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DE812157C - Maschine zum Schleifen von Bohrern mit planetarischer Schleifscheibenbewegung - Google Patents

Maschine zum Schleifen von Bohrern mit planetarischer Schleifscheibenbewegung

Info

Publication number
DE812157C
DE812157C DEP5561A DEP0005561A DE812157C DE 812157 C DE812157 C DE 812157C DE P5561 A DEP5561 A DE P5561A DE P0005561 A DEP0005561 A DE P0005561A DE 812157 C DE812157 C DE 812157C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grinding
drill
movement
grinding wheel
machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP5561A
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Herrmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE812157C publication Critical patent/DE812157C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B3/00Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
    • B24B3/24Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of drills

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
  • Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)

Description

  • Maschine zum Schleifen von Bohrern mit planetarischer Sdlleifscheibenbewegung Bei solchen Schleifmaschinen wurde bisher eine topfförmige Schleifscheibe verwendet, deren Schleifzone im Form eines Innenkegels gestaltet ist, die mit einer planetarischen Vorschubbewegung um die während des Schleifvorgangs stillstehende Bohrerspitze herumgeführt wird. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß dafür nur verhältnismäßig kleine Schleifscheiben verwendet werden können, die mit hoher Drehzahl laufen müssen.
  • Bei der neuen Anordnung nach der Erfindung wird der Nachteil der bisherigen Ausführung dadurch vermieden, daß eine gerade Schleifscheibe mit schräg gestellter Achse verwendet wird, die eine ausreichende Schnittgeschwindigkeit erreicht, wenn sie mit einem Elektromotor normaler Drehzahl unmittelbar gekuppelt wird. Durch den Fortfall des sonst erforderlichen Übersetzungsgetriebes wird dadurch eine wesentliche Vereinfachung und eine erhöhte Betriebssicherheit erreicht. Da der erzeugende Schleifkegel hierbei durch die zylindrische Schleifzone der Schleifscheibe gebildet wird, kann die Schleifscheibe während des Schleifens in axialer Richtung hin und her bewegt und so gerade erhalten werden. Dieser Vorteil wird dadurch erreicht, daß die die Schleifscheibe tragende Spindel in einer Lagerhülse gelagert ist, die in Richtung des Kegelmantels des erzeugenden Schleifkegels durch die Schwenkhülse hindurchgeht, die die Schleifscheibe um die Bohrerspitze herumführt. Das Regeln des Durchmessers des erzeugenden Schleifkegels und auch er Ausgleich der Abnutzung der Schleifscheibe kann dabei in einfachster Weise durch eine Längsverschiebung der Lagerhülse in der Schwenkhülse erfolgen. Da zum Anschleifen der einzelnen Schneide nur etwa eine Vierteldrehung' der Schwenkhülse erforderlich ist, bedingte die Anwendung einer dauernd umlaufenden Planetenbewegung .der Schleifscheibe um die Kegelachse einen unnötigen Leerweg und damit einen Zeitverlust. Dieser Nachteil ist bei der neuen Anordnung dadurch vermieden worden, daß die Schleifscheibe nicht mehr gleichförmig um die Bohrerspitze herumgeführt wird, sondern sie nur mit einer Teildrehung hin- und hergeschwungen wird. Um den Bohrer um eineTeilung weiter drehen zu können, ohne daß beim Umlegen des Bohrers die eben geschliffene Schneide in den Bereich der.. Schleifscheibe kommt, wird diese Schwenkbewegung so groß gewählt, daß die Bohrerspitze während des letzten Teils der Schwenkbewegung außer Berührung mit der Schleifscheibe kommt, wozu nur eine verhältnismäßig kleine Winkelbewegung notwendig ist.
