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DE317855C - - Google Patents

Info

Publication number
DE317855C
DE317855C DENDAT317855D DE317855DA DE317855C DE 317855 C DE317855 C DE 317855C DE NDAT317855 D DENDAT317855 D DE NDAT317855D DE 317855D A DE317855D A DE 317855DA DE 317855 C DE317855 C DE 317855C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
worm
wheel
rotation
partial
movement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT317855D
Other languages
English (en)
Publication of DE317855C publication Critical patent/DE317855C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q16/00Equipment for precise positioning of tool or work into particular locations not otherwise provided for
    • B23Q16/02Indexing equipment
    • B23Q16/022Indexing equipment in which only the indexing movement is of importance
    • B23Q16/025Indexing equipment in which only the indexing movement is of importance by converting a continuous movement into a rotary indexing movement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)

Description

■ V*'!
Die Erfindung betrifft eine Vorriqhtung zur unregelmäßigen Teilverdrehung eines Werkstückes gegenüber dem Werkzeug, also beispielsweise einer Reibahle mit ungleicher Teilung gegenüber dem Fräser. Wesentlich für die Erfindung ist, daß die Schaltteile für das Werkstück neben der normalen Eingriffsbewegung noch eine zusätzliche Bewegung erhalten, um eine größere oder kleinere Teilverdrehung als die normale bewirken zu können. Diese zusätzliche Verstellung der Schaltteile erfolgt, dabei durch eine an ihrer Normalbewegung teilnehmende Kurvenscheibe ο. dgl., und es können als Schaltteile sowohl Schnecke und Schneckenrad als auch, ein Zahnrädersatz usw. Verwendung finden. Bemerkt wird noch, daß es an sich bei Schneckenradgetrieben bekannt ist, der Schnecke neben ihrer Drehbewegung gleichzeitig mittels einer Nockenscheibe noch eine Verschiebung in achsialer Richtung zu erteilen.
Die zeichnerische Darstellung veranschaulicht Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes.
Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt durch eine Ausführungsform mit Schneckenantrieb.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht der Kurvenscheibe.
Die Fig. 3 und 4 sind Abwickelungen verschiedener Kurvenscheiben und deren Antriebsscheiben.
Die Fig. 5 und 6 veranschaulichen schematisch verschiedene Ausführungsformen eines Zahnräderantriebes.
Fig. 7 zeigt eine mit der neuen Vorrichtung herzustellende Reibahle ungleicher Teilung.
Das zu bearbeitende Werkstück, also beispielsweise die zu fräsende Reibahle ungleicher Teilung, erfährt die normale Teilver-. drehung von der Achse 1. Auf dieser Achse sitzt das Schneckenrad 2, das mit der Schnecke 3 auf der Welle 4 in Eingriff steht. Der Antrieb der Welle 4 kann ein beliebiger sein; er kann beispielsweise durch das Kegelrad 5 erfolgen. Die Welle 4 ist nicht nur drehbar, sondern auch längsverschiebbar gelagert. Hierzu dient die folgende Vorrichtung.
Innerhalb des Gehäuses 6, durch welches die Schneckenwelle 4 (in Fig. 1 nach links) hindurchragt, sitzt fest auf ihr die Scheibe 7, die ein Planetengetriebe antreibt. Dieses besteht aus den umlaufenden Rädern 8 und 9, die frei drehbar auf rechtwinkelig von der Scheibe 7 abstehenden Zapfen 10 sitzen. Die Zapfen 10 tragen gemeinschaftlich an ihren freien Enden einen Stützring 11, der mit seiner inneren Bohrung auf einem in das Innere des Gehäuses 6 hineinragenden, laufbüchsenartigen Teil 12 ruht.
Ein Rad 13 ist als Teil einer Büchse 14 auf der Achse 4 frei drehbar und dient mit der Büchse 14 als Träger für ein Rad 15,- das mit dem Gehäuse 6 beispielsweise durch Schrauben 16 gegen Verdrehung und Verschiebung gesichert ist. Mit den Verzahnungen der Räder 13 und 15 stehen die Verzahnungen der Räder 8 und 9 in Eingriff. Die Büchse 17 des
Rades 15 enthält eine Aussparung 18 ringförmigen Querschnittes, in die eine Feder 19 eingelegt ist, die sich einerseits gegen die Büchse 17 und andererseits gegen Rad 13 stützt.
Mit der Büchse 17 in beliebiger Weise nicht drehbar verbunden ist eine Scheibe 20 mit einer nach außen in Richtung der Achse 4 vorstehenden Nase 21 oder mehreren Nasen* wie sie nur aus den Abwickelungen nach Fig. 3 und 4 ersichtlich sind. Mit dem nach außen hinausragenden Ende der Büchse 14 irgendwie fest verbunden ist eine Kurvenscheibe 22, die mit ihrer Kurvenfläche gegen die Nase 21 der Antriebsscheibe 20 gerichtet ist.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 4 ist das Übersetzungsverhältnis zwischen Schnecke 3 und Schneckenrad 2 1:40, und die Zähnczahlcn des Planclengetriebes sind so gewählt, daß sich das Rad 13 vierzigmal langsamer dreht als die Achse 4.
Die Wirkungsweise ist die folgende:
Ist eine Teilbearbeitung des'Werkstückes beendet, also beispielsweise eine Lücke der Reibahle nach Fig. 7 gefräst, so bewirkt das Rad 5 unter Einfluß eines Teilkopfes die Weiterschaltung der Schneckenwelle 4, des Schneckenrades 2 und damit der Werkstückachse ι um den normalen Betrag. Mit der Welle 4 bewegt sich dabei die Kur, venscheibe 22, aber vierzigmal langsamer, da sie auf der Büchse 14 des Rades 13 sitzt und dieses, wie oben erwähnt, infolge des zwischengeschalteten Planetengetriebes diese langsamere Drehung erfährt. Die Kurvenscheibe 22 dreht sich also infolge der Übersetzung 1:40 zwischen Schneckenrad 2 und Schnecke 3 ebenso schnell wie die Werkstückachse 1.
Bei ihrer Drehung schleift die Kurvenscheibe 22 unter Einfluß der Feder 19 gegen die Nasen 21 der unter Vermittlung der Büchse 17 festgehaltenen Scheibe 20. Die Folge hiervon ist, daß die Schneckenwelle 4 außer ihrer Drehung durch Rad 5 noch eine
achsiale Verschiebung nach der einen oder anderen Richtung erfährt. Dieses Mitnehmen der Welle 4 kann durch geeignete, die Achseiidrehung nicht behindernde Anschläge erfolgen. Die Zähne des Planetengetriebes schleifen hierbei achsial ineinander.
Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß jede achsiale Verschiebung der Schneckenwelle 4 während ihrer normalen Weiterdrehung eine gleichzeitige Vermehrung oder Verminderung der normalen Weiterschaltung der Werkstückachse ι zur Folge haben muß. Es können also innerhalb in Frage kommender Grenzen ungleiche Schaltungen des Werkstückes vorgenommen werden.
Die Abwicklungen der Scheibe 20 und der Kurvenscheibe 22 zeigen die Ausbildung der Teile, beispielsweise in Fig. 3 für das Fräsen einer Reibahle mit 6 Zähnen ungleicher Teilung und in Fig. 4 mit 12 Zähnen ungleicher Teilung. -
Bei den Ausführungsformen nach Fig. 5 und 6 erfährt das zu bearbeitende Werkstück seine normale Teil verdrehung von der Achse i, die ein Zahnrad 23 trägt. Dieses steht unter Zwischenschaltung eines Zahnrades 24 in Eingriff mit einem Zahnrade 25, von dem die normale Verstellung der Achse 1 ausgeht.
Zahnrad 24 sitzt drehbar am Zapfen 26 eines Winkelhebelarmes 27, der gleichachsig mit Zahnrad 25, aber von ihm in der Drehung unabhängig gelagert ist. Der zweite Arm 28 des Winkelhebels enthält eine Gleitrolle o. dgl. 29, mit der er auf dem Umfang einer Daumcnschcibc 30 gleitet. Diese Daumcnscheibe dreht sich mit einem Zahnrade 31, das mit dem Zahnrade 25 oder mit einem zu diesem gleichachsigen Zahnrade 32 in Eingriff steht.
Nach Fig. 5 ist die Übersetzung zwischen den Rädern 31 und 32 wie 1:1, und Daumenscheibe 30 hat zwei Daumen; nach Fig. 6 ist die Übersetzung zwischen den Rädern 31 und ' 25 wie ι: 2, und die Daumenscheibe 30 hat nur einen Daumen.
Bei den Anordnungen nach den Fig. S und 6 ist die Wirkungsweise die folgende:
Die normale Weiterschaltung der Werkstückachse ι erfolgt vom Rade 25 unter Zwischenschaltung der Räder 24 und 23 aus. Der Daumen der Scheibe 30 bzw. die Daumen bringen, ohne die normale Weiterschaltung durch Rad 25 zu stören, den Winkelhebel 27, 28 und damit Rad 24 zum Ausschwingen. Hieraus ergibt sich wieder eine Vermehrung oder Verminderung der Drehschaltung des Werkstückes.

