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DE8119534U1 - Rollenrotationsdruckmaschine fuer endlosdruck - Google Patents

Rollenrotationsdruckmaschine fuer endlosdruck

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Publication number
DE8119534U1
DE8119534U1 DE19818119534 DE8119534U DE8119534U1 DE 8119534 U1 DE8119534 U1 DE 8119534U1 DE 19818119534 DE19818119534 DE 19818119534 DE 8119534 U DE8119534 U DE 8119534U DE 8119534 U1 DE8119534 U1 DE 8119534U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
web
cylinder
fed rotary
print carrier
carrier web
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19818119534
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Manroland AG
Original Assignee
MAN Roland Druckmaschinen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAN Roland Druckmaschinen AG filed Critical MAN Roland Druckmaschinen AG
Priority to DE19818119534 priority Critical patent/DE8119534U1/de
Publication of DE8119534U1 publication Critical patent/DE8119534U1/de
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Description

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PB 3111/1519 - 1 - jj
I Rollenrotationsdruckmaschine für Endlosdruck '
Die Erfindung betrifft eine Rollenrotationsdruckmaschine mit mindestens einem Druckwerksaggregat, in dem
eine Druckträgerbahn ununterbrochen bedruckbar ist und
das Druckaggregat einen das Druckbild tragenden Zylinder und einen Gegendruckzylinder umfaßt, zwischen denen
eine Druckträgerbahn hindurchführbar ist.
Aus der DE-PS 407 369 ist eine Offset-Rollenrotations-
druckmaschine zum fortlaufenden doppelseitigen Be- \
drucken von Papier- oder Stoffbahnen bekannt. Bei dieser Druckmaschine sind zum lückenlosen Bedrucken einer ' Druckträgerbahn an einen übergroßen Gegendruckzylinder ; zwei kleinere jeweils mit einem gleich großen Platten- ! zylinder zusammenwirkende Gummizylinder anstellbar, die
auf einem Teil ihres Umfanges das zu übertragende Druck- k
bild aufnehmen. Um eine zwischen den beiden Gummizylin- · j
dem und dem gemeinsamen übergroßen Gegendruckzylinder |
hindurchführbare Druckträgerbahn fortlaufend, d. h. |
lückenlos, bedrucken zu können, müssen die beiden J
Gummizylinder unter Berücksichtigung der auf ihrem \
Umfang vorhandenen Druckbildlänge in einem bestimmten Abstand voneinander an den Gegendruckzylinder anstellbar sein.
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Nachteilig bei dieser bekannten Druckmaschine ist es, daß für den fortlaufenden Druck quasi zwei Druckwerke, « nämlich zwei Gummizylinder und zwei Plattenzylinder mit »- jeweils einem Feucht- und Farbwerk erforderlich sind. 5
Aufgabe der Erfindung ist es, in einem einzigen Druckwerk die vollbreite Druckträgerbahn ununterbrochen, d. h. kanallos, zu bedrucken. Diese Aufgabe wird durch das Kennzeichen gemäß Patentanspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen sowie aus der Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen.