  • In den Zeichnungen ist eine solche Maschine in einer Ausführung für rechtsschneidende Bohrer mit normalem Spitzenwinkel dargestellt.
  • Fig. i zeigt eine Draufsicht der Maschine, das Spindelgetriebe und das Vorschubgetriebe sind im Schnitt gezeigt; Fig. 2 ist eine Vorderansicht des Lagergehäuses; Fig. 3 ist ein Schnitt durch den Antrieb für den Bohreraufnahmespindelstock längs der Linie A-B der Fig. i ; Fig. 4 ist ein Querschnitt durch den Bohreraufnahmespindelstock längs der Linie C-D der Fig. i ; Fig. 5 ist ein Schnitt durch den Antrieb des Vorschubgetriebes längs def Linie E-F der Fig. i ; Fig.6 ist ein Längsschnitt durch die Bohreraufnahmespindel längs der Linie G-H der Fig.4; .Fig. 7 ist ein Schnitt durch die Bohrerauflage; Fig.8 ist ein Schnitt durch das übersetzungsgetriebe des Bohreraufnahmespindelstockes längs der Linie 1-K der Fig. i ; Fig.9 ist ein Querschnitt durch das Vorschubgetriebe des Bohreraufnahmespindelstockes längs der Linie L-Jl der Fig. i.
  • In dem Gehäuse i der :Maschine, das mit dem Tisch 2 verschraubt ist, ist die Schwenkhülse 3, durch die Bunde 4 und 4' gegen eine axiale Verschiebung gesichert, gelagert. Seitlich davon ist im Gehäuse i die Getriebewelle 5 gelagert; die vorn die Kurbelscheibe 6 trägt und die von dem Hilfsmotor 7 unter Vermittlung der Schnecke 8 und des Schneckenrades 9 angetrieben wird (Fig. 5). In der Kurbelscheibe 6 sitzt der Kurbelzapfen io, der mit einem zweiten Zapfen i i in der Schwenkhülse 3 durch die Schubstange 12 verbunden ist und, der dadurch die Schwenkhülse 3 um einen gewissen Betrag um die Achse X-X hin und her schwenkt. Die Schwenkhülse 3 wird von der Lagerhülse 13 im Winkel ß durchsetzt, die darin durch die Schraube 13' festgeklemmt werden kann. In der Lagerhülse 13 ist, durch die Bunde 14 und 15 gegen eine Längsverschiebung gesichert, die Schleifspindel 16 gelagert, deren hinteres Ende durch die Kupplung 17 mit dem Antriebsmotor 18 gekuppelt ist, der durch den Flansch r9 mit der Lagerhülse 13 verbunden ist. Auf das vordere Ende der- Schleifspindel 16 ist mit dem Flansch 20 die Schleifscheibe 2i befestigt. Diese ist von der Schutzhaube 22 umgeben, die auf das vordere Ende der Lagerhülse 13 a:ufgeklemmt ist.
  • Neben der Getriebewelle 5 ist im Gehäuse i noch die Schaftwelle 23 gelagert, auf der das Malteserkreuz 24 sitzt. Die Schaftwelle 23 macht bei jeder Umdrehung der Getriebewelle 5 eine Teildrehung, wenn das hintere Ende des Zapfens io das Malteserkreuz 24 um eine Teilung weiterdreht, wobei der Ausschnitt 25 im Sperrbogen 26 das Malteserkreuz 24 freigibt, das auf dem weiteren Teil der Bewegung, wenn der, Zapfen io wieder aus dem Schlitz herausgetreten ist, durch die Bogenausschnitte 27 gesperrt wird.
  • Die Aufnahmespindel 30 für den Bohrer 31 ist in der Lagerhülse 32 gelagert und trägt an ihrem vorderen Ende das Spannfutter 33. Sie wird angetrieben durch das Schraubenrad 34, das auf ihr hinteres Ende durch die Griffmutter 35 auf ihren Kupplungskegel 36 lösbar aufgeklemmt ist. Das Schraubenrad 34 steht im Eingriff mit dem Schraubenrad 37 auf der Querwelle 38, die in den Hohlzapfen 39 und 40 gelagert ist. Auf der Quer-." welle 38 sitzt noch ein zweites Schraubenrad 41, das von dem Antriebsschraubenrad 42 angetrieben wird, das fest auf der Hohlwelle 43 sitzt, die in dem Lagergehäuse 44 gelagert ist. Die Hohlwelle 43 wird