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DE8111475U1 - Logisches Geschicklichkeitsspielzeug - Google Patents

Logisches Geschicklichkeitsspielzeug

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Publication number
DE8111475U1
DE8111475U1 DE8111475U DE8111475DU DE8111475U1 DE 8111475 U1 DE8111475 U1 DE 8111475U1 DE 8111475 U DE8111475 U DE 8111475U DE 8111475D U DE8111475D U DE 8111475DU DE 8111475 U1 DE8111475 U1 DE 8111475U1
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DE
Germany
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guide
cube
elements
toy
logical
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE8111475U
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
POLITECHNIKA IPARI SZOEVETKEZET BUDAPEST HU
Original Assignee
POLITECHNIKA IPARI SZOEVETKEZET BUDAPEST HU
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Publication date
Publication of DE8111475U1 publication Critical patent/DE8111475U1/de
Expired legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63FCARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A63F9/00Games not otherwise provided for
    • A63F9/06Patience; Other games for self-amusement
    • A63F9/08Puzzles provided with elements movable in relation, i.e. movably connected, to each other
    • A63F9/0826Three-dimensional puzzles with slidable or rotatable elements or groups of elements, the main configuration remaining unchanged, e.g. Rubik's cube
    • A63F9/0834Three-dimensional puzzles with slidable or rotatable elements or groups of elements, the main configuration remaining unchanged, e.g. Rubik's cube comprising only two layers, e.g. with eight elements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

Logisches Geschicklichkeitsspielzeug
Die Erfindung betrifft ein logisches Geschicklichkeitsspielzeug, das erfindungsgemäß aus insgesamt achtzehn Spielelementen zusammengesetzt ist und einen insbesondere quaderförmigen Körper bildet.
Logische Stereospielzeuge sind aus der HU-PS 170 062 bereits bekannt, die auf denselben Erfinder wie die vorliegende Anmeldung zurückgeht und in welcher ein Spielzeugkörper beschrieben ist, der aus siebenundzwanzig Spielelementen zusammengesetzt ist, die im zusammengebauten Zustand vorzugsweise einen Würfel bilden. Die einzelnen Spielelemente, die zweckmäßig ebenfalls kleine Würfel sind, können mit Hilfe der in der Mitte des großen Würfels angeordneten Verbindungselemente um die Raumachsen des würfelförmigen Spielzeugkörpers gruppenweise verdreht werden. An der äußeren, sichtbaren Fläche der den "großen" Würfel bildenden kleinen Würfel sind Figuren, Farben oder sonstige Symbole angebracht, die durch die gemeinsame Verdrehung von jeweils neun Spielelementen eine im voraus bestimmte logische Reihenfolge ausmachen können.
Die Erfindung bildet eine Weiterentwicklung dieses logischen Stereospielzeuges. Das erfindungsgemäße Spielzeug weist jedoch eine andere Form und eine andere Anzahl von Spielelementen auf und die inneren Verbindungsund Führungselemente sind anders zusammengesetzt und wirken auf andere Weise miteinander zusammen. Jedoch liegt auch dem erfindungsgemäßen Spielzeug das gleiche Spielprinzip zugrunde, durch Verdrehung jeweils einer
bestimmten Gruppe von Spielelementen um eine der Raumachsen des Spielzeugkörpers das Erscheinungsbild von dessen Oberflächen zu verändern. Auf diese Weise kann mit Hilfe der an den außenliegenden Oberflächen der Spielelemente angebrachten Farben, Figuren, Zahlen oder sonstigen Symbolen die Möglichkeit für eine sehr hohe Anzahl von Variationen in der gegenseitigen Relativanordnung der Spielelemente hergestellt werden. Dadurch wird das logische Denkvermögen hauptsächlich von Kindern trainiert und außerdem können verschiedene Gesellschaftsspiele gespielt werden.
