DE3115337A1 - Logisches geschicklichkeitsspielzeug - Google Patents
Logisches geschicklichkeitsspielzeugInfo
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- DE3115337A1 DE3115337A1 DE19813115337 DE3115337A DE3115337A1 DE 3115337 A1 DE3115337 A1 DE 3115337A1 DE 19813115337 DE19813115337 DE 19813115337 DE 3115337 A DE3115337 A DE 3115337A DE 3115337 A1 DE3115337 A1 DE 3115337A1
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Description
Die Erfindung betrifft ein logisches Geschicklichkeitsspielzeug, das erfindungsgemäß aus insgesamt achtzehn Spielelementen
zusammengesetzt ist und einen insbesondere quaderförmigen
Körper bildet.
Logische Stereospielzeuge sind aus der HU-PS 170 062 bereits bekannt, die auf denselben Erfinder wie die vorliegende Anmeldung
zurückgeht und in welcher ein Spielzeugkörper beschrieben ist, der aus siebenundzwanzig Spielelementen zusammengesetzt
ist, die im zusammengebauten Zustand vorzugsweise einen Würfel bilden. Die einzelnen Spielelemente, die
zweckmäßig ebenfalls kleine Würfel sind, können mit Hilfe der in der Mitte des großen Würfels angeordneten Verbindungselemente
um die Raumachsen des würfelförmigen Spielzeugkörpers gruppenweise verdreht werden. An der äußeren,
sichtbaren Fläche der den "großen" Würfel bildenden kleinen Würfel sind Figuren, Farben oder sonstige Symbole
angebracht, die durch die gemeinsame Verdrehung von jeweils neun Spielelementen eine im voraus bestimmte logische
Reihenfolge ausmachen können.
Die Erfindung bildet eine Weiterentwicklung dieses logischen Stereospielzeuges. Das erfindungsgemäße Spielzeug
weist jedoch eine andere Form und eine andere Anzahl von Spielelementen auf und die inneren Verbindungsund
Führungselemente sind anders zusammengesetzt und wirken auf andere Weise miteinander zusammen. Jedoch
liegt auch dem erfindungsgemäßen Spielzeug das gleiche Spielprinzip zugrunde, durch Verdrehung jeweils einer
bestimmten Gruppe von Spielelementen um eine der Raumachsen des Spielzeugkörpers das Erscheinungsbild von dessen Oberflächen
zu verändern. Auf diese Weise kann mit Hilfe der an den außenliegenden Oberflächen der Spielelemente angebrachten
Farben, Figuren, Zahlen oder sonstigen Symbolen die Möglichkeit für eine sehr hohe Anzahl von Variationen
in der gegenseitigen Relativanordnung der Spielelemente hergestellt werden. Dadurch wird das logische Denkvermögen
hauptsächlich von Kindern trainiert und außerdem können verschiedene Gesellschaftsspiele gespielt werden.
Durch die Erfindung wird daher die Aufgabe gelöst, ein Stereo-Geschicklichkeitsspielzeug oder logisches Geschicklichkeitsspielzeug
zu schaffen, das aus insgesamt achtzehn Spielelementen aufgebaut ist, die zusammengesetzt
einen regelmäßigen oder unregelmäßigen Körper, vorzugsweise einen quaderförmigen Körper bilden und die in der
geometrischen Mitte des Spielzeugkörpers durch ihre Förmausbildung aneinandergepaßt eine Einheit bilden und um
irgend eine der Raumachsen dos Spielzeugkörpers in beliebige Richtungen in Gruppen von je sechs oder je neun
Spielelementen verdreht werden, so daß mit Hilfe der an der äußeren Oberfläche der Spielelemente angebrachten
Farben, Figuren oder sonstigen Symbolen zahlreiche logische Variationen in deren Reihenfolge vorgenommen werden
können.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind je acht Spielelemente der achtzehn Spielelemente
derart ausgebildet, daß ihre Grundform im wesentlichen identisch ist, wohingegen zwei der Spielelemente als
zentrale Verbindungselemente ausgebildet sind. Die im wesentlichen identisch ausgebildeten Spielelemente
- die vorzugsweise kleine Würfel sind - weisen an einer
ihrer Ecke oder an einer ihrer Begrenzungsflächen einen
Führungsansatz auf. Diese Ecke bzw. Begrenzungsfläche ist
der geometrischen Mitte dos Spielzeugkörpers zugewondet.
