum je eine Spule
gewickelt ist. Eine weitere Ausgestaltung kann dahin gehen, daß in einem der Schenkel zwei Fenster vorgesehen sind, die
durch einen parallel zur Polfläche verlaufenden Fenstersteg getrennt sind, um den herum eine Spule gewickelt ist. Dieser
Fenstersteg kann dabei gemäß dem kennzeichnenden Merkmal des Anspruches 4 im Bereich der Verbindungsstelle zwischen
Schenkel und Quersteg liegen.
Gemäß kennzeichnendem Teil des Anspruches 5 kann ein Schenkel geschlitzt sein; dadurch können auf die so entstandenen Stege
jeweils eine Spule aufgebracht werden, was das Aufstecken vorgefertigter Spulen ermöglicht und daher die Herstellung
erheblich vereinfacht. Diese Ausführung erlaubt außerdem die Verwendung von Spulen mit sehr vielen Windungen dünnen
Drahtes, so daß Auslöser mit hohem Scheinwiderstand herstellbar sind. Dabei ist für die einwandfreie Funktion wesentlich,
daß die Auslösung (das Abreißen des Ankers) durch Schwächung des Gesamtflusses erfolgt. Demgemäß wird die Haltbarkeit auf
den Anker an derjenigen Polstelle erzeugt, die den Gesamtfluß
führt, während die beiden Stege, die einen unterschiedlichen Magnetfluß führen können, nur als Lagerstellen dienen.
Verminderungen eines Teilflusses führen danach nicht zur Auslösung. Insofern sind auch bei dieser Ausführung der
Erfindung die Vorzüge des Sperrmagnetprinzips verwirklicht. Zur Realisierung dieser Erfindungs-Ausführung ist eine
entsprechende Anordnung der Kraftkomponente (Feder) am Anker erforderlich.
Gegenüber dem bekannten Stand der Technik bei dem jeweils bei Sperrmagnetauslösern nur einer der beiden Stege eines Jochteils
von einer Spule umwickelt war, ist es vorteilhaft, wenn jeder der von Teilflüssen durchströmten Stege für sich eine
Spule trägt, welche mit ihrer Durchflutung jeweils zur Flußänderung in diesem Steg führt.
In besonders vorteilhafter Weise kann der erfindungsgemäße
Magnetkreis als Sperrmagnetauslöser für einen Fehlerstromschutzschalter verwendet werden, wobei geringe Fehlerströme
abgeschaltet werden können, auf deren Polarität es nicht ankommt.
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Anhand der Zeichnung, in der einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt sind, sollen die Erfindung sowie
weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Verbesserungen der Erfindung näher erläutert und beschrieben werden.
Es zeigten
Fig. 1 einen bekannten Sperrmagnetauslöser !',
(DE-PS 949 502) in schematischer Darstellung
Fig. 2 das Ersatzschaltbild des Sperrmagnetauslösers I
gemäß Figur 1, jj;
Fig.3 bis 5 drei Ausführungsbeispiele der Erfindung, in ;
schematischer Darstellung \
Fig. 6 das Ersatzschaltbild zu den Ausführungsbeispielen gemäß den Figuren 3 und H,
Fig. 7 das Ersatzschaltbild zu dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 5
Fig. 8 eine Seitenansicht auf einen erfindungsgemäßen
Magnetauslöser ähnlich dem der Figur 3
Fig. 9 eine Seitenansicht auf den Magnetauslöser in Pfeilrichtung A gemäß Figur 8,
Fig. 10 eine Aufsicht auf den Magnetauslöser gemäß Figur 8, in Pfeilrichtung B,
• · · ι * ■
• · · I
Fig. 11 eine Aufsicht auf eine weitere Ausgestaltung des Magentjoches ähnlich der Aufsicht A der
Figur 8, (mit Darstellung der Verengung nach Anspruch 6), |
Fig.12 und 13 zwei senkrecht zueinander liegende Ansichten
einer weiteren Ausgestaltung des MagnetJoches eines erfindungsgemäßen Auslösers, ähnlich dem
der Figur 8,
Fig. lU eine Darstellung, aus der der Wickelsinn
der Spulen ersichtlich ist,
Fig.15 und l6 je eine Ansicht ähnlich denen der Fig. 8 und
auf eine Ausführungsform der Erfindung ähnlich der der Figur 5 und
Fig. 17 eine weitere Ausgestaltung der Erfindung
ähnlich der der Figur 5, in einer Ansicht gem. | den Figuren 8 oder 15,
Fig.18 - 20 drei senkrecht zueinander liegende Ansichten
einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung, ähnlich der der Figur 4, in einer Darstellung
ähnlich den Figuren 8 bis 10, wobei Fig. 19 ein Schnitt gem. der Linie A-A aus Fig. 18 ist.
