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DE202007002748U1 - Bausatz für Funeral-Equipment-Feststeller - Google Patents

Bausatz für Funeral-Equipment-Feststeller Download PDF

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DE202007002748U1
DE202007002748U1 DE200720002748 DE202007002748U DE202007002748U1 DE 202007002748 U1 DE202007002748 U1 DE 202007002748U1 DE 200720002748 DE200720002748 DE 200720002748 DE 202007002748 U DE202007002748 U DE 202007002748U DE 202007002748 U1 DE202007002748 U1 DE 202007002748U1
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G21/00Funeral aspects of hearses or like vehicles

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Veterinary Medicine (AREA)
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Abstract

Bausatz für einen Feststeller zur Festlegung von Funeral-Equipment im Transportraum (19) eines Bestattungsfahrzeugs (18),
mit einem im Transportraum (19) festlegbaren Grundelement,
wobei das Grundelement wenigstens ein Anschlusselement aufweist,
und mit mehreren Anbauteilen (20), von denen jeweils eines an dem Anschlusselement festlegbar ist.

Description

  • Die Neuerung betrifft einen Bausatz zur Festlegung von Funeral-Equipment im Transportraum eines Bestattungsfahrzeugs. Als Funeral-Equipment werden im Rahmen des vorliegenden Vorschlags insbesondere diejenigen Gegenstände bezeichnet, die im Transportraum gegen Verrutschen gesichert werden sollen. Beispielsweise kann dies ein im Transportraum abgestellter Sarg sein, oder eine Urne, oder ein Koffer mit Zubehör, welches der Bestatter bei manchen Gelegenheiten mitführen muss, welches aber nicht ständig im Bestattungswagen untergebracht ist. Zudem ist es üblich, so genannte Roll-in-Gestelle in das Bestattungsfahrzeug einzurollen, also fahrbare Bahren, auf denen beispielsweise ein Sarg zum Bestattungsfahrzeug transportiert wird. Beim Einfahren dieses Roll-in-Gestells in den Transportraum des Bestattungsfahrzeugs verbleibt die Bahre selbst im wesentlichen höhengleich. Das darunter befindliche Fahrgestell mitsamt den Rädern hingegen klappt aufwärts, von unten an die Bahre heran, so dass die Bahre mitsamt dem eingeklappten Fahrgestell auf den Ladeboden des Bestattungsfahrzeugs gerät. In diesem Fall muss also nicht nur der eigentliche Sarg, sondern der Sarg mitsamt dem Roll-in-Gestell im Transportraum des Bestattungsfahrzeugs gesichert werden.
  • Aus der Praxis sind Feststeller bekannt, die als Sargfeststeller bezeichnet werden und zur Fixierung des Sarges im Transportraum dienen. Diese Sargfeststeller werden in Nuten befestigt, die im Ladeboden des Transportraumes vorgesehen sind. Entlang der Nuten können die Sargfeststeller verschoben und an den Sarg herangeführt werden. Anschließend werden sie in der gewählten Position festgelegt, indem sie beispielsweise mittels einer Klemmschraube in der Nut festgeklemmt werden. Ausleger des Sargfeststellers erstrecken sich dabei üblicherweise jeweils neben einen Fuß des Sarges, um so den Sarg gegen seitliche Bewegungen zu sichern. In Längsrichtung ist der Sarg einerseits dadurch gesichert, dass er mit seinem in Fahrtrichtung vorderen oder Kopfende der Stirnwand des Transportraums anliegt, und mit seinem in Fahrtrichtung hinteren oder Fußende durch den Sargfeststeller gesichert ist.
  • Abgesehen von den unterschiedlichen Typen des Funeral-Equipments wie beispielsweise Särge, Koffer, Urnen oder Roll-In-Gestelle kommt die unterschiedliche Geometrie hinzu, die bei ein- und demselben Typ gegebenenfalls unterschiedliche Feststeller erforderlich macht, beispielsweise aufgrund unterschiedlicher Sarg- oder Urnengrößen. Dementsprechend ist eine Anzahl unterschiedlicher Feststeller erforderlich, die jeweils auf ein bestimmtes Funeral-Equipment oder auf einen bestimmten Typ von Funeral-Equipment abgestimmt sind.
  • Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Bausatz anzugeben, der mit räumlich und wirtschaftlich möglichst geringem Aufwand die zuverlässige Festlegung einer möglichst großen Vielzahl von unterschiedlichen Bestandteilen des Funeral-Equipments im Transportraum eines Bestattungsfahrzeuges ermöglicht.
  • Diese Aufgabe wird durch einen Bausatz mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
  • Die Neuerung schlägt mit anderen Worten vor, statt einer Vielzahl von speziell angepassten Feststellern einen Bausatz zu verwenden, der ein Grundelement aufweist, welches in jedem Fall benutzt werden kann und die Befestigung des jeweils herzustellenden Feststellers am Ladeboden ermöglicht.
  • Anbauteile sind vorgesehen, welche die Anpassung des des jeweils herzustellenden Feststellers an den gewünschten Typ von Funeral-Equipment ermöglicht.
  • Das jeweilige Anbauteil wird am Grundelement mittels eines am Grundelement vorgesehenen Anschlusselements befestigt.
  • An Stelle einer Vielzahl großvolumiger Feststeller müssen daher vorschlagsgemäß lediglich das Grundelement mit dem Anschlusselement sowie einige Anbauteile mitgeführt werden, so dass sich ein solcher, mehrere Anbauteile umfassender Bausatz erheblich platzsparender transportieren und verstauen lässt als eine äquivalente Menge kompletter Feststeller. Zudem ist die Anschaffung eines solchen Bausatzes erheblich wirtschaftlicher als der Kauf einer äquivalente Menge kompletter Feststeller.
  • Der vorliegende Vorschlag geht dabei von der Überlegung aus, dass im Transportraum in den meisten Fällen ohnehin nur ein oder zwei Gegenstände transportiert werden, beispielsweise ein oder zwei Särge, ein Sarg und ein Koffer, oder dergleichen. Statt stets eine Vielzahl kompletter Feststeller mitzuführen, reicht es daher aus, lediglich zwei Grundelemente mitzuführen, um auf diese Weise zwei Feststeller konfektionieren zu können, wobei die verschiedenen Anbauteile die Anpassung an die unterschiedlichsten Gegenstände von Funeral-Equipment ermöglichen.
  • Gegebenenfalls können auch die Anschlusselemente unterschiedlich ausgestaltet und an verschiedene Anbauteile angepasst sein. Hinsichtlich des Platzbedarfs und der Wirtschaftlichkeit ist es jedoch besonders vorteilhaft, wenn sämtliche Anbauteile an demselben Anschlusselement des Grundelements befestigt werden können.
  • Vorteilhaft kann ein an sich bekannter Sargfeststeller dahingehend genutzt werden, dass er das im Transportraum fixierbare Grundelement bildet, welches die Befestigungsmöglichkeit des jeweils herzustellenden Feststellers im Transportraum ermöglicht. Aus der Praxis ist es bekannt, an einem Sargfeststeller Ausleger vorzusehen, die zur Sicherung des Sarges dienen. Diese Ausleger können als Teil des vorschlagsgemäßen Anschlusselements genutzt werden, denn üblicherweise sind diese Ausleger ortveränderlich am Grundelement des Sargfeststellers befestigt und erlauben so bereits eine Anpassung an unterschiedliche Abmessungen des zu sichernden Funeral-Equipments.
  • An dieses Anschlusselement können nun vorschlagsgemäß Anbauteile angesetzt werden, die speziell an das zu sichernde Funeral-Equipment angepasst sein können.
  • Die Ausleger praxisüblicher Sargfeststeller erstrecken sich üblicherweise horizontal in geringer Höhe über dem Ladeboden des Transportraums. Vorteilhaft kann demgegenüber vorgesehen sein, dass sich ein Anbauteil über das Grundelement hinaus nach oben erstreckt. Auf diese Weise können auch Gegenstände mit vergleichsweise hohem Schwerpunkt, wie beispielsweise Urnen, zuverlässig gesichert werden.
  • Vorteilhaft kann das Anbauteil seinerseits seitliche Ausleger aufweisen, um auf diese Weise das jeweils zu sichernde Funeral-Equipment zuverlässig zu erfassen bzw. teilweise sogar zu umfassen.