Die Führungsansätze sind derart ausgebildet, daß sie miteinander und mit den zentralen Verbindungselementen formschlüssig
verbunden sind und durch eine einzige Schraube zusammengehalten sind.
Die spezielle Form der Spielelemente sowie die Art und Weise der formschlüssigen Verbindung werden anhand der
Zeichnung im einzelnen erläutert. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Spielzeugs
im zusammengebauten Zustand,
Fig. 2 ein Spielelement, welches zu einer aus acht identisch ausgebildeten Spielelementen einer ersten
Gruppe gehört,
Fig. 3 ein anderes Spielelement der zweiten Gruppe, Fig. 4 ein mittleres Verbindungselement,
Fig. 5 das aus den Spielelementen aus den Fig. 2 bis 4 zusammengesetzte Spielzeug im Querschnitt,
Fig. 6 das Spielzeug aus Fig. 5 im Längsschnitt,
Fig. 7 ein Spielelement der ersten Gruppe nach einem
weiteren Ausführungsbeispiel,
Fig. 8 ein Spielelement der zweiten Gruppe nach dem zweiten Ausführungsbeispiel,
Fig. 9 ein Verbindungselement für die zweite Ausführungsform,
Fig. 10 ein Spielzeug nach der Erfindung gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel im Querschnitt,
Fig. 11 das Spielzeug aus Fig. 10 im Längsschnitt und
Fig* 12 ein die Spielelemente zusammenhaltendes Achsenkreuz
im Halbschnitt.
Der aus Fig. 1 ersichtliche Spielzeugkörper 20 hat die Außenform eines Quaders mit quadratischer Grundfläche und
Deckfläche und mit rechteckigen Seitenflächen, deren Höhe um ein Drittel kleiner ist als ihre Breite, die der Länge
der Seiten der Grund- und Deckfläche entspricht. Der Spielzeugkörper 20 wird aus insgesamt achtzehn Spielelementen
gebildet, deren Form jeweils von einem Würfel abgeleitet ist. Die Spielelemente lassen sich in drei Gruppen einteilen,
wobei die Spielelemente innerhalb jeder Gruppe identisch zueinander auHqobiIdol nJnd. Von don acht Spielelementen
-1, 10 der ersten Gruppe sind die Ecken des Spielzeugkörpers 20 gebildet, die acht Spielelemente 3,
13 sind jeweils in der Mitte der die Grund- bzw. Deckfläche und die Seitenflächen des quaderförmigen Spielzeugkörpers
20 begrenzenden Kanten desselben angeordnet und die beiden Spielelemente 7, 21 der dritten Gruppe
bilden die Mittelquadrate der Grundfläche und der Deckfläche. Die beiden oberhalb bzw. unterhalb der zu der
Grundfläche und Deckfläche des Spielzeugkörpers 20 parallelen Mittelebene durch die Halbierungspunkte der
den Rechteckseiten des Spielzeugkörpers gemeinsamen Kanten angeordneten Halbkörper sind identische Quader,
die entlang der Mittelebene aufeinanderliegend um die senkrecht zu der Grundfläche und Deckfläche des Spielzeugkörpers
20 verlaufende Achse 22 gegeneinander verdrehbar sind. Außerdem sind jeweils die sechs eine der Rechteckseiten
des Spielzeugkörpers 20 bildenden Spielelemente um die senkrecht zu dieser Rechteckseite durch deren durch den
Schnittpunkt der Diagonalen bestimmten Mittelpunkt verlaufende Achse 23 gemeinsam verdrehbar, so daß drei
Drehungsfreiheitsgrade um eine der drei Achsen des rechtwinkligen Koordinatensystems vorliegen. Diese Merkmale
sind beiden aus den Fig. 4 bis 6 bzw. 9 bis 12 ersichtliche
Ausführungsformen gemeinsam.