Neben dem einfacheren Aufbau der erfindungsgemäßen Rollenrotationsdruckmaschine im Vergleich zu gleichartigen bekannten Maschinen besteht ein wesentlicher Vorteil darin, daß das Druckwerk nur die normale Wassermenge benötigt, die im Offsetdruckverfahren bei einem herkömmlichen Druckwerk erforderlich ist. Gegenüber dem kanallosen Druck mittels zweier Druckwerke bedeutet dies also-eine Einsparung von 50 % Feuchtmittel. Der Wert dieser Feuchtigkeitseinsparung liegt nicht im Materiellen sondern im wesentlichen in der dadurch erreichbaren höheren Qualität. Dies ist damit zu begründen, daß es beim Endlosdruck, wie remouline gelochten Produkten, z. B. Formularen, entscheidend auf die Dimensionsstabilität, d. h. auf das Dehnungsverhalten der Papierbahn, ankommt. Durch die reduzierte Wasserzuführung wird im Vergleich zu den bekannten Druckwerken die Dimensionsstabilität groß, d. h. insbesondere die Längung der Bahn beim Druckvorgang - insbesondere infolge der Feuchtmittelzuführung - außerordentlich klein gehalten. Bedenken, daß der zweite Aufdruck, d. h. die zweite Abnahme des Druckbildes, bei einer auf den halben Zylinderumfang ausgelegten Druckbild-
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länge beim lückenlosen Nebeneinanderdrucken zu optisch feststellbaren Färb- bzw. Intensitätsunterschieden füh ren könnte, haben sich in der Praxis nicht bestätigt, da festgestellt wurde, daß bei Offsetmaschinen nach Abstellung der Farbzufuhr noch eine große Anzahl perfekter Drucke vom Gummizylinder abgenommen werden, konn te, deren Farbintensität keine mit dem Auge feststell-
baren Unterschiede aufweisen.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen beschrieben, wobei Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen genommen wird. In diesen zeigen jeweils schematisch
Fig. 1 eine Offset-Rollenrotationsdruckmaschine
für den Schöndruck gemäß der Erfindung,
Fig. 2 eine Offset-Rollenrotationsdruckmaschine für Schön- und Widerdruck mit vier Druckwerken und
Fig. 3 eine Offset-Rollenrotationsdruckmaschine gemäß Fig. 2 mit einer anderen Druckträgerbahnführung.
25
Das in Fig: 1 gezeigte Druckwerksaggregat ist ein Offsetdruckwerk 1, in dem eine Druckträgerbahn 2 mit einem Schöndruck versehbar ist. Das Druckwerk 1 umfaßt einen Plattenzylinder 3, einen Gummizylinder 4 und einen Gegendruckzylinder 5. Die Druckträgerbahn 2 wird
während des Druckvorganges zwischen Gummizylinder 4 und Gegendruckzylinder 5 hindurchgeführt.
Bei bekannten Druckwerken ist infolge des im Plattenzylinder 3 und im Gummizylinder 4 vorhandenen, in Fig.
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nur gestrichelt angedeuteten Kanals bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 kein ununterbrochener Druck, z. B. für den Formulardruck oder den Tapetendruck möglich. Dafür wurden bisher in der Praxis, wie eingangs dargelegt, grundsätzlich zwei Druckwerke, sei es in integrierter Form mit einem gemeinsamen Gegendruckzylinder oder in Reihenbauweise, benötigt.
Erfindungsgemäß wird die Druckträgerbahn 2 nach Passieren des Gummizylinders 4 und Gegendruckzylinders 5 um eine Weglängeneinstellvorrichtung 6 zurück zum Gummizylinder 4 geführt. Mit Hilfe einer Andruckwalze 7 oder eines zweiten Gegendruckzylinders wird die bereits teilweise zwischen Gummizylinder 4 und Gegendruckzylinder 5 bedruckte Druckträgerbahn 2 nun nochmals auf der gleichen Seite bedruckt.