  • Insbesondere kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass das Anbauteil, von oben gesehen, einen offenen Winkel bildet, beispielsweise einen Winkel von etwa 90°. Mittels eines derartigen Winkels können sowohl Gegenstände mit rechteckiger Kontur an einer Ecke problemlos in zwei Richtungen festgelegt werden, es können jedoch auch durch Verwendung zweier derartiger Anbauteile runde Gegenstände, wie beispielsweise Urnen, zwischen den beiden offenen Winkeln aufgenommen und allseitig gegen unerwünschte Bewegungen gesichert werden.
  • Vorteilhaft kann ein Anbauteil vorgesehen sein, welches speziell zur Aufnahme einer Laufrolle eines Roll-in-Fahrgestells ausgestaltet ist und hierzu beispielsweise eine löffelartige, nach oben offene Mulde oder eine liegend ausgerichtete U-förmige Spange aufweist, in der die Laufrolle des Roll-in-Fahrgestells aufgenommen werden kann.
  • Vorteilhaft kann das Anschlusselement in an sich bekannter Weise einen liegend ausgerichteten Stift aufweisen, nämlich den Ausleger, wie er von praxisüblichen Sargfeststellern bereits bekannt ist. Auf diese Weise kann das Grundelement mit dem Anschlusselement auch ohne weitere Anbauteile bereits einen fertig einsetzbaren Feststeller darstellen, nämlich einen Sargfeststeller bilden, der den bislang praxisüblich bekannten Sargfeststellern entspricht. Mit anderen Worten: ein praxisüblicher Sargfeststeller kann die Grundlage des vorschlagsgemäßen Bausatzes bilden und um verschiedene Anbauteile ergänzt werden.
  • Falls das Anschlusselement einen liegend ausgerichteten Stift aufweist, so kann sich dieser Stift vorteilhaft im Abstand oberhalb von der Unterseite des Grundelementes erstrecken. Bei auf dem Ladeboden im Transportraum des Bestattungsfahrzeugs montiertem Grundelement verbleibt so ein Freiraum zwischen dem Ladeboden und dem Stift, der beispielsweise vorteilhaft so groß bemessen sein kann, dass ein sogenannter Sargteller in diesen Freiraum passt. Derartige Sargteller werden dazu benutzt, als Schlitten entlang der bereits erwähnten Nut im Ladeboden verschoben zu werden.
  • So kann beispielsweise das Kopfende eines Sarges auf den Teller, der sich an der Fahrzeughinterkante befindet, aufgestellt werden. Dieser Bereich ist üblicherweise problemlos zugänglich, insbesondere wenn der Ladeboden sogar teilweise aus dem Transportraum des Fahrzeuges herausgezogen werden kann. Sobald der Sarg auf diesen Teller aufgestellt worden ist, ist vom Personal nur noch ein Teilgewicht des Sarges zu tragen, so dass die Handhabung des Sarges für das Personal vereinfacht wird.
  • Der Sarg kann nun ins Innere des Transportraumes geschoben werden. Dabei fährt ggf. der ausziehbare Ladeboden in das Innere des Bestattungsfahrzeugs ein und insbesondere bewegt sich bei dieser Einschubbewegung der Sargteller entlang der Nut ebenfalls tiefer in das Innere des Transportraumes. Wenn ggf. auch das zum Fahrzeugheck nähere, also sogenannte hintere Ende oder Fußende des Sarges auf einen solchen Teller aufgestellt werden soll, um die Verschiebebewegung des Sarges im Transportraum zu vereinfachen, so kann der vorgesehene Freiraum zwischen dem Stift und dem Ladeboden ermöglichen, dass sich der Stift des Anschlusselementes über den Sargteller hinweg erstrecken kann. Auf diese Weise kann dieser Stift besonders problemlos bis an einen Fuß des Sarges herangeführt werden, um den Sarg im Transportraum festlegen zu können.
  • Bei einem Feststeller, der an seinem Anschlusselement einen Stift aufweist, kann vorteilhaft das Anbauteil eine Hülse aufweisen, die auf den Stift des Anschlusselementes aufgesteckt werden kann. Auf diese Weise kann eine einfach durchzuführende und eine stabile, hohe Kräfte aufnehmende Montage des Anbauteils erfolgen.
