DE8120415U1 - Geraet zum erfassen und messen der blutgerinnungszeit mit einem zur aufnahme der messkuevette dienenden temperierbaren metallblock, einer ruehreinrichtung und einer lichtoptischen truebungsmesseinrichtung - Google Patents
Geraet zum erfassen und messen der blutgerinnungszeit mit einem zur aufnahme der messkuevette dienenden temperierbaren metallblock, einer ruehreinrichtung und einer lichtoptischen truebungsmesseinrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Gerät zum Erfassen und Messen der Blutgerinnungszeit mit einem zur Aufnahme der Meßküvette
dienenden temperierbaren Metallblock, einer Rühreinrichtung und einer lichtoptischen Trübungsmeßeinrichtung.
Zum Erfassen und Messen der Blutgerinnungszeit, die von den jeweils im Blut vorhandenen Blutfaktoren abhängt, sind bereits
verschiedene Verfahren und Geräte bekannt geworden. Nach der Häkchenmethode nach Schnittger Gross werden während
der Messung kleine Häkchen gegensätzlich bewegt. Bei Eintritt der Blutgerinnung kommt es zu einer Leitfähigkeitsänderung,
die gemessen wird und zum automatischen Abschalten des Gerätes führt. Nach diesem Verfahren arbeitende Geräte sind zwar
sowohl für Plasma wie auch für Vollblut anwendbar, ermöglichen aber keinen automatischen Start. Darüberhinaus können die
Häkchen brechen oder verbiegen sowie durch Kontamination falsche Zeiten bestimmt werden.
Es ist auch bekannt, die Blutgerinnungszeit durch Messung der sich bei der Gerinnung verändernden Viskosität zu ermitteln.
Bei einem nach diesem Verfahren arbeitenden Gerät schwingt ein Kunststoffplättchen mit konstanter Frequenz im Plasma.
Bei Gerinnung ergibt sich eine Frequenzverschiebung, die eine Abschaltung des Gerätes bewirkt. Von Vorteil ist hierbei, daß
das Gerät sowohl für Plasma und Vollblut anwendbar ist und einen automatischen Start ermöglicht. Nachteilig ist jedoch
die große Empfindlichkeit des Gerätes gegenüber Erschütterungen sowie der Umstand, daß im pathologischen Bereich die Unempfindlichkeit
des Gerätes zu groß ist.
Bei den am häufigsten verwendeten Geräten erfolgt die Ermittlung der Blutgerinnungszeit jedoch durch Messung der bei einer
Blutgerinnung einsetzenden Trübung der Probe, wobei meist
-5-
is lichtoptische Systeme mit einer konstanten Lampenspannung
und einem Fotoverstärker mit Abschaltlogik Anwendung finden.
Diese Geräte ermöglichen einen automatischen Start, verhindern eine Kontamination und weisen darüberhinaus keine beweglichen
Teile auf. Von Nachteil ist jedoch, daß wegen der bei einer Gerinnung einsetzenden geringen Trübungsänderung
eine hohe Verstärkung realisiert werden muß. Diese hohe Verstärkung
führt zwangsläufig zu verschiedenen Störeinflüssen, so zum Beispiel zu einer hohen Empfindlichkeit gegen Fremdlicht. Messungen mit Caolin-stabilisierten Reagenzien sind
nicht möglich, weil das Caolin sich während der Messung absetzt und dieses Sedimentieren zur Abschaltung des Gerätes
führt. Messungen mit einem Oxalat-Plasma sind ebenfalls nicht möglich, weil es hierbei zu Zwischentrübungen kommt,
die ebenfalls ein frühzeitiges Abschalten bewirken.Darüberhinaus
sind diese Geräte stark erschütterungsempfindlich. Um mittels Geräten mit lichtoptischen Systemen verschieden
trüben Reagenzien oder Plasmen verarbeiten zu können, sind Umschalter erforderlich, mit denen die Verstärkung nachgestellt
werden kann. Bei zu trüben Reagenzien oder Plasma sind diese Geräte oft nicht mehr anwendbar, da der optimale
Arbeitspunkt des Lichtaufnehmers durch den zu stark abgedunkelten Lichtweg nicht mehr erreicht werden kann. Darüberhinaus
reicht die Empfindlichkeit der Geräte im pathologischen Bereich im allgemeinen nur bis etwa 25 % Quick.