Durch eine in Fig. 1 nur schematisch angedeutete Schwenkvorrichtung 8 ist ein Weglängenabgleich der Druckträgerbahn in der Weise möglich, daß die beim ersten Durchlauf zwischen Gummizylinder 4 und Gegendruckzylinder 5 nicht bedruckten Stellen bei der Rückführung und erneuten Anpressung der Papierbahn 2 durch die Druckwalze an den Gummizylinder 4 die freigebliebenen Lücken bedruckt werden. Vorzugsweise weist die Platte, die in herkömmlicher Weise auf dem Plattenzylinder 3 aufgespannt ist, ein Druckbild B auf, dessen Länge exakt dem halben Umfang des Plattenzylinders 3 und somit dem halben Umfang des gleich großen Gummizylinders 4 entspricht. Wird nun in diesem Fall mit Hilfe der Wegeinsteilvorrichtung 6 dafür gesorgt, daß die Druckträgerbahnschleife zwischen Gummizylinder 4 und Gegendruckzylinder 5 einerseits und Gummizylinder 4 und Andruckwalze 7 andererseits ebenfalls dem halben Platten- bzw. Gummizylinderumfang - oder einem ungeradzahligen Viel-
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fachen davon - entspricht, 'so erfolgt beim nochmaligen Anpressen der Druckträgerbahn 2 durch die Andruckwalze 7 ein nochmaliger Abdruck des Druckbildes B in die Zwischenräume, die beim erstmaligen Druckvorgang zwischen Gummizylinder 4 und Gegendruckzylinder 5 frei blieben. Dadurch ist ein ununterbrochenes, d. h. lückenloses Bedrucken der Druckträgerbahn mittels eines einzigen herkömmlich aufgebauten Druckwerkes möglich. Es versteht sich, daß anstelle des in Fig. 1 gezeigten Offsetdruckwerkes die Erfindung auch bei nach anderen Druckverfahren arbeitenden Druckmaschinen, z. B. Hochdruck-Rotationsdruckmaschinen, einsetzbar ist.
Das in Fig. 1 angedeutete Druckbild B, dessen Länge in ümfangsrichtung dem halben Platten- bzw. Gummizylinderumfang entspricht, kann auch länger sein. In diesem Fall erfolgt bei der zweiten Abnahme, d. h. beim zweiten Anpressen der Druckträgerbahn 2 durch die Andruckwalze 7 zumindest eine teilweise - im Extremfall eine nahezu vollständige - Überlappung bzw. ein Doppeldruck. Ein vollständiger Doppeldruck ist jedoch bei der Anwendung der Erfindung nicht möglich, da in diesem Fall" nicht ununterbrochen gedruckt werden könnte. Hingegen ist eine teilweise Überlappung insbesondere beim Tapetendruck häufig erwünscht, wenn nämlich bestimmte Teile der Druckbahn farbintensitätsmäßig herausgehoben werden sollen.
Fig. 2 zeigt die Anwendung der Erfindung bei einer Of fset-Rollenrotationsdruckmaschine für Schön- und Widerdruck, die aus einem Einzugswerk 9 und vier hintereinander angeordneten Druckwerken 10, 11, 12 und 13 besteht und in der die Druckträgerbahn 2 in jedem der genannten Druckwerke 10 bis 13 beidseitig jeweils mit einer Farbe bedruckt werden kann. Da die Druck-
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werke 10 bis 13 identisch aufgebaut sind, wird im folgenden die Erfindung lediglich anhand des ersten Druckwerkes 10 erläutert. Dieses umfaßt einen oberen Plattenzylinder 14 und einen oberen Gummizylinder 15 sowie einen unteren Plattenzylinder 16 und einen unteren Gummizylinder 17. Die Gummizylinder 15 und 17 dienen zum Bedrucken und Fördern der Druckträgerbahn 2. Nachdem, wie bereits im Zusammenhang mit Fig. 1 beschrieben, die Druckträgerbahn die beiden Gummizylinder 15 und 17 passiert hat, erfolgt eine Umlenkung durch eine Weglängeneinstellvorrichtung 19 und ein wiederholtes Anpressen mit Hilfe einer Andruckwalze 18 an einen der Gummizylinder, z. B. an den Gummizylinder 15.
Bei der in Fig. 2 gezeigten Führung der Druckträgerbahn 2 ist somit in jedem der Druckwerke 10 bis 13 ein ununterbrochenes, d. h. kanalloses Bedrucken der Oberseite der Druckträgerbahn 2 möglich. Durch die Verwendung der vier Druckwerke 10 bis 13 kann darüber hinaus sowohl die Oberseite der Druckträgerbahn 2 - ununterbrochen - als auch die Unterseite der Druckträgerbahn - mit Lücken - mit vier Farben bedruckt werden.
