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DE8123218U1 - Ausziehtisch - Google Patents

Ausziehtisch

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DE8123218U1
DE8123218U1 DE19818123218 DE8123218U DE8123218U1 DE 8123218 U1 DE8123218 U1 DE 8123218U1 DE 19818123218 DE19818123218 DE 19818123218 DE 8123218 U DE8123218 U DE 8123218U DE 8123218 U1 DE8123218 U1 DE 8123218U1
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DE
Germany
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train
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lifting
lifting bracket
table top
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DE19818123218
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Description

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Manfred Schmidt, 8729 Sulzdorf Ausziehtisch
Die Erfindung bezieht sich auf einen Ausziehtisch mit mindestens einem Zug zur Vergrößerung des Tisches, wobei der Zug in eingeschobener Stellung von der Tischplatte abgedeckt ist und beim Ausziehen mittels zweier Zugbefestigungsleisten an Querteilen der Tischzarge derart geführt und dabei angehoben wird, daß im ausgezogenen Zustand die Oberseite des Zugs mit der Oberseite der Tischplatte fluchtet.
Derartige Ausziehtische sind in vielen unterschiedlichen Ausführungen als Couch- oder Eßtische mit in der Regel zwei verdeckten Zügen (Schiebern) bekannt, die man im Bedarfsfall zur Vergrößerung des Tisches ausziehen kann. Zu diesem Zweck war es I
bisher erforderlich, die Tischplatte erst am einen Ende manuell | anzuheben und gleichzeitig den Zug unterhalb der Tischplatte § hervorzuziehen und nach außen zu bewegen und dann mußte man die gleiche umständliche Prozedur am anderen Tischende wiederholen. Auch zum Einschieben der Züge war es bisher erforderlich, die Tischplatte an ihren Enden vonhand entsprechend anzuheben. Dabei ist es auch häufig vorgekommen, daß die Oberseite der Züge durch Reibung mit der Tischplatten-Unterseite beschädigt
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wurde. Die bisher bekannten Ausziehtisch-Konstruktionen machen es ferner schwierig, den gedeckten Tisch zu vergrößern, da stets die Gefahr vorhanden ist, daß die Tischplatte nach dem Ausziehvorgang mehr oder weniger plötzlich auf die Tischzarge absackt und dabei das Geschirr unzulässig stark erschüttert wird. Die obigen Schwierigkeiten bei der Handhabung bekannter Ausziehtische bzw. beim manuellen Anheben der Tischplatte verstärken sich noch in den Fällen, bei welchen die Tischplatten größere Gewichte aufweisen. Dies gilt z.B. für die zur Zeit häufig verwendeten Tischplatten mit Einlagen aus Keramik- oder Marmorplatten oder auch für Tischplatten aus schwerem Massivholz.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Handhabung von Ausziehtischen, insbesondere von solchen mit schweren Tischplatten zu erleichtern sowie die Beschädigungsgefahr für die Auszüge zu eliminieren.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe bei einem Ausziehtisch der eingangs bezeichneten Bauart dadurch gelöst, daß an der Tischzarge nahe dem eingeschobenen Zug ein diese in Querrichtung überbrückender Hubbügel für die Tischplatte schwenkbar gelagert ist, der bei eingeschobenem Zug zwischen der Tischplatte und der Tischzarge liegt und bei Schwenkung in seine Wirklage mittels eines über die Tischzarge hervorstehenden Griffteils von Hand die Tischplatte am zugseitigen Ende um ein Ausmaß anhebt, das mindestens geringfügig größer als die Hubhöhe des Zugs beim Ausziehen 1st, wobei der Hubbügel in seiner Wirklage
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- 6 arretierbar 1st.
Durch einfache manuelle Schwenkung des HubbUgels am Griffteil (das als Hebel wirkt) aus seiner liegenden Ruhestellung in seine hochgestellte, arretierte Wirklage wird die Tischplatte, unabhängig von ihrem jeweiligen Gewicht, am zugseitigen Ende so weit angehoben, daß der Zug frei von der Unterseite der Tischplatte bequem manuell ausgezogen werden kann. Alsdann wird de? HubbUgel 1n umgekehrter Richtung in seine Ruhelage zurlickgeschwenkt, wobei die Tischplatte relativ langsam auf die sie tragende Tischzarge abgesenkt werden kann, so daß die eben beschriebenen Vorgänge auch bei gedecktem Tisch ohne weiteres
f durchgeführt werden können, ohne daß das Geschirr, wie beim f Stand der Technik, unzulässig stark erschüttert wird. Das Griffteil des HubbUgels kann vorteilhaft zur Erhaltung einer guten Optik des Ausziehtisches verdeckt unterhalb der Tisch-
platte angeordnet werden. Das Einschieben des Zugs geht ebenso f einfach bei mittels des HubbUgels angehobener Tischplatte vor
'f sich. Der erfindungsgemäße HubbUgel kann aus einem sehr einfachen Bauteil bestehen, welches die Herstellung des Auszieh-
y tisches praktisch nicht verteuert, dessen Handhabung jedoch wesentlich erleichtert. Der HubbUgel kann vorteilhaft auch nachträglich in Ausziehtischen eingebaut werden.