  • Vorteilhaft kann das Grundelement in an sich bekannter Weise eine Schiene aufweisen, die im Transportraum festgelegt werden kann. Dies ist bei den praxisüblichen Sargfeststellern beispielsweise durch eine Klemmschraube möglich, die in einer Nut des Ladebodens festgeklemmt werden kann. An dieser Schiene des Grundelementes kann vorteilhaft wenigstens ein Anschlusselement in Längsrichtung der Schiene verstellbar sein und in unterschiedlichen Verstellpositionen festgelegt werden, so dass eine vielseitige und ggf. stufenlose Anpassung des Feststellers an die jeweilige Situation im Transportraum des Bestattungswagens ermöglicht wird, beispielsweise an die Position und die jeweilige Geometrie des zu sichernden Funeral-Equipments.
  • Vorteilhaft kann das Anschlusselement als Schieber ausgestaltet sein, der mit der Schiene verbunden bleibt, aber an der Schiene längs verschoben werden kann. Auf diese Weise wird eine einfache Handhabung begünstigt, das Anschlusselement ist verliersicher an der Schiene gehalten.
  • Vorteilhaft kann der Schieber als Winkelprofil ausgestaltet sein, der an einer Schiene mit beispielsweise rechtwinkliger Umfangskontur einem winkligen Abschnitt dieser Schiene anliegt.
  • Vorteilhaft kann das Anbauteil einfach an das Grundelement angesetzt werden, indem beispielsweise das Anbauteil die vorerwähnte Hülse aufweist, die auf den Stift des Anschlusselementes aufgesetzt werden kann und indem das Anbauteil weiterhin ein Winkelprofil aufweist, welches auf den als Winkelprofil ausgestalteten Schieber des Anschlusselementes aufgesetzt wird, wenn die Hülse entsprechend weit auf den Stift aufgeschoben ist. Auf diese Weise wird eine zuverlässige allseitige Fixierung des Anbauteils am Anschlusselement sichergestellt. Die Festlegung des so an das Anschlusselement angesetzten Anbauteils erfolgt dadurch, dass im Winkelprofil des Anbauteils eine Ausnehmung vorgesehen ist, durch welche sich Feststellmittel erstrecken, die ohnehin am Anschlusselement vorgesehen sind, um dessen Schieber an der Schiene des Grundelementes festzulegen. Mittels dieser Feststellmittel wird also das Winkelprofil des Anbauteils am Anschlusselement festgeklemmt, so dass durch Betätigung dieser Feststellmittel sowohl das Anschlusselement, nämlich dessen Schieber, gegenüber der Schiene festgelegt werden als auch das Anbauteil am Anschlusselement festgelegt werden kann.
  • Vorteilhaft kann der Feststeller auf dem Ladeboden des Bestattungsfahrzeuges verschoben werden, um in unterschiedlichen Positionen festgesetzt werden zu können. Dazu kann an der Schiene des Grundelementes eine Lasche vorgesehen sein, die in Längsrichtung der Schiene geschlitzt ist. Auf diese Weise kann sich ein Befestigungsmittel durch den Schlitz erstrecken, um das Grundelement am Ladeboden des Transportraumes zu sichern und bei gelockertem Befestigungsmittel kann die Schiene entlang dem Schlitz hin und her verstellt werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung wird anhand der rein schematischen Darstellungen nachfolgend näher erläutert. Dabei zeigt
  • 1 ein Grundelement mit zwei Anschlusselementen in Draufsicht, die
  • 2 bis 4 das Grundelement aus unterschiedlichen Blickrichtungen,
  • 5 eine perspektivische Ansicht auf das Heck eines Bestattungsfahrzeuges,
  • 6 ein Anbauteil im teilmontierten Zustand und
  • 7 einen Sargfeststeller und einen Sargteller.
  • In den Zeichnungen ist mit 1 insgesamt ein Sargfeststeller bezeichnet, der eine Schiene 2 aufweist, an welcher drei Laschen 3 und 4 befestigt sind. Die Schiene 2 sowie die Laschen 3 und 4 bestehen jeweils aus Metall, wobei die Laschen 3 und 4 unter die Schiene 2 geschweißt sind.