Bei der ersten Ausführungsform, die aus den Fig.- 2 bis
6 ersichtlich ist/ haben die zur ersten Gruppe gehörenden, identisch ausgebildeten acht Spielelemente 1 entsprechend
Fig. 2 die Grundform eines Würfels, an dessen einen Ecke ein Führungsansatz 2 über zwei der diese Ecke bildenden
Würfelflächen vorsteht. Dieser Führungsansatz 2 weist an seinen jeweils zu einer dieser beiden Würfelflächen
parallelen Begrenzungsrändern zwei Führungsflansche 24 auf, die mit ihrer Flanschebene parallel zu der jeweils
benachbarten Würfelfläche in einem bestimmten Abstand von dieser entlang eines Kreisbogensegmentes verlaufen,
so daß sie miteinander einen rechten Winkel einschließen. Die dritte Begrenzungsfläche des Führungsansatzes 2 liegt
in der gleichen Ebene wie die dritte, die den Führungsansatz 2 aufweisende Ecke des Würfels bildende Würfelfläche.
Zwischen jedem der Führungsflansche 24 und der jeweils
parallelen Würfelfläche ist in dem Führungsansatz 2 eine ebenfalls entlang eines Kreissegmentbogens konvex verlaufende
Führungsnut 25 ausgebildet, dessen Krümmungs-
mittelpunkt in der Projektion mit dem der Flansche 24 zusammenfällt.
Die Nutbreite entspricht vorzugsweise der Dicke der Flansche 24. Am Scheitel des von den Flanschen
24 eingeschlossenen rechten Winkels ist der Führungsansatz 2 entsprechend Fig. 2 bis zum Boden der dort zusammenlaufenden
Nuten 25 ausgespart, so daß die Nuten 25 auch an ihrem diesem Winkelscheitel zugewendeten Ende offen sind und jeweils
der eine Flansch 24 nicht über die zu dem anderen ■Flansch 24 parallele Würfelfläche hinausragt.
Die Grundform der zur zweiten Gruppe gehörenden, identischen Spielelemente 3 ist entsprechend Fig. 3 ebenfalls
ein Würfel, der jedoch einen winkelförmigen Führungsansatz
4 aufweist, der in der Mitte der einen Würfelkante über die
eine diese begrenzende Würfelfläche um den gleichen Abstand wie der Führungsansatz 2 der Spielelemente 1 hinaussteht
und dessen Winkelschenkel rechtwinklig zueinander verlaufen. Der den freien Schenkel des Ansatzes 4 bildende Führungsflansch 5 verläuft parallel zu der Ebene der benachbarten
Würfelfläche nach oben und hat annähernd die Form eines Rechtecks, dessen untere kurze Rechteckseite parallel zu
der benachbarten Würfelfläche in der Ebene der an diese angrenzenden Würfelfläche liegt und dessen andere kurze
Rechteckseite, die das freie Ende des Führungsflansches
5 bildet, kreisbogensegmentförmig gekrümmt ist. Die Krümmung
entspricht der des Randes der Flansche 24 des Führungsansatzes 2 der Spielelemente 1. Auch die Dicke des
Führungsflansches 5 entspricht der der Flansche 24. Zwischen dem Führungsflansch 5 und der benachbarten Würfelfläche
ist somit ebenfalls eine Führungsnut 26 ausgebildet, deren Nutboden mit der Krümmung des Bodens der
Führungsnuten 25 des Führungsansatzes 2 der Spielelemente 1 kreisbogensegmentförmig konvex gekrümmt verläuft und
deren Nutbreite mit der der Nut 25 des Führungsansatzes übereinstimmt. Die beiden Seitenflächen des Führungsansatzes
4 verlaufen senkrecht zu der diesen benachbarten Würfelfläche jeweils in einem solchen Abstand von der
ihnen jeweils benachbarten, zu ihnen parallelen Würfelfläche , der dem Abstand entspricht, um welchen die Führungsansätze 2 und 4 jeweils über die ihnen benachbarte Würfelfläche hinausstehen. Zu beiden Seiten des Führungsansatzes 4 des Spielelementes 3 ist dieses komplementär zu den jeweils durch einen Flansch 24 und die angrenzende Nut 25 des Führungsansatzes 2 der Spielelemente 1 gebildeten Seiten desselben ausgebildet, so daß dort jeweils ein in die Nuten 25 der Spielelemente 1 passender, kreissegmentförmig konkav gekrümmter Führungsflansch 6 und dahinter eine Führungsnut 26 mit konkav gekrümmtem Nutboden ausgebildet sind, in welche der Führungsflansch 24 hineinpaßt. Wenn daher ein Spielelement 3 zwischen zwei Spielelemente 1 gesetzt wird, so daß jeweils deren einer Führungsflansch 24 in der zugeordneten Führungsnut 26 zu
beiden Seiten des Führungsansatzes 4 des Spielelementes 3 sitzt, ergänzen sich die beiden anderen Führungsflansche 24 und der Flansch 5 zu einem im wesentlichen durchgehenden Halbkreisbund und die Führungsnuten 25 und 27 zu einer vollständig durchgehenden Halbkreisnut, wobei die Krümmungsmittelpunkte des Halbkreisbundes und der Halbkreisnut in der den Halbkreisdurchmesser enthaltenden Ebene
der Würfelflächen der Spielelemente 1,3 und der den .
