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DE811814C - Vorrichtung zum Verschnueren von Ballen o. dgl. mittels Draht - Google Patents

Vorrichtung zum Verschnueren von Ballen o. dgl. mittels Draht

Info

Publication number
DE811814C
DE811814C DEP40468A DEP0040468A DE811814C DE 811814 C DE811814 C DE 811814C DE P40468 A DEP40468 A DE P40468A DE P0040468 A DEP0040468 A DE P0040468A DE 811814 C DE811814 C DE 811814C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hand lever
wire
tensioning
winding
clamping device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP40468A
Other languages
English (en)
Inventor
Artur Ahlbrecht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP40468A priority Critical patent/DE811814C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE811814C publication Critical patent/DE811814C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B13/00Bundling articles
    • B65B13/18Details of, or auxiliary devices used in, bundling machines or bundling tools
    • B65B13/185Details of tools
    • B65B13/187Motor means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Verschnüren von Ballen o. dgl. mittels Draht Bei den bekannten Vorrichtungen, die zum Verschnüren von Ballen, Kisten oder Kartons durch Draht o. dgl. dienen, erfolgt das Spannen, Verdrillen und Abschneiden des Drahtes mittels getrennter Handhebel, von denen ein Handhebel lediglich zum Spannen und der andere Handhebel zum Verzwirnen und Abschneiden des Drahtes dient, oder mittels eines einzigen hin und her bewegten Handhebels, der zum Spannen, Verzwirnen und Abschneiden benutzt wird.
  • Bei diesen Vorrichtungen hat sich ergeben, daß der Draht sehr oft überspannt wird und daher schon vor bzw. beim Verzwirnen wegreißt oder abplatzt. Die Verschnürung muß alsdann wiederholt werden, so daß, abgesehen von einem nicht unerheblichen Drahtverlust, zusätzliche Arbeitszeit aufgewendet werden muß. Besonders unangenehm wirken sich diese Nachteile bei den Vorrichtungen aus, die nur mit einem einzigen Handhebel arbeiten. Hierbei ist es bekanntlich erforderlich, den Hebel beim Spannen des Drahtes bis in eine bestimmte Endstellung zu führen, da erst in dieser Endlage des Handhebels eine selbsttätige Ausschaltung der Spannelemente und ein Einschalten der Wickeleinrichtung erfolgt und möglich ist. Ist daher bei diesen Vorrichtungen, wie sehr oft, die Endlage des Handhebels in der Spannrichtung noch nicht erreicht, der Draht aber bereits genügend gespannt, so muß, um eine Verzwirnung überhaupt durchführen zu können, der Handhebel trotzdem in seine Endlage weiterbewegt werden, so daß der bereits einwandfrei gespannte Draht zwangsläufig weitergespannt wird.
  • Hierdurch ergibt sich dann sehr oft das erwähnte Zerreißen oder Abplatzen des Drahtes.
  • Der Erfindung, die sich auf Vorrichtungen der geschilderten Art erstreckt, liegt die Aufgabe zugrunde, die bestehenden Nachteile mit Sicherheit zu vermeiden, ganz gleich, ob es sich um Vorrichtungen mit einem oder mit zwei Bedienungshebeln handelt, und eine Vorrichtung zu schaffen, die nunmehr in jeder Beziehung einwandfrei arbeitet und den Forderungen der Praxis in vollem Umfang Rechnung trägt.
  • Die Lösung der gestellten Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß dadurch, daß zwischen dem Handhebel und der Spanneinrichtung KupplungselEmente derart vorgesehen sind, daß bei Bewegen des Handhebels in der Spannrichtung die Spanneinrichtung bedienbar ist, daß jedoch bei Erreichen einer bestimmten Drahtspannung die Kupplungselemente die Spanneinrichtung selbsttätig ausschalten, so daß bei Weiterbewegen des Handhebels in der Spannrichtung ein weiteres Spannen des Drahtes nicht möglich ist.