Ein besonders einfacher einteiliger HubbUgel besteht gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung aus einer U-förmig gebogenen Stange, deren freie Enden nach außen parallel zum Stegteil der U-förmigen Stange abgewinkelt sind und die Lagerteile des HubbUgels bilden, wobei von einem dieser Lagerteile das Griff-
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teil abgebogen ist. Dieses Griffteil kann zum Beispiel vorteilhaft mit einem Holzgriff versehen sein, der aus dem gleichen Holz wie der Ausziehtisch bestehen kann. Es können für diesen Zweck aber auch geeignet gefärbte Kunststoffgriffe verwendet werden.
Eine weitere bauliche Vereinfachung erreicht man nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung dadurch, daß der Hubbügel in Lagerelementen an den Oberkanten der beiden Längsteile der Tischzarge gelagert ist, und diese Lagerelemente zugleich Anschläge für die Schenkel teile der U-förmigen Stange bilden, um den Hubbügel in seitlicher Richtung zu fixieren.
Der Hubvorgang der Tischplatte sowie die Arretierung des Hubbügels in seiner Wirklage werden weiter erleichtert, wenn an der Unterseite der Tischplatte in seitlichem Abstand voneinander und in einer Flucht mehrere keilförmige Auflaufteile für den Hubbügel befestigt sind, an deren nach innen gerichteten dicken Enden Anschläge für den Hubbügel angeordnet sind, die den Hub= bügel in seiner aufrechten, von der Totpunktlage geringfügig nach innen abgewinkelten Arbeitsstellung arretieren.
Das Anheben der Tischplatte am zugseitigen Ende zum Zwecke des :
t Ausziehens des Zugs wird noch weiter erleichtert, wenn der Hub- j bügel mehrere, auf die keilförmigen Auflaufteile ausgerichtete | Laufrollen trägt. |
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Gemäß noch einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann bei einem Tisch mit zwei Zügen nahe jedem eingeschobenen Zug ein Hubbügel schwenkbar gelagert sein. Die Erfindung ist somit bei ausziehbaren Couch- oder Eßtischen beliebigster Ausführung verwendbar.
Die Erfindung wird anschließend anhand der Zeichnungen eines Ausführungsbeispiels erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf die eine Hälfte eines. Ausziehtisches mit zwei Zügen (Schiebern), wobei in Fig. 1 der eine Zug ausgezogen, die Tischplatte in strichpunktierten Linien angedeutet und der Hubbügel in seiner liegenden Ruhestellung gezeigt sind;
Fig. 2 eine Seitenansicht der in Fig. 1 gezeigten Tischhälfte, jedoch mit eingeschobenem Zug, wobei der Zug und die Tischplatte im Schnitt gezeigt sind;
Fig. 3 eine Seitenansicht der Tischhälfte der Fig. 1 mit angehobener Tischplatte und in Arbeitsstellung befindlichem Hubbügel bei ausgezogenem Zug, wobei Tischplatte und Zug geschnitten dargestellt sind;
Fig. 4 eine Schnittansicht entlang der Linie IV - IV in Fig. 3 Fig. 5 eine vergrößerte Schnittansicht mit dem Hubbügel in
seiner Arbeitsstellung und einem diesem zugeordneten Teil der
Tischplatte.