Um diese Nachteile der lichtoptischen Systeme zu vermeiden, ist bereits vorgeschlagen worder, zusätzlich ein magnetisches
Mischsystem sowie eine automatische Lampenspannungsregelung einzuführen. Der Vorteil des magnetischen Meßsystems besteht
darin, daß bei Eintritt der Gerinnung die Fibrinfäden aktiviert
werden und sich zusammenziehen. Dieses bewirkt eine große
Trübungsänderung, die keine hohe Verstärkung erfordert. Durch das während der Messung anhaltende ständige Mischen der Probe
wird darüberhinaus die Messung vergleichmäßigt. Aber auch diese Geräte weisen verschiedene Nachteile auf. So beansprucht
der Mischstab bei einigen Meßmethoden die Probe so stark, daß es zu großen Zeitverschiebungen kommen kann. Bei Zugabe
von Plasma in eine Meßküvette mit Mischstab kommt es häufig zu Lufteinschlüssen, da der Mischstab an der Küvettenwandung
einen Hohlraum bildet. Dieser Luftraum kann während der Messung als aufsteigende Luftblase eine Störung des Meßvorgangs
bewirken und zur Abschaltung des Gerätes führen. Aufgrund der geometrisch kleinen Formen sind Mischstäbe auch schwer zu
vereinzeln, so daß deren Verwendung eine besondere manuelle Tätigkeit der die Messung durchführenden Person erfordert.
Eine Lampenspannungsregelung hat grundsätzlich den Vorteil, daß der Arbeitspunkt des Fotoaufnehmers über einen großen
Trübungsbereich relativ konstant bleibt. Aus diesem Grunde wird im allgemeinen kein Umschalter für die Empfindlichkeit
benötigt. Bei den bekannten Geräten ist aber von Nachteil, daß die Betriebsspannung bei klaren Reagenzien allgemein bei
ca. 20 % der Nennspannung liegt. Dies bedeutet, daß die Lichtquelle fast dunkel ist. Trotz geringer Verstärkung sind daher
die Fremdlichteinflüsse sehr hoch, so daß mit einer Lichtschutzkappe gearbeitet werden muß, um Fehlmessungen zu vermeiden.
Da bei verschieden trüben Proben die Verstärkung gleich groß ist, kommt es bei klaren Reagenzien leicht zu
Fehlmessungen, da die Differenz der Trübangsänderung nicht zum Abschalten des Gerätes ausreicht. Alle bekannten lichtoptischen Systeme arbeiten mit einer Standardküvette, von
I · t Il
ca. 10 mm 0. Bei Einfüllen von 100 bzw. 200 μΐ besteht ferner
ein großer Nachteil darin, daß der Flüssigkeitsspiegel sich bei vielen Geräten entweder im unteren oder im oberen Bereich
des Lichtweges befindet. Hierdurch werden definierte optische Werte verhindert, so daß es bei kleinsten Schwankungen auf
dem Flüssigkeitsspiegel zu Selbststarts kommen kann.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein gattungsgemäßes Gerät zu schaffen, daß bei einfacher Handhabung der Meßküvetten
eine sichereErmittlung der Blutgerinnungszeit gestattet, ohne daß die Gefahr von Fehlmessungen durch unkontrollierte Verwirbelungen
in der Probe oder durch durch die Küvettenöffnung eintretendes Fremdlicht besteht.