Durch die Erfindung wird daher die Aufgabe gelöst, ein Stereo-Geschicklichkeitsspielzeug oder logisches Geschicklichkeitsspielzeug zu schaffen, das aus insgesamt achtzehn Spielelementen aufgebaut ist, die zusammengesetzt einen regelmäßigen oder unregelmäßigen Körper, vorzugsweise einen quaderförmigen Körper bilden und die in der geometrischen Mitte des Spielzeugkörpers durch ihre Formausbildung aneinandergepaßt eine Einheit bilden und um irgend eine der Raumachsen des Spielzeugkörpers in beliebige Richtungen in Gruppen von je sechs oder je neun Spielelementen verdreht werden, so daß mit Hilfe der an der äußeren Oberfläche der Spielelemente angebrachten Farben, Figuren oder sonstigen Symbolen zahlreiche logische Variationen in deren Reihenfolge vorgenommen werden können.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind je acht Spielelemente der achtzehn Spielelemente derart ausgebildet, daß ihre Grundform im wesentlichen identisch ist, wohingegen zwei der Spieleiemente als zentrale Verbindungselemente ausgebildet sind. Die im wesentlichen identisch ausgebildeten Spielelemente - die vorzugsweise kleine Würfel sind - weisen an einer
Fig. 1 eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Spiel zeugs im zusammengebauten Zustand,
Fig. 2 ein Spielelement, welches zu einer aus acht iden tisch ausgebildeten Spielelementen einer ersten Gruppe gehört,
Fig. 3 ein anderes Spielelement der zweiten Gruppe, Fig. 4 ein mittleres Verbindungselement,
Fig. 5 das aus den Spielelementen aus den Fig. 2 bis 4 zusammengesetzte Spielzeug im Querschnitt,
Fig. 6 das Spielzeug aus Fig. 5 im Längsschnitt,
Fig. 7 ein Spielelement der ersten Gruppe nach einem weiteren Ausführungsbeispiel,
Fig. 8 ein Spielelement der zweiten Gruppe nach dem zweiten Ausführungsbeispiel,
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ihrer Ecke oder an einer ihrer Begrenzungsflächen einen Führungsansatz auf. Diese Ecke bzw. Begrenzungsfläche ist der geometrischen Mitte des Spielzeugkörpers zugewendet. Die Führungsansätze sind derart ausgebildet, daß sie miteinander und mit den zentralen Verbindungselementen formschlüssig verbunden sind und durch eine einzige Schraube zusammengehalten sind.
Die spezielle Form der Spielelemente sowie die Art und Weise der formschlüssigen Verbindung werden anhand der Zeichnung im einzelnen erläutert. In der Zeichnung zeigt:
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Fig. 9 ein Verbindungselement für die zweite Ausführungsform,
Fig. 10 ein Spielzeug nach der Erfindung gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel im Querschnitt,
Fig. 11 das Spielzeug aus Fig. 10 im Längsschnitt und
Fig. 12 ein die Spielelemente zusammenhaltendes Achsenkreuz im Halbschnitt.
Der aus Fig. 1 ersichtliche Spielzeugkörper 20 hat die Außenform eines Quaders mit quadratischer Grundfläche und Deckfläche und mit rechteckigen Seitenflächen, deren Höhe um ein Drittel kleiner ist als ihre Breite, die der Länge der Seiten der Grund- und Deckfläche entspricht. Der Spielzeugkörper 20 wird aus insgesamt achtzehn Spielelementen gebildet, deren Form jeweils von einem Würfel abgeleitet ist. Die Spielelemente lassen sich in drei Gruppen einteilen, wobei die Spielelemente innerhalb jeder Gruppe identisch zueinander ausgebildet sind. Von den acht Spielelementen 1, 10 der ersten Gruppe sind die Ecken des Spielzeugkörpers 20 gebildet, die acht Spielelemente 3, 13 sind jeweils in der Mitte der die Grund- bzw. Deck- |
fläche und die Seitenflächen des quaderförmigen Spielzeugkörpers 20 begrenzenden Kanten desselben angeordnet und die beiden Spielelemente 7, 21 der dritten Gruppe bilden die Mittelquadrate der Grundfläche und der Deckfläche. Die beiden oberhalb bzw. unterhalb der zu der Grundfläche und Deckfläche des Spielzeugkörpers 20 parallelen Mittelebene durch die Halbierungspunkte der den Rechteckseiten des Spielzeugkörpers gemeinsamen Kanten angeordneten Halbkörper sind identische Quader,
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die entlang der Mittelebene aufeinanderliegend um die senkrecht zu der Grundfläche und Deckfläche des Spielzeugkörpers 20 verlaufende Achse 22 gegeneinander verdrehbar sind. Außerdem sind jeweils die sechs eine der Rechteckseiten des Spielzeugkörpers 20 bildenden Spielelemente um die senkrecht zu dieser Rechteckseite durch deren durch den Schnittpunkt der Diagonalen bestimmten Mittelpunkt verlaufende Achse 23 gemeinsam verdrehbar, so daß drei Drehungsfreiheitsgrade um eine der drei Achsen des rechtwinkligen Koordinatensystems vorliegen. Diese Merkmale sind beiden aus den Fig. 4 bis 6 bzw. 9 bis 12 ersichtliche Ausführungsformen gemeinsam.