  • Durch die Lasche 4 erstreckt sich ein Befestigungsmittel 5 in Form einer Klemmschraube mit Außengewinde, die mittels eines Handrades 6 mit korrespondierendem Innengewinde betätigt werden kann. An ihrer Unterseite weist die Klemmschraube, also das Befestigungsmittel 5, einen Anlageteller 7 auf, wenn das Befestigungsmittel 5 mit seinem Anlageteller 7 in eine Nut 16 im Ladeboden 17 eines Bestattungsfahrzeuges 18 eingeführt wird, welches in 5 dargestellt ist. So kann mittels des Handrades 6 das Befestigungsmittel 5 angehoben werden.
  • Damit sich das Befestigungsmittel 5 bei Betätigung des Handrades 6 nicht frei mitdreht, ist ein Vierkant 8 vorgesehen, der in einer Kulisse 9 geführt ist. Die Kulisse weist einen aufrecht verlaufenden Schlitz auf, der die Höhenbeweglichkeit des Vierkants 8 und damit des Befestigungsmittels 5 gegenüber der Kulisse 9 und damit auch gegenüber der Lasche 4 ermöglicht. Das Handrad 6 stützt sich gegenüber der Kulisse 9 ab, so dass bei Betätigung des Handrades 6 das als Klemmschraube ausgestaltete Befestigungsmittel 5 angehoben wird und demzufolge der Anlageteller 7 beiderseits der Nut 16 von unten gegen den Ladeboden 17 gepresst wird. Somit kann der Sargfeststeller 1 an beliebigen Stellen entlang der Nut 16 festgelegt werden.
  • Die Lasche 4 weist einen Schlitz 10 auf, der parallel zur Schiene 2 verläuft. Auf diese Weise kann der Sargfeststeller 1 gegenüber seinem Befestigungsmittel 5 hin und her verschoben werden, so dass er innerhalb eines großen Spielraums ermöglicht, Särge oder anderes Funeral-Equipment mit unterschiedlichsten Abmessungen problemlos festlegen zu können.
  • Für diese Festlegung der Sargfüße, die den Sarg an seitlichen Bewegungen hindern sollen, sind Schieber 11 vorgesehen. Die Schieber 11 sind entlang der Schiene 2 stufenlos verschiebbar und können in beliebigen Schiebestellungen an der Schiene 2 festgelegt werden: die Schiene 2 ist als Rechteck-Hohlprofil ausgestaltet und weist zwei Schlitze 14 auf, wobei jeweils ein Schieber 11 in einem Schlitz 14 geführt ist. Die Führung und Festlegung der Schieber 11 an der Schiene 2 erfolgt mittels Klemmschrauben, die mitsamt ihren Handrädern mit 12 bezeichnet sind, und zwar nach dem gleichen Prinzip wie die Führung und Festlegung des gesamten Sargfeststellers 1 am Ladeboden 17 mittels des Befestigungsmittels 5 und Handrades 6.
  • An jedem Schieber 11 ist jeweils ein Ausleger 15 vorgesehen. Die Schieber 11 bestehen aus Metall-Winkelprofilen und die Ausleger 15 sind als Metallstifte ausgeführt, die mit dem jeweiligen Schieber 11 verschweißt sind.
  • Die drei Klemmschrauben, nämlich das Befestigungsmittel 5 und die Klemmschrauben 12, ermöglichen vielfache Verstellmöglichkeiten des Sargfeststellers 1. Die Abstände zwischen den beiden Auslegern 15 können eingestellt werden, und der gesamte Sargfeststeller 1 kann gegenüber seiner Festlegungsstelle, die durch das Befestigungsmittel 5 definiert ist, hin und her verschoben werden. So sind vielfältige Einstellungen möglich, um den Sargfeststeller 1 an unterschiedliche Nutzungsbedingungen anpassen zu können, ohne eine größere Anzahl unterschiedlicher Sargfeststeller verwenden zu müssen.