Der Ausziehtisch 10, der in den Figuren 1 bis 3 nur zur Hälfte gezeigt ist, weist ein Untergestell mit zwei Säulen 11 auf, die durch eine Längsstrebe 12 miteinander verbunden sind und jeweils durch zwei Füße 13 getragen werden. Die beiden Säulen 11 können eine an sich bekannte Hubvorrichtung enthalten, an deren vertikal verstellbaren Beschlagen die Tischzarge 15 befestigt ist. Der vertikal verstellbare Beschlag an der Säule 11 ist in Fig. 1 bei 14 angedeutet, und an diesem ist die Tischzarge 15 mittels eines Querteils 16 befestigt bzw. abgestützt. Die Tischzarge 15 weist zwei Längsteile 17 auf, die an ihren Endbereichen durch jeweils ein Querteil 16 und ein weiteres, hochkant angeordnetes Querteil 18 untereinander verbunden sind. Außerdem sind die Längsteile 17 der Tischzarge 15 an ihrem mittleren Bereich durch zwei weitere Querteile 19 untereinander verbunden, deren Aufgabe noch erläutert wird. Es sei an dieser Stelle bemerkt, daß der Aufbau des Ausziehtisches 10, der anhand von Fig. 1 erläutert wird, ein spiegelbildliches Gegenüber hat (welches in Figur 1 nicht gezeigt ist),
Der Ausziehtisch 10 enthält ferner an jedem Endbereich einen Zug 20, der von zwei Zugbefestigungsleisten 21 getragen wird. Die Zugbefestigungsleisten 21 stützen sich längsverschiebbar auf dem Querteil 18 ab und werden durch das Gewicht des Zugs mit ihren Oberkanten gegen die Unterseite des Querteils 19 der Tischzarge 15 gehalten. Im einzelnen sind in dem Querteil 18 Nuten 22 ausgearbeitet, in denen die Zugbefestigungsleisten 21
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längsverschiebbar sitzen. Durch nicht gezeigte Anschläge an den Zugebefestigungsleisten 21 bzw. an den Längsteilen 17 der Tischzarge 15, 1st die 1n F1g. 1 gezeigte ausgezogene Stellung des Zugs 20 bzw. dessen in Fig. 2 gezeigte eingescho-I bene Stellung fixiert. Die Zugbefestigungsleisten 21a, welche
fl den gegenüberliegenden, nicht gezeigten (eingeschobenen)
|: Zug tragen, sind in gleicher Weise wie die Zugbefestigungs-
h leisten 21 an der Tischzarge 15 geführt. An den beiden Quer-
teilen 19 der Tischzarge 15 sind nach unten ragende FUhrungs-
f teile 220 für die Zugbefestigungsleisten 21 und 21a befestigt.
! Die Tischplatte 23, welche in Fig. 1 durch strichpunktierte
Linien angedeutet ist, trägt an ihrer Unterseite zwei Posi-
)■ tionierungsteile 24, die bei mittig auf der Tischzarge 15
; aufgelagerter Tischplatte 23 passend zwischen den beiden Querteilen 19 sitzen.
t;t Um das Ausziehen der Züge 20 aus der in Fig. 2 gezeigten Posi-
|: tion in die in den Fig. 1 und 3 gezeigte Stellung zu erleichtern,
y. sind an der Tischzarge 15 zwei gleichartige Hubbügel 25 schwenk-
I bar gelagert, von denen in den Figuren nur der eine gezeigt ist. ;. Jeder Hubbügel 25 besteht aus einer U-förmig gebogenen Stange
aus z.B. Stahl mit einem Stegteil 26, rechtwinklig von diesem abgebogenen Schenkel teilen 27 und von diesen wiederum im rechten Winkel abgebogenen Lagerteilen 28. Von dem einen Lagerteil ; 28 1st ein Griffteil 29 abgebogen, welches als Hebelarm wirk-
Γ sam ist und z.B. einen Holzgriff 30 zum Verschwenken des Hub-
II bUgels 25 tragen kann. Der Hubbügel 25 besteht folglich, abge-
- 11 -
sehen von dem Holzgriff 30, aus einem einzigen mehrfach abgewinkelten, stangenförmigen Teil. Die Lagerteile 28 des Hubbügels 25 sind mittels schellenförmiger Lagerelemente 31 an den Oberkanten der beiden Längsteile 17 der Tischzarge 15 gelagert. Die schellenförmigen Lagerelemente 31 können z.B. mittels Holzschrauben an den Oberkanten der Längsteile 17 befestigt sein. Die Anordnung ist ferner so getroffen, daß die Schenkel teile 27 nur ein relativ geringes seitliches Spiel zu den Lagerelementen 31 aufweisen, die auf diese Weise den Hubbügel 25 in seitlicher Richtung fixieren. Auf dem Stegteil 26 sind nahe den Schenkelteilen 27 Laufrollen 32 drehbeweglich gelagert, welche durch z.B. Sicherungsringe 33 (Fig. 4) auf dem Stegteil 26 axial fixiert sind. Die Sicherungsringe 33 sind in nicht gezeigte Ringnuten am Stegteil 26 eingesetzt.