Bei der ersten Ausführungsform, die aus den Fig. 2 bis 6 ersichtlich ist, haben die zur ersten Gruppe gehörenden, identisch ausgebildeten acht Spielelemente 1 entsprechend Fig. 2 die Grundform eines Würfels, an dessen einen Ecke ein Führungsansatz 2 über zwei der diese Ecke bildenden Würfelflächen vorsteht. Dieser Führungsansatz 2 weist an seinen jeweils zu einer dieser beiden Würfelflächen parallelen Begrenzungsrändern zwei Führungsflansche 24 auf, die mit ihrer Flanschebene parallel zu der jeweils benachbarten Würfelfläche in einem bestimmten Abstand von dieser entlang eines Kreisbogensegmentes verlaufen, so daß sie miteinander einen rechten Winkel einschließen. Die dritte Begrenzungsfläche des Führungsansatzes 2 liegt in der gleichen Ebene wie die dritte, die den Führungsansatz 2 aufweisende Ecke des Würfels bildende Würfelfläche. Zwischen jedem der Führungsflansche 24 und der jeweils parallelen Würfelfläche ist in dem Führungsansatz 2 eine ebenfalls entlang eines Kreissegmentbogens konvex verlaufende Führungsnut 25 ausgebildet, dessen Krümmungs-
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mittelpunkt in der Projektion mit dem der Flansche 24 zusammenfällt. Die Nutbreite entspricht vorzugsweise der Dicke der Flansche 24. Am Scheitel des von den Flanschen 24 eingeschlossenen rechten Winkels ist der Führungsansatz 2 entsprechend Fig. 2 bis zum Boden der dort zusammenlaufenden Nuten 25 ausgespart, so daß die Nuten 25 auch an ihrem diesem Winkelscheitel zugewendeten Ende offen sind und jeweils der eine Flansch 24 nicht über die zu dem anderen Flansch 24 parallele Würfelfläche hinausragt.
Die Grundform der zur zweiten Gruppe gehörenden, identischen Spielelemente 3 ist entsprechend Fig. 3 ebenfalls ein Würfel, der jedoch einen, winkelförmigen Führungsansatz
4 aufweist, der in der Mitte der einen Würfelkante über die eine diese begrenzende Würfelfläche um den gleichen Abstand wie der Führungsansatz 2 der Spielelemente 1 hinaussteht und dessen Winkelschenkel rechtwinklig zueinander verlaufen. Der den freien Schenkel des Ansatzes 4 bildende Führungsflansch 5 verläuft parallel zu der Ebene der benachbarten Würfelfläche nach oben und hat annähernd die Form eines Rechtecks, dessen untere kurze Rechteckseite parallel zu der benachbarten Würfelfläche in der Ebene der an diese angrenzenden Würfelfläche liegt und dessen andere kurze Rechteckseite, die das freie Ende des Führungsflansches
5 bildet, kreisbogensegmentförmig gekrümmt ist. Die Krümmung entspricht der des Randes der Flansche 24 des Führungsansatzes 2 der Spielelemente 1. Auch die Dicke des Führungsflansches 5 entspricht der der Flansche 24. Zwischen dem Führungsflansch 5 und der benachbarten Würfelfläche ist somit ebenfalls eine Führungsnut 26 ausgebildet, deren Nutboden mit der Krümmung des Bodens der Führungsnuten 25 des Führungsansatzes 2 der Spielelemente 1 kreisbogensegmentförmig konvex gekrümmt verläuft und
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deren Nutbreite mit der der Nut 25 des Führungsansatzes übereinstimmt. Die beiden Seitenflächen des Führungsansatzes 4 verlaufen senkrecht zu der diesen benachbarten Würfelfläche jeweils in einem solchen Abstand von der