  • 5 zeigt ein Bestattungsfahrzeug 18, bei welchem der Ladeboden 17 in insgesamt vier sogenannte Bahnen aufgeteilt ist. Eine im Vordergrund ersichtliche, also links im Fahrzeug angeordnete Bahn ist dabei feststehend, korrespondierend gibt es eine rechte feststehende Bahn. Die beiden mittleren Bahnen sind gegenüber den beiden äußeren Bahnen abgesenkt dargestellt und aus einem Transportraum 19 des Bestattungsfahrzeugs 18 herausgezogen. Diese beiden beweglichen Bahnen des Ladebodens 17 sind jeweils mit zwei Nuten 16 versehen, die in jeder dieser beiden Bahnen längs verlaufen. Die beiden beweglichen Bahnen des Ladebodens 17 können unabhängig voneinander bewegt werden sowohl in Längsrichtung als auch in vertikaler Richtung, sind bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel jedoch gekoppelt und werden gemeinsam bewegt. Die Nuten 16 weisen an dem hinteren Ende des Ladebodens 17 jeweils eine Erweiterung auf. In diese Erweiterungen kann der Anlageteller 7 des Befestigungsmittels 5 eingeführt werden und anschließend kann der Sargfeststeller 1 in Längsrichtung der Nuten 16 bewegt werden und an jeder beliebigen Stelle kann der Sargfeststeller 1 durch Betätigung des Handrades 6 festgelegt werden.
  • Die Schieber 11 werden dabei entlang der Schiene 2 derart verstellt, dass die Ausleger 15 die Füße des Sarges gegenseitliche Bewegungen sichern.
  • 6 zeigt den Sargfeststeller 1 teilweise. Für den gemäß 6 herzustellenden Feststeller stellt die Schiene 2 samt den Laschen 3 und 4 das Grundelement des Feststellers dar. Die Schieber 11 und Ausleger 15 hingegen stellen Anschlusselemente dar, welche ein Anbauteil 20 aufnehmen. Das Anbauteil 20 weist einerseits eine Hülse 21 auf, die auf den Ausleger 15 aufgeschoben werden kann und andererseits weist das Anbauteil 20 ein Winkelprofil 22 auf, welches auf den Schieber 11 aufgesetzt werden kann, der ebenfalls als Winkelprofil ausgestaltet ist. Das Winkelprofil 22 des Anbauteils 20 weist eine Ausnehmung 23 auf, welche die Gewindestange der Klemmschraube 12 umgreift. Das Anbauteil 20 kann gemeinsam mit dem Anschlusselement, also dem Schieber 11 und dem Ausleger 15 entlang der Schiene 2 verschoben werden und wenn das Anschlusselement am Schieber 2 festgesetzt wird, nämlich durch Betätigung der Klemmschraube 12, wird dabei automatisch auch das Anbauteil 20 am Anschlusselement gesichert, nämlich in dem das Winkelprofil 22 zwischen der Klemmschraube 12 und dem Schieber 11 festgeklemmt wird.
  • Von der Hülse 21 aus erstreckt sich eine Strebe 24 nach oben. Die Strebe 24 trägt zwei Ausleger in Form von jeweils abgewinkelten Stäben 25, wobei diese beiden Stäbe 25 in der Draufsicht gemäß 6 einen offenen Winkel bilden. Die beiden Stäbe 25 befinden sich aufgrund der Höhe der Strebe 24 oberhalb der Schiene 2 und können beispielsweise als Urnenhalter dienen, wenn beispielsweise am zweiten Schieber 11 des Sargfeststellers 1 ein zweites, gleichartiges Anbauteil 20 montiert ist, so dass die Urne zwischen den beiden offenen Winkeln, der dann durch die insgesamt vier Stäbe 25 gebildet ist, sicher allseitig festgelegt ist. Aufgrund der Höhe der Strebe 24 ist die Urne kippsicher durch den in 6 dargestellten Feststeller gehalten.
  • 7 zeigt den Sargfeststeller der 1 bis 4 zusammen mit einem sogenannten Sargteller 26. Der Sargteller 26 weist an seiner Unterseite einen pilzförmigen Führungsbolzen auf, der ebenfalls, wie das Befestigungsmittel 5 des Sargfeststellers 1, in eine Nut 16 des Ladebodens 17 eingeführt werden kann, so dass der Sargteller 26 insgesamt als Gleithilfe das Einschieben eines Sarges in den Transportraum 19 des Bestattungsfahrzeuges 18 erleichtern kann. 7 macht deutlich, dass die beiden Ausleger 15 höher als der Sargteller 26 angeordnet sind, so dass sie sich über den Sargteller 26 erstrecken können. Dies ermöglicht unabhängig von der Position des Sargtellers 26 eine möglichst freie Beweglichkeit des Sargfeststellers 1.