  • Bei Vorrichtungen, bei denen in bekannter Weise für die Spanneinrichtung ein besonderer Bedienungshebel vorgesehen ist, kann alsdann der andere Hebel für die Wickeleinrichtung ohne weiteres bedient werden. Der gespannte Draht wird dadurch gewickelt und abgeschnitten. Um die Vorrichtung für einen neuen Arbeitsgang vorzubereiten, werden die beiden Hebel in ihre Ausgangslage zurückgeführt. Hierbei wird, z. B. beim Zurücklegen des Hebels für die Spanneinrichtung, durch die neu angeordneten Kupplungselemente die Spanneinrichtung mit dem Handhebel wieder selbsttätig gekuppelt.
  • Bei Vorrichtungen mit nur einem einzigen Bedienungshebel kann der Handhebel in der Spannrichtung bis in seine Endstellung frei weiterbewegt werden, ohne daß der Draht weitergespannt wird. In dieser Endstellung des Hebels erfolgt wie bekannt die selbsttätige Einschaltung der Wickeleinrichtung. Der Hebel wird alsdann in der entgegengesetzten Richtung, der Wickelrichtung, bewegt, und erst nach dem Wickeln und Abschneiden des Drahtes werden der Handhebel und die Spanneinrichtung wieder selbsttätig durch die neue Anordnung miteinander wirksam verbunden, nachdem vorher bei Erreichen der Endstellung des Hebels in der Wickelrichtung in bekannter Weise die Wickeleinrichtung ausgeschaltet worden ist.
  • Die Kupplungselemente zwischen dem Handhebel und der Spanneinrichtung sind erfindungsgemäß entsprechend der bei einer bestimmten gewollten Drahtspannung durch den gespannten Draht auftretenden Zugkraft des Drahtes, die auf die Spanneinrichtung wirkt, dimensioniert, ausgebildet und angeordnet, so daß bei Erreichen dieser größeren Zugkraft des gespannten Drahtes eine selbsttätige Entkupplung des Handhebels mit der Spanneimichtung erfolgt. Die einzelnen Größen können unschwer empirisch ermittelt und gegebenenfalls durch praktische Versuche überprüft werden, um jeweils ein einwandfreies Arbeiten der Vorrichtung zu gewährleisten.
  • Die Kupplungselemente oder Teile derselben sind zweckmäßig in dem Handhebel, der insbesondere bei Einhebelvorrichtungen z. B. gabelartig ausgebildet ist, angeordnet.
  • Die Spanneinrichtung und die Wickeleinrichtung können in an sich bekannter Weise ausgebildet sein, da es ohne besondere Schwierigkeiten möglich ist, die zusätzlichen Anordnungen nach der Erfindung bei diesen bekannten Einrichtungen vorzusehen. Ein nachträglicher Einbau dieser Zusatzanordnung bei bereits in Benutzung befindlichen Vorrichtungen ist ebenfalls möglich.
  • Eine weitere Ausgestaltung nach dem Erfindungsgedanken erstreckt sich noch auf eine neuartige und fortschrittliche Ausbildung der eigentlichen Spanneinrichtung. Erfindungsgemäß besteht dieselbe aus einer oder mehreren auf einer Achse gelagerten Hohlwalzen, die durch den Handhebel gedreht werden.
  • In den Hohlwalzen sind kurvenartige Führungsschlitze vorgesehen, in denen Führungszapfen gleiten.
  • Diese Führungszapfen sind auf Spannschlitten fär den Draht, die je auf einer Schlittenfuhrung gleiten, befestigt. Beim Verdrehen der Hohlwalzen durch den Handhebel werden die Spannschlitten in der Spannrichtung des Drahtes, z. B. seitlich nach außen, auf ihren Schlittenführungen verschoben und dadurch der Draht festgespannt. Die Befestigung der Drahtenden auf den Spannschlitten erfolgt durch an sich bekannte Klemmittel. Diese Spanneinrichtung ist sehr betriebssicher, einfach herzustellen und zu montieren und billig.