Führungsansatz 4 des mittleren Spielelementes halbierenden vertikalen Mittelebene des Spieleleincntes 3 liegen. Entsprechend ergänzen sich jeweils die in den Führungsnuten 26 des Spielelementes 3 sitzenden Flansche 24 der Spielelemente 1 mit dem Flansch 5 eines weiteren ange-
ihnen jeweils benachbarten, zu ihnen parallelen Würfelfläche , der dem Abstand entspricht, um welchen die Führungsansätze 2 und 4 jeweils über die ihnen benachbarte Würfelfläche hinausstehen. Zu beiden Seiten des Führungsansatzes 4 des Spielelementes 3 ist dieses komplementär zu den jeweils durch einen Flansch 24 und die angrenzende Nut 25 des Führungsansatzes 2 der Spielelemente 1 gebildeten Seiten desselben ausgebildet, so daß dort jeweils ein in die Nuten 25 der Spielelemente 1 passender, kreissegmentförmig konkav gekrümmter Führungsflansch 6 und dahinter eine Führungsnut 26 mit konkav gekrümmtem Nutboden ausgebildet sind, in welche der Führungsflansch 24 hineinpaßt. Wenn daher ein Spielelement 3 zwischen zwei Spielelemente 1 gesetzt wird, so daß jeweils deren einer Führungsflansch 24 in der zugeordneten Führungsnut 26 zu
beiden Seiten des Führungsansatzes 4 des Spielelementes 3 sitzt, ergänzen sich die beiden anderen Führungsflansche 24 und der Flansch 5 zu einem im wesentlichen durchgehenden Halbkreisbund und die Führungsnuten 25 und 27 zu einer vollständig durchgehenden Halbkreisnut, wobei die Krümmungsmittelpunkte des Halbkreisbundes und der Halbkreisnut in der den Halbkreisdurchmesser enthaltenden Ebene
der Würfelflächen der Spielelemente 1,3 und der den .
Führungsansatz 4 des mittleren Spielelementes halbierenden vertikalen Mittelebene des Spieleleincntes 3 liegen. Entsprechend ergänzen sich jeweils die in den Führungsnuten 26 des Spielelementes 3 sitzenden Flansche 24 der Spielelemente 1 mit dem Flansch 5 eines weiteren ange-
setzten Spielelementes 3 und eines an dieses jeweils angesetzten Spielelementes 1 zu zwei weiteren, senkrecht
zu dem ersten Halbkreisbund verlaufenden Halbkreisbunden. Wenn dann das letzte Spielelement 3 in die Lücke zwischen
den zuletzt angesetzten Spielelementen 1 eingesetzt wird, entstehen insgesamt zwei Paare von Halbkreisbunden und
.Halbkreisnuten, die von Paar zu Paar senkrecht zueinander verlaufen.