Claims (4)

Patent-An Sprüche:
1. Teilapparat, bei welchem neben den gleichen Teilungen mit den bekannten Lochteilscheiben auch ungleiche Teilungen geschaltet werden können, zur unregelmäßigen Teilverdrehung eines Werkstückes, z. B. einer zu fräsenden Reibahle, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltteile (Schnecke und Schneckenrad bzw. Zahnrädersatz) neben der normalen Eingriffsbewegung noch zusätzliche Bewegungen in der einen oder anderen Richtung erhalten, um eine größere oder kleinere Teilverdrehung als die normale bewirken zu können.
2. Teilapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine während, der Drehung der Teilschnecke (3) hervorgerufene Längsverschiebung derselben mittels einer Teilkurve (22) erfolgt, deren
Drehung von der Schneckenwelle (4) ab- I geleitet ist, wobei aber die Umfangsge- j schwindigkeit der Kurve (22) entspre- 1 chend dem zwischen der Schnecke (3) und i dem Schneckenrade (2) vorhandenen Über- | Setzlingsverhältnis durch ein Planeten- j getriebe (15, 8, 9, 13) herabgesetzt ist.
3. Teilapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Bewegung durch ein in den Antrieb eingeschaltetes Zwischenrad (24) erfolgt, dem außer seiner Drehbewegung noch eine Schwingbewegung erteilt wird.
4. Teilverdrehung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenrad (24) an dem einen Ende eines um die Achse des einen Antriebsrades (25) schwingend angeordneten Winkelhebels (27, 28) sitzt, dessen anderes Ende von einer Kurvenscheibe (^o) gesteuert wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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