  • Sie ermöglicht weiterhin eine besonders gedrungene und stabile Bauart der ganzen Vorrichtung.
  • Der Erfindungsgedanke ist selbstverständlich nicht nur auf Vorrichtungen zum Verzwirnen mittels Draht beschränkt, er kann auch ohne weiteres bei Vorrichtungen für Bandeisen Verwendung finden, um zu vermeiden, daß das Bandeisen unzulässig stark gespannt wird und dadurch abplatzt. Zu diesem Zweck ist es lediglich erforderlich, anstatt einer bekannten Drahtwickeleinrichtung eine ebenfalls bekannte Prägeeinrichtung zum Einschneiden, Einbiegen oder Durchdrücken der auf den Bandeisenenden liegenden Blechhülsen vorzusehen.
  • Die Figuren zeigen ein Ausführungsbeispiel nach dem Erfindungsgedanken und lassen weitere neuartige und fortschrittliche Merkmale desselben erkennen.
  • Die dargestellte Vorrichtung dient zum Verschnüren mittels Draht, bei der lediglich, wie an sich bekannt, ein Handhebel durch Hinundherbewegen sowohl die Spanneinrichtung als auch die Wickeleinrichtung und die hebelartigen Abschneidemesser bedient.
  • Fig. I zeigt eine Vorderansicht der Vorrichtung und Fig. 2 eine Draufsicht derselben; Fig. 3 ist eine Seitenansicht in Richtung A nach Fig. I und zeigt den Handhebel in seiner senkrechten Ausgangsstellung für die Spanneinrichtung; Fig. 4 zeigt eine Draufsicht auf eine abgewickelte schlitzartige Spannwalze der Spanneinrichtung; Fig. 5 stellt eine Seitenansicht der Vorrichtung von links, d. h. in Richtung B der Fig. I, mit nach hinten gelegtem Handhebel und Fig. 6 eine entsprechende Seitenansicht von rechts dar.
  • Auf der Grundplatte I sind die beiden Lagerböcke 2 und 3 angeordnet, in denen die beiden Hohlwalzen 4, 5 gelagert sind. In den Hohlwalzen 4, 5 liegt die Achse 6 frei drehbar. Sie besitzt einen außen an der Walze 5 anliegenden festen Kopf 7, und auf der anderen Seite der Achse 6 ist die außen an der Walze 4 fest anliegende, in der Achse eingeschraubte Kopfschraube 8 vorgesehen. Zwischen den Lagerböcken 2 und 3 sind der gabelartige Kopfteil 22 des Handhebels g und in dem Schlitz des Kopfteiles 22 das große Zahnrad 12 für das darunterliegende kleine Wickelrad I3 mit Wickelschlitz auf der Achse 6 frei drehbar angeordnet, Auf der Grundplatte 1 sind ferner zu beiden Seiten der Lagerböcke 2 und 3 die Schlitten 23 befestigt, auf denen die Führungsbacken I6 in Richtung des Drahtes seitlich gleiten. Die Führungsbacken I6 sind mit bekannten Klemmitteln 15 versehen, die zur Befestigung der Enden des Drahtes dienen. Auf den Backen I6 sind die senkrechten Führungszapfen I7 befestigt, die in den kurvenartigen Schlitzen 10 bzw. II der Hohlwalzen 4 bzw. 5 gleiten, wodurch bei Verdrehen der Hohlwalzen 4 und 5 mittels des Hebels g die Spannbacken I6 auf den Schlitten 23, je nach dem Drehsinn der Walzen 4 und 5, nach außen bzw. in Richtung auf die Lagerböcke 2 und 3 geführt werden. Auf den beiden Außenflächen der Lagerböcke 2 und 3 sind die beiden hebelartigen, unter Federwirkung stehenden Abschneidemesser 14 drehbar befestigt, deren Bedienung durch die auf dem gabelartigen Kopfteil 22 des Handhebels g seitlich vorgesehenen Steuerbolzen I8 erfolgt.