ihnen jeweils benachbarten, zu ihnen parallelen Würfelfläche, der dem Abstand entspricht, um welchen die Führungsansätze 2 und 4 jeweils über die ihnen benachbarte Würfelfläche hinausstehen. Zu beiden Seiten des Führungsansatzes 4 des Spielelementes 3 ist dieses komplementär zu den jeweils durch einen Flansch 24 und die angrenzende Nut 25 des Führungsansatzes 2 der Spielelemente 1 gebildeten Seiten desselben ausgebildet, so daß dort jeweils ein in die Nuten 25 der Spielelemente 1 passender, kreissegment förmig konkav gekrümmter Führungsflansch 6 und dahinter eine Führungsnut 26 mit konkav gekrümmtem Nutboden ausgebildet sind, in welche der Führungsflansch 24 hineinpaßt. Wenn daher ein Spielelement 3 zwischen zwei Spielelemente 1 gesetzt wird, so daß jeweils deren einer Führungsflansch 24 in der zugeordneten Führungsnut 26 zu
beiden Seiten des Führungsansatzes 4 des Spielelementes 3 sitzt, ergänzen sich die beiden anderen Führungsflansche 24 und der Flansch 5 zu einem im wesentlichen durchgehenden Halbkreisbund und die Führungsnuten 25 und 27 zu einer vollständig durchgehenden Halbkreisnut, wobei die Krümmung smittelpunkte des Haibkreisbundes und der Halbkreisnut in der den Halbkreisdurchmesser enthaltenden Ebene
der Würfelflächen der Spielelemente 1, 3 und der den
Führungsansatz 4 des mittleren Spielelementes halbierenden vertikalen Mittelebene des Spielelementes 3 liegen. Entsprechend ergänzen sich jeweils die in den Führungsnuten 26 des Spielelementes 3 sitzenden Flansche 24 der Spielelemente 1 mit dem Flansch 5 eines weiteren ange-
setzten Spielelementes 3 und eines an dieses jeweils angesetzten Spielelementes 1 zu zwei weiteren, senkrecht zu dem ersten Halbkreisbund verlaufenden Halbkreisbunden, Wenn dann das letzte Spielelement 3 in die Lücke zwischen den zuletzt angesetzten Spielelementen 1 eingesetzt wird, entstehen insgesamt zwei Paare von Halbkreisbunden und Halbkreisnuten, die von Paar zu Paar senkrecht zueinander verlaufen.
Zu der dritten Gruppe der Spielelemente gehören zwei identische, in der geometrischen Mitte der quadratischen Grund- und Deckfläche des Spielzeugkörpers 20 sitzende Verbindungselemente 7. Diese Verbindungselemente haben die Form eines Vierkant-Kopfbolzens, dessen Kopf entsprechend den Würfelflächen der Spielelemente 1 und 3 quadratisch ist und dessen Gesamthöhe der Kantenlänge der Würfel der Spielelemente 1, 3 entspricht. An der Unterseite des Kopfes sind entsprechend den Fig. 4 und
6 jeweils vier paarweise parallele, komplementär zu den Flanschen 5, 24 und Nuten 25, 27 der Elemente 1, 3 konkav verlaufende Führungsflansche 28 und Führungsnuten 29 ausgebildet, wobei die Flansche 28 im Bereich der Scheitel der jeweils von zwei der Flansche gebildeten rechten Winkel entsprechend Fig. 4 ausgespart sind, so daß die Nuten 2 9 jeweils an beiden Enden offen sind. Nach dem Einsetzen des Elementes 7 zwischen vier Elemente 3 werden somit deren Flansche 6 durch die Flansche 28 des Elementes 7 zu paarweise parallelen, von Paar zu Paar zueinander senkrechten halbkreisförmigen Innenbunden, und deren Nuten 26 durch die Nuten 2 9 des Elementes 7 zu entsprechend verlaufenden halbkreisförmigen Innennuten ergänzt. Der Vierkantschaft 8 des Elementes
7 hat einen quadratischen Querschnitt mit einer Seiten-
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länge, die der Breite des Führungsansatzes 4 und des Flansches 5 des Spielelementes 3 entspricht, so daß nach dem Einsetzen des Elementes 7 zwischen vier Elemente 3 der Vierkantschaft 8 mit seinen Seitenflächen an den ebenen Stirnflächen der Führungsansätze 4 der Elemente 3 anliegt. Der Kopf des Verbindungselementes 7 ist im übrigen derart bemessen, daß nach dem Einsetzen des Elementes 7 zwischen vier Elementen3 und zwischen diese eingesetzten vier Elementen 1 die Kopfebene mit den Oberseiten der Elemente 1 und 3 zusammenfällt.
