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DE812089C - Plombierbare Sperrvorrichtung fuer elektrische Sicherungselemente - Google Patents

Plombierbare Sperrvorrichtung fuer elektrische Sicherungselemente

Info

Publication number
DE812089C
DE812089C DE1949P0000402 DEP0000402D DE812089C DE 812089 C DE812089 C DE 812089C DE 1949P0000402 DE1949P0000402 DE 1949P0000402 DE P0000402 D DEP0000402 D DE P0000402D DE 812089 C DE812089 C DE 812089C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking device
screw
head piece
screw plug
metal rail
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1949P0000402
Other languages
English (en)
Inventor
August Pausch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AUGUST PAUSCH SELB (OBFR)
Original Assignee
AUGUST PAUSCH SELB (OBFR)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AUGUST PAUSCH SELB (OBFR) filed Critical AUGUST PAUSCH SELB (OBFR)
Priority to DE1949P0000402 priority Critical patent/DE812089C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE812089C publication Critical patent/DE812089C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H85/00Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
    • H01H85/02Details
    • H01H85/24Means for preventing insertion of incorrect fuse

Landscapes

  • Fuses (AREA)

Description

  • Plombierbare Sperrvorrichtung für elektrische Sicherungselemente Plombierbare Sperrvorrichtungen für elektrische Sicherungselemente sind bekannt. Diese Sperrvorrichtungen bestehen aus einem Schraubstöpsel, in welchem ein federnder Riegel eingebaut ist. Die Sperrvorrichtung ist so eingerichtet, daß deren Entfernung aus dem Sicherungssockel nur mit Hilfe eines Spezialschlüssels möglich ist. Derartige Sperrst5psel mit Sperren von elektrischen Stromkreisen lassen sich aber nur für Sicherungssockel verwenden, die einen Seitenanschluß aufweisen. Die Sperrriegel haben in den Schlitz, der durch den Seitenanschluß bedingt ist, einzurasten. Es gibt nun eine ganze Anzahl von Sicherungssockeln '.mit rückwärtigem Anschluß, bei denen ein solcher Schlitz in dem Sockel nicht vorhanden ist, und deshalb sind bei derartigen Sicherungssockeln die bisher ,bekannten Sperrstöpsel nicht verwendbar.
  • Gemäß der Erfindung wird eine plombierbare Sperrvorrichtung fürelektrischeSicherungselemente angestrebt, die für alle vorkommenden Sicherungssockel verwendbar ist. Die Sperrvorrichtung nach der Erfindung soll in ihrem Aufbau denkbar einfach und deshalb preiswert herstellbar sein, und schließlich soll die Sperrvorrichtung nach der Erfindung in der Weise ausgestaltet werden können, daß sie in ihrem Innern keinerlei stromführende Teile besitzt, damit bei der Handhabung der Stöpsel sich keine der durch ,die Stromleitungen bedingten Gefahren ergeben können.
  • Demzufolge ist die Erfindung in erster Linie gekennzeichnet durch die Verwendung eines aus Porzellan oder Isolierstoff bestehenden blinden Schraubstöpsels, der in den Sicherungssockel eingeschraubt wird. Dieser blinde Schraubstöpsel weist in seinem Kopfstück Durchtrittsöffnungen für die Aufnahme eines plombierbaren Sperrmittels auf. Der blinde Schraubstöpsel kann in vollem Umfange aus Porzellan oder Isolierstoff bestehen. So können in dem Kopfstück des Schraubstöpsels nach aufwärts gerichtete Ansätze mit Durchtrittsöffnungen vorgesehen sein. Diese Ansätze können einen Bestandteil des Schraubstöpsels bilden, also ebenso wie dei- S'chraubstöpsel -aus Porzellan oder Isolierstoff bestehen. Man kann aber auch im Kopfstück einen durchgehenden Längsschlitz vorsehen, der zur Aufnahme des Spicrrmittels dient. Im letztgenannten Falle kann man a15 Sperrmittel eine Metallschiene verwenden, die sich in dem Längsschlitz des Kopfstücks des Schraubstöpsels befindet. Diese Metallschiene weist nach aufwärts richtbare, die Durchtrittsöffnungen aufweisende Lappen auf.
  • Die Herstellung derartiger Sperrvorrichtungen wird wesentlich vereinfacht, wenn die genannte Metallschiene im Kopfstück des Schraubstöpsels bei der Hersteliung desselben mit eingepreßt wird. Es lassen sich dann nebeneinanderliegende Durchtrittsöffnungen benachbarter Schraubstöpsel miteinander plombieren, wie im einzelnen noch in den Ausführungsbeispielen gezeigt wird. Für nebeneinander befindliche, mit Sperrvorrichtungen zu versehende Sicherungssockel kann als Sperrmittel aber auch eine Metallschiene dienen, die durch die Durchtrittsöffnungen einer Anzahl von benachbart angeordneten Schraubstöpseln hindurchgeführt wird. In diesem Falle genügt eine einzige Plombe, um mehrere Sicherungssockel sicher zu sperren.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstands wiedergegeben, und zwar zeigt Abb. i einen plombierbaren Sicherungsschraubstöpsel mit eingelegter Metallschiene und waagerecht sich erstreckenden plombierbaren Lappen im Längsschnitt und im Grundriß, Abb.-2 den Schraubstöpsel nach Abb. i mit nach aufwärts abgebogenen Lappen ebenfalls im Längsschnitt und im Grundriß, Abb. 3 die Durchführung einer plombierten Absperrung von drei nebeneinander befindlichen Sicherungssockeln mit Hilfe von Schraubstöpseln nach Abb. 2: Als plombierbare Sperrvorrichtung dient nach den Abbildungen ein blinder Schraubstöpsel i mit einem Gewindeteil 2 und einem Kopfstück 3. Dieser Schraubstöpsel besteht aus Porzellan oder aus Isolierstoff. In dem inneren Hohlraum ,4 befinden sich keinerlei stromführende Teile.
  • In dem Kopfstück3 des Porzellanstöpsels ist eine Metallschiene 5 eingelegt. Diese Metallschiene kann durch einen entsprechenden Längsschlitz des Kopf-Stücks 3 hindurchgezogen werden. Die Metallschiene kann aber auch von vornherein in den Schraubstöpsel bei dessen Herstellung mit eingepreßt sein. Die Metallschiene 5 ragt mit Lappen 6 und 7 aus dem Kopfstück 3 des Schraubstöpsels heraus, und diese Lappen 6 und 7 weisen Durchtrittsöffnungen 8 und 9 auf.
  • Die Figuren 2 lassen erkennen, wie man die Lappen 6 und 7 nach aufwärts biegen kann, so daß sich die Durchtrittsöffnungen 8 und 9 oberhalb der Oberkante des Kopfstücks 3 befinden.
  • Nach der Abb. 3 ist eine Schalttafel mit einem Sockel i i vorgesehen. In diesem Sicherungssockel werden Schraubstöpsel 14, 15 und 16; teeren 'B@üart darstellungsgemäß Abb. i und 2 entspricht, eingeschraubt. Die Plombierung der Schraubstöpsel 14, 15 und 16 kann nun in der Weise erfolgen, daß man jeweils zwei benachbarte Schraubstöpsel miteinander plombiert. So ist durch die Durchtrittsöffnungen in den Lappen 17 und 18 ein Draht i9 mit einer Plombe 2o hindurchgezogen. Durch die Lappen 21 und 22 der Schraubstöpsel 15 und 16 ist ein Bolzen 23 hindurchgezogen. Durch das Ende des Schaftes dieses Bolzens 23 ist wiederum ein Draht 24 mit einer Plombe 25 hindurchgezogen.
  • Statt der Plombierung von jeweils nur zwei nebeneinander befindlichen Stöpseln kann aber auch die Plombierung von allen nebeneinander befindlichen Stöpseln in der Weise erfolgen, daß durch die Durchtrittsöffnungen der hochgebogenen Lappen jedes einzelnen Schraubstöpsels eine Metallschiene 26 mit einem an einer Seite abgebogenen Ende 27 hindurchgezogen wird. Diese Metallschiene' 26 ist in Abb. 3 strichpunktiert dargestellt. Bei Verwendung einer solchen Metallschiene genügt es, wenn an dem freien Ende 28 durch eine entsprechende Öffnung 29 eine einzige Plombe 3o hindurchgezogeri wird.