  • In dem gabelartigen Kopfteil 22 ist eine unter der Wirkung einer Druckfeder 21 stehende, an ihrem Kopf konisch gestaltete, gleitende Kupplungs- oder Schaltklinke 20 vorgesehen, die durch die Kraft der Feder 21 in eine auf der Hohlwalze 4 vorgesehene, sich über etwa 60" des Umfanges der Walze 4 erstreckende Aussparung 19 gedrückt wird.
  • Es ist zweckmäßig, wie ebenfalls bekannt, noch einen auf der Grundplatte I befestigten Handgriff zur Abstützung der freien Hand der Bedienungsperson vorzusehen.
  • Die Vorrichtung arbeitet in folgender Weise: In der Ausgangsstellung befindet sich der Handhebel 9 in seiner senkrechten Lage, etwa gemäß Fig. I und 3.
  • Der um den zu verschnürenden Gegenstand gelegte Draht wird durch die Schlitze der Vorrichtung in bekannter Weise geführt, und die Drahtenden werden auf den Führungsbacken I6 mittels der Klemmittel I5 festgeklemmt. Zunächst muß der Draht gespannt werden. Zu diesem Zweck wird der Hebel 9 nach hinten bewegt. Da die Kupplungsklinke 20 in der Offnung 19 an einer ihrer inneren Begrenzungsflächen (s. Fig. 3) fest anliegt, werden die Hohlwalzen 4 und 5 gedreht.
  • Die in den kurvenartigen Führungen Io und i, der Walzen 4 und 5 geführten Zapfen I7 verschieben die Führungsbacken I6 nach außen, und der Draht wird gespannt. Die Druckfeder 21, die Kupplungsklinke 20 und die inneren Begrenzungsflächen der AussparungIg sind entsprechend der geforderten Endspannung des Drahtes dimensioniert und ausgebildet, und zwar in der Weise, daß bei Erreichen dieser gewollten Endspannung des Drahtes die Klinke 20 den Handhebel g mit der Spanneinrichtung 4, 5, I5, I6 entkuppelt.
  • Wird daher bei weiterem Nachhintenlegen des Hebels g diese Endspannung bei irgendeiner Stellung des Hebels g erreicht, so wird durch die auf die Spanneinrichtung wirkende gewollte Endspannung des gespannten Drahtes die Kupplungsklinke 20 entgegen der Wirkung der Feder 21 aus der Aussparung 19 herausgedrückt und damit die Kupplung zwischen dem Handhebel 9 und der Spanneinrichtung 4, 5, I5, I6 selbsttätig aufgehoben. Die letztere bleibt in ihrer jetzt eingenommenen Stellung stehen, und bei Weiterbewegen des Hebels 9 in der gleichen Richtung (nach hinten) rutscht die Klinke 20 auf der äußeren Mantelfläche der Walze 4 entlang, d. h. sie bewegt sich im unwirksamen Leerlauf bis in die hintere Endstellung des Hebels 9, ohne daß der Draht weitergespannt wird.
  • In der hinteren Endstellung des Hebels 9 (in der Spannrichtung) wird die Wickeleinrichtung, d. h. das große Zahnrad 12, in bekannter Weise durch einen oder mehrere, nur in der Wickelrichtung wirksame Federschnepper mit dem Handhebel gekuppelt. Wird der Hebel 9 jetzt nach vorn, in der Wickelrichtung, bewegt, so wird der gespannte Draht durch das von dem großen Zahnrad 12 angetriebene kleine Wickelrad I3 verzwirnt. Die Klinke 20 läuft hierbei zunächst leer auf der äußeren Mantelfläche der Hohlwalze 4 zurück und schnappt in einer bestimmten Stellung des Hebels 9 wieder in die Aussparung 19 ein. Beim Weiterbewegen des Hebels g durchläuft die Klinke 20, etwa über 60" des Walzenumfangs, die Aussparung 19.