Die Festlegung der Spielelemente 1 , 3, 7 im Spielzeugkörper 20 wird durch eine einzige Schraube 9 erreicht, die im Inneren des hohl ausgeführten einen Verbindungselementes 7 angeordnet und in den Vierkantschaft 8 des anderen Verbindungselementes 7 eingeschraubt ist. Zwischen dem Kopf der Schraube 9 und dem Boden des Hohlraumes des zugeordneten Verbindungselementes 7 ist eine Schraubenfeder 38 eingespannt, so daß die verschraubten Verbindungselemente 7 gegeneinander verdrehbar mit ihren Schäften federnd gegeneinandergedrückt sind.
Das Zusammensetzen der Spielelemente erfolgt derart, daß zunächst je vier Elemente 1 und 3 und ein Element 7 zu einer Hälfte des Spielzeugkörpers 20 zusammengesetzt werden, wonach die so entstehenden Halbkörper aufeinanderge-
f setzt und mittels der Schraube 9 miteinander verschraubt
■« werden. Zum Zusammensetzen der Halbkörper wird das jeweilige Verbindungselement 7 auf den Kopf gestellt. Danach werden die Spielelemente 3 mit ihren Führungsflanschen 5 in die Führungsnuten 29 des Verbindungselementes 7 eingesetzt. Dadurch erhält man einen zusammen-
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gesetzten Formkörper, der die Form eines griechischen Kreuzes aufweist. In die Innenecken desselben werden dann die vier Spielelemente 1 eingesetzt, so daß sie mit ihren Führungsflanschen 24 in die Nuten 26 der Elemente 3 eingreifen (Fig. 5). Die so entstandenen Halbkörper werden dann mit ihren Oberseiten aufeinandergesetzt und mittels der Schraube 9 miteinander verschraubt. Die Öffnung des Hohlraumes des die Schraube 9 und die Feder 38 enthaltenden Verbindungselementes 7 wird dann mit einem Deckel verschlossen ..
Somit bildet das erfindungsgemäße logische Spielzeug eine unzerlegbare Einheit, bei welcher in jedem der Halbkörper das Verbindungselement die Elemente 3 an deren Führungsansätzen 4 über- und hintergreift und die Elemente 3 ihrerseits die restlichen Elemente 1 an deren Führungsansätzen 2 hintergreifen und bei welcher die oben beschriebenen Halbkreisbunde und Halbkreisnuten, die in den Halbkörpern ausgebildet sind, einander zu Vollkreisbunden und Vollkreisnuten ergänzen, die paarweise senkrecht zueinander verlaufen und paarweise mit ihren Krümmungsmittelpunkten auf einer der Achsen 23 des Spielzeugkörpers 20 liegen. Die dritte Achse 22 wird durch die Schraube 9 gebildet, so daß die miteinander verbundenen Spielelemente 1, 3, 7 in entsprechenden Gruppen von sechs oder neun Spielelementen um die Raumachsen 22 bzw. 23 des Spielzeugkörpers in beliebiger Richtung verdreht werden können. Um den ganzen Spielzeugkörper 20 zusammenzuhalten, genügt eine einzige Schraube.
Anstelle die Führungsflansche und Führungsnuten mit Rechteckquerschnitten auszubilden, können sie ersichtlich auch entlang ihrer jeweils gemeinsamen Flanke
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konisch bzw. hohlkonisch gestaltet sein.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel, das aus den Fig. 7 bis ersichtlich ist, wird aus den folgenden Formkörpern aufgebaut.