! An der Unterseite der Tischplatte 23 sind in Ausfluchtung auf ! die eben erwähnten Laufrollen 32 keilförmige Auflaufteile 34
für diese Laufrollen befestigt, und zwar so, daß ihre dickeren
j Enden 35 nach innen zeigen (Fig. 3 und 5). Neben diesen dickeren
! Enden 35 der keilförmigen Auflaufteile 34 sind an der Unterseite der Tischplatte 23 Anschläge 36 für den Hubbügel 25 befestigt. Die Anordnung ist im einzelnen so getroffen, daß, wenn beim Schwenken des Hubbügels 25 in seine in Fig. 3 und 5 gezeigte Arbeitsstellung die Laufrollen 32 auf die Anschläge 36 treffen, der Hubbügel 25 durch das Gewicht der angehobenen Tischplatte 23 selbsttätig arretiert wird, wobei der Hubbügel
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in seiner Arbeitsstellung geringfügig nach innen über seine Totpunktlage hinaus gedreht ist.
Bei eingeschobenem Zug 20 (Fig. 2) nimmt der Hubbügel 25 seine liegende Ruhelage zwischen der Tischplatte 23 und der Tischzarge 15 ein. Wenn ein Zug 20 herausgezogen werden soll, wird der zugeordnete Hubbügel 25 von Hand gemäS den Fig. 1 bis 3 entgegen dem Uhrzeigersinn in die in Fig. 3 gezeigte Arbeitsstellung geschwenkt, wobei die Tischplatte 23 so weit angehoben wird, daß der betreffende Zug 20 ungehindert bzw. frei von der Tischplatten-Unterseite ausgezogen werden kann. Es wird bemerkt, daß der Zug 20 dabei in bekannter Weise gleichzeitig aufgrund einer entsprechenden Formgebung der Zugbefestigungsleisten 21 angehoben wird, damit seine Oberseite mit derjenigen der Tischplatte 23 fluchtet, wenn letztere auf die Tischzarge 15 abgesetzt ist. Nach erfolgtem Ausziehvorgang wird durch entgegengesetzte Drehung des Hubbügels 25 zurück in seine Ruhestellung (Fig. Z) die Tischplatte 23 an dem betreffenden Ende wieder langsam gesenkt, wobei ihre Kante 37 in Nuten 38 an den Zugbefestigungsleisten 21 eingreift und auf diese Weise den Zug 20 in ausgezogener Stellung sichert.
Die Anordnung der Hubbügel 25 ist weiterhin derart getroffen, daß ihre Stegteile 26 in Ruhestellung nahe der inneren Querkante jedes eingeschobenen Zugs 20 liegen (Fig. 2). Das Ausmaß, um das die Tischplatte 23 mittels jedes HubbUgels 25 angehoben werden kann, muß mindestens geringfügig größer sein als die
Kubhöhe des Zugs 20 beim Ausziehen, um jegliche Reibung zwischen Tischplatten-Unterseite und Oberseite des Zugs 20 auszuschließen. Es wird bemerkt, daß bei dem Ausziehtisch 10 mit zwei Zügen 20 erst der eine und dann der andere Zug in Ausziehstellung gebracht wird und folglich die Hubbügel 25 nacheinander zum Heben bzw. Senken der Tischplatte 23 betätigt werden. Zum Einschieben der ausgezogenen Züge 20 in ihre verdeckte Stellung unterhalb der Tischplatte 23 (Fig. 2) werden die Hubbügel 25 nacheinander in gleicher Weise wie beim Ausziehvorgang betätigt.