  • Erst bei Erreichen der anderen inneren Begrenzungsfläche der Aussparung 19 werden die Walzen 4 und 5 in der Wickelrichtung verdreht und die Spannbacken I6 in ihre Ausgangslage zurückgeführt. Vor Erreichen der vorderen Endstellung (Wickelrichtung) des Hebels g werden die Hebelmesser 14 durch die Bolzens8 bedient und der gewickelte Draht abgeschnitten. Der Arbeitsvorgang ist beendet.
  • Beim Zurücklegen des Hebels g in seine senkrechte Ausgangsstellung wird das Zahnrad 12 durch Abgleiten der Federschnepper in bekannter Weise mit dem Hebel 9 entkuppelt, so daß auch das kleine Wickelrad I3 seine Lage nicht mehr verändern kann.
  • Während des Zurücklegens des Hebels g in seine senkrechte Stellung durchläuft die Klinke 20 die Aussparung 19 im Leerlauf, ohne die Spanneinrichtung zu bedienen. Erst bei Anliegen der Klinke 20 an der anderen inneren Begrenzungsfläche der Aussparung 19 (s. Fig. 3) ist die senkrechte Ausgangsstellung des Hebels g erreicht, und die Vorrichtung für die Herstellung einer neuen Verschnürung wieder bereit.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRUCHE I. Vorrichtung zum Verschnüren von Ballen, Kisten oder Kartons durch Draht o. dgl., bei der insbesondere ein Handhebel mittels Hinundherbewegung den Draht o. dgl. spannt, verdrillt und abschneidet, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Handhebel (g) und der Spanneinrichtung Kupplungselemente derart vorgesehen sind, daß derart Bewegen daß richtung die Spanneinrichtung bedienbar ist, daß jedoch bei Erreichen einer bestimmten Drahtspannung die Kupplungselemente die Spanneinrichtung selbsttätig ausschalten, so daß bei Weiterbewegen des Handhebels (g) in der Spannrichtung ein weiteres Spannen des Drahtes nicht möglich ist und daß die Kupplungselemente erst nach dem Wickeln und Abschneiden des Drahtes die Spanneinrichtung wieder selbsttätig mit dem Handhebel (g) wirksam verbinden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungselemente oder Teile derselben in dem Handhebel (9), insbesondere in seinem z. B. gabelartig ausgebildeten Kopfteil (22), angeordnet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch I oder I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungselemente, z. B. eine Druckfeder (2I), eine Kupplungs-oder Schaltklinke (20) und eine in der Spanneinrichtung vorgesehene Aussparung (in), entsprechend der bei einer bestimmten Drahtspannung durch den gespannten Draht auftretenden Zugkraft des Drahtes, die auf die Spanneinrichtung wirkt, ausgebildet und dimensioniert sind, derart, daß bei Erreichen dieser Zugkraft des gespannten Drahtes eine selbsttätige Entkupplung erfolgt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in dem gabelartigen Kopfteil (22) des Handhebels (g) eine unter Federwirkung stehende Kupplungsklinke (20) vorgesehen ist, die durch die Federkraft (2I) in eine Aussparung (I9) der Spanneinrichtung (4, 5, 15, I6) eingreift und diese bei Bewegen des Handhebels (g) in der Spannrichtung mit dem Handhebel (g) kuppelt, und daß bei Erreichen einer bestimmten Drahtspannung die Kupplungsklinke (20) entgegen der Federkraft (2I) aus der Aussparung (I9) der Spanneinrichtung (4, 5, 15, I6) herausgedrückt und dadurch die Kupplung zwischen Handhebel (g) und Spanneinrichtung (4, 5, 15, I6) aufgehoben wird.