Die Spielelemente 10 der ersten Gruppe, die Spielelemente 13 der zweiten Gruppe und die Spielelemente 21 der dritten Gruppe entsprechen jeweils den Spielelementen 1, 3 und 7 der aus den Fig. 2 bis 6 ersichtlichen Ausführungsform, ausgenommen, daß bei der zweiten Ausführungsform die Führungsnuten 25, 26, 27 und 29 aus der ersten Ausführungsform fehlen und daher anstelle der Flansche 5, 6, 24 und 28 entsprechende zylindersegmentförmige bzw. hohlzylindersegmentförmige Schultern 31, 17, 12, 30 von den Führungsansätzen 16, 11 bzw. dem Kopf der Verbindungselemente 21 ausgebildet sind. Zur zusätzlichen formschlüssigen Festlegung der Spielelemente 10, 13 und 21 aneinander ist ein Verriegelungskreuz aus zwei aus Fig. 12 ersichtlichen Kreuz-.halften 19 vorgesehen. Die Kreuzhälften 19 sind identisch zueinander ausgebildet. Jede Kreuzhälfte hat die Form eines griechischen Kreuzes, dessen im Querschnitt halbzylindrisch ausgebildeten Arme 34 an eine gemeinsame, als Vierkant mit quadratischer Grundfläche ausgebildete Zentralscheibe 32 angesetzt sind und an ihren freien Enden jeweils einen halbzylindrisch ausgebildeten, über den Umfang der Arme 34 senkrecht hinausragenden Kopf 33 aufweisen. Entsprechend sind in den Spielelementen 13 der zweiten Spielelementengruppe in derjenigen Würfelfläche, die der Führungsschulter 31 des Führungsansatzes 16 des Spielelementes 13 abgewendet ist, eine Senkausnehmung 14, in welche der Kopf 33 der Arme des Verriegelungshalbkreuzes 19 hineinpaßt, und in der in derselben Ebene
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liegenden Unterseite des Führungsansatzes 16 eine Halbzylindernut 15 ausgebildet, in welche der zugeordnete Arm des Verriegelungshalbkreuzes 19 hineinpaßt. Die Senkausnehmung 14 ist vorzugsweise komplementär zu den Köpfen des Verriegelungshalbkreuzes 19 halbzylindrisch ausgebildet. Sie kann jedoch auch als Rechtecknut ausgebildet sein, deren Nutlänge dem Durchmesser der halbzylindrischen Köpfe 33 des Verriegelungshalbkreuzes 19, und deren Nuttiefe dem Halbmesser der Köpfe 33 entspricht.
Außerdem ist der Vierkantschaft 18 der Verbindungselemente 21 um die Dicke der Zentralscheibe 32 des Verriegelungshalbkreuzes 19, dessen Querschnitt dem des Vierkantschaftes 18 entspricht, kürzer als die Seitenlänge der Würfelflächen der Spielelemente, so daß nach dem wie bei der ersten Ausführungsform erfolgenden Zusammensetzen der Spielelemente zu den jeweils die Hälfte des Spielzeugkörpers 20 aus Fig. 1 ausmachenden Halbkörpern und nach dem Einsetzen des Verriegelungshalbkreuzes 19 in die Senkausnehmungen 14 und Halbzylindernuten 15 der Spielelemente 13 die dann oben liegende Grundfläche des Verriegelungshalbkreuzes 19 mit der Oberseite des jeweiligen Halbkörpers in eine Ebene zusammenfällt.
Wie ferner aus Fig. 12 ersichtlich, ist in der Zentralscheibe 32 eine zentrale Bohrung ausgebildet, durch welche die Schraube 9 hindurchpaßt.
Der Zusammenbau erfolgt somit analog zu dem bei dem ersten Ausführungsbeispiel. Die von der Feder umgebene Schraube 9 verläuft durch die Bohrung des einen Verbindungselementes 21 und die aufeinander ausgerichteten Bohrungen der Zentralscheiben 32 der Verriegelungshalb-
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kreuze und wird in das Gewindeloch des Vierkantschaftes des anderen Verbindungselementes 21 eingeschraubt. Nach dem Festziehen der Schraube bildet der Spielzeugkörper eine unzerlegbare Einheit und kann erst nach dem Entfernen der Schraube 9 zerlegt werden. Die Verdrehmöglichkeiten sind die gleichen wie bei der ersten Ausführungsform.