Zu der dritten Gruppe der Spielelemente gehören zwei identische, in der geometrischen Mitte der quadratischen
Grund- und Deckfläche des Spielzeugkörpers 20 sitzende Verbindungselemente 7. Diese Verbindungselemente haben
die Form eines Vierkant-Kopfbolzens, dessen Kopf entsprechend
den Würfelflächen der Spielelemente 1 und 3
quadratisch ist und dessen Gesamthöhe der Kantenlänge der Würfel der Spielelemente 1, 3 entspricht. An der
Unterseite d~es Kopfes sind entsprechend den Fig. 4 und
6 jeweils vier paarweise parallele, komplementär zu den Flanschen 5, 24 und Nuten 25, 27 der Elemente 1, 3 konkav
verlaufende Führungsflansche 28 und Führungsnuten 29 ausgebildet, wobei die Flansche 28 im Bereich der
Scheitel der jeweils von zwei der Flansche gebildeten rechten Winkel entsprechend Fig. 4 ausgespart sind, so
daß die Nuten 2 9 jeweils an beiden Enden offen sind. Nach dem Einsetzen des Elementes 7 zwischen vier Elemente
3 werden somit deren Flansche 6 durch die Flansche 28 des Elementes 7 zu paarweise parallelen, von Paar zu
Paar zueinander senkrechten halbkreisförmigen Innenbunden, und deren Nuten 26 durch die Nuten 29 des Elementes
7 zu entsprechend verlaufenden halbkreisförmigen Innennuten ergänzt. Der Vierkantschaft 8 des Elementes
7 hat einen quadratischen Querschnitt mit einer Seiten-
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länge, die der Breite des Führungsansatzes 4 und des Flansches 5 des Spielelementes 3 entspricht, so daß nach
dem Einsetzen des Elementes 7 zwischen vier Elemente 3 der Vierkantschaft S mit seinen Seitenflächen an den
ebenen Stirnflächen der Führungsansätze 4 der Elemente 3 anliegt. Der Kopf des Verbindungselementes 7 ist im
übrigen derart bemessen, daß nach dem Einsetzen des Elementes 7 zwischen vier Elementen3 und zwischen diese eingesetzten
vier Elementen 1 die Kopfebene mit den Oberseiten der Elemente 1 und 3 zusammenfällt.
Die Festlegung der Spielelemente 1, 3, 7 im Spielzeugkörper
20 wird durch eine einzige Schraube 9 erreicht, die im Inneren des hohl ausgeführten einen Verbindungselementes 7 angeordnet und in den Vierkantschaft 8 des
anderen Verbindungselementes 7 eingeschraubt ist. Zwischen dem Kopf der Schraube 9 und dem Boden des Hohlraumes des
zugeordneten Verbindungselementes 7 ist eine Schraubenfeder 38 eingespannt, so daß die verschraubten Verbindungselemente
7 gegeneinander verdrehbar mit ihren Schäften federnd gegeneinandergedrückt sind.
Das Zusammensetzen der Spielelemente erfolgt derart, daß zunächst je vier Elemente 1 und 3 und ein Element 7 zu
einer Hälfte des Spielzeugkörpers 20 zusammengesetzt werden, wonach die so entstehenden Halbkörper aufeinandergesetzt
und mittels der Schraube 9 miteinander verschraubt werden. Zum Zusammensetzen der Halbkörper wird das jeweilige
Verbindungselement 7 auf den Kopf gestellt. Danach werden die Spielelemente 3 mit ihren Führungsflanschen 5 in die Führungsnuten 29 des Verbindungselementes
7 eingesetzt. Dadurch erhält man einen zusammen-
gesetzten Formkörper, der die Form eines griechischen Kreuzes aufweist. In die Innenecken desselben werden dann
die vier Spielelemente 1 eingesetzt, so daß sie mit ihren Führungsflanschen 24 in die Nuten 26 der Elemente 3 eingreifen
(Fig. 5). Die so entstandenen Halbkörper werden dann mit ihren Oberseiten aufeinandergesetzt und mittels
der Schraube 9 miteinander verschraubt. Die öffnung des Hohlraumes des die Schraube 9 und die Feder 38 enthaltenden
Verbindungselementes 7 wird dann mit einem Deckel 39 verschlossen.
Somit bildet das erfindungsgemäße logische Spielzeug eine
unzerlegbare Einheit, bei welcher in jedem der Halbkörper das Verbindungselement die Elemente 3 an deren Führungsansätzen
4 über- und hintergreift und die Elemente 3 ihrerseits die restlichen Elemente 1 an deren Führungsansätzen
2 hintergreifen und bei welcher die oben beschriebenen Halbkreisbunde und Halbkreisnuten, die in den Halbkörpern
ausgebildet sind, einander zu Vollkreisbunden und Vollkreisnuten ergänzen, die paarweise senkrecht zueinander
verlaufen und paarweise mit ihren Krümmungsmittelpunkten auf einer der Achsen 23 des Spielzeugkörpers 20 liegen.
Die dritte Achse 22 wird durch die Schraube 9 gebildet, so daß die miteinander verbundenen Spielelemente 1, 3,
7 in entsprechenden Gruppen von sechs .oder neun Spielelementen
um die Raumachsen 22 bzw. 23 des Spielzeugkörpers, in beliebiger Richtung verdreht werden können.