durch die Gleitfeder 45 von der verschiebbar durch sie hindurchgehenden Schaftwelle 23 angetrieben. Das übersetzungsverhältnis der Getrieberäder 34, 37,, 41 und 42 ist so gewählt, daß die Aufnahmespindel 3o- und damit der Bohrer 31 um eine halbe Umdrehung weiter gedreht wird, wenn das Malteserkreuz 24 um eine Teilung weitergeschaltet wird. Bei dem gezeigten fünfteiligen Malteserkreuz, das günstige Eingriffsvcrhältnisse ergibt, ist deshalb das Getriebe zwischen der Schaftwelle 23 und der Aufnahmcspindel3o im Verhältnis 5:2 ins Schnelle übersetzt. Das Lagergehäuse 44 hat einen Hohlansatz 46; der auf dein Hohlzapfen 47 der Gehäusekappe 48 gleitet und darauf verstellbar aufgeklemmt ist. Die Gehäusekappe 48 umgibt das Maltesergetriebe 6, io und 24 und ist mit dem Gehäuse i verschraubt. Der Hohlzapfen 47 hat eine Abflachung 49, auf die die Klemmbacke 5o mit der Griffschraube 51 aufgedrückt wird. , .
  • Die Lagerhülse 32 ist längs verschiebbar in dem' Aufnahmespindelstock 52 geführt. Dieser umfaßt mit seinem hinteren Teil die Hohlzapfen 39. und 4o mit den Führungen 53 und 54 und ist darauf sowohl. kippbar als auch längs verstellbar. Dazu ist in den Hohlzapfen 39 die Stellschraube 55 eingesetzt,. auf, der sich die Stellmutter 56 schraubt, die mit ihrer Nute 57 die Führung 53 mitnimmt. Dadurch läßt sich der Aufnahmespindelstockteil52' quer zum Lagergehäuse 44 verstellen. Um, die Hohlzapfen 39 und 4o läßt sich der Aufnahmespinde.lstock 52 auch so weit aufkippen, daß der zu schleifende Bohrer von vorn in das Spannfutter 33 eingeführt, werden kann. Mit der Stellschraube 58 läßt sich die Höhen- Lage der Bohrerspitze, die zur Erzeugung des Hinterschliffs'/io des Bohrerdurchmessers unter der Achse X-X der Schwenkhülse 3 liegen soll, einstellen. Die Stellschraube 58 stützt sich dabei auf die Auflage 59 auf, die auf dem seitlichen Arm 6o des Hohlansatzes .16 befestigt ist (Fig. 4). In dem Aufnahmespindelstock 52 sitzt unten der Stützarm 61, der sich in der Längsrichtung verstellen und mit einer Klemmschraube 62 festklemmen läßt. Der zu schleifende Bohrer liegt mit seinem vorderen Ende auf der prismatischen Auflage 63 auf, die sich gegen den Bohrer anstellen läßt.
  • Die Lagerhülse 30 hat eine Verzahnung 64, in die das Ritzel 65 eingreift. Auf dessen Welle 66 sitzt oben (las Schraubenrad 67, in das die in der Kappe 68 gelagerte Schneckenwelle 69 eingreift, auf der außen (las Handrad 70 sitzt. Mit diesem läßt sich der Bohrer in axialer Richtung gegen die Schleifscheihe zustellen (Fig. i und 9).
  • Die Lagerhülse 13 ist in der Schwenkhülse 3 in ihrer Längsrichtung verstellbar, wodurch sich der Durchmesser des erzeugenden Schleifkegels (Fig. i) nach dem Bohrerdurchmesser einstellen und sich auch die Abnutzung der Schleifscheibe ausgleichen läßt (Fig. i, Stellungen .S I und S II der Schleifscheibe 21).
  • Zum Schleifen wird der Bohrer 31 in das Spannfutter 33 gespannt und die Auflage 63 gegen den Bohrer angestellt. Die Aufnahmespindel 30 wird durch Uisen der Griffmutter 35 entkuppelt und kann dann so weit gedreht werden, daß die Schneide waagerecht liegt, in welcher Stellung sie dann fest mit dem Schraubenrad 34 gekuppelt wird. Beim Schleifen wird die Schwenkhülse 3 von der Kurbelscheibe 6 durch die Schubstange 13 hin und her geschwenkt. Sie wird, so lange die Bohrerspitze mit der Schleifscheibe 21 in Berührung steht, um den Winkel b geschwenkt (Fig.2). Während diesrr Zeit stellt der Zapfen io nicht in Eingriff mit dem 2 das dann durch den Sperralteserkreuz 24, bogen 