  • Der Sargfeststeller 1 bietet als Grundelement und Anschlusselement die Grundlage zur Schaffung eines Bausatzes, der durch das dargestellte Anbauteil 20 und weitere, aus Übersichtlichkeitsgründen nicht dargestellte Anbauteile unterschiedlichste Feststeller ergibt, die an unterschiedlich ausgestaltete Funeral-Equipments sein können. Gegenüber jeweils eigens angefertigten kompletten Feststellen müssen daher jeweils nur die entsprechenden Anbauteile 20 beschafft und im Bestattungsfahrzeug mitgeführt werden, so dass eine wirtschaftliche Einsparung und auch eine erhebliche Platzeinsparung ermöglicht wird.

Claims (14)

  1. Bausatz für einen Feststeller zur Festlegung von Funeral-Equipment im Transportraum (19) eines Bestattungsfahrzeugs (18), mit einem im Transportraum (19) festlegbaren Grundelement, wobei das Grundelement wenigstens ein Anschlusselement aufweist, und mit mehreren Anbauteilen (20), von denen jeweils eines an dem Anschlusselement festlegbar ist.
  2. Bausatz nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Anbauteil (20), welches sich von dem Grundelement nach oben erstreckt.
  3. Bausatz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Anbauteil (20) seitliche Ausleger aufweist.
  4. Bausatz nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Anbauteil (20), in der Draufsicht gesehen, einen offenen Winkel bildet.
  5. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da- durch gekennzeichnet, dass das Anbauteil (20) löffelartig zur Aufnahme einer Laufrolle eines Roll-in-Fahrgestells ausgestaltet ist.
  6. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlusselement einen liegend ausgerichteten Ausleger (15) aufweist.
  7. Bausatz nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Ausleger (15) im Abstand oberhalb der Unterseite des Grundelementes erstreckt, derart, dass bei auf dem Ladeboden (17) aufliegendem Grundelement ein Freiraum zwischen dem Ladeboden (17) und dem Ausleger (15) verbleibt.
  8. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Anbauteil (20) eine Hülse aufweist, welche auf einen am Anschlusselement vorgesehenen Ausleger (15) aufsteckbar ist.
  9. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Grundelement eine Schiene (2) aufweist, welche mittels wenigstens eines Befestigungsmittels (5) im Transportraum (19) festlegbar ist, wobei an der Schiene (2) wenigstens ein Anschlusselement in Längsrichtung der Schiene (2) verstellbar und in unter schiedlichen Verstellpositionen festlegbar ist.
  10. Bausatz nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlusselement als Schieber (11) ausgestaltet ist, der an der Schiene (2) längsverschiebbar gehalten ist.
  11. Bausatz nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (11) als Winkelprofil ausgestaltet ist, welches einem winkligen Abschnitt der Umfangskontur der Schiene (2) anliegt.
  12. Bausatz nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Anbauteil (20) ein Winkelprofil (22) aufweist, welches auf den Schieber (11) aufsetzbar ist, wobei das Winkelprofil (22) des Anbauteils (20) eine Ausnehmung (23) aufweist, durch welche sich Feststellmittel erstrecken, welche zum Feststellen des Schiebers (11) an der Schiene (2) dienen, derart, dass mittels dieser Feststellmittel sowohl der Schieber (11) gegenüber der Schiene (2) als auch das Anbauteil (20) gegenüber dem Anschlusselement wahlweise gelöst oder festgelegt werden kann.
  13. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Schiene (2) eine Lasche (4) vorgesehen ist, die in Längsrichtung der Schiene (2) geschlitzt ist, wobei sich ein die Schiene (2) im Transportraum (19) festlegendes Befestigungsmittel (5) durch den Schlitz (10) erstreckt, derart, dass die Schiene (2) entlang dem Schlitz (10) hin- und her verstellbar ist.
  14. Bausatz nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel (5) als Klemmschraube ausgestaltet ist, welche in eine Nut (16) eingreift, die im Ladeboden (17) des Transportraums (19) vorgesehen ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP4585200A1 (de) * 2024-01-09 2025-07-16 FederalEagle, LLC Urnenträger für ein beerdigungsfahrzeug, beerdigungsfahrzeug mit solch einem urnenträger und zugehöriges verfahren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP4585200A1 (de) * 2024-01-09 2025-07-16 FederalEagle, LLC Urnenträger für ein beerdigungsfahrzeug, beerdigungsfahrzeug mit solch einem urnenträger und zugehöriges verfahren

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