Um den ganzen Spielzeugkörper 20 zusammenzuhalten, genügt eine einzige Schraube.
Anstelle die Führungsflansche und Führungsnuten mit Rechteckquerschnitten auszubilden, können sie ersichtlich
auch entlang ihrer jeweils gemeinsamen Flanke
~ 15 -
konisch bzw. hohlkonisch gestaltet sein.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel, das aus den Fig. 7 bis ersichtlich ist, wird aus den folgenden Formkörpern aufgebaut
.
Die Spielelemente 10 der ersten Gruppe, die Spielelemente 13 der zweiten Gruppe und die Spielelemente 21 der dritten
Gruppe entsprechen jeweils den Spielelementen 1, 3 und 7 der aus den Fig. 2 bis 6 ersichtlichen Ausführungsform,
ausgenommen, daß bei der zweiten Ausführungsform die
Führungsnuten 25, 26, 27 und 29 aus der ersten Ausführungsform fehlen und daher anstelle der Flansche 5, 6 , 24
und 28 entsprechende zylindersegmentförmige bzw.. hohlzylindersegmeiitförmige
Schultern 31, 17, 12, 30 von den Führungsansätzen 16, 11 bzw. dem Kopf der Verbindungselemente
21 ausgebildet sind. Zur zusätzlichen formschlüssigen Festlegung der Spielelemente 10, 13 und 21 aneinander ist ein
Verriegelungskreuz aus zwei aus Fig. 12 ersichtlichen Kreuzhälften 19 vorgesehen. Die Kreuzhälften 19 sind identisch
zueinander ausgebildet. Jede Kreuzhälfte hat die Form eines griechischen Kreuzes, dessen im Querschnitt halbzylindrisch
ausgebildeten Arme 34 an eine gemeinsame, als Vierkant mit quadratischer Grundfläche ausgebildete Zentralscheibe
32 angesetzt sind und an ihren freien Enden jeweils einen halbzylindrisch ausgebildeten, über den Umfang
der Arme 34 senkrecht hinausragenden Kopf 33 aufweisen. Entsprechend sind in den Spielelementen 13 der zweiten
Spielelernentengruppe in derjenigen Würfelfläche, die
der Führungsschulter 31 des Führungsansatzes 16 des Spielelementes
13 abgewendet ist, eine Senkausnehmuny 14, in welche der Kopf 33 der Arme des Verriegelungshalbkreuzes
19 hineinpaßt, und in der in derselben Ebene
liegenden Unterseite des Führungsansatzes 16 eine Halbzylindernut 15 ausgebildet, in welche der zugeordnete Arm 34
des Verriegelungshalbkreuzes 19 hineinpaßt. Die Senkausnehmung 14 ist vorzugsweise komplementär zu den Köpfen 33
des Verriegelungshalbkreuzes 19 halbzylindrisch ausgebildet. Sie kann jedoch auch als Rechtecknut ausgebildet
sein, deren Nutlänge dem Durchmesser der halbzylindrischen Köpfe 33 des Verriegelungshalbkreuzes 19, und deren Nuttiefe
dem Halbmesser der Köpfe 33 entspricht.
Außerdem ist der Vierkantschaft 18 der Verbindungselemente
21 um die Dicke der Zentralscheibe 32 des Verriegelungshalbkreuzes 19, dessen Querschnitt dem des Vierkantschaftes
18 entspricht, kürzer als die Seitenlänge der Würfelflächen
der Spielelemente, so daß nach dem wie bei der ersten Ausführungsform erfolgenden Zusammensetzen der Spielelemente
zu den jeweils die Hälfte des Spielzeugkörpers 20 aus Fig. 1 ausmachenden Halbkörpern und nach dem Einsetzen des Verriegelungshalbkreuzes
19 in die Senkausnehmungen 14 und Halbzylindernuten 15 der Spielelemente 13 die dann oben
liegende Grundfläche des Verriegelungshalbkreuzes 19 mit
der Oberseite des jeweiligen Halbkörpers in eine Ebene zusammenfällt.
Wie ferner aus Fig. 12 ersichtlich, ist in der Zentralscheibe 32 eine zentrale Bohrung ausgebildet, durch welche
die Schraube 9 hindurchpaßt.