Erfindungsgemäß erfolgt die Lösung der Aufgabe durch die Kombination
folgender Merkmale
a) Die Rühreinrichtung ist in an sich bekannter Weise als Magnetrühreinrichtung ausgebildet, die sich unterhalb
des zur Aufnahme der Meßküvette dienenden Meßkanals in dem Metallblock befindet.
b) In der Meßküvette befindet sich als Rührglied eine mit der Magnetrühreinrichtung in magnetische Wirkverbindung
bringbare Metallkugel.
c) Die Meßküvette ist mittels einer Klemmeinrichtung in dem Meßkanal gehalten.
d) Die Meßküvette befindet sich im lichtoptischen Strahlengang einer an sich bekannten lichtoptischen Abtasteinrichtung,
deren Lichtquelle mit einer Betriebsspannung beaufschlagt ist, die mindestens halb so groß wie die
Nennspannung ist und deren Lichtempfänger mit einer Meßwerteinheit
verbunden ist.
Weitere Merkmale der Erfindung werden in den Unteransprüchen beschrieben und im folgenden anhand des in den Zeichnungen
beispielsweise dargestellten Gerätes erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Gerätes in einer perspektivischen Darstellung
Fig. 2 das Gerät nach Fig. 1 im Schnitt A-A
Fig. 3 die Halterung der Meßküvette als Einzelheit in einer vergrößerten Darstellung
Fig. 4 das Blockschaltbild eines weiteren Gerätes nach der Erfindung.
Das in Fig. 1 perspektivisch dargestellte Gerät 1 zum Erfassen und Messen der Blutgerinnungszeit weist ein in einem Gehäuse
2 zusammengefaßtes Bedienteil 3 und Meßteil 4 auf. An dem Bedienteil 3 ist ein Bedienfeld 9 ausgebildet, daß beispielsweise
Druck- oder Wipptasten aufweisen kann. Ferner ist in der Sichtebene des Bedienteils 3 ein Anzeigefeld 10 vorgesehen, das vorzugsweise
als alphanumerische Anzeige ausgebildet wird. In der Meßfläche 5 des Meßteils 4 sind verschiedene Ausnehmungen ausgebildet,
die bis in den temperierbaren Metallblock 11 geführt
sind. Diese Ausnehmungen dienen als Vorwärmer 6 für Küvetten mit Plasma sowie als Vorwärmer 7 für ein Glas mit Reagenzien.
Ferner ist in der Meßfläche 5 der Meßkanal 8 für die jeweils zu untersuchende Meßküvette 17 vorgesehen. Für die Energieversorgung
des Gerätes 1 ist ferner ein Anschlußteil 33 ausgebildet, durch das ein Netzanschluß möglich ist. Das Gerät 1
kann auch mit einem nicht näher dargestellten Akku betrieben werden.
a In Fig. 2 ist verdeutlicht, daß in dem Metallblock 11 eine Heizung 12 angeordnet ist, die vorzugsweise als elektrische
Heizung ausgebildet ist. Durch diese Heizung 12 wird der Metallblock
11 gleichmäßig temperiert, so daß die in den Vorwärmern 6, 7 sowie dem Meßkanal 8 befindlichen Küvetten
gleichmäßig temperiert werden. Beidseitig des Meßkanals 8 ist jeweils ein Lichtempfänger 14 und eine Lichtquelle 15 einer
lichtoptischen Abtasteinrichtung 13 vorgesehen. Unterhalb des Bodens des Meßkanals 8f in den eine Meßküvette 17 eingeführt
ist, befindet sich eine Magnetrühreinrichtung 16 mit einem in bekannter Weise ein magnetisches Drehfeld erzeugenden
oder mit einem einen horizontal rotierenden Dauermagneten aufweisenden Antriebsglied 24. (Fig. 2 und 3). Auf dem Boden
der Meßküvette 17 befindet sich eine Metallkugel 23, die durch Wirkeingriff des Antriebsglieds 24 in Rotation versetzt werden
kann. Durch die Rotation der Metallkugel 23 erfolgt dann die durch Mischung der in der Meßküvette 17 befindlichen Probe.