Fig.21 bis 23 eine weitere Ausgestaltung der Erfindung
ähnlich der gem. Figur 4, in Ansichten ähnlich den Figuren 8 bis 10.
In den Figuren 1 und 2 ist ein bekannter Sperrmagnetauslöser
dargestellt (ähnlich der DE-PS 949 502). Dieser besitzt zwei
nebeneinanderliegende Joche 1 und 2 mit einem dazwischen befindlichen Permanentmagneten 3 und zwei Fenstern 4 und 5 in
jedem Joch 1 und 2. In die beiden Fenster ist eine Spule 6 gewickelt. Zwischen den beiden Jochen 1 und 2 ist ein Nebenschlußluftspalt
7. Oberhalb der Stege 2a und 2b bzw. la und 2b befindet sich ein Magnetanker 8, der bei einem Auslösevorgang
in Pfeilrichtung F entgegen der Haltekraft abgezogen wird.
In der Figur 2 ist das Ersatzschaltbild der Anordnung gemäß ί Figur 1 dargestellt. Hierbei sind der Permanentmagnet 3 als
"Generator" und die Stege la, Ib, 2a, 2b wie der Klappanker 8 als magnetische Widerstände dargestellt. Die von der Spule 6
erzeugten Durchflutungen sind als positive bzw. negative Spannungsquellen dargestellt. Ausgestaltungen der Erfindung
sind in den Figuren 3 bis 5 schematisch dargestellt. Dabei besitzt jeder Magnetkreis nur ein Joch, das mit der Bezugsziffer 1 bezeichnet ist. Dies zeigt einerseits die Gleichartigkeit
der drei Komponenten 3 bis 5 untereinander, andererseits aber auch, daß sich die erfindungsgemäße Ausgestaltung
gegenüber dem Bekannten nach Fig. 1 und 2 wesentlich vereinfacht hat, in dem nämlich das Joch 2 wegfallen kann. Alle
drei Ausführungsformen haben einen Permanentmagneten 3, zwei Stege la, Ib; lediglich die Ausführung nach Figur 5 besitzt
zwei weitere Stege Ic und Id. Die Ausgestaltung nach Figur 3
besitzt ein Fenster 4, die gemäß Figur 5 zwei Fenster 4a und 4b und die Figur 4 besitzt einen Schlitz bzw. eine Ausnehmung,
die zur Verdeutlichung der Gleichartigkeit ebenfalls mit der Bezugsziffer 4 bezeichnet ist. Die Ausgestaltungen
gem. den Figuren 3 und 4 besitzen um jeden Steg je eine Spule
-β -
6a und 6b, wogegen die Ausgestaltung gem. Figur 5 nur eine Spule 6 besitzt.
In der Ausführungsform gem. Figur 1 ist ein Nebenschlußluftspalt 7 vorgesehen; die Nebenschlüsse gemäß den Ausführungen
nach Figuren 3 bis 5 sind in an sich bekannter Weise durch Teile des Joches gebildet und besitzen daher die Bezugsziffer
9, um den Unterschied zu der Figur 1 darzustellen.
Die entsprechenden Bezugsziffern sind auch in den beiden Ersatzschaltbildern Figuren 6 und 7 eingetragen.
Zur Wirkungsweise der drei Ersatzschaltbilder Figuren 2,6 und 7 ist folgendes auszuführen:
Durch den Permanentmagneten 3 wird ein Magnetfluß erzeugt, der in dem linken Zweig der Figur 2 sich aufteilt in die
Magentflüsse durch die Stege 2a und 2b auf der linken Seite bzw. la und Ib auf der rechten Seite. Aufgrund einer durch
die Spule 6 erzeugten Durchflutung wird beispielsweise der Magnetfluß in dem Steg 2b erhöht und in dem Steg 2a erniedrigt,
während er in dem Joch 1 im Steg la erhöht und im Steg Ib erniedrigt wird. Infolge Sättigung wird die Erhöhung in
den Stegen 2b bzw. la nicht so groß wie die Erniedrigung in den Stegen 2a und Ib, wodurch insgesamt die auf den Anker
wirkende magnetische Anzugskraft verkleinert wird, so daß der Anker aufgrund einer Feder in Pfeilrichtung F abgezogen
werden kann.