Claims (7)

  1. PATENTANSPFICCHE: i. Plombierbare Sperrvorrichtung für elektrische Sicherungselemente, gekennzeichnet durch die Verwendung eines aus Porzellan oder Isolierstoff bestehenden Schraubstöpsels, dessen Kopfstück Durchtrittsöffnungen für die Aufnahme eines plombierbaren Sperrmittels aufweist.
  2. 2. Sperrvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, .daß das Kopfstück des Schraubstöpsels nach aufwärts gerichtete Ansätze mit den Durchtrittsöffnungen aufweist.
  3. 3. Sperrvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Kopfstück sich ein durchgehender Längsschlitz als Durchtrittsöffnung befindet.
  4. 4. Sperrvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in dem durchgehenden Längsschlitz des Kopfstücks des Schraubstöpsels eine Metallschiene mit nach aufwärts richtbaren, die Durchtrittsöffnungen aufweisenden Lappen sich befindet.
  5. 5. Sperrvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallschiene im Kopfstück des Schraubstöpsels eingepreßt .ist.
  6. 6. Sperrvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß. neben= einanderliegende Durchtrittsöffnungen benachbarter Schraubstöpsel miteinander plombiert werden.
  7. 7. Sperrvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Sperrmittel eine durch die Durchtrittsöffnungen benachbart angeordneter Schraubstöpsel hindurchbringbare Metallschiene dient.
DE1949P0000402 1949-12-07 1949-12-07 Plombierbare Sperrvorrichtung fuer elektrische Sicherungselemente Expired DE812089C (de)

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DE812089C true DE812089C (de) 1951-08-27

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