Der Zusammenbau erfolgt somit analog zu dem bei dem ersten Ausführungsbeispiel. Die von der Feder umgebene
Schraube 9 verläuft durch die Bohrung des einen Verbindungselementes 21 und die aufeinander ausgerichteten
Bohrungen der Zentralscheiben 32 der Verriegelungshalb-
kreuze und wird in das Gewindeloch des Vierkantschaftes des anderen Verbindungselementes 21 eingeschraubt. Nach dem
Festziehen der Schraube bildet der Spielzeugkörper eine unzerlegbare Einheit und kann erst nach dem Entfernen der
Schraube 9 zerlegt werden. Die Verdrehmöglichkeiten sind die gleichen wie bei der ersten Ausführungsform.
Durch die Verdrehung der Spielelementgruppen ergibt sich eine große Anzahl von Variationsmöglichkeiten in der gegenseitigen
Relativanordnung der Spielelemente. Ein besonderer Vorteil beim Gebrauch des Spielzeuges ist darin
zu sehen, daß an den äußeren Oberflächen der Spielelemente reliefartige Buchstaben, Zahlen oder andere Symbole ausgearbeitet
werden können, so daß das Spielzeug auch für Blinde geeignet wird.
Die Spielelemente können vorzugsweise aus Kunststoff im Spritzguß hergestellt sein, wobei die Spielelemente innen
auch hohl ausgebildet ein können. Ferner ist.es ersichtlich, daß es für den prinzipiellen Aufbau des Spielzeug-,
körpers nicht darauf ankommt, daß seine Grundfläche und Deckfläche quadratisch sind. Sie können vielmehr auch
kreisförmig sein, so daß dann der Spielzeugkörper 20 insgesamt die Form einer Zylinderscheibe aufweist. Sie
können auch beispielsweise achteckig oder sternförmig ausgebildet sein oder einen andersartigen Umriß aufweisen.
Leerseite
Claims (8)
- 3115 3 VIERING & JENTSCHURAzugelassene Vertreter beim Europäischen Patentamt Dipl.-fng. Hans-Martin Viering · Dipl.-Ing. Rolf Jentschura ■ Steinsdorfstfaße 6 · D-8000 MünchenAnwaltsakte 3798Politechnika Ipari Szövetkezet, Budapest/UngarnLogisches GeschicklichkeitsspielzeugANSPRÜCHELogisches Geschicklichkeitsspielzeug mit einem Spielzeugkörper, der aus einer bestimmten Anzahl von Spielelementen zusammengebaut ist, von denen je eine Gruppe der Spielelemente um die jeweilige geometrische Raumachse des Spielzeugkörpers verdreht werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß der Spielzeugkörper (20) insgesamt achtzehn Spielelemente (1, 3, 7; 10, 13, 21) aufweist, von den je acht Spielelemente (1, 3) und je ein Verbindungselement (7) insbesondere aus dem Würfel ableitbare Formkörper sind, die miteinander zu einer Einheit zusammengepaßt einen regelmäßigen oder unregelmäßigen Körper bilden, der durch eine einzige Schraube (9) zusammengehalten ist.I/w -2-Stelnsdorfetraß· 6 Telex: 5 212 308 jop« d Postscheck München 3087 26-801D-8000 München 22 Tflegramm: Stelnpat München Bayerische Vorelnsbank München 567 6*5Telefon: (0 B9) 29 M 13 Telekopierer: [0 89) 222 068 Rnlffeisenbank München 032 18 18(0 89)293414 (Siemens CCITT Norm Qruppe 2) Deutsche Bank München 2 711 687
- 2. Logisches Geschicklichkeitsspielzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spielzeugkörper (20) ein Quader ist/ dessen Spielelemente (1) der ersten Gruppe aus acht identischen würfelförmigen Formkörpern besteht, die jeweils an einer Ecke einen Führungsansutz (2) aufweisen, von dem zwei von den jeweils benachbarten Würfelflächen um einen bestimmten Abstand entfernt angeordnete, zur Würfelfläche parallel ausgebildete Führungsflansche (24) mit kreissegmentförmigem Rand ausgebildet sind und dessen dritte Begrenzungsfläche in der Grundebene des Würfels liegt, wobei zwischen dem Würfel und den beiden seitlichen Führungsflanschen (24) des Führungsansatzes (2) je eine Führungsnut (25) mit konvexem Nutboden ausgebildet ist.
- 3. Logisches Geschicklichkeitsspielzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Gruppe der Spielelemente aus acht identischen würfelförmigen Spielelementen (3) besteht, von dessen einen Begrenzungsfläche ein Führungsansatz (4) absteht, der einen Führungs::lansch (5) ausbildet, dessen oberer Rand kreissegmentförmig konvex verläuft und zwischen welchem und dem Wurf(1I eine Führungsnut (27) mit konvtjxem Nutboden ausgebildet ist, während die dritte und vierte Begrenzungsfläohe des Führungsansatzes (4) zu den entsprechenden 'tfürfelflächen parallel sind und beidseitig des Führungsansatzes (4) je ein zu dem Flansch (5) senkrechter konkaver Führungsflansch (6) und eine zu der Nut (27) senkrechte Führungsnut (26) mit konkavem Nutboden ausgebildet sind.J:T"O .1. 31 Ί 5337
- 4. Logisches Geschicklichkeitsspielzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3/ dadurch gekennzeichnet, daß zwei identische Verbindungselemente (7) vorgesehen sind, die jeweils aus einem viereckigen Prisma (8) und einem an dieses angesetzten, viereckigen Formkörper bestehen, wobei an jeder Seite des Prismas (8) in dem Formkörper eine konkave Führungsnut (29) und ein konkaver Führungsflansch (28) ausgebildet sind, während der Formkörper in Draufsicht ein Viereck gleicher Abmessung wie die der Spielelemente (1, 3) der ersten und zweiten Gruppe bildet und das eine Verbindungselement (7) eine durchgehende Bohrung, und das andere Verbindungselement (7) ein Gewindeloch aufweist, in welches eine von einer Feder (8) umgebene Schraube (9) eingeschraubt ist.
- 5. Logisches Geschicklichkeitsspielzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Gruppe der Spielelemente (10) aus Würfeln besteht, an deren einen Ecke ein Führungsansatz (11) vorsteht, dessen eine Begrenzungsfläche in der gleichen Ebene wie die entsprechende Begrenzungsfläche des Würfels liegt und welcher an den dieser und einander benachbarten Würfelflächen je eine kreisbogensegmentförmig konvex verlaufende Führungsschulter (12) bildet (Fig. 7).
- 6. Logisches Geschicklichkeitsspielzeug nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Gruppe der Spielelemente (13) aus würfelförmigen Formkörpern besteht, in dessen einen Begrenzungsfläche eine Senkausnehmung (14) ausgebildet ist, an welche rechtwinklig dazu eine Halbzylindernut (15) angrenzt, die in einem von der benachbartenWürfelfläche abstehenden Führungsansatz (16) ausgebildet ist, dessen Stirnfläche zu dieser Würfelseite parallel ist und der beidseitig durch parallele Flächen begrenzt ist, an welche beidseitig des Führungsansatzes (16) je eine konkave Führungsschulter (17) angrenzt (Fig. 8).
- 7. Logisches Geschicklichkeitsspielzeug nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Gruppe der Spielelemente aus zwei identisch ausgebildeten Verbindungselementen' (21) besteht, die aus einem viereckigen Prisma (18) und einem an dieses angesetzten, viereckigen Formkörper bestehen, der an seineν dem Prisma (18) benachbarten Unterseite vier jeweils entlang einer der Prismenseiten verlaufende konkave Führungsschultern (30) aufweist und welcher mit seiner Oberseite ein den Würfelflächen der anderen Spielelemente (10, 13) entsprechendes Quadrat bildet, wobei das eine Verbindungselement (21) eine gestuft durchgehende Bohrung, und das andere Verbindungselement (21) ein Gewindeloch aufweist, in welches eine von einer Feder (8) in dem ersten Verbindungselement umgebene Schraube (9) eingeschraubt ist.
- 8. Logisches Geschicklichkeitsspielzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Spielelemente (1, 3; 10, 13) der ersten und der zweiten Gruppe von einem aus Zylinderstiften und am Ende der Zylinderstifte angebrachten Zylinderscheiben bestehendes Achsenkreuz (19) zusammengehalten und durch eine einzige Schraube (9) zu einer den Spielzeugkörp3r (20) bildenden Einheit zusammengehalten sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| HU80802598A HU180387B (en) | 1980-10-28 | 1980-10-28 | Spatial logic toy |
Publications (1)
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