Bei dem Schaltbild gem. der Figur 6 wird in beiden Stegen la und Ib ein gleichsinniger Magnetfluß aufgrund des Permanentmagneten
3 erzeugt. Aufgrund der von den Spulen 6a und 6b
erzeugten Durchflutungen gelangt beispielsweise der Steg la in die Sättigung, wogegen der Magnetfluß im Steg Ib besonders
stark reduziert wird und sogar eine Umkehrung der Magnetflußrichtung eintreten kann. Dadurch wird die Empfindlichkeit
gemäß den Figuren 3 und 4 gegenüber der der Figur 1 und 2 stark erhöht, obwohl der Aufwand deutlich verkleinert wird.
In der Figur 7 wird durch den Permanentmagneten 3 in den Stegen la bis Id jeweils ein gleichsinniger Magnetfluß
erzeugt. Durch die Spule 6 werden zwei Steuerflüsse erzeugt, die durch die Stege la und Ib bzw. Ic und Id jeweils in
entgegengesetzter Richtung fliessen: Durch die Stege la und Ib gemäß Pfeilrichtung Fl und die Stege Ic und Id gemäß
Pfeilrichtung F2 . Nimmt man an, daß der von dem Permanentmagneten 3 erzeugte Hauptfluß in Pfeilrichtung F3 verläuft,
dann erhöht sich der Magnetfluß in den Stegen Ib und Ic,
wogegen sich der Magnetfluß in den Stegen la und Id erniedrigt. Dadurch gelangten die Stege Ib und Ic in die Sättigung,
so daß die Anzugskraft auf den Magentanker 8 verkleinert wird. Auch die Anordnung gemäß den Figuren 5 und 7 ist
gegenüber der Anordnung nach Figur 1 günstiger, weil auch hier im Vergleich zum Bekannten nur ein Joch vorgesehen ist.
Während die Figuren 3, 4 und 5 den Magnetkreis bzw. Auslöser
lediglich schematisch darstellen, ist in den Figuren 8 und folgende jeweils eine detaillierte Ausführungsform dargestellt
.
Der Elektromagnetauslöser gemäß der Figur 8 besitzt ein U-förmiges Joch 10 mit zwei Schenkeln 12 und 14, die miteinander
mittels eines Quersteges 16 verbunden sind. An der Außenseite des Schenkels I1I ist ein Permanentmagnet 18
befestigt. Auf der Außenseite des Schenkels 14 ist ein
Federhalter 20 befestigt, der abgekröpft ist. Der Federhalter 20 besitzt einen parallel zum Quersteg 16 verlaufenden
Fortsatz 22, in dem eine Ausnehmung 24 angeordnet ist, durch welche das eine hakenförmig ausgebildete Ende 26 einer
Zugfeder 28 hindurchgreift. Die beiden Schenkel 12 und 14 enden in Polflächen 30 und 32, über die hinweg ein Magnetanker
34 gelegt ist, der sich über den Schenkel 14 in einen
Fortsatz 36 hinaus fortsetzt, in dem eine Ausnehmung 38
eingebracht ist, in die das hakenförmige andere Ende 40 der Feder 28 eingehängt ist. Der Federhalter 20 ist in seinem
oberen Bereich gabelförmig ausgebildet, wobei zwei Gabelenden 42 und 44 gebildet sind, zwischen die der Fortsatz 36 greift
und geführt ist. Der Anker 34 besitzt eine hin zum anderen Schenkel vorspringende Verjüngung 46, die auf der Polfläche
30 des Schenkels 12 aufliegt.
Der Schenkel 12 besitzt ein Fenster 48, so daß zwei Stege und 52 gebildet sind, um die herum je eine Spule 54 und
herumgewickelt ist. Die Stege 50 und 52 sind damit Engstellen, die den Engstellen la und Ib der Figur 3 entsprechen.
Eine weitere Verringerung dieser Engstellen kann durch Nuten 62 und 64 bewirkt werden (siehe Figur 11). Durch den Permanentmagenten
18 wird im Joch 10 ein Magnetfluß erzeugt, der sich in die beiden Magnetflüsse durch die Stege 50 und 52
aufteilt. Aufgrund der durch die Spulen erzeugten Durchflutungen wird z. B. der Magnetfluß im Steg 52 erhöht und im
Steg 50 erniedrigt: die Wirkungsweise ist bei der Figur 3 dargestellt worden.