Bei der in Fig. 3 gezeigten Führung der Druckträgerbahn 2 durch eine Rollen-Rotationsoffsetdruckmaschine, deren Aufbau identisch mit dem in Fig. 2 gezeigten Aufbau ist, kann sowohl die Oberseite als auch die Unterseite, d. h. sowohl Schön- als auch Widerdruck, gemäß der Erfindung ununterbrochen bedruckt werden. Dafür erfolgt neben der im Zusammenhang mit der Beschreibung von Fig. 2 erwähnten erstmaligen Umlenkung und nochmaligen Anpressung der Druckträgerbahn 2 an den oberen Gummizylinder 15 eine weitere Umlenkung der Druckträgerbahn 2 um eine zweite Weglängeneinstellvorrichtung 21, die ebenfalls als verschieb- oder verschwenkbare, an
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den Seitenteilen gelagerte Papierleitwalze ausgebildet sein kann. Mit der Weglängeneinstellvorrichtung 21 wird sichergestellt, daß der beim erstmaligen Druck zwischen dem Gummizylinder 15 und dem Gummizylinder an der Unterseite der Druckträgerbahn 2 verbleibende Zwischenraum bei einem nochmaligen Anpressen der.Unterseite der Druckträgerbahn 2 an den Gummizylinder 17 mit Hilfe einer weiteren Andruckwalze 20 exakt ausfüllbar ist. Somit ist bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3 die Druckträgerbahn 2 in den Druckwerken 10
bis 13 sowohl auf der Oberseite als auch auf der Unterseite lückenlos mit vier Farben bedruckbar.
Es ist vorteilhaft, die in Fig. j angedeutete Verschwenkvorrichtung 8 für die Weglängeneinstellvorrichtung 6 zu automatisieren, d. h. fernsteuerbar auszuführen. Hierfür kann z. B. der Verschwenkmechanisinus mittels eines gestrichelt dargestellten Elektromagneten oder Hydraulikkolbens über eine nicht dargestellte Steuer- oder Regelschaltung betätigt werden. Als Weglängeneinstellvorrichtung eignet sich besonders eine sogenannte Bahnverdrangervorrichtung, wie sie in der Anmeldung P 31 19 398.6 beschrieben ist.
Die für den zweiten Andruck erforderlichen Andruckwalzen 7 bzw. 18 und 20 können aber auch entweder in Form eines normalen Druckzylinders oder auch als Walze mit Bombierung ausgeführt werden. Die Bombierung, d. h. Durchmesserverdickung im mittleren Bereich, wird so ausgelegt, daß über die gesamte Zylinderlänge ein ] gleichmäßiger und genügend hoher Andruck erzeugt wer-
den kann. Die als Andruckwalzen und als Weglängenein-
Stellvorrichtungen verwendeten Walzen sollen einen farbabweisenden überzug oder einen Spitzen tragenden überzug aufweisen, um die Gefahr des Abschmierens des
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noch frischen Druckes zu verhindern bzw. zu reduzieren.
Vorzugsweise sind die Wegeinstellvorrichtungen 8 und sowie 21 als Blasluftleisten auszubilden. Bei der Verwendung von herkömmlichen Papierleitwalzen ist es hingegen günstig, gegen Abschmieren Puder zwischen die frisch bedruckten Drucktragerbahnen und die Papierleitwalzen zu blasen.