Durch die Verdrehung der Spielelementgruppen ergibt sich eine große Anzahl von Variationsmöglichkeiten in der gegenseitigen Relativanordnung der Spielelemente. Ein besonderer Vorteil beim Gebrauch des Spielzeuges ist darin zu sehen, daß an den äußeren Oberflächen der Spielelemente reliefartige Buchstaben, Zahlen oder andere Symbole ausgearbeitet werden können, so daß das Spielzeug auch für Blinde geeignet wird.
Die Spielelemente können vorzugsweise aus Kunststoff im Spritzguß hergestellt sein, wobei die Spielelemente innen auch hohl ausgebildet ein können. Ferner ist es ersichtlich, daß es für den prinzipiellen Aufbau des Spielzeugkörpers nicht darauf ankommt, daß seine Grundfläche und Deckfläche quadratisch sind. Sie können vielmehr auch kreisförmig sein, so daß dann der Spielzeugkörper 20 insgesamt die Form einer Zylinderscheibe aufweist. Sie können auch beispielsweise achteckig oder sternförmig ausgebildet sein oder einen andersartigen Umriß aufweisen.

Claims (8)

VIERING &JENTSCHURA zugelassene Vertreter beim Europäischen Palentamt Dipl.-Ing. Hans-Martin Viering · Dipl.-Ing. Rolf Jentschura · Steinsdorf straße 6 · D-8000 München Anwaltsakte 37 98 Politechnika Ipari Szövetkezet, Budapest/Ungarn [ Logisches Geschicklichkeitsspielzeug ANSPRUCHE
1. Logisches Geschicklichkeitsspielzeug mit einem Spielzeugkörper, der aus einer bestimmten Anzahl von Spielelementen zusammengebaut istf von denen je eine Gruppe der Spielelemente um die jeweilige geometrische Raumachse des Spielzeugkörpers verdreht werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß der Spielzeugkörper (20) insgesamt achtzehn Spielelemente (1, 3, 7; 10, 13, 21) aufweist, von den je acht Spielelemente (1, 3) und je ein Verbindungselement (7) insbesondere aus dem Würfel ableitbare Formkörper sind, die miteinander zu einer Einheit zusammengepaßt einen regelmäßigen oder unregelmäßigen Körper bilden, der durch eine einzige Schraube (9) zusammengehalten ist.
I/w -2-
StelnsdorfslrHße 6 Telex: 5 212306 jepa d Postscheck München 3067 26-801
D-SOOO München 22 . Telegramm: Stelnpat München Bayerische Vereinsbank München 567 695
Telelon:(0 89)29 3413 .ΊΠ^βΙ(ρβΙθΓβ(ί(0Βί|)222;06β ";;··· Rallfelsenbank München 0321818
(0 89)29 3414 , '(Slemejs CCCTT Ncjrm firjippe.ü) '", Dsuische Bank München 2 711 687
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2. Logisches Geschicklichkeitsspielzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spielzeugkörper (20) ein Quader ist, dessen Spielelemente (1) der ersten Gruppe aus acht identischen würfelförmigen Formkör'-pern -bestehen, die jeweils an einer Ecke einen Führungsansatz (2) aufweisen, von dem zwei von den jeweils benachbarten Würfelflächen um einen bestimmten Abstand entfernt angeordnete, zur Würfelfläche parallel ausgebildete Führungsflansche (24) mit kreissegmentförmigem Rand ausgebildet sind und dessen dritte Begrenzungsfläche in der Grundebene des Würfels liegt, wobei zwischen dem Würfel und den beiden seitlichen Führungsflanschen (24) des Führungsansatzes (2) je eine Führungsnut (25) mit konvexem Nutboden ausgebildet ist.
3. Logisches Geschicklichkeitsspielzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Gruppe der Spielelemente aus acht identischen würfelförmigen Spielelementen (3) besteht, von dessen einen Begrenzungsfläche ein Führungsansatz (4) absteht, der einen Führungsflansch (5) ausbildet, dessen oberer Rand kreissegmentförmig konvex verläuft und zwischen welchem und dem Würfel eine Führungsnut (27) mit konvexem Nutboden ausgebildet ist, während die dritte und vierte Begrenzungsfläche des Führungsansatzes (4) zu den entsprechenden Würfelflächen parallel sind und beidseitig des Führungsansatzes (4) je ein zu dem Flansch (5) senkrechter konkaver Führungsflansch (6) und eine zu der Nut (27) senkrechte Führungsnut (26) mit konkavem Nutboden ausgebildet sind.
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4. Logisches Geschicklichkeitsspielzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwei identische Verbindungselemente (7) vorgesehen sind, die jeweils aus einem viereckigen Prisma (8) und einem an dieses angesetzten, viereckigen Formkörper bestehen, wobei an jeder Seite des Prismas (8) in dem Formkörper eine konkave Führungsnut (29) und ein konkaver Führungsflansch (28) ausgebildet sind, während der Formkörper in Draufsicht ein Viereck gleicher Abmessung wie die der Spielelemente (1, 3) der ersten und zweiten Gruppe bildet und das eine Verbindungselement (7) eine durchgehende Bohrung, und das andere Verbindungselement (7) ein Gewindeloch aufweist, in welches eine von einer Feder (8) umgebene Schraube (9) eingeschraubt ist.
5. Logisches Geschicklichkeitsspielzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Gruppe der Spielelemente (10) aus Würfeln besteht, an deren einen Ecke ein Führungsansatz (11) vorsteht, dessen eine Begrenzungsfläche in der gleichen Ebene wie die entsprechende Begrenzungsfläche des Würfels liegt und welcher an den dieser und einander benachbarten Würfelflächen je eine kreisbogensegmentförmig konvex verlaufende Führungsschulter (12) bildet (Fig. 7).
6. Logisches Geschicklichkeitsspielzeug nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Gruppe der Spielelemente (13) aus würfelförmigen Formkörpern besteht, in dessen einen Begrenzungsfläche eine Senkausnehmung (14) ausgebildet ist, an welche rechtwinklig dazu eine Halbzylindernut (15) angrenzt, die in einem von der benachbarten
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Würfelfläche abstehenden Führungsansatz (16) ausgebildet ist, dessen Stirnfläche zu dieser Würfelseite parallel ist und der beidseitig durch parallele Flächen begrenzt ist, an welche beidseitig des Führungsansatzes (16) je eine konkave Führungsschulter (17) angrenzt (Fig. 8).
7. Logisches Geschicklichkeitsspielzeug nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Gruppe der Spielelemente aus zwei identisch ausgebildeten Verbindungselementen (21) besteht, die aus einem viereckigen Prisma (18) und einem an dieses angesetzten, viereckigen Formkörper bestehen, der an seiner dem Prisma (18) benachbarten Unterseite vier jeweils entlang einer der Prismenseiten verlaufende konkave Führungsschultern (30) aufweist und welcher mit seiner Oberseite ein den Würfelflächen der anderen Spielelemente (10, 13) entsprechendes Quadrat bildet, wobei das eine Verbindungselement (21) eine gestuft durchgehende Bohrung, und das andere Verbindungselement (21) ein Gewindeloch aufweist, in welches eine von einer Feder (8) in dem ersten Verbindungselement umgebene Schraube (9) eingeschraubt ist.
8. Logisches Geschicklichkeitsspielzeug nach einem der Ansprüche 1 bis I1 dadurch gekennzeichnet, daß die Spielelemente (1, 3; 10, 13) der ersten und der zweiten Gruppe von einem aus Zylinderstiften und am Ende der Zylinderstifte angebrachten Zylinderscheiben bestehendes Achsenkreuz (19) zusammengehalten und durch eine einzige Schraube (9) zu einer den Spielzeugkörper (20) bildenden Einheit zusammengehalten sind.
DE8111475U 1980-10-28 Logisches Geschicklichkeitsspielzeug Expired DE8111475U1 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
HU259880 1980-10-28
DE3115337 1981-04-15

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Publication Number Publication Date
DE8111475U1 true DE8111475U1 (de) 1981-11-26

Family

ID=1328265

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE8111475U Expired DE8111475U1 (de) 1980-10-28 Logisches Geschicklichkeitsspielzeug

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