In den Figuren 12 und 13 ist eine weitere Ausgestaltung eines Joches dargestellt. Das Joch, daß die Bezugsziffer 70 be-
• ·
sitzt, ist im Prinzip U-förmig ausgebildet mit einem Quersteg 72 und einem Schenkel 74, auf dessen Außenfläche ähnlich wie
auf dem Schenkel IM des Auslösers gem. Figur 8 ein Permanentmagnet
angebracht ist (nicht dargestellt). Der andere Schenkel 76 ist bezogen auf die Ausrichtung des Schenkels 74
schräg angeordnet, so daß er mit dem Schenkel 74 einen Winkel
einschließt. Im übrigen ist die Form ähnlich wie bei dem Joch 10 gem. der Figur 8. Damit wird ein größerer Raum für die
Spulen geschaffen.
Die Figur 14 zeigt eine Aufwicklung zur Darstellung des Wicklungssinnes für die beiden Spulen 54 und 56. Der Spulendraht
80 wird zunächst in das Innere des zwischen den beiden Fensterstegen 52 und 54 liegenden Fensters 48 eingeführt, um
den Fenstersteg 52 in Pfeilrichtung P mehrmals herumgeschlungen und zwar hier entgegen dem Uhrzeigersinn. Sodann wird der
Draht in das Fenster 48 eingefädelt und im Uhrzeigersinn gem. Pfeilrichtung P1 ebenfalls mehrmals um den Fenstersteg 54
herumgeschlungen. Die Anzahl der Windungen ist durch den Zweck und durch die gewünschte Empfindlichkeit
bestimmt.
In den Figuren 15 bis 17 sind weitere Ausgestaltungen der Erfindung dargestellt. Der Auslöser besitzt ein U-föriniges
Magnetjoch 90 mit zwei Schenkeln 92 und 94 und einen beide Schenkel miteinander verbindenen Quersteg 96; der
Schenkel 94 entspricht dem Schenkel 14, und dementsprechend
sind dort auch dsr Permanentmagnet 18, die Feder 28. der
Federhalter 20 und die Auflagerung des Klappankers 34 angeordnet. Der andere Schenkel 92 besitzt zwei durch einen
parallel zur Polfläche verlaufendenden Fenstersteg 98 voneinander
getrennte Fenster 100 und 102, durch die eine Spule
104 den Steg 98 umgebend durchgefädelt ist.
Anstatt den Fenstersteg im Bereich des Schenkels anzuordnen, derart, daß beide Fenster im Schenkel liegen, kann man auch
den Fenstersteg 106 an der Verbindungsstelle zwischen dem Schenkel 92 und dem Quersteg 96 anordnen, dergestalt, daß ein
Fenster 108 im Quersteg 96 und das andere Fenster 110 im Schenkel 92 liegen (Fig. 17).
Es sei nun Bezug genommen auf die Figuren 18 bis 20. Der Magnetauslöser besitzt ein U-förmiges Joch 120 mit einem
Schenkel 122, an dessen Außenseite ein Permanentmagnet 123 angeordnet ist. Auf der dem Schenkel 122 gegenüberliegenden
Seite besitzt das Joch 120 zwei Stege 124 und 126, so daß zwischen den beiden ein Raum 128 gebildet ist. Um die beiden
Stege 124 und 126 ist jeweils ein Spule 130 und 132 gebildet. Die beiden Stege 124 und 126 bilden mit ihren Polflächen 134
und 136 Lagerflächen für den Anker 138, der unter der Wirkung einer Feder 140, die an einem die beiden Stege 124 und 126
überragenden Fortsatz 142 angreift, steht. Durch den Permamentmagnet 124 wird in dem Joch 120 ein Magnetfluß erzeugt,
der den Anker an der Polfläche 144 des Schenkels 122 entgegen der Wirkung der Feder 140 festhält. Wenn aufgrund eines
Stromflusses durch die Spulen 130 und 132 eine magnetische Durchflutung erzeugt wird, dann wird die Anzugskraft an der
Polfläche 144 auf den Anker 138 kleiner als die Abzugskraft der Feder 140, so daß der Anker in Pfeilrichtung G um die
Lagerflächen 134 und 136 an den Enden der beiden Stege 124 und 126 herumklappt.