Zur Halterung der Meßküvette 17 in dem Meßkanal 8 ist eine besondere
Klemmeinrichtungi8 vorgesehen. Diese besteht aus einem Klemmglied 19, das beispielsweise kugelförmig ausgebildet sein
kann. Das Klemmglied 19 ist mit einer Druckfeder 20 verbunden,
die wiederum mit einer Stellschraube 21 in Verbindung steht. Die Stellschraube 21 mit der Druckfeder 20 und dem Klemmglied
ist in eine horizontal in dem Metallblock 11 ausgebildete Gewindebohrung
22 eingeschraubt, wobei das Klemmglied 19 unter der Spannung der Druckfeder 20 an der Wandung der Meßküvette 17 anliegt.
Diese ist hierdurch fest in dem Meßkanal 8 gehalten, ohne daß das Einführen und Herausziehen der Meßküvette 17 aus dem
Maßkanal 8 beeinträchtigt wird. Die Klemmeinrichtung 18 ist so angeordnet, daß der lichtoptische Strahlengang 32 der lichtoptischen
Einrichtung 13 nicht beeinträchtigt wird.
Der zum Beispiel als Fotozelle ausgebildete Lichtempfänger 14
ist über einen Verstärker 25 und einen Transmissionsabgleicher
mit der Meßwerteinheit 27 verbunden, die gleichzeitig mit der Lichtquelle 15 in Wirkverbindung steht. Die Meßwerteinheit
27 regelt die Lampenspannung und ist zur Anpassung des Geräts 1 an die jeweils zu messende Probe über das Bedienfeld
9 einstellbar. Ausgangsseitig ist die Meßwerteinheit 27 mit dem Anzeigefeld 19 verbunden. Die Meßwerteinheit
27 kann auch mit einer Rechner- und Verarbeitungseinheit 29 verbunden sein. Diese Rechner- und Verarbeitungseinheit 29 besteht aus einem Rechner 30, der ausgangsseitig
mit dem Anzeigefeld 10 sowie ggf. zusätzlich einem Drucker 31 verbunden ist. Der Rechner 30 ermöglicht es, ausgehend
von den durch die Messung ermittelten Daten, die jeweiligen Blutkennwerte auszurechnen, zu speichern und ggf. mit weiteren
Diagnosedaten zu mischen und zu vergleichen
Es ist auch möglich, das Gerät 1 so zu ergänzen, daß eine Messung der Aggregation möglich ist, so daß aus den Meßwerten
der Probe in der Meßküvette 17 einen Rückschluß auf eine Trombosegefahr zulassende Daten ermittelt werden können.
Hierzu muß der Lichtempfänger 14 mit einem einstellbaren
Min/Max-Verstärker 36 verbunden werden, an dessen Ausgang ein Linienschreiber 37 angeschlossen ist. Wie in Fig. 4
dargestellt, ist es möglich, an die Verbindungsleitung 28 zwischen dem Lichtempfänger 14 und dem Verstärker 25 eine
Anschlußbuchse 34 anzuschließen, die sich an der Außenwandung des Gehäuses 2 befinden kann. In die Anschlußbuchse
kann der Stecker 35 eines Anschlußkabels 35a gesteckt werden, das mit dem Min/Max-Verstärker 3 6 verbunden ist. Für die Einstellung
des Min/Max-Verstärkers 36 ist ein besonderes Stellglied 38 vorgesehen. Es ist aber auch möglich, den Min/Max-Verstärker
36 mit Linienschreiber 37 in das Gerät 1 zu integrieren. Hierzu ist es lediglich erforderlich, in der Ver-
bindungsleitung 28 einen Umschalter vorzusehen, durch dessen Betätigung der Lichtempfänger 14 mit dem Min/Max-Verstärker
3 6 in Wirkverbindung gebracht wird. Der Anschluß des Verstärkers 25 ist bei diesem Betriebszustand
gesperrt.