26 und die Bogenausschnitte 27 gesperrt ist. Bei der Weiterdrehung der Kurbelscheibe 6 dreht der Zapfen to das Malteserkreuz 24 um eine Teilung weiter, (las dadurch die andere Schneide des Bohrers in Schleifstellung bringt. In der Zeit, in der dieses Weiterteilen des Bohrers erfolgt, wird die Scliweiiklliilse 3 um die Leerwinkelbewegung @ weiter be\\-egt, in der die Schleifscheibe 21 nicht mehr mit der Bohrerspitze in Berührung steht. Der Bohrer braucht nur mit dem Handrad 70 gegen die Schleifscheibe 21 zugestellt zu werden.
  • Die dargestellte Ausführung der Maschine ist zum Schleifen rechtsgängiger Bohrer mit normalem Spitzenwinkel, bestimmt. Die Maschine kann aber auch mit einem Aufnahmespindelstock ausgeführt werden, der sich in verschiedene Winkellagen einstellen läßt, um Bohrer mit beliebigen Spitzenwinkeln schleifen zu können.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Schleifen von Bohrern mit planetarischer Schleifscheibenbewegung, dadurch gekennzeichnet, daß die um eine Schwenkachse (X-X) herumgeführte Schleifscheibenspindel (16) mit dieser Achse einen spitzen Winkel (8) einschließt und eine mit ihrer Umfangsfläche arbeitende Schleifscheibe (21) trägt.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifspindel (16) mit der Schleifscheibe (21) in ihrem Lagergehäuse (15) längs verstellbar ist.
  3. 3. Maschine. nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch eine Einspannvorrichtung zum Halten des Bohrers (31) in solcher Lage, daß die Bohrerspitze in den von der Schleifscheibenumfangsfläche bei ihrer Schwenkbewegung bestimmten Schleifkegelmantel unter einem dem Bohrerspitzenwinkel entsprechenden Winkel hineinragt, wobei der Bohrer (31) in seiner Längsrichtung anstellbar, schrittweise um i8o° verschwenkbar und als Ganzes in Richtung der Schwenkachse (X-X) verschiebbar ist.
  4. 4. Maschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (46, 52') für das Getriebe zur Ableitung und Übersetzung der schrittweisenden Schaltbewegung und für den Bohrerspindelstock mit dem Gehäuse (1, 48) des Antriebes so verbunden ist, daß jenes in Richtung der Schwenkachse (X-X) gegenüber diesem verschiebbar ist. .
  5. 5. Maschine nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkbewegung der Schleifspindel einen über die Arbeitsbewegung (Berührung der Bohrerspitae) hinausgehende Leerbewegung (i) umfaßt und daß die schrittweise SchaltungsbeNvegung während dieser Leerbewegung vorgesehen ist.
DEP5561A 1948-04-06 1948-10-02 Maschine zum Schleifen von Bohrern mit planetarischer Schleifscheibenbewegung Expired DE812157C (de)

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FR812157X 1948-04-06

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DE812157C true DE812157C (de) 1951-08-27

Family

ID=9264118

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP5561A Expired DE812157C (de) 1948-04-06 1948-10-02 Maschine zum Schleifen von Bohrern mit planetarischer Schleifscheibenbewegung

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DE (1) DE812157C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1003078B (de) * 1952-05-28 1957-02-21 Eugen Naedelin Vorrichtung zum Schleifen von Spiralbohrern
US3178857A (en) * 1962-09-21 1965-04-20 Grob & Tesker Corp Drill grinding method and apparatus
DE1284320B (de) * 1957-09-20 1968-11-28 Cincinnati Milling Machine Co Vorrichtung zum Schleifen von Freiflaechen an Spiralbohrern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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