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PB 3111/1519 - 1 Zusammenfassung:
Um mit einem einzigen Druckwerk (1) eine vollbreite Druckträgerbahn (2) kanallos, d. h. ununterbrochen, bedrucken zu können, wird die zwischen einem Guimtiizylinder (4) - bzw. einem Formzylinder - und einem Gegendruckzylinder (5) die teilweise bedruckte Bahn über eine Weglängeneinstellvorrichtung (6) umgelenkt und mittels einer Andruckwalze (7) erneut an den Gummizylinder (4) angepreßt. Die Bahnschleife zwischen Gummizylinder (4) und Gegendruckzylinder (5) und Gummizylinder (4) und Andruckwalze (7) ist so bemessen, daß beim zweiten Anpressen der Druckträgerbahn (2) an den Gummizylinder (4) die beim ersten Druckvorgang verbliebenen Lücken voll bedruckt werden. Für diesen Fall entspricht die Länge des Druckbildes (B) dem halben Umfang des Plattenzylinders (3) bzw. des Gummizylinders (4). Wird mit einer größeren Druckbildlänge gearbeitet, so erfolgt ein teilweiser Doppeldruck= Die Rollenrotationsdruckmaschine eignet sich besonders für EDV-Papiere mit ihrer unabdingbaren Registerhaltigkeit in Bezug auf die Transportlöcher, natürlich auch für Tapetendruck.
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Claims (10)

•ο·· ··· it * • t rrr» · l ·· ·■ ft · ro · re · «α λ " e PB 3111/1519 - 1 afcAnsprüche:
1. Rollenrotationsdruckmaschine mit mindestens einem
Druckwerksaggregat, in dem eine Druckträgerbahn
j 5 ununterbrochen bedruckbar ist und das Druckaggregat
einen das Druckbild tragenden Zylinder und einen Gegendruckzylinder umfaßt, zwischen denen eine Druckträgerbahn hindurchführbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckträgerbahn (2) durch eine Weglängeneinstellvorrichtung (8; 19) nach dem
Passieren der Zylinder (4, 5; 15, 17) umlenkbar und mittels einer(s) Andruckwalze oder -Zylinders (7; 18; 20) an den ein sich mindestens über den halben Zylinderumfang erstreckendes Druckbild (B) tragenden Zylinder (4; 15; 17) nochmals anpreßbar ist.
2. Rollenrotationsdruckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckaggregat (1) ein Offsetdruckwerk ist, das einen Plattenzylinder (3) sowie ein die Druckträgerbahn (2) transportierendes Gummizylinder-Gegendruckzylinderpaar (4, 5) umfaßt.
3. Rollenrotationsdruckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckaggregat (10) ein 25 Offsetdruckwerk ist, das zwei Plattenzylinder (14,
16) sowie zwei gegeneinander anstellbare Gummizylinder (15, 17) umfaßt, und daß zwischen letzteren die Druckträgerbahn (2) beidseitig bedruckbar ist.
4. Rollenrotationsdruckmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Passieren der Gummizylinder (15, 17) die Druckträgerbahn (2) über eine Weglängeneinstellvorrichtung (19) umlenkbar und durch eine Andruckwalze (19) an einen der Gummi-
zylinder (z. B. 15) anpreßbar ist.
5. Rollenrotationsdruckmaschine nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß in Druckträgertransportrichtung gesehen hinter der Andruckwalze (19) eine weitere Weglängeneinstellvorrichtung (21) angeordnet ist, über die die Druckträgerbahn (2) zu einer weiteren Andruckwalze (20) führbar ist, durch welche die entgegengesetzte Seite der Druckträgerbahn (2) an den anderen Gummizylinder (z. Bo 17) anpreßbar ist.
10
6. Rollenrotationsdruckmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Druckwerksaggregate (30 bis 13) hintereinander angeordnet sind.
7. Rollenrotationsdruckmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckbildlänge (B) exakt der Hälfte des Umfanges des das Druckbild (B) auf die Druckträgerbahn (2) übertragenden Zylinders (4; 15, 16) entspricht.
8. Rollenrotationsdruckmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Weglängeneinstellvorrichtung (8; 19; 21) eine verschwenk- oder verschiebbare Papierleitwalze umfaßt.
9. Rollenrotationsdruckmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Weglängeneinstellvorrichtung (8) zur Wegeinstellung der Druckträgerbahn (2) durch eine hydraulische oder elektromagnetische Stellvorrichtung (22) verschwenk- oder verschiebbar ist.
10. Rollenrotationsdruckmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Wegeinstellvorrichtungen (8; 19; 21) Blasluftleisten sind,
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