Es sei nun Bezug genommen auf die Figuren 21 bis 23. Die Anordnung der Teile ist die gleiche wie in den Figuren 18 bis
20 dargestellt; lediglich die geometrischen Abmessungen sind
verändert.
Bei dieser Ausführung sind jedoch die beiden Stege 124 und 126, die die beiden Spulen tragen, weit auseinandergezogen
und der Quersteg 120 möglichst stark verkürzt, wobei der Anker entsprechend angepaßt wird. Das System ist damit gegenüber
dem nach den Figuren 18 bis 20 in einem rechteckigen Gehäuse um 90° gedreht. Damit lassen sich größere Spulen j,
unterbringen, so daß die Empfindlichkeit des Auslösers größer i vier den kann. 1
Die Erfindung betrifft einen mittels einer Spule steuerbaren magnetischen Kreis mit einem Permanentmagneten (18) zur
Erzeugung eines magnetischen Flusses in einem U-förmigen Joch (10), der aus zwei Schenkeln (12, I1O und einem Quersteg (16)
gebildet ist und einem Magnetanker (34), der von dem magnetischen Kreis gegen die Kraft einer Feder (28) an das Joch
eingezogen wird. Um die Empfindlichkeit des magnetischen Kreises unabhängig von der Richtung der in durchfliessenden
Störme zu erhöhen, sind in dem einstückig ausgebildeten Joch (10) mindestens zwei Stege (50, 52) vorgesehen, wobei um
wenigstens einen Steg je eine Spule (54, 56) derart gewickelt ist, daß sich in den Stegen entgegengesetzte Durchflutungen
ergeben. Der magnetische Kreis kann vorteilhafte als Auslöser für Fehlerstromschutzschalter eingesetzt werden.
Signifikante Figur: Figur 8
Claims (6)
1. Elektromagnetischer Auslöser, mit einem U-förmigen
Joch, das aus zwei Schenkeln und einem Quersteg gebildet ist, einem an dem U-förmigen Joch angebrachten Permanentmagneten
sowie einem Magnetanker, der gegen die Kraft einer Feder an das Joch angezogen wird, dadurch gekennzeichnet,
daß in dem einstückig ausgebildeten Joch (1, 10, 90, 120) mindestens zwei Stege (la, Ib, lc, Id, 50, 52, 98, 106, 124,
126) vorgesehen sind, wobei um wenigstens einen Steg je eine Spule (5, 54, 56, 104, 130, 132) gewickelt ist.
2. Elektromagnetischer Auslöser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in einem der Schenkel wenigstens
ein Fenster (4, 48) vorgesehen ist, wodurch zwei quer zu der Polfläche (30) des Schenkels verlaufende Fensterstege (la,
Ib, 50, 52) gebildet sind, um die herum je eine Spule (6, 54, 56) gewickelt ist.
3. Elektromagnetisher Auslöser nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß in einem der Schenkel zwei Fenster (4a, 4b, 100, 102, 108, 110) vorgesehen sind, die durch einen
parallel zur Polfläche verlaufenden Fenstersteg (98, 106) getrennt sind, um den herum eine Spule (6, 104) gewickelt ist.
4. Elektromagnetischer Auslöser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Fenster (108) im Quersteg (96) und
das andere Fenster (110) in einem Schenkel (92) angeordnet ist.
5. Elektromagnetischer Auslöser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schenkel geschlitzt ist, so daß zwei
Stege (124, 126) gebildet sind, auf die jeweils eine Spule (130, 132) gewickelt ist, und daß die Enden der Stege als
Lagerstellen (134, 136) für den Anker (138) dienen.
6. Elektromagnetischer Auslöser nach einem der vorigen
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (50, 52) im Bereich innernalb der Spule wenigstens eine Verengung
(62, 64) besitzen.
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Publications (1)
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| DE2951899A1 (de) * | 1979-12-21 | 1981-07-02 | Brown, Boveri & Cie Ag, 6800 Mannheim | Ausloeser fuer einen fehlerstromschutzschalter |
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1981
- 1981-08-21 DE DE8124466U patent/DE8124466U1/de not_active Expired
-
1982
- 1982-08-17 AT AT82107474T patent/ATE15732T1/de not_active IP Right Cessation
- 1982-08-17 EP EP82107474A patent/EP0073002B1/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATE15732T1 (de) | 1985-10-15 |
| EP0073002B1 (de) | 1985-09-18 |
| EP0073002A1 (de) | 1983-03-02 |
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