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Zusammenfassung
Ausziehtisch
Die Erfindung bezieht sich auf Ausziehtische mit mindestens einem Zug zur Vergrößerung des Tisches. Zum Ausziehen eines Zugs ist es erforderlich, das betreffende Ende der Tischplatte manuell anzuhaben, was jedoch insbesondere bei schweren Tischplatten schwierig ist und den Ausziehvorgang umständlich macht. Dabei ist es bisher auch häufig vorgekommen, daß die Oberseite des Zugs durch Reibung mit der Tischplatten-Unterseite beschädigt wurde. Zur Lösung dieser Probleme wird an der Tischzarge 15 nahe dem eingeschobenen Zug 20 ein diese in Querrichtung überbrückender Hubbügel 25 für die Tischplatte 23 schwenkbar gelagert, der bei Schwenkung in seine Arbeitsstellung die Tischplatte 23 am zugseitigen Ende um ein Ausmaß anhebt, das mindestens geringfügig größer als die Hubhöhe des Zugs 20 beim Ausziehen ist. Der Hubbügel 25 wird beim Erreichen seiner Arbeitsstellung arretiert. Nach dem Ausziehen des Zugs 20 kann mittels des Hubbügels 25 die Tischplatte 23 gesenkt werden, so daß ihre Oberseite mit derjenigen des Zugs fluchtet. Zum Einschieben des Zugs 20 in seine verdeckte Stellung wird die Tischplatte 23 gleichfalls mittels des Hubbügels 25 zunächst angehoben und dann wieder gesenkt. Ihre hauptsächliche Anwendung findet die Erfindung bei ausziehbaren Couch- und Eßtischen mit zwei Zügen (Schiebern).
für die Zusammenfassung wird Fig. 3 vorgeschlagen!).

Claims (6)

······ ι · nt r« ι\ ίϊ.'.ίί.'"·· ^ ■·* ι· ti ·■«· Patentanwalt Richard Fuchs 581 8700 Würzburg Kantstraße 13 Manfred Schmidt, 8729 Sulzdorf n sprüche
1. Ausziehtisch mit mindestens einem Zug zur Vergrößerung des Tisches, wobei der Zug in eingeschobener Stellung von der Tischplatte abgedeckt ist und beim Ausziehen mittels zweier Zugbefestigungsleisten an Querteilen der Tischzarge derart geführt und dabei angehoben wird, daß im ausgezogenen Zustand die Oberseite des Zugs mit der Oberseite der Tischplatte fluchtet, dadurch gekennzeichnet, daß an der Tischzarge (15) nahe dem eingeschobenen Zug (20) ein diese in Querrichtung überbrückender Hubbügel (25) für die Tischplatte (23) schwenkbar gelagert ist, der bei eingeschobenem Zug (20) zwischen der Tischplatte (23) und der Tischzarge (15) liegt (Fig. 2) und bei Schwenkung in seine Wirklage (Fig. 3) mittels eines über die Tischzarge (15) hervorstehenden Griffteils (29, 30) von Hand die Tischplatte (23) am zugseitigen Ende um ein Ausmaß anhebt, das mindestens geringfügig größer als die Hubhöhe des Zugs (20) beim Ausziehen ist, wobei der Hubbügel (25) in seiner Wirklage arretierbar ist.
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2. Ausziehtisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hubbllgel (25) aus einer U-förmig gebogenen Stange besteht, deren freie Enden nach außen parallel zum Stegteil 26 der U-förmigen Stange abgewinkelt sind und die Lagerteile (28) des Hubbügels (25) bilden, wobei von einem dieser Lagerteile (28) das Griffteil (29) abgebogen ist.
3. Ausziehtisch nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hubbügel (25) in Lagerelementen (31) an den Oberkanten der beiden Längsteile (17) der Tischzarge (15) gelagert ist, und diese Lagerelemente (31) zugleich Anschläge für die Schenkel teile (27) der U-förmigen Stange bilden, um den Hubbügel (25) in seitlicher Richtung zu fixieren.
4. Ausziehtisch nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite der Tischplatte (23) in seitlichem Abstand voneinander und in einer Flucht mehrere keilförmige Auflaufteile (34) für den Hubbügel (25) befestigt sind, an deren nach innen gerichteten dicken Enden Anschläge (36) für den Hubbügel (25) angeordnet sind, die den Hubbügel (25) in seiner aufrechten, von der Totpunktlage geringfügig nach innen abgewinkelten Arbeitsstellung (Fig. 3) arretieren.
5. Ausziehtisch nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Hubbügel (25) mehrere, auf die keilförmigen Auflaufteile (34) ausgerichtete Laufrollen (32) trägt.
6. Ausziehtisch nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Tisch (10) mit zwei Zügen (20) nahe jedem eingeschobenen Zug (20) ein Hubbügel (25) schwenkbar gelagert ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006002178A1 (de) * 2006-01-16 2007-09-13 Sigismund Libera Tisch

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006002178A1 (de) * 2006-01-16 2007-09-13 Sigismund Libera Tisch
DE102006002178B4 (de) * 2006-01-16 2008-01-31 Sigismund Libera Tisch

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