Durch das bei dem Gerät 1 verwirklichte besondere Magnetmischsystem
sowie den geregelten Lichtweg wird eine außerordentlich zuverlässige und genaue Ermittlung der Blutgerinnungszeit
möglich. Die bei anderen Magnetmischsystemen vorhandenen Nachteile werden durch die Verwendung einer
Metallkugel 23 vermieden. Diese Metallkugel 23 beansprucht die zu messende Probe so wenig, daß Zeitverschiebungen bei
dem Trübungsvorgang nicht entstehen. Da die Metallkugel keinen Hohlraum in der Meßküvette 17 bilden kann, können
auch keine Luftblasen entstehen und zu Meßfehlern führen. Darüberhinaus ist die Metallkugel 23 sehr leicht zu vereinzeln,
was die Handhabung des Gerätes 1 erheblich vereinfacht. Durch den geregelten Lichtweg, bei dem die Lampenspannung
nicht unter 50 % der Nennspannung absinken kann, gibt die Lichtquelle 15 so viel Licht ab, daß der Fremdlichtanteil
prozentual zu gering ist, um zu Störungen führen zu können. Darüberhinaus ist die Kennlinie der Lampenspannungsänderung
so gelegt, daß im unteren Spannungsbereich, also etwa bei 50 % der Nennspannung die Verstärkung größer ist, als im
oberen Bereich. Dieses hat zur Folge, daß klare Proben wesentlich sicherer erfaßt werden. Da der lineare Bereich der
Lampenspannungsänderung zur Lichthelligkeit wie auch der lineare Bereich des Lichtempfängers 14 voll genutzt werden
können, ist der zu messende Bereich zwischen klaren und trüben Proben gegenüber bekannten Geräten wesentlich größer.
• t ·
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Durch Verwendung einer speziellen Meßküvette 17 mit um
z. B. 25 % verminderter Banddicke können auch extreme Messungen mit verdünntem Vollblut mit dem Gerät 1 durchgeführt
werden. Hierbei wird vorzugsweise die Meßküvette so ausgebildet, daß bei Zugabe von 100 μΐ der lichtoptische
Strahlengang 32 nicht berührt, bei Zugabe von 200 μΐ jedoch
überschritten wird. Hierdurch sind stets definierte optische Randbedingungen vorhanden, die einen Selbststart
des Gerätes 1 verhindern. Durch zweckmäßige Ausbildung des Öffnungsabschnittes der Meßküvette 17 wird ferner
verhindert, daß Fremdlicht durch die Küvettenwandung in den Bereich des lichtoptischen Strahlenganges 32 geleitet
wird. Durch die in der Meßwerteinheit 27 vorgesehenen zwei Schwellwertbegrenzungen wird ferner die Gerinnselbildung
bei zunehmender Transmission sogleich erkannt. Der Transmissionsabgleicher
26 bewirkt einen automatischen Transmissionsabgleich. Durch diese Ausgestaltungen ist das
Gerät 1 für alle Plasmen und Reagenzien für alle Gerinnungs bestimmungen verwendbar.
Claims (11)
1. Gerät zum Erfassen und Messen der Blutgerinnungszeit
mit einem zur Aufnahme der Meßküvette dienenden temperierbaren Metallblock, einer Rühreinrichtung und einer
lichtoptischen Trübungsmeßeinrxchtung, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmaie
,, - a) Die Rühreinrichtung ist in an sich bekannter
Weise als Magnetrühreinrichtung (16) ausgebildet,
C die sich unterhalb des zur Aufnahme der Meßküvette
(17) dienenden Meßkanals (8) in dem Metallblock
(11) befindet.
b) In der Meßküvette (17) befindet sich als Rührglied eine mit der Magnetrühreinrichtung (16) in
magnetische Wirkverbindung bringbare Metallkugel
(23) .
c) Die Meßküvette (17) ist mittels einer Klemmeinrichtung (18) in dem Meßkanal (8) gehalten.