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch I oder I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Bewegen des Handhebels (g) in der entgegengesetzten Richtung, d. h. in der Wickelrichtung, die Kupplungsklinke (20) auf der stillgesetzten Spanneinrichtung (4, 5, 15, I6) so lange leerläuft, bis sie in die Aussparung (I9) wieder einfällt und danach beim weiteren Wickeln des gespannten Drahtes die Spanneinrichtung (4, 5, 15, I6) in ihre Ausgangsstellung zurückführt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch I oder I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungselemente, z. B. die Kupplungsklinke (20) und die Aussparung (I9) der Spanneinrichtung (4, 5, 15, I6), derart ausgebildet und angeordnet sind, daß die Spanneinrichtung, wie an sich bekannt, nur beim Nachhintenlegen des Handhebels (9) von seiner mittleren senkrechten Stellung aus wirksam wird, daß bei Erreichen der hinteren Endstellung des Handhebels (g) die Wickeleinrichtung, d. h. das mit dem Wickelrad (I3) im Eingriff stehende große Zahnrad (I2), wie ebenfalls an sich bekannt, eingeschaltet und die Spanneinrichtung unwirksam bleibt, und daß bei Bewegen des Handhebels (g) in der entgegengesetzten Richtung die Verzwirnung des gespannten Drahtes erfolgt, daß nach dem Abschneiden des verzwirnten Drahtes, d. h. nach Erreichen der anderen Endlage des Handhebels (9), die Wickeleinrichtung (12, I3) in an sich bekannter Weise abgeschaltet wird, und daß ein Zurückführen des Handhebels (g) in seine mittlere senkrechte Ausgangsstellung in bekannter Weise im Leerlauf erfolgt, d. h. ohne daß die Spann- und Wickeleinrichtung bedienbar sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch I oder I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer in den beiden auf einer Grundplatte (I) befestigten Lagerböcken (2 und 3) gelagerten Achse (6) zu beiden Seiten der Lagerböcke (2, 3) je eine mit schlitzartigen Kurvenführungen (IO bzw. II) für die Spannschlitten (I6) versehene, in den Lagerböcken (2 bzw. 3) gelagerte Hohlwalze (4 bzw. 5) angeordnet ist, daß in dem Schlitz des zwischen den beiden Lagerböcken (2, 3) vorgesehenen gabelartigen Kopfteils (22) des Handhebels (g) das große Zahnrad (12) für die Wickeleinrichtung auf der Achse (6) frei drehbar angeordnet ist, und daß in dem gabelartigen Kopfteil (22) des Handhebels (g) eine unter der Wirkung der Feder (2I) stehende, insbesondere konisch ausgebildete Kupplungsklinke (20) geführt ist, die durch die Feder (21) in eine sich z. B. etwa über 60° des Umfanges der Hohlwalze(4) erstreckende Aussparung(Ig) eingreift.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die in an sich bekannter Weise ausgebildeten, auf je einer schlittenartigen Führungsplatte (23) gleitenden Spannstücke (I6) senkrechte Führungszapfen (I7) besitzen, die in den schlitzartigen Führungen (Io bzw. 11) der Hohlwalzen (4 bzw. 5) geführt sind.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch I oder I bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise in der hinteren Stellung des Handhebels (g) eine Kupplung zwischen dem gabelartigen Kopfteil (22) des Handhebels (9) und dem großen Wickelrad (12) mittels eines oder mehrerer unter Federwirkung stehender, nur in der Wickelrichtung wirkender Schnepper erfolgt, daß diese Kupplung während des Wickelvorganges des Drahtes wirksam bleibt und daß erst nach dem Bedienen der an den Lagerböcken (2, 3) drehbar befestigten, unter Federwirkung stehenden Hebelmesser (I4) mittels der an dem gabelartigen Kopfteil (22) des Handhebels (9) seitlich angeordneten Steuerbolzen (I8) für die Messer (I4) die Wirkung der Federschnepper beim Zurückführen des Händhebels (g) aufgehoben wird, so daß ein freies Zurücklegen des Handhebels (g) in seine senkrechte Ausgangsstellung ohne Bedienung der Spann- und Wickeleinrichtungen möglich ist.
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