-2-
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d) Die Meßküyette (17) befindet sich im lichtoptischen
Strahlengang (32) einer an sich bekannten aus einer Lichtquelle (15) und einem Lichtempfänger
(14) bestehenden lichtoptischen Abtasteinrichtung (13).
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
dem Eingang der Lichtquelle (15) und dem Ausgang des Lichtempfängers (14) eine Meßwerteinheit (27) angeordnet ist.
3. Gerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Meßwerteinheit (27) zwei Schwellwertbegrenzer aufweist.
4. Gerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Ausgang des Lichtempfängers (14) und dem einen
Eingang der Meßwerteinheit (27) ein Transmissionsabgleicher
(26) angeordnet ist.
5. Gerät nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an dem einen Ausgang der Meßwerteinheit (27) eine Rechnerund
Verarbeitungseinheit (29) angeordnet ist.
6. Gerät nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmeinrichtung (18) ein Klemmglied (19) aufweist,
das mittels einer Druckfeder (20) gegen die Wandung der Meßküvette (17) preßbar ist.
7. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannkraft
der Druckfeder (20) mittels einer Stellschraube (21) einstellbar ist, die als Halteglied für die Druckfeder
(20) und das Klemmglied (19) ausgebildet ist.
— 3—
8. Gerät nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daßiin der Meßfläche (5) des Meßteils (4) in den Metallnlock (11) geführte, als Vorwärmer (6, 7) dienende Ausnehmungen
ausgebildet sind, in die Meßküvetten (17) mit Plasma bzw. ein Aufnahmebehälter für das Reagenzmittel
steckbar ist.
9. Gerät nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Ausgang des Lichtempfängers (14) ein Linienschreiber
(37) mit einstellbaren Min/Max-Verstärker (36) angeordnet ist.
10. Gerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Gehäuse (2) eine mit der Verbindungsleitung (28)
zwischen Lichtempfänger (14) und Verstärker (25) verbundene
Anschlußbuchse (34) für den Stecker (35) des Anschlußkabels (35a) des Min/Max-Verstärkers (36) ausgebildet ist.
11. Gerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Min/Max-Verstärker (36) mittels eines mit der Verbindungsleitung
(28) zwischen Lichtempfänger (14) und Verstärker (25) verbundenen Umschalters mit dem Lichtempfänger (14)
in Wirkverbindung bringbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19818120415 DE8120415U1 (de) | 1981-07-11 | 1981-07-11 | Geraet zum erfassen und messen der blutgerinnungszeit mit einem zur aufnahme der messkuevette dienenden temperierbaren metallblock, einer ruehreinrichtung und einer lichtoptischen truebungsmesseinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19818120415 DE8120415U1 (de) | 1981-07-11 | 1981-07-11 | Geraet zum erfassen und messen der blutgerinnungszeit mit einem zur aufnahme der messkuevette dienenden temperierbaren metallblock, einer ruehreinrichtung und einer lichtoptischen truebungsmesseinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8120415U1 true DE8120415U1 (de) | 1982-01-14 |
Family
ID=6729318
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19818120415 Expired DE8120415U1 (de) | 1981-07-11 | 1981-07-11 | Geraet zum erfassen und messen der blutgerinnungszeit mit einem zur aufnahme der messkuevette dienenden temperierbaren metallblock, einer ruehreinrichtung und einer lichtoptischen truebungsmesseinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8120415U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3211191A1 (de) * | 1982-03-26 | 1983-10-06 | Holger Behnk | Geraet zum erfassen und messen der blutgerinnungszeit durch einen impuls aufgrund der lageveraenderung einer stahlkugel in einem mit reagenz gefuellten roehrchen |
-
1981
- 1981-07-11 DE DE19818120415 patent/DE8120415U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3211191A1 (de) * | 1982-03-26 | 1983-10-06 | Holger Behnk | Geraet zum erfassen und messen der blutgerinnungszeit durch einen impuls aufgrund der lageveraenderung einer stahlkugel in einem mit reagenz gefuellten roehrchen |
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